Viel Kampf und Krampf!


…sahen die Zuschauer bei den drei Heimspielen am vergangenen Wochenende in der Tübinger Uhlandhalle. Man hatte sich viel vorgenommen, wollte möglichst alle drei Spiele gewinnen, doch leider kam es anders. Zu oft stand man sich selbst im Weg, zu oft wurden falsche Entscheidungen getroffen und zu oft lies man einfache Punkte liegen, so z.B. in der Partie gegen die Würzburg baskets akademie am Freitagnachmittag als man sage und schreibe 17 Fahrkarten von der Freiwurflinie schoss. Im Nachhinein mit spielentscheidend, wenn man knapp verliert! Was an allen Tagen aber gänzlich vermisst wurde, war die Leidenschaft! Die Leidenschaft für diese wunderbare Sportart, die wir alle so sehr lieben! Die Augen der Spieler wirkten meist leer! Anstatt Feuer entsprangen ihnen nur Tränen. Man ging lethargisch zu Werke, von Kreativität keine Spur. Das Resultat: zwei vermeidbare, knappe Niederlagen und ein hart umkämpfter Pflichtsieg.
Als erstes ging es gegen den Nachwuchs der s.Oliver Baskets Würzburg. Rund 150 Zuschauer sahen keine schöne, aber dafür spannende und intensive Partie. Konzentriert und motiviert startete man in die Mission „Erster NBBL-Heimsieg“. Allen voran Allzweckwaffe Nelson Gyamerah hatte sich viel vorgenommen und war zumindest in der Anfangsphase nicht zu stoppen. 14 der ersten 16 Tigers Punkte gingen allesamt auf sein Konto. Doch der Gegner hatte eine Antwort parat in Person von U18-Nationalspieler Max Ugrai. Der 16-jährige und gut zwei Meter große Power Forward der Gäste stand Gyamerah in nichts nach. 20 Punkte (10/10 Freiwürfe) und 10 Rebounds gingen am Ende auf sein Konto. So verlief das erste Viertel recht ausgeglichen und endete mit einem knappen vier Punkte Polster für die Gäste. Stand 18:22. Angeführt vom immer besser aufspielenden Manuel Pohl und eben jenem Max Ugrai dominierten die Würzburger diesen Abschnitt. Acht verworfene Freiwürfe allein in diesem Viertel waren zudem mitverantwortlich für den zwölf Punkte Rückstand zur Halbzeit. Stand 26:38. Nun galt es genau diesen Rückstand wieder aufzuholen was den Young Tigers Tübingen im Laufe der zweiten Halbzeit auch ganz gut gelang. Nicht etwa durch Filigran-Basketball, sondern eher durch puren Kampf. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es dann soweit. Durch einen Dreier von Felix Sieghörtner gelang der 56:56 (8. min, 4. Viertel) Ausgleichstreffer. Die Halle stand Kopf! Das Momentum schien auf Seiten der Tübinger. Doch es kam natürlich anders. Erst „verdaddelte“ man leichtfertig den Ball, bekam dann ein mehr als fragwürdiges Foul gepfiffen und schickte somit Würzburg´s Besten (Ugrai) an die Linie. Der vollstreckte eiskalt zum 56:58. Einige Sekunden später verlegte Gyamerah aus aussichtsreicher Position und im direkten Gegenzug kassierte man den „Neckbreaker“ in Form eines lupenreinen Dreiers von Manuel Pohl. Das Spiel war entschieden. Schlussendlich verlor man die Partie mit 56:66.

Zwei Tage später dann direkt das nächste Heimspiel in der NBBL. Diesmal waren die Ulmer Spatzen zu Gast in der Tübinger Uhlandhalle. Man war gewarnt, hatten die Ulmer nur knapp gegen Bayern München verloren. Doch ohne die beiden Leistungsträger Konnerth+Wenzel, der Eine langzeitverletzt, der Andere mit der ProB-Mannschaft von Weißenhorn unterwegs, fehlte den Ulmern trotz tollem Auftreten, die nötige Qualität um ein NBBL-Spiel zu gewinnen. Die Young Tigers hingegen taten sich extrem schwer gegen die munter aufspielende Truppe von Trainer Jesus Ramirez und konnten sich erst in den letzten zehn Minuten entscheidend absetzten. Aus einer 43:41 (8. min, 3.Viertel) Führung wurde innerhalb von 10 Minuten ein 69:47 (8. min, 4.Viertel) und somit war das Spiel entschieden und der erste NBBL-Heimsieg unter Dach und Fach. Endstand 69:54.

Am Samstag stand zudem das letzte Hinrunden-spiel in der Herren-Oberliga an. Zu Gast war der MTV Stuttgart 2. Mit einer 2-3 Zonenverteidigung zogen die Gäste den jungen SV-lern den Zahn. Über 40 Minuten hinweg fanden die Mannen um Lucas Tunggul und Felix Bihlmayer kein Mittel gegen die simpel stehende Ball-Raum-Verteidigung der Stuttgarter. Zudem feierte Gästespieler David Jackson, sonst eher nicht als sicherer Schütze von jenseits der Dreipunktelinie bekannt, seine persönliche coming-out Party von der 6,75m-Linie. Nicht weniger als fünf seiner Würfe fanden im Laufe der Partie ihr Ziel, darunter ein schöner Buzzer Beater zum Halbzeitstand von 33:35. Wie schon tags zuvor im NBBL-Spiel gegen Würzburg, zogen die Gäste auf über zehn Punkte davon, doch mit Beginn des letzten Viertels blas man zur großen Aufholjagd. Lag man zum Start der letzten zehn Minuten noch 47:60 zurück, so glich Aufbauspieler Lucas Tunggul Sekunden vor Ende der Partie per Freiwuf zum 66:66 aus. Ballbesitz Stuttgart und noch 17 Sekunden zu spielen. Drei Sekunden vor Schluss dann ein Pfiff mit Folgen. Erst wurde Gästespieler Jackson per Foul an die Freiwurflinie geschickt, dann kassierten die SV-ler auch noch ein technisches Foul wegen Meckerns. Sprich vier Freiwürfe plus Ballbesitz bei noch drei Sekunden Restspielzeit. Das Spiel war gelaufen. Endstand 66:70.


Niederlage im letzten Spiel vor der Weihnachtspause

 

Mit 54:71(27:43) unterlagen die Young Tigers Tübingen am Dienstagabend beim amtierenden deutschen Meister „Team Urspring“. Trotz der 17-Punkte Niederlage war Trainer Manu Pasios zufrieden mit dem Auftreten seines Teams. Insbesondere Power Forward Max Schiff wusste zu gefallen. Der 1,96m große Rottenburger kam auf insgesamt 15 Punkten und sechs Rebounds. Ihm zur Seite stand, wie schon so oft in dieser Saison, Small Forward Nelson Gyamerah der es auf 13 Punkte und sechs Rebounds brachte. Aber auch die restlichen acht Spieler fielen durchaus auf und hätte man das erste Viertel nicht so dermaßen verschlafen, wäre vielleicht mehr drin gewesen, als die 17-Punkte Niederlage. Nun heißt es erstmal ein wenig regenerieren und die Weihnachtsstimmung genießen, bevor es wieder intensiver zur Sache geht.

Das Spiel begann schlecht für den Tübinger Bundesliganachwuchs. Nach zwei gespielten Minuten lag man gleich mal mit 0:7 zurück. Drei Minuten später stand es 5:17 und nochmals einige Minuten später gar 5:22 (9.Min, 1.Viertel), bevor Max Schiff endlich, als erster seines Teams, aus dem Tiefschlaf erwachte und Verantwortung übernahm. Erst schenkte er dem Gegner einen sehenswerten BuzzerBeater Dreier zum Viertelendstand von 11:27 ein, dann zog er zweimal hintereinander gekonnt zum Korb und schloss beides Mal per Dunking ab. Die Young Tigers waren auf einmal da. Stand 15:27 (1.Min, 2.Viertel). Auch im weiteren Verlauf war es immer wieder der 18-jährige Schiff, der sein Team in der Offense durch tolle Aktionen im Spiel hielt. Das zweite Viertel endete 16:16 Unentschieden und so ging man mit einem 16-Punkte Rückstand (27:43) in die Halbzeitpause. 13 Punkte gingen bis dato auf das Konto von Max Schiff. Die gesamte zweite Halbzeit verlief ebenfalls sehr ausgeglichen. Hauchdünn mit 27:28 entschieden die Klosterschüler den dritten und vierten Abschnitt für sich. Auf Urspringer Seite waren es in Halbzeit zwei, allen voran Big Man Kalidou Diouf und Small Forward Kevin Bryant die für Aktion sorgten, auf Tübinger Seite nun Shooting Guard Lukas Sipetic und Allzweckwaffe Gyamerah.   „Hätten wir in den ersten Minuten der Partie ein bisschen aggressiver dagegengehalten, dann wär bestimmt mehr drin gewesen. Bestimmt kein Sieg, aber eine Niederlage mit weniger als 17 Punkten!“, so Trainer Manu Pasios nach der siebten Auswärtspartie im neunten Spiel. Am 6.Januar geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen die Würzburg Baskets und am 8. Januar folgt direkt das nächste Spiel zuhause, diesmal gegen die ratiopharm akademie Ulm.

 

Young Tigers Tübingen: Schiff 15, Gyamerah 13, Sipetic 7, Stohp 6, Agva 4, Feldmann 4, Kretzschmar 3, Klay 2, Schindel, Roß



Niederlage im Derby/ “Land unter“ in Breitengüßbach

 

Nach zweiwöchiger Spielpause kam es am Samstagnachmittag zum Derby aller Derbys. SV 03 Tübingen – TV Rottenburg. Die SV-ler begannen stark und lagen angeführt von Ibo Eroglu nach fünf gespielten Minuten mit 11:1 in Front. Doch der Gegner antwortete postwendend in Person von Geffert und Reichl und verkürzte auf 11:8 (7.Min, 1.Viertel). Durch Lukas Sipetic´s Dreier kurz vor Viertelende konnte man die Führung auf 18:13 ausbauen. Und auch die erste Aktion des zweiten Abschnittes gehörte dem jungen Sipetic der so das 20:13 erzielte. Dann schlug die Stunde eines Spielers, den niemand auf der Rechnung hatte. David Schachtschneider, der kleine Bruder von Ex-Herren2-Spieler Flo Schachtschneider, wurde eingewechselt und war mit sechs Punkten in Folge mitverantwortlich für den 12:0 Run seines Teams. So führten die Rottenburger urplötzlich mit 25:20 und gaben diese Führung bis zur Halbzeit auch nicht mehr ab. Beim Stand von 32:34 aus Tübinger Sicht ging´s in die Pause.

Da man während der gesamten zweiten Halbzeit gefühlte null Treffer bei gefühlten 100 Wurfversuchen hatte, konnten die Rottenburger ihre Führung immer weiter ausbauen. Stand vor dem letzten Viertel 44:52. Anstatt nun zur großen Aufholjagd zu blasen, versank man immer mehr in kollektiven Tiefschlaf. Einzig die jüngsten im Team, Mahir Agva und Lukas Sipetic wehrten sich bis zum Schluss gegen die drohende Niederlage. Beide waren mit jeweils 11 Punkten die zweitbesten Scorer nach Ibo Eroglu, der zwei mehr erzielte und so auf deren 13 kam. Doch leider waren die drei die Einzigen, die offensive in Erscheinung traten. Weder Julian Albus noch Routinier Felix Bihlmayer und auch nicht Nelson Gyamerah (…trotz seiner 10 Punkte) fanden zu ihrem Spiel. Die drei Leistungsträger, sonst immer für 40-50 Punkte gut, erwischten einen rabenschwarzen Tag. So war es nicht verwunderlich, dass dieses Spiel mit 62:72 verloren ging. „ Die Rottenburger haben ihren Stiefel routiniert runter gespielt und das ohne Vollmer und Geiger. Respekt! Wir hingegen waren, um es mal milde zu formulieren, nicht ganz bei der Sache.“, so Tübingens Trainer Manu Pasios nach der Partie. Schmerzlich vermisst wurde zudem Aufbauspieler Lukas Tunggul. Konnte der Gegner das Fehlen seiner Leistungsträger kompensieren, so klaffte bei den SV-lern eine Lücke auf der Spielgestalterposition.  „Lukas ist ein kreativer Aufbauspieler, der seine Mitspieler glänzend in Szene setzten kann und über eine Menge Erfahrung, trotz seines noch jungen Alters, verfügt. Für mich ist er der beste Aufbauspieler der Liga!“, so Pasios über seinen Point Guard, der leider verhindert war, aber am Samstag beim wichtigen Auswärtsspiel in Neckarsulm wieder an Bord ist.

Tags drauf um acht Uhr morgens ging es für die Meisten der Herren2-Spieler direkt weiter, diesmal als Young Tigers Tübingen in der NBBL. Ziel war das über 300 km entfernte „Dörfchen“ Breitengüßbach. Doch das Wort „Dörfchen“ trügt ein wenig, hat man es hier doch mit einem der erfolgreichsten Jungendprogramme Deutschlands zu tun. Dem Nachwuchsprogramm der BROSE Baskets Bamberg! Konnte man im ersten Viertel noch ganz gut mithalten und hin und wieder die Abwehr des letzt-jährigen Vizemeisters der NBBL durchbrechen um erfolgreich abzuschließen, war ab dem zweiten Viertel „Schadensbegrenzung“ angesagt. Man war im Endeffekt absolut chancenlos und verlor recht deutlich mit 49:95 (19:45). Dass man das letzte Vorrundenspiel so hoch verloren hat, ist für Tübingens Trainer Pasios nicht sonderlich schlimm. „Ich verliere ich lieber so, als mit zwei Punkten Unterschied wie letzte Woche in München.“, so Pasios kurz und knapp. Nach sechs Auswärtspartien und nur zwei Heimspielen in der Vorrunde, freuen sich alle auf die Rückrunde.



