Speyer zu stark für Tübinger NBBL-Team

 

Eine bittere 44:71 Niederlage kassierten die Young Tigers am Sonntag im Heimspiel gegen das Basketballinternat Speyer. Dabei war man von Anfang an (leider) chancenlos. Am Ende verlor man die Partie deutlich mit 27 Punkten Unterschied. Eine Erklärung für das schwache Auftreten seiner Mannschaft hatte Trainer Manu Pasios keine. „Wir haben die Woche über gut trainiert und am Samstag eine starke Oberligapartie gespielt. Warum wir heute regelrecht untergegangen sind – keine Ahnung!“, so ein frustrierter Tübinger Trainer nach der Partie.

Wirft man einen Blick auf das Statistikblatt lässt sich jedoch erahnen, an was es gelegen haben könnte. 44 erzielte Punkte wären ein schönes Halbzeitergebnis, sicherlich aber kein Punktestand mit welchem man Spiele gewinnen kann. 23 Turnovers sind mindestens zehn zu viel und auch die 14 Offensiverebounds des Gegners sind alles andere als akzeptabel.

Am schwersten wog jedoch, statistisch gesehen, der Ausfall von Kapitän Tim Deschner. Jüngst zum AOK-Nachwuchsspieler des Monats November gekürt, erwischte Deschner einen rabenschwarzen Tag. Null Punkte standen am Ende für das junge Talent zu Buche. Wie abhängig die Young Tigers von ihrem Spielmacher sind, zeigte diese Partie deutlich. „Tim ist unser Dreh- und Angelpunkt. Wenn er schlecht spielt, bekommen wir Probleme.“, so Pasios über seinen Pointguard.

Mit einer Bilanz von drei Siegen bei fünf Niederlagen gibt es dennoch keinen Grund zur Panik. Die Young Tigers stehen nach der Vorrunde punktgleich mit Langen auf Platz sechs und haben nur einen Sieg weniger auf dem Konto als der derzeitige Tabellenvierte Heidelberg.

 

YTT: Georg 12, Lukec 7, Hiller 6, Saddedine 4, Sarikaya 4, Angermüller 4, Schmolz 3, Hertwig 2, Abele 2, Deschner

 


 

 

Starkes Finish sichert zweiten Saisonsieg

 

Zehn starke Minuten, gepaart mit ein wenig Glück, reichten um die noch sieglosen Trierer ins Tal der Tränen zu stürzen. Näher kann man an einem Sieg nicht sein, wie dies die Moselstädter am Sonntag in der altehrwürdigen Uhlandhalle waren. 35 Minuten lang waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Angeführt von Neuzugang Sebastian Herrera Kratzborn, dem chilenischen Nationalspieler in Reihen der Gäste, spielten sich die Mannen von Trainer Josip Bosnjak den ganzen (Niederlagen-) Frust der letzten Wochen von der Seele. Der Tigers-Nachwuchs hingegen war, gerade zu Beginn der Partie, noch zu zahm. Schnell führten die Gäste mit zehn Punkten (4:14) Unterschied. Dank Mario Lukec und Jan Georg lag man zum Ende des ersten Viertels „nur“ mit zehn Zählern (9:19) zurück. Während der zweiten zehn Minuten fand man vor allem offensiv besser ins Spiel, so dass sich der Rückstand zur Halbzeit (25:29) in Grenzen hielt. Man nahm sich viel vor für den zweiten Durchgang!

 

Ein munteres Spiel entwickelte sich im weiteren Spielverlauf. Während bei den Gästen die Offensivlast auf mehrere Schultern verteilt war, lief auf Tübinger Seite ein Spieler heiß, der schon vor zwei Wochen beim Sieg gegen die Junior Baskets aus Heidelberg einen Sahnetag erwischte. Mit über 16 Punkten und knapp 13 Rebounds im Schnitt ist Bigman Jan Georg, der effektivste Center der Division Südwest. Auch die 4,4 Vorlagen pro Spiel sind für einen Innenspieler ein exzellenter Wert. Gegen die Trierer ließ der 2,02 Meter große Brettspieler keine Zweifel an seiner derzeit bestechenden Form aufkommen und avancierte mit 30 Punkten, 15 Rebounds und fünf Assists zum Matchwinner.

 

Trotz eines überragenden Georgs schien es für den zweiten Saisonsieg dieses Mal nicht zu reichen. Fünf Minuten vor Ende der Partie lag man mit 48:62 zurück. Die Einwechslung von Power Forward Sven Saddedine stellte sich im Nachhinein als genau die richtige Entscheidung heraus. Erst netzte der 2,03 Meter Hüne einen schön heraus gespielten Dreier ein, um Sekunden später brachial per Putbackdunk zum 53:62 zu verkürzen. Die Halle tobte, Trier im Schockzustand! Weiter ging es mit Punkten von Kapitän Tim Deschner und Lukec. Auf einmal war sie da, die Intensität, die Trainer Manu Pasios immer und immer wieder forderte. Kurz vor Ende der Partie erzielten die Tübinger dann tatsächlich den 62:62-Ausgleich. Keinen der rund 100 Zuschauer hielt es mehr auf seinen Plätzen. Wenige Sekunden später sogar die Chance auf den Sieg, doch Jeferson Hillers finaler Wurf fand nicht sein Ziel. Verlängerung! Während der fünf minütigen Extraschicht ließ man den Gästen nicht den Hauch einer Chance und gewann am Ende verdient mit 77:66.

 

Statistisch gesehen waren Kapitän Deschner (16 Punkten, acht Rebounds, sechs Vorlagen, vier Steals) und Georg die überragenden Spieler auf Seiten der Tübinger. Doch auch ohne den Impuls von Sven Saddedine, den Dreiern von Lukec und David Schmolz, Hillers Rebounds und die unwiderstehliche linke „Pranke“ von Can Sarikaya wäre dieser Sieg nicht möglich gewesen.

 


 

 

Erster Saisonsieg für NBBL-Team

 

Die Erleichterung war groß nach dem 77:61 Heimsieg der Young Tigers Tübingen gegen die bis dato noch unbesiegten Junior Baskets. Gute Wurfquoten (64 % 2-er, 45 % 3-er) und eine ordentliche Verteidigungsleistung waren schlussendlich der Garant zum Sieg. Nach zuletzt drei Niederlagen (Langen, Urspring, Frankfurt) ist dieser Sieg enorm wichtig um nicht frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.

Eine nervös agierende Tübinger Mannschaft sahen die Zuschauer zu Beginn der Partie. Während der Gegner ein ums andere Mal zu einfachen Punkten kam, war die Verunsicherung auf Seiten der Tübinger nicht zu übersehen. Dies legte sich jedoch im Laufe des zweiten Viertels. Angeführt von „Scharfschütze“ Jeferson Hiller, der einen Sahnetage erwischte und auf insgesamt 22 Punkte kam, fanden die Young Tigers allmählich ihren Rhythmus in der Offense. Halbzeitstand 46:40.

Dass ihn die 40 erzielten Punkte des Gegners ärgerten, ließ Trainer Pasios seine Jungs während der Halbzeitansprache spüren. 28 Offensivrebounds krallten sich die Heidelberger über die gesamte Partie gesehen. „Das darf uns nicht noch einmal passieren!“, so Pasios über das Reboundverhalten seines Teams. Dass die Partie am Ende trotzdem recht deutlich zu Gunsten der Tübinger ausging, lag daran, dass man während der gesamten zweiten Halbzeit nur noch 21 Punkte zu ließ. Neben Topscorer Hiller kamen ebenso Kapitän Tim Deschner (12 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists) und Bigman Jan Georg (18 Punkte, 15 Rebounds, 10 Assists!!!) auf statistisch herausragende Werte. Mit David Schmolz (8 Punkte) und Can Sarikaya (6) trugen sich zudem zwei ganz junge Spieler in die Scorerliste ein, sehr zu Freude des Tübinger Coaches. „David und Can waren heute die X-Faktoren.“, lobte Pasios seine beiden Youngster.

Weiter geht es für die Young Tigers Tübingen am 23.11 mit einem Heimspiel gegen die noch sieglosen Trierer.

 

YTT: Hiller 22, Georg 18, Deschner 12, Schmolz 8, Sarikaya 6, Angermüller 5, Lukec 3, Saddedine 2, Hertwig 1, Abele, Liebelt

 


 

 

 

Testspielphase vorbei, jetzt kann die Saison beginnen

 

Die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel kassierten die Young Tigers Tübingen am vergangenen Sonntag beim Heimdebüt gegen Frankfurt. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir eines der ersten drei Saisonspiele gewinnen werden.“, waren die Worte von Trainer Manu Pasios kurz vor Saisonbeginn. „Für uns beginnt die Saison erst richtig mit dem Heimspiel gegen Heidelberg.“, so Pasios damals weiter. Nach drei Spielen steht das Team nun mit ebenso vielen Niederlagen da. Im ersten Saisonspiel gab es sie noch, die Chance auf einen Überraschungserfolg, doch zu viele Fehler machten dem Team um Kapitän Tim Deschner einen Strich durch die Rechnung, während die letzten beiden Partien nicht zu gewinnen waren. Zu stark war Team Urspring, noch ein bisschen stärker sogar Frankfurt. 

Gegen das Team aus der Bankenmetropole startete man wieder einmal gut. 5:0 stand es nach zwei Minuten, dann kam der Frankfurt-Express langsam ins Rollen. Im weiteren Spielverlauf sah man kein Land. Muskeln, Tattoos und Bärte auf der einen Seite, Bartansatz, dünne Ärmchen und zu viel Respekt auf der anderen Seite. Ähnlich auch der Spielstil. Die Hessener hatten auf alles eine Antwort parat, zudem mit Niklas Kiel, Armin Musovic und Lennart Okeke drei Ausnahmespieler in ihren Reihen, die nicht zu stoppen waren. Auf Tübinger Seite hielt lediglich Tim Deschner dagegen, zumindest was das Scoren betraf. 19 Punkte gingen am Ende auf sein Konto. Damit erzielte der 16-jährige knapp die Hälfte aller Tübinger Punkte, während Jan Georg ebenso wie Jef Hiller, nicht wirklichen seinen Rhythmus in der Offense fand.

Ein gutes drittes Viertel, welches mit 18:11 an die Young Tigers ging, sorgte nochmals für Hoffnung. Auch während des letzten Abschnittes zeigten die Tigerle, dass sie durchaus gegen die Schwergewichte der Division Südwest mit halten können. Der Gegner wurde lange Zeit bei 60 Punkten gehalten. Leider brach man während der letzten Minuten ein, kassierte viele unnötige Körbe und verlor am Ende recht deutlich mit 41:72.

 

Fazit: 30 Punkte Unterschied sind viel, hätten die Young Tigers aber den ein oder anderen Wurf, insbesondere Freiwurf (40 Prozent!!!) mehr getroffen und hätten die Gäste nicht insgesamt sieben Würfe (!!!) mit Ertönen der Sirene (24 sek & Viertelende) getroffen, hätte man mit 15 verloren und alles wäre Ok. Aber wie heißt es so schön: „Hätte, hätte, Fahrradkette…“.

 


 

 

20.10.2014

Verletzungsmisere reißt nicht ab: Klare Niederlage in Urspring

 

Noch wenige Minuten zu spielen im dritten Viertel. Urspring liegt mit 15 Punkten in Front. Pius Weller bekommt den Ball auf Höhe der Dreipunktelinie. Ihm gegenüber, Finn Eckhardt, ein alter Bekannter aus gemeinsamen Möhringen Zeiten. Weller, der bis dato ein super Spiel gemacht hat, zieht an Eckhardt vorbei, geht hoch zum Layup, wird geblockt und fällt auf seine Schulter. Was harmlos aussah, entpuppte sich schnell als schwere Schulterverletzung. „Wie lange Pius ausfallen wird, steht noch in den Sternen. Im besten Fall drei Wochen, im schlimmsten Fall Monate“, so Tübingens Trainer Manu Pasios über die Verletzung seines Leistungsträgers. Ihm folgte ein paar Minuten später mit Mario Lukec ein weiterer Verletzter.

Bis zu diesem Zeitpunkt, hielt man, trotz der momentan angespannten Personalsituation, gut mit.

Dass die Klosterschüler das Spiel durchaus ernst nahmen, zeigte die Tatsache, dass mit Mahir Agva, der Starting Center der Ehinger Pro-A Mannschaft mit auflief. Trotzdem gehörten die ersten Minuten der Partie den Gästen aus Tübingen. 7:0 führten die Young Tigers, ehe Urspring-Coach Dominik Reinboth Agva einwechselte. Doch die Klosterschüler taten sich weiterhin schwer. Während die Tübinger frech aufspielten und hochprozentig Würfe versenkten, lief bei Urspring nicht viel zusammen. Viertelstand 18:18. Im zweiten Viertel dann der typische Urspring-Basketball: Knallharte Defense und Fastbreaks am laufenden Band. „Das zweite und dritte Viertel waren nicht gut. Urspring hat die Intensität erhöht, womit wir gar nicht klar kamen“, so Pasios über den weiteren Spielverlauf. Dann die Verletzungen von Weller und Lukec, so dass Tübingen nur noch über sieben einsatzfähige Spieler verfügte. Zu wenig um dem Gastgeber in irgendeiner Art und Weise nochmals gefährlich werden zu können. Beim Stand von 34:61 gings ins letzte Viertel. Dieser Abschnitt ging nur knapp mit 16:17 an das Team von Coach Reinboth. Endstand 50:78.

 

Young Tigers Tübingen: Georg (14 Punkte, 9 Rebounds), Deschner (11), Weller (10), Hiller (8), Lukec (3), Saddedine (2), Angermüller (2), Abele, Hertwig, Liebelt.


14.10.2014

Young Tigers verlieren Saisonauftakt in Langen

Die Überraschung war zum Greifen nahe, am Ende verlor das NBBL-Team der Young Tigers Tübingen nach großem Kampf mit 53:65 (23:27) gegen den letztjährigen Final Four-Teilnehmer. „Schade, da wäre bestimmt mehr drin gewesen. Am Ende hat uns die Kraft gefehlt“, so das Fazit von NBBL-Trainer Manu Pasios.

Ohne Can Sarikaya (Fingerbruch), Hannes Hertwig (Fieber) und Ivan Franic (verhindert) trat man bei den Schoder Junior Giraffen an. „Dass Hertwig nicht mitspielen konnte, war einer der Gründe warum wir verloren haben“, so Pasios über das Nichtmitwirken seines zweiten Aufbauspielers. Tim Deschner, Starting-Point Guard und Kapitän der Young Tigers, ging angeschlagen (Erkältung) in die Partie, einen weiteren Guard, der den Ball sicher nach vorne bringen konnte gab es nicht. Da mit Franic auch der dritte Point Guard fehlte, war Trainer Pasios von Anfang an zum Improvisieren gezwungen. „Tim hatte Luft für vielleicht 20 Minuten, doch es gab niemanden den ich hätte einwechseln können“, ärgert sich Pasios über die derzeitige dünne Personaldecke. Während Neuzugang Sven Saddedine zwar mitgefahren war, aber auf Grund einer Bänderverletzung nicht eingesetzt werden konnte, stand Jeferson Hiller über 20 Minuten auf dem Parkett. Hiller, der sich vor vier Wochen zwei Außenbänder abgerissen hatte, kam so auf mehr Spielzeit, als Pasios eigentlich lieb war. 

Pasios weiter: „Der Plan war, ihm ein paar Minuten zu geben.“ Aus ein paar Minuten wurden jedoch 25 Minuten Einsatzzeit, nicht weiter schlimm für Hiller. „Ich hab mein Fuß kaum gespürt. Ich fands geil wieder auf dem Feld zu stehen.“, gab der 15-jährige zu Protokoll.

Trotz der Probleme hatte man durchaus die Chance auf den Sieg. Die Verteidigung stand gut. Immer wieder kam man zu einfachen Ballgewinnen, jedoch konnte man diese zu selten in Zählbares verwerten. Gut herausgespielte Würfe fanden nicht das Ziel, leichte Layups gingen daneben und von der Freiwurflinie fand nur jeder zweite Versuch den Weg durch den Ring. Neben dem wieder einmal bärenstarken Jan Georg, der auf 14 Punkte und ebenso viele Rebounds kam, fand Small Forward Pius Weller direkt im ersten Saisonspiel zu alter Stärke. 14 Zähler und elf Rebounds gingen am Ende auf sein Konto.

Young Tigers Tübingen: Georg (14), Weller (14), Deschner (11), Hiller (9), Liebelt (2), Abele (2) Angermüller (1), Mann, Lukec.


10.10.2014

NBBL startet in die Saison


Die Regionalliga- und die Bundesliga-Mannschaft des SV 03 Tübingen ist schon mittendrin in der neuen Saison – nun geht es auch am Wochenende in der Nachwuchsbasketballbundesliga (NBBL) los. Die Mannschaft vom langjährigen Trainer Manu Pasios trifft am Sonntag auf die SCHODER Junior-Giraffen Langen, Spielbeginn ist um 13:30 Uhr in der Georg-Sehring-Halle in Langen.

Bei den Hessen treffen die Young Tigers Tübingen auf eines der wenigen Teams der NBBL-Division Südwest, die keinem Bundesliga-Standort entspringt. Nichts desto trotz haben die Langener eine lange Basketballtradition und eine Herren-Mannschaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Letztes Jahr schaffte es die NBBL-Mannschaft sogar ins TOP4 der NBBL nach Quakenbrück, dort unterlag man aber dem späteren deutschen Meister ALBA Berlin. Darüber hinaus wurde der Langener Fabian Villmeter zum NBBL-Trainer des Jahres ausgezeichnet. Die Jungs von Manu Pasios brauchen sich aber auf keinen Fall zu verstecken. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Trainingslager in Frankreich und mehreren Vorbereitungsturnieren ist die Mannschaft bestens auf den Saisonbeginn vorbereitet.

Head Coach Manu Pasios sieht aber schwierige Wochen auf seine Mannschaft zukommen, in den darauffolgenden Spielen heißen die Gegner nämlich Frankfurt und Urspring: „Wir müssen jetzt die ersten drei Spiele überstehen und dann geht die Saison erst richtig los für uns. In den drei Spielen sind wir ganz klar Außenseiter.“ Ärgerlich ist ebenso der Ausfall von Neuzugang Sven Saddedine, der diese Woche im Training unglücklich umgeknickt ist und zwei bis drei Wochen nicht spielen kann. Ebenso fällt auch Leistungsträger Jeferson Hiller aus.

Erst am 26. Oktober bestreiten die Young Tigers Tübingen in der NBBL ihr erstes Heimspiel in der Uhlandhalle: Mit dem Nachwuchs der FRAPORT Skyliners gastiert eine Spitzenmannschaft in Tübingen. Hochball ist um 14 Uhr.


Aaron Wörz (SV 03 Tübingen)


 

16.09.2014

Sparkassen-Cup 2014: Hohes Niveau und großer Lerneffekt


Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der SV 03 Tübingen ein Jugend-Vorbereitungsturnier mit hochklassigen Nachwuchsmannschaften aus ganz Deutschland. Beim diesjährigen Sparkassen-Cup in den Hallen des Tübinger Sportinstitus kamen Basketballfans auf ihre Kosten. Am Samstagmorgen startete das Turnier mit den teilnehmenden Teams aus der jüngeren JBBL (Jugend-Basketballbundesliga). Die Young Tigers Tübingen eröffneten das Turnier mit der Begegnung gegen die Spielgemeinschaft der Crailsheim Merlins mit dem Team Basket München Nord. Für die sehr junge Mannschaft von den Coaches David Rösch und Felix Jung setzte es eine deutliche Niederlage zum Auftakt, die das Team und Trainer aber nicht verunsicherte, da besonders bei der JBBL-Truppe in diesem starken Teilnehmerfeld der Lerneffekt im Vordergrund stand. Auch in den anderen vier Spielen gingen die jungen Raubkatzen unglücklicherweise als Verlierer vom Feld. Auch Igor Perovic, Bundesliga-Trainer der WALTER Tigers Tübingen und seine Spieler Aleksandar Nadjfeji und Julian Albus, der selbst als Nachwuchsspieler schon beim Sparkassen-Cup spielte, waren unter den Zuschauern. Das Spiel um Platz fünf gegen die SG Rheinhessen war ein enges Spiel, dass schließlich die Gäste für sich enschieden.  "Besonders für unsere JBBL-Mannschaft war das ein sehr guter Test, da wir sehr viele junge Spieler haben, die noch nie in der JBBL gespielt haben", sagte Hansi Kienzle, Jugendkoordinator vom SV 03 Tübingen. Das Finale im JBBL-Turnier gewann der Bundesliga-Nachwuchs der Porsche Basketballakademie Ludwigsburg gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 61:51. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Spielgemeinschaft Crailsheim/ München Nord gegen die s.Oliver Baskets Akademie Würzburg durch. Die auswärtigen Teams übernachteten in Jugendherbergen, manche fuhren am Abend sogar wieder nach Hause um am nächsten Tag wieder zu kommen.

 


 

Foto: Benedikt Schweizer

Zeitgleich duellierten sich auch sechs NBBL-Mannschaften in der zweiten Turnhalle des Tübinger Sportinstituts. Bei der Siegerehrung am Sonntagabend ganz oben auf dem Treppchen standen die Jungs der Spielgemeinschaft Crailsheim/ Merlins und München Nord, die bereits mit einem hohem Erfolg über die NBBL-Truppe der Young Tigers Tübingen von Trainer Manuel Pasios ins Turnier starteten. Im zweiten Gruppenspiel gewannen die Young Tigers gegen den TV Dingolfing und qualifizierten sich somit für das kleine Finale am Sonntag gegen die Jugendmannschaft des deutschen Meisters FC Bayern München. Da Head Coach Pasios am Sonntag auf vier Leistungsträger verzichten musste, die bei der Südwestauswahl waren, gab es hier eine deutliche Pleite und der Tübinger NBBL-Nachwuchs wurde Vierter. Trotz des sportlichen Wettkampfs war das Konkurrenzdenken am Samstagabend beim gemeinsamen Grillen vor der Halle für kurze Zeit vergessen – am Morgen und Mittag noch Gegenspieler in der Halle saßen beim Essen in lockerer Runde zusammen. Insgesamt zeigten sich die Gäste und Veranstalter einmal mehr hochzufrieden: „Alles hat gut geklappt und ich denke, dass man schon gesehen hat, wie hoch das Niveau beispielsweise in den Final-Spielen war, die Qualität war zu sehen“, sagte Jugendkoordinator Hansi Kienzle abschließend.


 

Foto: Benedikt Schweizer

 

Die Platzierungen noch einmal im Überblick:

 

JBBL-Turnier:


  1. Porsche BBA Ludwigsburg

  2. Bayer Giants Leverkusen

  3. SG Crailsheim Merlins/ Team Basket München Nord

  4. s. Oliver Baskets Akademie Würzburg

  5. SG Rheinhessen

  6. Young Tigers Tübingen

 

 

NBBL-Turnier:


  1. SG Crailsheim Merlins/ Team Basket München Nord

  2. Porsche BBA Ludwigsburg

  3. FC Bayern München

  4. Young Tigers Tübingen

  5. TV Dingolfing

  6. Hanau White Wings

 

Aaron Wörz (SV 03 Tübingen)



01.09.2014

NBBL-Mannschaft schwitzt in Mulhouse für neue Saison


Nicht nur die Bundesliga-Mannschaft der WALTER Tigers Tübingen steckt bereits mitten in der Vorbereitung für die kommende Saison, auch unsere Nachwuchsbundesligisten bereiten sich bereits intensiv auf die anstehende Spielzeit vor. Aus diesem Grund fährt die NBBL-Mannschaft der Young Tigers Tübingen am 2. September ins fünftägige Trainingslager nach Frankreich. Jedoch geht es nicht wie im Sommer nach Aix en Provence, sondern an die deutsch-französische Grenze nach Mulhouse. Dort werden die Schützlinge von Trainer Manu Pasios bis Samstag jeden Tag bis zu vier Trainingseinheiten absolvieren um sich auf die neue Saison einzustimmen. „Ein Teil der Spieler ist auf dem Weg fit zu werden, der andere Teil stößt erst jetzt dazu. Wir müssen einen gemeinsamen Nenner finden“, so der Trainer. Mit an Bord sind auch der neue Shooting-Guard Yannick Abele, der vom VfL Kirchheim zur Mannschaft gestoßen ist, so wie Ivan Franic, der mit seiner Familie aus Kroatien nach Deutschland gezogen ist und sich der NBBL-Mannschaft angeschlossen hat. In Kroatien war der Point-Guard beim renommierten Basketballklub aus Osijek aktiv. Des Weiteren verstärken fünf Spieler aus der letztjährigen JBBL-Mannschaft des Jahrgangs 1998 die NBBL-Truppe. Ebenso am Trainingslager teilnehmen wird der 2,05 Meter große Neuzugang Sven Saddedine, der aus Karlsruhe kommt und bereits eine Woche Trainingserfahrung bei den Tigers gesammelt hat. Der talentierte Power-Forward wird bei Familie Unger in Tübingen wohnen, die sich freundlicherweise schon zum zweiten Mal bereit erklärte, einen talentierten Tübinger Nachwuchsspieler bei sich aufzunehmen. 

Die sehr junge Mannschaft, in der nur drei Spieler aus dem    älteren 1996er-Jahrgang sind, wird in Mulhouse auch zwei      Testspiele bestreiten. Die Gegner sind zum einen eine            Elsass-Auswahl und die Auswahl der SG Südwest, der      normalerweise mit Jeferson Hiller, Jan Georg, Tim Deschner und Sven Sadeddine auch vier Tübinger Spieler angehören. „Es geht darum, Grundlagen für die anstehenden Monate zu schaffen“, gibt der Head Coach das Ziel vor. Untergebracht ist die Mannschaft in einer Sportschule. Für die physische Vorbereitung ist Athletik- und Krafttrainer Florian Kühlwein in Mulhouse dabei. Ein weiterer Höhepunkt der NBBL-Saisonvorbereitung ist der SparkassenCup am 13. Und 14. September in den Hallen des Tübinger Sportinstituts, wo das Team auf deutsche Spitzen-Nachwuchsmannschaften wie Bayern München oder Ludwigsburg trifft.

Aaron Wörz (SV 03 Tübingen)


Den Sack zu gemacht

Nach einem schwer erkämpften 69:55 (30:36) Sieg über Gießen, gehen die Young Tigers Tübingen in der „best of three“ – Serie mit 2:0 in Führung und sind somit durch, besser gesagt, qualifiziert für die kommende Spielzeit. Als einziges Team, aller in den Playdowns aktiver Mannschaften, setzte sich der Tübinger Bundesliga Nachwuchs bereits nach zwei Spielen durch, während in den anderen Begegnungen das zweite Spiel keine Entscheidung brachte.

Hochmotiviert ging man in die Partie. Selbst Small Forward Felix Sieghörtner, den seit Monaten Sehnenschmerzen plagen, wollte, genauso wie Jeferson Hiller (krank) auch, an diesem vermeintlich letztem Saisonspiel teilhaben. Den besseren Start in die Partie erwischte jedoch das Team von Trainer Dejan Kostic. Angetrieben von Frederick Zimmer und Max Pfannmüller kam die Heimmannschaft immer wieder zu guten Wurfmöglichkeiten, die hochprozentig verwertet wurden. Auf Tübinger Seite war erst mal Schonkost angesagt. Lediglich Power Forward Aime Franzin hielt dagegen. Zu sehr ließ man sich vom engagierten Auftreten des Gegners beeindrucken, zu „lasch“ war das eigene Defenseverhalten, zu inkonsequent ging man im Angriff zu Werke. Das Resultat: Zur Halbzeit lag man mit sechs Punkten zurück (30:36) und hätte noch durchaus weiter ins Hintertreffen kommen können, wenn man nicht Mitte des zweiten Viertels ein wenig couragierter aufgetreten wäre.

In der zweiten Halbzeit dann ein ganz anderes Bild. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kam man aus der Umkleide, überrannte den Gegner in den ersten fünf Minuten und zog so auf 46:38 (26.min) davon. Durch harte Defense zwang man die Gießener zu vielen Fehlern und kam selbst zu einfachen Punkten. Zu Beginn des letzten Viertels wurde es beim Stand von 53:49 (33.min) nochmal brenzlig. Auszeit Tübingen, die genau zum richtigen Zeitpunkt kam und den kleinen Lauf des Gegners unterbrach. Punkte von Benaissa Traore, Mete Calsik und Tim Deschner sorgten im im weiteren Verlauf wieder für eine komfortable elf-Punkte Führung. Stand 60:49 (38.min). Zwei Minuten später war die Messe gelesen. Mit einem 69:55 Sieg verabschieden sich die Young Tigers Tübingen somit in die Sommerpause.

Acht Siege und zehn Niederlagen gehen am Ende auf das Konto der Tigers. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Denn für die meisten „Basketballexperten“ stand nach dem Abgang von Mahir Agva (Urspring) fest, dass die Tübinger am Ende der Saison ganz unten in der Tabelle landen würden. Dass dem nicht so war, zeigt die Tatsache, dass man bis zum Schluss um den vierten Playoff-Platz mitgespielt hat und dabei hochgehandelte Teams wie beispielsweise die Ulmer gleich zweimal besiegen konnte. Am Ende hat nicht viel gefehlt, vielleicht Cleverness und ein wenig mehr Erfahrung, gehören doch einige Leistungsträger (Deschner, Traore, Georg, Hiller, Paß) dem ´97, bzw. ´98-ziger Jahrgang an. An diesen jungen Talenten werden die Tübinger Basketballfans noch ihre Freude haben.

Nicht zu vergessen sind natürlich die ´95-ziger, allen voran die Stuttgarter, die in den letzten Jahren sehr viel Aufwand betrieben haben um ihren Traum  - NBBL – zu verwirklichen. Ein ganz besonderer Spieler, der altersbedingt aus der NBBL ausscheidet, ist Felix Sieghörtner. Der Sohn von Regio-Trainer Claus Sieghörtner gehört seit gefühlten 10 Jahren zum NBBL-Team und war in den letzten zwei Jahren absoluter Leistungsträger und Topscorer des Teams. Leider entwickelte sich sein letztes NBBL-Jahr zu einer Art Seuchensaison. Dreifacher Bänderriss, diverse Handverletzungen, eine nicht heilende entzündete Achillessehne und eine angerissene Sehne machten dem 1,90m Kraftpaket arg zu schaffen.

Nun stehen ein paar Tage Pause auf dem Programm, bevor es mit ganz viel Individualtraining weitergeht! Nach der Saison ist ja bekanntlich vor der Saison…

 


 

 

Erfolgreicher Start in die Playdowns

1:0 führen die Young Tigers in der „best of three“ – Serie gegen die Basketball Akademie Giessen Mittelhessen. Nach ordentlicher ersten Halbzeit, legten die Mannen um Kapitän Tim Deschner im zweiten Durchgang einen Gang zu und sicherten sich so den 83:50 (38:32) Sieg. Gewinnen die Tigers am kommenden Sonntag auch das Rückspiel in Giessen, sind die Tübinger automatisch qualifiziert für die neue NBBL-Saison.

Die Anfangsminuten standen zweifelsohne im Zeichen von JBBL-Spieler Jeferson Hiller, der per Sondergenehmigung sein erstes Spiel für das Tübinger NBBL-Team bestritt und direkt in der Starting Five stand. Sowohl Felix Sieghörtner (Sehnenanriss) als auch Pius Weller (Magen-Darm-Infekt) gingen stark gehandicapt in die Partie, sodass Trainer Pasios entschied, Hiller direkt ins kalte Wasser zu werfen. Acht Punkte erzielte das 15-jährige Ausnahmetalent in den ersten fünf Minuten der Partie und sorgte so fast im Alleingang für die 17:3 – Führung. Im weiteren Verlauf kam der Gegner dann besser ins Spiel und verkürzte durch Punkte von Vinzent Zimmer und Tobias Gansel bis zum Viertelende auf 21:12.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Gäste. Erst netzte Small Forward Joshua Neumann aus der Distanz ein, dann traf sein Teamkollege Max Pfannmüller per And-1 Korbleger zum 21:18 Zwischenstand. Ein anschließender Dreier vom bärenstarken Mete Calsik (11 Assists!!!) kam genau zur richtigen Zeit und kippte das Momentum wieder zu Gunsten der Young Tigers. Zur Halbzeit hätte die Führung durchaus höher ausfallen  können, wenn man nicht ein ums andere Mal Nerven von der Freiwurflinie gezeigt hätte. Halbzeitstand 38:32.

Knallharte Defense, gute Entscheidungen in der Offense und mehrere blackouts auf Seiten der Gießener sorgten für einen 31:10 Run der Young Tigers. Stand 69:42 (32.min). „Das zweite Viertel hat mir gar nicht gefallen! Das hab ich den Jungs in der Halbzeitansprache deutlich zu verstehen gegeben! Die zweite Halbzeit war um einiges besser, wobei wir uns insgesamt nicht gut gegen die Giessener Zone angestellt haben! Daran gilt es in der Woche zu arbeiten!“, so Tübingens Trainer Manu Pasios zum Sieg seines Teams.

Am Ende konnten sich, sehr zur Freude von Pasios, alle elf eingesetzten Spieler in die Scorerliste eintragen. Endstand 83:50.

47 Rebounds, 23 Assists, 40% Dreierquote, 60 % Feldquote und nur 14 Turnovers – diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Schafft man es am Sonntag ähnliche Statistiken in Giessen aufzulegen, hat man gute Chancen auf einen weiteren Sieg. Doch Vorsicht ist geboten! Dass die Gießener durchaus unangenehm sein können, hat man in Halbzeit eins gesehen.

Young Tigers Tübingen: Weller 14, Traore 12, Hiller 11, Franzin 9, Deschner 9, Sieghörtner 8, Georg 6, Kaltzidis 5, Calsik 5, Paß 2, Angermüller 2

 


 

 

Lehrstunde erteilt bekommen

 

Nichts war´s mit dem erhofften Überraschungserfolg gegen die Bayern. Nach nun zwei Niederlagen in Folge sind die Young Tigers Tübingen auf dem Boden Realität angekommen und haben nur noch theoretische Chancen auf Platz vier. Um doch noch auf den Playoff-Zug aufzuspringen, müssen die nächsten beiden Partien gewonnen werden. Dabei trifft man am kommenden Sonntag auf Speyer und eine Woche später zuhause auf Mahir Agva und seine Urspringer. Nach der erneuten Verletzung von Leistungsträger Felix Sieghörtner, wird man personell geschwächt in diese letzten beiden Saisonspiele gehen müssen, wodurch die Siegchancen auf gleich 0 schwinden.

Nach nicht einmal vier gespielten Minuten war für Topscorer Sieghörtner das Spiel bereits beendet. Mit einem Eisbeutel auf dem lädierten Knöchel musste Tübingens Anführer fortan von der Bank mit ansehen, wie sein Team schwer zu kämpfen hatte. „Die waren uns in allen Belangen überlegen!“, so ein sichtlich enttäuschter Tübinger Übungsleiter. Während man im ersten Durchgang den körperlich weit überlegenen Münchenern noch Parole bieten konnte und zur Pause „nur“ mit elf Punkten (27:38) zurücklag, war die zweite Halbzeit, insbesondere das dritte Viertel zum vergessen. Am Ende verlor man deutlich mit 58:84. „Wir haben uns vor heimischen Publikum nicht gut präsentiert! Die haben uns den Arsch versohlt und wir haben zugeschaut!“, so Pasios nach der Partie. Trotzdem gab es auch Lichtblicke. Wie z.B. das Auftreten der ´97-ziger, die immer mehr Verantwortung übernehmen. 12 Punkte von Tim Deschner, zehn von Benaissa Traore, jeweils sieben von Yannick Paß und Jan Georg macht zusammen 36 Punkte vom allerjüngsten Jahrgang.

