16.09.2014

Sparkassen-Cup 2014: Hohes Niveau und großer Lerneffekt


Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der SV 03 Tübingen ein Jugend-Vorbereitungsturnier mit hochklassigen Nachwuchsmannschaften aus ganz Deutschland. Beim diesjährigen Sparkassen-Cup in den Hallen des Tübinger Sportinstitus kamen Basketballfans auf ihre Kosten. Am Samstagmorgen startete das Turnier mit den teilnehmenden Teams aus der jüngeren JBBL (Jugend-Basketballbundesliga). Die Young Tigers Tübingen eröffneten das Turnier mit der Begegnung gegen die Spielgemeinschaft der Crailsheim Merlins mit dem Team Basket München Nord. Für die sehr junge Mannschaft von den Coaches David Rösch und Felix Jung setzte es eine deutliche Niederlage zum Auftakt, die das Team und Trainer aber nicht verunsicherte, da besonders bei der JBBL-Truppe in diesem starken Teilnehmerfeld der Lerneffekt im Vordergrund stand. Auch in den anderen vier Spielen gingen die jungen Raubkatzen unglücklicherweise als Verlierer vom Feld. Auch Igor Perovic, Bundesliga-Trainer der WALTER Tigers Tübingen und seine Spieler Aleksandar Nadjfeji und Julian Albus, der selbst als Nachwuchsspieler schon beim Sparkassen-Cup spielte, waren unter den Zuschauern. Das Spiel um Platz fünf gegen die SG Rheinhessen war ein enges Spiel, dass schließlich die Gäste für sich enschieden.  "Besonders für unsere JBBL-Mannschaft war das ein sehr guter Test, da wir sehr viele junge Spieler haben, die noch nie in der JBBL gespielt haben", sagte Hansi Kienzle, Jugendkoordinator vom SV 03 Tübingen. Das Finale im JBBL-Turnier gewann der Bundesliga-Nachwuchs der Porsche Basketballakademie Ludwigsburg gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 61:51. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Spielgemeinschaft Crailsheim/ München Nord gegen die s.Oliver Baskets Akademie Würzburg durch. Die auswärtigen Teams übernachteten in Jugendherbergen, manche fuhren am Abend sogar wieder nach Hause um am nächsten Tag wieder zu kommen.

 


 

Foto: Benedikt Schweizer

Zeitgleich duellierten sich auch sechs NBBL-Mannschaften in der zweiten Turnhalle des Tübinger Sportinstituts. Bei der Siegerehrung am Sonntagabend ganz oben auf dem Treppchen standen die Jungs der Spielgemeinschaft Crailsheim/ Merlins und München Nord, die bereits mit einem hohem Erfolg über die NBBL-Truppe der Young Tigers Tübingen von Trainer Manuel Pasios ins Turnier starteten. Im zweiten Gruppenspiel gewannen die Young Tigers gegen den TV Dingolfing und qualifizierten sich somit für das kleine Finale am Sonntag gegen die Jugendmannschaft des deutschen Meisters FC Bayern München. Da Head Coach Pasios am Sonntag auf vier Leistungsträger verzichten musste, die bei der Südwestauswahl waren, gab es hier eine deutliche Pleite und der Tübinger NBBL-Nachwuchs wurde Vierter. Trotz des sportlichen Wettkampfs war das Konkurrenzdenken am Samstagabend beim gemeinsamen Grillen vor der Halle für kurze Zeit vergessen – am Morgen und Mittag noch Gegenspieler in der Halle saßen beim Essen in lockerer Runde zusammen. Insgesamt zeigten sich die Gäste und Veranstalter einmal mehr hochzufrieden: „Alles hat gut geklappt und ich denke, dass man schon gesehen hat, wie hoch das Niveau beispielsweise in den Final-Spielen war, die Qualität war zu sehen“, sagte Jugendkoordinator Hansi Kienzle abschließend.


