U15 2-Damen Saison 2014/2015

Hinten von links nach rechts: Zoe Späth, Enise Celik, Emilly Sidaine, Cara Helmer, Coach Sophie Holler, Pia Neuwirth. Vorne von links nach rechts: Lotta Nill, Gaja Nadalin, Cosima Holler.

Es fehlen: Hannah Idarous, Franca Thiel.


U15w qualifiziert sich für die Jugendoberliga      18.06.12


Mit zwei deutlichen Siegen über Heidenheim (45 : 22) und über Jesingen (52 : 29) hat sich die künftige u15 weiblich des SV 03 Tübingen für die Jugendoberliga qualifiziert.
Besonders erfreulich sind diese deutlichen Erfolge angesichts der Altersstruktur der Mannschaft: Mit Nina Schmidt gehört nur eine einzige Spielerin dem älteren 98er Jahrgang an. Der Rest der Mannschaft besteht aus u13-Spielerinnen der vergangen Saison, vier Spielerinnen (Emma Frank, Sophia Habfast, Noemi Ansari und Lia Fuzum) dürfen auch in der kommenden Saison noch u13 spielen.
Eine gute Verstärkung bekam die Mannschaft durch Rafaela Papanikolaou aus Reutlingen, die in der kommenden Saison mit Doppelizenz für Tübingen und Reutlingen spielen soll.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese junge Mannschaft in der Jugendoberliga schlagen wird.
Für den SV 03 spielten und punkteten: Zoe Janovsky (21 Punkte), Rafaela Papanikolaou (19), Lilly Untraut (18), Sophia Habfast (12), Nina Schmidt (10), Sarah Beyerhaus (10), Maxime Leyh (2), Lia Fuzum (2), Noemi Ansari (2), Emma Frank (2).


Training für U15w/U13w ist immer:

Montag 16.30-18 Uhr Uhlandhalle

Donnerstag 16.30-18 Uhr Uhlandhalle

Freitag muss noch geklärt werden.


Die weibliche U15 überzeugt auch im zweiten und im dritten Spiel

Am vorletzten Sonntag spielte die weibliche U15 gegen den SB Heidenheim in der heimischen Uhlandhalle. Eine Woche später wurde auswärts gegen den VfL Waiblingen gespielt.

Beide Spiele über dominierte der SV und gewann letztendlich souverän 79:44 gegen Heidenheim und 68:44 in Waiblingen.

In beiden Spielen zeigte sich eine starke Teamleistung in der Verteidigung. Über die gesamte Zeit wurde eine intensive Ganzfeld-Mann-Mann-Verteidigung gespielt. Durch die aggressive Verteidigung konnten die Gegner permanent unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen werden. Die abgefangenen Pässe konnten gleich in Schnellangriffe für die Tübingerinnen umgewandelt werden. Das neue Spielkonzept trägt seine ersten Früchte und zeigt erste sichere Strukturen. Jedoch fällt auch auf, dass noch einige Trainingseinheiten notwendig sind, um dieses zu optimieren.

Gegen Heidenheim spielten Franzi Habfast (14), Franzi Unger (2), Franca Müller (38), Ronja Kokott (13), Pauline Pohl (6), Marla-Sophie Schmid (6), Kira Deutsch, Fiona Kirstein und Nina Schmidt.

Gegen Waiblingen spielten Franzi Habfast (8), Laura Heiner (2), Ronja Kokott (6), Franca Müller (25), Pauline Pohl (11), Marla-Sophie Schmid (10), Nadine Schmidt, Nina Schmidt und Franzi Unger.

 

 


2 Tübingerinnen beim Bundesjugendlager

Vom 01. bis 05. Oktober fand in Heidelberg das alljährige Bundesjungendlager statt. Das Bundesjugendlager, dieses Jahr für den Jahrgang 96, ist die erste Sichtung für die Jugendnationalmannschaft. Jeder Landesverband trainiert vor Ort, um dann gegen die anderen Landesverbände zu spielen.