 

Young Tigers Tübingen: Deschner 12, Traore 10, Weller 8, Georg 7, Franzin 7, Paß 7, Calsik 5, Sieghörtner 2, Lukec, Kaltzidis



 

Spiel verloren, direkten Vergleich in der Tasche

So grausam kann Basketball sein. 39 Minuten lang lagen die Young Tigers in heimischer Halle gegen die junior baskets Rhein Neckar in Führung. Dann der „Todesstoß“ in Form von zwei blitzsauberen Dreiern von Li und Diouf. Durch einen weiteren sicher verwandelten Midrange-Jumper von Kuntz lag man plötzlich mit 63:69 zurück. Der Tigers-Nachwuchs in schockstarre! Soeben hatte man acht Punkte innerhalb kürzester Zeit eingeschenkt bekommen. 40 Sekunden Restspielzeit. Der Ball geht zu Pius Weller, der per Foul gestoppt wird. Beide Freiwürfe sitzen, Auszeit Tübingen. „Ja nicht foulen!“, war die Ansage von Trainer Manu Pasios. Man verteidigte stark, doch die junior baskets erspielten sich einen letzten Korbversuch. Der Ball tänzelt auf dem Ring, als Defense-Ass Mete Calsik hochsteigt und die Kugel regelkonform wegtippt. Jubel auf beiden Seiten und ein wütender Markus Jochum auf der Gästebank. Was war passiert? Das Spiel konnte man trotz zwischenzeitlicher 20 Punkte Führung nicht gewinnen, doch hat man sich durch den in letzter Sekunde vereitelten Korbleger, den direkten Vergleich geschnappt. Gästetrainer Jochum sah in der letzten Verteidigungsaktion ein „Goaltending“ und tobte vor Wut, während sein Team den Sieg feierte.

Das Hinspiel hatten die Young Tigers mit 64:59 gewonnen, das Rückspiel nun mit 65:69 verloren. Somit gehen die direkten Vergleiche gegen Trier, Ulm, München-Nord und Heidelberg allesamt an Tübingen. Die Tür zu den Playoffs steht durch die Niederlage nicht mehr ganz so weit offen, aber eine Restchance besteht. Hierfür muss man die nächsten beiden Partien gewinnen und gleichzeitig einem direkten Vergleich mit Speyer aus dem Weg gehen. Nächstes Heimspiel, Sonntag 15 Uhr gegen Bayern München.

Young Tigers Tübingen: Sieghörtner 24, Franzin 11, Traore 11, Weller 7, Georg 4, Calsik 3, Rupcic 2, Deschner 2, Paß 1, Verwegen, Kaltzidis, Lukec


 

Wichtiger Auswärtssieg im Kampf um Platz vier

 

Zurzeit läuft es rund, beim Tübinger Bundesliganachwuchs. Drei Siege aus den letzten drei Partien, so die makellose Bilanz der Young Tigers. Darunter zwei Auswärtssiege (Ulm und München), die keineswegs zu erwarten waren. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von je sechs Siegen/Niederlagen haben die Tübinger derzeit den vierten Platz inne. Ob es am Ende tatsächlich für die Playoff-Teilnahme reicht, steht zwar noch in den Sternen, aber die Chance ist da!

München-Nord startete stark. Angetrieben von Shooting Guard Lion Gorgas bestimmte der Gastgeber zu Beginn der Partie das Geschehen, besser gesagt das Tempo. Hochgeschwindigkeitsbasketball mit dem Ziel innerhalb weniger Sekunden abzuschließen, darauf waren die Münchener aus. Und sie fuhren gut mit ihrem Gameplan, zumindest in der ersten Halbzeit. 30:40 lag man nach den ersten 20 Minuten zurück. Dann übernahmen nach und nach die Young Tigers. Kapitän Tim Deschner fand mit Beginn des dritten Abschnittes seinen Rhythmus in der Offense und erzielte wichtige Punkte während der Aufholjagd. Ein 13:2 Run in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels endete in einer 52:51-Führung. Das Spiel war gedreht, aber noch lange nicht entschieden. Dann das fünfte Foul von Power Forward Pius Weller, der schon zur Halbzeit mit vier vorbelastet war. Was nun? Mit Benaissa Traore fehlte den Tübingern verletzungsbedingt ein weiterer Power Forward. Improvisieren war angesagt. Mit Aime Franzin und Jan Georg als Bigman-Duo bestritt man die nächsten Minuten. Eine Combo die nicht all zu oft zusammen auf dem Feld steht, die aber sehr gut funktioniert, wie der weitere Spielverlauf zeigte. Immer wieder gelang es den Beiden ihre Gegenspieler zu schlagen und zu finishen. Dann das fünfte Foul von Aime Franzin, was zur Folge hatte, dass Guard Felix Sieghörtner zum PowerForward umfunktioniert wurde. Aber auch das „funktionierte“ und spätestens nach zwei grandiosen Defenseaktionen von Deschner, der eine sensationelle zweite Halbzeit spielte, war die Messe gelesen, der Drops gelutscht – das Spiel gewonnen! Endstand 68:62

 

 

U18

 

Mit Interimstrainer David Rösch fand die U18 zurück in die Erfolgsspur. Gegen Uli Tangl und seine Kirchheimer gewann das Team um Kapitän Mario Lukec, nach zwischenzeitlichem zehn-Punkte-Rückstand, mit 88:85. Lukas Angermüller war mit 33 Punkten der alles entscheidende Mann auf dem Feld. Doch auch die anderen Spieler wussten durchaus zu überzeugen gegen die 40-Minuten-Zonenverteidigung der Kirchheimer. Insgesamt elf Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel, ein weiterer Grund für den Sieg.

 


 

Erstes Endspiel gewonnen

 

Die Young Tigers Tübingen gewinnen das erste von vier Endspielen (Trier, München-Nord, Junior Baskets Rhein Neckar, Speyer) und festigen damit Platz vier in der Tabelle, dicht gefolgt von einem weiteren Überraschungsteam, den Junior Baskets Rhein Neckar. Die Junior Baskets gehören, ebenso wie die Young Tigers zu den positiven Überraschungen der Spielzeit 2013/2014. Beiden Teams hatte man vor der Saison nur wenig zugetraut und nun kämpfen eben jene Teams um Platz vier, was die Playoff-Teilnahme bedeuten würde. Soweit denkt Tübingens Trainer Manu Pasios noch nicht. „Falls wir in drei Wochen immer noch da oben stehen, dann kann man vielleicht über die Playoffs reden, aber bis dahin kann noch viel passieren! Verlierst du die nächsten beiden Spiele, stehst du ganz schnell wieder unten in der Tabelle!“, drückt Pasios auf die Euphoriebremse. Die nächsten beiden Spieltage werden also zeigen, wohin die Reise des Tigers-Nachwuchses geht. Am kommenden Sonntag wartet ein ganz harter Brocken auf Tim Deschner und Co. Es geht nach München, besser gesagt nach Schwabing. Dort treffen die Tübinger Korbjäger auf das Team „Team Baskets München Nord“. Das vom Trainergespann Scheinberg&Brüting betreute Team ist bekannt für seine harte Defense. Das Hinspiel verlor man quasi in letzter Sekunde mit 71:69. Will man am Sonntag bei den heimstarken Münchenern bestehen, müssen alle über sich hinauswachsen. Eine Woche drauf gastieren dann Markus Jochum und seine Junior Baskets Rhein Neckar in der alt ehrwürdigen Uhlandhalle. Das Hinspiel ging damals an Tübinger, somit haben die Heidelberger noch eine Rechnung mit uns offen. Zumindest einmal will man in den zwei Spielen als Sieger vom Platz gehen.

Den Grundstein zum 74:54(38:27)-Erfolg über Tabellenschlusslicht Trier, legten die Tübinger bereits in Halbzeit eins. Eine ständig wechselnde Verteidigung (Man-Zone) stellte die Gäste vor große Probleme. Das Resultat: 38:27 führten man zur Halbzeit. Jetzt ja nicht nachlassen, waren die Worte vom Tübinger Übungsleiter in der Halbzeitpause. Dass seine Jungs ihn beim Wort nahmen, zeigte der dritte Abschnitt. 59:38 stand es nach 30 Minuten. Die Vorentscheidung war da schon lang gefallen. Während der letzten zehn Minuten bekamen auch diejenige ihre Chance, die normalerweise nicht so viel spielen. Allesamt hinterließen einen guten Eindruck und empfahlen sich für höhere Aufgaben.



 

Derbysieger!

Der Jubel kannte keine Grenzen. Weder bei den mitgereisten Fans (Familie Weller, Familie Calsik, Familie Rupcic, Micha, Theo, Raffa...), noch bei den Akteuren selbst. Soeben hatten sich acht aufopferungsvoll kämpfende Young Tigers gegen den Favoriten Ulm mit 60:55 (28:23) durchgesetzt. Ein absolut verdienter Sieg, lag man doch während der gesamten Partie mit 3-5 Punkten in Front. Ein Dreier von Small Forward Lars Schlüter zum 55:55 bei noch 90 Sekunden Restspielzeit bedeutete den ersten Ausgleich überhaupt. Auszeit Tübingen. Ein Pick´n´Roll mit Kapitän Tim Deschner und Pius Weller war die Vorgabe für den nächsten Angriff. Deschner geht über den Block, entscheidet sich nicht für den Pass, sondern attackiert selber und trifft! Da war er, der Kapitän, der am Sonntag beim Spiel gegen Ludwigsburg noch schmerzlichst vermisst wurde. Nach zweiwöchigem Afrikaurlaub und nur einer Trainingseinheit, war der Youngster einer der Garanten für den Sieg.

Ulm in Ballbesitz. Die Tigers-Defense steht wie eine Wand. Ulm kommt nicht zum Abschluss. Steal Tübingen, doch Pius Weller bricht den Fastbreak ab und findet Aime Franzin im Lowpost. Der „verdaddelt“ erst den Ball, erkämpft ihn sich zurück und netzt zum vorentscheidenden 59:55 ein. Noch 41 Sekunden zeigt die Spieluhr an. Wieder gute Defense der Young Tigers. Ein schwieriger Dreier verfehlt das Ziel, doch immer wieder kommt der Gastgeber an dem Tag zu leichten Offensivrebounds und zweiten Wurfchancen. Auch der zweite und dritte Wurfversuch geht daneben, doch dann endlich der Rebound vom bärenstarken Felix Sieghörtner. Über Umwege gelangt der Ball zu Defense-Ass Yannick Pass. Der verwandelt zwar nur einen von zwei Freiwürfen, dies sollte aber zum Sieg reichen. Endstand 60:55. Was für eine Partie...



 

 

Defenseschlacht im Derby

 

Eine denkwürdige Partie sahen die rund 50 Zuschauer am Sonntag in der Uhlandhalle. Am Ende kamen beide Teams auf gerade einmal 96 Punkte, wohlgemerkt zusammen! Während man selbst nur 44 Punkte erzielen konnte, machte es der Tabellenzweite (BBA Ludwigsburg) kaum besser. 51 Zähler gingen auf das Konto der Barockstädter. Die Verteidigungsleistung beider Teams war gut, wohingegen die Offense nicht wirklich stattfand. Lediglich im ersten Viertel kamen die Zuschauer punktetechnisch auf ihre Kosten. Ab dann war Schonkost angesagt. Durch zwei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Schüler und Skaistlauks, kurz vor Ertönen der Halbzeitsirene, setzten sich die Gäste erstmals ein wenig ab. Halbzeitstand 28:35. Diesen Vorsprung verwalteten die Mannen um das Trainergespann Jorgusen&Fahrad während der gesamten zweiten Halbzeit, bauten ihn kurzzeitig sogar auf 15 Punkte aus (34:49). Dass die Defense an diesem Tag stand, zeigte der letzte Abschnitt. Lediglich zwei Punkte lies man zu. Endstand 44:51.



Rückrundenstart gegen Ludwigsburg

 

Nach einer insgesamt ordentlichen Hinrunde stehen die Young Tigers Tübingen auf einem respektablen sechsten Platz in der traditionell stärksten NBBL-Gruppe, Süd. Wie stark die Süd-Divison mal wieder ist, lässt sich mit einem kleinen Blick Richtung Gruppe Mitte (-Tabelle) erahnen. Dort stehen die s.oliver baskets Würzburg überraschend auf Platz 1. Ein Team mit dem man es letzte Saison noch zu tun hatte. Am Ende stiegen die Würzburger ab, mussten sich neu qualifizieren und stehen nun ganz oben in der Tabelle. Speyer ist ein weiteres Beispiel. Letzte Saison noch eines der dominierenden Teams in der Gruppe Mitte und in der Hinrunde ungeschlagen, streiten sich die Speyerer derzeit mit München-Nord um den vierten Platz in der Süd-Gruppe. Auf welchem Platz der Tigers-Nachwuchs am Ende landet, hängt ganz davon ab, wann Trainer Manu Pasios wieder alle Mann an Bord hat. Vor allem die Situation um Leistungsträger Felix Sieghörtner bereitet dem Tübinger Übungsleiter Kopfzerbrechen. Eine entzündete Achillessehne will einfach nicht heilen. Zu allem Überfluss fällt Youngster Bennaissa Traore mit einer Knöchelverletzung zumindest für die beiden ersten Rückrundenpartien aus.

Am Sonntag gastieren die Ludwigsburger in Tübingen. Ohne Tim Deschner, Felix Sieghörtner und Bennaissa Traore wird es schwer gegen den aktuellen Tabellen-zweiten. Am Mittwoch steht dann direkt das nächste Derby gegen Ulm an. Die Ulmer gehören bisher zu den großen Enttäuschungen, doch Trainer Pasios warnt: „Die werden nicht viele Spiele verlieren in der Rückrunde!“.


Enttäuschender Auftritt gegen Speyer

 

Nach 120 Sekunden Spielzeit war die Welt noch heile in der, traditionell zur Winterzeit, viel zu kühlen Uhlandhalle. 7:0 führten die Young Tigers durch Punkte von Felix Sieghörtner und Pius Weller gegen das Basketballinternat Speyer. Doch was dann geschah bleibt wohl ein Rätsel. „Wir sind grandios gestartet, haben aber nach drei Minuten das Basketballspielen komplett eingestellt!“, so ein ratloser Tübinger Trainer nach der Partie. Am Ende waren es sage und schreibe 32 Punkte Unterschied. Eine böse 50:82 Klatsche, die auch zwei Tage später noch weh tut. Speyer lies sich durch den Rückstand am Anfang nicht beirren, spielte ruhig in der Offense, fand immer den besser positionierten Mitspieler und zwang das Team von Kapitän Tim Deschner durch aggressive Defense immer wieder zu Fehlern. Ein 16:0 Run im zweiten Viertel sorgte für den 18 Punkte Rückstand (24:42) zur Halbzeit. Auf ein kurzes Aufbäumen während des dritten Abschnittes folgte ein weiterer 16:0 Run, so dass man nach 30 min uneinholbar mit 41:70 zurücklag. In den letzten zehn Minuten schalteten die Gäste gleich mehrere Gänge runter, trotzdem gelang es dem Tigers-Nachwuchs nicht, daraus Kapital zu schlagen. Am Ende leuchtete ein fast schon beschämendes 50:82 auf der Anzeigetafel auf. Warum das Team von Trainer Manu Pasios so unter die Räder kam und sich im letzten Heimspiel des Jahres derart „abschlachten“ lies, darauf hatte selbst SV-Urgestein Thommi Unger, einer der vielen Zuschauer an diesem Tag, keine Antwort. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier war der Frust über die Niederlage dann schnell wieder vergessen. Ein Besuch auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt, ein Festmahl beim Chinesen und zum Abschluss noch die ultimative Bowlingschlacht, welche natürlich von Kapitän Deschner haushoch gewonnen wurde, sorgten für ausgelassene Stimmung. Nun gilt es sich von den vielen Wehwehchen zu erholen, die freien Tage zu genießen, den Akku wieder aufzuladen um dann 2014 wieder voll anzugreifen.



Da wäre mehr drin gewesen

 

Die Vorzeichen standen nicht schlecht, letzten Sonntag in München, fehlten den Bayern mit Tim Hasbargen und Karim Jalow zwei immens wichtige Leistungsträger. Doch der Tigers-Nachwuchs agierte zu schüchtern um die Punkte aus München zu entführen und verlor am Ende nach ordentlichem Auftritt mit 61:69 (32:39). Ordentlich, reicht meist nicht aus um ein Team aus dem vorderen Tabellendrittel zu besiegen, das bekamen die Young Tigers am Sonntag zu spüren. Angepeitscht vom aktuell erfolgreichsten Jugendtrainer Deutschlands (Felix Czerny), zeigten die Roten gleich zu Beginn der Partie, wer Herr im Hause ist. Vier erfolgreiche Dreier rauschten innerhalb kürzester Zeit durch die Tigers-Reuse. Schnell lag der Gastgeber mit zehn in Front. Durch die Einwechslung von Bennaissa Traore fanden die Young Tigers dann besser in die Partie. Der erst 16-jährige Traore war an dem Tag Dreh- und Angelpunkt im Tübinger Spiel. Starke 26 Punkte und 15 Rebounds gingen am Ende auf sein Konto. Bemerkenswert war dabei die Tatsache, dass der gebürtige Reutlinger diese Stats gegen das wohl „interessanteste“ Bigman-Duo der Gruppe Süd erzielte. Denn mit Dejan Kovacevic, einem extrem beweglichen, wurfstarken, 2,07m großen Power Forward und Eddy Edigin, einem 2,05m großen „Monsterathlet“, verfügen die Bayern über die nötige Präsenz unter dem Korb um selbst dem fünfmaligen Champion Urspring Parole bieten zu können.

Dass man am Ende knapp den Kürzeren zog, lag sicherlich an der Tatsache, dass Traore in der Offense weitestgehend auf sich alleine gestellt war. Felix Sieghörtner, sonst immer für 15 Punkte gut, ging gehandicapt in die Partie. Eine entzündete Achillessehne macht dem Small Forward momentan zu schaffen und hindert ihn sein Potential 100% abzurufen. Auch Pius Weller erwischte nicht seinen besten Tag, versteckte sich zu oft in der Offense und hatte so seine Probleme mit Gegenspieler Kovacevic. Die griechisch-türkische Guardkombi Calsik-Kaltzidis hatte viel Pech im Abschluss. Kapitän Tim Deschner war bemüht, zog immer wieder gekonnt zum Korb, doch in der Zone war Schluss, besser gesagt die „schwarze“ Wand Edigin zerstörte jeden Tübinger Korbversuch mit brachialer Gewalt in Form von Shotblocks. Am Ende kamen die Tübinger leider nur auf 61 Punkte. Zu wenig um ein Auswärtsspiel zu gewinnen.

 

 

U18: Die Tigers-Schmach gerächt

 

Was für eine Niederlage, die die WALTER Tigers vor gut zwei Wochen gegen „Erzfeind“ Ulm kassierten. Das war den U18-ern natürlich nicht entgangen. Das Spiel stand somit unter dem Motto: „Wir rächen uns!“. Durch einen 9:0 Run in den ersten Minuten der Partie, legten die SV-ler den Grundstein für den nie gefährdeten 73:53 Erfolg. Während Viertel zwei und drei sehr ausgeglichen verliefen, zog man im letzten Abschnitt auf über 20 Punkte davon. Besonders stark an diesem Tag war Jan Georg, der die Bretter beherrschte und nebenbei noch 27 Punkte erzielte. Und auch „Joker“ Joschi Helber zeigte mal wieder, wie wichtig er für das Team ist. Von der Bank kommend erzielte Helber 11 Punkte und war somit zweiteifrigster Punktesammler.


 

 

 

Wichtiger Sieg sichert Mittelfeldplatz

 

Mit einem immens wichtigen 64:59 Erfolg im Gepäck, kehrten die Young Tigers Tübingen von ihrem Auswärtstrip aus Heidelberg zurück. Zwei gute Viertel reichten schlussendlich aus, um die von Trainerfuchs Markus Jochum betreuten Junior Baskets zu besiegen. Mit einer Bilanz von 3-3 (Siege – Niederlagen) belegt der Tigers-Nachwuchs nun einen hervorragenden vierten Platz, in der mit Abstand stärksten NBBL-Gruppe, der Gruppe Süd.

Warum Trainer Manu Pasios trotz des Sieges nicht zufrieden war, lässt sich mit einem Blick auf die Statistiken erahnen. „32 Ballverluste gehen gar nicht! Wir haben die Bälle teilweise einfach weggeworfen!“ ärgerte sich Pasios nach der Partie. Der Grund warum es zum Ende der Partie hin noch mal hektisch zuging, obwohl man zu Beginn des letzten Abschnittes noch mit 54:39 in Führung lag. Ein kollektiver drei Minuten Blackout sorgte dafür, dass die Heidelberger noch mal bedrohlich nahe bis auf vier Punkte herankamen, bei noch 90 sek Restspielzeit. Wichtige Punkte durch Benni Traore und Felix Sieghörtner sicherten am Ende den Sieg. Neben den vielen Ballverlusten gab es aber auch durchaus Positives, was Trainer Pasios aus der Partie mitnahm. 48 Rebounds krallten sich seine Young Tigers. Sage und schreibe 24 Abpraller mehr als der Gegner. 18 von 20 Freiwürfen trafen die Tübinger, was einer Quote von 90% entspricht. Will man aber auch eine Siegchance gegen Teams wie Ludwigsburg, Speyer oder Bayern München haben, müssen die Turnovers minimiert werden.

 

Young Tigers Tübingen: Weller 18, Sieghörtner 17, Traore 10, Franzin 9, Kaltzidis 6, Verwegen 4, Georg, Roß, Deschner, Calsik, Paß

 

 

U18:

 

Mit drei NBBL-Spielern (Georg, Paß, Traore) im Gepäck trat die U18 am Samstag beim MTV Stuttgart an. Nach 40 hochintensiven Minuten stand der 81:71 Sieg fest. Über weite Strecken sahen die Zuschauer eine völlig offene Partie. Trotz im unteren Teil der Tabelle beheimatet, spielte der Gastgeber von Anfang an frech auf. Allen voran Karim Turay, der die wildesten Würfe traf, machte den SV-lern zu schaffen. Dass man am Ende als Sieger vom Platz ging, lag sicherlich an den 26 Punkten von Bennaissa Traore, aber auch an dem mutigen Auftreten von Joschi Helber (10 Punkte) und unserem Youngster Marko Bjelosevic. Bjelosevic (Jahrgang ´99!!!) erzielte in seinem zweiten Spiel für die U18 acht Punkte und setzte zudem seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Am Samstag geht es für die SV-ler weiter mit einem Heimspiel gegen Ulm. Spielbeginn 14 Uhr.



Knappe Niederlage gegen München


69:69 stand es 24 sek vor Schluss, als Gästetrainer Robby Scheinberg seine Jungs zur Auszeit bat. Sekunden zuvor hatte Mete Calsik per Dreier ausgeglichen. Die Halle stand Kopf. Foulen oder nicht foulen war jetzt die Frage. Trainer Manu Pasios entschied auf nicht foulen, da man zudem in den Mannschaftsfouls war. Die Gäste spielten die Zeit runter, attackierten bei noch 6 sek Restspielzeit und trafen in Person von Pelger einen schwierigen layup zur 71:69 Führung. Auszeit Tübingen, noch 4,5 sek zu spielen. Trainer Pasios gab letzte Anweisungen. Der Ball sollte zu Felix Sieghörtner, landete aber schlussendlich bei Pius Weller. Weller, dicht bedrängt von seinem Gegenspieler, geht hoch für den alles entscheidenden Wurf und....verfehlt leider! Endstand 69:71. Ein spannendes Spiel, das man durchaus hätte gewinnen können. Sämtliche Statistiken sprachen für die Tübinger Mannschaft, so z.B. die Rebounds. 42 Rebounds gingen auf das Konto von Kapitän Deschner und Co., nur 21 Abpraller krallten sich die Gäste. 42% Dreierquote und 21 Assists, das alles reichte leider nicht aus um als Sieger vom Platz zu gehen.

 

Young Tigers Tübingen: Weller 16, Sieghörtner 12, Traore 10, Franzin 10, Calsik 9 Deschner 8, Verwegen 4, Roß, Kaltzidis, Angermüller, Paß, Georg

 

U18: Marbach war leider keine Reise wert

 

Ohne Tim Deschner, Benni Traore, Mario Lukec und Freddy Reif trat unsere U18 am Samstagmittag in Marbach an. Dafür war mit Marko Bjelosevic ein ganz junges Talent mit dabei, der einen ordentlichen Einstand im U18-Trikot feierte. Lediglich mit dem zweiten Viertel war Trainer Pasios zufrieden. „10 Minuten haben wir Basketball gespielt, 30 min lang geschlafen!“, so Trainer Pasios über die Partie. Endstand 50:62. Am Samstag geht’s weiter mit einem Heimspiel gegen Möhringen. Dabei wird es zum Wiedersehen mit einigen ehemaligen JBBL-ern kommen. Finn Eckhardt, Jakob Kretzschmar, Nico Hihn, Marc Pfannenschwarz, Erich Rittmayer – alle diese Basketballer haben in der Vergangenheit schon mal das Trikot der Young Tigers Tübingen übergestriffen. Pius Weller, Leistungsträger der Tübinger NBBL, geht ebenfalls für seinen Heimatverein auf Korbjagd. Ihn gilt es, nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.


 

 

 

Gute Defenseleistung sichert Sieg in Trier/U18 erfolgreich gegen Kirchheim

 

Den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel sicherten sich die Young Tigers am Sonntag in Trier. Gegen die noch sieglosen Moselstädter setzte sich der Tigers-Nachwuchs Dank engagierter Defense knapp mit 60:53 (35:23) durch. Erfolgreichster Punktesammler in Reihen der Young Tigers war Kapitän Tim Deschner mit 16 Zählern. Während Deschner sich um die Offense kümmerte, organisierte Shooting Guard Mete Calsik die Defense. Immer wieder gelang es Calsik dem Gegner den Ball zu stibitzen. „Die fünf Steals im Scouting stimmen niemals! Mete hatte mindestens acht oder neun Ballgewinne. Er war unser Garant zum Sieg!“, lobte Trainer Pasios seinen Guard nach der Partie. Leitwolf Felix Sieghörtner war mit 12 Punkten zwar zweitbester Scorer, hatte aber Pech im Abschluss. Nur ein einziger Dreier (...von acht Versuchen!) fand sein Ziel. Dafür war Sieghörtner mit vier erfolgreichen Anspielen Top-Vorlagengeber seines Teams. Auch wenn es zum Ende hin noch mal spannend wurde, war der Sieg nie in Gefahr. Aime Franzin krallte sich Sekunden vor Ertönen der Schluss-Sirene einen wichtigen Offensiverebound und schloss per Korbleger zum Endstand von 60:53 ab.

 

Durch einen ungefährdeten 80:51(35:25) Erfolg über Kirchheim, bleiben die SV-ler weiterhin Tabellenführer in der U18-Oberliga. Eine ausgeglichene Mannschaftsleistung bei der Jan Georg mit 18 Punkten hervorstach, sicherte den Tübingern den Sieg. Extralob gab´s von Trainer Manu Pasios für Joschi Helber, der nicht nur frech aufspielte sondern mit elf Punkten auch zu den Topscorern gehörte.



Niederlage in Ludwigsburg

 

Recht deutlich verloren die Young Tigers Tübingen ihre Auswärtspartie bei der BBA Ludwigsburg mit 50:68 (23:37). Dabei war weniger die Verteidigung das Problem. Viel mehr ärgerte sich Trainer Manu Pasios über die schwache Angriffsleistung seiner Young Tigers. Bedingt durch die gute, aber sicherlich nicht überragende Defense der Hausherren agierte man von Anfang an zu ängstlich. Das verletzungsbedingte Fehlen von Topscorer Felix Sieghörtner machte sich somit schneller bemerkbar, als es Trainer Pasios lieb war, denn nach dem ersten Viertel lag sein Team bereits mit 8:21 zurück. Neben Sieghörtner fehlte es den Tübingern vor allem an Größe. Jan Georg (Urlaub) und David Roller (verletzt), die Woche zuvor gegen Ulm aus taktischen Gründen mit so gut wie keiner Spielzeit, hätten weiterhelfen können, allein durch ihre Größe. Johannes Joos, Centerspieler in Reihen der BBA nutzte seine Größenvorteile derweil gnadenlos aus. Ihm machten es die Young Tigers wahrlich zu leicht. „Der hat Katz und Maus mit uns gespielt!“, so Pasios über den 2,06m Hünen. Zweit auffälligster Spieler auf Seiten der Gastgeber war Guard Yannick Armbrust, der hinten wie auch vorne am ackern war und den Tübinger Spielaufbau mit seiner bissigen Defense vor große Probleme stellte. Neuzugang Topalovic hatte man hingegen weitestgehend unter Kontrolle. Dass man trotzdem nicht ganz chancenlos war, zeigte der weitere Spielverlauf. Immer wieder kam man durch gute Verteidigungsarbeit in Ballbesitz, doch im Angriff war einfach der Wurm drin. „Wir standen uns zu oft selbst im Weg!“ so das Urteil von Trainer Pasios nach der Partie. Nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen Ulm und der Niederlage gegen Ludwigsburg haben die Tübinger nun erstmal spielfrei, bevor es am 09.11 weitergeht mit der richtungweisenden Partie in Trier.

 

Franzin: 13, Kaltzidis 12, Traore 11, Deschner 4, Calsik 4, Weller 3, Rupcic 2, Verwegen 1, Roß, Angermüller



Toller Start in die neue Saison

Mit 70:68 (33:35) gelang den Young Tigers Tübingen gleich im ersten Saisonspiel ein Überraschungscoup. Ein Sieg der nicht unbedingt zu erwarten war, sind die Ulmer doch zumindest auf dem Papier haushoher Favorit gewesen. Marvin Omuvwie aus Berlin, Tim Kraushaar aus Gießen und Georg Beyschlag aus Nördlingen, so liest sich die Liste der Ulmer Neuzugänge, allesamt große Talente, die auch schon Nationalmannschaftsluft schnuppern durften. Bei den Tübingern heißen die Neuen Oisin Roß, Manu Rupcic und Pius Weller, eher unbekannte Spieler aus der Region, die in den letzten Wochen, genauso wie das restliche Team auch, hart an sich gearbeitet haben. Den Lohn für die Schufterei in den letzten Wochen, heimsten die Mannen um Kapitän Deschner somit schon im ersten Spiel ein.

„Geiler Sieg! Natürlich lief noch nicht alles rund, aber die Jungs haben verstanden, dass es nur über die Defense gehen kann!“, so Trainer Pasios nach dem Derbysieg. Einen weiteren Grund für den Erfolg sieht der Tübinger Trainer bei den Rebounds. „23 Offensive Rebounds pflückt man nicht alle Tage!“, so Pasios weiter. In der Offense sorgten derweil Felix Sieghörtner und Pius Weller für reichlich Aktion. 39 Punkte erzielten die beiden Forwards und waren somit Tübingens erfolgreichste Scorer. In der zweiten Halbzeit trug sich mit Aime Franzin ein weiterer Spieler in die Scorerliste ein. Nachdem die ersten 20 Minuten komplett am Tübinger Power Forward vorbei gingen, wachte das 110kg Kraftpaket allmählich auf und hatte so maßgeblichen Anteil am Tübinger Erfolg.

Zwei wilde Dreier kurz vor Schluss brachten den Gegner noch mal gefährlich nahe auf zwei Punkte heran. Doch man lies sich den Sieg nicht mehr nehmen. Durch schlaues Passspiel gab man den Ulmern keine Chance mehr auf ein Stop-the-clock Foul und mit Ertönen den Schlusssirene kannte der Jubel keine Grenzen...

  


Spannende Spiele beim 5. Tübinger Sparkassen-Cup

Vorneweg, die Bonner wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich in beiden Altersgruppen den ersten Platz. Die von Manu Pasios gecoachten Young Tigers (NBBL) verloren zwar alle drei Partien, spielten aber insgesamt ein gutes Turnier. David Rösch´s JBBL-er hingegen belegten in der Endabrechnung Platz 4, punktgleich mit dem USC Freiburg, die dank des besseren Korbverhältnisses den dritten Platz errungen.

NBBL

Im ersten Spiel traf man auf Trainerfuchs Josip Bosnjak und seine Trierer. Warum die Trierer letzte Saison abgestiegen sind, bleibt wohl ein Rätsel. Denn der Gegner agierte von Anfang an, alles andere als ein Absteiger. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit gingen die Young Tigers Dank eines 18:5-Runs mit einer Vier-Punkte-Führung in die Pause. Stand 33:29.

Dass das Spiel, nach zwischenzeitlicher 14-Punkte-Führung, noch verloren wurde, lag an der Umstellung von Man-Man auf Zonenverteidigung. „Wir haben uns bisher noch nicht mit dem Thema Zone beschäftigt!“, so Pasios über die taktische Umstellung der Gäste. In den letzten Sekunden hatte man zweimal die Chance, das Spiel noch mal zu drehen, jedoch verfehlten beide Würfe ihr Ziel. Endstand 59:61.

YTT: Traore 14, Weller 10, Calsik 7, Roller 7, Verwegen 6, Deschner 5, Rupcic 3, Dast 3, Lukec 2, Georg 2, Roß, Paß

Im zweiten Spiel ging es gegen den letzt jährigen Playoff-Teilnehmer München-Nord. Die Bayern, bekannt für ihre aggressive Verteidigung, führten während der gesamten Partie. Ende des dritten Viertels kamen die Young Tigers bis auf vier Punkte heran (43:47), mehr ging jedoch nicht. Ohne Pius Weller (5 Fouls) und Benni Traore (verletzt) fehlte es den Tübingern im letzten Abschnitt an Offensive-Power. Am Ende verlor man deutlich mit 51:70. „Ein wenig zu hoch!“, so Pasios nach der Partie.

YTT: Weller 13, Roller 9, Deschner 8, Georg 6, Calsik 6, Werner 4, Rupcic 3, Dast 2, Traore, Verwegen, Angermüller, Paß

Am Sonntag stand das Duell gegen Bonn/Rhöndorf auf dem Programm. Trotz deutlicher körperlicher Unterlegenheit kämpften die Young Tigers vorbildlich, allen voran Aufbauspieler Tim Deschner erwischte einen Sahnetag. Der quirlige Guard war nicht zu stoppen, verteilte einige schöne Assists und avancierte klammheimlich zum Topscorer auf Seiten der Tigers. Erst zum Ende der Partie hin, verlor man ein wenig den Faden in der Offense, während die Defense über 40 Minuten lang funktionierte.

Endstand 48:62.

YTT: Deschner 15, Weller 14, Verwegen 10, Traore 5, Georg 4, Rupcic, Roß, Werner, Angermüller, Lukec, Paß, Roller

Deschner überragend, Traore mit viel Pech

Schon vor dem Turnier war klar, dass Trainer Pasios auf seine beiden Starter auf Position 3 und 4 verzichten muss. Während Aime Franzin noch im Urlaub verweilt, hatte sich Felix Sieghörtner im Abschlusstraining schwer verletzt und fällt für rund fünf Wochen aus. Talent Benni Traore konnte im Endeffekt nur ein Spiel mitwirken. Im zweiten Spiel verletzte sich der SmallForward am Finger, wenig später sah er nur noch Sterne, nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler. Am Sonntag dann bekam der Pechvogel erst einen Ellenbogen auf die Nase, kurz darauf dann das endgültige Aus. Umgenickt! Diagnose – Bänderriss! Was für ein Pech!

Sein ehemaliger Teamkollege aus JBBL-Zeiten hingegen trumpfte groß auf. Tim Deschner spielte ein tolles Turnier, war zu keiner Zeit zu stoppen, verteilte Assists, klaute Bälle, organisierte die Tigers-Offense und scorte nebenbei noch.

„Für mich kamen diese ersten Testspiele genau zur richtigen Zeit! Wir haben einen 18-Mann-Kader und nicht alle werde ich mitnehmen können in die Saison. Jetzt werde ich mich mit meinem Co-Trainer Bekim zusammensetzten und überlegen, mit welchen Spielern wir weiterarbeiten werden und welchen Spielern wir leider absagen müssen.“ fasste Pasios die beiden Tage zusammen. In zwei Wochen geht´s zum nächsten Vorbereitungsturnier, diesmal nach München.  