 

Foto: Benedikt Schweizer

 

Die Platzierungen noch einmal im Überblick:

 

JBBL-Turnier:


  1. Porsche BBA Ludwigsburg

  2. Bayer Giants Leverkusen

  3. SG Crailsheim Merlins/ Team Basket München Nord

  4. s. Oliver Baskets Akademie Würzburg

  5. SG Rheinhessen

  6. Young Tigers Tübingen

 

 

NBBL-Turnier:


  1. SG Crailsheim Merlins/ Team Basket München Nord

  2. Porsche BBA Ludwigsburg

  3. FC Bayern München

  4. Young Tigers Tübingen

  5. TV Dingolfing

  6. Hanau White Wings


08.09.2014


Gute erste Eindrücke: JBBL-Team der Young Tigers geht mit Optimismus in neue Saison

Schon im Juni konnte die JBBL-Mannschaft der Young Tigers Tübingen den ersten verfrühten Erfolg der Saison verbuchen: Ein Vorbereitungsturnier in Speyer wurde mit dem ersten Platz abgeschlossen. In einem spannenden Finale schlugen die Jungs von Head Coach David Rösch das JBBL-Team der Hanauer White Wings. Seit nun genau einer Woche ist die Mannschaft in der Vorbereitung für die anstehende Spielzeit. Trotz der kurzen Trainingszeit und den wenigen Eindrücken findet der Trainer nur lobende Worte für seine neu formierte Truppe: „Die Jungs waren sehr fleißig in der trainingsfreien Zeit und sind bis jetzt sehr engagiert bei der Sache.“ Am kommenden Wochenende steht dann ein Highlight der Saison-Vorbereitung an: Wie auch das NBBL-Team misst sich die JBBL-Truppe beim SparkassenCup im Tübinger Sportinstitut mit Jugendbundesligateams aus ganz Deutschland. Bereits ein Wochenende darauf wird die Mannschaft wiederum ein Turnier in München spielen. Gegen Ende der Saisonvorbereitung steht dann noch ein Testspiel gegen Heidelberg und ein drittes Vorbereitungsturnier in Köln an. Insgesamt haben die jungen Basketballer stattliche zwölf Spiele vor Saisonbeginn zu bestreiten.

Aus dem letztjährigen JBBL-Kader bleiben den Trainern David Rösch und Felix Jung sechs Spieler erhalten, dazu stoßen sieben jüngere Spieler aus der eigenen Jugend zum Team. Drei Neuzugänge. verstärken das Team: Paul Nufer vom SV Möhringen und Lennart Müllerschön vom VfL Kirchheim spielen mit einer Doppellizenz bei den Young Tigers und Luca Franic, der aus Kroatien mit seiner Familie in die Region zieht, sind ab sofort Bestandteil der Mannschaft. So steht den Coaches Jung und Rösch ein 16-köpfiger Kader zur Verfügung, der bewusst so breit aufgestellt ist: „Alle Spieler sind auf einem Top-Level und wir wollen allen die Chance geben hier in der Region auf Top-Niveau Basketball zu spielen“, so Rösch.


Durch die neue Zusammensetzung der JBBL-Gruppe Südwest mit starken Gegnern wie Bayern München, Urspring oder Ulm erwarten die Mannschaft keine einfachen Aufgaben in der neuen Runde. „Das ist eine toughe Gruppe, aber wir sehen das locker und nehmen uns der Aufgaben an“, will sich Trainer Rösch mit seiner Mannschaft auf keinen Fall verstecken. Der zweite Trainer Felix Jung macht gerade seine B-Lizenz und soll aufgrund Röschs Tätigkeit im Trainerteam der WALTER Tigers dieses Jahr noch mehr Verantwortung im Trainerteam übernehmen.

Das ausgegebene Ziel von Rösch ist der frühzeitige Klassenerhalt, sprich eine Platzierung unter den ersten vier Teams der Gruppe. Fernab von Vorsätzen in der regulären Saison hat Rösch gewichtige interne Ziele: „In dieser Regions-Mannschaft und mit unseren eigenen Vereinsspielern wollen wir jeden Spieler individuell weiterbringen. Unser Ziel ist es einen Bundesliga-Spieler auszubilden und das fängt hier schon mit 16 Jahren an.“


 

Nachdenklich aber stolz             05.05.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert im letzten Spiel der Saison bei der SG Rheinhessen mit 78:87 (38:39). Mit neun Siegen in zehn Spielen beendet das Team dennoch die Saison als stolzer Gruppensieger.

