Mit starkem Heimsieg Platz 4 zurück erobert         19.02.14

Auch im letzten Spiel in eigener Halle wurde nochmal die Heimstärke unter Beweis gestellt. Eine gute und ansprechende Leistung war der Grundstein zum 85:63 Sieg gegen Vaihingen-Sachsenheim. Damit überholte man die Vaihinger und holte sich Platz 4 zurück. Mit einem Blick auf die Verletzten-Liste konnte es dem neutralen Zuschauer vor dem Spiel Angst und Bange werden. Mit Konrad, Kübel, Bristina und Kaiser fielen gleich 4 Stammkräfte aus oder standen aus anderen Gründen nicht zur Verfügung. Coach Andre Schäfer sah es gelassen, wohl wissend der Stärke und Ausgeglichenheit des großen Kaders.

Hellwach, gut organisiert und schnell spielend startete man in das Spiel 10:1 für die Gastgeber war der Lohn nach 5 Minuten. Nach einer Auszeit lief es aber besser bei den Gästen und Sie kamen auf 16: 9 heran (8 Minute). Auch eine Auszeit und die Viertelpause (16:12) änderten erst mal nichts an dem Zwischenspurt der Gäste.

Diese hatten auch den besseren Start in das 2 Viertel und nach schnellen 6 Punkten in Folge lag Vaihingen plötzlich zum ersten Mal vorne (16:18). Seit 4:30 min gelang kein Korb mehr der Tübinger bevor Freddy Mohr per Floater endlich für die Erlösung sorgte. Das zweite Viertel blieb aber umkämpft und nachdem man sich einen 6 Punkte Vorsprung raus spielen konnte, hielten die Gäste mit einem 9:0 Run dagegen. Zu unentschlossen agierte man in der Verteidigung und vergab vorne reihenweise gute Chancen. Dank Flügelspieler Papadopoulus und seinen 6 Punkten zum Ende des Viertels hieß es zur Halbzeit 30:30

Die Analyse der Pause verfehlte nicht Ihre Wirkung. Mit einer großen Aufstellung zu Beginn des 3. Viertels kontrolliere man die Rebounds und durch hervorragend gespielte Fastbreak Angriffe klingelte es regelmäßig im Korb der Vaihinger. Erneut war es Papadopoulus und Kapitän Tyrchan die wichtige Akzente setzten. Unter dem Korb räumten vor allem Knak und Nadjfeji ordentlich auf. 31 Punkte schaffte man in 10 Minuten. Ende des Viertels, 61:50 Führung für die Hausherren.

Diese Führung ließ man sich auch im letzten Viertel nicht mehr nehmen. Dies lag an einer tollen geschlossenen Mannschaftsleistung, aber auch an der Timo Liebelt Show im letzten Viertel. Nach der Halbzeit blieb er auch in diesem Viertel ohne Fehlwurf und war von keinem der Vaihinger Gegenspieler aufzuhalten. 13 seiner 21 Punkte erzielte er im Schlussabschnitt!

Tübingen spielte konsequent bis zur letzten Minute und gewann auch das letzte Viertel zum 85:63 Endstand.

Das Saisonziel Platz 4 vorerst zurück erobert und im letzten Saisonspiel in Waiblingen somit alles in eigener Hand.

Coach Andre Schäfer nach dem Spiel: „Wir haben heute 35 Minuten sehr guten und vor allen Dingen schnellen Basketball gespielt. Wir haben unsere Trainingsinhalte konsequent im Spiel umgesetzt und verdient gewonnen. Gratulation an meine Mannschaft zu einem der besten Spiele in der Saison.“

 


 

Auswärts wieder in der Spur - Klarer Sieg in Feuerbach         06.02.14

Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge gab es beim Tabellenletzten aus Feuerbach die Wende. Ein klarer und verdienter 54:73 Auswärtserfolg.

Etwas Anfangsnervosität war noch vorhanden beim Start in Feuerbach. Die ersten 4 Minuten wog das Spiel hin und her und keine der beiden Mannschaften kam so richtig ins Spiel. 4:8 für die Gäste. Frühe Auszeit Feuerbach. Diese zeigte Wirkung und die Hausherren legten einen sauberen 8:0 Run hin, unterstützt von leicht verunsicherten Tübingern. Auszeit der Neckarstädter. 60 Sekunden reichten Coach Andre Schäfer um sein Team wieder in die Spur zu bringen. Ein 0:12 Run für Tübingen sicherte die Führung zur Viertelpause. 14:22. Dafür sorgten vor allem Bristina der trotz Erkältung ein tolles erstes Viertel spielte. Liebelt und Nadjfeji sorgten außerdem für wichtige Punkte in der Anfangsphase. Hinten gab vor allem Kübel und Byrne Sicherheit beim bewachen des schnellen Feuerbacher Point Guards Söyünmez.

Bis zur 5. Minute im zweiten Viertel steigerte man sich von Minuten zu Minute und lag bereits 37:21 vorne, bevor man wieder in alte Muster zurückfiel und viel zu schnell und überhastet abschloss. Feuerbach kam zur Halbzeit nochmal auf 29:40 heran.