Unified-Team zu Gast in Tübingen

 

Am Montag, den 13.05.13 war es endlich soweit. Das Versprechen eines gemeinsamen Trainings in Tübingen wurde eingelöst und so standen pünktlich um 18 Uhr, 13 gut gelaunte Stuttgarter Basketballer vor der Uhlandhalle in Tübingen. Unter ihnen auch Organisatorin Doris Kretzschmar, durch die der Kontakt zum unified-Team zustande kam und ohne die es dieses Projekt sicherlich nicht geben würde. Nach einer kurzen Begrüßung und kleiner Hallenführung durch NBBL-Trainer Manu Pasios ging es direkt los mit dem gemeinsamen Training. Auch einige ehemalige NBBL-er wie Lucas und Maxime Sipetic, Justin Klay und Eddy Schindel ließen es sich nicht nehmen am Training teilzunehmen, sehr zur Freude unserer Stuttgarter Freunde. Nach einer kleinen Laufschule, anschließenden Dribbel-, Pass- und Korblegerübungen, stand der erste Wettbewerb auf dem Programm. Vier Gruppen warfen gegeneinander Körbe auf zehn Treffer. Im 3-3 bzw. 4-4 wurde dann im letzten Teil des Trainings noch mal richtig geschwitzt. Um kurz nach 20 Uhr fiel der letzte Korb, praktisch mit dem Schlusspfiff. Ein tolles Training, bei dem der Spaß natürlich im Vordergrund stand. Im Herbst werden die Young Tigers dann hoffentlich wieder nach Stuttgart eingeladen für eine gemeinsame Trainingseinheit.


 

Wer oder Was ist das unified-Team?

 

Das unified-Team ist eine Basketballmannschaft, bei der Spieler/Innen mit und ohne geistigem Handicap gemeinsam auf Korbjagd gehen. Das Stuttgarter unified-Team gehört zur Basketballabteilung des TV Zuffenhausen.



NBBL-Tryout für die (neue) Saison 2013/2014!!!

 

Willst Du ein Teil der Tigers-Familie werden und dich Wochenende für Wochenende mit den besten Jugendspielern Deutschlands messen?

Bist Du ´95, ´96 oder ´97 geboren und fühlst dich bereit für das Abenteuer - Nachwuchs Basketball Bundesliga?

Dann komm vorbei und zeig was Du drauf hast!

 

Wann: Dienstag, 23.04 und Donnerstag, 25.04 jeweils von 18 – 20 Uhr.

Wo: Hermann-Hepper-Turnhalle, Westbahnhofstr. (direkt neben Saturn), Tübingen.

 

Falls du dich angesprochen fühlst, melde dich per Mail an!

Geburtsdatum, Größe, Verein, Liga…- pack ein paar Infos über dich in die Mail.

 

Manu.pasios[at]sv03.com (Trainer NBBL)



Sieg im Endspiel

 

Mal wieder gewinnen die Young Tigers ein sogenanntes „Endspiel“ und qualifizieren sich somit automatisch für die kommende Saison 2013/2014. In der „best of three“ – Serie konnte man sich gegen das Team Kurpfalz Baskets Rhein-Neckar (Mannheim/Heidelberg) im alles entscheidenden dritten Spiel mit 75:67 (36:35) durchsetzten. Während sich in den playdowns gleich drei Südteams (Tübingen, Ulm, Bayern München) gegen die West-Konkurrenz durchsetzten, sind es in den playoffs gar deren vier! Sprich sieben von acht Teams der Süd-Division überstanden die erste Runde schadlos, was mal wieder Anlass zum Nachdenken geben sollte über die Gruppenzusammenstellung. Lediglich die s.oliver baskets Würzburg müssen in die zweite playdown-Runde.

Mit einem unguten Gefühl ging Tübingens Trainer Manu Pasios am Sonntag in die Partie, gab es doch zu viele Hiobsbotschaften die ihn in den letzten Tagen erreichten. Allen voran das Fehlen von Aime Franzin und Mete Calsik machte dem Coach arge Kopfzerbrechen. Schon eine Woche zuvor bei der 65:69-Niederlage in Heidelberg waren beide Stuttgarter auf Grund eines wichtigen U18-Spiels (MTV Stuttgart) nicht dabei. Zudem ging die Grippe um. Mit Eddy Schindel, Maxime Sipetic, Felix Sieghörtner und Mahir Agva standen dem Tübinger Trainer gerade mal vier voll einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Philip Verwegen, Lucas Sipetic, Stefan Weber gingen allesamt angeschlagen in die Partie, während Justin Klay nach zwei monatiger Verletzungspause und praktisch ohne Training mit auflief. Komplettiert wurde der Kader am Sonntag von Ruben Hihn und David Roller, die freundlicherweise aushalfen, obwohl beide seit Monaten nicht mehr mit der Mannschaft trainiert hatten. Dass die Kurpfälzer ein sehr unangenehm zu spielender Gegner sind, bewies das Team von Trainer Lebugle am Sonntag von Beginn an. Mit einer kleinen Aufstellung, ständigem Attackieren, wilden Würfen von jenseits der Dreipunktelinie und einer aggressiven Verteidigung auf die Guards, versuchten die Kurpfälzer den Tübingern den Schneid abzukaufen, was ihnen in Viertel auch ganz gut gelang. Durch einen „verrückten“ Buzzerbeater von Karavasilis lag man nach zehn Minuten bereits mit 13:24 zurück. Während des zweiten Viertels übernahmen dann die Tigers, in Person von Sipetic L., Weber und Sieghörtner die 17 der 23 Tübinger Punkte erzielen konnten. Halbzeitstand 36:35. Ein schwaches drittes Viertel (nur zehn Punkte erzielt) und kollektiver Tiefschlaf zu Beginn des letzten Abschnittes sorgten für eine neun-Punkte Führung des Gegners (46:55, 3.min, 4.Viertel). Durch Körbe von Sieptic L., Sieghörtner und dem bärenstarken Stefan Weber kämpfte man sich in den folgenden Minuten wieder auf drei (57:60, 5.min, 4.Viertel) heran. Dann die entscheidenden Szenen. Erst netzte Mahir Agva einen And1-Korbleger plus anschließendem Freiwurf zum 63:65 ein, während beim Gegner mittlerweile die Nerven blank lagen. Zwei technische Fouls innerhalb kürzester Zeit gingen auf das Konto von Spielmacher Würzner, der den Young Tigers damit förmlich den Weg zum Sieg ebnete. Schlussendlich gewann man die hart umkämpfte Partie Dank eines 15:2 Runs, inklusive neun verwandelter Freiwürfe, in den letzten drei Minuten. Bester Spieler in Reihen der Tübinger war diesmal zweifelsohne Felix Sieghörtner mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 32 Punkten. „Ich bin unglaublich froh darüber, dass wir den Sack zugemacht haben. Der Gegner war unangenehm zu spielen und hat uns über drei Spiele alles abverlangt. Würzburg muss sich warm anziehen. Das wird ein heißer Tanz in der zweiten playdown-Runde!“, so ein glücklicher Tübinger Trainer nach der Partie.

 

Young Tigers Tübingen: Sieghörtner 32, Weber 13, Agva 11, Sipetic L. 10, Verwegen 5, Klay 4, Sipetic M., Hihn, Roller, Schindel

 


 


Erfolgreiches Wochenende für NBBL und Herren2

 

Wie stark die Division Süd tatsächlich ist, sieht man schon beim ersten Blick auf die Ergebnisse vom Wochenende. Bis auf München Nord, die es in der ersten Playoff-Runde mit dem Tabellenersten der Gruppe West (Leverkusen) zu tun haben, konnten alle Südteams ihre Spiele gewinnen. Sowohl in den Playoffs, also auch in den Playdowns! „Einige Ergebnisse haben mich schon überrascht!“, so Manu Pasios (Trainer - Young Tigers Tübingen). Vor allem die beiden Auswärtssiege von Ulm und Würzburg waren so nicht zu erwarten. „Hut ab vor Ulm und Würzburg!“, zollt Pasios den beiden Teams seinen Respekt. Dass auch seine Young Tigers am Sonntag den Platz als Sieger verließen, war vor der Partie alles andere als klar. Die Grippe ging um! Gleich mehrere Spieler konnten in der letzten Woche nur eingeschränkt bis gar nicht trainieren, darunter auch Leistungsträger wie Felix Sieghörtner und Lucas Sipetic. Zudem musste man zum ersten Mal die heimische Uhlandhalle für ein Heimspiel verlassen und in die „fremde“ Paul-Horn-Arena umziehen, was aber nicht weiter störte, eher noch motivierte! Schließlich spielt man nicht alle Tage auf Bundesligaparkett!

Mit 15-minütiger Verspätung (JBBL-Verlängerung) gings endlich los. Beide Teams starteten konzentriert in die Partie. In den ersten fünf Minuten konnte sich kein Team absetzten (11:12, 5.min, 1.Viertel), dann starteten die Young Tigers angeführt von Mete Calsik einen 11-0 Run und zogen so auf 22:12 davon. Durch Punkte von Würzner und Steinort  kamen die Kurpfälzer bis zur ersten Viertelpause jedoch wieder auf vier heran. Stand 22:18. Diesen kleinen Vorsprung konnten Sieptic, Agva und Co bis zur Halbzeitpause durch engagierte Defense und daraus resultierenden Ballgewinnen auf acht Punkte ausbauen. Halbzeitstand 39:31. Interessanter Statistikwert bis dahin: Der Gegner scorte nicht einmal aus dem Feld, sondern nur durch Dreipunkte-, bzw Freiwürfe. Auch während des dritten Abschnittes das gleiche Bild. Kein einziger Treffer aus dem Feld, dafür einige erfolgreiche Dreier auf Seiten der Gäste, während man selbst eher den Abschluss in Korbnähe suchte. Mit Erfolg! So konnte man den Vorsprung weiter ausbauen und ging mit einer 11-Punkte Führung in die letzten zehn Minuten. Stand 58:47. Noch war das Spiel nicht entschieden und Kurpfalz verkürzte durch Hintz und Werner (die ersten Feldkörbe der Gäste überhaupt!) noch mal auf sieben Punkte Unterschied (58:51). Dann übernahm die Reutlinger Fraktion um Sipetic L., Sipetic M. und Agva. Das Trio war für die nächsten 14 Tübinger Punkte verantwortlich, während der Gegner nur auf deren drei kam. Zwei Minuten vor Ende der Partie sorgte Maxime Sipetic mit seinem vierten Dreier (bei fünf Versuchen!) für die Vorentscheidung. Stand 75:55. Am Ende leuchtete ein 79:60 auf der Anzeigetafel auf, doch noch ist nichts erreicht! Erst wenn man am kommenden Sonntag auch das Rückspiel für sich entscheiden kann, dann wird gefeiert…

 

Young Tigers Tübingen: Agva 21 (16 Reb.), Sieghörtner 15, Sipetic M. 12, Sipetic L. 11 (11 Reb., 8 Assists), Franzin 8, Weber 6, Calsik 5, Dast 1, Schindel, Verwegen

 

 

Oberliga

 

Durch einen keineswegs schönen, aber immens wichtigen 55:51-Sieg gegen den Tabellendritten Konstanz, wahren die SV-ler weiterhin ihre Chance auf den Klassenerhalt. Die beiden letzten Saisonspiele sollten jedoch möglichst gewonnen werden. Dabei trifft man am letzten Spieltag auf den MTV Stuttgart, dem NBBL-Kooperationsverein der Tübinger. Zuvor steht aber am Samstag das schwere Derby gegen Reutlingen an.

 

SV 03 Tübingen: Eroglu 16, Sipetic L. 9, Tunggul 8, Sieghörtner 8, Weber 7, Bihlmayer 4, Feldmann 2, Schindel, Hoste, Sipetic M.



Endspiel gewonnen!

 

Durch einen hart umkämpften 73:67-Sieg landen die Young Tigers Tübingen am Ende einer turbulenten Saison auf Platz Sechs, der Division Süd und haben somit Heimrecht in den Play-downs. Aller Voraussicht nach trifft man dabei auf die Kurpfalz Baskets Rhein Neckar, die aktuell den siebten Platz in der Gruppe West inne haben. Nach einer enttäuschenden Hinrunde, in der man zu oft an den eigenen Nerven scheiterte, wurden mit dem neuen Jahr endlich Siege eingefahren. Lag man Ende Dezember noch mit einer 0-9 Bilanz (Siege - Niederlagen) abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, wurden mit dem neuen Jahr endlich Siege eingefahren. Nacheinander wurden Bayreuth, Ulm und München Nord geschlagen. Gegen Breitengüßbach und Ludwigsburg gab´s wie erwartet nichts zu holen, dafür verlangte man den Bayern alles ab und gab sich erst in der Verlängerung geschlagen. Nachdem die Ulmer ihr Heimspiel klar gegen Würzburg gewinnen konnten, kam es nun am Sonntag zum Endspiel. Der Gewinner geht als Sechster, der Verlierer als Achter in die Play-downs. Dass die Young Tigers gerade in sogenannten „Endspielen“ meist als Sieger vom Platz gehen, zeigt die Vergangenheit. Schon in der Saison 2010/2011 kam es zum Endspiel. Damals sicherte ein Sieg im aller letzten Spiel  gegen Nürnberg den Ligaverbleib. In der Spielzeit 2011/2012 deklassierte man Bonn auswärts mit über 20-Punkten Unterschied und qualifizierte sich somit vorzeitig.

Beide Teams gingen hochkonzentriert in die Partie. Der gameplan war simpel, zumindest in der Theorie! In der Praxis jedoch etwas komplizierter, wollte man doch das Duo Ebert & Ugrai nicht zur Entfaltung kommen lassen. Verschiedenste Verteidigungsvarianten wurden ausprobiert, damit die Würzburger Offense nicht ins Laufen kam. So hielt man die beiden Natio.-Spieler bis zur Halbzeitpause auf sechs, bzw. sieben Punkten. Halbzeitstand 33:33. Auch im dritten Abschnitt blieb das Spiel weiter hart umkämpft, während sich kein Team absetzten konnte. Viertelendstand 49:47. Durch Körbe von Agva, Sieghörtner und Sipetic zogen die Tigers im weiteren Verlauf erstmals ein wenig davon (56:49, 4.min, 4.Viertel). Dieser kleine Run war schlussendlich spielentscheidend. Der Vorsprung wurde bis in die Schlussminute gehalten, durch zwei „dumme“ Fouls jedoch, kam nochmals Spannung auf. Mit fünf Punkten Unterschied hatte man Anfang Dezember in Würzburg verloren und beim Stand von 73:67 ging Ugrai bei noch 2 sek Restspielzeit an die Linie. Der 2,05m große Power Forward zeigte jedoch Nerven. Der Bonusfreiwurf ging daneben, das Spiel war vorbei. Endstand 73:67. Tübingen Sechster, Würzburg Achter…..

 

Young Tigers Tübingen: Sieghörtner 17, Sipetic L. 17, Agva 16, Franzin 10, Verwegen 10, Weber 3, Sipetic M., Schindel, Dast, Calsik, Norouzian

 

Oberliga:

 

Tags zuvor war mal wieder Derbytime in der Uhlandhalle angesagt. Zu Gast war der TV Rottenburg, der noch eine Rechnung aus der Hinrunde mit dem SV 03 zu begleichen hatten. Dementsprechend motiviert gingen die Gäste zu Werke. Das momentan wohl beste Guard-Duo der Liga (Geffert+Grbavac) stellte die SV-ler von Anfang an vor große Probleme. Hinzu kam mit Victor Lopatin ein weiterer Guard, der es allen beweisen wollte, allen voran seinem ehemaligen NBBL-Trainer Manu Pasios. Das Trio kam am Ende auf über 70 Punkte. Bereits nach dem ersten Viertel war das Spiel entschieden (12:32). Zu gut waren die Rottenburger an dem Tag. Die Trefferquote lag weit über dem normalen Durchschnitt, während die SV-ler eine Fahrkarte nach der anderen schossen. Auf Tübinger Seite machte sich zudem früh das Fehlen der beiden Point-Guards Justin Klay und Lucas Tunggul bemerkbar. Lucas Sipetic war praktisch über 40 min auf sich allein gestellt beim Ballvortrag. Sowohl Maxime Sieptic als auch Felix Sieghörtner erwischten eher gebrauchte Tage. Chris Hoste hingegen hatte einige schöne Szenen, genauso wie Stefan Weber auch. Der 2,05m-Schlacks konnte auf ganzer Linie überzeugen. Die restlichen Spieler waren zwar anwesend, fielen aber nicht weiter auf. Am Ende verloren die SV-ler deutlich mit 70:103.



  

Krimi in München

 

Die Young Tigers Tübingen haben ein schon fast verloren geglaubtes Spiel gedreht, sich in die Verlängerung gekämpft, dann aber doch den Kürzeren gezogen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Justin Klay und dem fünften persönlichen Foul von Lucas Sipetic, bestritt man die komplette Verlängerung ohne Aufbauspieler. Ein gefundenes „Fressen“ für die Defense von Trainer Felix Czerny. Am Ende verloren man die Partie mit 86:93 (26:35; 79:79) n.V.

Bereits nach fünf Minuten im 1.Viertel lagen die Gastgeber Dank eines überragenden Tim Hasbargens (13 Punkte im 1.Viertel) mit 16:4 in Front. Dass man am Ende der zehn Minuten „nur“ mit 13 (13:26) zurücklag, nach dem fulminanten Start der Bayern, verdankte man den beiden Scharfschützen Lucas Sipetic und Jonas Dast, die für elf der 13 Tübinger Punkte verantwortlich waren.

Ein schwaches 2.Viertel erlebten die rund 30 Zuschauer in der Säbener Halle, dennoch ging dieser Abschnitt mit 13:9 an Sipetic, Agva und Co. Halbzeitstand 26:35.

Eine für NBBL-Verhältnisse wahre Offensive-Schlacht lieferten sich die beiden Teams zu Beginn der zweiten Halbzeit. Insgesamt wurden 49 Punkte erzielt (München 26 – Tübingen 23), dabei scorten bei den Münchenern gleich sechs verschiedene Spieler, während bei den Young Tigers Center Mahir Agva langsam auftaute. In der ersten Halbzeit noch relativ blass (4 Punkte, 6 Rebounds) steigerte sich Agva von Minute zu Minute. Am Ende war er mit 24 Punkten und 13 Rebounds mal wieder nicht zu stoppen. Beim Stand von 49:58 verabschiedeten sich die Mannschaften in die letzte Viertelpause, doch auf einmal grenzenloser Jubel in Reihen des Gastgebers und auf der Anzeigetafel leuchtete ein 49:61 auf! Was war passiert? Jakob Sperber, seines Zeichens „Defenseklette“ in Reihen der Bayern, netzte aus gut zwölf Metern Entfernung mit der Sirene ein. Ein Wurf der hin und wieder sein Ziel findet, für die Tübinger jedoch zu einem äußerst ungeschickten Zeitpunkt.

Während der ersten fünf Minuten deutet nichts auf eine dramatische Schlussphase hin. Dann ein kleiner 9:0 Run und plötzlich war man auf 70:73 dran. Doch die Antwort kam postwendend in Person von Jakob Sperber, der eine sensationelle zweite Halbzeit spielte und sein Team mit 76:70 in Front brachte bei noch zweieinhalb Minuten Spielzeit. Die Tübinger witterten ihre Chance, der Gegner strauchelte und spätestens nachdem Agva zwei weitere Dreier einstreute, hatte er doch zuvor schon einen getroffen, war die Partie wieder offen. Stand 77:79 bei noch 16 sek –Restspielzeit. Die Bayern wussten sich nicht anders zu helfen und foulten Tübingens besten Freiwurfschützen Felix Sieghörtner, der beide Würfe sicher zum 79:79 verwandelte. Overtime! Leider ohne Happyend. Ohne Aufbauspieler hatte man in den fünf Minuten leider nichts zu melden. Meist wurde der Ball schon auf Höhe der Mittellinie leichtfertig hergeschenkt, was zu einfachen Körben für die Bayern führte. Der Neckbreaker kam dann zwei Minuten vor Ende der Partie in Form eines And1 von Tim Hasbargen und einem anschließenden Dreier von Jakob Sperber. Endstand 86:93.

 

Young Tigers Tübingen: Agva 24, Sipetic L. 20, Sieghörtner 15, Sipetic M. 7, Franzin 7, Klay 6, Dast 4, Calsik 2, Weber 1, Schindel, Norouzian


 

 

 

Der deutsche Meister war eine Nummer zu groß

 

Trotz einer ordentlichen Leistung verloren die Young Tigers am Sonntag zuhause gegen den amtierenden NBBL-Champ, TSV Tröster Breitengüßbach, mit 52:90 (30:34). Aufgrund der angespannten personellen Situation konnte man nur zufrieden sein, auch bei einer derart hohen Niederlage. Ohne drei Starter (Agva, Sieghörtner, Franzin) ging man in die Partie. Im Laufe des dritten Viertels kam mit Justin Klay (Knöchel) sogar noch ein vierter hinzu. Da auch der Gegner auf einige wichtige Spieler (Taylor, Daubner, Völkl und Jefferson) verzichten musste, könnte man von ausgleichender Gerechtigkeit ausgehen. Jedoch nicht bei Breitengüßbach, deren Kader stärker und vor allem tiefer besetzt ist, als jeder andere in der NBBL. „Auf Position elf, zwölf haben die Spieler, die wahrscheinlich bei 90% aller Teams Starter wären!“, zollt Trainer Pasios dem Team von Ulf Schabacker seinen Respekt.

Trotzdem schlugen sich seine Tigers wacker, allen voran in den ersten zwanzig Minuten.

Justin Klay und Lucas Sipetic übernahmen von Anfang an Verantwortung im Angriff und setzten ihre Mitspieler immer wieder schön in Szene, während Eddy Schindel die Defense organisierte. David Roller, nach längerer Pause wieder mit an Bord, trat in die großen Fußstapfen von Mahir Agva und vertrat diesen ordentlich, hatte er es doch mit Natio.-Center Johannes Thiemann zu tun. Thiemann und Dino Dizdarevic, seines Zeichens ebenfalls Auswahlspieler des DBB, waren mit neun, bzw. acht Punkten, auch die eifrigsten Punktesammler in Reihen der Gäste, während der ersten Halbzeit. Durch zwei schöne Körbe, Sekunden vor der Halbzeitsirene, brachte Eddy Schindel sein Team bis auf vier Punkte heran. Halbzeitstand 30:34. Diese 20 Minuten machten Lust auf mehr und so mancher träumte schon von der Sensation. Doch weit verfehlt! Breitengüßbach startete furios ins dritte Viertel. Ohne auch nur den Hauch einer Chance ging die zweite Halbzeit mit 56:22 an das Team von Trainer Schabacker. Lediglich Mete Calsik und Maxime Sipetic konnten in Durchgang zwei Akzente im Angriff setzten, die restlichen Spieler hatten ihr Pulver schon vor der Halbzeit verschossen.

Am Sonntag geht’s für die Young Tigers weiter mit einer Auswärtspartie in München. Gegner wird Felix Czerny und seine Bayern sein, die im Stadtderby gegen München Nord den Kürzeren zogen und somit fast raus sind, aus dem Playoff-Rennen.

 

Young Tigers Tübingen: Sipetic M. 12, Sipetic L. 8, Klay 8, Calsik 7, Schindel 6, Roller 4, Dast 4, Verwegen 3, Weber, Franzin

 

 

Oberliga:

 

Direkt im Anschluss ging es für einen Teil der NBBL-er weiter nach Göppingen. Ein Zwischenstopp bei McDonald war notwendig um das ein oder andere Wehwehchen vergessen zu lassen und die Stimmung zu heben. In Göppingen angekommen staunte Trainer Pasios nicht schlecht, als er die Halle betrat. Jose Tejada-Munoz, seines Zeichens Scoringmaschine und eigentlich Spieler des MTV Stuttgart, lief für die Göppinger mit auf. Er und die beiden Regionalliga - erfahrenen Amerikaner Tunga und McAdams-Thornton waren dann auch schlussendlich die Erfolgsgaranten in Reihen des Gastgebers. Bis zur Halbzeit verlief das Spiel, dank der drei „Oldies“ (Hoste, Eroglu und Tunggul), ausgeglichen. Stand 30:31. Doch spätestens mit Beginn des dritten Abschnittes wurden die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Pasios immer größer. Nur noch fünf einsatzfähige Spieler hatte er zu dem Zeitpunkt. Hinzu gesellten sich im weiteren Verlauf Justin Klay (zum dritten Mal umgenickt an einem Tag!!!) und Eddy Schindel (Pferdekuss). Trotzdem schafften es die SV-ler das Spiel zu Fünft zu beenden, dass dabei kein Sieg heraussprang war zweitrangig. In Chris Hoste hatte man zudem den besten Spieler der Partie in den eigenen Reihen. Insgesamt acht (!!!) Würfe blockte der sprunggewaltige SmallForward und erzielte nebenbei noch 13 Punkte, einige davon spektakulär! Wie z.B. der Putback-Dunk in Halbzeit 1, den die Schiedsrichter leider nicht haben zählen lassen. Begründung: zu früh losgelaufen nach dem Freiwurf. Naja, Ansichtssache! Geil war er trotzdem….  Endstand 65:79.

 

SV 03 Tübingen: Eroglu 15, Hoste 13, Tunggul 11, Sipetic L. 8, Klay 8, Schindel 6, Sipetic M. 4, Weber



NBBL-er starten kleine Siegesserie

 

Der Knoten scheint nun endgültig geplatzt! Mit 79:71(43:35) gewinnen die Young Tigers Tübingen ihr drittes Spiel in Folge und bleiben somit im neuen Jahr weiter ungeschlagen. Gleichzeitig festigen die Tigers Platz sieben mit einem Sieg mehr auf dem Konto, als die beiden Schlusslichter Ulm (8.Platz) und Bayreuth (9.Platz). Da man auch bei den direkten Vergleichen die Nase vorne hat, sieht es gar nicht mehr so schwarz aus, wie noch zum Ende der Hinrunde. Tabellenplatz sechs, den momentan die Würzburger inne haben, ist zudem in Reichweite. Bei einem Sieg mit mehr als fünf Punkten Unterschied (letzter Spieltag - Würzburg zuhause) hat man auch den direkten Vergleich mit Würzburg.

Während Trainer Manu Pasios personell aus dem Vollen schöpfen konnte, fehlte bei den Gästen (TBMN – München Nord) Forward Christian Hustert. Nach Meinung von Pasios einer der Gründe, warum die Münchener nie zu ihrem Spiel fanden. „Christian Hustert ist ein Spieler den sich jeder Trainer im Team wünscht. Kein begnadeter Scorer, kein Überathlet und auch kein Filigrantechniker, aber jemand, der jedes Team besser macht. Der Zach Morley (Alba Berlin) der NBBL, sozusagen!“, zollt Pasios dem Spieler seinen Respekt.

Man lag das ganze Spiel über in Front, „überlebte“ die schon traditionelle Schwächephase, Anfang der zweiten Halbzeit, schadlos und führte fünf Minuten vor Ende der Partie scheinbar sicher mit 69:62. Angeführt von Ole Sebald (22 Punkte) starteten die Gäste eine letzte Aufholjagd. Lion Gorgas verkürzte per Korbleger auf 71:68 (8.min, 4.Viertel). Die Antwort kam postwendend von Felix Sieghörtner, der per Dreier zum 74:68 einnetzten konnte. Dem hatten die Gäste nichts mehr entgegen zu setzten. Sieghörtner der auf insgesamt 22 Punkte und sieben Rebounds kam war es dann auch, der die letzten Punkte für seine Tigers erzielte. Und zwar brachial! Erst stibitze sich der „nur“ 1,88m große Flügelspieler den Ball, um ihn dann Sekunden später mit Gewalt zum 79:68 durch die Reuse zu hämmern. Doch es gab einen, der noch besser war an diesem Tag. Shooting Guard Lucas Sipetic! 26 Punkte und starke sechs Assists standen am Ende für ihn zu Buche. „Er hat uns zum Sieg geführt!“, so Trainer Pasios über seinen Schützling. Während Sieghörtner und Sipetic fürs scoring zuständig waren, erledigten andere „Drecksarbeit“. Guard Justin Klay und Center Mahir Agva angelten sich zusammen 22 Rebounds, während Eddy Schindel und Aime Franzin alles aus der Zone schoben, was nur in deren Nähe kam. So trug wie schon gegen Bayreuth und Ulm jeder Spieler auf seine Art uns Weise dazu bei, dass man als Sieger den Platz verlies. Endstand 79:71.

 

Young Tigers Tübingen: Sipetic L. 26, Sieghörtner 22, Agva 14, Schindel 5, Franzin 4, Dast 4, Klay 4, Weber, Verwegen, Sipetic M., Calsik

 

 

Oberliga:

 

Am Samstag empfingen die SV-ler Spitzenreiter Remseck in der alt-ehrwürdigen Uhlandhalle zum Duell – David gegen Goliath. Mit nur einer Niederlage stehen die Remsecker unangefochten auf Tabellenplatz eins in der Oberliga-Ost. Geht man die Liste des Kaders durch, findet man einige bekannte Namen, wie z.B. Sebastian Kling (Crailsheim, Pro A), Danso, Kantschar, von Stackelberg, Müller, Feil (alle aus der Ludwigsburger Talentschmiede) oder Lieschke (2.Liga). „Die sind auf allen Positionen für die Oberliga so unfassbar gut besetzt. Mit dem Kader kannst du ohne weiteres in der 2.Regionalliga oben mitspielen!“, so Pasios über die Remsecker.

Trotzdem tat sich Goliath schwer gegen Tübingen, aber leider nur in den ersten zehn Minuten. Danach übernahmen die Gäste das Kommando. Einem guten ersten Viertel, folgte ein schwaches zweites und so lag man zur Halbzeit mit neun (34:43) zurück. Nach katastrophaler zweiten Halbzeit auf die man nicht näher eingehen muss, verlor man am Ende deutlich mit 56:98. Trainer Pasios fand nach der Partie deutliche Worte und nahm seine „Älteren“ in die Pflicht. Von ihnen muss mehr kommen. Um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen, müssen nun Siege her. Die erste Chance auf Wiedergutmachung bietet sich den jungen SV-lern bereits am Sonntag beim Auswärtsspiel in Göppingen. Gegen den letztjährigen Regionalligisten (freiwilliger Rückzug in die Oberliga) ist ein Sieg durchaus möglich.



Starke Defense ebnet Weg für zweiten Saisonsieg

 

So kann es für die Young Tigers Tübingen im neuen Jahr weitergehen. Zweiter Sieg  im zweiten Spiel! Mit 66:53 (32:23) fuhr man einen immens wichtigen Auswärtssieg beim direkten Tabellennachbarn Ulm ein. Schlüssel zum Erfolg war eine starke Mannschaftsleistung in der Verteidigung. Auf gerade einmal 53 Punkte brachte es der Ulmer Bundesliganachwuchs und das zuhause. Zu wenig um gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Young Tigers zu bestehen. Nur ein einziges Mal lagen die Spatzen in Front (4:2, 2. min, 1.Viertel). Doch Dank eines 7:0 Runs rückte man die Verhältnisse schnell wieder zurecht und zog bis zum Ende des ersten Abschnittes auf 17:10 davon. Fortan übernahmen die Tigers das Kommando und bestimmten das Spielgeschehen. Außer einer kleinen Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit, als der Gegner bis auf vier Punkte (32:28) herankam, leisteten sich die Young Tigers diesmal keine weiteren Aussetzer, so dass man nach 30 Minuten bereits wieder mit zehn Punkten (46:36) in Front lag. In den letzten zehn Minuten lies man nichts mehr anbrennen und krallte sich zum Sieg auch noch den direkten Vergleich (77:85 Heim-Niederlage im Oktober). Endstand 66:53.

„Gratulation an das gesamte Team. Egal wer auf dem Feld stand, jeder hat seinen Job zu meiner absoluten Zufriedenheit erledigt!“, lobte Trainer Pasios nach dem Spiel seine Mannschaft. Und tatsächlich, neben den üblichen Verdächtigen Agva (19 P, 11 R), Lucas Sipetic (13 P, 7 R) und Sieghörtner (8 P) stachen diesmal auch andere heraus. Aime Franzin und Eddy Schindel kamen auf starke zehn Offensive-Rebounds und ermöglichten so ihrem Team immer wieder zweite Wurfchancen. Justin Klay traf ebenso wie Maxime Sipetic wichtige Würfe in der zweiten Halbzeit, während Mete Calsik und Philipp Verwegen in der Verteidigung glänzten.

Diesen Schwung muss man nun versuchen mit zu nehmen in das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger München Nord. Sollte das gelingen und erwischen die Münchener nicht ihren besten Tag, ist durchaus eine Überraschung möglich.

Sonntag, 20.01.13, 13.15 Uhr, Uhlandhalle.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Agva 19, Sipetic L. 13, Franzin 11, Klay 8, Sieghörtner 8, Sipetic M. 4, Schindel 2, Calsik 1, Verwegen, Weber

 

 Drama im Derby

 

Ein wahres Derby erlebten die rund 150 Zuschauer am Samstagabend in der Unihalle. Nach gefühlten drei Stunden Spielzeit siegten die Academics hauchdünn, aber verdient mit 75:74 (34:24) gegen unsere Herren2. Centerhüne Mahir Agva hatte den alles entscheidenden Wurf….und…. - immer der Reihe nach!

Man erwischte einen schlechten Start in die Partie und lag bereits nach fünf Minuten mit 2:15 zurück. Auszeit Tübingen. Dank Ganzfeldpresse holten die jungen SV-ler Punkt um Punkt auf und so ging es beim Stand von 16:18 in die erste Pause. Sechs verworfenen Freiwürfe in Folge sorgten dafür, dass sich der Gastgeber wieder auf über zehn Punkte absetzten konnte. Stand 20:31 (8.min, 2.Viertel). Dank zweier Körbe von Philip Feldmann und Mahir Agva kam man bis zur Halbzeitpause nochmals heran, wenn auch nur minimal. Halbzeitstand 24:34. Während der ersten drei Minuten und Dank eines 8:0 Runs kam man bis auf zwei Punkte heran (32:34, 3.min, 3.Viertel), dann waren wieder die Derendinger am Zug, die ihrerseits einen Mini-Run nutzten um sich ein wenig ab zu setzten. Stand 34:41 (4.min, 3.Viertel).

In den folgenden Minuten war Sipetic-Time angesagt. Das Brüderpaar sorgte im Alleingang für den beinahe Ausgleich (42:44). Und so ging es bis zum Schluss weiter. Derendigen zieht auf acht bis zehn Punkte davon, Tübingen kontert und kommt auf einen heran. Doch der Ausgleich fiel leider nie. So auch eine Minute vor Schluss beim Stand von 60:69. Vier, teils unmögliche Dreier fanden innerhalb von 50 Sekunden ihr Ziel. Stand 74:75 bei noch zwei Sekunden Restspielzeit. Derendingens Center Raffa Cue-Bär geht an die Linie, verfehlt den ersten Wurf, übertritt beim zweiten Versuch und da war Sie, die allerletzte Chance zur ersten Führung überhaupt, was gleichzeitig den Sieg bedeutet hätte. Hätte, hätte…Fahrradkette! Maxime Sipetic spielt einen langen Pass übers ganze Feld zu Mahir Agva, der drückt aus der Drehung heraus ab, der Ball fliegt und fliegt, landet erst hinten auf dem Ring, dann vorne und springt letztendlich heraus. Aus, vorbei, Derendingen gewinnt auch das Rückspiel. Trotzdem dickes Lob an die jungen SV-ler, die sich nie aufgegeben haben.

 

SV 03 Tübingen:

 

Sipetic L. 21, Agva 20, Eroglu 9, Klay 9, Sipetic M. 6, Tunggul 4, Feldmann 4, Hoste 1, Weber, Fauser



Sieg und direkten Vergleich

 

Endlich!!! Der erste Sieg ist unter Dach und Fach. Mit 88:72 (46:41) konnten die Young Tigers Tübingen am Sonntag endlich den ersten Sieg einfahren und sich gleichzeitig für die bittere Hinrunden - Niederlage in Bayreuth revanchieren. Damals sah man schon wie der sichere Sieger aus, kassierte aber mit der Schluss-Sirene den Ausgleichstreffer und verlor anschließend nach dreifach-Overtime mit 108:117.

