Unglückliche Niederlage nach großem Kampf


Es sind noch 3 Sekunden zu spielen, der Topscorer von Kirchheim zieht zum Korb und wird gefoult. Es steht 86:87 aus der Sicht von Kirchheim. Er trifft beide Freiwürfe sicher. Kirchheim ist mit einem Punkte vorne. Timeout Tübingen und ein Spielzug alla – Ulm wird aufgezeichnet. Einwurf Mittellinie der Tübinger Topscorer Jeff bekommt den Ball wird aber gedoppelt, und der Verzweiflungswurf geht daneben…

Aber erst mal zum Anfang. Waren noch alle Spieler pünktlich zum Warmup erschienen und hatten auch die letzten Shooting-Shirts in Empfang genommen, so konnte man das nicht von den ersten Minuten des Spiels sagen. Wie so oft in dieser Saison wurde der Start komplett verschlafen und so lag man innerhalb von 5 Minuten mit 6:11 zurück. Bereits in dieser Phase präsentierten sich die beiden Kirchheimer Topscorer Auerbach und Schmauder in großer Spiellaune. Sie alleine erzielten 26 der 28 ersten Punkte die zur Viertelpause im Tübinger Korb landeten. Durch schlampige Defense und mehrere Fast-Break-Punkte der Kirchheimer lag man zur Viertelpause mit 20:28 zurück.
Das zweite Viertel begann Katastrophal und so bekam man in den ersten 2 Minuten direkt einen 6:0 Lauf eingeschenkt. Eine Auszeit musste her und das mangelnde Defense Verhalten wurde erneut angesprochen.
Nach der Auszeit ging ein erster Ruck durch die Mannschaft und man konnte den Rückstand innerhalb 2 Minuten wieder auf eine einstellige Zahl drücken. In dieser Phase waren es vor allem Said und Vasili, die immer wieder durch gute Penetrationen zum Abschluss kommen konnten.

Als man in die Halbzeit ging, sah man sich einem 11 Punkte Rückstand ausgesetzt und so fiel die Halbzeitansprache auch sehr kurz aus: „bessere Defense und weiteres attackieren in der Offense“ sollten den gewünschten Erfolg bringen. Und so kam es auch. Nachdem man in der Verteidigung spürbar einen Gang höher schalten konnte, wurde vorne immer wieder schön mit and-one gepunktet. Vor allem Jefferson Hiller konnte sich eins um andere mal gut durchsetzten. Letztendlich spielte die Mannschaft im dritten Viertel wie aus einem Guss und konnte so das Viertel mit 27:18 für sich entscheiden – Spielstand nach dem dritten Viertel 64:66.

Die letzten 10 Minuten sollten dann nochmal viel Nerven kosten. Innerhalb von 3 Minuten ging man das erste Mal in Führung und versuchte sicher abzusetzen. Es ergab sich ein offener Schlagabtausch. Schaffte man es vorne zu punkten hielten die Kirchheimer Schmauder und  Auerbach vereint dagegen (beide zusammen erzielten 72 der 88 Punkte von Kirchheim). So kam es, wie es kommen musste. Ging man in der letzten Minute durch einen schönen Tip-in von Jeff noch einmal mit einem Punkt in Führung wurde 3 Sekunden vor Schluss Schmauder gefoult und der verwandelte sicher.

Das Fazit von Coach Lambrecht: „Alles in allem war das Spiel ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben heute guten Team-Basketball gespielt und es geschafft, dass 5 Spieler zweistellig gepunktet haben. Auch unsere Bank hat heute gute und wichtige Impulse gegeben. Leider haben wir einmal mehr den Start verschlafen und es auch nicht geschafft den Topscorer der Gegenmannschaft zu stoppen. Das Ziel gegen Zuffenhausen am nächsten Sonntag um 13:00 bietet eine gute Möglichkeit den zweiten Saisonsieg einzufahren, nachdem man gegen Crailsheim und jetzt Kirchheim so nah dran war.“ 


Einmal Chancenlos!

 

So oder so ähnlich kann man das Wochenende der U14-1/U16-2 beschreiben. Verliert man noch am Samstag mit 32:133 gegen Böblingen klar, muss man sich am Sonntag erst nach Verlängerung und großen Kampf dem TSV Craislheim mit 78:86 geschlagen geben.