Die wenigen Schwächen im ersten Abschnitt konnten in der Pause abgestellt werden. Ein tolles drittes Viertel der Gäste sorgte für eine Vorentscheidung. Eine gute und harte Verteidigung legte den Grundstein für viele raus gespielte Punkte in der Offensive. Vor allem Kamberi zeigte mit 8 seiner 15 Punkte in diesem Abschnitt eine super Form. Auch Kapitän Tyrchan zeigte sich heute wieder stark verbessert und in einer sehr guten Verfassung.

Im letzten Viertel wurde fleißig durchgewechselt, aber auch die Spieler Bitzer, Mohr und Tufanoglu die heute bei verkürzter Rotation von der Bank kamen konnten wichtige Impulse setzen und fügten sich nahtlos in die gute Defensivarbeit ein. Am Schluss kam ein  nie gefährdetet Sieg heraus, bei dem man weiteres Selbstvertrauen für die beiden letzten Saisonspiele tanken konnte.

Am nächsten Samstag gilt es zu Hause sich gegen Vaihingen den 4. Tabellenplatz zurück zu erobern. Sollte die Mannschaft so gut und sicher wie bisher vor heimischem Publikum agieren, sollte dies zu schaffen sein.

Coach Andre Schäfer nach dem Spiel: „Nach etwas nervöser Anfangsphase haben wir viele Dinge der vergangen Trainingswoche toll umgesetzt. Vor allem defensiv haben wir heute ein super Spiel gemacht. Wir werden weiter hart arbeiten um uns im letzten Heimspiel mit einem Sieg zu verabschieden.“



 

Niederlage im letzten Derby der Saison         28.01.14

Nach Ludwigsburg ging die letzte Derby Auswärtsfahrt in dieser Spielzeit. Zählbares in Form von Punkten konnte man allerdings nicht mit nach Hause bringen.

Nicht zum ersten Mal startete man zu nervös und hastig in das Spiel. Ein schneller 11:1 Rückstand war die Folge. Auszeit Tübingen. Danach fielen endlich Punkte für die Gäste. Kübel, Kaiser, Bristina und Nadjfeji scorten nacheinander. Da aber auch Ludwigsburg immer wieder zu einfachen Punkten kam, konnte der Rückstand nicht verkürzt werden. 19:9 nach dem ersten Viertel.

Die Offense sollte auch das Problem im zweiten Spielabschnitt bleiben. Viel zu selten gelang es strukturiert im Angriff zu sein. Magere 9 Zähler sollten es auch im zweiten Viertel sein. Da nutzte es auch wenig, dass man Ludwigsburg auf respektablen 15 Punkten hielt. 34:18 zur Halbzeit.

Sollte es die gleiche tolle Aufholjagd der Tübinger wie im Hinspiel werden? Leider nicht. Aggressiver und mutiger kam man zwar aus der Kabine, spielerisch besser wurde es aber nur bedingt. Die Tübinger Punkte verteilten sich zwar schon auf alle eingesetzten Spieler, insgesamt waren es aber zu wenig. Auch weil man reihenweise Fastbreak Situationen ungenutzt ließ um den Ball öfter im gegnerischen Korb unterzubringen. 57:34 nach dem dritten Viertel.

Nachdem man nun ziemlich aussichtslos hinten lag, spielte man endlich befreiter und lockerer auf. 24 Punkte im letzten Viertel waren der Lohn der neuen Offensivkraft. Auf Grund dieser wurde leider die Verteidigung viel zu oft vernachlässigt so dass sich am Abstand der Punkte nichts mehr änderte. Endstand 81:58 für Ludwigsburg

Coach Andre Schäfer sah das Spiel folgendermaßen: Glückwunsch an Ludwigsburg. Sie haben heute verdient gewonnen. Sie waren im Angriff und Verteidigung individuell die bessere Mannschaft. Diesen Umstand haben wir mit geschlossenem Mannschaftsspiel viel zu selten wett gemacht. Wir werden nächste Woche hart arbeiten um gegen Feuerbach zurück in die Siegerstraße zu kommen.



 

Sieg und Niederlage beim Doppelspieltag gegen Fellbach         21.01.14

Wegen eines Nachholtermins fanden Hin- und Rückspiel am gleichen Wochenende statt. Jeweils das Heim-Team hatte die Nase vorn.

Samstags ging es los in Tübingen. Die Gastgeber starteten gut und konzentriert in die Partie. 11:2 nach 4 Minuten. Die Auszeit von Fellbach zeigte Wirkung. Ein 17:0 ! Run der Gäste ließen den guten Start der Tübinger vergessen machen. Erst Said Bristina erlöste Tübingen durch seinen Korb nach fast 6 erfolglosen Minuten. Danach konnte man noch zum 15:19 verkürzen.

Das zweite Viertel war ein wahres Dreierfestival auf beiden Seiten. Insgesamt 7 bekamen die Zuschauer zu sehen. Für Tübingen konnten Kaiser, Papadopoulos und Nadjfeji erfolgreich abschließen. Mit einem 32:38 Rückstand ging es in die Pause.

Das dritte Viertel konnte man selbstbewusst und gut gestalten. Vor allem Kübel und Liebelt sammelten fleißig Punkte. Man konnte zum Ende des Viertels die Partie 49:49 und somit ausgeglichen gestalten. Mal wieder ein knappes Spiel der Neckarstädter - Natürlich!