„Für die geschundenen Basketballseelen der Jungs ist der Sieg extrem wichtig! Jetzt müssen wir weiter kämpfen und Siege einfahren, denn wir brauchen noch mindestens zwei weitere Erfolge um nicht am Ende der Saison als Neunter da zu stehen!“, gibt sich Trainer Pasios kämpferisch.

Nachdem man im ersten Viertel viel zu viele Punkte kassiert hatte, reagierte Pasios und stellte in der Verteidigung um. Durch eine aggressive Zonenpresse zwang man die Bayreuther fortan immer wieder zu Fehlern. Für die Offense bedeutete das -  einfache Fastbreakpunkte und wenn es ins Setplay ging, waren Agva, Sieghörtner und Sipetic zur Stelle. Das Trio kam auf insgesamt 71 Punkte und erzielte somit genauso viele Körbe wie das komplette Team des Gegners.

Durch einen 13:2 Run in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels ging es beim Stand von 46:41 in die Halbzeitpause. Die nächsten zehn Minuten waren ausgeglichen mit kleinem Vorteil für Tübingen. Viertelendstand 65:57.

Und wieder war es Sieghörtner der mit zehn Punkten in Folge auf 75:63 erhöhen konnte und den Weg nun vollends ebnete zum langersehnten ersten Sieg. Durch zwei schnelle Dreier in Folge von Tyree Chambers kamen die Gäste vier Minuten vor Schluss zwar noch mal auf 78:70 heran, doch Sipetic und Agva hatten eine Antwort parat. 10:0 Run und der Braten war gegessen! Endstand 88:72. Sonderlob vom Trainer bekamen Franzin, Calsik und Verwegen für ihre bissige Verteidigung und Kapitän Justin Klay, der sich trotz starker Schmerzen durchs Spiel kämpfte.

 

Young Tigers Tübingen: Agva 29, Sieghörtner 24, Sipetic L. 18, Franzin 9, Calsik 6, Verwegen 2, Schindel, Weber, Klay, Norouzian, Sipetic M.

 

Niederlage in Konstanz

 

Ohne vier Starter (Agva, Sieghörtner, Tunggul und Hoste), dafür aber mit Manu Pasios als Spieler und „Allzweckwaffe“ Marc Fauser aus der Herren3, traten die Herren2 am Sonntag bei den starken Konstanzern an. Alles in Allem schlug sich das Rumpfteam wacker und man hatte auch durchaus die Chance auf einen Überraschungserfolg, doch das NBBL-Spiel zuvor hatte zuviel Kraft gekostet, sodass Sipetic und Co. am Ende einfach die Energie fehlte. Nur acht Punkte Unterschied (48:56) betrug der Rückstand fünf Minuten vor Ende der Partie. Auszeit Konstanz. Zwei Minuten später dann Auszeit Tübingen, denn aus einem – 8 wurde schnell ein - 16 und am Ende leuchtete ein schlussendlich klares 53:74 auf der Anzeigetafel auf.

Am Samstag kommt es zum Derby mit dem TV Derendingen, mit denen man noch eine kleine Rechnung zu begleichen hat.

SV 03 Tübingen: Eroglu 14, Sipetic L. 10, Sipetic M. 8, Schindel 6, Fauser 4, Feldmann 4, Weber 3, Pasios 3, Klay 1



 

 

 

Rückrundenauftakt in Urspring

 

Mit einem letztendlichen klaren 56:90 (29:49) starteten die NBBL-er am Freitag in die Rückrunde. Trotz der relativ hohen Niderlage war Trainer Pasios zufrieden mit dem Auftreten seines Teams. „Die Urspringer kassieren nur sehr wenige Punkte zuhause. Selbst die offensiv starken Breitengüßbacher kamen auf nicht mehr als 51 Punkte. Wir haben 56 erzielt!“, so Pasios über die starke Verteidigungsarbeit der Klosterschüler. Dass der Urspringer Trainer, Michael Spöcker, das Spiel durchaus ernst nahm, sah man schon beim Betreten der Halle. Team Urspring trat komplett an, ohne seine „Stars“ zu schonen. Auf Tübinger Seite fehlte hingegen Topscorer Felix Sieghörtner.

Bis Mitte des ersten Viertels verlief die Partie ausgeglichen, dann startete der Gastgeber einen ersten Zwischenspurt. Aus einem 5:6 (4.min, 1.Viertel) wurde schnell ein 7:20 (7.min, 1.Viertel) Rückstand. Allen voran der Pro A – erfahrene Guard Malik Müller drückte dem Spiel von Anfang an seinen persönlichen Stempel auf. Zehn seiner insgesamt 26 Punkte erzielte der bullige ShootingGuard in den ersten sechs Minuten des Spiels. Hinzu kamen für ihn starke 12 Rebounds und fünf Assists. Auf Tübinger Seite war es Aufbauspieler Justin Klay, der in den ersten Minuten für Aktion im Angriff sorgte und acht seiner insgesamt elf Punkte im ersten Abschnitt erzielte. Viertelendstand 14:25.

Gleich fünf Tübinger Spieler trugen sich zu Beginn des zweiten Viertels in die Scorerliste ein und sorgten somit für ein ausgeglichenes Spiel. Stand 22:33 (6.min, 2.Viertel). Erst mit der Einwechslung von Malik Müller nahm der Urspring-Express wieder an Fahrt auf. Diesmal sorgte Müller weniger durch Punkte, dafür aber mit schönen Anspielen dafür, dass sich sein Team bis zur Halbzeitpause auf 20 Punkte (Halbzeitstand 29:49) absetzen konnte.

Doch noch war das Spiel nicht vorbei und mit Beginn des dritten Abschnittes waren es plötzlich die Young Tigers, die jeden Fehler des Gegners konsequent bestraften. Ein schön heraus gespielter Dreier von Mete Calsik zum Ende des Viertels und man lag „nur“ noch mit 18 (43:61) zurück.

Die letzten zehn Minuten standen an und Trainer Spöcker schickte wieder seinen stärksten Man aufs Parket. Sieben Minuten später sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus. Dank eines 20-Runs (…inklusive neun Müller –Punkten) setzten sich die Gastgeber auf 43:83 ab. Sieben Minuten in denen die Tigers ohne Punkt blieben. In der 37. min dann die Erlösung in Person von Mahir Agva der zum 45:83 einnetzten konnte. Im weiteren Verlauf gelangen den Young Tigers weitere elf Punke, davon gingen sechs auf das Konto von Agva. Die letzten Punkte zum 56:90 Endstand erzielte Maxime Sipetic per Korbleger. Jetzt stehen erstmal drei Wochen Spielpause an, bevor es am 6.Januar weitergeht mit einem Heimspiel gegen Bayreuth.

 

Oberliga

 

Nichts zu holen gab es für die Herren II am Sonntag beim Tabellenzweiten, dem TV Marbach. Nachdem man das erste Viertel komplett verschlafen hatte, war das Spiel praktisch schon nach zehn Minuten entschieden. Bester Tübinger war an dem Tag Mahir Agva mit 17 Punkten.



 

Niederlage in Würzburg/Sieg gegen den MTV

 

Eine weitere unnötige Niederlage kassierten die Young Tigers Tübingen am Sonntag bei den S. Oliver Baskets Würzburg. Mit 57:62 (38:25) verlor man die so wichtige Partie gegen einen direkten Konkurrenten.

Man ging konzentriert in das Spiel, verteidigte stark und wollte die beiden Natio.-Spieler Ugrai und Ebert nicht zur Entfaltung kommen lassen. Franzin kümmerte sich liebevoll um Max Ugrai, während Mete Calsik Constantin Ebert kalt stellte. Angeführt von Felix Sieghörtner und Mahir Agva, die in den ersten 20 Minuten im Angriff nicht zu stoppen waren (Halbzeitstats: Sieghörtner 13 Punkte, Agva 9) zog man Punkt um Punkt davon. Mit einem sehenswerten BuzzerBeater aus gut neun Metern Entfernung netzte Aime Franzin mit der Sirene zum Viertelendstand von 14:8 ein.

So konnte es weitergehen und so ging es auch weiter. Ein Dreier von Felix Sieghörtner eröffnete die zweiten zehn Minuten. Weitere Körbe von Agva und eben jenem Sieghörtner sorgten dafür, dass die Young Tigers sich immer weiter absetzen konnten. 32:16 (7. min) stand es Mitte des Viertels. Doch anstatt nun weiter Gas zu geben und noch weiter davon zu ziehen, schalteten die Mannen um Kapitän Justin Klay einen Gang runter, was zur Folge hatte, dass der Gastgeber besser ins Spiel fand. Halbzeitstand 38:25.

Leider verschlief man den Start in den dritten Abschnitt komplett. Durch einen 11-2 Run kamen die Baskets gefährlich nah bis auf vier Zähler (40:36, 7.min) heran. Wichtige Punkte von Agva und Franzin sorgten zum Ende des Viertels dann wieder für etwas Entspannung im Gesicht von Trainer Pasios. Viertelendstand 45:38.

Der Gastgeber hatte jedoch „Blut geleckt“ und blies zur großen Aufholjagd, dabei punkteten gleich sechs verschiedene Spieler. Aufbauspieler Ebert versenkte drei Minuten vor Schluss seinen einzigen Dreier (1 von 4 über das gesamte Spiel) zur ersten Würzburger Führung überhaupt. Stand 52:54. Sieghörtner glich im direkten Gegenzug zum 54:54 aus und Agva schickte direkt noch einen Freiwurf zum 55:54 hinterher. Dann war es Lukas Beuschlein der von jenseits der 6,75m-Linie traf und so für Ekstase auf den Zuschauerbänken sorgte. Beim Stand von 57:58 (10.min) wurde Agva gefoult und ging an die Freiwurflinie. Dem 16-jährigen Center versagten leider zum ungünstigsten Zeitpunkt die Nerven. Beide Würfe gingen daneben und ebneten so den Weg zum Würzburger Sieg. Am Ende stand man wieder mit leeren Händen da und kassierte ein weitere unnötige Niederlage. Endstand 57:62.


 Oberliga

 

Nach zuletzt zwei Niederlagen ging man diesmal wieder als Sieger vom Platz. Mit 86:79 (43:37) schlug man die MTV-ler aus Stuttgart. Von der ersten Minute an entwickelte sich eine spannende Partie. Erst in den letzten drei Minuten des letzten Abschnittes konnte man sich ein wenig absetzten und so das Derby für sich entscheiden. Bester Man auf Seiten der Tübinger war Lukas Tunggul bei dem der Knoten nun endlich geplatzt scheint, nachdem die ersten Spiele nicht sonderlich erfolgreich für ihn verliefen.



Ordentliche Leistung reicht nicht für ersten Saisonsieg

 

Eine Menge Aufbauarbeit musste Trainer Manu Pasios in der letzten Woche leisten, nach der bitteren Heimniederlage gegen die Bayern. Gleichzeitig musste er sein Team auf die nächste schwere Aufgabe, das Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenführer BBA Ludwigsburg, vorbereiten. Warum die Barockstädter ganz oben in der Tabelle stehen wird zum einen deutlich wenn man auf die Statistiken schaut. Vier Akteure punkten zweistellig, dazu kommt mit dem starken ´96-ziger Simon Kutzschmar ein Spieler von der Bank, der wahrscheinlich bei jedem anderen NBBL-Team Starter wäre. Auch er kommt auf knapp zehn Punkte im Schnitt, bei einer phänomenalen Dreierquote von 46% (18 – 39).

Zum anderen leben die Ludwigsburger von ihrer Eingespieltheit. Seit mehreren Jahren spielen Zinn, Ilzhöfer und Co. zusammen, erreichten vor zwei Jahren gar das Final-Four der JBBL, wo sie sich knapp den Urspringern geschlagen geben mussten. Nun sorgen eben jene Spieler nicht nur in der NBBL für Furore, sondern wurden jüngst auch von der Euroleague zum „Euroleague Junior Tournament“ eingeladen, einer Art Championsleague für Jugendteams.

Insgesamt eher schlechte Vorrausetzungen um sich den Frust der letzten Wochen von der Seele zu spielen. Doch wie sagt man so schön: „….es kommt meist anders als man denkt!“.

Man spielte von Anfang an frech auf, hatte in Mahir Agva und Felix Sieghörtner zwei Akteure in den eigenen Reihen, die zu keinen Zeitpunkt des Spiels vom Gegner kontrolliert werden konnten. Obwohl Sieghörtner fast das ganz Spiel über von Natio.-Spieler Stefan Ilzhöfer verteidigt wurde, kam er auf starke 25 Punkte. Centerspieler Mahir Agva schrammte mit 16 Punkten und acht Rebounds wieder nur ganz knapp an einem Double-Double vorbei und entschied das direkte Duell gegen einen weiteren Natio.-Spieler in Reihen der Ludwigsburger, Johannes Joos, mehr als eindeutig für sich. Joos kam in 12 min Einsatzzeit auf 0 Punkte, 1 Rebound, 2 Tournovers und fünf persönliche Fouls. Halbzeitstand 36:40.  

Im dritten Durchgang dann die ersten zwei, drei Unkonzentriertheiten die zu leichten Punkten für die Gastgeber führten. Schnell wurde aus einem -4 ein -10. Hinzu kam der ein oder andere „Glückstreffer“, wie die beiden Dreier von Kutzschmar. Beide Würfe fielen erst nach einer gefühlten Ewigkeit und nachdem der Ball mehrere „Sirtaki“-Tänze hintereinander auf dem Ring veranstaltete. Oder die beiden Buzzer-Beater in Halbzeit 1 von Chatzidamianidis und jenem Kutzschmar, die mit dem Ertönen der Viertelsirene ihr Ziel fanden. Viertelendstand 55:68.

Die letzten zehn Minuten standen an. Geht vielleicht noch mal was? Das war die Frage, die sich der ein oder andere Tübinger Anhänger zu Beginn des letzten Viertels stellte. Doch es ging leider nichts mehr. Man konnte den Rückstand nur minimal verkürzen und spätestens nach den beiden schön heraus gespielten, aber leider nicht erfolgreichen Dreierversuchen von Justin Klay und Felix Sieghörtner war das Spiel entschieden. Dass es am Ende 18 Punkte Unterschied waren, spiegelt nicht wirklich den Spielverlauf wieder. Endstand 67:85.

 

Young Tigers Tübingen: Sieghörtner 25, Agva 16, Sipetic L. 7, Franzin 5, Kaltzidis 5, Klay 4, Calsik 3, Schindel 2, Roller, Verwegen, Sipetic M., Weber  



 

 

Niederlagen für NBBL und Herren2

 

Nach zuletzt drei Siegen in Folge verloren die Herren2 am Samstag zuhause gegen die nur zu siebt angereisten Söflinger mit 64:75 (34:42). Eine völlig unnötige Niederlage, die leicht zu verhindern gewesen wäre, wenn  man von Anfang an konzentriert zu Werke gegangen wäre.

Nach einem total verschlafenen Start und insgesamt schwachem ersten Viertel, lag man bereits nach zehn Minuten mit 14:25 zurück. Bis zur Halbzeitpause konnte man den Rückstand nur minimal verkürzen, auf acht Punkte. Halbzeitstand 34:42. Angeführt von Chris Hoste und Justin Klay fanden die jungen SV-ler dann mit Beginn des dritten Viertels immer besser ins Spiel. Ein 12-0 Run in den letzten beiden Minuten dieses Abschnittes bedeutete den 59:59 Ausgleich. Nun ging es Schlag auf Schlag. Kein Team konnte sich entscheidend absetzten. Mal scorte der Gegner, dann wieder die SV-ler. Durch einen schwierigen Mitteldistanzwurf verkürzte Lukas Tunggul zum 64:66 (5.min, 4. Viertel), doch dies sollten die letzten Punkte sein, denn man schaffte es tatsächlich in den verbleibenden fünf Minuten keinen einzigen Korb mehr zu erzielen. Die Söflinger hingegen blieben cool, verwandelten ihre Würfe im Angriff hochprozentig und gewannen die Partie schlussendlich verdient mit 75:64

 

Am Sonntag waren dann wieder die NBBL-er an der Reihe. Ohne die beiden Leistungsträger Aime Franzin und Felix Sieghörtner verlor man das Heimspiel, nach einem eher enttäuschenden Auftritt mit 53:73 (23:44), gegen Bayern München. 

Achtbar aus der Affäre gezogen

 

Mit 59:84 (32:49) unterlagen die Young Tigers Tübingen am frühen Sonntagmittag beim amtierenden deutschen Meister, Tröster CYBEX Breitengüßbach. Trotz der hohen Niederlage  war Trainer Manu Pasios zufrieden mit dem Auftreten seines Teams. „Wenn man bedenkt, dass wir heute nur mit einem Aufbauspieler und ohne unseren Starting Power Forward angetreten sind und trotzdem 30 min lang gut mitgehalten haben, kann ich gar nicht enttäuscht sein!“, so Pasios über das Spiel. Lediglich im zweiten Viertel geriet man ein wenig unter die Räder und verlor diesen Abschnitt deutlich mit 13:29. Auch zu Beginn der Partie sah es erstmal nicht gut aus. Nach wenigen Sekunden und zwei dummen Turnovern lag man direkt mit 0:5 hinten, doch die Antwort kam postwendend von Mahir Agva. Der 16-jährige Center hatte es in diesem Spiel mit einem der besten Bigman der gesamten NBBL, Johannes „Mortimer“ Thiemann, zu tun. Trotzdem gelangen dem 2,04m Hünen starke 19 Punkte und sieben Rebounds. Ihm zur Seite stand diesmal Felix Sieghörtner, der nicht nur 16 Punkte erzielte, sondern auch auf stolze 14 Rebounds kam.

Nach einem guten ersten Viertel und einem eher schlechten zweiten Viertel lag man zur Halbzeit mit 32:49 zurück. Zu Beginn des dritten Abschnittes war es wieder der Gastgeber, der das Tempo bestimmte und auf über 20 Punkte davonzog. Doch man ließ nicht locker, kämpfte weiter und konnte den Rückstand wieder auf unter 20 verkürzen. Beim Stand von 51:69 ging´s in die letzten zehn Minuten. Wer nun dachte, dass eines der beiden Teams noch mal richtig Gas geben würde, hatte sich leider geirrt. Die Luft war einfach raus. Am Ende gewann der deutsche Meister von 2012 mit 84:59.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Agva 19, Sieghörtner 16, Klay 7, Weber 6, Sipetic L. 6, Mounier 2, Dast 2, Calsik 1, Kaltzdis, Schindel

 

Direkt im Anschluss an die NBBL-Partie ging´s für den Großteil der Mannschaft auf direktem Weg nach Rottenburg. Eines der vielen Oberliga-Derbys stand an und selbst ein Mahir Agva lies es sich nicht nehmen, gegen seinen ehemaligen Coach Klaus Fischer mit auf zu laufen. 10 min vor Spielbeginn traf man in der Halle ein. Zeit genug um sich kurz aufzuwärmen und den Kreislauf wieder hochzufahren.

Man startete gut in die Partie und führte nach nur wenigen Minuten bereits mit 19:9 (7.min, 1.Viertel). Doch dann folgten rabenschwarze 13 Minuten in denen die SV-ler gerade mal sechs Punkte erzielten, während der Gegner immer besser ins Spiel fand. Zur Halbzeit lagen die Rottenburger mit 30:25 in Front. Mit Beginn der zweiten Halbzeit fand dann Power Forward Ibo Erolgu endlich zu seinem Spiel. Er und Chris Hoste sorgten dafür, dass innerhalb von drei Minuten aus einem 5-Punkte-Rückstand (25:30) eine 33:31-Führung wurde. Durch weitere Punkte, erzielt von Klay, Agva und dem stark-aufspielenden Maxime Sipetic konnte man weiter davon ziehen. Viertelendstand 49:44. Durch einen 11:4 Run zu Beginn der letzten zehn Minuten zog man auf 60:48 (5.min, 4.Viertel) davon und sorgte so für eine Art Vorentscheidung. Schlussendlich ging die Partie verdient mit 67:61 an die SV-ler, der dritte Sieg in Folge.

 

SV 03 Tübingen: Agva 16, Eroglu 12, Hoste 11, Sipetic M. 9, Klay 8, Weber 4, Sipetic L. 4, Feldmann 1, Tunggul 1, Roller, Schindel


 

 

Der Fehlstart ist perfekt

 

Bereits die vierte Niederlage im vierten Spiel kassierten die Young Tigers Tübingen am Wochenende beim starken Aufsteiger aus München. Nicht weiter tragisch, hätte man die beiden Spiele zuvor gegen Bayreuth und Ulm nicht leichtfertig hergeschenkt, doch so steht man nun mit 0:8 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, anstatt mit 4:4 Punkten im Mittelfeld. „Für mich gehören die Münchener zu den drei besten Teams in unserer Division. Die haben uns in der ersten Halbzeit auseinandergenommen mit ihrer starken Defense, ohne dass wir auch nur den Hauch einer Chance hatten!“, so Tübingens Trainer Pasios über den Gegner. 55 Punkte kassierten die Young Tigers in gerade mal 20 min Spielzeit und lagen so zur Halbzeit schon mit 25 Punkten zurück. Halbzeitstand 30:55.  

Dass die Tübinger Basketball spielen können bewiesen sie dann in Halbzeit zwei. Eddy Schindel und Stefan Weber brachten Energie von der Bank, Mete Calsik knallharte Defense gepaart mit schönen Assists und Kapitän Justin Klay das Scoring. Mahir Agva wachte dann mit Beginn des letzten Viertels auch auf und erzielte zehn seiner insgesamt 16 Punkte im letzten Abschnitt. Das sonst so starke Trio Sieghörtner/Franzin/Sipetic fand an diesem Tag leider nicht statt. „Wenn drei Spieler deiner Starting Five ausfallen, ist es schwierig was zu reißen, vor allem für ein eher kleines Programm wie wir es sind. Bei uns kommen keine „krassen“ Talente oder Nationalspieler von der Bank wie es bei anderen Teams der Fall ist, sondern eher „normale“ Spieler, die sich der Herausforderung NBBL stellen wollen. Fällt bei uns einer der Leistungsträger aus, ist das nur schwer zu kompensieren. Fallen gleich drei aus, wird’s düster!“, erklärt Pasios.

Da die zweiten zehn Minuten insgesamt recht ausgeglichen verliefen und man nur noch 34 Punkte (Halbzeit 1 = 55 Punkte) zuließ, selbst aber auch nicht mehr erzielte, ging das Spiel mit 64:89 verloren.

 

Young Tigers Tübingen: Klay 18, Agva 16, Weber 8, Sipetic 6, Sieghörtner 6, Schindel 5, Mounier 3, Hihn 1, Franzin 1, Norouzian, Dast, Calsik



Dreifach Overtime Krimi in Bayreuth

 

Was die NBBL-er am Sonntagnachmittag in Bayreuth erlebten, war nichts für schwache Nerven. Ganze 2,5 Stunden brauchte es bis der Sieger im Duell Bayreuth – Tübingen feststand. Am Ende gewannen die Hausherren die Partie nach dreifacher Verlängerung mit 117:108. Eine Partie die wahrhaftig keinen Verlierer verdient hatte.

Dabei begann alles so harmlos.

Bayreuth erwischte den besseren Start ins Spiel, allen voran Tyree Chambers war in den Anfangsminuten nicht zu stoppen. Der 1,90m große Guard versenkte innerhalb kürzester Zeit drei Würfe von jenseits der 6,75m-Makierung. Doch davon lies man sich nicht all zu sehr beeindrucken. Lucas Sipetic und Mahir Agva übernahmen von Anfang an Verantwortung in der Offense und erzielten zusammen 14 der 19-Young Tigers Punkte im ersten Viertel. Beim Stand von 19:19 ging´s in die erste Pause. Auch während des zweiten Abschnittes konnte sich kein Team entscheidend absetzten. Zur Halbzeit lag man Dank des Buzzerbeater-Dreiers von Victor Lopatin mit 39:37 in Front. Mitte des dritten Viertels konnten sich Agva & Co zum ersten Mal ein wenig absetzten auf 54:47 (5 min, 3.Viertel), doch schon wenige Zeigerumdrehungen später war der kleine Vorsprung dahingeschmolzen. Beim Stand von 60:57 ging´s in den letzten Abschnitt. Bis in die letzte Minute hinein sah man wie der sichere Sieger aus, führte mit 78:72, doch dann der kollektive Blackout. Erst fing man sich einen einfachen Korbleger ein, dann traf man im Angriff zweimal hintereinander die falsche Entscheidung und zu „guter“ Letzt, glichen die Bayreuther in Person von Chambers, Sekunden vor der Schlusssirene zum 78:78 aus. Erste Verlängerung. Bayreuth zieht zum Ende der Extraschicht auf fünf Punkte davon, doch Felix Sieghörtner und Mahir Agva erzielten in der Phase wichtige Punkte für ihr Team. Durch zwei verwandelte Freiwürfe von Agva gings beim Stand von 93:93 in die zweite Verlängerung. Hier waren es wieder die Young Tigers, die Sekunden vor Schluss mit 103:100 in Front lagen, doch einer war an diesem Tag einfach nicht zu stoppen. Fast zeitgleich mit der Schlusssirene versenkte Chambers seinen mittlerweile sechsten Dreier, aus gut acht Metern Entfernung, zum 103:103. Dritte Verlängerung. Mittlerweile ohne Agva und Tübingen´s Besten an diesem Tag, Lucas Sipetic (beide ausgefoult), fehlten den Tübingern zwei wichtige Offensivekräfte in den letzten Minuten der Partie. Nachdem Buckenleib und Chambers mit seinem siebten Dreier, den Tübingern zweimal von Downtown einnetzten, war das Spiel entschieden. „Dass die Bayreuther mit 60 Punkten Unterschied in München verloren haben, ist mir ein Rätsel. Die haben eine ordentliche Truppe beieinander. Wenn das Guard - Duo Chambers&Durant mal heiß läuft, na dann gut Nacht. Die beiden haben uns 65 Punkte eingeschenkt und waren zu keiner Zeit zu stoppen!“, zollt Tübingens Trainer Manu Pasios den Bayreuthern seinen Respekt. „Trotzdem hätten wir das Spiel auf jeden fall gewinnen müssen. Wenn du kurz vor Schluss mit sechs Punkten führst, darfst du das Spiel nicht mehr hergeben!“, so Pasios weiter.

Viel Zeit zum „Trauern“ bleibt den Tübingern nicht, denn bereits am Sonntag steht das Derby gegen Ulm an. Spielbeginn 13.15 Uhr, Uhlandhalle.

 

Young Tigers Tübingen: Sipetic L. 23, Agva 22, Klay 20, Sieghörtner 19, Franzin 14, Sipetic M. 3, Lopatin 3, Weber 2, Mounier 2, Verwegen, Calsik, Hihn

 

Herren II gewinnen Heimspiel gegen Möhringen

 

Zur ungewohnten Uhrzeit, am Samstagmittag um 14 Uhr, bestritten die Oberligaspieler des SV 03 Tübingen ihr drittes Heimspiel, der noch jungen Saison. Diesmal ging es gegen Möhringen. Durch gute Defense und schlaue Entscheidungen im Angriff zogen die jungen SV-ler dem Gegner schon zu Beginn der Partie, den Zahn. Bereits nach zehn Minuten hatte man sich einen komfortablen 25:11 Vorsprung erarbeitet. Auch in den zweiten zehn Minuten lies man nicht locker, erhöhte sogar den Druck, sodass das Spiel zur Halbzeit im Endeffekt schon entschieden war. Halbzeitstand 53:21. Zweite Halbzeit, gleiches Bild. Die SV-ler verteidigten stark und trafen im Angriff nach belieben. Am Ende stand ein nie gefährdeter 94:50 Erfolg zu Buche. „Wirklich hervorheben kann ich niemand. Jeder hat seinen Job perfekt erledigt. Dass es eine so eindeutige Geschichte wird, hätte ich natürlich nicht gedacht!“, so Trainer Pasios über die Leistung seiner Schützlinge. Dabei musste Pasios sogar auf drei potentielle Starter verzichten. Mahir Agva, Felix Sieghörtner und Routinier Lukas Tungul konnten aus unterschiedlichsten Gründen nicht mitwirken. Mit nun zwei Siegen und drei Niederlagen belegen die SV-ler einen Platz im Mittelfeld.

 

SV 03 Tübingen: Eroglu 18, Sipetic L. 13, Klay 11, Roller 10, Schindel 10, Hihn 9, Hoste 8, Sipetic M. 8, Feldmann 6, Weber 1



Noch viel Sand im Getriebe

Mit 48:86 (19:42) verloren die Young Tigers Tübingen vor heimischen Publikum ihr erstes Saisonspiel klar, gegen den viermaligen Champion, CYBEX Urspring.

Lediglich zwei Viertel lang konnte man gegen das, mit Nationalspielern bespickte  Team von Neu-Trainer Michael Spöcker mithalten. Während des zweiten und letzten Abschnittes jedoch, gelang den Mannen um Kaptän Justin Klay, nicht viel. Zudem hatte man oftmals Pech im Abschluss. So z.B. Ende des ersten Viertels, als Mete Calsik und Felix Sieghörtner innerhalb kürzester Zeit, drei einfache Korbleger vergaben.

Hätte man diese drei Körbe gemacht, wäre es beim Stand von 16:16 in die Viertelpause gegangen, so aber lag man nach zehn Minuten mit 10:16 zurück. Angefeuert von den gut 100 Zuschauern (…darunter einige Stuttgarter Fans) startete man motiviert in die zweiten zehn Minuten, doch aus Motivation wurde schnell Frust. Zu oft wurde der Ball leichtfertig hergeschenkt, zu oft lies man sich „stealen“, zu oft wurden falsche Entscheidungen im Angriff getroffen und zu allem Überfluss lief der Gegner langsam heiß. Einige sehenswerte Treffer gelangen den Gästen während dieser Phase, allen voran Kevin Bryant lies es sich nehmen, den ein oder anderen, der zahlreichen Urspringer Schnellangriffe, per Dunking abzuschließen. Halbzeitstand 19:42.

Die zweite Halbzeit stand an und mir ihr die Angst, dass man nun „richtig“ unter die Räder kommen würde. Doch falsch gedacht! Die Young Tigers spielten frech auf, klauten hier und da mal einen Ball, liefen einige Fastbreaks und zogen konsequent zum Korb. Victor Lopatin brachte in der Phase viel Energie von der Bank, während unsere beiden „Schwergewichte“ Agva & Franzin meist nur durch Fouls zu stoppen waren. 20:20 Unentschieden endete dieser Abschnitt und somit ging´s beim Stand von 39:62 in die letzten zehn Minuten. „…unter 20!“, gab Trainer Pasios das Ziel vor, doch daraus wurde leider nichts. Sage und schreibe sieben Minuten lang blieb man ohne Korberfolg, während der Gegner fleißig weiter scorte. Warum man gut in die zweite Halbzeit startete und dann zu Beginn des letzten Viertels wieder so den Faden verlor, darauf wusste selbst Trainer Pasios keine Antwort. Am Ende stand ein 48:86 auf der Anzeigetafel und die Erkenntnis, dass noch reichlich Sand im Getriebe ist…

 

Young Tigers Tübingen: Sieghörtner 11, Agva 9, Franzin 9, Sipetic 7, Lopatin 6, Calsik 3, Mounier 2, Klay 1, Norouzian, Weber, Schindel, Verwegen

Oberliga:

Tags zuvor landeten die Herren2 nach drei sieglosen Partien ihren ersten Saisonsieg. Beim starken Aufsteiger aus Kirchheim stand am Ende ein hart umkämpfter 61:58 (22:31) Erfolg zu Buche. Zur Halbzeit noch mit neun Punkten zurückgelegen, kämpften sich die jungen SV-ler Punkt um Punkt zurück in die Partie. Dank eines 17:3 Runs ging man Mitte des letzten Viertels erstmals in Führung und gab diese nicht mehr ab.

Nach nun vier gespielten Partien kommt Trainer Pasios zu folgender Erkenntnis: „Unsere Defense ist top, aber unsere Offense eher ein flop. Wir müssen einfach mehr scoren!“.

Am kommenden Samstag geht’s bereits weiter mit einem Heimspiel gegen Möhringen. Spielbeginn 14 Uhr, Uhlandhalle.


 

 

 

 

NBBL – Young Tigers Tübingen Saison 2012/2013

Es ist wieder soweit! Die neue Saison steht vor der Tür und sowohl Trainer als auch Spieler können es kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht. Sechs Wochen ist es mittlerweile her, als das Trainergespann Manu Pasios & Assad Irshad Ende August, zur ersten Trainingseinheit bat. In diesen sechs Wochen wurde hart gearbeitet und eine Grundlage geschaffen, für das, was in den nächsten Wochen bzw. Monaten auf die Young Tigers Tübingen zukommt. „Circa 60 Spiele warten in den nächsten sieben Monaten auf unsere Jungs! Das erfordert natürlich einer intensiven Vorbereitung, sonst stehst du das nicht durch!“, so Trainer Manu Pasios über die vergangenen Wochen, in denen reichlich Schweiß geflossen ist. Um weitere Spielpraxis zu sammeln gehen die Spieler nämlich zusätzlich zur NBBL, in der Herren-Oberliga, der 1. Regionalliga und einige sogar noch in der U18-Oberliga auf Korbjagd.

Viele neue Gesichter dabei

Insgesamt 17 Spieler umfasst der Kader der Young Tigers Tübingen zur neuen Saison, davon waren sieben schon letztes Jahr dabei. Die restlichen zehn Akteure kommen allesamt aus dem Tübinger Basketballeinzugsgebiet, das mittlerweile bis nach Stuttgart reicht. Dabei bilden die Basketballer des MTV Stuttgart mit insgesamt fünf Akteuren den größten Block auswärtiger Spieler. „Unser Kader ist viel tiefer besetzt als die Jahre zuvor. Das ist wichtig, denn die Jungs spielen ja nicht nur in Tübingen NBBL, sondern auch noch in ihren Heimatvereinen. Wir entscheiden von Woche zu Woche gemeinsam mit den jeweiligen Heimtrainern, wer wo spielt. Klar ist aber, dass NBBL immer Priorität haben muss.“, nennt Pasios den Grund für den großen Kader. 

Kooperation mit dem MTV Stuttgart

Die Idee gab es schon länger, nun wurde sie in die Tat umgesetzt. Der MTV Stuttgart und der SV 03 Tübingen kooperieren im U19-Bereich. „Ich bin überglücklich, dass das geklappt hat. Die MTV-ler verfügen über ein paar hochinteressante ´95-Jahrgänge, deren Entwicklung ich schon seit längerer Zeit verfolge.“, so Pasios über seine fünf Neuzugänge. Ein großer Dank gilt den beiden Heimtrainern Assad Irshad und Torsten Böhringer, die nicht nur einen tollen Job im U18-Bereich machen, sondern auch voll hinter diesem Projekt stehen. Ohne ihr Mitwirken wäre eine Kooperation nie zu Stande gekommen. Des Weiteren wird Assad Irshad zur neuen Saison als Co-Trainer bei der Tübinger NBBL-Mannschaft mit einsteigen, sehr zur Freude von Trainer Pasios. „Assad kenne ich schon lange. Wir sind mittlerweile gute Freunde und haben in den letzten Jahren sämtliche Trainerlehrgänge zusammen besucht, angefangen von der D-Lizenz bis hin zur B-Lizenz. Ich glaube, wir ergänzen uns perfekt!“, freut sich Manu Pasios auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Co-Trainer.