Im Kader des Basketballverband Baden-Württembergs waren erfreulicherweise zwei Tübingerinnen. Beide Tübingerinnen, Ronja Kokott und Franca Müller, sind Jahrgang 97. Sehr erfreulich für die Tübinger Nachwuchsarbeit, dass beide schon in diesem Jahr Sichtungsluft schnuppern konnten. Leider hat es für die Nominierung nicht gereicht. Jedoch ist der ganze Verein stolz auf ihre beiden jungen Basketballtalente, die nächstes beim Bundesjugendlager ihr Können erneut unter Beweis stellen können.


SV 03 Tübingen weibliche U15;  hinten von links: Trainerin Bettina Renner, Annika Kokott, Pauline Pohl, Elsa Walter, Kira Deutsch, Ronja Kokott, Trainer Dirk Lehmann; vorne von links: Marla-Sophie Schmid, Nina Hoffmann, Patricia Schwitalla, Franziska Habfast, Felicia Würtenberger und Franca Müller


Tübinger Mädchen sind württembergischer Vizemeister

Die Sensation blieb diesmal aus - mehr als Platz 4 war beim Landesfinale nicht drin. Trotzdem gab es individuelle Top-Leistungen beim Athletik- und Basketballwettbewerb!

 

Der inoffizielle Titel des württembergischen Vizemeisters bleibt das Letzte, was den Mädchen der Tübinger U15 in dieser Saison vergönnt war. Trotzdem oder gerade deswegen können alle Beteiligten von einer tollen, ausgesprochen erfolgreichen und rund um gelungenen Spielzeit 2009 / 2010 sprechen.

Die Hoffnung bestand, aber schon in der ersten Begegnung gegen den späteren Landesmeister aus Ludwigsburg musste das auf diesem Niveau noch ohne Erfahrung ausgestattete Team aus Tübingen anerkennen, dass es im Vergleich mit den stärksten Mannschaften Baden-Württembergs doch noch nicht ganz mithalten kann. Der Turnierauftakt ging mit einer 22:58 deutlich verloren und die Perspektive, eine der beiden verbleibenden Begegnungen erfolgreich bestreiten zu können, schien ebenfalls düster, präsentierten sich die badischen Vertreter aus Ettlingen und Heidelberg doch enorm dominant. Eigentlich eine Situation, die einem schnell die Freude am Erreichten hätte nehmen können; nicht aber den Mädels des SV 03. Sie zeigten in der Folge das, was sie im Laufe der Saison so stark gemacht hatte: Teamgeist! Ungeachtet der Ausgangslage verlangten sie dem Top-Favorit aus Heidelberg einiges ab, konnten eines der Viertel gar gewinnen, waren am Ende dann allerdings wieder deutlich und etwas unter Wert geschlagen (26:47).

Der Modus der Landesmeisterschaften hielt aber noch andere wettbewerbsrelevante Programmpunkte parat. Im Athletiktest sowie einem Basketball Techniktest konnten die SV 03 Mädchen ihre individuelle Klasse zeigen und genau diese Chance nutzten sie äußerst eindrucksvoll. Ob beim Korblegerwettbewerb, im Dribbelparcours, im Sprint oder beim abschließenden Ausdauertest, in allen Kategorien konnten sich Tübinger Spielerinnen zu den Topplatzierten dieses Turniers zählen. Besonders beeindruckend war dabei die Leistung von Kira Deutsch, die einen der sog. „Beep-Tests“ (Ausdauer) gar gewinnen konnte.