Großer Kampf wird nicht belohnt

 

Das hätte auch anders ausgehen können für die wieder tapfer-kämpfenden Young Tigers Tübingen in der NBBL „Todesgruppe“ Südost. Verdient hätten sie es alle mal. Wie schon eine Woche zuvor in Bayreuth, war man mal wieder nicht cool genug in der entscheidenden Phase des Spiels und verlor so bei den starken Bayern (München) hauchdünn mit 61:64 (31:34). Der Gameplan für das Spiel war alles andere als kompliziert! Bayerns Ausnahmetalent Bogdan Radosavljevic irgendwie in den Griff bekommen! Aber wie? Im 1-1 hatte man keine Chance, deswegen entschied Trainer Pasios den 2,14m Koloss jedes Mal zu doppeln, sobald er den Ball in seinen Händen hatte. Egal wo! Der Plan ging voll auf. Der überragend aufspielende Nelson Gyamerah, der mal wieder nicht zu stoppen war und auf 29 Punkte und 9 Rebounds kam, ackerte wie ein Berserker in der Verteidigung, stellte nicht nur Münchens zweiten „Star“ Alassaine Dioubate über weite Strecken des Spiels kalt, sondern half auch gekonnt mit um Radosavljevic nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Auch Tübingens jüngster Spieler, Mahir Agva (Jahrgang 1996), der gleich in seinem ersten Spiel für das NBBL Team von Trainer Pasios ins kalte Wasser geworfen wurde, und von Anfang gegen die „Wand“ Radosavljevic ran durfte, war an der Mission „Stopp den Bogdan!“ erfolgreich beteiligt. So kamen die beiden Leistungsträger (Dioubate&Radosavljevic) der Bayern auf insgesamt  „nur“ 25 Punkte und zehn Rebounds.

35 Minuten lang war das Spiel eng. Kein Team konnte sich auf mehr als vier Punkte absetzten. Es ging hin und her. Mal führten die Bayern, dann wieder die Tigers. Auszeit München, bei noch acht Minuten Restspielzeit. Die Münchener kamen ohne Radosavljevic zurück aufs Parkett und legten einen lupenreinen 8:0-Run zum Stand von 50:63 (6.Min, 4.Viertel) auf. Vorentscheidung? Man könnte es fast meinen, doch die Young Tigers Tübingen fanden Dank Presse wieder zurück ins Spiel und starteten ihrerseits einen 11:0-Run und verkürzten so auf 61:63 (10.Min, 4.Viertel). Dann die entscheidende Szene. Connor Roß steht an der Freiwurflinie und verwirft, doch Nelson Gyamerah ist zur Stelle und sichert sich den Offensive-Rebound. Plötzlich ertönt ein Pfiff. Beim Schützen des Balles soll Gyamerah zu sehr seine Ellenbogen benutzt haben, deshalb entschieden die Unparteiischen auf Offensivefoul, gleichzeitig das fünfte persönliche Foul von Gyamerah. Die Partie war somit entschieden, denn es waren nur noch knapp 20 Sekunden zu spielen. Zwar hatte man nochmals die Möglichkeit auszugleichen, doch diese wurde nicht genutzt.

Schade, Schade…!



Vermeidbare Niederlage in Bayreuth

 

In einer vorgezogenen Partie des neunten Spieltages verloren die Young Tigers Tübingen beim Tabellennachbar Bayreuth mit 89:96 (38:54). Ausschlaggebend für die Niederlage war zum einen die Reboundüberlegenheit des Gastgebers (28 - 37) und zum anderen das starke Auftreten von Juniorennationalspieler David Taylor, der auf insgesamt 31 Punkte, vier Steals und acht gezogene Fouls kam.

Beide Mannschaften starteten hoch motiviert in die Partie. Das erste Viertel verlief  dementsprechend sehr ausgeglichen. Stand 20:26. Auch in den ersten drei Minuten des zweiten Viertels konnte sich kein Team entscheidend absetzten, wobei der Gastgeber immer leicht in Führung lag. Die folgenden sechs Minuten waren im Nachhinein spielentscheidend. Auf 33:51 (9.Min, 2.Viertel) zog das Team von Trainerlegende „Schorsch“ Kämpf davon. „Diese sechs Minuten haben uns im Endeffekt das Genick gebrochen!“, so Trainer Manu Pasios nach der Partie. Mit einer 16 Punkte Hypothek ging man in die Halbzeitpause. Stand 38:54. Eine „Chaos“ -Verteidigung in Form einer 2-3/Box-and-one Zonenverteidigung  sollte es in Halbzeit zwei richten. Die Maßnahme wirkte! Und so kämpften sich die Young Tigers Punkt um Punkt zurück in die Partie. Vor allem die beiden Leistungsträger Felix Sieghörtner und Nelson Gyamerah tauten nun allmählich auf. Zum Viertelende waren es somit nur noch acht Punkte Unterschied. Stand 65:73. Und die Aufholjagd ging weiter! Immer wieder kam man auf drei, vier Punkte heran. Doch immer dann, wenn man die Chance zum Ausgleich hatte, versagten die Nerven. So z.B. beim 74:77 (4.Min, 4.Viertel) oder beim 76:79 (5.Min, 4.Viertel). Schlussendlich ging die Partie mit 89:96 verloren.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 27, Sieghörtner 21, Stohp 18, Roß 12, Feldmann 8, Schindel 3, Kretzschmar, Klay, Roller, Sipetic L.



Den (NBBL-)Meisterschaftsfavoriten ein wenig geärgert.../Herren2 mit fünftem Sieg und Tabellenplatz 2

 

Der Siegeszug der SV 03-Basketballer in der Herren-Oberliga geht weiter. Diesmal hat es die Böblingen Panthers erwischt. Mit 88:80 (36:37) konnte die Partie gewonnen werde und somit stehen die jungen Wilden mittlerweile auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga Ost. Der Spielverlauf war kurios, denn nach acht gespielten Minuten im ersten Viertel lag man, Dank Tempobasketball vom Feinsten, mit 19:4 (8.Min, 1.Viertel) in Front. Die Partie schien zu diesem frühen Zeitpunkt schon entschieden, denn der Gastgeber produzierte Fehler über Fehler und Besserung war zumindest im ersten Viertel nicht in Sicht. So ging man mit einem zwölf Punkte Polster (26:14) in die Viertelpause. Durch fünf schnelle Punkte vom wieselflinken Aufbauspieler, Lukas Tunggul, konnte man die Führung in den ersten Minuten des zweiten Viertels weiter ausbauen. Doch urplötzlich schalteten die Böblinger mehrere Gänge hoch und fingen an Basketball zu spielen. Angetrieben vom überragenden Arber Shabani, der von seiner Spielweise ein wenig an den letzt- jährigen Topscorer der Young Tigers Tübingen (NBBL), Sidney Grosse-Kleimann, erinnert, nahm der Gastgeber volle Fahrt auf. Und auf einmal waren es die SV-ler die das Basketballspielen einstellten, dafür aber Fehler über Fehler produzierten. Nichts wollte mehr gelingen. Selbst die drei „Alten“ (Bihlmayer, Tunggul, Eroglu), sonst eher cool und nicht aus der Fassung zu bringen, waren völlig von der Rolle. So war es nicht verwunderlich, dass man anstatt mit einer hohen Führung, mit einem Ein-Punkt Rückstand (36:37) in die Halbzeitpause ging. Die zweite Halbzeit stand an und sie begann…?...zum Erstaunen aller, noch verrückter als der erste Durchgang. Sage und schreibe 16 Punkte schenkten wir dem Gegner innerhalb von nur drei Minuten ein und zogen so auf 52:37 (3.Min, 3.Viertel) davon. Dann schlug die Stunde der Dreierschützen. So fanden im weiteren Verlauf der Partie nicht weniger als 11 (Böblingen 5, Tübingen 6) Würfe von jenseits der 6,75m-Linie ihr Ziel. Doch die Partie war noch lange nicht entschieden, was vor allem daran lag, dass die Böblinger alles versuchten um ja nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. 81:78 stand es zwei Minuten vor Ende des Spiels. Dann die vielleicht entscheidende Szene. Panthers-Spieler Djerke bekam, beim Versuch den Tübinger Korb zu attackieren, Schrittfehler gepfiffen. Im direkten Gegenangriff vollstreckte Lukas Tunggul eiskalt einen Mitteldistanz-Jumper zum 83:78, bei noch eineinhalb Minuten Spielzeit. Auch die nächsten vier Zähler gingen allesamt auf das Tübinger Punktekonto und so war die Partie 40 sek vor dem Ende beim Stand von 87:78 entschieden. „ Ich bin glücklich, dass wir dieses verrückte Spiel gewonnen haben. Zuerst haben Schnellangriffe und viele Fehler das Spielgeschehen bestimmt, dann waren es die Dreierschützen die mit teils unglaublichen Würfen dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben.“ so der Tübinger Trainer Manu Pasios nach der Partie. Ein Sonderlob verteilte Trainer Pasios diesmal an die Jüngsten im Team. Die vier ´94-Jahrgänge Sipetic L., Klay, Schindel und Sipetic M. erzielten insgesamt 40 Punkte.

 

Am Sonntagfrüh starteten die Young Tigers Tübingen pünktlich um 7 Uhr Richtung Jena, jedoch ohne die beiden Leistungsträger Nelson Gyamerah (privat verhindert) und Chris Hoste, der wahrscheinlich noch lange Zeit ausfallen wird. Kurz nach Stuttgart stieß Aufbauspieler Philipp Kretzschmar hinzu und nochmals 150 km später (Ansbach), Small Forward Felix Sieghörtner. Gegen 12.30 Uhr kam man in Jena an und schon beim Betreten des Sportinternatgeländes war man schwer beeindruckt von den dortigen Verhältnissen. Natürlich wusste man, dass man in dieser Partie so was von keine Chance haben würde, hatten selbst die Urspringer  vor gut zwei Wochen eine 20-Punkte Klatsche gegen das mit sieben Nationalspielern bespickte Team kassiert. Eine Zonenverteidigung sollte es zu Beginn der Partie richten, doch wurde man schnell eines besseren belehrt und nach acht gespielten Minuten lag man schon mit 7:25 zurück. Da war Felix Sieghörtner schon lange nicht mehr dabei, denn der Sohn von Regionalligatrainer Claus Sieghörtner kam auf gerade mal drei Minuten Einsatzzeit, ehe er mit einem ca. 5 cm langen, stark-blutenden Cut ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Trainer Manu Pasios ahnte schlimmes, denn wer sollte nun die rießen Lücken füllen, die Sieghörtner, Gyamerah und Hoste hinterlassen hatten? Die Antwort war ganz einfach – die restlichen acht, über das gesamte Spiel hinweg, tapfer kämpfenden Young Tigers. Trotz des immensen Druckes, welchen die Thüringer über 40 Minuten hinweg in der Verteidigung an den Tag legten, gelang es den Tigers immer wieder den frei stehenden Mitspieler zu finden und spätestens Mitte des zweiten Viertels beim Stand von 26:32, herrschte gute Stimmung auf der Tübinger Bank. Der Gastgeber hingegen wirkte angenervt und legt nochmals einen Zahn zu. So ging man beim Stand von 28:41 in die Halbzeitpause. „Alles wunderbar, weiter so Jungs!“, gab Trainer Pasios seinen Jungs mit auf den Weg. Philipp Feldmann war es dann, der mit einem And-one Korbleger die ersten Punkte der zweiten Hälfte zum 30:41 erzielte. Nur noch elf Punkte! Doch fünf Minuten später sah die Welt dann wieder ganz anders aus. 37:58 (7.Minute, 3.Viertel). Bis fünf Minuten vor Schluss lag der Gastgeber stets mit 15-18 Punkten in Front, konnte sich aber nie weiter absetzten. Leider brach man in den letzten Minuten ein wenig ein und kassierte innerhalb von drei Minuten einen 17:3 Run was schlussendlich zum Endergebnis von 54:86 führte. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gegen den Titelanwärter Nr.1 lang zeit gut ausgesehen. Allen voran Philipp Feldmann hat unter dem Korb gerackert wie ein Ochse gegen die  (gefühlten) 2,10 Riesen. Aber ohne Felix, Nelson und Chris die im Schnitt fast 50% unserer Punkte scoren, haben wir keine Chance in der NBBL zu überleben!“, so Trainer Pasios Fazit nach der Partie. Zumindest die beiden Erstgenannten sind ab der nächsten Partie wieder dabei. Wie lange die Tübinger hingegen noch auf Sprungwunder Chris Hoste verzichten müssen, steht noch in den Sternen. „Es geht ihm mittlerweile besser, aber es kann gut sein, dass er noch mindestens ein halbes Jahr ausfällt!“, so Trainer Pasios über seinen langzeit-kranken PowerForward, den alle wahnsinnig vermissen.



 

 

Dezimierte Young Tigers mit Niederlage im Derby/ Herren2 mit drittem Saisonsieg

 

Mit nur neun Punkten Unterschied (61:70) verloren sieben tapfer-kämpfende Young Tigers ihr Heimspiel gegen das mit Nationalspielern bespickte Team aus Ludwigsburg. Die Herren2 hingegen dominierten ihre Auswärtspartie, bei den noch sieglosen Konstanzern, von Anfang an und fuhren einen nie gefährdeten 89:73 Sieg ein.

Ohne Schönbühler, Sieghörtner, Feldmann, Schindel und Hoste ging man in die Partie gegen den ewigen Rivalen, Ludwigsburg. Die beiden Leistungsträger Schindel und Hoste saßen zwar mit auf der Bank, wurden von Trainer Manu Pasios aber (verletzungsbedingt) nicht eingesetzt. Somit ging man ohne gelernten BigMan in die Partie. Trotzdem war das Spiel über weite Strecken spannend. Zwar lagen die Gäste ab Mitte des zweiten Viertels immer mit ca. zehn Punkten in Front, doch entscheidend absetzten konnten die Barockstädter sich nicht. Mitte des letzten Viertels kämpfte man sich nochmals auf 8 Punkte heran (57:65, 6.Minute, 4.Viertel) doch mehr war nicht drin. Mit 70:61 ging die Partie an den Ludwigsburger Bundesliga Nachwuchs, die in Person von Besnik Bekteshi den entscheidenden Akteur in ihren Reihen hatten. Bekteshi, der normalerweise in der ProA (Kirchheim Knights) und für die EnBW Ludwigsburg in der Beko-BBL auf Korbjagd geht kam in nur 27 min Spielzeit auf 24 Punkte, vier Assists und drei Steals bei einer Wurfquote von knapp 70%. Auf Seiten der Young Tigers Tübingen war es mal wieder Allzweckwaffe Nelson Gyamerah, der mit 25 Punkten und neun Rebounds in knapp 29 min Spielzeit überragende Statistiken ablieferte, darunter 11 getroffene Freiwürfe (…bei 12 Versuchen!). Im zur Seite stand diesmal Aufbauspieler Justin Klay, der nicht nur 13 Punkte erzielte, sondern auch gut Regie führte auf der Aufbauposition.