Neben den Spielern vom MTV Stuttgart (Caspian Norouzian, Maxime Mounier, Rafael Kaltzidis, Mete Calsik, Aime Franzin)  kommen die künftigen Young Tigers aus Möhringen (Ruben Hihn), Villingen-Schwenningen (Jonas Dast), dem fernen Ansbach (Felix Sieghörtner) und natürlich aus der Tübinger Talentschmiede (Mahir Agva, David Roller, Stefan Weber, Eddy Schindel, Philipp Verwegen, Lucas+Maxime Sipetic, Victor Lopatin, Justin Klay).

2 Siege – 2 Niederlagen

Insgesamt vier Testspiele hat man bisher gegen andere NBBL-Teams bestritten. Beim gut besetzten Turnier in Speyer ging man dabei zweimal als Sieger vom Platz, während man zwei Wochen später in Heidelberg zweimal den Kürzeren zog.

Dabei hinterließen alle Spieler einen ordentlichen Eindruck.

Testspielergebnisse im Überblick:

 

BIS Baskets Speyer – Young Tigers Tübingen 67:70 (36:40)

 

TBB Junior Team – Young Tigers Tübingen 71:78 (36:39)

 

Kurpfalz Baskets – Young Tigers Tübingen 82:80 (50:37)

 

BBA Ludwigsburg – Young Tigers Tübingen 76:57 (44:30)

Saisonziele

“Platz fünf oder sechs, damit wäre ich zufrieden!”, gibt sich Trainer Pasios eher defensiv, während sein Co das ganz anders sieht! „Ich setzt mir immer hohe Ziele! Ich will in die Playoffs!“, so der neue Tübinger Assistent-Coach. Wohin der Weg letztendlich führt, muss man abwarten. Sicher ist zumindest, dass man mit Urspring und Breitengüßbach wieder zwei Mannschaften in der Gruppe hat, die um den Titel mitspielen werden. Ludwigsburg, Bayern München, Würzburg und der starke Aufsteiger München-Nord wollen alle samt in die Playoffs. Ulm und Bayreuth komplettieren die Gruppe Süd.

Wer die NBBL-Jungs mal live erleben möchte, der muss nicht mehr lange warten. Am 14.10.12 starten die Young Tigers Tübingen in die neue Saison mit einem Heimspiel gegen das Basketballinternat Urspring. Spielbeginn 12.15 Uhr, Uhlandhalle.


 

 

 

 

Turniersieger in Speyer

 

Das neuformierte NBBL-Team der Young Tigers Tübingen ist am Sonntagabend mit zwei Siegen im Gepäck vom NBBL-Vorbereitungsturnier aus Speyer zurückgekehrt. Im ersten Spiel des Tages konnte man den Gastgeber, die BIS Baskets Speyer, mit 70:67 schlagen. Direkt im Anschluss ging es gegen das TBB Junior Team aus Trier. Trotz dem verletzungsbedingten Ausfall von Neu-Kapitän Justin Klay, zeigten die Jungs eine gute Leistung und fuhren einen deutlichen 85:71-Sieg ein.

17 Spieler umfasst derzeit der Kader der Young Tigers Tübingen für die neue Saison, elf davon konnte Trainer Manu Pasios am letzten Wochenende unter Wettkampfbedingungen testen. Mit Erfolg! Alle Spieler bekamen reichlich Einsatzzeit und wussten zumindest in der Verteidigung zu überzeugen. Im Angriff lief bei weitem noch nicht alles rund. Viele unnötige Turnovers fabrizierte man, allen voran im zweiten Spiel. Trotzdem war Trainer Manu Pasios mit dem Auftreten seines Teams zufrieden. Am 15./16.09 steht das nächste Vorbereitungsturnier auf dem Programm, diesmal in Heidelberg.

 

Punkteverteilung Young Tigers Tübingen: Sipetic L. 20 gegen Speyer/19 gegen Trier, Agva 11/15, Sieghörtner 8/20, Lopatin 6/13, Weber 2/9, Calsik 4/4, Sipetic M. 6/2, Hihn 2/3, Klay 4/-, Schindel 5/-, Roller 2/-



Mahir Agva überzeugt und fährt zur U16-Europameisterschaft!

 

Heute (Dienstag, 10.07.) hat Bundestrainer Harald Stein den Kader für die in Litauen und Lettland stattfindende U16-Europameisterschaft (17. - 30.07.) bekannt gegeben. Mit dabei unser 2,03 Meter-„Bulldozer“ Mahir Agva, der in den letzten Wochen bei verschiedenen Lehrgängen und Länderspielen die Coaches von seinem Können überzeugen konnte, und nun einer von zwölf Spielern ist, die nominiert wurden. „Ich freue mich riesig!“, so die ersten Worte von Agva zu seiner Nationalmannschaftsnominierung. „Ich werde versuchen mein Bestes zu geben!“, so der gebürtige Reutlinger. Dass der mittlerweile 16-jährige Agva sich innerhalb kürzester Zeit so toll entwickelt und es bis in die Nationalmannschaft schafft, ist aller Ehren wehrt. Vor zwei Jahren begann die „Cinderella-Story“ des großen, etwas übergewichtigen und nicht gerade beweglichen Bigman, den NBBL-Trainer Manu Pasios eher zufällig bei einer Werbeveranstaltung der WALTER Tigers Tübingen an einer Reutlinger Schule entdeckte. „Schon damals war Mahir recht groß für sein Alter. Basketballerisch war er auf einem eher niedrigen Level. Aber ich habe ihn direkt eingeladen zu einem Probetraining nach Tübingen. So fing alles an! Hätte mir damals jemand erzählt, dass Mahir in zwei Jahren Nationalspieler ist, hätte ich ihn wahrscheinlich für komplett verrückt erklärt!“, so Trainer Pasios über seinen Schützling, der sich in den letzten Monaten nicht nur basketballerisch enorm weiterentwickelt hat! Auch im athletischen Bereich hat der gebürtige Kurde hart an sich gearbeitet. Mit Vasili Tsuknidis, einem pensionierten Basketballer und ausgebildeten Fitnesstrainer trainiert Agva bis zu viermal die Woche an seiner Athletik-zusätzlich zu den täglichen Basketballeinheiten. „Vasili kenne ich noch aus meiner Zeit bei Cosmos (…griechischer Verein, den es aber mittlerweile nicht mehr gibt!). Ich schätze ihn sehr. Er hat Ahnung vom Basketball und ist Fitnesstrainer von Beruf. Eine perfekte Mischung!“, so Pasios über seinen griechischen Landsmann, der sich im athletischen Bereich nicht nur um Agva, sondern um die gesamte „Reutlinger“-Trainingsgruppe (bestehend aus NBBL-  und JBBL-Spielern) kümmert.

Am kommenden Freitag geht es für die U16-Nationalmannschaft direkt weiter mit dem nächsten Lehrgang in Heidelberg, bevor es dann am Dienstag endlich los geht Richtung Litauen. Gegner in der Vorrunde werden die drei Basketball-Schwergewichte Serbien, Litauen und Slowenien sein.



!!! Aix 2012 !!!


Tübingen I (Jahrgang ´94/´95 plus Rookie Tim Deschner) gewinnt zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahren das internationale Basketballturnier von Aix en Provence. Das von Chris Hoste gecoachte Team, Tübingen II (Jahrgang ´94/´95/´96), wird Fünfter. Ebenfalls einen tollen fünften Platz belegte unsere stark-dezimierte U16 (Jahrgang ´97/´98) von Trainer David Rösch. Die Mädels (Jahrgang ´95 und jünger) hingegen landen auf Platz sieben und das mit Abstand jüngste Team des gesamten Turniers, unsere U14, wird Zehnter.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, war man diesmal ohne große Ambitionen nach Frankreich gereist, fehlten doch in jeder Altersklasse wichtige Leistungsträger, meist verletzungsbedingt. Bis auf Mahir Agva (16 Natio.-Lehrgang) waren jedoch alle mitgereist, ging es schließlich nicht nur um Basketball, sondern um: relaxen, entspannen, chillen, neue Leute kennenlernen, kurz gesagt - „URLAUB“ war angesagt.

Tag 1
Am Freitagfrüh um Punkt sieben Uhr starteten rund 40 junge SV-ler plus die drei Trainer David, Markus und Manu in Richtung Süden. Mit dabei auch unsere Busfahrer Tony und Oli, die uns schon die letzten Jahre sicher nach Aix und wieder zurückgebracht haben. Nach gut 11-stündiger Fahrt, traf man abends um 18 Uhr im sonnigen und 28 Grad warmen Aix en Provence ein. Die Freude war auf beiden Seiten groß, haben sich doch in den letzten Jahren einige Freundschaften entwickelt. Es folgte ein kurzer herzlicher Empfang und kurze Zeit später wurden die Spieler an ihre Gastfamilien übergeben, während die Trainer im Hotel untergebracht waren.

Tag 2
Am Samstag waren zunächst unsere Jüngsten an der Reihe, während die Älteren den Tag am Strand verbrachten um sich den einen oder anderen Sonnenbrand einzufangen. Die U16 startete gut ins Turnier (2 Siege, davon einen am grünen Tisch, da der Gegner nicht angetreten war), während unsere U14 zeitgleich eine hohe Niederlage gegen das bärenstarke Team U.A.V.S.B. (???), dem späteren Turniersieger, einstecken musste. Im alles entscheidenden dritten Vorrundenspiel verlor man (U16) unglücklich gegen ein französisches Team (Name leider nicht bekannt!), sodass es am Ende leider „nur“ um Platz Fünf ging. Unsere U14 hingegen kämpfte sich tapfer durchs Turnier und fuhr dabei sogar zwei tolle Siege ein, was schlussendlich für den zehnten Platz reichte.
Am Abend war dann PARTYTIME angesagt! Es wurde feucht-fröhlich gefeiert bis in den Morgengrauen. …Spaß! Um Punkt 24 Uhr war Schluss mit feiern! Dabei zeigte der ein oder andere SV-ler, dass viel mehr in ihm steckt als „nur“ ein Basketballer. Hier mal ein paar Auszeichnungen, die vom Komitee (bestehend aus den beiden Vorsitzenden Manu+Markus und dem Assistent des Komitee-Ausschusses David Rösch) vergeben wurden:
Der diesjährige Titel des ultimativen „Partyhengstes 2012“ geht diesmal an ein Duo und zwar an: „Party-Nils“ und „Aktion-Freddy“ aus der U14.
Dieses Duo wusste wie kein Anderes auf der Tanzfläche zu überzeugen und versprühte zudem soviel positive Energie, dass selbst ein Gerry Dietl zur Tanzmaus mutiert wäre.

Der Titel des „Herzensbrechers 2012“ geht diesmal ganz klar an Mario. Viele haben große Töne gespuckt, doch nur einer hat „ES“ getan. Mario, an dir können sich einige noch eine Scheibe abschneiden, allen voran unser Modell, Sebastian, der gnadenlos versagt hat. Let´s do it like Mario…., oder besser gesagt Mund abwischen (und zwar mit der Außenhand!) und weiter geht’s! Dass man auch ohne Alkohol Party machen kann und trotzdem Spaß dabei hat, haben unsere SV-ler an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Tag 3

Nach drei recht deutlichen Siegen in der Vorrunde gegen Aix II, Morieres und ASPTT Toulon, ging´s im Halbfinale für Tübingen I gegen Hyeres Toulon. Einer ganz schwachen ersten Halbzeit, folgte eine fulminante Zweite in der sich die Ereignisse überschlugen. Lag man zur Pause noch mit 7-17 zurück, so wurde in Halbzeit Zwei der Turbo gezündet, besser gesagt Justin Klay sah rot, bzw. fing Feuer. Der quirlige Aufbauspieler entschied die Partie praktisch im Alleingang für sein Team. 4,5 Sekunden waren noch zu spielen, als man sich bis auf einen Punkt herankämpfen konnte, den Gegner jedoch an die Freiwurflinie schickte. Gleichzeitig war es das vierte persönliche Foul von Scharfschütze Lukas Sipetic, der damit auf der Bank Platznehmen musste. Somit stand man nur noch zu viert auf dem Feld, denn es gab keine Auswechselmöglichkeiten mehr für Trainer Pasios. Erster Freiwurf daneben! Zweiter Freiwurf auch, Klay hat den Rebound, dribbelt from coast to coast und wird mit der Schluss-Sirene zu Boden gerissen. 2 Freiwürfe für Tübingen. Klay geht an die Linie und verwandelt beide eiskalt ohne Ringberührung! Alle drehen durch! Der Jubel kannte keine Grenzen mehr und es wurde wild gefeiert, als hätte man soeben die Euroleague gewonnen. Endstand 23:22! Wahnsinn! Finale!
Im Finale traf man auf den Gastgeber, das Team ASPTT Aix I. Auch hier lag man zur Halbzeit noch zurück (8-11), zündete aber im zweiten Durchgang den Raketenantrieb in Form von mehreren getroffenen Dreipunktewürfen, sodass man am Ende wieder als Sieger vom Platz ging. Turniersieger 2012 – TÜBINGEN I. Unglaublich, damit hatte vor dem Turnier wahrhaftig niemand gerechnet!
Die von Chris Hoste gecoachten U18-ner schlugen sich ebenfalls prächtig und verloren nur ein einziges Spie mit nur drei Punkten Unterschied, gegen eben jene Gastgeber. Auch die Mädels wussten zu überzeugen und mit ein bisschen mehr Glück wäre eine bessere Platzierung drin gewesen, doch aus unergründlichen Gründen (doppelt gemoppelt! …?unergründlichen Gründen?… - gibt’s das überhaupt?) wechselte man Mitte der zweiten Halbzeit jedes Mal in den Schlafmodus und ließ die Gegner so zu Höchstform auflaufen. Mit einer Bilanz von 2-3 (Sieg-Niederlage) landeten unsere „kleinen Elfen“ somit auf Platz sieben.

Tag 4
Pünktlich um 11 Uhr trat man die Heimreise an, mit Zwischenstopp in Marseille. Nach einem Einkaufsbummel, Stadtbesichtigung und Bad im Meer ging es gegen 18 Uhr endgültig zurück nach Deutschland. Am Dienstagmorgen um sieben Uhr traf man dann wieder in Tübingen ein.




 

NBBL – Tryout


Die Young Tigers Tübingen sind auf der Suche nach leistungsorientierten Spielern der Jahrgänge 1994, 1995 und 1996.
Willst du einen Platz im Kader der Young Tigers haben, dann komm vorbei und zeig was du drauf hast!
Bis zu den Pfingstferien hast du die Chance, die Trainer von deinem Können zu überzeugen.

Wann?
Immer mittwochs und freitags von 18 – 20 Uhr (open gym)

Wo?
Uhlandhalle Tübingen
Uhlandstr. 28, 72074 Tübingen
(2 min Fußweg vom Bahnhof)

Wer?
Spieler der Jahrgänge 1994/1995/1996

Anmelden?
Gib einfach kurz bescheid, wann du kommst und pack noch ein paar Infos über dich in die Mail.
manu.pasios[at]sv03.com (NBBL-Trainer)

Wir freuen uns auf dein Kommen.


Die Young Tigers sind durch, bzw. drin…!


Am Sonntag endete für die NBBL-er eine lang Saison voller Höhen und Tiefen. Nach über 50 Spielen (Vorbereitungsspiele, Testspiele, NBBL, Oberliga) innerhalb der letzten sieben Monate ist nun endlich Schluss. Mit 77:55 (34:17) konnte man das Team Bonn/Rhöndorf schlagen und hat sich somit vorzeitig einen Startplatz für die kommende NBBL-Saison gesichert. Ob das letzte Spiel in Trier (Sonntag, 06.05) überhaupt stattfindet, davon geht Trainer Manu Pasios eher nicht aus, denn egal wie die Partie ausgehen wird, Tübinger und Bonn sind durch und Trier steigt ab.

Saisonverlauf:

Direkt nach Bekanntgabe der NBBL-Gruppeneinteilungen verschlug es erstmal allen die Sprache! Urspring, Breitengüßbach, Jena, Ludwigsburg, Bayern München…., alle in einer Gruppe! „Das kann ja heiter werden!“, waren damals die Worte von Trainer Manu Pasios. Man rechnete sich Chancen gegen Bayreuth, Würzburg und Ulm aus, aber vielmehr auch nicht. Am Ende der Saison stand man mit einer Bilanz von 2:14 (Siege:Niederlagen) auf dem vorletzten Platz. Man hatte sich natürlich mehr erhofft, doch die Mannschaft hatte ein großes Problem! Der Go-to-Guy fehlte! Viele Spiele waren eng und wurden erst in den letzten Minuten entschieden. Sogar gegen die beiden Basketballschwergewichte Jena und Breitengüßbach schnupperte man an der Überraschung, doch schlussendlich versagten immer und immer wieder die Nerven und so gab man einige Spiele unnötig ab, die man ohne Probleme hätte gewinnen können. Auf der Gegenseite waren es meist die Nationalspieler, wie z.B. Ugrai (Würzburg), Taylor (Bayreuth, Bekteshi (Ludwigsburg), Radosaljevic (Bayern München)…., die in den entscheidenden Momenten das Zepter an sich rissen und ihre Mannschaft zum Sieg führten. Dieser Spieler fehlte den Tübinger bei all den engen Partien.
In den Playdowns traf man dann auf den Fünften und Sechsten der Gruppe Süd-West. Sowohl Bonn als auch Trier kämpften lange Zeit um den Einzug in die Playoffs, zogen aber am Ende den Kürzeren. Im ersten Spiel Mitte März ging es zuerst gegen Bonn. Eine komfortable 16-Punkte-Führung erarbeitete man sich bis zur Halbzeit. Doch der zweite Durchgang brach den Tigers das Genick und so gab man das Spiel völlig unnötig mit 65:70 ab. Eine Woche später waren die Trierer zu Gast in der Uhlandhalle. Diese Partie konnte man nach großem Kampf mit 59:57 gewinnen. Nach dem Ende der Hinspiele stand Bonn (2-0) auf dem ersten Platz, Tübingen (1-1) auf dem zweiten und Trier (0-2) auf dem dritten. Nachdem die Trierer auch das Rückspiel gegen Bonn abgaben, war klar, gewinnt man in Bonn, ist Trier abgestiegen, Tübingen und Bonn hingegen wären durch. Und so kam es dann auch…

Letztes Spiel in Bonn:

Hoch konzentriert und bis in die Haarspitzen motiviert ging man in die Partie. Die ersten fünf Minuten verliefen sehr ausgeglichen (6:4, 5.Minute), dann stellte man auf Zonenverteidigung um und zog den Bonnern damit den Zahn. Nichts fiel dem Team vom Trainergespann Günschel/Pohl gegen die unkonventionell stehende 1-3-1 Zone ein. Doch nicht nur die Defense war an diesem Tag gut, auch die Offense funktionierte! 19:6 stand es nach dem 1.Viertel und zur Halbzeit waren es schon 17 Punkte Unterschied (34:17). Doch man war gewarnt, schließlich lag man im Hinspiel auch schon mit 16 in Front und verlor am Ende unglücklich. Der überragend aufspielende Lukas Sipetic und unsere „afrikanische Perle“, Nelson Gyamerah, waren zu Beginn des dritten Durchgangs kaum zu stoppen. Immer wieder penetrierten die beiden Guards gekonnt zum Korb und konnten, wenn dann nur durch Fouls gestoppt werden. Unter dem Korb regierte unser 15-jähriges Biest Mahir Agva. In seinem bisher besten Spiel für das NBBL-Team gelangen dem 2,02m großen Centerspieler 15 Punkte und starke 10 Rebounds. Dem hatten die Bonner nicht entgegenzuwerfen.
Spätestens mit Beginn des letzten Durchgangs war das Spiel dann beim Stand von 59:35 (2.Minute, 4.Viertel) entschieden. Man lies den Gegner während der gesamten zweiten Halbzeit nicht näher als auf 20 Punkte herankommen. Nach diesem grandiosen 77:55-Sieg sind die Young Tigers Tübingen für die kommende Saison gesetzt und müssen sich nicht durch die harte Quali. quälen, bei der sich 18 Mannschaften um 4 Startplätze „bekriegen“ werden.

NBBL-Kader Saison 2012/2013:

Mit Nelson Gyamerah, Lenny Stohp, Max Schiff, Philip Feldmann, Chris Hoste (ganze  Saison verletzt!) und Kapitän Connor Roß verlassen gleich sechs Spieler altersbedingt das Team. Mit Justin Klay, Philip Kretzschmar, den Sipetic-Brüdern, Felix Sieghörtner, David Roller, Eddy Schindel und Mahir Agva hat man aber schon mal ein gutes Grundgerüst. Hinzu kommt der ´96-Jahrgang der JBBL und der ein oder andere neue Spieler. „Wenn wir noch einen Scorer und einen Power Forward dazubekommen, müsste es eigentlich passen!“, so Trainer Manu Pasios über die Kaderzusammenstellung.

Pasios und seine Jungs...


Ausgeglichene Bilanz nach zwei Spielen      


Die Young Tigers Tübingen stehen nach zwei Spieltagen in den NBBL-Playdowns auf Platz Zwei hinter Bonn und vor Trier. Jeweils ein Sieg und eine Niederlage stehen für das Team von Kapitän Connor Roß zu Buche. Will man auch künftig in der NBBL auf Korbjagd gehen muss man mindestens eine der beiden Mannschaften hinter sich lassen. Bereits am 18.März stand das erste Playdown-Heimspiel gegen Bonn an. Nach toller erster Halbzeit führte man damals bereits mit 16 Punkten (42:26), brach aber in den zweiten 20 Minuten komplett ein. Zu Beginn des letzten Viertels lag man noch mit 54:48 in Front, dann folgte eine kollektive Black-Out Phase, welche fünf Minuten anhielt und die der Gegner eiskalt ausnutzte um einen 13:0 Run zu starten. Sechs Minuten lang blieb man insgesamt ohne Korberfolg bis Youngster Felix Sieghörtner denn Bann durchbrach und einen schön heraus gespielten Dreier zum 57:60 (6.Minute, 4.Viertel) traf. Power Forward Max Schiff glich wenig später von der Freiwurflinie zum 60:60 aus. Ballbesitz Bonn. Man verteidigte gut, doch der Gegner fand kurz vor Ablauf der 24 sek, den in der Ecke freistehenden ProB-Spieler Tolaj, der sein Team per Dreier wieder mit drei in Front (63:60) schoss. Die Antwort lies nicht lang auf sich warten und kam im direkten Gegenzug wiederum vom sprunggewaltigen Rottenburger Max Schiff, der zum 62:63 verkürzen konnte. Da waren noch drei Minuten zu spielen. Drei Minuten in denen den Young Tigers leider nicht mehr viel einfiel. Besser gesagt, man ließ zu viele gute Möglichkeiten in der Offense aus, der Gegner hingegen punktete fleißig weiter. So ging das erste Playdown-Spiel leider völlig unnötig mit 65:70 verloren.
Eine Woche drauf ging es direkt weiter mit dem nächsten Heimspiel, diesmal gegen das TBB Junior Team aus Trier. Nach schwachem Start (4:13) fand man mal wieder Dank Ganzfeldverteidigung besser ins Spiel und glich mit der Viertelsirene zum 13:13 aus. Die zweiten zehn Minuten standen ganz im Zeichen des Trios Sipetic, Schiff und Gyamerah, die 16 der 20 Tübinger Punkte erzielen konnten. Mit einer sieben-Punkte Führung (33:26) ging man in die Halbzeitpause. Das Spiel blieb weiter spannend, was vor allem daran lag, dass der Gegner sich einfach nicht abschütteln lies. Man lag zwar ständig mit 5-10 Punkten in Front, doch Trainer Manu Pasios wirkte sehr angespannt an der Seitenauslinie, hatte sein Team doch die letzten zehn Spiele ( Oberliga+NBBL) allesamt knapp verloren und das immer erst in den letzten Minuten. Und auch diesmal schlich sich eine kleine Schwächephase Mitte des letzten Viertels ein, in der das orangene Leder einfach nicht mehr durch die Reuse wollte, während die Trierer hingegen weiter punkteten. Vier Punkte betrug der Rückstand (53:57), als Felix Sieghörtner das Heft in die Hand nahm und sein Team durch fünf Punkte innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden wieder mit 58:57 (10 Minute, 4:Viertel) in Front brachte. Spätestens nachdem die Gäste in ihrem letzten Angriff nichts Zählbares mehr zu Stande brachten, der Ball bei Aufbauspieler Justin Klay landete, der wiederum schnell gefoult wurde und zumindest einen von zwei Freiwürfen traf, stand der so wichtige Sieg fest. Mit 59:57 gewann man schlussendlich die Partie und hat nun vier Wochen spielfrei, ehe es am 29.04 nach Bonn und eine Woche später am 06.05 nach Trier geht.

Young Tigers Tübingen: Gyamerah 12 gegen Bonn/16 gegen Trier, Schiff 11/8, Sieghörtner 17/12, Sipetic 14/9, Agva 6/3, Klay 4/4, Feldmann -/4, Schindel -/2, Roß -/1, Sipetic M. -/-, Stohp -/-, Roller -/-


Eine gute Halbzeit reicht nicht zum Sieg


Eine Halbzeit lang bestimmte man das Geschehen und hatte Ausnahmetalent Bogdan Radosavljevic unter Kontrolle, doch spätestens nach dem Seitenwechsel zeigte der 2,13m große Centerspieler, warum er zu den größten Talenten auf seiner Position zählt. Wie einst schon Gerry Dietl zu seinen besten Zweitligazeiten, dominierte Radosavljevic die Bretter und das als waschechter Centerspieler, der sich am wohlsten in Brettnähe fühlt. Solche Centerspieler sind rar gesät und deshalb auch heiß umworben. So sicherten sich die Bayern die Dienste des Jugendnationalspielers für die nächsten drei Jahre und haben somit eins der größten Centertalente Europas des ´93-Jahrgangs in ihren Reihen. Dass der Koloss in Durchgang eins noch nicht so richtig zu seinem Spiel fand, lag an der engagierten und kompromisslosen Verteidigung der Young Tigers Tübingen. Und da man auch die anderen Bayern weitestgehend im Griff hatte ging man mit einer komfortablen 13-Punkte Führung in die Halbzeit. Stand 32:19. Besonders stark bis dahin, der sprunggewaltige Power Forward in Reihen der Young Tigers Tübingen, Max Schiff. Zwei krachende Fastbreak-Dunks in Folge schenkte er den Münchenern Mitte des zweiten Viertels unter dem tobenden Applaus der Zuschauer ein. Was dann in Halbzeit zwei geschah, war leider symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf. Zwei, drei Angriffe hintereinander blieb man ohne Korberfolg und schon ging das große Zittern los. Von Minute zu Minute wirkten die Mannen um Kapitän Connor Roß immer nervöser und brachten nichts mehr zu Stande. Mit einer hauchdünnen 1-Punkte Führung (42:41) gings ins letzte Viertel. Jetzt war es nicht etwa Radosavljevic der den Tübingern das Leben schwer machte, sondern seine Mitspieler! Allen voran dem athletische Guard Dioubate und Power Forward Uhlich gelangen immer wieder einfachste Körbe. Stand es nach 33 gespielten Minuten noch 46:46 Unentschieden, so lagen die Gäste drei Minuten später Dank eines 9:0 Runs schon mit 55:46 (6.Minute) in Front. Leider eine Art Vorentscheidung, denn diesen Rückstand konnte man nicht mehr aufholen und verlor so mit 55:67.

Young Tigers Tübingen: Schiff 15, Sipetic 12 (6 Rebounds), Klay 10, Gyamerah 8 (6 Rebounds), Agva 4 (7 Rebounds), Roß 3, Feldmann 2, Kretzschmar 1, Stohp, Roller, Schindel

Bayern: Radosavljevic 25 (12 Rebounds)


Direkt im Anschluss kam es zur Oberligapartie der Herren2 gegen den TV Konstanz 2. Dass es keine leichte Partie werden würde, war scheinbar nicht allen klar! Schließlich ging es ja gegen den Tabellenzehnten. Doch die Konstanzer sind im Moment gut drauf und haben sieben der letzten zehn Partien gewonnen. Die Siegesserie kommt nicht von irgendwo, denn seit Ex-Profi und Herren1-Trainer Marko Radulovic sich nicht mehr nur aufs Coachen beschränkt, sondern aktiv am Spielbetrieb teilnimmt und man sich zusätzlich noch die Dienste von Bigman Schinke sichern konnte, gehört Konstanz zu den gefährlichsten Teams der Liga. Dies bekamen die jungen SV-ler vor allem in Halbzeit zwei zu spüren. Spielte man in Durchgang eins noch Katz und Maus mit den Gästen und lag ständig in Führung, teilweise mit über 15 Punkten Unterschied, so war es spätestens Ende des dritten Viertels vorbei mit der Tübinger Herrlichkeit. Beim Stand von 68:68 ging es in die letzten zehn Minuten. Die nächsten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Ständige Führungswechsel bestimmten den Spielverlauf. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 82:83 aus Tübinger Sicht war es dann der stark aufspielende Gästeforward Sandro Häberlein, der durch fünf Punkte in Folge sein Team auf die Siegesstraße brachte. Stand 82:88 (9.Minute). Durch zwei Punkte von Ibo Eroglu kam man zwar nochmals auf vier Punkte (84:88) heran, doch die Gäste ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewannen so verdient mit 91:87. Konstanz Spielertrainer Radulovic war mit insgesamt 27 Punkten, darunter 7 erfolgreiche Dreipunktewürfe bei gefühlter 100% Quote, der überragende Mann auf dem Feld. Auf Tübinger Seite waren die beiden Guards Sipetic und Tunggul, mit 19 bzw. 21 Punkten und insgesamt neun verwandelten Dreipunktewürfen die Hauptpunktesammler


Viel Kampf und Krampf!


…sahen die Zuschauer bei den drei Heimspielen am vergangenen Wochenende in der Tübinger Uhlandhalle. Man hatte sich viel vorgenommen, wollte möglichst alle drei Spiele gewinnen, doch leider kam es anders. Zu oft stand man sich selbst im Weg, zu oft wurden falsche Entscheidungen getroffen und zu oft lies man einfache Punkte liegen, so z.B. in der Partie gegen die Würzburg baskets akademie am Freitagnachmittag als man sage und schreibe 17 Fahrkarten von der Freiwurflinie schoss. Im Nachhinein mit spielentscheidend, wenn man knapp verliert! Was an allen Tagen aber gänzlich vermisst wurde, war die Leidenschaft! Die Leidenschaft für diese wunderbare Sportart, die wir alle so sehr lieben! Die Augen der Spieler wirkten meist leer! Anstatt Feuer entsprangen ihnen nur Tränen. Man ging lethargisch zu Werke, von Kreativität keine Spur. Das Resultat: zwei vermeidbare, knappe Niederlagen und ein hart umkämpfter Pflichtsieg.
Als erstes ging es gegen den Nachwuchs der s.Oliver Baskets Würzburg. Rund 150 Zuschauer sahen keine schöne, aber dafür spannende und intensive Partie. Konzentriert und motiviert startete man in die Mission „Erster NBBL-Heimsieg“. Allen voran Allzweckwaffe Nelson Gyamerah hatte sich viel vorgenommen und war zumindest in der Anfangsphase nicht zu stoppen. 14 der ersten 16 Tigers Punkte gingen allesamt auf sein Konto. Doch der Gegner hatte eine Antwort parat in Person von U18-Nationalspieler Max Ugrai. Der 16-jährige und gut zwei Meter große Power Forward der Gäste stand Gyamerah in nichts nach. 20 Punkte (10/10 Freiwürfe) und 10 Rebounds gingen am Ende auf sein Konto. So verlief das erste Viertel recht ausgeglichen und endete mit einem knappen vier Punkte Polster für die Gäste. Stand 18:22. Angeführt vom immer besser aufspielenden Manuel Pohl und eben jenem Max Ugrai dominierten die Würzburger diesen Abschnitt. Acht verworfene Freiwürfe allein in diesem Viertel waren zudem mitverantwortlich für den zwölf Punkte Rückstand zur Halbzeit. Stand 26:38. Nun galt es genau diesen Rückstand wieder aufzuholen was den Young Tigers Tübingen im Laufe der zweiten Halbzeit auch ganz gut gelang. Nicht etwa durch Filigran-Basketball, sondern eher durch puren Kampf. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es dann soweit. Durch einen Dreier von Felix Sieghörtner gelang der 56:56 (8. min, 4. Viertel) Ausgleichstreffer. Die Halle stand Kopf! Das Momentum schien auf Seiten der Tübinger. Doch es kam natürlich anders. Erst „verdaddelte“ man leichtfertig den Ball, bekam dann ein mehr als fragwürdiges Foul gepfiffen und schickte somit Würzburg´s Besten (Ugrai) an die Linie. Der vollstreckte eiskalt zum 56:58. Einige Sekunden später verlegte Gyamerah aus aussichtsreicher Position und im direkten Gegenzug kassierte man den „Neckbreaker“ in Form eines lupenreinen Dreiers von Manuel Pohl. Das Spiel war entschieden. Schlussendlich verlor man die Partie mit 56:66.

Zwei Tage später dann direkt das nächste Heimspiel in der NBBL. Diesmal waren die Ulmer Spatzen zu Gast in der Tübinger Uhlandhalle. Man war gewarnt, hatten die Ulmer nur knapp gegen Bayern München verloren. Doch ohne die beiden Leistungsträger Konnerth+Wenzel, der Eine langzeitverletzt, der Andere mit der ProB-Mannschaft von Weißenhorn unterwegs, fehlte den Ulmern trotz tollem Auftreten, die nötige Qualität um ein NBBL-Spiel zu gewinnen. Die Young Tigers hingegen taten sich extrem schwer gegen die munter aufspielende Truppe von Trainer Jesus Ramirez und konnten sich erst in den letzten zehn Minuten entscheidend absetzten. Aus einer 43:41 (8. min, 3.Viertel) Führung wurde innerhalb von 10 Minuten ein 69:47 (8. min, 4.Viertel) und somit war das Spiel entschieden und der erste NBBL-Heimsieg unter Dach und Fach. Endstand 69:54.

Am Samstag stand zudem das letzte Hinrunden-spiel in der Herren-Oberliga an. Zu Gast war der MTV Stuttgart 2. Mit einer 2-3 Zonenverteidigung zogen die Gäste den jungen SV-lern den Zahn. Über 40 Minuten hinweg fanden die Mannen um Lucas Tunggul und Felix Bihlmayer kein Mittel gegen die simpel stehende Ball-Raum-Verteidigung der Stuttgarter. Zudem feierte Gästespieler David Jackson, sonst eher nicht als sicherer Schütze von jenseits der Dreipunktelinie bekannt, seine persönliche coming-out Party von der 6,75m-Linie. Nicht weniger als fünf seiner Würfe fanden im Laufe der Partie ihr Ziel, darunter ein schöner Buzzer Beater zum Halbzeitstand von 33:35. Wie schon tags zuvor im NBBL-Spiel gegen Würzburg, zogen die Gäste auf über zehn Punkte davon, doch mit Beginn des letzten Viertels blas man zur großen Aufholjagd. Lag man zum Start der letzten zehn Minuten noch 47:60 zurück, so glich Aufbauspieler Lucas Tunggul Sekunden vor Ende der Partie per Freiwuf zum 66:66 aus. Ballbesitz Stuttgart und noch 17 Sekunden zu spielen. Drei Sekunden vor Schluss dann ein Pfiff mit Folgen. Erst wurde Gästespieler Jackson per Foul an die Freiwurflinie geschickt, dann kassierten die SV-ler auch noch ein technisches Foul wegen Meckerns. Sprich vier Freiwürfe plus Ballbesitz bei noch drei Sekunden Restspielzeit. Das Spiel war gelaufen. Endstand 66:70.


Niederlage im letzten Spiel vor der Weihnachtspause

 

Mit 54:71(27:43) unterlagen die Young Tigers Tübingen am Dienstagabend beim amtierenden deutschen Meister „Team Urspring“. Trotz der 17-Punkte Niederlage war Trainer Manu Pasios zufrieden mit dem Auftreten seines Teams. Insbesondere Power Forward Max Schiff wusste zu gefallen. Der 1,96m große Rottenburger kam auf insgesamt 15 Punkten und sechs Rebounds. Ihm zur Seite stand, wie schon so oft in dieser Saison, Small Forward Nelson Gyamerah der es auf 13 Punkte und sechs Rebounds brachte. Aber auch die restlichen acht Spieler fielen durchaus auf und hätte man das erste Viertel nicht so dermaßen verschlafen, wäre vielleicht mehr drin gewesen, als die 17-Punkte Niederlage. Nun heißt es erstmal ein wenig regenerieren und die Weihnachtsstimmung genießen, bevor es wieder intensiver zur Sache geht.