Mit dem gesamten Kader machte sich die Mannschaft am vergangenen Sonntag auf zur letzten gemeinsamen Auswärtsfahrt dieser Saison. Einzig auf den bei einem Familienfest weilenden Aufbauspieler Alex Kübel musste das Team verzichten. 

Dass der Gegner heiß auf dieses Spiel sein würde, war den jungen Tigern bewusst, zumal man noch keine Partie in der laufenden Relegationsrunde abgegeben hatte. Dennoch war der Bundesliganachwuchs überrascht von der Körperlichkeit und Aggressivität mit der die Gastgeber zu Werke gingen. Im ersten Viertel gelang es dank einer hohen Wurfquote das Spiel eng zu gestalten. Besonders auffällig auf Tübinger Seite war Flügelspieler Marko Bjelosevic, der sich furchtlos immer wieder durch mehrere hessische Verteidiger durchsetzen konnte. Zur ersten Viertelpause lag das Team mit 21:20 in Front.

Die Gastgeber machen ihre Punkte fast ausschließlich in Brettnähe, was die Raubkatzen im zweiten Viertel besser in den Griff bekommen wollten. Allerdings verpasste man immer wieder, nachdem man einen Korb verhindern konnte, den Rebound zu sichern, was die Gastgeber für sich zu nutzen vermochten. Jedoch wurde man nicht müde sich in das Spiel hinein zu kämpfen. Allen voran ging Aufbauspieler Theo Orfanidis, der wichtige Punkte für seine Mannschaft erzielte. Zur Halbzeit hatte man dennoch fast 20 Würfe weniger als der Gegner versucht, was die fehlende Konsequenz beim Rebound und die Probleme der Tübinger mit der aggressiven Spielweise des Gegners unterstreicht. Der Halbzeitrückstand von 38:39 deshalb mehr als trügerisch.

In der zweiten Halbzeit gelang es nicht die Intensität in der Verteidigung in einem notwendigen Maß zu steigern und so spielten sich die Hessen nun förmlich in einen Rausch und trafen fast nach Belieben ihre Würfe. Für Tübingen übernahm nun offensiv ein ums andere Mal der Tübinger Ausnahmespieler Jeferson Hiller das Ruder, was weiterhin das Spiel offen hielt. Vor dem Schlussviertel stand es 58:64. 

Drei Minuten vor Spielende war die Führung der Hausherren auf 11 Punkte angewachsen, was Tübinger per Auszeit beantwortete. Im Folgenden nahm man sich vor die Uhr zu stoppen und die SG Rheinhessen für Freiwürfe an die Linie zu schicken. Diese spielten Tübingen in die Karten und trafen lediglich 3 ihrer 14 Versuche. Da man es jedoch im Gegenzug nicht schaffte, konstant abzuschließen, verlor man am Ende verdient mit 78:87.

Nach dem Spiel sagte Headcoach David Rösch: „Auch wenn wir heute nicht an unsere bisherigen Leistungen anknüpfen konnten, so bin ich dennoch stolz auf meine Mannschaft, die sich im Laufe der Saison exzellent entwickelt hat. Dass wir heute verloren haben, gibt uns zu denken und motiviert uns weiter an uns und unserem Spiel zu arbeiten.“

Zum anschließenden Grillfest der Gastgeber wurden die jungen Tiger herzlich eingeladen und nach einer gemeinsamen Runde Bump verabschiedete sich das Team in die spielfreie Zeit. Nach der Saison ist aber bekanntlich vor der Saison: Am kommenden Samstag, den 10.05.14 findet bereits das erste Tryout für die kopmmende JBBL-Saison statt. Alle Spieler der Jahrgänge 1999 und 2000 sind eingeladen. Um Anmeldung bei Headcoach David Rösch (david.roesch[at]sv03.com) wird gebeten. 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (23 Punkte), Can Sarikaya (17), Theo Orfanidis (12), Marko Bjelosevic (11), David Schmolz (6), Hannes Hertwig (4), Timo Liebelt (4), Vasilios Papadopoulos (1), Tim Konrad, Said Bristina, Enno Knak, Mattis Mann.