Tags zuvor ging es für die Herren2 Richtung Bodensee, genauer gesagt nach Konstanz. Nach vorsichtigem Abtasten im ersten Viertel, legte man im zweiten Abschnitt einen Zahn zu, so dass man mit einer elf-Punkte Führung (47:36) in die Halbzeit ging. Diesen Vorsprung konnten die SV-ler bis zum Ende des dritten Viertel sogar noch weiter ausbauen. Stand 72:51. Eine Vorentscheidung war das schon gefallen, war der Tübinger Frontcourt (Eroglu&Bihlmayer) über das ganze Spiel hinweg einfach zu stark für den Gegner. Mit 89:73 gewann man schlussendlich die Partie und festigt somit einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Ibo Eroglu war diesmal der entscheidende Mann im Trikot der SV-ler. Der 21-jährige PowerForward kam auf insgesamt 22 Punkte, profitierte dabei aber oft von schönen Anspielen seiner Teamkollegen.

 

Young Tigers Tübingen:

Gyamerah 25 (9 Rebounds), Klay 13, Schiff 12 (7 Rebounds), Stohp 6 (4 Steals), Roß 3 (3 Steals), Sipetic M. 2, Sipetic L., Kretzschmar P., Schindel dnp, Hoste dnp

 

SV 03 Tübingen:

Eroglu 22, Bihlmayer 18, Gyamerah 17, Tunggul 11, Stohp 8, Roß 7, Sipetic 3, Klay 3



Erfolgreiches Wochenende für NBBL und Herren2

 

Mit einem nie gefährdeten 81:45 (51:20) Sieg über Erzrivale Ulm meldeten sich die Young Tigers Tübingen nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück, im Rennen um eine möglichst gute Platzierung in der NBBL-Gruppe Südost.

Auch das Oberligateam des SV 03 Tübingen hatte keine größeren Mühen im Heimspiel gegen die nur zu siebt angetretenen Bietigheimer und so wurde zum ersten Mal in dieser Saison die 100-er Marke geknackt beim 103:71 Sieg.

Am Samstag um 14 Uhr stand zu nächst die Partie ratiopharm akademie Ulm – Young Tigers Tübingen auf dem Programm. Bis zum 8:6 (5.Minute, 1.Viertel) schien die Partie offen, dann drehten die Tigers mächtig auf und überrollten den Gegner mit einem fulminanten 28:0 Run zum Stand von 36:6 (5.Minute, 2.Viertel). Eine Vorentscheidung war da schon gefallen, fehlte beim Gegner zu dem der ProB-erfahrene Center Andi Wentzel. Die restlichen fünf Minuten bis zur Halbzeit verliefen dann eher wieder ausgeglichen. Halbzeitsatnd 51:20. Überragender Mann der ersten 20 Minuten war Youngster Felix Sieghörtner mit 16 Punkten und acht Rebounds. Im dritten und vierten Abschnitt tat man nur noch das Nötigste, schaltete einen Gang, sowohl in Angriff als auch Verteidigung, runter und konnte dennoch auch diese beiden Abschnitte mit 15:11, bzw.15:14 für sich entscheiden. Bis auf den an der Nase (Bruch) verletzten Max Schiff kamen alle Spieler auf mindestens 15 Minuten Einsatzzeit, wobei alle auch zu überzeugen wussten. So z.B. der wiedergenesene Small Forward Nelson Gyamerah, der mit seinen 16 Punkten nicht nur zu den Topscorern der Partie gehörte, sondern auch noch einen Ligaweiten Rekord mit 20 (!!!) persönlichen Rebounds aufstellte.

Ein Tag später gings für die jungen Tübinger weiter mit einem Heimspiel in der Oberliga-West. Mit dem zweiten Saisonsieg, diesmal über die BG Tamm/Bietigheim festigten die Herren2 ihren Platz im Tabellenmittelfeld. Als Glücksgriff erwies sich gleich in seinem ersten Spiel für den SV 03 Tübingen, Aufbauspieler Lucas Tunggul. Der gebürtige Karlsruher glänzte nicht nur durch tolle Übersicht, sondern scorte auch gleich mal ordentlich. 24 Punkte, darunter fünf erfolgreiche Dreier gingen auf sein Konto. Auch stark Power Forward Chris Hoste, der auf 22 Punkte kam. Seine persönliche Coming-Out Party feierte indes Lenny Stohp. Über die letzten Wochen hinweg überhaupt nicht in Erscheinung getreten, avancierte Shooting Guard Stohp an diesem Wochenende zum persönlichen Helden von Trainer Manu Pasios. „Lenny hat zwar über die gesamten letzten Wochen ordentlich trainiert, war aber nie ganz bei der Sache wenn es drum ging. Letzte Woche, nachdem ich ihn zweimal hintereinander in der NBBL nicht eingesetzt habe, hatte er Extra-Schichten im Training eingelegt, die sich jetzt ausgezahlt haben!“, so der Tübinger Trainer über seinen Shooting Guard, der in der NBBL auf 16 Punkte kam bei einer Wurfquote von über 70% und in der Oberligapartie zehn Punkte zum deutlichen 103:71 Erfolg seiner Mannschaft beisteuerte.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 16 (20 Rebounds), Stohp 16, Sieghörtner 16, Feldmann 12, Hoste 9, Sipetic 7, Roß 4, Kretzschmar 1, Klay, Schiff dnp (verletzt)

 

SV 03 Tübingen:

 

Tunggul 24 (5 Dreier), Hoste 22, Gyamerah 15 (2 Dreier), Stohp 10, Bihlmayer 9, Albus 9, Eroglu 6, Klay 5, Sipetic 3, Roß 2



Zwei Niederlagen mit ähnlichem Spielverlauf

 

Sowohl die Herren2, als auch die NBBL-Mannschaft von Trainer Manu Pasios kassierten am Wochenende ihre jeweils zweite Saisonniederlage. Das ersatzgeschächte Oberliga Team unterlag bei den routinierten Reutlingern mit 58:73, nachdem man fünf Minuten vor Schluss noch mit 53:52 in Führung lag, die Young Tigers Tübingen verloren ihre Auswärtspartie in Würzburg mit 59:73, nach toller erster Halbzeit, aber ganz schwacher zweiten Hälfte.

Zur Primetime am Samstag um 20 Uhr trat man in Reutlingen zum Derby an. Ohne die Spieler Schindel (Bänderriss), Schönbühler (privat verhindert), Felix Sieghörtner (spielt nur alle zwei Wochen mit!), Felix Bihlmayer (Fussbruch), Neuzugang Lukas Tungul (China) und Trainer Manu Pasios (privat verhindert) trat man bei der TSG an. Dafür aber dabei das 15-jährige „Biest“ Mahir Agva und die beiden Trainerfüchse Hanke Maerten und Markus Lambrecht.

Power Forward Ibo Eroglu und Small Forward Nelson Gyamerah waren die Männer des ersten Viertels. Immer wieder durchbrachen sie die gegnerische Abwehr mit schönen Offensive-Aktionen, gleichzeitig stand die Abwehr gut und so ging man mit einer 12:7 Führung in die Viertelpause. Bis zur Halbzeit konnte man die Führung verwalten. Halbzeitstand 25:22. Im dritten Viertel legten die TSG-ler, allen voran die beiden „Stars“ Makris und Tsuknidis, einen Zahn zu. Sechs Dreier innerhalb kürzester Zeit rauschten durch den Tübinger Korb und so ging man mit einem drei-Punkte Rückstand in den letzten Abschnitt. Stand 45:48. Durch einen Dreier von Makris erhöhte der Gegner sogar auf 45:51, doch die jungen Tübinger hatten eine Antwort parat. Durch einige schöne Körbe von Agva, Gyamerah und Stohp, drehte man urplötzlich wieder den Spieß um und ging mit 53:52 in Führung. Doch der Gegner antwortete postwendend und holte sich die Führung zurück. Stand 55:58 (7.Minute, 4.Viertel). Diese gab er nicht mehr her, legte sogar noch mal eine Schippe drauf und zog uneinholbar davon. Schlussendlich fiel die Niederlage ein wenig zu hoch aus und zeigt nicht wirklich den Spielverlauf wieder.

Ähnlich erging es den Young Tigers in Würzburg. Konnte man in den ersten Minuten der Partie das Geschehen noch bestimmen und auf 21:12 (7.Minute, 1.Viertel) davon ziehen, so fand der Gegner von Minute zu Minute besser ins Spiel. Trotzdem endete das erste Viertel mit einer hauchdünnen 23:21 Führung. Im zweiten Abschnitt konnte sich kein Team entscheidend absetzten und so ging es beim Stand von 38:40 in die Halbzeitpause. Besonders stark bis dahin Center Philipp Feldmann, Power Forward Chris Hoste und Youngster Felix Sieghörtner. ¾ der Tübinger Punkte gingen auf das Konto des Trios. Im dritten Viertel wachten dann allmählich die beiden Nationalspieler in Reihen der Würzburger, Max Ugrai und Constantin Ebert, auf. Beide fielen in der ersten Halbzeit nicht weiter auf, umso mehr aber in Hälfte zwei. Angetrieben von den beiden Ausnahmespielern zog die „baskets akademie“ auf zehn Punkte davon. Durch einen Buzzerbeater (Dreier) mit der Viertelsirene konnte man den Rückstand wieder auf unter zehn Punkte reduzieren. Im letzten Abschnitt wollte nichts mehr gelingen. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung agierten die jungen Tübinger sehr nachlässig und ohne die Energie, welche man noch in Halbzeit eins an den Tag gelegt hatte. So gewannen die Würzburger die Partie völlig verdient mit 59:73. Das krankheitsbedingte Fehlen von Leistungsträger Nelson Gyamerah, wollte Trainer Pasios als Grund für die Niederlage nicht gelten lassen.

Am Samstag geht es für die Young Tigers Tübingen weiter mit der Auswärtspartie beim ewigen Rivalen, Ulm.



Der deutsche Meister war eine Nummer zu groß!

 

Eine deftige Niederlage kassierten die Young Tigers Tübingen direkt im ersten Heimspiel der neuen Saison. Mit 46:73(25:39) ging die Partie an den amtierenden deutschen Meister aus Schelklingen. Bis Mitte des ersten Viertels schien die Partie offen (Stand 6:8, 6.Minute), dann zogen die Klosterschüler davon. Viertelendstand 11:20. Im zweiten Abschnitt fanden die Young Tigers besser ins Spiel, konnten den Urspring-Express aber leider nicht stoppen, der immer mehr an Fahrt auf nahm. Halbzeitstand 25:39. Das dritte Viertel war schwach. Im Angriff wollte nichts fallen und die Verteidigung stand so unsicher, dass selbst eine U8-Mannschaft gegen uns gepunktet hätte. Vor allem das Umschalten von Angriff auf Verteidigung war unter aller Kanone. Das Problem zog sich aber über das gesamte Spiel hinweg. „Wie langsam wir umgeschaltet haben, so was habe ich noch nicht erlebt!“, ärgerte sich der Tübinger Trainer Manu Pasios nach der Partie. So führte der Gegner zu Beginn des letzten Abschnittes schon uneinholbar mit 33:55. In den letzten zehn Minuten geschah dann nicht mehr viel. Die Urspringer agierten weiter sehr diszipliniert und die Young Tigers hatten sich schon lange ihrem Schicksal ergeben. „Dass wir verlieren war vorneherein klar! Doch wie wir verloren haben, das ärgert mich gewaltig. Wir haben 14 Freiwürfe vergeben und hatten eine Wurfquote von gerade mal 20%! Machst du sechs, sieben Freiwürfe mehr und triffst den einen anderen Wurf, dann verlierst du nicht mit 26 Unterschied, sondern nur mit zehn und alles ist Ok!“, so Trainer Pasios weiter.

Am Sonntag geht es für die Young Tigers Tübingen weiter, diesmal mit einem Auswärtsspiel in Würzburg.



 

3. Platz beim ET-Cup in Mannheim

 

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Young Tigers Tübingen am Sonntagabend aus Mannheim zurück. Im ersten Spiel am Samstagmorgen traf man direkt auf den Gastgeber, das Basket College Rhein/Neckar. Die Mannheimer, angeführt von Nationalspieler Paul Zipser, konnten sich dank eines 8-0 Runs Ende des ersten Viertels erstmals etwas absetzten (15:8, Ende 1. Viertel),  nachdem die ersten sechs Minuten der Partie völlig ausgeglichen verliefen. Im zweiten Viertel übernahmen dann die Young Tigers Tübingen in Form von Nelson Gyamerah das Kommando, der in diesem Abschnitt für elf der 18 Tübinger Punkte verantwortlich war. Mit nur drei Punkten Rückstand (26:29) ging das Team um Kapitän Connor Roß in die Halbzeitpause. Leider kam die Offense während der gesamten zweiten Halbzeit nie so richtig in Schwung. Außer Nelson Gyamerah und Felix Sieghörtner gelang es niemandem entscheidende Akzente im Angriff zu setzten. Immer wieder erarbeitete sich das Team freie Würfe, doch es wollte einfach nichts fallen. Die Verteidigung hingegen stand. Trotzdem verlor man die Partie verdient mit 42:60, da der Gegner einfach konsequenter im Angriff agierte. Im zweiten Spiel traf man auf das Team Kurpfalz. Beide Teams verteidigten auf hohem Niveau, so dass es beim Stand von 18:19 (!!!) in die Halbzeitpause ging. Die Halbzeitansprache von Trainer Manu Pasios fiel kurz und bündig aus. „Jungs, ihr müsst scoren!“, gab er seinen Spielern mit auf den Weg. Und das taten sie auch. Erzielte man in Halbzeit eins nur  magere 18 Punkte, so waren es in Halbzeit zwei deren 40. Gleichzeitig wurde weiter intensiv verteidigt, so dass man nach 40 Minuten einen 58:44 Sieg zu Buche stehen hatte. Am Sonntag kam es dann zum Duell mit den starken Tschechen von der Talentschmiede CEZ Nymburk. Man hatte nichts zu verlieren, denn mit Julian Schönbühler (privat verhindert), Max Schiff (Grippe), Philipp Kretzschmar (Bänderverletzung) und Felix Sieghörtner (konnte nur Samstag mitspielen) fehlten  dem Tübinger Team vier wichtige Akteure. Doch wie sagt man so schön, „nur Verlierer suchen Ausreden!“ Die Young Tigers suchten keine Ausreden und nahmen den Kampf an. Bis fünf Minuten vor Schluss schien die Partie offen. Stand 54:59 aus Tübinger Sicht. Dann schaltete der Gegner nochmals einen Gang höher, traf schwierige Würfe hochprozentig und gewann schlussendlich die hart umkämpfte Partie mit 75:58. Für den Tübinger Trainer fiel die Niederlage einwenig zu hoch aus, spiegelt das Ergebnis doch nicht wirklich den Spielverlauf wieder.