Das Spiel begann schlecht für den Tübinger Bundesliganachwuchs. Nach zwei gespielten Minuten lag man gleich mal mit 0:7 zurück. Drei Minuten später stand es 5:17 und nochmals einige Minuten später gar 5:22 (9.Min, 1.Viertel), bevor Max Schiff endlich, als erster seines Teams, aus dem Tiefschlaf erwachte und Verantwortung übernahm. Erst schenkte er dem Gegner einen sehenswerten BuzzerBeater Dreier zum Viertelendstand von 11:27 ein, dann zog er zweimal hintereinander gekonnt zum Korb und schloss beides Mal per Dunking ab. Die Young Tigers waren auf einmal da. Stand 15:27 (1.Min, 2.Viertel). Auch im weiteren Verlauf war es immer wieder der 18-jährige Schiff, der sein Team in der Offense durch tolle Aktionen im Spiel hielt. Das zweite Viertel endete 16:16 Unentschieden und so ging man mit einem 16-Punkte Rückstand (27:43) in die Halbzeitpause. 13 Punkte gingen bis dato auf das Konto von Max Schiff. Die gesamte zweite Halbzeit verlief ebenfalls sehr ausgeglichen. Hauchdünn mit 27:28 entschieden die Klosterschüler den dritten und vierten Abschnitt für sich. Auf Urspringer Seite waren es in Halbzeit zwei, allen voran Big Man Kalidou Diouf und Small Forward Kevin Bryant die für Aktion sorgten, auf Tübinger Seite nun Shooting Guard Lukas Sipetic und Allzweckwaffe Gyamerah.   „Hätten wir in den ersten Minuten der Partie ein bisschen aggressiver dagegengehalten, dann wär bestimmt mehr drin gewesen. Bestimmt kein Sieg, aber eine Niederlage mit weniger als 17 Punkten!“, so Trainer Manu Pasios nach der siebten Auswärtspartie im neunten Spiel. Am 6.Januar geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen die Würzburg Baskets und am 8. Januar folgt direkt das nächste Spiel zuhause, diesmal gegen die ratiopharm akademie Ulm.

 

Young Tigers Tübingen: Schiff 15, Gyamerah 13, Sipetic 7, Stohp 6, Agva 4, Feldmann 4, Kretzschmar 3, Klay 2, Schindel, Roß



Niederlage im Derby/ “Land unter“ in Breitengüßbach

 

Nach zweiwöchiger Spielpause kam es am Samstagnachmittag zum Derby aller Derbys. SV 03 Tübingen – TV Rottenburg. Die SV-ler begannen stark und lagen angeführt von Ibo Eroglu nach fünf gespielten Minuten mit 11:1 in Front. Doch der Gegner antwortete postwendend in Person von Geffert und Reichl und verkürzte auf 11:8 (7.Min, 1.Viertel). Durch Lukas Sipetic´s Dreier kurz vor Viertelende konnte man die Führung auf 18:13 ausbauen. Und auch die erste Aktion des zweiten Abschnittes gehörte dem jungen Sipetic der so das 20:13 erzielte. Dann schlug die Stunde eines Spielers, den niemand auf der Rechnung hatte. David Schachtschneider, der kleine Bruder von Ex-Herren2-Spieler Flo Schachtschneider, wurde eingewechselt und war mit sechs Punkten in Folge mitverantwortlich für den 12:0 Run seines Teams. So führten die Rottenburger urplötzlich mit 25:20 und gaben diese Führung bis zur Halbzeit auch nicht mehr ab. Beim Stand von 32:34 aus Tübinger Sicht ging´s in die Pause.

Da man während der gesamten zweiten Halbzeit gefühlte null Treffer bei gefühlten 100 Wurfversuchen hatte, konnten die Rottenburger ihre Führung immer weiter ausbauen. Stand vor dem letzten Viertel 44:52. Anstatt nun zur großen Aufholjagd zu blasen, versank man immer mehr in kollektiven Tiefschlaf. Einzig die jüngsten im Team, Mahir Agva und Lukas Sipetic wehrten sich bis zum Schluss gegen die drohende Niederlage. Beide waren mit jeweils 11 Punkten die zweitbesten Scorer nach Ibo Eroglu, der zwei mehr erzielte und so auf deren 13 kam. Doch leider waren die drei die Einzigen, die offensive in Erscheinung traten. Weder Julian Albus noch Routinier Felix Bihlmayer und auch nicht Nelson Gyamerah (…trotz seiner 10 Punkte) fanden zu ihrem Spiel. Die drei Leistungsträger, sonst immer für 40-50 Punkte gut, erwischten einen rabenschwarzen Tag. So war es nicht verwunderlich, dass dieses Spiel mit 62:72 verloren ging. „ Die Rottenburger haben ihren Stiefel routiniert runter gespielt und das ohne Vollmer und Geiger. Respekt! Wir hingegen waren, um es mal milde zu formulieren, nicht ganz bei der Sache.“, so Tübingens Trainer Manu Pasios nach der Partie. Schmerzlich vermisst wurde zudem Aufbauspieler Lukas Tunggul. Konnte der Gegner das Fehlen seiner Leistungsträger kompensieren, so klaffte bei den SV-lern eine Lücke auf der Spielgestalterposition.  „Lukas ist ein kreativer Aufbauspieler, der seine Mitspieler glänzend in Szene setzten kann und über eine Menge Erfahrung, trotz seines noch jungen Alters, verfügt. Für mich ist er der beste Aufbauspieler der Liga!“, so Pasios über seinen Point Guard, der leider verhindert war, aber am Samstag beim wichtigen Auswärtsspiel in Neckarsulm wieder an Bord ist.

Tags drauf um acht Uhr morgens ging es für die Meisten der Herren2-Spieler direkt weiter, diesmal als Young Tigers Tübingen in der NBBL. Ziel war das über 300 km entfernte „Dörfchen“ Breitengüßbach. Doch das Wort „Dörfchen“ trügt ein wenig, hat man es hier doch mit einem der erfolgreichsten Jungendprogramme Deutschlands zu tun. Dem Nachwuchsprogramm der BROSE Baskets Bamberg! Konnte man im ersten Viertel noch ganz gut mithalten und hin und wieder die Abwehr des letzt-jährigen Vizemeisters der NBBL durchbrechen um erfolgreich abzuschließen, war ab dem zweiten Viertel „Schadensbegrenzung“ angesagt. Man war im Endeffekt absolut chancenlos und verlor recht deutlich mit 49:95 (19:45). Dass man das letzte Vorrundenspiel so hoch verloren hat, ist für Tübingens Trainer Pasios nicht sonderlich schlimm. „Ich verliere ich lieber so, als mit zwei Punkten Unterschied wie letzte Woche in München.“, so Pasios kurz und knapp. Nach sechs Auswärtspartien und nur zwei Heimspielen in der Vorrunde, freuen sich alle auf die Rückrunde.



Großer Kampf wird nicht belohnt

 

Das hätte auch anders ausgehen können für die wieder tapfer-kämpfenden Young Tigers Tübingen in der NBBL „Todesgruppe“ Südost. Verdient hätten sie es alle mal. Wie schon eine Woche zuvor in Bayreuth, war man mal wieder nicht cool genug in der entscheidenden Phase des Spiels und verlor so bei den starken Bayern (München) hauchdünn mit 61:64 (31:34). Der Gameplan für das Spiel war alles andere als kompliziert! Bayerns Ausnahmetalent Bogdan Radosavljevic irgendwie in den Griff bekommen! Aber wie? Im 1-1 hatte man keine Chance, deswegen entschied Trainer Pasios den 2,14m Koloss jedes Mal zu doppeln, sobald er den Ball in seinen Händen hatte. Egal wo! Der Plan ging voll auf. Der überragend aufspielende Nelson Gyamerah, der mal wieder nicht zu stoppen war und auf 29 Punkte und 9 Rebounds kam, ackerte wie ein Berserker in der Verteidigung, stellte nicht nur Münchens zweiten „Star“ Alassaine Dioubate über weite Strecken des Spiels kalt, sondern half auch gekonnt mit um Radosavljevic nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Auch Tübingens jüngster Spieler, Mahir Agva (Jahrgang 1996), der gleich in seinem ersten Spiel für das NBBL Team von Trainer Pasios ins kalte Wasser geworfen wurde, und von Anfang gegen die „Wand“ Radosavljevic ran durfte, war an der Mission „Stopp den Bogdan!“ erfolgreich beteiligt. So kamen die beiden Leistungsträger (Dioubate&Radosavljevic) der Bayern auf insgesamt  „nur“ 25 Punkte und zehn Rebounds.

35 Minuten lang war das Spiel eng. Kein Team konnte sich auf mehr als vier Punkte absetzten. Es ging hin und her. Mal führten die Bayern, dann wieder die Tigers. Auszeit München, bei noch acht Minuten Restspielzeit. Die Münchener kamen ohne Radosavljevic zurück aufs Parkett und legten einen lupenreinen 8:0-Run zum Stand von 50:63 (6.Min, 4.Viertel) auf. Vorentscheidung? Man könnte es fast meinen, doch die Young Tigers Tübingen fanden Dank Presse wieder zurück ins Spiel und starteten ihrerseits einen 11:0-Run und verkürzten so auf 61:63 (10.Min, 4.Viertel). Dann die entscheidende Szene. Connor Roß steht an der Freiwurflinie und verwirft, doch Nelson Gyamerah ist zur Stelle und sichert sich den Offensive-Rebound. Plötzlich ertönt ein Pfiff. Beim Schützen des Balles soll Gyamerah zu sehr seine Ellenbogen benutzt haben, deshalb entschieden die Unparteiischen auf Offensivefoul, gleichzeitig das fünfte persönliche Foul von Gyamerah. Die Partie war somit entschieden, denn es waren nur noch knapp 20 Sekunden zu spielen. Zwar hatte man nochmals die Möglichkeit auszugleichen, doch diese wurde nicht genutzt.

Schade, Schade…!



Vermeidbare Niederlage in Bayreuth

 

In einer vorgezogenen Partie des neunten Spieltages verloren die Young Tigers Tübingen beim Tabellennachbar Bayreuth mit 89:96 (38:54). Ausschlaggebend für die Niederlage war zum einen die Reboundüberlegenheit des Gastgebers (28 - 37) und zum anderen das starke Auftreten von Juniorennationalspieler David Taylor, der auf insgesamt 31 Punkte, vier Steals und acht gezogene Fouls kam.

Beide Mannschaften starteten hoch motiviert in die Partie. Das erste Viertel verlief  dementsprechend sehr ausgeglichen. Stand 20:26. Auch in den ersten drei Minuten des zweiten Viertels konnte sich kein Team entscheidend absetzten, wobei der Gastgeber immer leicht in Führung lag. Die folgenden sechs Minuten waren im Nachhinein spielentscheidend. Auf 33:51 (9.Min, 2.Viertel) zog das Team von Trainerlegende „Schorsch“ Kämpf davon. „Diese sechs Minuten haben uns im Endeffekt das Genick gebrochen!“, so Trainer Manu Pasios nach der Partie. Mit einer 16 Punkte Hypothek ging man in die Halbzeitpause. Stand 38:54. Eine „Chaos“ -Verteidigung in Form einer 2-3/Box-and-one Zonenverteidigung  sollte es in Halbzeit zwei richten. Die Maßnahme wirkte! Und so kämpften sich die Young Tigers Punkt um Punkt zurück in die Partie. Vor allem die beiden Leistungsträger Felix Sieghörtner und Nelson Gyamerah tauten nun allmählich auf. Zum Viertelende waren es somit nur noch acht Punkte Unterschied. Stand 65:73. Und die Aufholjagd ging weiter! Immer wieder kam man auf drei, vier Punkte heran. Doch immer dann, wenn man die Chance zum Ausgleich hatte, versagten die Nerven. So z.B. beim 74:77 (4.Min, 4.Viertel) oder beim 76:79 (5.Min, 4.Viertel). Schlussendlich ging die Partie mit 89:96 verloren.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 27, Sieghörtner 21, Stohp 18, Roß 12, Feldmann 8, Schindel 3, Kretzschmar, Klay, Roller, Sipetic L.



Den (NBBL-)Meisterschaftsfavoriten ein wenig geärgert.../Herren2 mit fünftem Sieg und Tabellenplatz 2

 

Der Siegeszug der SV 03-Basketballer in der Herren-Oberliga geht weiter. Diesmal hat es die Böblingen Panthers erwischt. Mit 88:80 (36:37) konnte die Partie gewonnen werde und somit stehen die jungen Wilden mittlerweile auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga Ost. Der Spielverlauf war kurios, denn nach acht gespielten Minuten im ersten Viertel lag man, Dank Tempobasketball vom Feinsten, mit 19:4 (8.Min, 1.Viertel) in Front. Die Partie schien zu diesem frühen Zeitpunkt schon entschieden, denn der Gastgeber produzierte Fehler über Fehler und Besserung war zumindest im ersten Viertel nicht in Sicht. So ging man mit einem zwölf Punkte Polster (26:14) in die Viertelpause. Durch fünf schnelle Punkte vom wieselflinken Aufbauspieler, Lukas Tunggul, konnte man die Führung in den ersten Minuten des zweiten Viertels weiter ausbauen. Doch urplötzlich schalteten die Böblinger mehrere Gänge hoch und fingen an Basketball zu spielen. Angetrieben vom überragenden Arber Shabani, der von seiner Spielweise ein wenig an den letzt- jährigen Topscorer der Young Tigers Tübingen (NBBL), Sidney Grosse-Kleimann, erinnert, nahm der Gastgeber volle Fahrt auf. Und auf einmal waren es die SV-ler die das Basketballspielen einstellten, dafür aber Fehler über Fehler produzierten. Nichts wollte mehr gelingen. Selbst die drei „Alten“ (Bihlmayer, Tunggul, Eroglu), sonst eher cool und nicht aus der Fassung zu bringen, waren völlig von der Rolle. So war es nicht verwunderlich, dass man anstatt mit einer hohen Führung, mit einem Ein-Punkt Rückstand (36:37) in die Halbzeitpause ging. Die zweite Halbzeit stand an und sie begann…?...zum Erstaunen aller, noch verrückter als der erste Durchgang. Sage und schreibe 16 Punkte schenkten wir dem Gegner innerhalb von nur drei Minuten ein und zogen so auf 52:37 (3.Min, 3.Viertel) davon. Dann schlug die Stunde der Dreierschützen. So fanden im weiteren Verlauf der Partie nicht weniger als 11 (Böblingen 5, Tübingen 6) Würfe von jenseits der 6,75m-Linie ihr Ziel. Doch die Partie war noch lange nicht entschieden, was vor allem daran lag, dass die Böblinger alles versuchten um ja nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. 81:78 stand es zwei Minuten vor Ende des Spiels. Dann die vielleicht entscheidende Szene. Panthers-Spieler Djerke bekam, beim Versuch den Tübinger Korb zu attackieren, Schrittfehler gepfiffen. Im direkten Gegenangriff vollstreckte Lukas Tunggul eiskalt einen Mitteldistanz-Jumper zum 83:78, bei noch eineinhalb Minuten Spielzeit. Auch die nächsten vier Zähler gingen allesamt auf das Tübinger Punktekonto und so war die Partie 40 sek vor dem Ende beim Stand von 87:78 entschieden. „ Ich bin glücklich, dass wir dieses verrückte Spiel gewonnen haben. Zuerst haben Schnellangriffe und viele Fehler das Spielgeschehen bestimmt, dann waren es die Dreierschützen die mit teils unglaublichen Würfen dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben.“ so der Tübinger Trainer Manu Pasios nach der Partie. Ein Sonderlob verteilte Trainer Pasios diesmal an die Jüngsten im Team. Die vier ´94-Jahrgänge Sipetic L., Klay, Schindel und Sipetic M. erzielten insgesamt 40 Punkte.

 

Am Sonntagfrüh starteten die Young Tigers Tübingen pünktlich um 7 Uhr Richtung Jena, jedoch ohne die beiden Leistungsträger Nelson Gyamerah (privat verhindert) und Chris Hoste, der wahrscheinlich noch lange Zeit ausfallen wird. Kurz nach Stuttgart stieß Aufbauspieler Philipp Kretzschmar hinzu und nochmals 150 km später (Ansbach), Small Forward Felix Sieghörtner. Gegen 12.30 Uhr kam man in Jena an und schon beim Betreten des Sportinternatgeländes war man schwer beeindruckt von den dortigen Verhältnissen. Natürlich wusste man, dass man in dieser Partie so was von keine Chance haben würde, hatten selbst die Urspringer  vor gut zwei Wochen eine 20-Punkte Klatsche gegen das mit sieben Nationalspielern bespickte Team kassiert. Eine Zonenverteidigung sollte es zu Beginn der Partie richten, doch wurde man schnell eines besseren belehrt und nach acht gespielten Minuten lag man schon mit 7:25 zurück. Da war Felix Sieghörtner schon lange nicht mehr dabei, denn der Sohn von Regionalligatrainer Claus Sieghörtner kam auf gerade mal drei Minuten Einsatzzeit, ehe er mit einem ca. 5 cm langen, stark-blutenden Cut ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Trainer Manu Pasios ahnte schlimmes, denn wer sollte nun die rießen Lücken füllen, die Sieghörtner, Gyamerah und Hoste hinterlassen hatten? Die Antwort war ganz einfach – die restlichen acht, über das gesamte Spiel hinweg, tapfer kämpfenden Young Tigers. Trotz des immensen Druckes, welchen die Thüringer über 40 Minuten hinweg in der Verteidigung an den Tag legten, gelang es den Tigers immer wieder den frei stehenden Mitspieler zu finden und spätestens Mitte des zweiten Viertels beim Stand von 26:32, herrschte gute Stimmung auf der Tübinger Bank. Der Gastgeber hingegen wirkte angenervt und legt nochmals einen Zahn zu. So ging man beim Stand von 28:41 in die Halbzeitpause. „Alles wunderbar, weiter so Jungs!“, gab Trainer Pasios seinen Jungs mit auf den Weg. Philipp Feldmann war es dann, der mit einem And-one Korbleger die ersten Punkte der zweiten Hälfte zum 30:41 erzielte. Nur noch elf Punkte! Doch fünf Minuten später sah die Welt dann wieder ganz anders aus. 37:58 (7.Minute, 3.Viertel). Bis fünf Minuten vor Schluss lag der Gastgeber stets mit 15-18 Punkten in Front, konnte sich aber nie weiter absetzten. Leider brach man in den letzten Minuten ein wenig ein und kassierte innerhalb von drei Minuten einen 17:3 Run was schlussendlich zum Endergebnis von 54:86 führte. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gegen den Titelanwärter Nr.1 lang zeit gut ausgesehen. Allen voran Philipp Feldmann hat unter dem Korb gerackert wie ein Ochse gegen die  (gefühlten) 2,10 Riesen. Aber ohne Felix, Nelson und Chris die im Schnitt fast 50% unserer Punkte scoren, haben wir keine Chance in der NBBL zu überleben!“, so Trainer Pasios Fazit nach der Partie. Zumindest die beiden Erstgenannten sind ab der nächsten Partie wieder dabei. Wie lange die Tübinger hingegen noch auf Sprungwunder Chris Hoste verzichten müssen, steht noch in den Sternen. „Es geht ihm mittlerweile besser, aber es kann gut sein, dass er noch mindestens ein halbes Jahr ausfällt!“, so Trainer Pasios über seinen langzeit-kranken PowerForward, den alle wahnsinnig vermissen.



 

 

Dezimierte Young Tigers mit Niederlage im Derby/ Herren2 mit drittem Saisonsieg

 

Mit nur neun Punkten Unterschied (61:70) verloren sieben tapfer-kämpfende Young Tigers ihr Heimspiel gegen das mit Nationalspielern bespickte Team aus Ludwigsburg. Die Herren2 hingegen dominierten ihre Auswärtspartie, bei den noch sieglosen Konstanzern, von Anfang an und fuhren einen nie gefährdeten 89:73 Sieg ein.

Ohne Schönbühler, Sieghörtner, Feldmann, Schindel und Hoste ging man in die Partie gegen den ewigen Rivalen, Ludwigsburg. Die beiden Leistungsträger Schindel und Hoste saßen zwar mit auf der Bank, wurden von Trainer Manu Pasios aber (verletzungsbedingt) nicht eingesetzt. Somit ging man ohne gelernten BigMan in die Partie. Trotzdem war das Spiel über weite Strecken spannend. Zwar lagen die Gäste ab Mitte des zweiten Viertels immer mit ca. zehn Punkten in Front, doch entscheidend absetzten konnten die Barockstädter sich nicht. Mitte des letzten Viertels kämpfte man sich nochmals auf 8 Punkte heran (57:65, 6.Minute, 4.Viertel) doch mehr war nicht drin. Mit 70:61 ging die Partie an den Ludwigsburger Bundesliga Nachwuchs, die in Person von Besnik Bekteshi den entscheidenden Akteur in ihren Reihen hatten. Bekteshi, der normalerweise in der ProA (Kirchheim Knights) und für die EnBW Ludwigsburg in der Beko-BBL auf Korbjagd geht kam in nur 27 min Spielzeit auf 24 Punkte, vier Assists und drei Steals bei einer Wurfquote von knapp 70%. Auf Seiten der Young Tigers Tübingen war es mal wieder Allzweckwaffe Nelson Gyamerah, der mit 25 Punkten und neun Rebounds in knapp 29 min Spielzeit überragende Statistiken ablieferte, darunter 11 getroffene Freiwürfe (…bei 12 Versuchen!). Im zur Seite stand diesmal Aufbauspieler Justin Klay, der nicht nur 13 Punkte erzielte, sondern auch gut Regie führte auf der Aufbauposition.

Tags zuvor ging es für die Herren2 Richtung Bodensee, genauer gesagt nach Konstanz. Nach vorsichtigem Abtasten im ersten Viertel, legte man im zweiten Abschnitt einen Zahn zu, so dass man mit einer elf-Punkte Führung (47:36) in die Halbzeit ging. Diesen Vorsprung konnten die SV-ler bis zum Ende des dritten Viertel sogar noch weiter ausbauen. Stand 72:51. Eine Vorentscheidung war das schon gefallen, war der Tübinger Frontcourt (Eroglu&Bihlmayer) über das ganze Spiel hinweg einfach zu stark für den Gegner. Mit 89:73 gewann man schlussendlich die Partie und festigt somit einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Ibo Eroglu war diesmal der entscheidende Mann im Trikot der SV-ler. Der 21-jährige PowerForward kam auf insgesamt 22 Punkte, profitierte dabei aber oft von schönen Anspielen seiner Teamkollegen.

 

Young Tigers Tübingen:

Gyamerah 25 (9 Rebounds), Klay 13, Schiff 12 (7 Rebounds), Stohp 6 (4 Steals), Roß 3 (3 Steals), Sipetic M. 2, Sipetic L., Kretzschmar P., Schindel dnp, Hoste dnp

 

SV 03 Tübingen:

Eroglu 22, Bihlmayer 18, Gyamerah 17, Tunggul 11, Stohp 8, Roß 7, Sipetic 3, Klay 3



Erfolgreiches Wochenende für NBBL und Herren2

 

Mit einem nie gefährdeten 81:45 (51:20) Sieg über Erzrivale Ulm meldeten sich die Young Tigers Tübingen nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück, im Rennen um eine möglichst gute Platzierung in der NBBL-Gruppe Südost.

Auch das Oberligateam des SV 03 Tübingen hatte keine größeren Mühen im Heimspiel gegen die nur zu siebt angetretenen Bietigheimer und so wurde zum ersten Mal in dieser Saison die 100-er Marke geknackt beim 103:71 Sieg.

Am Samstag um 14 Uhr stand zu nächst die Partie ratiopharm akademie Ulm – Young Tigers Tübingen auf dem Programm. Bis zum 8:6 (5.Minute, 1.Viertel) schien die Partie offen, dann drehten die Tigers mächtig auf und überrollten den Gegner mit einem fulminanten 28:0 Run zum Stand von 36:6 (5.Minute, 2.Viertel). Eine Vorentscheidung war da schon gefallen, fehlte beim Gegner zu dem der ProB-erfahrene Center Andi Wentzel. Die restlichen fünf Minuten bis zur Halbzeit verliefen dann eher wieder ausgeglichen. Halbzeitsatnd 51:20. Überragender Mann der ersten 20 Minuten war Youngster Felix Sieghörtner mit 16 Punkten und acht Rebounds. Im dritten und vierten Abschnitt tat man nur noch das Nötigste, schaltete einen Gang, sowohl in Angriff als auch Verteidigung, runter und konnte dennoch auch diese beiden Abschnitte mit 15:11, bzw.15:14 für sich entscheiden. Bis auf den an der Nase (Bruch) verletzten Max Schiff kamen alle Spieler auf mindestens 15 Minuten Einsatzzeit, wobei alle auch zu überzeugen wussten. So z.B. der wiedergenesene Small Forward Nelson Gyamerah, der mit seinen 16 Punkten nicht nur zu den Topscorern der Partie gehörte, sondern auch noch einen Ligaweiten Rekord mit 20 (!!!) persönlichen Rebounds aufstellte.

Ein Tag später gings für die jungen Tübinger weiter mit einem Heimspiel in der Oberliga-West. Mit dem zweiten Saisonsieg, diesmal über die BG Tamm/Bietigheim festigten die Herren2 ihren Platz im Tabellenmittelfeld. Als Glücksgriff erwies sich gleich in seinem ersten Spiel für den SV 03 Tübingen, Aufbauspieler Lucas Tunggul. Der gebürtige Karlsruher glänzte nicht nur durch tolle Übersicht, sondern scorte auch gleich mal ordentlich. 24 Punkte, darunter fünf erfolgreiche Dreier gingen auf sein Konto. Auch stark Power Forward Chris Hoste, der auf 22 Punkte kam. Seine persönliche Coming-Out Party feierte indes Lenny Stohp. Über die letzten Wochen hinweg überhaupt nicht in Erscheinung getreten, avancierte Shooting Guard Stohp an diesem Wochenende zum persönlichen Helden von Trainer Manu Pasios. „Lenny hat zwar über die gesamten letzten Wochen ordentlich trainiert, war aber nie ganz bei der Sache wenn es drum ging. Letzte Woche, nachdem ich ihn zweimal hintereinander in der NBBL nicht eingesetzt habe, hatte er Extra-Schichten im Training eingelegt, die sich jetzt ausgezahlt haben!“, so der Tübinger Trainer über seinen Shooting Guard, der in der NBBL auf 16 Punkte kam bei einer Wurfquote von über 70% und in der Oberligapartie zehn Punkte zum deutlichen 103:71 Erfolg seiner Mannschaft beisteuerte.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 16 (20 Rebounds), Stohp 16, Sieghörtner 16, Feldmann 12, Hoste 9, Sipetic 7, Roß 4, Kretzschmar 1, Klay, Schiff dnp (verletzt)

 

SV 03 Tübingen:

 

Tunggul 24 (5 Dreier), Hoste 22, Gyamerah 15 (2 Dreier), Stohp 10, Bihlmayer 9, Albus 9, Eroglu 6, Klay 5, Sipetic 3, Roß 2



Zwei Niederlagen mit ähnlichem Spielverlauf

 

Sowohl die Herren2, als auch die NBBL-Mannschaft von Trainer Manu Pasios kassierten am Wochenende ihre jeweils zweite Saisonniederlage. Das ersatzgeschächte Oberliga Team unterlag bei den routinierten Reutlingern mit 58:73, nachdem man fünf Minuten vor Schluss noch mit 53:52 in Führung lag, die Young Tigers Tübingen verloren ihre Auswärtspartie in Würzburg mit 59:73, nach toller erster Halbzeit, aber ganz schwacher zweiten Hälfte.

Zur Primetime am Samstag um 20 Uhr trat man in Reutlingen zum Derby an. Ohne die Spieler Schindel (Bänderriss), Schönbühler (privat verhindert), Felix Sieghörtner (spielt nur alle zwei Wochen mit!), Felix Bihlmayer (Fussbruch), Neuzugang Lukas Tungul (China) und Trainer Manu Pasios (privat verhindert) trat man bei der TSG an. Dafür aber dabei das 15-jährige „Biest“ Mahir Agva und die beiden Trainerfüchse Hanke Maerten und Markus Lambrecht.

Power Forward Ibo Eroglu und Small Forward Nelson Gyamerah waren die Männer des ersten Viertels. Immer wieder durchbrachen sie die gegnerische Abwehr mit schönen Offensive-Aktionen, gleichzeitig stand die Abwehr gut und so ging man mit einer 12:7 Führung in die Viertelpause. Bis zur Halbzeit konnte man die Führung verwalten. Halbzeitstand 25:22. Im dritten Viertel legten die TSG-ler, allen voran die beiden „Stars“ Makris und Tsuknidis, einen Zahn zu. Sechs Dreier innerhalb kürzester Zeit rauschten durch den Tübinger Korb und so ging man mit einem drei-Punkte Rückstand in den letzten Abschnitt. Stand 45:48. Durch einen Dreier von Makris erhöhte der Gegner sogar auf 45:51, doch die jungen Tübinger hatten eine Antwort parat. Durch einige schöne Körbe von Agva, Gyamerah und Stohp, drehte man urplötzlich wieder den Spieß um und ging mit 53:52 in Führung. Doch der Gegner antwortete postwendend und holte sich die Führung zurück. Stand 55:58 (7.Minute, 4.Viertel). Diese gab er nicht mehr her, legte sogar noch mal eine Schippe drauf und zog uneinholbar davon. Schlussendlich fiel die Niederlage ein wenig zu hoch aus und zeigt nicht wirklich den Spielverlauf wieder.

Ähnlich erging es den Young Tigers in Würzburg. Konnte man in den ersten Minuten der Partie das Geschehen noch bestimmen und auf 21:12 (7.Minute, 1.Viertel) davon ziehen, so fand der Gegner von Minute zu Minute besser ins Spiel. Trotzdem endete das erste Viertel mit einer hauchdünnen 23:21 Führung. Im zweiten Abschnitt konnte sich kein Team entscheidend absetzten und so ging es beim Stand von 38:40 in die Halbzeitpause. Besonders stark bis dahin Center Philipp Feldmann, Power Forward Chris Hoste und Youngster Felix Sieghörtner. ¾ der Tübinger Punkte gingen auf das Konto des Trios. Im dritten Viertel wachten dann allmählich die beiden Nationalspieler in Reihen der Würzburger, Max Ugrai und Constantin Ebert, auf. Beide fielen in der ersten Halbzeit nicht weiter auf, umso mehr aber in Hälfte zwei. Angetrieben von den beiden Ausnahmespielern zog die „baskets akademie“ auf zehn Punkte davon. Durch einen Buzzerbeater (Dreier) mit der Viertelsirene konnte man den Rückstand wieder auf unter zehn Punkte reduzieren. Im letzten Abschnitt wollte nichts mehr gelingen. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung agierten die jungen Tübinger sehr nachlässig und ohne die Energie, welche man noch in Halbzeit eins an den Tag gelegt hatte. So gewannen die Würzburger die Partie völlig verdient mit 59:73. Das krankheitsbedingte Fehlen von Leistungsträger Nelson Gyamerah, wollte Trainer Pasios als Grund für die Niederlage nicht gelten lassen.

Am Samstag geht es für die Young Tigers Tübingen weiter mit der Auswärtspartie beim ewigen Rivalen, Ulm.



Der deutsche Meister war eine Nummer zu groß!

 

Eine deftige Niederlage kassierten die Young Tigers Tübingen direkt im ersten Heimspiel der neuen Saison. Mit 46:73(25:39) ging die Partie an den amtierenden deutschen Meister aus Schelklingen. Bis Mitte des ersten Viertels schien die Partie offen (Stand 6:8, 6.Minute), dann zogen die Klosterschüler davon. Viertelendstand 11:20. Im zweiten Abschnitt fanden die Young Tigers besser ins Spiel, konnten den Urspring-Express aber leider nicht stoppen, der immer mehr an Fahrt auf nahm. Halbzeitstand 25:39. Das dritte Viertel war schwach. Im Angriff wollte nichts fallen und die Verteidigung stand so unsicher, dass selbst eine U8-Mannschaft gegen uns gepunktet hätte. Vor allem das Umschalten von Angriff auf Verteidigung war unter aller Kanone. Das Problem zog sich aber über das gesamte Spiel hinweg. „Wie langsam wir umgeschaltet haben, so was habe ich noch nicht erlebt!“, ärgerte sich der Tübinger Trainer Manu Pasios nach der Partie. So führte der Gegner zu Beginn des letzten Abschnittes schon uneinholbar mit 33:55. In den letzten zehn Minuten geschah dann nicht mehr viel. Die Urspringer agierten weiter sehr diszipliniert und die Young Tigers hatten sich schon lange ihrem Schicksal ergeben. „Dass wir verlieren war vorneherein klar! Doch wie wir verloren haben, das ärgert mich gewaltig. Wir haben 14 Freiwürfe vergeben und hatten eine Wurfquote von gerade mal 20%! Machst du sechs, sieben Freiwürfe mehr und triffst den einen anderen Wurf, dann verlierst du nicht mit 26 Unterschied, sondern nur mit zehn und alles ist Ok!“, so Trainer Pasios weiter.

Am Sonntag geht es für die Young Tigers Tübingen weiter, diesmal mit einem Auswärtsspiel in Würzburg.



 

3. Platz beim ET-Cup in Mannheim

 

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Young Tigers Tübingen am Sonntagabend aus Mannheim zurück. Im ersten Spiel am Samstagmorgen traf man direkt auf den Gastgeber, das Basket College Rhein/Neckar. Die Mannheimer, angeführt von Nationalspieler Paul Zipser, konnten sich dank eines 8-0 Runs Ende des ersten Viertels erstmals etwas absetzten (15:8, Ende 1. Viertel),  nachdem die ersten sechs Minuten der Partie völlig ausgeglichen verliefen. Im zweiten Viertel übernahmen dann die Young Tigers Tübingen in Form von Nelson Gyamerah das Kommando, der in diesem Abschnitt für elf der 18 Tübinger Punkte verantwortlich war. Mit nur drei Punkten Rückstand (26:29) ging das Team um Kapitän Connor Roß in die Halbzeitpause. Leider kam die Offense während der gesamten zweiten Halbzeit nie so richtig in Schwung. Außer Nelson Gyamerah und Felix Sieghörtner gelang es niemandem entscheidende Akzente im Angriff zu setzten. Immer wieder erarbeitete sich das Team freie Würfe, doch es wollte einfach nichts fallen. Die Verteidigung hingegen stand. Trotzdem verlor man die Partie verdient mit 42:60, da der Gegner einfach konsequenter im Angriff agierte. Im zweiten Spiel traf man auf das Team Kurpfalz. Beide Teams verteidigten auf hohem Niveau, so dass es beim Stand von 18:19 (!!!) in die Halbzeitpause ging. Die Halbzeitansprache von Trainer Manu Pasios fiel kurz und bündig aus. „Jungs, ihr müsst scoren!“, gab er seinen Spielern mit auf den Weg. Und das taten sie auch. Erzielte man in Halbzeit eins nur  magere 18 Punkte, so waren es in Halbzeit zwei deren 40. Gleichzeitig wurde weiter intensiv verteidigt, so dass man nach 40 Minuten einen 58:44 Sieg zu Buche stehen hatte. Am Sonntag kam es dann zum Duell mit den starken Tschechen von der Talentschmiede CEZ Nymburk. Man hatte nichts zu verlieren, denn mit Julian Schönbühler (privat verhindert), Max Schiff (Grippe), Philipp Kretzschmar (Bänderverletzung) und Felix Sieghörtner (konnte nur Samstag mitspielen) fehlten  dem Tübinger Team vier wichtige Akteure. Doch wie sagt man so schön, „nur Verlierer suchen Ausreden!“ Die Young Tigers suchten keine Ausreden und nahmen den Kampf an. Bis fünf Minuten vor Schluss schien die Partie offen. Stand 54:59 aus Tübinger Sicht. Dann schaltete der Gegner nochmals einen Gang höher, traf schwierige Würfe hochprozentig und gewann schlussendlich die hart umkämpfte Partie mit 75:58. Für den Tübinger Trainer fiel die Niederlage einwenig zu hoch aus, spiegelt das Ergebnis doch nicht wirklich den Spielverlauf wieder.