Heimsieg bei heimischem Saisonabschluss        27.04.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im letzten Heimspiel der Saison gegen die BIS Baskets Speyer mit 75:59 (39:32). Spieler des jungen Jahrgangs übernehmen beim neunten Sieg in Folge viel Verantwortung.

Die Mannschaft hatte die Osterferien genutzt um neue Kräfte zu sammeln: Lediglich zu einer Trainingseinheit traf man sich und genoss die Chance auf Bundesligaparkett den Ball im Korb zu versenken.

Trotz fehlender Übungseinheiten startete das Team gut in die Partie. Zum ersten Mal in dieser Saison stand Aufbauspieler Alex Kübel in der Startformation und organisierte selbstbewusst die junge Mannschaft, die ohne den aussetzenden Ausnahmespieler Jeferson Hiller antrat. Die ersten Punkte erzielte Can Sarikaya gekonnt in Brettnähe. Der wieder genesene Flügelspieler Marko Bjelosevic startete mit seinem Dreier nachfolgend einen 14:3-Lauf seiner Mannschaft bis zur 6. Spielminute. Dann fand der Gegner aus der Pfalz besser ins Spiel und startete einen 9:0-Lauf, was eine Tübinger Auszeit nötig machte. Es folgte ein Tübinger 9:1-Lauf, den wiederum Speyer mit einer Auszeit beantwortete. Mit 27:21 ging es in die erste Viertelpause. 

Ein großes Tübinger Problem an diesem Sonntag waren die Rebounds. Magere 5 Stück hatte man sich im gesamten ersten Viertel geschnappt. Im zweiten Viertel arbeiteten deshalb nun alle Spieler mit, um im diesen Bereich als Mannschaft erfolgreicher zu sein. Insgesamt 8 (!!!) Spieler schnappten sich in diesem Viertel mindestens einen Rebound und betonten somit die positive Einstellung des Teams in diesem letzten Heimspiel der Saison. Durch einen gut aufgelegten Speyerer Tilo Kramer blieben die Gäste dennoch weiter im Spiel. Sehenswert war der letzte Punkt vor der Viertelpause: Aufbauspieler Kübel konnte zwei Speyerer Verteidiger hinter sich lassen und fand den besser positionierten Vasili Papadopoulos, der nach einer langen Durststrecke einen Dreier zum 39:32-Pausenstand versenkte. 

Das dritte Viertel war geprägt von exzellenter Tübinger Verteidigung, die ein ums andere Mal in leichten Punkten resultierten. Besonders stark in dieser Phase war Timo Liebelt, der 8 seiner 9 Punkte im dritten Viertel erzielen konnte und sich diese durch seinen unermüdlichen Einsatz in der Verteidigung verdiente. Alle Spieler erhielten in dieser Phase nun ausreichend Spielzeit und besonders die Spieler des jüngeren Jahrgangs konnten viel Spielpraxis sammeln. Vor dem letzten Viertel stand es 57:43. 

Im Schlussviertel ließ die Intensität in der Tübinger Verteidigung merklich nach, was Speyer zu nutzen wusste. Der Speyerer Ausnahmespieler Cedric Kral, der im gesamten Spiel kaum aufgefallen war, erzielte nun fünf Punkte in Folge und brachte sein Team nochmal auf 53:65 heran. Auf Tübinger Seite übernahm nun in der Schlussminuten Can Sarikaya das Ruder. Der Tweener, der punktemäßig seine beste Saisonbestleistung zeigte, war von Speyer nicht zu stoppen und avancierte zu seinem Garanten für den Sieg. 

Bei der anschließenden Saisonabschlussfeier im Partnerrestaurant „Reefs“ feierte die Mannschaft zusammen mit den Familien ein erfolgreiches Basketballjahr. Am kommenden Wochenende geht es für die Mannschaft noch einmal nach Hessen, wo bei der SG Rheinhessen die Saison beendet wird.  

Für Tübingen spielten:
Can Sarikaya (20 Punkte), Said Bristina (12), Mattis Mann (9), Timo Liebelt (9), Tim Konrad (6), Marko Bjelosevic (5), Vasilios Papadopoulos (5), Alex Kübel (4), Hannes Hertwig (2), Theo Orfanidis (2 / 6 Rebounds), Milos Nadjfeji (1), Malte Kaiser.