Aber erst mal der Reihe nach. Am Samstag begrüßte Coach Lambrecht 7 Spieler zu dem letzten Heimspiel der U16 und war sich von Anfang an bewusst über die schwere Aufgabe. So war die Divise und klar – 10 Punkte in jedem Viertel zu erzielen und mit guter Defense zu überzeugen.
Schnell sah man sich jedoch mit einem hohen Rückstand konfrontiert und so wurde nach einer frustrierenden ersten Halbzeit klar, dass man vor allem an den kleinen Dingen Arbeiten will.
Nach einer kurzen Ansprache in der Kabine trat die Mannschaft mit einer Verbesserten Moral auf und so wurde jeder Punkt gefeiert. Die Helpside stand in vielen Fällen besser und so konnte der Gegner oftmals erst nach verschlafenem Box-Out im zweiten Versuch Punkten.
Besonders erfreut zeigte sich Coach Lambrecht ob der Unterstützung der kranken Said, Max und Finn die auf der Bank für lautstarke Unterstützung sorgten.

Punkte: Alex (10), Nils (2), Frieder (0), Fynn (2), Malte (8), Vasili (6), Mathis (4).

Am Sonntag begrüßte Coach Pasios an Stelle von Lambrecht die U14 und der erste Heimsieg in der U14 war das Ziel.
Doch nichts war es, nach einem verschlafenen Start – ja ersten Viertel (11 Punkte Rückstand) fand Coach Pasios die richtige Antwort in der Viertelpause und so weckte er den Kampfgeist in den Jungs. Im zweiten Viertel spielte man sich in einen Rausch und man konnte dieses mit 25:9 für sich entscheiden. Erstmals ging man in dieser Saison mit einem 5 Punkte – Vorsprung (41:36) in die Halbzeit – der überragende Spieler auf Seiten von  Crailsheim - Nicolas Möbus hatte bereits zu diesem Zeitpunkt 20 seiner am Ende 49 (!!!) markiert und war somit hauptverantwortlich für den Sieg seiner Mannschaft.

Mit einem guten Start kam man aus der Kabine und konnte so seinen Vorsprung bis auf 12 Punkte (6 Minute im 3ten Viertel) ausbauen, einziges Manko war die hohe Foulbelastung der Tübinger Mannschaft – so war fast die komplette Starting 5 mit 4 Fouls belastet.
Diese machte sich weiter bemerkbar, sodass Joshua zu seinem großen Auftritt kam – später von Coach Pasios als der „X-Faktor, der uns durch seine gute Rebound-Arbeit im Spiel gehalten hat“ bezeichnet – spielte er wichtige Minuten und hatte am Ende mindestens 10 Rebounds und 6 wichtige Punkte zum Spiel beigetragen.

Zum Beginn des letzten Viertels ging es noch einmal hoch her. Ging man noch mit einem 9 Punkte Vorsprung in das letzte Viertel, so foulten nach einander Reihenweise die Starting-5 aus, die Kräfte schwanden und so konnten die Crailsheimer 6 Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielen. Nach einem Timeout und Einwurf an der Mittellinie wurde auch die letzte Chance auf einen Sieg vergeben und so ging man beim Stand von 74:74 in die Verlängerung.
Mit 4 Spielern startete man und war innerhalb weniger Sekunden nur noch zu dritt als Finn Striepe sein 5tes Foul kassierte. So standen zum Ende der aufopferungsvoll kämpfende Joshua zusammen mit Malte und Frieder auf dem Feld und hatten Crailsheim am Ende nichts mehr entgegen zu setzten.
Am Ende verlor man etwas unglücklich mit 8 Punkten (78:86).

Coach Lambrecht: „Nach Rücksprache mit Manu Pasios muss man von einer sehr unglücklich, ja fast vermeidbaren Niederlage sprechen. 10-15 Schrittfehler und eine Trefferquote von weniger als 50% bei Freiwürfen (10-25) machen es schwierig die hohe Foulbelastung auszugleichen. Alles in allem kann man aber eine leichte Aufwärtstendenz in der Mannschaft erkennen, auch wenn die vielen Niederlagen so langsam an den Nerven aller zehren. Jetzt haben sich die Spieler die spielfreie Zeit verdient und dann können wir mit frischen Kräften ans Werk  im neuen Jahr gehen.“

Für Tübingen spielten: Nils (1), Frieder (0), Fynn (4), Jefferson (20), Malte (5), Alex (23), Vasili (8), Joshua (6), Finn (11)



 

U14-1/ U16-2 Erwartet schweres Wochenende endet mit 2 Niederlagen


Auf eine hohe Niederlage gegen Ulm folgt ein gutes Spiel gegen Ludwigsburg – die U14-1/U16-2 hat gezeigt, dass es mit den guten Mannschaften der U14-Oberliga mithalten kann.