Parallel zu den NBBL-Spielen fanden auch JBBL-Spiele mit Tübinger Beteiligung statt. Auch hier konnten die Tübinger einen Sieg (Basket College Rhein/Neckar) und zwei Niederlagen (Nymburk, Kurpfalz) einfahren.

Alles in Allem war das Trainergespann Pasios/Rösch zufrieden mit dem Abschneiden der beiden Mannschaften.

 

Für Tübingen spielten: Sipetic M., Sipetic L., Stohp L., Roß C., Klay J., Gyamerah N., Roller D., Hoste C., Feldmann P., Schindel E. und Sieghörtner F.



NBBL-er fahren zweiten Testspielsieg ein

 

Mit 72:35 (30:21) gewannen die Young Tigers Tübingen am Mittwochabend ihren ersten Test vor heimischem Publikum gegen eine schwache Ulmer Mannschaft. Bis auf das erste Viertel war Tübingens Trainer Manu Pasios zufrieden mit dem was seine Schützlinge auf dem Feld ablieferten. „Die Jungs haben stark verteidigt. Wir haben nur 35 Punkte zugelassen!“, so Trainer Pasios über die gute Abwehrleistung seines Teams. Im Angriff hingegen lief noch nicht alles rund. Die vielen Fehlpässe, Schrittfehler und vergebenen einfachen Körbe ärgerten Pasios auch nach der Partie noch. „Wären wir konsequenter im Abschluss gewesen, hätten wir 30 Punkte mehr erzielt!“, so Pasios weiter. Gerade im ersten Viertel lief im Tübinger Angriff nicht viel zusammen, dementsprechend mager viel die Korbausbeute aus. Auf nur zehn Punkte brachte es der Tübinger Bundesliganachwuchs während der ersten zehn Minuten. Die Ulmer hingegen kamen auf deren 14. Doch von Minute zu Minute fanden die SV-ler besser ins Spiel. Der Young-Tigers Express nahm langsam an Fahrt auf. Führte man zur Halbzeit „nur“ mit 31:20, so waren es Ende des dritten Viertels schon 17 Punkte (47:30) Unterschied. Und auch während des letzten Abschnittes wurde weiter intensiv verteidigt, so dass dem Gegner förmlich die „Puste“ ausging und er Fehler über Fehler produzierte. Nur fünf Punkte ließ man in den letzten zehn Minuten zu. Mit 72:35 entschied man die Partie somit für sich.

 

Young Tigers Tübingen: Gyamerah 19, Sieghörtner 19, Schönbühler 6, Feldmann 5, Sipetic M. 5, Agva 4, Hoste 4, Roß 4, Schiff 2, Schindel 2, Klay 2, Kretzschmar (krank, nicht eingesetzt), Sipetic L. (verletzt)


 

 

NBBL-er siegen im ersten Test

 

Als erstes Team aller SV 03 Mannschaften starteten am Samstag die Young Tigers Tübingen (NBBL) in die Testspielphase. Gegner war das Landesligateam der TSG Balingen. Gecoacht wird der Tübinger Partnerverein von Nico Schröder, der berufsbedingt vor drei Jahren aus dem Osten der Republik nach Baden-Württemberg umsiedelte. „Nico ist ein Glücksfall für den Balinger Basketball. Er hat neuen Schwung in den Verein gebracht. Wir profitieren davon natürlich auch. Ich bin mir sicher, es dauert nicht mehr lange bis der erste Balinger Spieler im Kader unserer JBBL/NBBL steht.“, so Tübingens Trainer Manu Pasios über den Balinger Basketball. Dass die Schröder-Truppe keines Wegs schwach ist und durchaus was reißen kann in der kommenden Landesliga-Saison, zeigte auch das Testspiel. Mit 75:60 nach regulärer Spielzeit und 106:88 nach 6.Vierteln (…das dritte Team hat kurzfristig abgesagt, daraufhin wurden 6 mal 10 Minuten gespielt!) gewannen die Young Tigers Tübingen die Partie, in der der Gegner lange Zeit gut mit hielt. Für Trainer Pasios kam der erste Test genau zur richtigen Zeit. So wurde viel ausprobiert, viel gewechselt und Spieler-Konstellationen aufs Feld geschickt, die es so in der Saison wahrscheinlich nie geben wird. Alle zwölf eingesetzten Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen, darunter auch der mit Abstand Jüngste (15 Jahre) im Team, Mahir Agva, der es auf acht Zähler brachte. Topscorer war Power Forward Chris Hoste mit 15 Punkten. Am Mittwoch geht es für die Young Tigers direkt weiter mit dem nächsten Test. Gegner diesmal die ratiopharm Akademie Ulm (NBBL). Spielbeginn 18.30 Uhr in der Uhlandhalle.



Viele Siege, aber keine Titelverteidigung in Aix en Provence

 

Vor genau einem Jahr kamen die Young Tigers Tübingen mit einem dicken Siegerpokal im Gepäck von dem internationalen Turnier aus Frankreich zurück. Damals diente das Turnier dem Team noch zur Vorbereitung für die NBBL-Quali., dieses Jahr eher als schöner Saisonabschluss. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage errang Tübingen 1 (Jahrgang ´93/´94) einen tollen siebten Platz von insgesamt 24 Mannschaften. Tübingen 2 (´93/´94/´95) landete nach drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf Platz 10. Die Jüngsten, Tübingen 3 (Jahrgang ´96 und jünger), schlugen sich ebenfalls gut und erkämpften sich Dank dreier Siege und nur einer Niederlage Platz fünf in ihrer Kategorie. Am besten jedoch schnitten die Mädels von den beiden Trainerinnen Navina Pertz und Hannah Höger ab. Als jüngstes Team aller Damen-Teams überstand man die Vorrunde ungeschlagen und errang nach zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen, Platz vier in ihrer Kategorie.

Am Freitagfrüh pünktlich um sieben Uhr morgens machte sich die Tübinger Basketballdelegation auf den Weg ins gut 900 km entfernte Aix en Provence. Nach 12-stündiger Fahrt kam man geschafft aber glücklich in der Tübinger Partnerstadt an. Nach kurzer Begrüßung und einem kleinen Snack wurden Jungs und Mädels, sehr zum Leidwesen beider, erstmal getrennt. Die Jungs waren in „La Boume“, einer alten schönen Klosteranlage mitten im Wald untergebracht, die Mädels in Gastfamilien. In „La Boume“ angekommen, ging es direkt zum Abendessen. Die mit Ziegenkäse überbackenen Nudeln kamen nicht bei jedem Tübinger Spieler gut an und so machte sich ein kleiner Tross auf die Suche nach alternativen. Mit Erfolg! 2 Stunden später kam die Gruppe gut gelaunt und wohl genährt (Pizza!!!) von ihrer Suche zurück. Ein langer Tag ging somit zu Ende.

Samstagmorgen um 9 Uhr startete Tübingen 3 als erstes Team ins Turnier. Da die anderen drei Tübinger Teams erst am Sonntag ins Turniergeschehen eingriffen, verbrachte man den Tag in Aix en Provence (Stadtbesichtigung, Shoppen…) und am Meer. Tübingen 3 hingegen startete mit einem 28:6 Sieg über Morieres ins Turnier. Doch schon das zweite Spiel gegen „Un Rhodanienne“ wurde leichtfertig mit 7:13 hergeschenkt. Das abschließende letzte Gruppenspiel gegen Roussset konnte man Dank einer starken Mannschaftsleistung mit 36:27 gewinnen. Da nur der Tabellenerste jeder Gruppe weiterkam und man mit zwei Siegen und einer Niederlage Platz zwei belegte, gab es statt Halbfinale leider „nur“ das Spiel um Platz fünf gegen das Team Sapela. Mit 20:27 entschieden die SV-ler die Partie für sich und wurden somit Fünfter.

Ähnlich erging es den restlichen Tübinger Teams am Sonntag. Allesamt starteten stark in das gut besetzte (vom Niveau her) Turnier. Da aber immer nur der Gruppenerste weiterkam, war jedes Spiel ein so genantes „Do-or-Die“-Spiel. Tübingen 1 erwischte es im letzten Gruppenspiel gegen Nimes. Lag man zur Halbzeit fast aussichtslos mit 2:12 zurück kämpfte man sich Dank Ganzfeldpresse nochmals auf 14:18 zurück, unterlag aber schlussendlich mit 17:23. Tübingen 2 erwischte es ebenfalls im letzten Gruppenspiel gegen Perugia. Nach hartem Kampf musste sich das Team von Trainer Hanke Maerten mit 11:14 geschlagen geben. Die Mädels kassierten ihre erste Niederlage hingegen erst im Halbfinale und schnitten somit dieses Jahr als bestes Tübinger Team ab. Turniersieger bei den Jungs wurde interessanterweise das Juniorenteam von Toulon, dem Team von Ex-Tiger Dane Watts.

Am Montagabend machte man sich wieder auf den Heimweg Richtung Deutschland, davor wurde aber noch die große französische Hafenstadt Marseille erkundschaftet und ein letztes Bad im noch etwas kühlen Mittelmeer genommen/genossen.

 

Ergebnisse:

 

Tübingen 3 – Morieres 28:6

Tübingen 3 – Un Rhodanienne 7:13

Tübingen 3 – Rousset 36:27

Tübingen 3 – Sapela 27:20

 

Tübingen 2 – Sapela 26:23

Tübingen 2 – BC Canaille 18:14

Tübingen 2 – Perugia 1 11:14

Tübingen 2 – Perugia 2 14:14

Tübingen 2 - ? ( gewonnen, aber leider kein Ergebnis/Gegner)

 

Tübingen 1 – Rognac 35:9

Tübingen 1 – Perugia 2 22:5

Tübingen 1 – Nimes 17:23

Tübingen 1 – Cannes 20:18

Tübingen 1 – Francheville 23:14

 

Damen:

Tübingen - Cannes 20:5

Tübingen - Narbonne 11:11

Tübingen - Ales 24:0

Tübingen - Terrassa 12:37

Tübingen - Aix Fafou Team 5:40

 



Es ist vollbracht!


Die Young Tigers Tübingen gehen auch künftig in der NBBL auf Korbjagd. Durch einen sicheren 80:49 (45:20) Heimerfolg über Nürnberg sicherte sich der Tübinger Bundesliganachwuchs einen Startplatz für die kommende NBBL-Saison.

Die rund 150 Zuschauer, darunter viele treue Anhänger der Mannschaft wie z.B. Nick Braun (Spieler und Kapitän des Oberligateams), bekamen nochmals einiges geboten. Dunkings, Blocks, Buzzer Beater – das volle Basketball-Packet. Das erste Viertel stand ganz im Zeichen von Sprungwunder Chris Hoste, der acht seiner insgesamt 16 Punkte in den ersten zehn Minuten erzielen konnte. Soweit nichts besonderes, wäre da nicht die Tatsache, dass diese Punkte allesamt durch brachiale Dunkings erzielt wurden. Einer spektakulärer als der Andere. Bis Mitte des ersten Viertels konnten die Nürnberger noch mithalten (12:8, 5. Minute), dann zog der Young Tigers Express erstmals auf über zehn Punkte davon. Viertelstand 26:14. Der zweite Abschnitt wurde auch klar dominiert und mit 19:6 gewonnen. Halbzeitstand 45:20. Durch einen 10:2 Run gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit baute man den Vorsprung weiter aus auf über 30 Punkte (55:22, 5.Minute, 3.Viertel) Unterschied. Doch was in den nächsten drei Minuten geschah, war nichts für schwache Nerven. Aus dem nichts heraus produzierten die Young Tigers Fehler über Fehler. „ Als hätte jemand meinen Jungs für drei Minuten den Basketballverstand geraubt!“, beschrieb der Tübinger Trainer Manu Pasios die BlackOut-Phase seines Teams. Sage und schreibe 17 Punkte in Folge erzielte der Gegner binnen kürzester Zeit. So stand es plötzlich „nur“ noch 55:39 (7.Minute, 3.Viertel) ehe Julian Schönbühler kurz vor Ende des dritten Viertels seine Young Tigers mit einer gelungenen Offensive-Aktion aus dem Tiefschlaf holte. Felix Sieghörtner schickte einige Sekunden später noch einen schönen Mitteldistanz-Jumper hinterher zum Viertelendstand von 59:39. Während der letzten zehn Minuten ließ das Team um Kapitän Julian Albus, dem besten Tübinger Spieler an diesem Tag, nichts mehr anbrennen. Mit 21:10 ging auch dieses Viertel an die Young Tigers Tübingen, die somit für die NBBL-Saison 2011/2012 gesetzt sind. „Bis auf die katastrophalen drei Minuten im dritten Viertel hat mir das Spiel meiner Mannschaft gut gefallen. Die Defense war der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Presse stand gut, dadurch haben wir den Gegner zu vielen Fehlern gezwungen!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Eine lange Saison endet damit für die Mannschaft von Trainer Pasios. Bis Mitte Mai ist erstmal „regenerieren“ angesagt, bevor es dann langsam wieder losgeht mit Individualtraining.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Albus 17, Hoste 16, Grosse-Kleimann 15, Schiff 9, Schönbühler 7, Sieghörtner 6, Schindel 2, Feldmann 2, Sipetic 2, Tümpel 2, Aichele 2, Roß


 

 

Bittere Niederlage im Rückspiel

 

Mit einer absolut unnötigen 60:62 Niederlage im Gepäck kamen die Young Tigers Tübingen von ihrem Auswärtstrip aus Nürnberg zurück. Gleich mehrere Gründe waren ausschlaggebend für diese nicht zu erwartende Niederlage: 1. Der unbedingte Wille dieses Spiel zu gewinnen war bei den Nürnbergern weit ausgeprägter als beim Tigers-Nachwuchs. 2. Die Rebounds! Mit 35:44 ging das Reboundduell verloren, obwohl der Gegner körperlich unterlegen war, wo man wieder beim Thema „Wille zeigen“ wäre. 3. Die miserable Trefferquote von gerade einmal 30 %. Allen voran Shooting Guard Sidney Grosse-Kleimann erwischte einen rabenschwarzen Tag. In 20 Minuten Spielzeit brachte es der sonst so sichere Schütze auf nur zwei Treffer von insgesamt 17 Versuchen. 4. Das Fehlen von wichtigen Spielern wie z.B. dem „Langzeitkranken“ Nelson Gyamerah, Julian Schönbühler, Felix Sieghörtner und Denis Cvitkovic. Vor allem Small Forward Nelson Gyamerah hinterlässt bisher eine Lücke im Team, die nur schwer bis gar nicht zu füllen ist. 5. Nürnberg ist weit davon entfernt, die schlechte Mannschaft zu sein, die sie noch während der normalen Saison war. Der neue Trainer hat wieder Leben in die ganze Geschichte (NBBL-Nürnberg) gebracht.

Nach dem deutlichen Hinspielerfolg (81:42) und der knappen Rückspiel-Niederlage steht es nun in der Best of three Serie 1:1. Das alles entscheidende dritte Spiel findet am Sonntag, den 1.Mai um 13 Uhr in der Uhlandhalle statt.



Noch ein Sieg und die Young Tigers sind durch

 

Mit einem nie gefährdeten 81:42 (37:24) Erfolg über Nürnberg meldeten sich die Young Tigers Tübingen eindrucksvoll zurück im Rennen um die begehrten Startplätze für die NBBL Saison 2011/2012. Somit benötigt das Tübinger Nachwuchs Basketball Bundesligateam nur noch einen Sieg um auch nächste Saison wieder in der NBBL auf Korbjagd gehen zu können. Wie schon so oft in dieser Saison verschlief man die Anfangsminuten der Partie und geriet schnell mit 0:5 (2.min, 1.Viertel) in Rückstand. Shooting Guard Julian Schönbühler, der anstatt des erkrankten Nelson Gyamerah in der Startformation stand, erzielte die ersten vier Tübinger Punkte in dieser Partie. Dank eines 8:0 Runs Mitte des ersten Viertels zog man auf 10:7 (7.min, 1.Viertels) davon. Diesen Vorsprung konnte man bis zum Ende des ersten Abschnittes auf 19:10 ausbauen. Fünf Tübinger konnten sich bis dahin schon in die Scorerliste eintragen. Während des zweiten Viertels konnten man den Vorsprung weiter ausbauen und so ging man mit einer komfortablen 13-Punkte Führung (37:24) in die Halbzeitpause. Zuwenig für Trainer Pasios. Die Halbzeit-ansprache fiel somit etwas lauter aus, gestatte man dem Gegner aus Sicht des Tübinger Trainers, doch zu viele einfache Körbe. Die Young Tigers nahmen sich des Trainers Worte zu Herzen und legten los wie Feuerwehr. So wurde der Gegner in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels regelrecht überrannt. Mit 23:5 ging dieser Abschnitt an die Mannschaft um Kapitän Julian Albus, der wieder mal eine tolle Partie ablieferte. 14 Punkte, 11 Rebounds, 5 Steals und 2 Assists gingen allein auf sein Konto. Beim Stand von 60:29 startete man in die letzten zehn Minuten. Und der Young Tigers-Express rollte weiter! Doch es waren nicht die üblichen Verdächtigen, wie Sidney Grosse-Kleimann oder Chris Hoste die in dieser Phase des Spiels Verantwortung übernahmen, sondern andere wie z.B. Felix Sieghörtner. Der kräftige Small Forward, geboren 1995 und somit noch für die nächsten drei Jahre spielberichtigt in der NBBL, avancierte mit 11 Punkten zum drittbesten Scorer im Tübinger Team, nach Grosse-Kleimann und Albus. Mit 21:13 ging auch der letzte Abschnitt an die Young Tigers Tübingen und so besiegte man Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Nürnberger ProB-Nachwuchs deutlich mit 81:42. „ Das Spiel hat mir insgesamt gut gefallen. Gerade die Bankspieler haben einen tollen Job gemacht. Wenn wir so in Nürnberg auftreten, dann gewinnen wir dort auch!“, so der Tübinger Trainer kurz nach der Partie. Am Sonntag geht es dann zum Rückspiel nach Nürnberg. Spielbeginn 13.30 Uhr. Sollten die Young Tigers Tübingen verlieren, so steht ein alles entscheidendes drittes Spiel am 1.Mai in Tübingen an.

 

Young Tigers Tübingen: Grosse-Kleimann 24, Albus 14, Sieghörtner 11, Schiff 7, Tümpel 7, Hoste 5, Schönbühler 4, Roß 3, Sipetic 2, Feldmann 2, Schindel 2



Young Tigers müssen in die 2.Playdownrunde

 

Morgens um kurz vor 8 Uhr startete der Tübinger Mannschaftsbus ins gut 350 km entfernte Bayreuth zum Rückspiel der Playdown - Runden. Am Stuttgarter Flughafen machte die Mannschat zum ersten Mal Stopp um Connor Roß einzusammeln, 150 km weiter, kurz nach Ansbach, dann der zweite Stopp um Felix Sieghörtner einzusammeln. Felix Sieghörtner, letztes Jahr noch Topscorer der Young Tigers in der JBBL, half aus, da einige wichtige Spieler fehlten. Julian Albus, Philipp Graef (beide Abi), Denis Cvitkovic, Max Schiff und Sidney Grosse-Kleimann (alle krank) und Defense-Spezialist Julian Schönbühler befindet sich auf Klassenfahrt. Alles in Allem nicht die optimalen Vorrausetzungen um in ein Playdown-Spiel zu gehen, bei dem es um viel geht. Hatten im Hinspiel bei den Bayreuthern noch Ausnahmetalent David Taylor und der wieselflinke ShootingGuard Sinan Durant gefehlt, so traten die Gastgeber diesmal in Vollbesetzung an. Die ersten vier Minuten der Partie gestalteten sich offen, dann zog der Gastgeber Dank eines 10-0 Runs auf 16:6 (6.min, 1.Viertel) davon. Doch so leicht wollte man den so wichtigen Sieg nicht herschenken und so startete man, angeführt von Nelson Gyamerah und Chris Hoste einen fulminanten 12:0 Run der in einer 18:16 Führung (3.min, 2.Viertel) endete. Bis zur Halbzeit war es dann ein offener Schlagabtausch, mal punktete der Gastgeber, dann wieder die Tigers. Dank zweier schön heraus gespielter Dreier kurz vor Ende der ersten Halbzeit, gelang es den Bayreuthern sich zum ersten mal nach langer Zeit wieder ein wenig abzusetzen. Halbzeitstand 27:34 aus Tübinger Sicht. Unter den Augen von Georg „Schorsch“ Kämpf und Bundesligalegende Derrick Taylor (Vater von Bayreuths Spieler David Taylor), erwischte man den besseren Start in Halbzeit zwei. Durch Körbe von Nelson Gyamerah und Leo Tümpel konnte man auf 31:34 verkürzen. Dann war wieder der Gastgeber an der Reihe, der einige schöne Fast Breaks lief und somit auf 42:33 (5.min, 3.Viertel) davoneilte. Doch die Young Tigers gaben nicht auf und kämpften sich durch einen 8-0 Run zurück ins Spiel. Stand 41:42 (9.min, 3.Viertel) aus Tübinger Sicht. Das Spiel war bis dato völlig offen, doch was dann geschah ist nur schwer in Worte zu fassen. Innerhalb von sieben Minuten zogen die Bayreuther auf über 20 Punkte davon. Die einfachsten Sachen wollten nicht mehr gelingen, Freiwürfe wurden serienweise daneben gesetzt, ein Fehlpass folgte dem nächsten, freie Würfe berührten nicht mal den Ring (Airballs) und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Nelson Gyamerah an der Wade. Ein sieben Minuten BlackOut von Seiten der Tübinger, der knallhart vom Gegner ausgenutzt und bestraft wurde. Nach einem desaströsen letzten Viertel, welches man mit sage und schreibe 7:27 abgab, stand die hohe 50:76 Niederlage fest. Mit 19 Punkten und 13 Rebounds avancierte Power Forward Chris Hoste zum Topscorer und Toprebounder der Partie. Auch SmallForward Nelson Gyamerah, der die ganze Partie über auf der ihm ungewohnten Position des Playmakers zum Einsatz kam, erzielte starke 16 Punkte und griff sich zudem 7 Rebounds ab. Am 10. April geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen Nürnberg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Hoste 19, Gyamerah 16, Tümpel 8, Roß 5, Sieghörtner 2, Feldmann, Sipetic, Schindel, Aichele


Erstes Playdown-Spiel total verschlafen

 

Am Sonntag kam es zum Wiedersehen zweier Mannschaften, die sich vor gut sechs Monaten schon einmal gegenüber standen und zwar beim Qualifikationsturnier für die NBBL, damals in Würzburg. Aus ähnlichem Grund stand man sich am Sonntag wieder gegenüber. Das erste Playdown-Spiel stand an. Doch man verschlief praktisch die gesamte Partie. Ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen, mussten die Gäste doch auf ihre beiden Topscorer David Taylor und Sinan Durant  verzichten. Mit 57:63 verlor man jedoch die Partie. Eine völlig unnötige Niederlage die leicht zu vermeiden gewesen wäre. Hätte man energischer bei den Rebounds zugegriffen und eine bisschen bessere Wurfquote gehabt wäre ein Sieg auf jeden fall drin gewesen. Nun müssen die Young Tigers Tübingen am Sonntag nach Bayreuth reisen, dort möglichst gewinnen um sich somit den Heimvorteil wieder zurück zu holen.


Dezimierte Young Tigers schlagen sich wacker

 

Mit 45:71(26:41) haben die Young Tigers Tübingen ihr letztes Saisonspiel der regulären Runde beim amtierenden NBBL-Champ, der Urspringschule, verloren. Doch täuscht das Ergebnis ein wenig über die Tatsache hinweg, dass bei besserer Wurfquote (Dreierquote 15%, Freiwurfquote 48%) vielleicht mehr drin gewesen wäre.

Ohne ein einziges gemeinsames Mannschaftstraining in der letzten Woche war man am Sonntag in Urspring angetreten. Chris Hoste, Nelson Gyamerah, Leo Tümpel, Denis Cvitkovic, Sidney Grosse-Kleimann, Philipp Graef plus der langzeitverletzte Eddy Schindel fehlten die gesamte Woche, die Meisten krankheitsbedingt. Erst am Sonntagmorgen stand fest mit welchen Spielern man letztendlich antreten wird. So ging man ohne Denis Cvitkovic, Sidney Grosse-Kleimann und Leo Tümpel in die Partie, dafür aber mit Julian Albus auf der Aufbauposition, Connor Roß als Shooting Guard, Lukas Sipetic auf der Small Forward Position, Nelson Gyamerah als Power Forward und Chris Hoste auf dem Center. Dazu Max Schiff, Philipp Feldmann, Frieder Aichele und Philipp Graef von der Bank. Und das gegen das komplette NBBL-Team der Urspringschule inklusive Mario Blessing und Kevin Bright (dnp). Man startete sehr konzentriert in die Partie und ging durch einen Dreier von Kapitän Albus in der 3.Minute mit 5:4 in Führung. Auch drei Minuten später als Connor Roß per Korbleger zum 10:13 verkürzte, war kein Klassenunterschied zu erkennen. Beim Stand von 14:19 ging´s ins zweite Viertel. Wiederum drei Minuten später erzielte Lukas Sipetic per Freiwurf den 20:24 Anschlusstreffer. Die Young Tigers waren dran, bis jetzt! Trainer Pasios gönnte keinem seiner Starting-Five Spieler bis dato eine Pause, verlief das Spiel doch all zu gut. Der Gegner hingegen wechselte alle zwei Minuten munter durch ohne dass irgendein Bruch in deren Spiel kam, ganz im Gegenteil! Mit jeder Einwechslung kam neue Energie von der Bank, die uns das Leben schwer machte. Lag man in der siebten Minute nur mit 22:30 zurück, so stand es drei Minuten später schon 26:41, gleichzeitig der Halbzeitstand. Trainer Pasios war bis dahin zufrieden mit seinen Schützlingen. Wer dachte, dass nun der große Tübinger Einbruch kommt, hatte sich gewaltig getäuscht. Mit 14:14 verlief auch das dritte Viertel ausgeglichen, sehr zur Freude von Familie Sipetic und Hoste die es sich auf der „selten-blöd“ konstruierten Tribüne der Urspring Halle bequem gemacht hatten, mit Vesperkorb, Getränken und Obst. „Selten-blöd“ ganz einfach deswegen, weil man von der Tribüne aus nichts sieht, bestenfalls das halbe Feld! 40:55 und noch zehn Minuten zu spielen. Durch einen 8:0 Run zog der Gastgeber innerhalb von vier Minuten auf 40:63 davon, dann erst erzielte Nelson Gyamerah per Freiwurf die ersten Tübinger Punkte im letzten Spielabschnitt. Insgesamt erzielte man nur fünf magere Pünktchen in diesem Viertel. Die Luft war raus und der Kräfteakku auf nahezu 0 gesunken. Schlussendlich verlor man mit 45:71 gegen die Klosterschüler, die auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Favoriten auf den Gewinn des NBBL-Titels gelten.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 18 (7 Reb.), Albus 12 (7 Reb.), Hoste 6, Roß 4, Sipetic 3, Feldmann 2, Schiff, Graef (dnp), Aichele (dnp)


Sieg im letzten Heimspiel der regulären Saison

 

Den Grundstein zum 86:80 Erfolg über den Ulmer Bundesliganachwuchs legten die Young Tigers Tübingen in der ersten Halbzeit, welche man mit 51:36 für sich entscheiden konnte. Die zweite Halbzeit verlief aus Tübinger Sicht alles andere als souverän, lies man den Gegner doch all zu oft zu leichten Punkten kommen. Insbesondere der Ulmer Aufbauspieler Stefanovic, der per Doppellizenz auch für das Weissenhorner Pro B Team auf Korbjagd geht, war nicht zu stoppen. 31 Punkte, darunter einige spektakuläre Treffer gingen allein auf sein Konto. 44 Punkte erzielte der Gegner in Hälfte Zwei, viel zu viele aus Sicht des Tübinger Trainers wollte man den Gegner doch bei unter 60 Punkten halten. Mit dem 2,07m großen Wenzel, Aufbauspieler Mc Duffie und Small Forward Schlüter fehlten dem Ulmer Team drei Starting Five Spieler und da der talentierte U16-Jahrgang parallel spielte, war der Gegner nur zu acht angereist. Dementsprechend angefressen war Trainer Pasios nach der Partie über die Defense von manch einem seiner Akteure.

Zu Beginn schien alles nach Plan zu verlaufen. Im Angriff kam man oft zu leichten Punkten, nur in der Defense agierte man nicht entschlossen genug. Mit 28:20 und 23:15 gingen die ersten beiden Abschnitte an die Young Tigers Tübingen. Doch mit  Beginn der zweiten Halbzeit witterten die Spatzen ihre Chance, liefen almälig heiß und verkürzten Punkt um Punkt. Stand vor dem entscheidenden letzten Viertel 69:62.

In den ersten fünf Minuten konnte man den Vorsprung wieder ein wenig ausbauen auf scheinbar komfortable 12 Punkte (79:67), doch der Gegner gab nicht auf, sondern kämpfte sich mit letzter Kraft nochmals auf vier Punkte heran zum Stand von 84:80 (10.). Ballbesitz Tübingen und ein Foul an Denis Cvitkovic, der an der Freiwurflinie die Nerven bewahrte und beide verwandelte. Stand 86:80 wenige Sekunden vor Schluss. Die Partie war entschieden. Am Sonntag geht’s für die Young Tigers Tübingen zum Hauptrundenabschluss nach Urspring, danach folgt die Relegationsrunde.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 22, Cvitkovic 21, Gyamerah 17 (8 Reb.), Albus 12, Tümpel 7, Hoste 5 (12 Reb.), Schiff 2, Sipetic, Roß, Aichele, Feldmann


Souveräner Sieg gegen das Tabellenschlusslicht

 

Durch einen nie gefährdeten 93:60 (55:37) Sieg über den Tabellenletzten aus Nürnberg fuhren die Young Tigers Tübingen am Sonntagvormittag ihren insgesamt vierten Saisonsieg ein. Mit dabei, Last-Minute Transfer Leo Tümpel (Jahrgang 1994). Albus, Hoste und Co. starteten stark in die Partie. Nach vier Minuten stand es 12:2. Allen voran Chris Hoste´s „Monster-Dunk“ über die halbe Nürnberger Mannschaft sorgte für tobenden Applaus von den Zuschauerrängen. Mit solider Defense und schnellem Passspiel in der Offense zog man bis zum Viertelende auf 31:17 davon. Aufbauspieler Sidney Grosse-Kleimann hatte zu diesem Zeitpunkt schon 16 Punkte   (vier Dreier) auf seinem Konto. Auch im zweiten Viertel geriet die Tübinger Angriffs-Maschinerie nicht ins stocken, doch wurde man auf Grund der hohen Führung nachlässiger in der Verteidigung. So erzielte der Gegner in diesem Abschnitt 20 Punkte, sehr zum Ärgernis von Trainer Manu Pasios. Halbzeitstand 55:37. Das dritte Viertel ähnelte dem zweiten sehr. Nur das Nötigste wurde getan und so blieb der Vorsprung konstant bei 20 Punkten Unterschied. Stand nach drei Vierteln 75:54. Die letzten zehn Minuten standen an. Denis Cvitkovic netzte seinen zweiten Dreier in diesem Spiel ein und Center Philipp Feldmann schickte direkt noch zwei Korbleger hinterher zur 82:54 Führung. Die Verteidigung stand jetzt endlich so, wie sich Trainer Pasios das vorstellte. Erst in der siebten Minute gelang es dem Gegner zum ersten die Tübinger Verteidigung zu durchbrechen und zu scoren. Auf Tübinger Seite waren es vor allem Max Schiff, Connor Roß und Neuzugang Leo Tümpel die durch gute Verteidigungsarbeit auf sich aufmerksam machen konnten. Gerade Max Schiff war an Effektivität kaum zu übertreffen. So erzielte der 1,92m große Small Forward in gerade einmal 12 Minuten Einsatzzeit neun Punkte und vier Rebounds bei einer Trefferquote von 100% aus dem Feld. Alle elf Spieler kamen zum Einsatz, wobei niemand mehr als 30 Minuten spielte. Das Reboundduell ging mit 49:28 an die Young Tigers und auch die Offense-Statistiken können sich sehen lassen. Besonders Sidney Grosse-Kleimann war nicht zu stoppen. Der nur 1,78m große Spieler kam auf insgesamt 35 Punkte, darunter acht von elf Dreiern (73%!!!). Alles in allem ein schönes Spiel aus Tübinger Sicht. Einziger Kritikpunkt von Trainer Pasios war die Punktausbeute des Gegners. „Eigentlich hätte man die unter 50 Punkten halten müssen!“, so der Trainer.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 35, Cvitkovic 12, Gyamerah 12, Hoste 10, Schiff 9, Albus 6, Feldmann 5, Roß 2, Tümpel 2, Graef, Aichele


Rückspiel und direkten Vergleich verloren

 

Mit einer Niederlage im Gepäck kamen die U19-Basketballer des SV 03 Tübingen am Sonntagabend von ihrem Auswärtstrip aus Heidelberg-Kirchheim zurück. Konnte man das Team Kurpfalz im Hinspiel noch knapp mit 69:67 besiegen, so hatte man im Rückspiel nicht den Hauch einer Chance. Lediglich die ersten drei Minuten der Partie konnte man dagegen halten. Durch einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Sidney Grosse-Kleimann ging man sogar mit 7:5 (3.Minute, 1.Viertel) in Führung. Doch von da an schlichen sich Fehler über Fehler im Tübinger Spiel ein, allen voran im Ballvortrag. Weder Sidney Grosse-Kleimann noch Philipp Graef gelang es, den Ball gegen die aggressive Pressverteidigung der Kurpfälzer sicher nach vorne zu bringen. Immer wieder wurde man so unter Druck gesetzt, dass man reihenweise die Bälle entweder ins Aus oder in des Gegners Hände passte. Auch Julian Albus, der von Trainer Pasios kurzfristig von der Power Forward Position auf die Playmaker Position beordert wurde, hatte seine Probleme und produzierte Turnover über Turnover. Zur Halbzeit lag man schon mit 23:42 zurück, wobei das zweite Viertel einigermaßen ausgeglichen verlief (13:17). Nachdem der dritte Abschnitt wieder nur knapp an den Gastgeber ging (22:25), verlor man im letzten Viertel endgültig den Faden. Die Kurpfälzer schickten nochmals ihre besten Spieler aufs Feld, die uns mit einem Fast Break nach dem anderen und schnellem Passspiel überrollten. Da die Niederlage mittlerweile besiegelt war durften nun die ran, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen. Doch außer Grosse-Kleimann und mit Abstrichen Nelson Gyamerah schaffte es niemand an diesem Tag die gut organisierte Abwehr des Gegners zu durchbrechen und zu scoren. Mit 88:52 verlor man das Duell gegen einen ambitionierten PlayOff-Kandidaten, der sich mit den BIS Baskets Speyer um den letzten verbleibenden PlayOff-Platz streitet. 29% Wurfquote insgesamt (Kurpfalz 54%), 29 Turnovers (Grosse-Kleimann 7, Gyamerah 7, Albus 8), nur fünf Assists insgesamt, 52 Punkte erzielt….so kann man kein Spiel gewinnen. Am Sonntag geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Nürnberg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 20, Gyamerah 14, Sipetic 5, Albus 4, Schindel 3, Aichele 2, Hoste 2, Graef, Schiff, Feldmann


Sieg über den großen FC Bayern München

 

Eindrucksvoll meldeten sich die Young Tigers Tübingen nach dem 40:77 Debakel, vor zwei Wochen in Ludwigsburg, zurück. Mit 83:56 (47:20) wurde der Bayernnachwuchs um Nationalspieler Bogdan Radosavljevic regelrecht abgeschossen. Albus, Gyamerah und Co. legten los wie die Feuerwehr. Schnell führte man 9:2 (4.Minute) und Bayern Trainer Berthold Bisselik nahm seine erste Auszeit. Doch die brachte nicht den gewünschten Erfolg, denn der Tigersexpress geriet nicht ins Stocken, sondern nahm weiter an Fahrt auf. 25:5 stand es kurz vor Ende des ersten Viertels. Vor Allem Julian Albus und Sidney Grosse-Kleimann drückten mit jeweils acht Punkten im ersten Viertel dem Spiel ihren persönlichen Stempel auf. Unter Standing Ovations von Seiten der Zuschauer ging es beim Stand von 25:7 in die erste Viertelpause. Nicht einmal zehn Sekunden waren im zweiten Viertel gespielt als Power Forward Denis Cvitkovic von jenseits der Dreipunktelinie einnetzte. Cvitkovic, dem tags zuvor beim Oberligaauswärtsspiel in Möhringen rein gar nichts gelang, kam zum ersten Mal in dieser Saison von der Bank. Für ihn stand Lukas Sipetic in der Anfangsformation, der sich gleich im ersten Viertel mit fünf Punkten in Serie in die Scorerliste eintragen konnte. Die Münchener versuchten immer und immer wieder den Ball zu ihrem „Star“ – Spieler zu passen, doch meist blieb es nur beim Versuch, da die Verteidigung der Young Tigers so kompakt stand, dass sämtliche Bälle abgefangen wurden. So wurden einige schöne Fast Breaks gelaufen und die Führung stetig ausgebaut. Julian Albus, dem besten Tiger an diesem Tag, war es vorbehalten per Dreier die letzten Punkte vor der Halbzeit zu erzielen. Halbzeitstand 47:20. Mit dem Gefühl als sicherer Sieger vom Platz zu gehen startete man zu „cool“ ins dritte Viertel. Diesmal legten die Bayern los wie die Feuerwehr und netzten mal so eben neun Punkte in Serie ein. Auszeit Tübingen. Die viel etwas lauter aus, doch mit Erfolg. Lag man zur Auszeit „nur“ noch mit 49:29 (4.Minute, 3.Viertel) in Front, so waren es fünf Minuten später schon wieder über 30 Punkte Unterschied. Vor allem dank Cvitkovic, der in diesem Abschnitt 13 seiner insgesamt 23 Punkte erzielte, gingen man mit einer dicken 67:36 Führung ins letzte Viertel. Eine Vorentscheidung war da natürlich schon lang gefallen, dementsprechend locker gingen beide Mannschaften die letzten Minuten an. Ein 8:0 Run in den letzten zwei Minuten der Partie und der höchste Tübinger Saisonsieg der laufenden NBBL-Saison stand fest. Mit 83:56 gewann man die Partie und den direkten Vergleich gegen die nur einen Platz besser positionierten Münchener. Schlüssel zum Sieg war zum Einen die ganz hervorragende Verteidigungsleistung vom 1,93m großen Julian Albus gegen den 2,15m großen Radosavljevic, der sichtlich genervt war vom Tübinger Kapitän, der wie eine Klette an dem Hünen klebte, zum Anderen das disziplinierte Auftreten des gesamten Teams. So wurden die Vorgaben von Trainer Manu Pasios, die man im letzten Mannschaftstraining und kurz vor dem Spiel nochmals besprochen hatte umgesetzt.