Mit Teambasketball zum Gruppensieg        13.04.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im Heimspiel gegen die Junior Baskets Rhein Neckar mit 82:58 (49:32). Da die SG Rheinhessen gegen Hanau unterlag, steht das Team bereits zwei Spieltage vor Ende der Relegationsrunde als Gruppensieger fest.

Auch am ersten Sonntag der Osterferien mussten die jungen Tiger wieder zahlreiche Ausfälle kompensieren. Mit David Schmolz, Marko Bjelosevic und Christian Schuller musste das Team gleich auf drei Spieler verzichten, die mit Knöchelverletzungen ausfielen. 

Unkonzentriert startete man in die Partie: Der Sprungball ging verloren und die Gäste nahmen die Einladung für die ersten beiden leichten Punkte dankend an. Offensiv kam das Team über den gut aufgelegten Can Sarikaya ins Spiel der sich leichtfüßig ein ums andere Mal durchsetzen konnte. In der Verteidigung hingegen investierte das Team zu wenig und so starteten die Gäste einen 9:0-Lauf bis zur 6. Spielminute und gingen mit 13:8 in Führung. Es war die einzige Führung der Gäste in diesem Spiel. Nach der notwendigen Auszeit zogen die Hausherren dann das Tempo an und übernahmen mit einem 10:1-Lauf verdient bis zur Viertelpause die Führung.

Im zweiten Viertel fingen die jungen Tiger sofort Feuer und legten in den ersten beiden Minuten einen 12:2-Lauf aufs Parkett. Besonders beachtlich in dieser Phase die Leistung von Flügelspieler Mattis Mann, der nicht nur sicher seine Würfe aus Distanz verwandeln konnte, sondern auch in der Verteidigung eine beachtliche Leistung zeigte. Sehenswert zudem die spektakulären Punkte von Basketballzwerg Alex Kübel, der sich gegen drei Verteidiger der Gäste durchsetzte und per Korbleger abschließen konnte. Insgesamt war es jedoch die geschlossene Mannschaftsleistung, die überragende 31 Punkte im zweiten Viertel möglich machte. Mit einer komfortablen 49:32-Führung ging es in die Halbzeitpause. 

Bereits in der ersten Halbzeit hatte Headcoach David Rösch alle Spieler eingesetzt und auch nach dem Seitenwechsel konnten sich erneut alle Spieler des tief besetzten Kaders beweisen. Zunächst sorgte Ausnahmespieler Jeferson Hiller jedoch, nachdem ihn seine Mannschaft mustergültig in Szene gesetzt hatte, für die ersten Punkte des Viertels und verwandelte auch den zugesprochenen Bonusfreiwurf. Im Folgenden fanden einige Tübinger Würfe nicht ihr Ziel, was jedoch durch die exzellente Reboundarbeit von Centerhüne Enno Knak egalisiert wurde. Ein ums andere Mal erkämpfte er zweite Chancen für sein Team und wusste auch mit Kontakt zu punkten. Mit 62:43 ging es in die letzte Viertelpause. 

Im letzten Viertel ließ der Tübinger Bundesliganachwuchs Nichts anbrennen und führte zwischenzeitlich mit 27 Punkten. Immer wieder gelangen nun auch einfach Punkte im Schnellangriff, die man sich durch viel Herz in der Verteidigung erarbeitet hatte. Am Ende gewann das Team mit 82:58 und feierte ausgiebig den 8. Sieg in Folge!

Auch Igor Perovic, Headcoach der WALTER Tigers Tübingen, war mit Assistent Alexandar Nadjfeji und seiner Familie in die Halle gekommen um den Nachwuchs zu beobachten und lobte die Mannschaft: „They all play great!“

Nach diesem Erfolg und der gleichzeitigen Niederlage des Tabellennachbarn SG Rheinhessen gegen Hanau ist den jungen Tigern der Gruppensieg zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. Die Osterpause hat sich die Mannschaft somit redlich verdient.  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (18 Punkte / 12 Rebounds), Can Sarikaya (15), Enno Knak (11), Mattis Mann (10), Theo Orfanidis (8), Timo Liebelt (6), Milos Nadjfeji (4), Alex Kübel (3), Said Bristina (3), Hannes Hertwig (2), Tim Konrad (2), Vasilios Papadopoulos.