Im letzten Viertel zog man nach toller Vorarbeit immer wieder stark zum Korb und Fellbach konnte die jungen Tübinger nur mit einem Foul stoppen. Freiwürfe wurden sicher verwandelt und so stand es 70 Sekunden vor Schluss 65:57 für Tübingen. Alles gegessen? Von wegen. Zwei tolle Dreier von Sevkovych unterstützt durch einen zwischenzeitlichen schnellen Ballverlust der Tübinger machten die Sache wieder spannend. Nur noch 63:66. Auszeit Tübingen. Coach Andre Schäfer schien aber die richtigen Worte zu finden, denn die letzte Minute wurde taktisch klug und routiniert heruntergespielt. Wieder ein knappes Spiel - wieder gewonnen. Endstand 69:65

Eine gute Partie zeigten vor allem  Kübel, Kamberi und Bristina die von ihren Mitspieler aber auch immer wieder toll in Szene gesetzt wurden.

 

Weniger als 24 Stunden später traf man sich in gleicher Konstellation in Fellbach. Der Sieg vom Vortag sollte Tübingen mit breiter Brust aufspielen lassen. Dem war aber leider nicht so. Nach mäßigem Warm-Up startete man noch mäßiger in die Partie. 2:10 nach 2 Minuten. Im gesamten ersten Viertel war man stets zu passiv und zu ängstlich. Einzig Center Enno Knak und Nils Bitzer zeigten sich ausreichend und hielten das Spiel in dieser Phase offen. 18:23 nach dem ersten Viertel.

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ähnlich. Nicht zwingend genug in der Defense, zu harmlos in der Offense. Lediglich Papadopoulos und Tyrchan zeigten gute Ansätze. Erster machte viele wichtige Punkte. Letztgenannter wurde durch Foultrouble leider schnell wieder gestoppt. Auch dieses Viertel ging verloren. 34:45 zur Halbzeit.

In der Halbzeit erinnerte Coach Andre Schäfer an die eigenen Stärken, die im ersten Durchgang noch nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wurden und an die zum Teil tolle Leistung des Vortages. Es war noch genug Zeit und man glaubte weiter fest an den Sieg.

Im dritten Abschnitt wurde Tübingen durch viele strittige Entscheidungen der Schiedsrichter weiter aus dem Konzept gebracht. Eine Verbesserung der Leistung gab es allerdings nicht. Auch der dritte Durchgang ging 19:14 verloren.

In der 32 Minute gab es dann eine Auszeit die Wirkung zeigt. Wie verwandelt präsentierte sich nun die Tübinger Mannschaft in Person von Tyrchan, Papadopoulos, Byrne, Liebelt und Kamberi. Plötzlich wurde gefightet, gerannt und all das umgesetzt was man vorher in über drei Viertel versäumt hatte. Und vor allem eins stimmte jetzt: Aggressivität und Leidenschaft! Die tolle Leistung und Aufholjagd am Schluss auf einmal bis nur noch 7 Punkte wurde nicht belohnt. Am Ende hieß der Sieger Fellbach mit einem doch deutlichen 74:59 Endstand.

Erwähnenswert noch, dass sich die beiden Spieler Friedrich Sump und Joshua Schwaibold, die sonst überwiegend in der U-16-2 zum Einsatz kommen, nahtlos in die Mannschaft eingefügt und eine gute und ansprechende Leistung gezeigt haben.

Coach Andre Schäfer nach einem ereignisreichen Doppelspieltag: "Beim Heimspiel waren wir in der ersten Halbzeit noch zu verunsichert vom Spiel eine Woche vorher in Ulm. Die zweite Halbzeit war stark verbessert und nach dem Ausgleich hatten wir Fellbach immer im Griff. Ein verdienter Arbeitssieg ist am Ende heraus gesprungen. Die positive Energie konnten wir allerdings nicht zum Auswärtsspiel mitnehmen. 30 Minuten waren wir viel zu passiv und ängstlich. Passivität ist aber der sprichwörtliche Tod im Basketball. So kann man keine Spiele auf diesem Niveau gewinnen. Die letzten 7 Minuten waren die besten des ganzen Wochenendes. Leider haben wir unser wahres Gesicht viel zu spät gezeigt.“

 


 

Klatsche im Derby stoppt Tübinger Siegesserie         15.01.14

Nach drei Siegen in Folge verliert das Team von Coach Andre Schäfer nach teilweiser desolater Leistung in Ulm mit 37:90. Auch ohne den verletzten Center Tim Konrad und den ebenfalls noch angeschlagenen Defensivspezialist Timo Liebelt machte man sich am Samstagmorgen auf nach Ulm um nach tollem Hinspiel zum Tabellennachbarn aufzuschliessen. Doch dieses Vorhaben ging gewaltig daneben.

Total verschlafen startete man ins erste Viertel und lag bereits nach drei Minuten mit 2:12 zurück. Einzig Freddy Mohr und Milos Nadjfeji konnten Akzente im ersten Durchgang setzen. Da man selbst aber 25 Punkte zuließ, musste im 2. Viertel einiges besser werden.

Die gute Nachricht war: Man ließ nur 13 Punkte im zweiten Spielabschnitt zu, was einer durchaus guten Defensivleistung zu verdanken war. Problematisch war, dass man nur magere 6 Zähler im Angriff verbuchen konnte.