Das letzte Spiel des Turniers war dann auch das letzte der Saison, das letzte in dieser so erfolgreichen Konstellation und das letzte unter der Regie der Trainer Bettina Renner und Dirk Lehmann. Klar, dass bei diesem Finale die Motivation noch einmal besonders hoch war. Gegen den letztjährigen BBW Meister der wU14 und Teilnehmer an den süddeutschen Meisterschaften, den TV Ettlingen entwickelte sich sehr zur Freude der zahlreich mitgereisten Tübinger Zuschauer ein offene und ausgeglichene Begegnung; beim Halbzeitstand von 18:21 lag die Sensation noch in der Luft; leider musste man aber auch in diesem Spiel wieder der mangelnden Erfahrung Tribut zollen und geriet durch ein 4:18 im dritten Viertel vorentscheidend in Rückstand. Die Mädchen des SV 03 Tübingen mussten also ein letztes Mal das tun, wozu sie in diesem Turnier „verdammt“ waren – Moral zeigen. Es schien als wären die Strapazen der Saison und des Endturniers an ihnen vorüber gegangen; abermals gelang es, angeführt von der gut aufgelegten Mannschaftskapitänin Annika Kokott, den Rückstand deutlich zu verkürzen, so dass auch eine 35:47 Niederlage letztlich als weiterer Fortschritt in der tollen Entwicklung dieser Mannschaft gesehen werden kann.

Folgerichtig und absolut gerechtfertigt waren dann auch die Ovationen der mitgereisten und gegnerischen Zuschauer, die die Spielerinnen zum Abschluss ihrer tollen Saison genießen durften.

 

Für den SV 03 Tübingen spielten: Annika Kokott (26), Franziska Habfast (verletzt), Ronja Kokott (8), Franca Müller (18), Elsa Walter (3), Nina Hoffmann (6), Marla-Sophie Schmid (1), Pauline Pohl (10), Kira Deutsch (3), Patricia Schwitalla (2) und Felicia Würtenberger (6)

 


Zwei besondere Jahre für den Tübinger Mädchenbasketball          22.03.10

 

Die weibliche U15 mischt wieder mit im Konzert der Großen  -  Sieg gegen DJK/SB Ulm beschert Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften

 

Geschafft!  Jetzt ist es endlich wieder so weit, dass eine Tübinger Mädchenmannschaft um die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Basketball spielen kann. Die weibliche U15 des SV 03 Tübingen hat es geschafft, im letzten, alles entscheidenden Spiel gegen die punktgleiche DJK/SB Ulm einen völlig verdienten 42:25 Sieg zu landen und vertritt schon nächstes Wochenende die heimischen Farben beim Landesfinale in Albstadt.

 

Die Freude bei den Mädchen, ihren Trainern und Eltern ist unbeschreiblich. Musste man sich vergangene Saison noch mit Platz 3 bei den Württembergischen Meisterschaften zufrieden geben und neidlos anerkennen, dass die eigene Leistung noch nicht ausreichte, um die beiden überragenden Teams aus Ulm und Ludwigsburg in Verlegenheit zu bringen, hat man jetzt endlich die Gewissheit, den nächsten Schritt geschafft zu haben. Das Abschneiden darf als unmissverständliches Indiz dafür verstanden werden, wie gut es Mannschaft und Trainer verstanden haben, die Zeit offenbar besser als ihre Konkurrenz zu nutzen und der ersten gemeinsamen Spielzeit, eine weitere, noch erfolgreichere folgen zu lassen. Geschuldet ist diese besondere Situation auch der Tatsache, dass der Deutsche Basketball Bund die Altersklassen im weiblichen Nachwuchsbereich völlig neu strukturierte. So wurde aus der U14 der Saison 2008/2009 im laufenden Spieljahr eine U15.

 

Auf den ersten Blick scheint es so, als wäre eine solche Neuordnung nicht weiter erwähnenswert. Doch weit gefehlt: die Chance, gemeinsam unter nahezu gleichen personellen Rahmenbedingungen über zwei Jahre hinweg kontinuierlich trainieren und spielen zu können, war für die Spielerinnen und Trainer der weiblichen U15 des SV 03 Tübingen ein absoluter Glücksfall. Als im Mai 2008 der Startschuss fiel, traf sich eine Gruppe von Mädchen, deren basketballerischen Interessen und Vorerfahrungen unterschiedlicher nicht hätten sein können. Zwei Jahre später präsentiert sich eine Mannschaft gespickt mit individuellen Talenten und einem Teamspirit, wie er bei Mädchen in diesem Alter seines Gleichen sucht.