Parallel zu den NBBL-Spielen fanden auch JBBL-Spiele mit Tübinger Beteiligung statt. Auch hier konnten die Tübinger einen Sieg (Basket College Rhein/Neckar) und zwei Niederlagen (Nymburk, Kurpfalz) einfahren.

Alles in Allem war das Trainergespann Pasios/Rösch zufrieden mit dem Abschneiden der beiden Mannschaften.

 

Für Tübingen spielten: Sipetic M., Sipetic L., Stohp L., Roß C., Klay J., Gyamerah N., Roller D., Hoste C., Feldmann P., Schindel E. und Sieghörtner F.



NBBL-er fahren zweiten Testspielsieg ein

 

Mit 72:35 (30:21) gewannen die Young Tigers Tübingen am Mittwochabend ihren ersten Test vor heimischem Publikum gegen eine schwache Ulmer Mannschaft. Bis auf das erste Viertel war Tübingens Trainer Manu Pasios zufrieden mit dem was seine Schützlinge auf dem Feld ablieferten. „Die Jungs haben stark verteidigt. Wir haben nur 35 Punkte zugelassen!“, so Trainer Pasios über die gute Abwehrleistung seines Teams. Im Angriff hingegen lief noch nicht alles rund. Die vielen Fehlpässe, Schrittfehler und vergebenen einfachen Körbe ärgerten Pasios auch nach der Partie noch. „Wären wir konsequenter im Abschluss gewesen, hätten wir 30 Punkte mehr erzielt!“, so Pasios weiter. Gerade im ersten Viertel lief im Tübinger Angriff nicht viel zusammen, dementsprechend mager viel die Korbausbeute aus. Auf nur zehn Punkte brachte es der Tübinger Bundesliganachwuchs während der ersten zehn Minuten. Die Ulmer hingegen kamen auf deren 14. Doch von Minute zu Minute fanden die SV-ler besser ins Spiel. Der Young-Tigers Express nahm langsam an Fahrt auf. Führte man zur Halbzeit „nur“ mit 31:20, so waren es Ende des dritten Viertels schon 17 Punkte (47:30) Unterschied. Und auch während des letzten Abschnittes wurde weiter intensiv verteidigt, so dass dem Gegner förmlich die „Puste“ ausging und er Fehler über Fehler produzierte. Nur fünf Punkte ließ man in den letzten zehn Minuten zu. Mit 72:35 entschied man die Partie somit für sich.

 

Young Tigers Tübingen: Gyamerah 19, Sieghörtner 19, Schönbühler 6, Feldmann 5, Sipetic M. 5, Agva 4, Hoste 4, Roß 4, Schiff 2, Schindel 2, Klay 2, Kretzschmar (krank, nicht eingesetzt), Sipetic L. (verletzt)


 

 

NBBL-er siegen im ersten Test

 

Als erstes Team aller SV 03 Mannschaften starteten am Samstag die Young Tigers Tübingen (NBBL) in die Testspielphase. Gegner war das Landesligateam der TSG Balingen. Gecoacht wird der Tübinger Partnerverein von Nico Schröder, der berufsbedingt vor drei Jahren aus dem Osten der Republik nach Baden-Württemberg umsiedelte. „Nico ist ein Glücksfall für den Balinger Basketball. Er hat neuen Schwung in den Verein gebracht. Wir profitieren davon natürlich auch. Ich bin mir sicher, es dauert nicht mehr lange bis der erste Balinger Spieler im Kader unserer JBBL/NBBL steht.“, so Tübingens Trainer Manu Pasios über den Balinger Basketball. Dass die Schröder-Truppe keines Wegs schwach ist und durchaus was reißen kann in der kommenden Landesliga-Saison, zeigte auch das Testspiel. Mit 75:60 nach regulärer Spielzeit und 106:88 nach 6.Vierteln (…das dritte Team hat kurzfristig abgesagt, daraufhin wurden 6 mal 10 Minuten gespielt!) gewannen die Young Tigers Tübingen die Partie, in der der Gegner lange Zeit gut mit hielt. Für Trainer Pasios kam der erste Test genau zur richtigen Zeit. So wurde viel ausprobiert, viel gewechselt und Spieler-Konstellationen aufs Feld geschickt, die es so in der Saison wahrscheinlich nie geben wird. Alle zwölf eingesetzten Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen, darunter auch der mit Abstand Jüngste (15 Jahre) im Team, Mahir Agva, der es auf acht Zähler brachte. Topscorer war Power Forward Chris Hoste mit 15 Punkten. Am Mittwoch geht es für die Young Tigers direkt weiter mit dem nächsten Test. Gegner diesmal die ratiopharm Akademie Ulm (NBBL). Spielbeginn 18.30 Uhr in der Uhlandhalle.



Viele Siege, aber keine Titelverteidigung in Aix en Provence

 

Vor genau einem Jahr kamen die Young Tigers Tübingen mit einem dicken Siegerpokal im Gepäck von dem internationalen Turnier aus Frankreich zurück. Damals diente das Turnier dem Team noch zur Vorbereitung für die NBBL-Quali., dieses Jahr eher als schöner Saisonabschluss. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage errang Tübingen 1 (Jahrgang ´93/´94) einen tollen siebten Platz von insgesamt 24 Mannschaften. Tübingen 2 (´93/´94/´95) landete nach drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf Platz 10. Die Jüngsten, Tübingen 3 (Jahrgang ´96 und jünger), schlugen sich ebenfalls gut und erkämpften sich Dank dreier Siege und nur einer Niederlage Platz fünf in ihrer Kategorie. Am besten jedoch schnitten die Mädels von den beiden Trainerinnen Navina Pertz und Hannah Höger ab. Als jüngstes Team aller Damen-Teams überstand man die Vorrunde ungeschlagen und errang nach zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen, Platz vier in ihrer Kategorie.

Am Freitagfrüh pünktlich um sieben Uhr morgens machte sich die Tübinger Basketballdelegation auf den Weg ins gut 900 km entfernte Aix en Provence. Nach 12-stündiger Fahrt kam man geschafft aber glücklich in der Tübinger Partnerstadt an. Nach kurzer Begrüßung und einem kleinen Snack wurden Jungs und Mädels, sehr zum Leidwesen beider, erstmal getrennt. Die Jungs waren in „La Boume“, einer alten schönen Klosteranlage mitten im Wald untergebracht, die Mädels in Gastfamilien. In „La Boume“ angekommen, ging es direkt zum Abendessen. Die mit Ziegenkäse überbackenen Nudeln kamen nicht bei jedem Tübinger Spieler gut an und so machte sich ein kleiner Tross auf die Suche nach alternativen. Mit Erfolg! 2 Stunden später kam die Gruppe gut gelaunt und wohl genährt (Pizza!!!) von ihrer Suche zurück. Ein langer Tag ging somit zu Ende.

Samstagmorgen um 9 Uhr startete Tübingen 3 als erstes Team ins Turnier. Da die anderen drei Tübinger Teams erst am Sonntag ins Turniergeschehen eingriffen, verbrachte man den Tag in Aix en Provence (Stadtbesichtigung, Shoppen…) und am Meer. Tübingen 3 hingegen startete mit einem 28:6 Sieg über Morieres ins Turnier. Doch schon das zweite Spiel gegen „Un Rhodanienne“ wurde leichtfertig mit 7:13 hergeschenkt. Das abschließende letzte Gruppenspiel gegen Roussset konnte man Dank einer starken Mannschaftsleistung mit 36:27 gewinnen. Da nur der Tabellenerste jeder Gruppe weiterkam und man mit zwei Siegen und einer Niederlage Platz zwei belegte, gab es statt Halbfinale leider „nur“ das Spiel um Platz fünf gegen das Team Sapela. Mit 20:27 entschieden die SV-ler die Partie für sich und wurden somit Fünfter.

Ähnlich erging es den restlichen Tübinger Teams am Sonntag. Allesamt starteten stark in das gut besetzte (vom Niveau her) Turnier. Da aber immer nur der Gruppenerste weiterkam, war jedes Spiel ein so genantes „Do-or-Die“-Spiel. Tübingen 1 erwischte es im letzten Gruppenspiel gegen Nimes. Lag man zur Halbzeit fast aussichtslos mit 2:12 zurück kämpfte man sich Dank Ganzfeldpresse nochmals auf 14:18 zurück, unterlag aber schlussendlich mit 17:23. Tübingen 2 erwischte es ebenfalls im letzten Gruppenspiel gegen Perugia. Nach hartem Kampf musste sich das Team von Trainer Hanke Maerten mit 11:14 geschlagen geben. Die Mädels kassierten ihre erste Niederlage hingegen erst im Halbfinale und schnitten somit dieses Jahr als bestes Tübinger Team ab. Turniersieger bei den Jungs wurde interessanterweise das Juniorenteam von Toulon, dem Team von Ex-Tiger Dane Watts.

Am Montagabend machte man sich wieder auf den Heimweg Richtung Deutschland, davor wurde aber noch die große französische Hafenstadt Marseille erkundschaftet und ein letztes Bad im noch etwas kühlen Mittelmeer genommen/genossen.

 

Ergebnisse:

 

Tübingen 3 – Morieres 28:6

Tübingen 3 – Un Rhodanienne 7:13

Tübingen 3 – Rousset 36:27

Tübingen 3 – Sapela 27:20

 

Tübingen 2 – Sapela 26:23

Tübingen 2 – BC Canaille 18:14

Tübingen 2 – Perugia 1 11:14

Tübingen 2 – Perugia 2 14:14

Tübingen 2 - ? ( gewonnen, aber leider kein Ergebnis/Gegner)

 

Tübingen 1 – Rognac 35:9

Tübingen 1 – Perugia 2 22:5

Tübingen 1 – Nimes 17:23

Tübingen 1 – Cannes 20:18

Tübingen 1 – Francheville 23:14

 

Damen:

Tübingen - Cannes 20:5

Tübingen - Narbonne 11:11

Tübingen - Ales 24:0

Tübingen - Terrassa 12:37

Tübingen - Aix Fafou Team 5:40

 



Es ist vollbracht!


Die Young Tigers Tübingen gehen auch künftig in der NBBL auf Korbjagd. Durch einen sicheren 80:49 (45:20) Heimerfolg über Nürnberg sicherte sich der Tübinger Bundesliganachwuchs einen Startplatz für die kommende NBBL-Saison.

Die rund 150 Zuschauer, darunter viele treue Anhänger der Mannschaft wie z.B. Nick Braun (Spieler und Kapitän des Oberligateams), bekamen nochmals einiges geboten. Dunkings, Blocks, Buzzer Beater – das volle Basketball-Packet. Das erste Viertel stand ganz im Zeichen von Sprungwunder Chris Hoste, der acht seiner insgesamt 16 Punkte in den ersten zehn Minuten erzielen konnte. Soweit nichts besonderes, wäre da nicht die Tatsache, dass diese Punkte allesamt durch brachiale Dunkings erzielt wurden. Einer spektakulärer als der Andere. Bis Mitte des ersten Viertels konnten die Nürnberger noch mithalten (12:8, 5. Minute), dann zog der Young Tigers Express erstmals auf über zehn Punkte davon. Viertelstand 26:14. Der zweite Abschnitt wurde auch klar dominiert und mit 19:6 gewonnen. Halbzeitstand 45:20. Durch einen 10:2 Run gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit baute man den Vorsprung weiter aus auf über 30 Punkte (55:22, 5.Minute, 3.Viertel) Unterschied. Doch was in den nächsten drei Minuten geschah, war nichts für schwache Nerven. Aus dem nichts heraus produzierten die Young Tigers Fehler über Fehler. „ Als hätte jemand meinen Jungs für drei Minuten den Basketballverstand geraubt!“, beschrieb der Tübinger Trainer Manu Pasios die BlackOut-Phase seines Teams. Sage und schreibe 17 Punkte in Folge erzielte der Gegner binnen kürzester Zeit. So stand es plötzlich „nur“ noch 55:39 (7.Minute, 3.Viertel) ehe Julian Schönbühler kurz vor Ende des dritten Viertels seine Young Tigers mit einer gelungenen Offensive-Aktion aus dem Tiefschlaf holte. Felix Sieghörtner schickte einige Sekunden später noch einen schönen Mitteldistanz-Jumper hinterher zum Viertelendstand von 59:39. Während der letzten zehn Minuten ließ das Team um Kapitän Julian Albus, dem besten Tübinger Spieler an diesem Tag, nichts mehr anbrennen. Mit 21:10 ging auch dieses Viertel an die Young Tigers Tübingen, die somit für die NBBL-Saison 2011/2012 gesetzt sind. „Bis auf die katastrophalen drei Minuten im dritten Viertel hat mir das Spiel meiner Mannschaft gut gefallen. Die Defense war der Schlüssel zum Erfolg. Unsere Presse stand gut, dadurch haben wir den Gegner zu vielen Fehlern gezwungen!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Eine lange Saison endet damit für die Mannschaft von Trainer Pasios. Bis Mitte Mai ist erstmal „regenerieren“ angesagt, bevor es dann langsam wieder losgeht mit Individualtraining.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Albus 17, Hoste 16, Grosse-Kleimann 15, Schiff 9, Schönbühler 7, Sieghörtner 6, Schindel 2, Feldmann 2, Sipetic 2, Tümpel 2, Aichele 2, Roß


 

 

Bittere Niederlage im Rückspiel

 

Mit einer absolut unnötigen 60:62 Niederlage im Gepäck kamen die Young Tigers Tübingen von ihrem Auswärtstrip aus Nürnberg zurück. Gleich mehrere Gründe waren ausschlaggebend für diese nicht zu erwartende Niederlage: 1. Der unbedingte Wille dieses Spiel zu gewinnen war bei den Nürnbergern weit ausgeprägter als beim Tigers-Nachwuchs. 2. Die Rebounds! Mit 35:44 ging das Reboundduell verloren, obwohl der Gegner körperlich unterlegen war, wo man wieder beim Thema „Wille zeigen“ wäre. 3. Die miserable Trefferquote von gerade einmal 30 %. Allen voran Shooting Guard Sidney Grosse-Kleimann erwischte einen rabenschwarzen Tag. In 20 Minuten Spielzeit brachte es der sonst so sichere Schütze auf nur zwei Treffer von insgesamt 17 Versuchen. 4. Das Fehlen von wichtigen Spielern wie z.B. dem „Langzeitkranken“ Nelson Gyamerah, Julian Schönbühler, Felix Sieghörtner und Denis Cvitkovic. Vor allem Small Forward Nelson Gyamerah hinterlässt bisher eine Lücke im Team, die nur schwer bis gar nicht zu füllen ist. 5. Nürnberg ist weit davon entfernt, die schlechte Mannschaft zu sein, die sie noch während der normalen Saison war. Der neue Trainer hat wieder Leben in die ganze Geschichte (NBBL-Nürnberg) gebracht.