Trotz intensiver Halbzeitansprache und die Erinnerung an die eigenen Stärken spielte man Ulm im dritten Viertel nun vollends in die Karten. Viel zu schnelle, unkonzentrierte Abschlüsse, und damit resultierende Turnover machten den Gastgebern das Leben leicht. Dazu kam, dass die sehr liberal interpretierte Mannverteidigung der Ulmer von den Schiedsrichtern als internationale Härte ausgelegt wurde. 10 Minuten vorbei. Ergebnis des dritten Viertels: 5:35

Dass man das letzte Viertel zumindest punktemäßig fast ausgeglichen gestalten konnte (14:17) tröstete an diesem gebrauchten Tag niemanden mehr.

Coach Andre Schäfer nach dem Spiel: „Wir haben 40 Minuten das gemacht was Ulm von uns wollte. Auf der anderen Seite haben wir heute keine unserer Vorgaben aufs Feld bringen können. Das Resultat dieser beiden Dinge kann man auf der Anzeigentafel ablesen.“

 


 

 

Entfesselt spielende Tübinger schlagen den Tabellenführer         23.12.13


Wer sich ein besinnliches vorweihnachtliches Basketballspiel anschauen wollte war hier falsch. Die U-16-1 von  Tübingen gewinnt in einem stets hochklassigen und spannenden Spiel gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Reutlingen mit 78:71. Reutlingen kam nach kurzer Fahrt zum Auswärtsspiel ohne den Topscorer der Liga Viktor Habrich. Am Tübinger Gameplan änderte sich deswegen nichts. Hatte man doch erst vor wenigen Monaten in der Quali ebenfalls ohne Habrich gegen Reutlingen verloren. Im Hinspiel setzte es sogar eine 45:98 Klatsche in Reutlingen. Wiedergutmachung war also angesagt.

Ab der ersten Minute ging es konzentriert und kämpferisch zu Sache. Kein Team konnte sich bis zur 10. Minute mit mehr als 2 Punkten absetzten. Die Führung wechselte ständig hin und her und man konnte schon einen guten Eindruck gewinnen was man heute für ein Spiel geboten bekam. Nadjfeji und Papadopoulus sorgten in der letzten Minute dafür, dass man mit einem 23:18 Vorsprung in's zweite Viertel ging.

Malte Kaiser eröffnete per 3er das Viertel für Tübingen. Da man in dieser Phase des Spiels sehr gut verteidigte, gelang den Neckarstädtern immer wieder leichte Punkte durch gut vorgetragenes Fastbreak Spiel. Ansonsten wurde weiter hart um jeden Punkt und vor allem um jeden Rebound gekämpft. 19:19 endete dieses Viertel. Halbzeitstand 42:37

In dritten Viertel hatte Reutlingen den besseren Start. In dieser Phase konnte Tübingen die beiden Guards Hertwig und Orfanidis nur durch Fouls stoppen. Da diese aber gut von der Linie trafen, kam Reutlingen immer wieder heran und konnte in der 29 Minute  durch Punkte von Sarikaya wieder ausgleichen. (57:57). Said Bristina sorgte mit der letzten Aktion des 3. Viertels dafür, dass man zumindest mit einer 2 Punkte Führung in das letzte Viertel gehen konnte.

Tübingen kam dieses Mal besser ins Viertel. Angeführt vom starken Timo Liebelt der  jetzt von Minute zu Minute besser wurde. 66:59 nach 34 Minuten. Wurde es also jetzt etwas entspannter? Weit gefehlt Punkte von Hertwig und zwei Dreier von Orfanidis ließen Reutlingen abermals heran kommen. 69:69 nach 38 Minuten. Schon wieder ein so knappes Spiel, und auch diesmal sollten die jungen Tübinger die Nerven behalten. Denn außer einem Korbleger von Reutlingen kamen keine Punkte mehr hinzu. Nadjfeji und Liebelt blieben cool von der Linie und so siegte man letztendlich verdient nach toller Leistung gegen Reutlingen.

Heute hat einfach alles gepasst. Tyrchan und Jaschinski unterstützen super den klasse spielenden Alex Kübel im Aufbau. Kaiser und Papadopoulus fanden die richtige Mischung aus Würfen und Penetration. Bristina und Liebelt glänzten mit vielen Punkten und Rebounds. Bitzer, Byrne und Konrad brachten stets frischen Wind und viel Einsatz bei ihren Einwechslungen. Nadjfeji zeigte sein bestes Spiel im SV Trikot und Enno Knak schnupperte zum ersten Mal Oberligaluft,  und das gleich in einem solchen Spiel. Kompliment auch an die Gäste aus Reutlingen, die ohne Ihren Topscorer bis zur letzten Sekunde gekämpft haben.

Coach Andre Schäfer fasste das Spiel folgendermaßen zusammen: "Wir wollten eine Reaktion auf das desolate Hinspiel zeigen. Das haben wir in hervorragender Weise geschafft. Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben unsere Vorgaben sowohl spielerisch, kämpferisch als auch taktisch erfüllt. Wenn wir unsere Topleistung abrufen können wir jedes Team in der Liga schlagen."