Am Samstag stand das erwartet schwere Spiel in Ulm gegen die U16 der Spatzen auf dem Programm - die Anzeichen standen nicht gut. Erst war der gefühlte halbe Kader verhindert und dann kam am Freitag noch die Nachricht hinzu, dass man nicht auf den Bus zurückgreifen konnte – doch dank des Vaters von Said, konnten dann Trainer und restliche Spieler eingepackt werden und man stand pünktlich um 12:30 auf dem Feld in Ulm.

Die Ulmer überraschten die jungen Tübinger, die zu sechst angereist waren, mit einer knallharten Presse, die in vielen Turnovers für die junge Tübinger Mannschaft endeten. „Vor allem im Ballvortrag zeigten wir einige Schwächen und haben es den Ulmern oft zu einfach gemacht. Immer wieder wurde der Ball zu schnell hergegeben, blind weggeworfen oder versucht über die zum Teil einen Kopf größeren Spieler zu passen“ so Coach Lambrecht zu der ersten Halbzeit. Bemerkenswert war jedoch, dass die Mannschaft nie aufgegeben hat und immer weiter kämpfte. So ging man mit einem Halbzeitstand von 12:72 in die Halbzeit.

In einer kurzen Ansprache appellierte Coach Lambrecht noch einmal an seine Mannschat, dass man vor allem in der U16 Erfahrung sammeln möchte und an seinen Herausforderungen wachsen will. Es wurde auf Schwächen im Spielaufbau hingewiesen und sich noch einmal vorgenommen in der Defense eine Schippe drauf zu legen.
Mit einer konzentrierten und guten Leistung wurde ein gutes drittes Viertel gespielt, dass selbst durch eine Auszeit des Ulmer Trainers nicht gestoppt werden konnte.
Zum Ende hin, fehlten dann die Kräfte um sich entscheidend gegen das Pressen der Ulmer zu wehren und so stand am Ende eine herbe Niederlage mit 29:126 zu buche.

Am Sonntag kam es dann zu dem Aufeinandertreffen mit Ludwigsburg, wo die Vorzeichen schon ganz anders aussahen. Die Tübinger Mannschaft – mit 11 Spielern nahezu vollzählig – legte los wie die Feuerwehr und so stand es nach 4 Minuten 7:6 für die Tübinger. Mit guter Defense und einem schön herausgespielten Dreier von Vasili wurden die Ludwigsburger gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte ihre Wirkung – die Tübinger konnten den Anfangsschwung nicht mehr mitnehmen und Ludwigsburg konnte ein ums andere Mal durch den überragenden
Panagiotis Saoulidis punkten.
Man ging jedoch mit einem 12 Puntke Rückstand in die Viertelpause. Coach Lambrecht hatte bereits zu diesem Zeitpunkt viel durchgewechselt und so konnte jeder Spieler seine Minuten sammeln.
Es entwickelte sich ein gutes Basketball Spiel auf beiden Seiten, wobei sich der Rückstand immer auf ca. 18 Punkte einpendelte. Symptomatisch für das Spiel der Tübinger folgte auf schön herausgespielte Würfe oder gelungene Einzelaktionen, eine verschlafene Situation in der Defense, sodass man nicht mehr näher als auf 14 Puntke an Ludwigsburg herankam.
Beide Trainer nutzten so die Möglichkeit viel zu wechseln und jedem Spieler viel Spielzeit zu gewähren.
Bei Tübingen konnten fast alle Spieler Punkten und so bilanzierte Coach Lambrecht “Wir haben an diesem Wochenden gezeigt, dass wir vor allem dann mithalten konnten, wenn wir gute Defense gespielt haben. Bei uns steht die Mannschaft sehr im Vordergrund und so bin ich optimistisch, dass wenn wir diese Woche gut und konzentriert arbeiten nächste Woche gegen Ulm es schon viel besser aussehen wird.