Nach dem deutlichen Hinspielerfolg (81:42) und der knappen Rückspiel-Niederlage steht es nun in der Best of three Serie 1:1. Das alles entscheidende dritte Spiel findet am Sonntag, den 1.Mai um 13 Uhr in der Uhlandhalle statt.



Noch ein Sieg und die Young Tigers sind durch

 

Mit einem nie gefährdeten 81:42 (37:24) Erfolg über Nürnberg meldeten sich die Young Tigers Tübingen eindrucksvoll zurück im Rennen um die begehrten Startplätze für die NBBL Saison 2011/2012. Somit benötigt das Tübinger Nachwuchs Basketball Bundesligateam nur noch einen Sieg um auch nächste Saison wieder in der NBBL auf Korbjagd gehen zu können. Wie schon so oft in dieser Saison verschlief man die Anfangsminuten der Partie und geriet schnell mit 0:5 (2.min, 1.Viertel) in Rückstand. Shooting Guard Julian Schönbühler, der anstatt des erkrankten Nelson Gyamerah in der Startformation stand, erzielte die ersten vier Tübinger Punkte in dieser Partie. Dank eines 8:0 Runs Mitte des ersten Viertels zog man auf 10:7 (7.min, 1.Viertels) davon. Diesen Vorsprung konnte man bis zum Ende des ersten Abschnittes auf 19:10 ausbauen. Fünf Tübinger konnten sich bis dahin schon in die Scorerliste eintragen. Während des zweiten Viertels konnten man den Vorsprung weiter ausbauen und so ging man mit einer komfortablen 13-Punkte Führung (37:24) in die Halbzeitpause. Zuwenig für Trainer Pasios. Die Halbzeit-ansprache fiel somit etwas lauter aus, gestatte man dem Gegner aus Sicht des Tübinger Trainers, doch zu viele einfache Körbe. Die Young Tigers nahmen sich des Trainers Worte zu Herzen und legten los wie Feuerwehr. So wurde der Gegner in den ersten sechs Minuten des dritten Viertels regelrecht überrannt. Mit 23:5 ging dieser Abschnitt an die Mannschaft um Kapitän Julian Albus, der wieder mal eine tolle Partie ablieferte. 14 Punkte, 11 Rebounds, 5 Steals und 2 Assists gingen allein auf sein Konto. Beim Stand von 60:29 startete man in die letzten zehn Minuten. Und der Young Tigers-Express rollte weiter! Doch es waren nicht die üblichen Verdächtigen, wie Sidney Grosse-Kleimann oder Chris Hoste die in dieser Phase des Spiels Verantwortung übernahmen, sondern andere wie z.B. Felix Sieghörtner. Der kräftige Small Forward, geboren 1995 und somit noch für die nächsten drei Jahre spielberichtigt in der NBBL, avancierte mit 11 Punkten zum drittbesten Scorer im Tübinger Team, nach Grosse-Kleimann und Albus. Mit 21:13 ging auch der letzte Abschnitt an die Young Tigers Tübingen und so besiegte man Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Nürnberger ProB-Nachwuchs deutlich mit 81:42. „ Das Spiel hat mir insgesamt gut gefallen. Gerade die Bankspieler haben einen tollen Job gemacht. Wenn wir so in Nürnberg auftreten, dann gewinnen wir dort auch!“, so der Tübinger Trainer kurz nach der Partie. Am Sonntag geht es dann zum Rückspiel nach Nürnberg. Spielbeginn 13.30 Uhr. Sollten die Young Tigers Tübingen verlieren, so steht ein alles entscheidendes drittes Spiel am 1.Mai in Tübingen an.

 

Young Tigers Tübingen: Grosse-Kleimann 24, Albus 14, Sieghörtner 11, Schiff 7, Tümpel 7, Hoste 5, Schönbühler 4, Roß 3, Sipetic 2, Feldmann 2, Schindel 2



Young Tigers müssen in die 2.Playdownrunde

 

Morgens um kurz vor 8 Uhr startete der Tübinger Mannschaftsbus ins gut 350 km entfernte Bayreuth zum Rückspiel der Playdown - Runden. Am Stuttgarter Flughafen machte die Mannschat zum ersten Mal Stopp um Connor Roß einzusammeln, 150 km weiter, kurz nach Ansbach, dann der zweite Stopp um Felix Sieghörtner einzusammeln. Felix Sieghörtner, letztes Jahr noch Topscorer der Young Tigers in der JBBL, half aus, da einige wichtige Spieler fehlten. Julian Albus, Philipp Graef (beide Abi), Denis Cvitkovic, Max Schiff und Sidney Grosse-Kleimann (alle krank) und Defense-Spezialist Julian Schönbühler befindet sich auf Klassenfahrt. Alles in Allem nicht die optimalen Vorrausetzungen um in ein Playdown-Spiel zu gehen, bei dem es um viel geht. Hatten im Hinspiel bei den Bayreuthern noch Ausnahmetalent David Taylor und der wieselflinke ShootingGuard Sinan Durant gefehlt, so traten die Gastgeber diesmal in Vollbesetzung an. Die ersten vier Minuten der Partie gestalteten sich offen, dann zog der Gastgeber Dank eines 10-0 Runs auf 16:6 (6.min, 1.Viertel) davon. Doch so leicht wollte man den so wichtigen Sieg nicht herschenken und so startete man, angeführt von Nelson Gyamerah und Chris Hoste einen fulminanten 12:0 Run der in einer 18:16 Führung (3.min, 2.Viertel) endete. Bis zur Halbzeit war es dann ein offener Schlagabtausch, mal punktete der Gastgeber, dann wieder die Tigers. Dank zweier schön heraus gespielter Dreier kurz vor Ende der ersten Halbzeit, gelang es den Bayreuthern sich zum ersten mal nach langer Zeit wieder ein wenig abzusetzen. Halbzeitstand 27:34 aus Tübinger Sicht. Unter den Augen von Georg „Schorsch“ Kämpf und Bundesligalegende Derrick Taylor (Vater von Bayreuths Spieler David Taylor), erwischte man den besseren Start in Halbzeit zwei. Durch Körbe von Nelson Gyamerah und Leo Tümpel konnte man auf 31:34 verkürzen. Dann war wieder der Gastgeber an der Reihe, der einige schöne Fast Breaks lief und somit auf 42:33 (5.min, 3.Viertel) davoneilte. Doch die Young Tigers gaben nicht auf und kämpften sich durch einen 8-0 Run zurück ins Spiel. Stand 41:42 (9.min, 3.Viertel) aus Tübinger Sicht. Das Spiel war bis dato völlig offen, doch was dann geschah ist nur schwer in Worte zu fassen. Innerhalb von sieben Minuten zogen die Bayreuther auf über 20 Punkte davon. Die einfachsten Sachen wollten nicht mehr gelingen, Freiwürfe wurden serienweise daneben gesetzt, ein Fehlpass folgte dem nächsten, freie Würfe berührten nicht mal den Ring (Airballs) und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Nelson Gyamerah an der Wade. Ein sieben Minuten BlackOut von Seiten der Tübinger, der knallhart vom Gegner ausgenutzt und bestraft wurde. Nach einem desaströsen letzten Viertel, welches man mit sage und schreibe 7:27 abgab, stand die hohe 50:76 Niederlage fest. Mit 19 Punkten und 13 Rebounds avancierte Power Forward Chris Hoste zum Topscorer und Toprebounder der Partie. Auch SmallForward Nelson Gyamerah, der die ganze Partie über auf der ihm ungewohnten Position des Playmakers zum Einsatz kam, erzielte starke 16 Punkte und griff sich zudem 7 Rebounds ab. Am 10. April geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen Nürnberg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Hoste 19, Gyamerah 16, Tümpel 8, Roß 5, Sieghörtner 2, Feldmann, Sipetic, Schindel, Aichele


Erstes Playdown-Spiel total verschlafen

 

Am Sonntag kam es zum Wiedersehen zweier Mannschaften, die sich vor gut sechs Monaten schon einmal gegenüber standen und zwar beim Qualifikationsturnier für die NBBL, damals in Würzburg. Aus ähnlichem Grund stand man sich am Sonntag wieder gegenüber. Das erste Playdown-Spiel stand an. Doch man verschlief praktisch die gesamte Partie. Ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen, mussten die Gäste doch auf ihre beiden Topscorer David Taylor und Sinan Durant  verzichten. Mit 57:63 verlor man jedoch die Partie. Eine völlig unnötige Niederlage die leicht zu vermeiden gewesen wäre. Hätte man energischer bei den Rebounds zugegriffen und eine bisschen bessere Wurfquote gehabt wäre ein Sieg auf jeden fall drin gewesen. Nun müssen die Young Tigers Tübingen am Sonntag nach Bayreuth reisen, dort möglichst gewinnen um sich somit den Heimvorteil wieder zurück zu holen.


Dezimierte Young Tigers schlagen sich wacker

 

Mit 45:71(26:41) haben die Young Tigers Tübingen ihr letztes Saisonspiel der regulären Runde beim amtierenden NBBL-Champ, der Urspringschule, verloren. Doch täuscht das Ergebnis ein wenig über die Tatsache hinweg, dass bei besserer Wurfquote (Dreierquote 15%, Freiwurfquote 48%) vielleicht mehr drin gewesen wäre.

Ohne ein einziges gemeinsames Mannschaftstraining in der letzten Woche war man am Sonntag in Urspring angetreten. Chris Hoste, Nelson Gyamerah, Leo Tümpel, Denis Cvitkovic, Sidney Grosse-Kleimann, Philipp Graef plus der langzeitverletzte Eddy Schindel fehlten die gesamte Woche, die Meisten krankheitsbedingt. Erst am Sonntagmorgen stand fest mit welchen Spielern man letztendlich antreten wird. So ging man ohne Denis Cvitkovic, Sidney Grosse-Kleimann und Leo Tümpel in die Partie, dafür aber mit Julian Albus auf der Aufbauposition, Connor Roß als Shooting Guard, Lukas Sipetic auf der Small Forward Position, Nelson Gyamerah als Power Forward und Chris Hoste auf dem Center. Dazu Max Schiff, Philipp Feldmann, Frieder Aichele und Philipp Graef von der Bank. Und das gegen das komplette NBBL-Team der Urspringschule inklusive Mario Blessing und Kevin Bright (dnp). Man startete sehr konzentriert in die Partie und ging durch einen Dreier von Kapitän Albus in der 3.Minute mit 5:4 in Führung. Auch drei Minuten später als Connor Roß per Korbleger zum 10:13 verkürzte, war kein Klassenunterschied zu erkennen. Beim Stand von 14:19 ging´s ins zweite Viertel. Wiederum drei Minuten später erzielte Lukas Sipetic per Freiwurf den 20:24 Anschlusstreffer. Die Young Tigers waren dran, bis jetzt! Trainer Pasios gönnte keinem seiner Starting-Five Spieler bis dato eine Pause, verlief das Spiel doch all zu gut. Der Gegner hingegen wechselte alle zwei Minuten munter durch ohne dass irgendein Bruch in deren Spiel kam, ganz im Gegenteil! Mit jeder Einwechslung kam neue Energie von der Bank, die uns das Leben schwer machte. Lag man in der siebten Minute nur mit 22:30 zurück, so stand es drei Minuten später schon 26:41, gleichzeitig der Halbzeitstand. Trainer Pasios war bis dahin zufrieden mit seinen Schützlingen. Wer dachte, dass nun der große Tübinger Einbruch kommt, hatte sich gewaltig getäuscht. Mit 14:14 verlief auch das dritte Viertel ausgeglichen, sehr zur Freude von Familie Sipetic und Hoste die es sich auf der „selten-blöd“ konstruierten Tribüne der Urspring Halle bequem gemacht hatten, mit Vesperkorb, Getränken und Obst. „Selten-blöd“ ganz einfach deswegen, weil man von der Tribüne aus nichts sieht, bestenfalls das halbe Feld! 40:55 und noch zehn Minuten zu spielen. Durch einen 8:0 Run zog der Gastgeber innerhalb von vier Minuten auf 40:63 davon, dann erst erzielte Nelson Gyamerah per Freiwurf die ersten Tübinger Punkte im letzten Spielabschnitt. Insgesamt erzielte man nur fünf magere Pünktchen in diesem Viertel. Die Luft war raus und der Kräfteakku auf nahezu 0 gesunken. Schlussendlich verlor man mit 45:71 gegen die Klosterschüler, die auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Favoriten auf den Gewinn des NBBL-Titels gelten.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Gyamerah 18 (7 Reb.), Albus 12 (7 Reb.), Hoste 6, Roß 4, Sipetic 3, Feldmann 2, Schiff, Graef (dnp), Aichele (dnp)


Sieg im letzten Heimspiel der regulären Saison

 

Den Grundstein zum 86:80 Erfolg über den Ulmer Bundesliganachwuchs legten die Young Tigers Tübingen in der ersten Halbzeit, welche man mit 51:36 für sich entscheiden konnte. Die zweite Halbzeit verlief aus Tübinger Sicht alles andere als souverän, lies man den Gegner doch all zu oft zu leichten Punkten kommen. Insbesondere der Ulmer Aufbauspieler Stefanovic, der per Doppellizenz auch für das Weissenhorner Pro B Team auf Korbjagd geht, war nicht zu stoppen. 31 Punkte, darunter einige spektakuläre Treffer gingen allein auf sein Konto. 44 Punkte erzielte der Gegner in Hälfte Zwei, viel zu viele aus Sicht des Tübinger Trainers wollte man den Gegner doch bei unter 60 Punkten halten. Mit dem 2,07m großen Wenzel, Aufbauspieler Mc Duffie und Small Forward Schlüter fehlten dem Ulmer Team drei Starting Five Spieler und da der talentierte U16-Jahrgang parallel spielte, war der Gegner nur zu acht angereist. Dementsprechend angefressen war Trainer Pasios nach der Partie über die Defense von manch einem seiner Akteure.

Zu Beginn schien alles nach Plan zu verlaufen. Im Angriff kam man oft zu leichten Punkten, nur in der Defense agierte man nicht entschlossen genug. Mit 28:20 und 23:15 gingen die ersten beiden Abschnitte an die Young Tigers Tübingen. Doch mit  Beginn der zweiten Halbzeit witterten die Spatzen ihre Chance, liefen almälig heiß und verkürzten Punkt um Punkt. Stand vor dem entscheidenden letzten Viertel 69:62.