Das Erfolgsrezept für diese Metamorphose erscheint schrecklich einfach: sportlich zeigten kontinuierliche, konzentrierte Trainingsarbeit, individuelle Förderung und der regelmäßige Wettbewerb die gewünschte Wirkung. Wenn dabei dann auch der Spaß, gegenseitiger Respekt sowie gemeinschaftliches Denken und Handeln nicht zu kurz kommen, entwickelt sich darüber hinaus die oft zitierte „Chemie“, die eine erfolgreiche Mannschaft ausmacht. Jeder Spielerin ist dabei deutlich vor Augen geführt worden, wie wichtig sie persönlich für dieses Team und seinen Erfolg ist.

Der Weg zurück in die Leistungsspitze ist also letztlich eine Symbiose der drei großen „T’s“: Training, Talent und Team. Das Training war die Aufgabe des Coach-Gespanns Bettina Renner und Dirk Lehmann. Sie hatten gemeinsam das sportliche Sagen und präsentierten ihren Spielerinnen ein abwechslungsreiches, zielorientiertes Training, das seine Stärken in einer alters- und leistungsgerechten sowie langfristigen und kontinuierlichen Konzeption hatte. So gefördert, trat das Talent der Mädchen offenkundig an den Tag. Der Kader des SV 03 Tübingen umfasst mit Annika Kokott (WNBL in Ludwigsburg), Felicia Württemberger (ehm. 95er BBW Kader) sowie den drei  aktuellen 97er BBW-Auswahlspielerinnen Franca Müller, Ronja Kokott und Franziska Habfast gleich fünf Spielerinnen, die in ihren jeweiligen Jahrgängen mittlerweile soviel Klasse haben, dass sie auch auf Verbandsebene zu den Stärksten ihres Alters zählen.

Garant des Erfolges war aber stets das Team. Sportlich ist es der Mannschaft mit der Zeit immer besser gelungen, die individuellen Stärken gewinnbringend einzusetzen und Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Auch abseits des Spielfeldes war der Teamgedanke stets präsent. Hierzu beigetragen haben im besonderen Maße auch die Eltern, die diesem Teams stets unterstützend zur Seite standen und damit den jungen Sportlerinnen die benötigte Anerkennung zu Teil werden ließen.

Die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Meisterschaften ist jetzt der verdiente Lohn für alle diese Bemühungen. Das gemeinsame Wochenende in der Landessportschule Albstadt wird für dieses Team – unabhängig vom sportlichen Abschneiden – ganz sicher zu einem unvergesslichen Wochenende werden und eine Platzierung unter den Top 4 auf Landesebene ist ganz sicher mehr, als die größten Optimisten vor der Saison erwartet hätten.

 

Neben aller Euphorie und Freude, macht sich nach dem letzten Hauptrundenspieltag aber auch eine gehörige Portion Wehmut breit. Diese sportlich und menschlich so erfolgreiche Gemeinschaft, wird es in der kommenden Saison nicht mehr geben. Im Jugendbereich keine ungewöhnliche Situation, dass nach einer Spielzeit Spielerinnen in die nächst höhere Altersklasse aufrutschen und jüngere von unten dazustoßen, aber im speziellen Fall und vor dem Hintergrund, dass Mannschaft und Trainer in dieser Konstellation jetzt nahezu 24 gemeinsame Trainingsmonate absolviert  haben, lässt sich auch in der Stunde des Erfolges das ein oder andere traurige Gesicht durchaus verstehen.

 

Nach zwei Jahren kontinuierlicher, engagierter Arbeit haben sich die Mädchen des SV 03 Tübingen eindrucksvoll in der württembergischen Spitze zurückgemeldet. Jetzt gilt es, den Weg raus es dem Schattendasein und hinein in eine erfolgreiche Zukunft konsequent und zielstrebig weiter zu beschreiten, auch wenn sich die Trainer ändern werden.