Klare Verhältnisse                       06.04.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt mit 93:79 (48:28) in Hanau und sorgt damit nach dem knappen Sieg im Hinspiel für klare Verhältnisse. Der Klassenerhalt ist damit gesichert. Nun will der Bundesliganachwuchs den Gruppensieg.

Die Mannschaft machte sich früh auf zu einem der weitesten Auswärtsspiele in dieser Saison. Verzichten musste das Team dabei auf Aufbauspieler Theo Orfanidis, der mit einer Verletzung am Handgelenk ausfiel. 

Die jungen Tiger fanden direkt gut ins Spiel und profitierten dabei von den zahlreichen Hanauer Fehlern. In der 5. Spielminute stand es so schnell 11:4. Nach einer Auszeit zeigte der Gastgeber jedoch ein anderes Gesicht und gestaltete die zweite Hälfte des Viertels ausgeglichen. Auf Tübinger Seite war es vor Allem Can Sarikaya, der immer wieder seine Variabilität unter Beweis stellte und besonders offensiv Akzente setzen konnte. Mit 21:17 ging es in die erste Viertelpause.

Das zweite Viertel gehörte dann ganz dem Tübinger Bundesliganachwuchs: Knallharte Verteidigung ebnete den Weg für einen 10:0-Lauf bis zur 13. Minute. Angetrieben wurde die Mannschaft dabei vom früh foulbelasteten Jeferson Hiller, der von Hanau nicht zu bändigen war. Es folgten einige ansehnliche Korbaktionen des Hanauer Innenspielers Oliver Rohs, der an diesem Tag Hanaus bester Spieler war. Tübingen hielt jedoch ihrerseits stark als Mannschaft dagegen. Immer wieder setzte das Team nun Innenspieler Christian Schuller in Szene, der zudem von der Freiwurflinie bei drei Versuchen fehlerfrei blieb. Zur Halbzeit stand es so 48:28 für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel waren es die Gastgeber, die bereits im Hinspiel immer wieder einen Weg zurück ins Spiel  gefunden hatten, welche nun den Ton angaben: Kaum ein Rebound schnappten sich die jungen Tiger in dieser Phase und ließen jegliche Bissigkeit vermissen. Nach einer Tübinger Auszeit brachte Kapitän Hannes Hertwig mit seinem kontrollierten Spielaufbau seine Mannschaft wieder in die Spur. Zudem erwischte der Aufbauspieler einen Sahnetag von der 3-Punkte-Linie und blieb von „Downtown“ ohne Fehlwurf. In der Verteidigung schaltete die Mannschaft einen Gang hoch und ging mit 69:52 ins letzte Viertel.

Das Spiel war jedoch noch lange nicht beendet. Beide Teams lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch. Hanau versuchte sich defensiv vorrangig mit Fouls zu helfen und zwang die Tübinger dazu per Freiwurf zu punkten. Allerdings fielen die Würfe nicht konstant, sodass sich die Gastgeber in der 38. Minute auf sieben Punkte herankämpfen konnten. Jedoch sorgte der Bundesliganachwuchs in der Schlussphase mit starken Nerven für klare Verhältnisse. Besonders stark war Hiller, der mit sieben Punkten in Folge einer der Garanten für den Sieg wurde. Mit 93:79 setzte man sich am Ende durch. Ein Wehrmutstropfen: In den Schlussminuten musste David Schmolz wegen einer Verletzung am Sprunggelenk das Spielfeld verlassen. Die Diagnose steht noch aus. 

Headcoach David Rösch zum Sieg seiner Mannschaft: „Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gezeigt, jedoch verdient gewonnen. Ich sehe bei jedem Spieler Fortschritte und weiterhin die Begeisterung dafür, besser zu werden. Das ist eine tolle Grundlage für die ausstehenden Saisonspiele!“

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (24 Punkte), Hannes Hertwig (20), Can Sarikaya (13), David Schmolz (9), Christian Schuller (7), Said Bristina (7), Vasilios Papadopoulos (4), Tim Konrad (4), Timo Liebelt (2), Enno Knak (2), Alex Kübel (1), Mattis Mann.