In den ersten fünf Minuten konnte man den Vorsprung wieder ein wenig ausbauen auf scheinbar komfortable 12 Punkte (79:67), doch der Gegner gab nicht auf, sondern kämpfte sich mit letzter Kraft nochmals auf vier Punkte heran zum Stand von 84:80 (10.). Ballbesitz Tübingen und ein Foul an Denis Cvitkovic, der an der Freiwurflinie die Nerven bewahrte und beide verwandelte. Stand 86:80 wenige Sekunden vor Schluss. Die Partie war entschieden. Am Sonntag geht’s für die Young Tigers Tübingen zum Hauptrundenabschluss nach Urspring, danach folgt die Relegationsrunde.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 22, Cvitkovic 21, Gyamerah 17 (8 Reb.), Albus 12, Tümpel 7, Hoste 5 (12 Reb.), Schiff 2, Sipetic, Roß, Aichele, Feldmann


Souveräner Sieg gegen das Tabellenschlusslicht

 

Durch einen nie gefährdeten 93:60 (55:37) Sieg über den Tabellenletzten aus Nürnberg fuhren die Young Tigers Tübingen am Sonntagvormittag ihren insgesamt vierten Saisonsieg ein. Mit dabei, Last-Minute Transfer Leo Tümpel (Jahrgang 1994). Albus, Hoste und Co. starteten stark in die Partie. Nach vier Minuten stand es 12:2. Allen voran Chris Hoste´s „Monster-Dunk“ über die halbe Nürnberger Mannschaft sorgte für tobenden Applaus von den Zuschauerrängen. Mit solider Defense und schnellem Passspiel in der Offense zog man bis zum Viertelende auf 31:17 davon. Aufbauspieler Sidney Grosse-Kleimann hatte zu diesem Zeitpunkt schon 16 Punkte   (vier Dreier) auf seinem Konto. Auch im zweiten Viertel geriet die Tübinger Angriffs-Maschinerie nicht ins stocken, doch wurde man auf Grund der hohen Führung nachlässiger in der Verteidigung. So erzielte der Gegner in diesem Abschnitt 20 Punkte, sehr zum Ärgernis von Trainer Manu Pasios. Halbzeitstand 55:37. Das dritte Viertel ähnelte dem zweiten sehr. Nur das Nötigste wurde getan und so blieb der Vorsprung konstant bei 20 Punkten Unterschied. Stand nach drei Vierteln 75:54. Die letzten zehn Minuten standen an. Denis Cvitkovic netzte seinen zweiten Dreier in diesem Spiel ein und Center Philipp Feldmann schickte direkt noch zwei Korbleger hinterher zur 82:54 Führung. Die Verteidigung stand jetzt endlich so, wie sich Trainer Pasios das vorstellte. Erst in der siebten Minute gelang es dem Gegner zum ersten die Tübinger Verteidigung zu durchbrechen und zu scoren. Auf Tübinger Seite waren es vor allem Max Schiff, Connor Roß und Neuzugang Leo Tümpel die durch gute Verteidigungsarbeit auf sich aufmerksam machen konnten. Gerade Max Schiff war an Effektivität kaum zu übertreffen. So erzielte der 1,92m große Small Forward in gerade einmal 12 Minuten Einsatzzeit neun Punkte und vier Rebounds bei einer Trefferquote von 100% aus dem Feld. Alle elf Spieler kamen zum Einsatz, wobei niemand mehr als 30 Minuten spielte. Das Reboundduell ging mit 49:28 an die Young Tigers und auch die Offense-Statistiken können sich sehen lassen. Besonders Sidney Grosse-Kleimann war nicht zu stoppen. Der nur 1,78m große Spieler kam auf insgesamt 35 Punkte, darunter acht von elf Dreiern (73%!!!). Alles in allem ein schönes Spiel aus Tübinger Sicht. Einziger Kritikpunkt von Trainer Pasios war die Punktausbeute des Gegners. „Eigentlich hätte man die unter 50 Punkten halten müssen!“, so der Trainer.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 35, Cvitkovic 12, Gyamerah 12, Hoste 10, Schiff 9, Albus 6, Feldmann 5, Roß 2, Tümpel 2, Graef, Aichele


Rückspiel und direkten Vergleich verloren

 

Mit einer Niederlage im Gepäck kamen die U19-Basketballer des SV 03 Tübingen am Sonntagabend von ihrem Auswärtstrip aus Heidelberg-Kirchheim zurück. Konnte man das Team Kurpfalz im Hinspiel noch knapp mit 69:67 besiegen, so hatte man im Rückspiel nicht den Hauch einer Chance. Lediglich die ersten drei Minuten der Partie konnte man dagegen halten. Durch einen erfolgreichen Dreipunktwurf von Sidney Grosse-Kleimann ging man sogar mit 7:5 (3.Minute, 1.Viertel) in Führung. Doch von da an schlichen sich Fehler über Fehler im Tübinger Spiel ein, allen voran im Ballvortrag. Weder Sidney Grosse-Kleimann noch Philipp Graef gelang es, den Ball gegen die aggressive Pressverteidigung der Kurpfälzer sicher nach vorne zu bringen. Immer wieder wurde man so unter Druck gesetzt, dass man reihenweise die Bälle entweder ins Aus oder in des Gegners Hände passte. Auch Julian Albus, der von Trainer Pasios kurzfristig von der Power Forward Position auf die Playmaker Position beordert wurde, hatte seine Probleme und produzierte Turnover über Turnover. Zur Halbzeit lag man schon mit 23:42 zurück, wobei das zweite Viertel einigermaßen ausgeglichen verlief (13:17). Nachdem der dritte Abschnitt wieder nur knapp an den Gastgeber ging (22:25), verlor man im letzten Viertel endgültig den Faden. Die Kurpfälzer schickten nochmals ihre besten Spieler aufs Feld, die uns mit einem Fast Break nach dem anderen und schnellem Passspiel überrollten. Da die Niederlage mittlerweile besiegelt war durften nun die ran, die sonst nicht so viel Einsatzzeit bekommen. Doch außer Grosse-Kleimann und mit Abstrichen Nelson Gyamerah schaffte es niemand an diesem Tag die gut organisierte Abwehr des Gegners zu durchbrechen und zu scoren. Mit 88:52 verlor man das Duell gegen einen ambitionierten PlayOff-Kandidaten, der sich mit den BIS Baskets Speyer um den letzten verbleibenden PlayOff-Platz streitet. 29% Wurfquote insgesamt (Kurpfalz 54%), 29 Turnovers (Grosse-Kleimann 7, Gyamerah 7, Albus 8), nur fünf Assists insgesamt, 52 Punkte erzielt….so kann man kein Spiel gewinnen. Am Sonntag geht es für die Young Tigers weiter mit einem Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Nürnberg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 20, Gyamerah 14, Sipetic 5, Albus 4, Schindel 3, Aichele 2, Hoste 2, Graef, Schiff, Feldmann


Sieg über den großen FC Bayern München

 

Eindrucksvoll meldeten sich die Young Tigers Tübingen nach dem 40:77 Debakel, vor zwei Wochen in Ludwigsburg, zurück. Mit 83:56 (47:20) wurde der Bayernnachwuchs um Nationalspieler Bogdan Radosavljevic regelrecht abgeschossen. Albus, Gyamerah und Co. legten los wie die Feuerwehr. Schnell führte man 9:2 (4.Minute) und Bayern Trainer Berthold Bisselik nahm seine erste Auszeit. Doch die brachte nicht den gewünschten Erfolg, denn der Tigersexpress geriet nicht ins Stocken, sondern nahm weiter an Fahrt auf. 25:5 stand es kurz vor Ende des ersten Viertels. Vor Allem Julian Albus und Sidney Grosse-Kleimann drückten mit jeweils acht Punkten im ersten Viertel dem Spiel ihren persönlichen Stempel auf. Unter Standing Ovations von Seiten der Zuschauer ging es beim Stand von 25:7 in die erste Viertelpause. Nicht einmal zehn Sekunden waren im zweiten Viertel gespielt als Power Forward Denis Cvitkovic von jenseits der Dreipunktelinie einnetzte. Cvitkovic, dem tags zuvor beim Oberligaauswärtsspiel in Möhringen rein gar nichts gelang, kam zum ersten Mal in dieser Saison von der Bank. Für ihn stand Lukas Sipetic in der Anfangsformation, der sich gleich im ersten Viertel mit fünf Punkten in Serie in die Scorerliste eintragen konnte. Die Münchener versuchten immer und immer wieder den Ball zu ihrem „Star“ – Spieler zu passen, doch meist blieb es nur beim Versuch, da die Verteidigung der Young Tigers so kompakt stand, dass sämtliche Bälle abgefangen wurden. So wurden einige schöne Fast Breaks gelaufen und die Führung stetig ausgebaut. Julian Albus, dem besten Tiger an diesem Tag, war es vorbehalten per Dreier die letzten Punkte vor der Halbzeit zu erzielen. Halbzeitstand 47:20. Mit dem Gefühl als sicherer Sieger vom Platz zu gehen startete man zu „cool“ ins dritte Viertel. Diesmal legten die Bayern los wie die Feuerwehr und netzten mal so eben neun Punkte in Serie ein. Auszeit Tübingen. Die viel etwas lauter aus, doch mit Erfolg. Lag man zur Auszeit „nur“ noch mit 49:29 (4.Minute, 3.Viertel) in Front, so waren es fünf Minuten später schon wieder über 30 Punkte Unterschied. Vor allem dank Cvitkovic, der in diesem Abschnitt 13 seiner insgesamt 23 Punkte erzielte, gingen man mit einer dicken 67:36 Führung ins letzte Viertel. Eine Vorentscheidung war da natürlich schon lang gefallen, dementsprechend locker gingen beide Mannschaften die letzten Minuten an. Ein 8:0 Run in den letzten zwei Minuten der Partie und der höchste Tübinger Saisonsieg der laufenden NBBL-Saison stand fest. Mit 83:56 gewann man die Partie und den direkten Vergleich gegen die nur einen Platz besser positionierten Münchener. Schlüssel zum Sieg war zum Einen die ganz hervorragende Verteidigungsleistung vom 1,93m großen Julian Albus gegen den 2,15m großen Radosavljevic, der sichtlich genervt war vom Tübinger Kapitän, der wie eine Klette an dem Hünen klebte, zum Anderen das disziplinierte Auftreten des gesamten Teams. So wurden die Vorgaben von Trainer Manu Pasios, die man im letzten Mannschaftstraining und kurz vor dem Spiel nochmals besprochen hatte umgesetzt.

In zwei Wochen gibt´s das nächste Heimspiel (Sonntag, 13.02.) gegen die bis dato sieglosen Nürnberger.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Cvitkovic 23 (10 Rebounds), Albus 20 (11 Rebounds, 6 Steals), Grosse-Kleimann 16 (4von6 Dreiern), Gyamerah 10 (7 Rebounds), Sipetic 5, Hoste 5, Schiff 4, Feldmann, Schindel, Graef


Hohe Niederlage in Ludwigsburg

 

Nichts zu holen gab es für die Young Tigers Tübingen im Auswärtsspiel  beim schwäbischen Rivalen, der BBA Ludwigsburg. Einzig und allein Lukas Sipetic, der jüngste im Tübinger Team, und über weite Strecken auch Power Forward Chris Hoste, hielten bei der hohen 40:77 (20:40) Niederlage zumindest offensiv dagegen. Einen rabenschwarzen Tag erwischten derweil die sonst so starken Spieler Albus, Grosse-Kleimann, Cvitkovic und Gyamerah. Gerade einmal 12 Punkte erzielte das Quartett zusammen, bei einer insgesamt (Feldquote+Dreierquote) sehr schwachen Wurfquote von nur 17 Prozent (4-24)! 43 Punkte weniger als sonst. Somit mussten andere Verantwortung übernehmen, wie z.B. der erst 16-jährige Sipetic. Der gebürtige Reutlinger wusste seine knapp 24 minütige Einsatzzeit zu nutzen und avancierte mit 12 Punkten zum Tübinger Topscorer. Effektivster Spieler in Reihen der Tübinger war aber ein anderer. Power Forward Chris Hoste, der sprunggewaltige Schwenninger erzielte 10 Punkte (5 von 6 aus dem Feld) und griff sich zudem noch fünf Rebounds ab. Er hatte jedoch einen sehr schweren Stand gegen den 2,07m großen Ludwigsburger U20-Nationalspieler Jonathan Maier. Konnte man den gegnerischen Nationalspieler in der ersten Halbzeit noch einigermaßen kontrollieren, so zeigte er spätestens mit Beginn der zweiten Halbzeit warum er vor wenigen Tagen in die U20-Nationalmannschaft berufen wurde. Ob Mitteldistanzwürfe, Dunkings oder Blocks! Der agile Centerspieler war nicht zu stoppen und erzielte in nur 24 Minuten Spielzeit 26 Punkte. Von der ersten Sekunde an dominierte der Gastgeber das Geschehen. Nach vier Minuten im ersten Viertel lag man 0:13 zurück. Zum Viertelende lief man schon einem 17-Punkte Rückstand (10:27) hinterher. Kontinuierlich bauten die Ludwigsburger ihren Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit waren es 20 Punkte Unterschied (20:40), zum Ende des dritten Viertels dann 29 (30:59) und 37 beim Endstand von 40:77, gleichzeitig die höchste Niederlage der laufenden Saison. Nun heißt es, Kopf hoch und schnell vergessen was gestern war. Zwei Wochen haben die Tübinger nun Zeit sich vor allem mental von der Niederlage zu erholen, bevor es mit einem Heimspiel am Sonntag, den 30.Januar gegen die Bayern aus München weitergeht.

 

Young Tigers Tübingen: Sipetic L. 12, Hoste 10, Cvitkovic 5, Roß 3, Schindel 3, Grosse-Kleimann 3, Gyamerah 2, Albus 2 Feldmann, Graef,


…und täglich grüßt das Murmeltier!