 


 

Nie gefährdeter Heimsieg gegen dezimierte Waiblinger         17.12.13

 

Den nächsten Sieg und damit auch den 4. Tabellenplatz konnte die U-16 in der Oberliga letzten Samstag verbuchen. Alles nach Plan lief aber trotzdem nicht alles. Die auf Grund von Verletzungen und Krankheit lediglich sechs verbliebenen Waiblinger machten Ihre Sache in der Ferne sehr gut.

Mit Kübel, Mohr, Bristina, Kaiser und Konrad schickte Coach Schäfer eine erste fünf ins Rennen, die vor allem Druck in der Defense erzeugen sollte. Dies klappte aber auch nach einer früher Auszeit überhaupt nicht. Zwar scorte man im Angriff fast nach Belieben. Viel zu zaghaft und auch ungeschickt agierte man dafür in der Verteidigung. Erst in der 10 Minute konnte man sich ein klein wenig Absetzen. 25:19 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel schaffte man es wieder respektable 25 Punkte zu erzielen. Einziger Haken an der Sache war allerdings, Waiblingen schaffte dies ebenfalls. Lediglich Nils Bitzer,  Dominik Byrne und Frederik Mohr schafften es die Vorgaben des Trainers auf das Feld zu bringen. Diese wurden allerdings gut angeführt vom wieder hervorragenden Alex Kübel. Halbzeit 50:44

In eben dieser ging es eher emotional als sachlich zu, denn man konnte und wollte nicht noch einmal so schwache 20 Minuten in der Verteidigung zulassen. Dies gelang zum Start ins 3. Viertel auch immer besser. Die Offense kam nun so richtig ins Laufen. Alleine Bristina steuerte 8 Punkte in den ersten 4 Minuten bei. Ebenfalls schaffte man es nun endlich den Gegner in der Defense zu stoppen. 5 Punkte ließ man in den ersten 6 Minuten lediglich zu. Mit einem Stand von 82:62 ging es ins letzte Viertel

Malte Kaiser startete gleich mal mit 5 Punkten, davon einem Dreier ins Schlussviertel, damit hier auch keine falschen Hoffnungen mehr aufkamen. Den Rest des Spiels blieb man konzentriert und ließ lediglich 12 Punkte der Gäste zu. Endlich eine Verteidigung wie Sie auch Schäfer vor der Bank etwas entspannen ließ. Den 100. Punkt erzielte Kamberi von der Freiwurflinie. 6 weitere sollten noch folgen. Endstand 106:74. Offense top - Defense erst flop, dann aber immer besser.

Nächste Woche empfangen die Tübinger den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Reutlingen.

Coach Andre Schäfer sah das Spiel so: "Im Gegensatz zu letzer Woche war unsere Offense heute sehr gut und präsent. In der Verteidigung haben wir viel zu spät ins Spiel gefunden, und zu viele leichte Körbe kassiert. Wir werden diese Woche hart im Training arbeiten um gut gerüstet für das Spiel gegen Reutlingen zu sein"

 


 

Kämpferische Mannschaftsleistung sichert ersten Auswärtssieg         07.12.13

 

Am Samstagmittag ging es zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn nach Vaihingen-Sachsenheim. Wer ein spannendes, enges Spiel erwartete, wurde nicht enttäuscht.

Tübingen startete gut und konzentriert ins erste Viertel, konnte den Gegner im ersten Abschnitt aber zur durch Fouls am Korberfolg hindern. Vorne traf man selbst noch nicht immer ins Ziel. Logische Konsequenz, ein enges erstes Viertel. 14:16 für Tübingen. Nadjfeji und Bristina die beiden Akteure die bisher am meisten in Erscheinung traten.

Im zweiten Viertel starteten Kübel und Bristina einen 6:0 Run und langsam aber sicher schien es als könnten sich die jungen Raubkatzen absetzten 20:30 nach 15 min. Doch zu nachlässig und inkonsequent agierte man die letzten 5 Minuten vor der Halbzeit und ließ seinerseits einen 9:0 Run der Gastgeber zu. Halbzeitstand 34:35

Das dritte Viertel war geprägt von vielen Fouls und schlechter Freiwurfquote auf beiden Seiten. Kämpferisch hatte das Spiel immer viel zu bieten. Schön anzusehen war es nicht immer. Vaihingen erwischte aber das leicht bessere Viertel und so lag man vor den letzten 10 Minuten mit 48:46 hinten.

Auch im letzten Viertel verpasste man eine Vorentscheidung und so wurden die Nerven aller Tübinger Fans wieder bis zuletzt unter Spannung gehalten. 56:56 stand es 30 Sekunden vor Schluss. Einwurf Baseline für Tübingen. Aber erst Mal gab es eine Auszeit von Coach Schäfer um sein Team für den vielleicht letzten Angriffszug zu instruieren. Es schienen alle aufgepasst zu haben, denn das anschließende Einwurfplay wurde hervorragend umgesetzt und durch Vasili Papaolopoulos abgeschlossen. 56:58, keine Auszeiten standen mehr zur Verfügung. Die brauchten die Neckarstädter allerdings auch nicht, denn Sekunden später wurde der Ball wieder vom heute überragenden Timo Liebelt geklaut und Vaihingen konnte sich in der Folge nur noch mit zwei unsportlichen Fouls behelfen die von Tyrchan und Papaolopoulos sicher verwandelt wurden. Endstand 56:62 für Tübingen. Wieder ein Tabellenplatz nach oben geklettert.