In zwei Wochen gibt´s das nächste Heimspiel (Sonntag, 13.02.) gegen die bis dato sieglosen Nürnberger.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Cvitkovic 23 (10 Rebounds), Albus 20 (11 Rebounds, 6 Steals), Grosse-Kleimann 16 (4von6 Dreiern), Gyamerah 10 (7 Rebounds), Sipetic 5, Hoste 5, Schiff 4, Feldmann, Schindel, Graef


Hohe Niederlage in Ludwigsburg

 

Nichts zu holen gab es für die Young Tigers Tübingen im Auswärtsspiel  beim schwäbischen Rivalen, der BBA Ludwigsburg. Einzig und allein Lukas Sipetic, der jüngste im Tübinger Team, und über weite Strecken auch Power Forward Chris Hoste, hielten bei der hohen 40:77 (20:40) Niederlage zumindest offensiv dagegen. Einen rabenschwarzen Tag erwischten derweil die sonst so starken Spieler Albus, Grosse-Kleimann, Cvitkovic und Gyamerah. Gerade einmal 12 Punkte erzielte das Quartett zusammen, bei einer insgesamt (Feldquote+Dreierquote) sehr schwachen Wurfquote von nur 17 Prozent (4-24)! 43 Punkte weniger als sonst. Somit mussten andere Verantwortung übernehmen, wie z.B. der erst 16-jährige Sipetic. Der gebürtige Reutlinger wusste seine knapp 24 minütige Einsatzzeit zu nutzen und avancierte mit 12 Punkten zum Tübinger Topscorer. Effektivster Spieler in Reihen der Tübinger war aber ein anderer. Power Forward Chris Hoste, der sprunggewaltige Schwenninger erzielte 10 Punkte (5 von 6 aus dem Feld) und griff sich zudem noch fünf Rebounds ab. Er hatte jedoch einen sehr schweren Stand gegen den 2,07m großen Ludwigsburger U20-Nationalspieler Jonathan Maier. Konnte man den gegnerischen Nationalspieler in der ersten Halbzeit noch einigermaßen kontrollieren, so zeigte er spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit warum er vor wenigen Tagen in die U20-Nationalmannschaft berufen wurde. Ob Mitteldistanzwürfe, Dunkings oder Blocks! Der agile Centerspieler war nicht zu stoppen und erzielte in nur 24 Minuten Spielzeit 26 Punkte. Von der ersten Sekunde an dominierte der Gastgeber das Geschehen. Nach vier Minuten im ersten Viertel lag man 0:13 zurück. Zum Viertelende lief man schon einem 17-Punkte Rückstand (10:27) hinterher. Kontinuierlich bauten die Ludwigsburger ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit waren es 20 Punkte Unterschied (20:40), zum Ende des dritten Viertels dann 29 (30:59) und 37 beim Endstand von 40:77, gleichzeitig die höchste Niederlage der laufenden Saison. Nun heißt es, Kopf hoch und schnell vergessen was gestern war. Zwei Wochen haben die Tübinger nun Zeit sich vor allem mental von der Niederlage zu erholen, bevor es mit einem Heimspiel am Sonntag, den 30.Januar gegen die Bayern aus München weitergeht.

 

Young Tigers Tübingen: Sipetic L. 12, Hoste 10, Cvitkovic 5, Roß 3, Schindel 3, Grosse-Kleimann 3, Gyamerah 2, Albus 2 Feldmann, Graef,


…und täglich grüßt das Murmeltier!

 

Wer kennt die Filmkomödie aus den ´90-zigern nicht, in der Bill Murray als Hauptdarsteller immer und immer wieder den selben Tag erlebt. So ähnlich ergeht es den Young Tigers Tübingen in ihrer ersten NBBL-Saison. Diesmal gegen das Basketballinternat ´Bis Baskets Speyer`. Mit 66:73 (34:37) verlor man mal wieder, zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison ein enges Spiel, obwohl man kurz vor Schluss noch führte. Ähnlich wie schon gegen Ludwigsburg, in München oder zum Saisonauftakt Anfang Oktober in Speyer gelang es den Young Tigers nicht, im entscheidenden Moment kühlen Kopf zu bewahren um den Sack zuzumachen. Erschwerend kam hinzu, dass das Team um Kapitän Julian Albus leider wieder eklatante Schwächen beim Rebounden offenbarte. „Das Rebounden ist unser Hauptproblem in dieser Saison. Ausboxen und Rebounden ist eine Willensfrage. Leider sind wir da viel zu weich. Einige kämpfen, aber nicht alle und das stört mich ganz gewaltig., so Trainer Manu Pasios zum Tübinger Reboundproblem. Schaut man sich die Tübinger Reboundstatistik an, wird einem klar warum man erst zwei Siege (aus acht Spielen) auf dem Konto hat. Ganze zweimal konnte man das Reboundduell für sich entscheiden. Beides mal fuhr man Siege ein. Sechsmal verlor man das Reboundduell und in allen sechs Partien ging man als Verlierer vom Platz. So z.B. in der Partie gegen Speyer, in der die Bis Baskets sage und schreibe 20 Rebounds mehr holten, als der Tigers Nachwuchs.

Mit 56 (davon 22 Offensive-Rebounds) zu 36 ging das Reboundduell an die Gäste. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit, in der die Baskets immer knapp mit zwei, drei Punkten in Front lagen, stellten die Young Tigers zu Beginn der zweiten Halbzeit die Verteidigung um. Die Speyerer hatten Anfangs große Probleme mit der Tübinger 2-3 Zone. Immer wieder zwang man den Gegner zu wilden Würfen, doch leider landeten die Rebounds oft nicht da, wo sie eigentlich hätten landen sollen! Allen voran deren Power Forward Thimo Volk fischte sich einen Offensive-Rebound nach dem anderen ab und ermöglichte somit seinem Team immer wieder zweiten Wurfchancen. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 62:62 war für die Tübinger noch alles drin, doch schon eine Minute später führte der Gegner mit 67:62. Auch ein letzter Dreier von Denis Cvitkovic zum 66:69 ließ nur kurz Hoffnung aufkeimen, kassierte man doch im direkten Gegenangriff auch einen Treffer von jenseits der Dreipunktlinie. Schlussendlich gewannen die Speyerer das Spiel verdient mit 73:66. Auffälligste Spieler auf Seiten der Tübinger waren wieder einmal Topscorer Sidney Grosse-Kleimann mit 27 Punkten und Shooting Guard Nelson Gyamerah mit 11 Punkten und 11 Rebounds. Am kommenden Wochenende geht es für die Young Tigers weiter mit einem Derby beim Dauerrivalen Ludwigsburg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 27, Cvitkovic 12, Albus 12, Gyamerah 11, Hoste 4, Graef, Feldmann, Roß, Sipetic, Schindel, Aichele, Schiff


Niederlage in Ulm

 

Mit 81:57(48:21) verloren die Young Tigers Tübingen ihr Auswärtsspiel bei den Ulmer Spatzen recht deutlich. Um 10.30 Uhr kam der Tübinger Mannschaftsbus mit sechs Spielern in Ulm an. Einige Minuten später traf auch Familie Hoste aus Schwenningen ein. Die drei Spieler aus dem Stuttgarter Raum Roß, Grosse-Kleimann und Cvitkovic fehlten noch, doch das beunruhigte zu diesem Zeitpunkt noch niemanden, da es erst kurz nach 11 Uhr war und das Spiel um 12 Uhr begann. Als um 11.15 Uhr immer noch keiner der drei Spieler in der Halle war, wurden erste Anrufe und SMS getätigt. Zumindest Connor Roß meldete sich umgehend. Er hatte angenommen, dass das Spiel erst um 13 Uhr beginnt, saß aber schon im Zug nach Ulm. Doch von den beiden Tübinger Leistungsträgern Grosse-Kleimann und Cvitkovic, die sich per Auto auf den Weg nach Ulm machen wollten, erfuhr man nichts. Die Minuten verstrichen und Coach Pasios wurde immer nervöser. Jedes mal als ein Zuschauer die Halle betrat richteten sich alle Blicke der Tübinger Richtung Halleneingang. Auch Gästetrainer Rainer Bauer war beunruhigt, waren doch die Straßenverhältnisse an diesem Tag nicht besonders gut. Das Spiel begann pünktlich um 12 Uhr, ohne die beiden Ex-Ludwigsburger. Wären sie jetzt gekommen hätte Trainer Pasios sie nicht mehr einsetzten dürfen, da ein NBBL-Spieler zu Spielbeginn in der Halle sein muss. Insgesamt keine guten Vorraussetzungen für ein spannendes Derby. Die Ulmer starteten, im Gegensatz zu den Young Tigers, sehr konzentriert in die Partie. Vor allem deren Aufbauspieler Deon Mc Duffie war im ersten Viertel nicht zu stoppen. Er schenkte den Tigers 15 Punkte in zehn Minuten ein, darunter drei Dreier. Zu Beginn des zweiten Viertels lief man schon einem 14-Punkte Rückstand (27:13) hinterher, welchen die Spatzen bis zur Halbzeit auf 48:21 ausbauten. Man lag zwar  jetzt schon fast uneinholbar zurück, doch gab es auch einige schöne Szenen in Halbzeit eins zu bestaunen, wie etwa ein Tip-In Dunk von Power Forward Chris Hoste. Halbzeit, und immer noch kein „Lebenszeichen“ von den beiden Verschollenen. In der zweiten Halbzeit stellte man auf Zonen-Verteidigung um, was dem Gastgeber gar nicht gefiel. Die Tübinger Verteidigung stand nun so kompakt, dass es für den Gegner kein Durchkommen mehr gab. Zu oft suchten die Ulmer ihr Glück in wilden Würfen von jenseits der Dreipunktlinie mit einer insgesamt eher schwachen Quote von 26 %. Die Young Tigers Tübingen hingegen zeigten nun einige schöne Fastbreak-Angriffe und konnten wenn dann nur durch Fouls gestoppt werden. Insbesondere Nelson Gyamerah und Connor Roß liefen in der zweiten Halbzeit heiß und so holte man Punkt um Punkt auf. Sowohl das dritte (17:15) als auch das vierte Viertel (19:18) wurden gewonnen. Somit ging die zweite Halbzeit mit 36:33 an die Young Tigers Tübingen. Endstand 81:57. Wirkten die Young Tigers im ersten Durchgang doch sehr verunsichert, so zeigten sie sich in der zweiten Hälfte von einer ganz anderen Seite. Über eine gut-stehende Verteidigung fand man zurück ins Spiel. Doch rund 40 Punkte (durchschnittliche Punkteausbeute Gr.-Kleimann+Cvitkovic) fehlten den Tübingern bei diesem Spiel „Stell dir vor, Tübingen spielt gegen Bamberg und Bane Ratkovica und Chris Oliver sind kurz vor Spielbeginn spurlos verschwunden! Was machst du da als Trainer? Ich hatte das ganze Spiel über mein Handy in der Hand mit der Hoffnung dass sich einer von beiden meldet. Ich war sehr angespannt!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Eine halbe Stunde nach Spielende dann der erlösende Anruf von Denis Cvitkovic. Auf dem Weg von Ludwigsburg nach Ulm hatten sie eine Autopanne. Nichts ging mehr. Zu allem Überfluss hatten beide ihre Handys vergessen. Ein weiterer Freund, der im Auto saß hatte zwar ein Handy dabei, aber natürlich keine Nummer von Trainer Pasios oder einem anderen NBBL-Spieler. Nach einigen Stunden auf dem Seitenstreifen der Autobahn wurden sie schlussendlich vom ADAC „gerettet“.

 

Young Tigers: Gyamerah 19, Albus 11, Roß 10, Hoste 9, Graef 4, Schiff 4, Feldmann, Aichele


NBBL-ler fahren zweiten Saisonsieg ein

 

Am Sonntagmorgen um neun Uhr ging es für die U19 des SV03 Tübingen los. Ziel diesmal, das rund 250 km entfernte Nürnberg. Es gab kein Stau und die Straßen waren frei, so dass man pünktlich um 12 Uhr in Nürnberg eintraf. Da vor der NBBL-Partie noch ein JBBL-Spiel (Nürnberg gegen Jena) anstand und gerade das dritte Viertel begonnen hatte als die Young Tigers Tübingen die Halle betraten, nutzten sowohl die Spieler als auch Trainer Pasios die Möglichkeit zu schauen, was in der JBBL „so abgeht“. Vor allem Nikolai Ekimov, Point Guard in Diensten von den PlanOrg Juniors Jena lenkte/zog dabei alle Blicke auf sich. Jena dominierte und gewann recht deutlich. Im Anschluss traten dann die Young Tigers, ohne den erkrankten Jakob Nägele und den verhinderten Julian Schönbühler gegen das Tabellenschlusslicht NBC Nürnberg an. Die Partie begann gut für die Tübinger. Schnell lag man, unter anderem  Dank vier „wilden“ Dreiern von Sidney Grosse-Kleimann und Denis Cvitkovic, mit 20:9 (6.Minute, 1.Viertel) in Front. Der Nürnberger Coach Travnizek nahm seine erste Auszeit und von da an fanden seine Schützlinge immer besser ins Spiel, was daran lag, dass die Tübinger bis zur Halbzeit das Verteidigen fast komplett einstellten. Zwar ging das Viertel mit 21:16 an die Young Tigers, doch die Nürnberger angetrieben von ihrem besten Spieler, McDuffie, hatten Blut geleckt und witterten die Chance auf ihren ersten Saisonsieg. Einige Male wechselte die Führung bis zur Halbzeitpause. Lang schien es auch so, als würde der Gastgeber mit einer Führung in die Halbzeit gehen. Doch Grosse-Kleimann versenkte mit der Sirene einen Dreier zur Tübinger 45:44 Halbzeitführung. Trainer Pasios war somit zur Halbzeit schon bedient, wollte man den Gegner doch bei unter 50 Punkten halten und das nicht zur Halbzeit, sondern im gesamten Spiel. Im dritten Viertel konnte man zumindest die Intensität in der Verteidigung ein wenig steigern, so erzielte der Gegner nur magere fünf Punkte in diesem Abschnitt. Doch in der Offense lief nicht viel zusammen. Beim Stand von 56:49 ging es ins letzte Viertel. Kaum mehr hinsehen konnte Trainer Pasios bei dem was seine Schützlinge da auf dem Parket veranstalteten. So blieb es bis drei Minuten vor Ende der Partie eng. 64:58 führten die Young Tigers zu diesem Zeitpunkt als Denis Cvitkovic mit einem Mitteldistanztreffer einen alles entscheidenden 11:2Run einleitete der zum Endstand von 74:60 führte. „Im Spiel-Aufbau hatten wir heute große Probleme. Sidney und Philipp (Graef) waren beide überfordert aus welchen Gründen auch immer!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Mit nun zwei Siegen und drei Niederlagen stehen die Tübinger im unteren Mittelfeld der Tabelle. Am kommenden Sonntag wartet dann mit dem Dauerrivalen Ulm ein ganz anderer Prüfstein auf die Young Tigers Tübingen. Will man dort gewinnen muss man viele Dinge besser machen.

 

Young Tigers Tübingen: Grosse-Kleimann 19, Cvitkovic 16, Hoste 14, Albus 12, Gyamerah 9, Graef 2, Feldmann 2, Aichele, Sipetic, Schiff


Kapitän Julian Albus führt seine Young Tigers Tübingen zum ersten Sieg

 

„Nicht schon wieder!“, das waren die Worte von NBBL-Trainer Manu Pasios eine Minute vor Ende der Partie als die Gäste aus der Kurpfalz per Korbleger mit 65:64 in Führung gingen. Doch es kam anders. Endlich hatten die Young Tigers das Glück, welches ihnen in den ersten drei NBBL-Spielen versagt blieb. 2,5 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Small Forward Nelson Gyamerah den alles entscheidenden Korb zum 69:67 Endstand.

Ohne den kurzfristig erkrankten Denis Cvitkovic und den privat verhinderten Jakob Nägele gingen die Young Tigers geschwächt in die Partie gegen das Team Kurpfalz. Dafür zum ersten Mal mit dabei, Julian Schönbühler der in der vorgezogenen Herren-Oberliga Partie (Sonntag 10 Uhr) ein starkes persönliches Debüt im Herrenbereich feierte.

Die Kurpfälzer erwischten vor ca. 100 Zuschauern in der Uhlandhalle den besseren Start und gingen mit 8:3 (vierte Minute) in Führung. Doch die Tübinger, allen voran Julian Albus, der im letzten NBBL-Spiel in der Offense viele unglückliche Aktionen hatte, hielten erfolgreich dagegen. Neun seiner insgesamt 25 Punkte erzielte der Kapitän der Tübinger Mannschaft in den ersten fünf Minuten des Spiels. 14:10 führte man Mitte des ersten Viertels und gab diese bis zum Ende des ersten Abschnitts auch nicht mehr ab. Mit einer 22:21 Führung gings ins zweite Viertel. Das Spiel blieb eng. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. Mal führten die Tübinger mit zwei, drei Punkten dann wieder die Gäste. Insgesamt 17 Mal wechselte die Führung. Erst zu Beginn der letzten zehn Minuten konnten sich die Gäste zum ersten Mal etwas (53:59 aus Tübinger Sicht) absetzten. Doch der bis dahin eher unscheinbar spielende Sidney Grosse-Kleimann übernahm in dieser schwierigen Phase Verantwortung und traf zwei wichtige Dreier zum 59.59. Die Halle stand Kopf. Im weiteren Verlauf konnte sich wieder kein Team entscheidend absetzten. Eine Minute vor Schluss beim Stand von 64:65 aus Tübinger Sicht, traf Grosse-Kleimann seinen dritten Dreier in diesem Viertel zur 67:65 Führung. Im direkten Gegenzug konnten die Kurpfälzer nur durch ein Foul gestoppt werden, gleichzeitig das fünfte persönliche Foul von Grosse-Kleimann. Genc Sefaja, an diesem Tag einer der Besten im Kurpfälzer Trikot, verwandelte beide Freiwürfe sicher zum 67:67 Ausgleich, 26 Sekunden vor Ende der Partie. Einwurf Tübingen. Geduldig spielte man die Zeit herunter und mit Ablauf der 24-sek. erzielte Shooting Guard Nelson Gyamerah den alles entscheidenden Korb zum 69:67 Sieg. Zwar hatten die Gäste nochmals die Chance auszugleichen, doch ein letzter Verzweiflungswurf ging daneben.

 

Young Tigers Tübingen: Albus 25 Punkte/7Rebounds/3Blocks, Grosse-Kleimann 19 Punkte/11Reb.!!!, Gyamerah 11 Punkte/8Reb., Hoste 6 Punkte/9Reb., Schönbühler 4 Punkte, Schiff 4 Punkte, Roß, Sieghörtner, Graef, Aichele, Feldmann


Dritte Niederlage im dritten Spiel

 

Mit 54:57 verloren die Young Tigers Tübingen ihr Auswärtsspiel am Sonntagnachmittag beim FC Bayern München bzw. beim FC Radosavljevic. Der 2,13m große U18-Nationalspieler dominierte von Anfang an das Geschehen. Ob per Dunk, Mitteldistanzwurf, Freiwurf oder einfachem Korbleger, Radosavljevic scorte nach belieben. Mehr als die Hälfte der Münchener Körbe gingen auf sein Konto.

30 Punkte, zehn Rebounds und drei Blocks standen am Ende der Partie für ihn zu Buche. Doch die Tigers waren keinesfalls chancenlos! Denn bis auf den Centerspieler der Bayern, hatte man alle anderen im Griff. So z.B. deren Point Guard Alex Blessig, der zu den besten Aufbauspielern seines Alters gehört und im Profikader des FC Bayern München steht. Blessig, erzielte in den Anfangsminuten des ersten Viertels sechs der acht Münchener Punkte wurde danach aber ganz hervorragend von Shooting Guard Nelson Gyamerah verteidigt. Insgesamt konnten sich nur vier Bayern-Spieler in die Scorerliste eintragen. Auf Seiten der Tübinger war es Denis Cvitkovic der zumindest in den Anfangsminuten der Partie hochprozentig traf und so maßgeblichen Anteil daran hatte, dass man nicht höher wie dem Viertelendstand von 10:16 zurücklag. Das zweite Viertel eröffnete der Gegner mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf, zugleich die höchste Führung (10:19) des gesamten Spiels. Doch Sidney Grosse-Kleimann hatte eine Antwort parat und markierte seine ersten Zähler der Partie zum 12:19 Zwischenstand. Punkt um Punkt kämpften die Tigers sich heran. Mit der Halbzeitsirene fand ein schön heraus gespielter Mitteldistanzwurf von dem, über die ganze Partie aufopferungsvoll kämpfenden, Power Forward Chris Hoste sein Ziel und so Stand es nur noch 26:28 zur Halbzeit. Das dritte Viertel war hart umkämpft. Sidney Grosse-Kleimann erzielte einige schöne Körbe und war, wenn dann nur durch Fouls zu stoppen. Unterstützung fand er meist in seinem Kumpel und Basketballweggefährten Denis Cvitkovic. 13 der 18 Tübinger Punkte in diesem Viertel erzielten die beiden Ex-Ludwigburger. Auf Seiten des Gastgebers waren es Blessig und Radosavljevic die in der Offense Verantwortung übernahmen und 15 der 17 Münchener Punkte markierten. 44:45 und noch zehn Minuten zu spielen. Durch sechs Punkte infolge vom quirligen Aufbauspieler Grosse-Kleimann konnte man nach langer Zeit mal wieder in Führung (50:49) gehen. Die Partie schien zu Gunsten der Tigers zu kippen. Die Defense stand nun sehr kompakt, so dass die Bayern große Probleme hatten ihren “Starspieler“ in Szene zu setzten. Daraus resultierten einige Ballgewinne, aber man schaffte es einfach nicht zu scoren. Das lag zum einen daran, dass man nicht entschlossen genug den Korb attackierte und zum anderen daran, dass auch noch viel Pech hinzukam. So zählte Tübingens Trainer Manu Pasios nicht weniger als 5 „In and Outs“, also Bälle die eigentlich schon im Korb waren, dann aber doch wieder raus fielen, in den letzten Minuten des Spiels. Einige Fouls und Freiwürfe später stand das Endergebnis von 54:57 und wieder einmal die Erkenntnis fest, dass man mehr als nur mithalten kann, mit den großen Namen der Liga. Mit ein wenig mehr Glück würde man jetzt nicht mit drei Niederlagen am Ende der Tabelle, sondern zumindest mit einem oder zwei Siegen irgendwo im Mittelfeld stehen.

 

Young Tigers Tübingen: Roß, Gyamerah 8, Grosse-Kleimann 17, Schiff, Nägele 4, Graef 3, Albus 1, Aichele, Hoste 7, Feldmann, Cvitkovic 14

 


Erstes Heimspiel der Young Tigers Tübingen

 

Im ersten Heimspiel der Saison 2010/2011 empfangen die Young Tigers Tübingen in der alt ehrwürdigen Uhlandhalle den ewigen Rivalen, die Basketball Akademie  Ludwigsburg. Wie viele Derbys bestritten diese beiden Basketball-Traditionsvereine schon gegeneinander? Von der U12 bis hoch zur Bundesliga duellieren sich die einzelnen Teams der Vereine schon seit Menschengedenken. Nun auch in der NBBL. Nachdem man die ersten drei NBBL-Spielzeiten noch gemeinsam als SG Ludwigsburg/Tübingen auf Korbjagd ging, stellen beide Vereine nun eigene Teams. Auf Seiten der Barockstädter sticht vor allem einer heraus. U18-Nationalspieler Besnik Bekteshi. Der 17-jährige gebürtige Kosovo-Albaner gehört zu den größten Talenten Deutschlands. Er ist Leistungsträger im NBBL-Team und der Regionalligamannschaft und steht außerdem im Bundesligakader der EnBW Ludwigsburg. Doch Bekteshi ist nicht der einzige Nationalspieler in Reihen der Ludwigsburger. Mit Justin Konietzke, Jonathan Maier, Jurek Olden und eben Bekteshi stehen aktuell vier Spieler in den Kadern der Jugendnationalmannschaften Deutschlands. Ein harter Brocken, den die Tübinger im ersten Heimspiel serviert bekommen. Trainer Manu Pasios gibt sich jedoch kämpferisch: „Besnik ist der Kopf der Mannschaft. Wir werden versuchen seine Wirkungskreise einzuschränken. Schaffen wir das, haben wir gute Chancen das Spiel eng zu gestalten und dann ist alles möglich!“, so der Tübinger Trainer zum „Gameplan“.

Auf Seiten der Tübinger sind bis auf den immer noch angeschlagenen Julian Schönbühler alle fit. Power Forward Chris Hoste konnte Anfang der Woche wegen Unwohlsein nicht trainieren, wird aber am Sonntag sicherlich mit von der Partie sein. Auch die beiden Neuzugänge Connor Roß und Jacob Nägele werden am Sonntag ihr Debüt im Tübinger Dress geben. Spielbeginn ist um 13 Uhr in der Uhlandhalle.


Young Tigers verlieren beim Mitaufsteiger Speyer

 

Mit 69:74 kassierten die Young Tigers Tübingen gleich die erste Niederlage bei ihrem NBBL-Debüt in Speyer. Anfang letzter Woche schien noch alles gut in (Basketball)-Tübingen. Einzig und allein Small Forward Julian Schönbühler lag mit Grippe krank im Bett. Am Freitag meldete sich dann Tübingens Topscorer Sidney Grosse-Kleimann krank ab und Sonntag früh kam dann auch noch Power Forward Denis Cvitkovic hinzu. Des weiteren fehlten dem Tübinger Team mit Connor Ross und Neuzugang Jacob Nägele (Anträge sind noch nicht durch) zwei wichtige Spieler im ersten NBBL-Spiel. So reisten die Young Tigers mit einem Rumpfteam, bestehend aus sechs NBBL-Spielern und 4 vier „Perspektiv“-Spielern ins gut 200 km entfernte Speyer. Auch mit dabei, Grosse-Kleimann, der zwar leicht angeschlagen war, aber trotzdem ordentliche Statistiken auflegte. 24 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists und 8 gezogene Fouls gingen auf sein Konto. Auch Power Forward Chris Hoste, Shooting Guard Julian Albus und Small Forward Nelson Gyamerah machten allesamt einen guten Job. Doch die von der Bank kommende Unterstützung fehlte diesmal. Einzig Philipp Graef wusste zu überzeugen und agierte gewohnt solide. „Ich hatte nicht die Möglichkeit so zu wechseln. Im Prinzip haben wir zu sechst gespielt und so kannst du nur schwer ein Spiel gewinnen. Vor allem nicht in der NBBL.“, so Trainer Pasios. Trotzdem waren die Tübinger nicht chancenlos. Man lief zwar immer einem kleinen Rückstand hinterher, doch der Gegner konnte sich nie weiter, wie auf neun Punkte absetzten. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 69:72 aus Tübinger Sicht war die Partie auf einmal wieder offen. Dreimal in Folge hatte man die Chance auszugleichen oder gar in Führung zu gehen. Doch erst verfehlte Julian Albus völlig freistehend von jenseits der Dreipunktelinie, dann rollte ein Korbleger von Philipp Graef wieder aus dem Ring, nachdem er schon drin war und zu guter letzt schoss Nelson Gyamerah, auch freistehend, daneben. Endstand 69:74.

Am kommenden Sonntag dann das erste Heimspiel gegen den Dauerrivalen aus Ludwigsburg. Spielbeginn 13 Uhr Uhlandhalle.


Young Tigers Tübingen starten in die Saison

 

Am Sonntag, den 17.10. starten die Young Tigers Tübingen in ihre erste NBBL-Saison. Gegner wird kein geringerer als das Basketballinternat Speyer sein. Die Pfälzer, die einige Auswahl- und Nationalspieler in ihren Reihen haben, gehören mit einem Durchschnittsalter von 16,6 Jahren zu den jüngsten Teams der Süd-Gruppe. Genauso wie die Young Tigers mussten die Speyerer sich im Frühsommer diesen Jahres erst einmal für die Nachwuchs Basketball Bundesliga qualifizieren, nachdem sie ein Jahr zuvor in der Abstiegsrelegation nicht genügend Siege einfahren konnten um die Liga zu halten. Dies jedoch gelang dem jungen Team um Trainer Reiner Chromik souverän.

Bis auf Small Forward Felix Sieghörtner, der sein Debüt erst eine Woche drauf im Heimspiel gegen Ludwigsburg geben wird, sind alle Spieler der Young Tigers Tübingen fit und somit einsatzbereit. „Endlich geht es los! Die Jungs können es kaum noch erwarten, dass die Saison beginnt!“ so Trainer Manu Pasios und, „Speyer hat ein starkes Team. Die wollen unbedingt in die Play Offs. Aber da haben wir natürlich was dagegen.“, so Pasios weiter. Spielbeginn 14 Uhr in der Nordhalle (Speyer).


Am 17.Oktober geht’s endlich los!!!

 

In gut drei Wochen starten die Young Tigers Tübingen in die Saison. Nachdem sich die Jungs im Frühsommer diesen Jahres erfolgreich für die Nachwuchs Basketball Bundesliga qualifizieren konnten, heißt es nun zu zeigen, dass die Tübinger in diese Liga gehören. Seit dem 23. August befindet sich die Mannschaft deshalb in der Vorbereitung um topfit in die Saison starten zu können. In einem ersten „lockeren“ Testspiel  gegen das Ulmer NBBL-Team konnten die Young Tigers schon mal ein bisschen NBBL-Luft schnuppern. Das Spiel wurde überraschender Weise mit 69:62 gewonnen. Überraschender Weise deswegen, weil der Gastgeber mit Stefanovic und McDuffie, zwei große Talente nach Ulm locken konnte, welche gleichzeitig auch für den neuen Kooperationspartner, die BG Illertal in der ProB auf Korbjagd gehen werden.

Da es schon die ersten Abgänge zu vermelden gibt, Samuel Taveira (keine Zeit wegen Abi), Cornelius Fischer (versucht sein Glück in der U 20) und Leo Zinn (Studium in Wiesbaden) bevor die Saison überhaupt begonnen hat, musste Trainer Manu Pasios handeln! Mit Christophe Hoste hat sich uns ein „mega“ Athlet angeschlossen. Der 17 Jahre alte Power Forward wird gleichzeitig mit Doppellizenz für das Schwenninger ProB-Team auf Korbjagd gehen. „Er ist ähnlich wie Antonis Sivorotka (…eins der größten Tübinger Talente, der mittlerweile in der zweiten griechischen Liga spielt). Groß, beweglich, sprunggewaltig, guter Schuss von Außen!“, so Trainer Pasios über seinen Neuzugang. Er wird die Lücke die Leo Zinn hinterlassen hat, mehr als nur füllen.

Den Platz von Cornelius Fischer auf der Shooting Guard Position wird künftig der Stuttgarter Connor Ross einnehmen. „Er hat seine Stärken vor allem in der Defense und ist für sein alter Alter schon recht kräftig.“, so Trainer Pasios über seinen zweiten Neuzugang. Der dritte Neuzugang ist kein wirklicher, denn er kommt aus den eigenen Reihen. Er war der Go-to-Guy der letzt jährigen JBBL-Mannschaft. Felix Sieghörtner, Sohn von Regionalligatrainer Claus Sieghörtner. Er ist vor allem eins, sehr jung! Doch trotz seines jungen Alters (Jahrgang ´95) ist er schon sehr abgezockt. „Er wird durch den Abgang von Samuel Taveira einiges an Spielzeit mehr sehen wie eigentlich eingeplant war!“, so Trainer Pasios über das 1.90m große und 94kg schwere Kraftpaket. Des Weiteren stehen mit Lucas Sipetic und Eddy Schindel zwei weitere ehemalige JBBL-Spieler bereit, die langsam an das NBBL-Niveau herangeführt werden sollen. Letzter Neuzugang bis jetzt ist Small Forward Frieder Aichele. Der 1.92m große Flügelspieler kommt vom Partnerverein TSG Reutlingen und war mit rund 20 Punkten im Schnitt erfolgreichster Werfer seines Teams.

 

Folgende Spieler stehen somit im NBBL-Kader:

Sidney Grosse-Kleimann, Julian Albus, Nelson Gyamerah, Denis Cvitkovic, Christophe Hoste, Philipp Feldmann, Philipp Graef, Max Schiff, Felix Sieghörtner, Lucas Sipetic, Frieder Aichele, Connor Ross, Julian Schönbühler, Eddy Schindel