 

Wer kennt die Filmkomödie aus den ´90-zigern nicht, in der Bill Murray als Hauptdarsteller immer und immer wieder den selben Tag erlebt. So ähnlich ergeht es den Young Tigers Tübingen in ihrer ersten NBBL-Saison. Diesmal gegen das Basketballinternat ´Bis Baskets Speyer`. Mit 66:73 (34:37) verlor man mal wieder, zum insgesamt vierten Mal in dieser Saison ein enges Spiel, obwohl man kurz vor Schluss noch führte. Ähnlich wie schon gegen Ludwigsburg, in München oder zum Saisonauftakt Anfang Oktober in Speyer gelang es den Young Tigers nicht, im entscheidenden Moment kühlen Kopf zu bewahren um den Sack zuzumachen. Erschwerend kam hinzu, dass das Team um Kapitän Julian Albus leider wieder eklatante Schwächen beim Rebounden offenbarte. „Das Rebounden ist unser Hauptproblem in dieser Saison. Ausboxen und Rebounden ist eine Willensfrage. Leider sind wir da viel zu weich. Einige kämpfen, aber nicht alle und das stört mich ganz gewaltig., so Trainer Manu Pasios zum Tübinger Reboundproblem. Schaut man sich die Tübinger Reboundstatistik an, wird einem klar warum man erst zwei Siege (aus acht Spielen) auf dem Konto hat. Ganze zweimal konnte man das Reboundduell für sich entscheiden. Beides mal fuhr man Siege ein. Sechsmal verlor man das Reboundduell und in allen sechs Partien ging man als Verlierer vom Platz. So z.B. in der Partie gegen Speyer, in der die Bis Baskets sage und schreibe 20 Rebounds mehr holten, als der Tigers Nachwuchs.

Mit 56 (davon 22 Offensive-Rebounds) zu 36 ging das Reboundduell an die Gäste. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit, in der die Baskets immer knapp mit zwei, drei Punkten in Front lagen, stellten die Young Tigers zu Beginn der zweiten Halbzeit die Verteidigung um. Die Speyerer hatten Anfangs große Probleme mit der Tübinger 2-3 Zone. Immer wieder zwang man den Gegner zu wilden Würfen, doch leider landeten die Rebounds oft nicht da, wo sie eigentlich hätten landen sollen! Allen voran deren Power Forward Thimo Volk fischte sich einen Offensive-Rebound nach dem anderen ab und ermöglichte somit seinem Team immer wieder zweiten Wurfchancen. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 62:62 war für die Tübinger noch alles drin, doch schon eine Minute später führte der Gegner mit 67:62. Auch ein letzter Dreier von Denis Cvitkovic zum 66:69 ließ nur kurz Hoffnung aufkeimen, kassierte man doch im direkten Gegenangriff auch einen Treffer von jenseits der Dreipunktlinie. Schlussendlich gewannen die Speyerer das Spiel verdient mit 73:66. Auffälligste Spieler auf Seiten der Tübinger waren wieder einmal Topscorer Sidney Grosse-Kleimann mit 27 Punkten und Shooting Guard Nelson Gyamerah mit 11 Punkten und 11 Rebounds. Am kommenden Wochenende geht es für die Young Tigers weiter mit einem Derby beim Dauerrivalen Ludwigsburg.

 

Young Tigers Tübingen:

 

Grosse-Kleimann 27, Cvitkovic 12, Albus 12, Gyamerah 11, Hoste 4, Graef, Feldmann, Roß, Sipetic, Schindel, Aichele, Schiff


Niederlage in Ulm

 

Mit 81:57(48:21) verloren die Young Tigers Tübingen ihr Auswärtsspiel bei den Ulmer Spatzen recht deutlich. Um 10.30 Uhr kam der Tübinger Mannschaftsbus mit sechs Spielern in Ulm an. Einige Minuten später traf auch Familie Hoste aus Schwenningen ein. Die drei Spieler aus dem Stuttgarter Raum Roß, Grosse-Kleimann und Cvitkovic fehlten noch, doch das beunruhigte zu diesem Zeitpunkt noch niemanden, da es erst kurz nach 11 Uhr war und das Spiel um 12 Uhr begann. Als um 11.15 Uhr immer noch keiner der drei Spieler in der Halle war, wurden erste Anrufe und SMS getätigt. Zumindest Connor Roß meldete sich umgehend. Er hatte angenommen, dass das Spiel erst um 13 Uhr beginnt, saß aber schon im Zug nach Ulm. Doch von den beiden Tübinger Leistungsträgern Grosse-Kleimann und Cvitkovic, die sich per Auto auf den Weg nach Ulm machen wollten, erfuhr man nichts. Die Minuten verstrichen und Coach Pasios wurde immer nervöser. Jedes mal als ein Zuschauer die Halle betrat richteten sich alle Blicke der Tübinger Richtung Halleneingang. Auch Gästetrainer Rainer Bauer war beunruhigt, waren doch die Straßenverhältnisse an diesem Tag nicht besonders gut. Das Spiel begann pünktlich um 12 Uhr, ohne die beiden Ex-Ludwigsburger. Wären sie jetzt gekommen hätte Trainer Pasios sie nicht mehr einsetzten dürfen, da ein NBBL-Spieler zu Spielbeginn in der Halle sein muss. Insgesamt keine guten Vorraussetzungen für ein spannendes Derby. Die Ulmer starteten, im Gegensatz zu den Young Tigers, sehr konzentriert in die Partie. Vor allem deren Aufbauspieler Deon Mc Duffie war im ersten Viertel nicht zu stoppen. Er schenkte den Tigers 15 Punkte in zehn Minuten ein, darunter drei Dreier. Zu Beginn des zweiten Viertels lief man schon einem 14-Punkte Rückstand (27:13) hinterher, welchen die Spatzen bis zur Halbzeit auf 48:21 ausbauten. Man lag zwar  jetzt schon fast uneinholbar zurück, doch gab es auch einige schöne Szenen in Halbzeit eins zu bestaunen, wie etwa ein Tip-In Dunk von Power Forward Chris Hoste. Halbzeit, und immer noch kein „Lebenszeichen“ von den beiden Verschollenen. In der zweiten Halbzeit stellte man auf Zonen-Verteidigung um, was dem Gastgeber gar nicht gefiel. Die Tübinger Verteidigung stand nun so kompakt, dass es für den Gegner kein Durchkommen mehr gab. Zu oft suchten die Ulmer ihr Glück in wilden Würfen von jenseits der Dreipunktlinie mit einer insgesamt eher schwachen Quote von 26 %. Die Young Tigers Tübingen hingegen zeigten nun einige schöne Fastbreak-Angriffe und konnten wenn dann nur durch Fouls gestoppt werden. Insbesondere Nelson Gyamerah und Connor Roß liefen in der zweiten Halbzeit heiß und so holte man Punkt um Punkt auf. Sowohl das dritte (17:15) als auch das vierte Viertel (19:18) wurden gewonnen. Somit ging die zweite Halbzeit mit 36:33 an die Young Tigers Tübingen. Endstand 81:57. Wirkten die Young Tigers im ersten Durchgang doch sehr verunsichert, so zeigten sie sich in der zweiten Hälfte von einer ganz anderen Seite. Über eine gut-stehende Verteidigung fand man zurück ins Spiel. Doch rund 40 Punkte (durchschnittliche Punkteausbeute Gr.-Kleimann+Cvitkovic) fehlten den Tübingern bei diesem Spiel „Stell dir vor, Tübingen spielt gegen Bamberg und Bane Ratkovica und Chris Oliver sind kurz vor Spielbeginn spurlos verschwunden! Was machst du da als Trainer? Ich hatte das ganze Spiel über mein Handy in der Hand mit der Hoffnung dass sich einer von beiden meldet. Ich war sehr angespannt!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Eine halbe Stunde nach Spielende dann der erlösende Anruf von Denis Cvitkovic. Auf dem Weg von Ludwigsburg nach Ulm hatten sie eine Autopanne. Nichts ging mehr. Zu allem Überfluss hatten beide ihre Handys vergessen. Ein weiterer Freund, der im Auto saß hatte zwar ein Handy dabei, aber natürlich keine Nummer von Trainer Pasios oder einem anderen NBBL-Spieler. Nach einigen Stunden auf dem Seitenstreifen der Autobahn wurden sie schlussendlich vom ADAC „gerettet“.

 

Young Tigers: Gyamerah 19, Albus 11, Roß 10, Hoste 9, Graef 4, Schiff 4, Feldmann, Aichele


NBBL-ler fahren zweiten Saisonsieg ein

 

Am Sonntagmorgen um neun Uhr ging es für die U19 des SV03 Tübingen los. Ziel diesmal, das rund 250 km entfernte Nürnberg. Es gab kein Stau und die Straßen waren frei, so dass man pünktlich um 12 Uhr in Nürnberg eintraf. Da vor der NBBL-Partie noch ein JBBL-Spiel (Nürnberg gegen Jena) anstand und gerade das dritte Viertel begonnen hatte als die Young Tigers Tübingen die Halle betraten, nutzten sowohl die Spieler als auch Trainer Pasios die Möglichkeit zu schauen, was in der JBBL „so abgeht“. Vor allem Nikolai Ekimov, Point Guard in Diensten von den PlanOrg Juniors Jena lenkte/zog dabei alle Blicke auf sich. Jena dominierte und gewann recht deutlich. Im Anschluss traten dann die Young Tigers, ohne den erkrankten Jakob Nägele und den verhinderten Julian Schönbühler gegen das Tabellenschlusslicht NBC Nürnberg an. Die Partie begann gut für die Tübinger. Schnell lag man, unter anderem  Dank vier „wilden“ Dreiern von Sidney Grosse-Kleimann und Denis Cvitkovic, mit 20:9 (6.Minute, 1.Viertel) in Front. Der Nürnberger Coach Travnizek nahm seine erste Auszeit und von da an fanden seine Schützlinge immer besser ins Spiel, was daran lag, dass die Tübinger bis zur Halbzeit das Verteidigen fast komplett einstellten. Zwar ging das Viertel mit 21:16 an die Young Tigers, doch die Nürnberger angetrieben von ihrem besten Spieler, McDuffie, hatten Blut geleckt und witterten die Chance auf ihren ersten Saisonsieg. Einige Male wechselte die Führung bis zur Halbzeitpause. Lang schien es auch so, als würde der Gastgeber mit einer Führung in die Halbzeit gehen. Doch Grosse-Kleimann versenkte mit der Sirene einen Dreier zur Tübinger 45:44 Halbzeitführung. Trainer Pasios war somit zur Halbzeit schon bedient, wollte man den Gegner doch bei unter 50 Punkten halten und das nicht zur Halbzeit, sondern im gesamten Spiel. Im dritten Viertel konnte man zumindest die Intensität in der Verteidigung ein wenig steigern, so erzielte der Gegner nur magere fünf Punkte in diesem Abschnitt. Doch in der Offense lief nicht viel zusammen. Beim Stand von 56:49 ging es ins letzte Viertel. Kaum mehr hinsehen konnte Trainer Pasios bei dem was seine Schützlinge da auf dem Parket veranstalteten. So blieb es bis drei Minuten vor Ende der Partie eng. 64:58 führten die Young Tigers zu diesem Zeitpunkt als Denis Cvitkovic mit einem Mitteldistanztreffer einen alles entscheidenden 11:2Run einleitete der zum Endstand von 74:60 führte. „Im Spiel-Aufbau hatten wir heute große Probleme. Sidney und Philipp (Graef) waren beide überfordert aus welchen Gründen auch immer!“, so Trainer Pasios nach der Partie. Mit nun zwei Siegen und drei Niederlagen stehen die Tübinger im unteren Mittelfeld der Tabelle. Am kommenden Sonntag wartet dann mit dem Dauerrivalen Ulm ein ganz anderer Prüfstein auf die Young Tigers Tübingen. Will man dort gewinnen muss man viele Dinge besser machen.

 

Young Tigers Tübingen: Grosse-Kleimann 19, Cvitkovic 16, Hoste 14, Albus 12, Gyamerah 9, Graef 2, Feldmann 2, Aichele, Sipetic, Schiff


Kapitän Julian Albus führt seine Young Tigers Tübingen zum ersten Sieg

 

„Nicht schon wieder!“, das waren die Worte von NBBL-Trainer Manu Pasios eine Minute vor Ende der Partie als die Gäste aus der Kurpfalz per Korbleger mit 65:64 in Führung gingen. Doch es kam anders. Endlich hatten die Young Tigers das Glück, welches ihnen in den ersten drei NBBL-Spielen versagt blieb. 2,5 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Small Forward Nelson Gyamerah den alles entscheidenden Korb zum 69:67 Endstand.

Ohne den kurzfristig erkrankten Denis Cvitkovic und den privat verhinderten Jakob Nägele gingen die Young Tigers geschwächt in die Partie gegen das Team Kurpfalz. Dafür zum ersten Mal mit dabei, Julian Schönbühler der in der vorgezogenen Herren-Oberliga Partie (Sonntag 10 Uhr) ein starkes persönliches Debüt im Herrenbereich feierte.

Die Kurpfälzer erwischten vor ca. 100 Zuschauern in der Uhlandhalle den besseren Start und gingen mit 8:3 (vierte Minute) in Führung. Doch die Tübinger, allen voran Julian Albus, der im letzten NBBL-Spiel in der Offense viele unglückliche Aktionen hatte, hielten erfolgreich dagegen. Neun seiner insgesamt 25 Punkte erzielte der Kapitän der Tübinger Mannschaft in den ersten fünf Minuten des Spiels. 14:10 führte man Mitte des ersten Viertels und gab diese bis zum Ende des ersten Abschnitts auch nicht mehr ab. Mit einer 22:21 Führung gings ins zweite Viertel. Das Spiel blieb eng. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. Mal führten die Tübinger mit zwei, drei Punkten dann wieder die Gäste. Insgesamt 17 Mal wechselte die Führung. Erst zu Beginn der letzten zehn Minuten konnten sich die Gäste zum ersten Mal etwas (53:59 aus Tübinger Sicht) absetzten. Doch der bis dahin eher unscheinbar spielende Sidney Grosse-Kleimann übernahm in dieser schwierigen Phase Verantwortung und traf zwei wichtige Dreier zum 59.59. Die Halle stand Kopf. Im weiteren Verlauf konnte sich wieder kein Team entscheidend absetzten. Eine Minute vor Schluss beim Stand von 64:65 aus Tübinger Sicht, traf Grosse-Kleimann seinen dritten Dreier in diesem Viertel zur 67:65 Führung. Im direkten Gegenzug konnten die Kurpfälzer nur durch ein Foul gestoppt werden, gleichzeitig das fünfte persönliche Foul von Grosse-Kleimann. Genc Sefaja, an diesem Tag einer der Besten im Kurpfälzer Trikot, verwandelte beide Freiwürfe sicher zum 67:67 Ausgleich, 26 Sekunden vor Ende der Partie. Einwurf Tübingen. Geduldig spielte man die Zeit herunter und mit Ablauf der 24-sek. erzielte Shooting Guard Nelson Gyamerah den alles entscheidenden Korb zum 69:67 Sieg. Zwar hatten die Gäste nochmals die Chance auszugleichen, doch ein letzter Verzweiflungswurf ging daneben.