Coach Andre Schäfer nach dem Spiel:

"Wir haben heute in einem kampfbetonten Spiel kurz vor Schluss erneut die Nerven behalten und den Sieg nach Hause gebracht. Insgesamt habe ich heute eine gute Leistung meines Teams gesehen. Speziell in der Offensive können wir aber noch viel, viel besser spielen."

 

 


 

Knappe Niederlage gegen Ludwigsburg trotz toller Aufholjagd         30.11.13


Heute galt es gegen eines der besten Teams der Liga eine gute und konzentrierte Leistung zu zeigen. Dies gelang leider nur 20 Minuten.

Trotz aller Mahnungen und Warnungen startete man viel zu passiv und zögerlich in das Spiel. Das die Schiedsrichter das aggressive aber dennoch faire Spiel der Ludwigsburger als internationale Härte auslegten kam dem Team von Andre Schäfer nicht unbedingt zu Gute. 0:7 nach 3 Minuten.

Malte Kaiser war der erste der aufwachte und sein Team mit 2 Dreiern wieder ran brachte. 10:13 / 7 min. Unsicher von der Freiwurfline gab es einen Viertelstand von 13:19

Im zweiten Viertel war die Defense der Gastgeber aus Tübingen immer noch viel zu harmlos. Da man nach guten Aktion zum Korb diesen bei Freiwürfen so gut wie nie traf, wuchs der Vorsprung der Ludwigsburger Punkt um Punkt an. Zur Halbzeit lag man verdient mit 26:49 hinten.

Coach Schäfer schien in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden zu haben. So konnte und durfte man sich gegen einen Bundesligakonkurrenten einfach nicht präsentieren. Vor allem Bristina und Kamberi machten nach der Pause ordentlich Alarm so dass man erstmalig den Vorsprung verkürzen konnte. 40:55 nach 24 min. Ab da legte Ludwigsburg vor allem Offensiv nochmal zu und in diesem Viertel tat sich an der Punktedifferenz nicht mehr viel. 47:66 vor dem letzten Viertel.

Dieses sollte es aus Tübinger Sicht aber in sich haben. Furios startete man mit einem 11:0 Run in dem vor allem Byrne und Tyrchan zeigten was es bringt wenn man im Basketball ohne Angst agiert. Plötzlich stand es nur noch 62:69 und es schien wieder alles möglich. Doch so leicht wollte sich Ludwigsburg die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Plötzlich fiel wieder alles bei den Gästen und man führte wieder beruhigend mit 67:84 5 Minuten vor Schluss. Alles gelaufen? Von wegen. Die Hausherren ließen in der Folge bis zum Ende des Spiels durch eine tolle und aggressive Verteidigung keinen einzigen Punkt der Gäste mehr zu! Man selbst konnte immer wieder scoren, egal ob unter dem Korb oder jenseits der 3er Linie. Da man sich aber immer noch zu viele Fehlwürfe von der Freiwurflinie erlaubte und die Zeit der größte Gegner war schaffte man es "nur" noch zu einem 78.84.

Coach Schäfer nach dem Spiel: "Der Sieg von Ludwigsburg geht absolut in Ordnung. Will man in dieser Liga Siege einfahren muss man mehr als 20 min Basketball spielen. Kompliment an mein Team das wir zweimal toll zurück gekommen sind, aber mit einer Freiwurfquote von 38 % ist es sehr schwierig zu gewinnen."

 


 

Erster Saisonsieg nach Overtime Krimi gegen Feuerbach         23.11.13

 

Das Spiel sollte viel mehr bereithalten als es die Tabelle vor dem Spiel zu versprechen schien. Nominell spielte der letzte gegen den vorletzten und eine Mannschaft würde heute also den ersten Saisonsieg einfahren.

Auf Seiten der Gastgeber starteten Kübel, Liebelt, Tyrchan Papaolopoulos und Kaiser in die Partie. Vorne konzentriert und zielsicher hinten zu nachlässig konnte sich Tübingen die ersten Minuten keinen Vorteil verschaffen. 14:15 nach 9 Minuten. Auszeit. Die letzte Minute agierte vor allem einer konzentriert: Milos Nadjfeji mit 6 schnelle Punkten zum Viertelstand von 20:17.

Feuerbach konnte das zweite Viertel zwar mit einem Easy Basket eröffnen, Big Man Tim Konrad zeigte aber mit einem sauberen 8:0 Run wer hier Herr im Haus bleiben sollte. Im Angriff blieb man weiter konzentriert und in der Verteidigung nun zielstrebiger. So ging es mit einem verdienten Vorsprung von 40:28 in die Pause.

Die ersten 5 Minuten kam man hellwach und vor allem Treffsicher von der Freiwurflinie aus der Kabine. 54:32 nach 25 min. Es schien so als ginge es an diesem Tag nur noch um die Höhe des Sieges. Doch weit gefehlt! Feuerbach ergab sich keineswegs seinem Schicksal und legte die letzten 5 Minuten los wie die Feuerwehr. 11 Punkte in Folge die auch durch eine zwischenzeitliche Auszeit nicht gestoppt werden konnte. 59:47 nach dem 3. Viertel.