 

Young Tigers Tübingen: Albus 25 Punkte/7Rebounds/3Blocks, Grosse-Kleimann 19 Punkte/11Reb.!!!, Gyamerah 11 Punkte/8Reb., Hoste 6 Punkte/9Reb., Schönbühler 4 Punkte, Schiff 4 Punkte, Roß, Sieghörtner, Graef, Aichele, Feldmann


Dritte Niederlage im dritten Spiel

 

Mit 54:57 verloren die Young Tigers Tübingen ihr Auswärtsspiel am Sonntagnachmittag beim FC Bayern München bzw. beim FC Radosavljevic. Der 2,13m große U18-Nationalspieler dominierte von Anfang an das Geschehen. Ob per Dunk, Mitteldistanzwurf, Freiwurf oder einfachem Korbleger, Radosavljevic scorte nach belieben. Mehr als die Hälfte der Münchener Körbe gingen auf sein Konto.

30 Punkte, zehn Rebounds und drei Blocks standen am Ende der Partie für ihn zu Buche. Doch die Tigers waren keinesfalls chancenlos! Denn bis auf den Centerspieler der Bayern, hatte man alle anderen im Griff. So z.B. deren Point Guard Alex Blessig, der zu den besten Aufbauspielern seines Alters gehört und im Profikader des FC Bayern München steht. Blessig, erzielte in den Anfangsminuten des ersten Viertels sechs der acht Münchener Punkte wurde danach aber ganz hervorragend von Shooting Guard Nelson Gyamerah verteidigt. Insgesamt konnten sich nur vier Bayern-Spieler in die Scorerliste eintragen. Auf Seiten der Tübinger war es Denis Cvitkovic der zumindest in den Anfangsminuten der Partie hochprozentig traf und so maßgeblichen Anteil daran hatte, dass man nicht höher wie dem Viertelendstand von 10:16 zurücklag. Das zweite Viertel eröffnete der Gegner mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf, zugleich die höchste Führung (10:19) des gesamten Spiels. Doch Sidney Grosse-Kleimann hatte eine Antwort parat und markierte seine ersten Zähler der Partie zum 12:19 Zwischenstand. Punkt um Punkt kämpften die Tigers sich heran. Mit der Halbzeitsirene fand ein schön heraus gespielter Mitteldistanzwurf von dem, über die ganze Partie aufopferungsvoll kämpfenden, Power Forward Chris Hoste sein Ziel und so Stand es nur noch 26:28 zur Halbzeit. Das dritte Viertel war hart umkämpft. Sidney Grosse-Kleimann erzielte einige schöne Körbe und war, wenn dann nur durch Fouls zu stoppen. Unterstützung fand er meist in seinem Kumpel und Basketballweggefährten Denis Cvitkovic. 13 der 18 Tübinger Punkte in diesem Viertel erzielten die beiden Ex-Ludwigburger. Auf Seiten des Gastgebers waren es Blessig und Radosavljevic die in der Offense Verantwortung übernahmen und 15 der 17 Münchener Punkte markierten. 44:45 und noch zehn Minuten zu spielen. Durch sechs Punkte infolge vom quirligen Aufbauspieler Grosse-Kleimann konnte man nach langer Zeit mal wieder in Führung (50:49) gehen. Die Partie schien zu Gunsten der Tigers zu kippen. Die Defense stand nun sehr kompakt, so dass die Bayern große Probleme hatten ihren “Starspieler“ in Szene zu setzten. Daraus resultierten einige Ballgewinne, aber man schaffte es einfach nicht zu scoren. Das lag zum einen daran, dass man nicht entschlossen genug den Korb attackierte und zum anderen daran, dass auch noch viel Pech hinzukam. So zählte Tübingens Trainer Manu Pasios nicht weniger als 5 „In and Outs“, also Bälle die eigentlich schon im Korb waren, dann aber doch wieder raus fielen, in den letzten Minuten des Spiels. Einige Fouls und Freiwürfe später stand das Endergebnis von 54:57 und wieder einmal die Erkenntnis fest, dass man mehr als nur mithalten kann, mit den großen Namen der Liga. Mit ein wenig mehr Glück würde man jetzt nicht mit drei Niederlagen am Ende der Tabelle, sondern zumindest mit einem oder zwei Siegen irgendwo im Mittelfeld stehen.

 

Young Tigers Tübingen: Roß, Gyamerah 8, Grosse-Kleimann 17, Schiff, Nägele 4, Graef 3, Albus 1, Aichele, Hoste 7, Feldmann, Cvitkovic 14

 


Erstes Heimspiel der Young Tigers Tübingen

 

Im ersten Heimspiel der Saison 2010/2011 empfangen die Young Tigers Tübingen in der alt ehrwürdigen Uhlandhalle den ewigen Rivalen, die Basketball Akademie  Ludwigsburg. Wie viele Derbys bestritten diese beiden Basketball-Traditionsvereine schon gegeneinander? Von der U12 bis hoch zur Bundesliga duellieren sich die einzelnen Teams der Vereine schon seit Menschengedenken. Nun auch in der NBBL. Nachdem man die ersten drei NBBL-Spielzeiten noch gemeinsam als SG Ludwigsburg/Tübingen auf Korbjagd ging, stellen beide Vereine nun eigene Teams. Auf Seiten der Barockstädter sticht vor allem einer heraus. U18-Nationalspieler Besnik Bekteshi. Der 17-jährige gebürtige Kosovo-Albaner gehört zu den größten Talenten Deutschlands. Er ist Leistungsträger im NBBL-Team und der Regionalligamannschaft und steht außerdem im Bundesligakader der EnBW Ludwigsburg. Doch Bekteshi ist nicht der einzige Nationalspieler in Reihen der Ludwigsburger. Mit Justin Konietzke, Jonathan Maier, Jurek Olden und eben Bekteshi stehen aktuell vier Spieler in den Kadern der Jugendnationalmannschaften Deutschlands. Ein harter Brocken, den die Tübinger im ersten Heimspiel serviert bekommen. Trainer Manu Pasios gibt sich jedoch kämpferisch: „Besnik ist der Kopf der Mannschaft. Wir werden versuchen seine Wirkungskreise einzuschränken. Schaffen wir das, haben wir gute Chancen das Spiel eng zu gestalten und dann ist alles möglich!“, so der Tübinger Trainer zum „Gameplan“.

Auf Seiten der Tübinger sind bis auf den immer noch angeschlagenen Julian Schönbühler alle fit. Power Forward Chris Hoste konnte Anfang der Woche wegen Unwohlsein nicht trainieren, wird aber am Sonntag sicherlich mit von der Partie sein. Auch die beiden Neuzugänge Connor Roß und Jacob Nägele werden am Sonntag ihr Debüt im Tübinger Dress geben. Spielbeginn ist um 13 Uhr in der Uhlandhalle.


Young Tigers verlieren beim Mitaufsteiger Speyer

 

Mit 69:74 kassierten die Young Tigers Tübingen gleich die erste Niederlage bei ihrem NBBL-Debüt in Speyer. Anfang letzter Woche schien noch alles gut in (Basketball)-Tübingen. Einzig und allein Small Forward Julian Schönbühler lag mit Grippe krank im Bett. Am Freitag meldete sich dann Tübingens Topscorer Sidney Grosse-Kleimann krank ab und Sonntag früh kam dann auch noch Power Forward Denis Cvitkovic hinzu. Des weiteren fehlten dem Tübinger Team mit Connor Ross und Neuzugang Jacob Nägele (Anträge sind noch nicht durch) zwei wichtige Spieler im ersten NBBL-Spiel. So reisten die Young Tigers mit einem Rumpfteam, bestehend aus sechs NBBL-Spielern und 4 vier „Perspektiv“-Spielern ins gut 200 km entfernte Speyer. Auch mit dabei, Grosse-Kleimann, der zwar leicht angeschlagen war, aber trotzdem ordentliche Statistiken auflegte. 24 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists und 8 gezogene Fouls gingen auf sein Konto. Auch Power Forward Chris Hoste, Shooting Guard Julian Albus und Small Forward Nelson Gyamerah machten allesamt einen guten Job. Doch die von der Bank kommende Unterstützung fehlte diesmal. Einzig Philipp Graef wusste zu überzeugen und agierte gewohnt solide. „Ich hatte nicht die Möglichkeit so zu wechseln. Im Prinzip haben wir zu sechst gespielt und so kannst du nur schwer ein Spiel gewinnen. Vor allem nicht in der NBBL.“, so Trainer Pasios. Trotzdem waren die Tübinger nicht chancenlos. Man lief zwar immer einem kleinen Rückstand hinterher, doch der Gegner konnte sich nie weiter, wie auf neun Punkte absetzten. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 69:72 aus Tübinger Sicht war die Partie auf einmal wieder offen. Dreimal in Folge hatte man die Chance auszugleichen oder gar in Führung zu gehen. Doch erst verfehlte Julian Albus völlig freistehend von jenseits der Dreipunktelinie, dann rollte ein Korbleger von Philipp Graef wieder aus dem Ring, nachdem er schon drin war und zu guter letzt schoss Nelson Gyamerah, auch freistehend, daneben. Endstand 69:74.

Am kommenden Sonntag dann das erste Heimspiel gegen den Dauerrivalen aus Ludwigsburg. Spielbeginn 13 Uhr Uhlandhalle.


Young Tigers Tübingen starten in die Saison

 

Am Sonntag, den 17.10. starten die Young Tigers Tübingen in ihre erste NBBL-Saison. Gegner wird kein geringerer als das Basketballinternat Speyer sein. Die Pfälzer, die einige Auswahl- und Nationalspieler in ihren Reihen haben, gehören mit einem Durchschnittsalter von 16,6 Jahren zu den jüngsten Teams der Süd-Gruppe. Genauso wie die Young Tigers mussten die Speyerer sich im Frühsommer diesen Jahres erst einmal für die Nachwuchs Basketball Bundesliga qualifizieren, nachdem sie ein Jahr zuvor in der Abstiegsrelegation nicht genügend Siege einfahren konnten um die Liga zu halten. Dies jedoch gelang dem jungen Team um Trainer Reiner Chromik souverän.

Bis auf Small Forward Felix Sieghörtner, der sein Debüt erst eine Woche drauf im Heimspiel gegen Ludwigsburg geben wird, sind alle Spieler der Young Tigers Tübingen fit und somit einsatzbereit. „Endlich geht es los! Die Jungs können es kaum noch erwarten, dass die Saison beginnt!“ so Trainer Manu Pasios und, „Speyer hat ein starkes Team. Die wollen unbedingt in die Play Offs. Aber da haben wir natürlich was dagegen.“, so Pasios weiter. Spielbeginn 14 Uhr in der Nordhalle (Speyer).


Am 17.Oktober geht’s endlich los!!!

 

In gut drei Wochen starten die Young Tigers Tübingen in die Saison. Nachdem sich die Jungs im Frühsommer diesen Jahres erfolgreich für die Nachwuchs Basketball Bundesliga qualifizieren konnten, heißt es nun zu zeigen, dass die Tübinger in diese Liga gehören. Seit dem 23. August befindet sich die Mannschaft deshalb in der Vorbereitung um topfit in die Saison starten zu können. In einem ersten „lockeren“ Testspiel  gegen das Ulmer NBBL-Team konnten die Young Tigers schon mal ein bisschen NBBL-Luft schnuppern. Das Spiel wurde überraschender Weise mit 69:62 gewonnen. Überraschender Weise deswegen, weil der Gastgeber mit Stefanovic und McDuffie, zwei große Talente nach Ulm locken konnte, welche gleichzeitig auch für den neuen Kooperationspartner, die BG Illertal in der ProB auf Korbjagd gehen werden.

Da es schon die ersten Abgänge zu vermelden gibt, Samuel Taveira (keine Zeit wegen Abi), Cornelius Fischer (versucht sein Glück in der U 20) und Leo Zinn (Studium in Wiesbaden) bevor die Saison überhaupt begonnen hat, musste Trainer Manu Pasios handeln! Mit Christophe Hoste hat sich uns ein „mega“ Athlet angeschlossen. Der 17 Jahre alte Power Forward wird gleichzeitig mit Doppellizenz für das Schwenninger ProB-Team auf Korbjagd gehen. „Er ist ähnlich wie Antonis Sivorotka (…eins der größten Tübinger Talente, der mittlerweile in der zweiten griechischen Liga spielt). Groß, beweglich, sprunggewaltig, guter Schuss von Außen!“, so Trainer Pasios über seinen Neuzugang. Er wird die Lücke die Leo Zinn hinterlassen hat, mehr als nur füllen.

Den Platz von Cornelius Fischer auf der Shooting Guard Position wird künftig der Stuttgarter Connor Ross einnehmen. „Er hat seine Stärken vor allem in der Defense und ist für sein alter Alter schon recht kräftig.“, so Trainer Pasios über seinen zweiten Neuzugang. Der dritte Neuzugang ist kein wirklicher, denn er kommt aus den eigenen Reihen. Er war der Go-to-Guy der letzt jährigen JBBL-Mannschaft. Felix Sieghörtner, Sohn von Regionalligatrainer Claus Sieghörtner. Er ist vor allem eins, sehr jung! Doch trotz seines jungen Alters (Jahrgang ´95) ist er schon sehr abgezockt. „Er wird durch den Abgang von Samuel Taveira einiges an Spielzeit mehr sehen wie eigentlich eingeplant war!“, so Trainer Pasios über das 1.90m große und 94kg schwere Kraftpaket. Des Weiteren stehen mit Lucas Sipetic und Eddy Schindel zwei weitere ehemalige JBBL-Spieler bereit, die langsam an das NBBL-Niveau herangeführt werden sollen. Letzter Neuzugang bis jetzt ist Small Forward Frieder Aichele. Der 1.92m große Flügelspieler kommt vom Partnerverein TSG Reutlingen und war mit rund 20 Punkten im Schnitt erfolgreichster Werfer seines Teams.

 

Folgende Spieler stehen somit im NBBL-Kader:

Sidney Grosse-Kleimann, Julian Albus, Nelson Gyamerah, Denis Cvitkovic, Christophe Hoste, Philipp Feldmann, Philipp Graef, Max Schiff, Felix Sieghörtner, Lucas Sipetic, Frieder Aichele, Connor Ross, Julian Schönbühler, Eddy Schindel