Davon dass Coach Schäfer sein Team in der Viertelpause zwar zur Ruhe aber zum absoluten Einsatz aufforderte war in der Folge nichts zu sehen. Egal wer für Tübingen auf dem Feld stand es ging nichts mehr zusammen. Zögerlich, fast ängstlich agierte man und baute den Gegner somit immer weiter auf der nun Punkt für Punkt heran kam. Als Tübingen 110 sec vor Ende wieder mit 9 Punkte vorne lag sah man nun endlich wie der sicher Sieger aus. Doch wieder log der Eindruck. Da man sich einen Turnover nach dem anderen leistete machte Feuerbach 10 Punkte am Stück und führte plötzlich 34 sec vor Schluss mit 72:73. Nadjfeji konnte von seinen folgenden 4 Freiwürfen einen verwandeln und so rettete man sich zu diesem Zeitpunkt in die Verlängerung. 73:73

Was man sich vor dieser Verlängerung vornahm konnte nur bedingt umgesetzt werden. Man war zwar wieder im Spiel aber Feuerbach wollte den Sieg in dieser Phase mehr. 74:77 nach 3:30 min in der Overtime. Einer schien jetzt aber rechtzeitig aufzuwachen: Said Bristina mit zwei tollen Aktionen zum Korb bei denen er nur durch Foul zu stoppen war. 3 der 4 Freiwürfe konnte er verwandeln. 77:77. Noch 70 sec zu spielen. Plötzlich schienen die letzten Reserven mobilisiert zu werden und als Sekunden später Malte Kaiser einen 3er aus der Ecke verwandelte gab es bei Zuschauern und Mannschaft kein Halten mehr. Es folgten weitere schnelle Körbe von Papaolopoulos, Bristina und Nadjfeji zum letztendlichen 86:77 Erfolg der glücklich, im Ergebnis zu hoch und dennoch verdient war.

Großes Kompliment an die Gäste aus Feuerbach die sich nie aufgegeben haben und bis zu letzten Sekunde gefightet haben. Coach Schäfer nach dem Spiel: "Ich bin sehr froh das wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit total im Griff gehabt und ab Mitte des dritten Viertels aufgehört mit Basketball spielen. Mit der Art und Weise wie wir den Gegner zurück ins Spiel gebracht haben kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Das darf uns nicht noch einmal passieren!"

 

 


Ein großer Schritt in die richtige Richtung               26.10.13

Beim ersten Heimspiel der Saison traf unsere Oberligamannschaft der U-16 auf den letztjährigen ungeschlagenen Meister Ratiopharm Ulm.

Die ersten 6 Minuten des ersten Viertels hatten einen Namen: Vasili Papaolopoulos. 7 Punkte am Stück, treffsicher im Angriff, konzentriert in der Verteidigung sorgte er für eine 7:6 Führung für Tübingen. Auch die restlichen 4 Minuten des 1. Viertels sah man ein hochinteressantes, intensives Spiel das vor allem durch gute Verteidigung auf beiden Seiten geprägt war. Mit einem knappen Vorsprung von 13:12 ging es für die Hausherren ins 2. Viertel.

Ulm kam aber immer besser ins Spiel und konnte auch durch eine Auszeit von Tübingen nicht gestoppt werden. 17:26 nach 17 Minuten. Malte Kaiser und Dominik Byrne konnten diesen Rückstand mit jeweils 4 Punkten nochmal verkürzen. Halbzeitstand: 23:29

Motiviert und mit der Erkenntnis das man heute auf dem hohen Niveau von Ulm mitspielen kann ging es in die Pause. Und diesmal kam man deutlich besser aus dieser zurück als noch beim ersten Saisonspiel in Reutlingen. Schnelle Punkte von Tufanoglu und Nadjfeji brachten Tübingen auf 2 Punkte heran. Leider startete auch zu diesem Zeitpunkt die Show von Dennis Hech. 3 Dreier in zwei Minuten, dazwischen noch ein Korbleger brachten Ulm wieder auf über 10 Punkte in Front. Leider schafften es das Team von Andre Schäfer nicht sich noch ein weiteres Mal heran zu kommen und so verlor man schlussendlich mit 54:73.

Coach Andre Schäfer resümierte nach dem Spiel:

"Wir haben uns seit dem ersten Saisonspiel in allen Belangen verbessert präsentiert und sind auf einem sehr guten Weg. Wenn wir diesen im Training konsequent weiter gehen bin ich überzeugt, dass wir bald die ersten Siege einfahren werden"

 

Für SV 03 Tübingen spielten: Kübel 2, Jaschinski 4, Kamberi 4, Tufanoglu 6, Byrne 4, Mohr 2, Tyrchan 4, Papaolopoulos 16, 7 von 7 Freiwürden, Kaiser 5, Bristina 2, Nadjfeji 2, Konrad


Erwartet schwerer Start der U16 in die Oberliga               13.10.13

Nichts zu holen gab es am 1. Spieltag der Oberliga für den U-16 Nachwuchs bei einem der drei Titelfavoriten in Reutlingen. Vasili Papaolopoulos traf zwar gleich mit dem ersten Wurf einen 3er, leider sollte dies die einzige Führung der Neckarstädter bleiben. Trotzdem konnte man im ersten Viertel mit dem vorwiegend älteren und eingespieltem Jahrgang der Reutlinger noch einigermaßen gut mithalten. Viertelpause: 23:11 für Reutlingen

Nach einem guten Start ins 2. Viertel verlief das Spiel ähnlich. Für jeden Korb den man erzielte, kassierte man hinten zwei. Logische Konsequenz zur Halbzeit: Ein 47:22 Rückstand für Tübingen.

Viel nahm man sich in der Kabine vor, umgesetzt wurde leider wenig. Ein sehr schlechtes Viertel mit 12 Ballverlusten und einer miserablen Trefferquote sorgte dafür, dass dieser Abschnitt mit 34:6 verloren ging. Insbesondere 2.00 m JBBL Starting Center aus Urspring Viktor Habrich konnte man zu keiner Zeit in den Griff bekommen. 38 Punkte waren es am Ende für Ihn.

Im letzten Viertel konnte man die Intensität in der Verteidigung steigern und auch wenn Reutlingen nicht mehr konstant mit der ersten 5 spielte gab es einige schöne Aktionen der Tübinger. Das letzte Viertel konnte mit 17:19 gewonnen werden. Auch wenn noch nicht alles rund lief gab es auch ein paar positive Lichtblicke, vor allem beim jüngeren Jahrgang in Person von Kamberi, Byrne und Bristina.

Endstand 98:45. 

Coach Andre Schäfer fasste das Spiel nach Abpfiff folgendermaßen zusammen:

„Wir haben heute gegen ein sehr gut eingespieltes und erfahrenes Team gespielt und uns dementsprechend schwer getan. Wir stehen mit unserem neuen Team noch ganz am Anfang der Entwicklung und werden weiter hart trainieren, um den nächsten Schritt zu machen. Die Messlatte in der Oberliga ist hoch. Darunter durchlaufen geht nicht.“

 

 


Mit einem Sieg in die Sommerpause               20.03.13

Die Saison in der U16-Jugendoberlia Württemberg endete vergangenes Wochenende mit einem Sieg gegen die BG Tamm/Bietigheim. Zwar konnten in dieser Saison nur wenig Spiele, aber dafür viele Erfahrungen gewonnen werden.

Konzeptionell wurde auch in dieser Spielzeit die Mannschaft so zusammengestellt, dass vorrangig Spieler des jüngeren Jahrgangs 1998 Einsatzzeit und damit Spielerfahrung sammeln konnten. Das Ziel war vor allem, jeden Spieler einen Schritt weiterzubringen, um in der kommenden Saison den ein oder anderen im JBBL-Team der Young Tigers Tübingen wieder zu sehen. Bereits im ersten Spiel gegen den VfL Kirchheim, der nur mit Spielern des Jahrgangs 1997 antrat, zahlte man Lehrgeld und verpasste eine faustdicke Überraschung bei der 64:75 – Niederlage. Es folgte eine deutliche Niederlage beim Partnerverein SV Möhringen (53:88), bevor im Oktober in Bietigheim der erste Sieg eingefahren werden konnte (85:72).  

Dann kam der Herbstcup in Ludwigsburg. Neben den Ligarivalen aus Ludwigsburg und Tamm war auch eine italienische Mannschaft aus Verdello mit dabei. In einem interessanten Turnier sammelte man viele wertvolle Erfahrungen und wuchs beim spaßigen Übernachten in der Jugendherberge als Einheit zusammen.

Im nächsten Ligaspiel unterlag man dem späteren Final 4 – Teilnehmer aus Crailsheim (70:120). Vor der Weihnachtspause verkaufte man sich gegen Reutlingen (33:101), Ludwigsburg  (41:81) und Ulm (44:72) unter Wert und beendete so die Hinrunde mit nur einem Sieg. 

In der Rückrunde konnte man deutliche Fortschritte bei Spielern und Mannschaft sehen: Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel ging man gegen Möhringen nun als Sieger vom Platz (72:64). Auch gegen Reutlingen zeigte man eine ansprechende Leistung (70:82), auch wenn das Spiel nicht gewonnen werden konnte.  Beim letzten Auswärtsspiel der Saison in Ulm zog sich Joshua Helber in der Schlussphase des Spiels einen Bänderriss zu. Er konnte leider beim Sieg gegen Tamm am letzten Spieltag nicht mit eingreifen. Insgesamt blieb die Mannschaft in dieser Spielzeit jedoch von Verletzungen verschont. Gegen Tamm zeigte man zwar nicht die beste Saisonleistung, gewann dennoch deutlich (71:48).

Nach dem letzten Saisonspiel ging es zum gemeinsamen Teamessen ins Restaurant „Alte Kunst“, wo neben dem Lieblingsessen von Tigers-Spieler Reggie Redding allerlei gute Dinge auf den Tisch kamen. In entspannter Atmosphäre ließ das Team die Saison ausklingen. 

Die Mannschaft, Trainer und Spieler und auch der SV03 Tübingen bedanken sich bei allen Eltern, die ihre Jungs so toll als Fahrer, Fans oder Bewirter unterstützt haben und einen reibungslosen Saisonverlauf möglich gemacht haben.