Wie gewonnen, so zerronnen – oder doch nicht?     16.03.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert unglücklich im Heimspiel gegen die Würzburg Baskets Akademie mit 65:66. Da Würzburg jedoch ohne Pässe angereist ist, bleibt die endgültige Entscheidung über den Spielausgang offen.

Bereits im Hinspiel bereitete Würzburg der Mannschaft durch ihre physische Spielweise große Probleme. Jedoch konnte man dieses mit 74:60 für sich entscheiden. Wie auch schon vergangene Woche in Speyer, musste das JBBL-Team ohne Ausnahmespieler Jeferson Hiller antreten, der einige Stunden später sein erstes Spiel für das NBBL-Team absolvieren sollte. 

Von Beginn an bereiteten die Würzburger Aussenspieler der Tübinger Verteidigung große Probleme. Zwar hatte man sich explizit auf den starken Zug zum Korb der Gäste vorbereitet, war jedoch immer wieder überrascht und musste zum Foul als letztem Mittel greifen. So lag man bereits nach dem ersten Viertel mit 14:20 zurück. Im zweiten Viertel wuchs die Tübinger Verunsicherung und kaum ein Wurf fand sein Ziel. Kampflos geschlagen geben wollte man sich jedoch nicht. Besonders auffällig war Tübingens Neuzugang Timo Liebelt. Dieser ackerte für jeden Rebound und hielt sein Team so im Spiel. Zur Halbzeit stand es 30:35 aus der Sicht der Gastgeber.

Im dritten Viertel war es Can Sarikaya, der für Tübingen immer wieder offensiv Impulse setzen konnte. Einen Führungswechsel vermochten die jungen Tiger jedoch nicht herbeizuführen, da die zugesprochenen Freiwürfe in dieser Phase nicht fallen wollten. Liebelt kämpfte weiter wie ein Berserker und hielt Tübingen wie auch schon im zweiten Viertel am Leben. Am Ende gelangen dem Flügelspieler aus Steinenbronn 14 Punkte, 9 Rebounds und 7 Steals. Eine tolle Leistung in seinem dritten JBBL-Spiel überhaupt.

Im letzten Viertel schafften die Hausherren dann endlich den Kraftakt und konnten 6,4 Sekunden vor Ende per Freiwurf durch Said Bristina in Führung gehen. Im Anschluss gelang es jedoch nicht, den antretenden Würzburger Aussenspieler Alexander Lauts am Abschließen zu hindern und dieser netzte in der Schlusssekunde mit Foul zum 65:66 ein. Die bittere Niederlage war besiegelt – oder doch nicht?

Da Würzburg keine Spielerpässe eingepackt hatte und die Spieler sich auch sonst nicht ausweisen konnten, bleibt der Spielausgang offen. Die Staffelleitung wird kommende Woche über einen eventuellen Spielverlust entscheiden. Ein Tübinger Sieg und damit der sichere Klassenerhalt bleibt somit weiter möglich.

Headcoach David Rösch zur ersten Niederlage seiner Mannschaft in der Relegation: „Würzburg war heute die bessere Mannschaft. Wir haben unsere Würfe nicht getroffen und defensiv zu keiner Zeit das Spiel kontrolliert. Dass wir uns am Ende eine Siegchance erkämpft haben, ist aller Ehren wert, wir müssen jedoch schon früher einen Gang hoch schalten, um erfolgreich zu sein.“ 

Für Tübingen spielten:
Can Sarikaya (17 / 7 Rebounds), Timo Liebelt (14 / 9 / 7 Steals), Marko Bjelosevic (12), Hannes Hertwig (9), David Schmolz (7), Said Bristina (5), Mattis Mann (1), Alex Kübel, Vasilios Papadopoulos, Theo Orfanidis, Christian Schuller, Tim Konrad.


Weiße Weste verteidigt              09.03.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt mit 93:72 bei den BIS Baskets Speyer und bleibt auch im fünften Relegationsspiel unbesiegt. 

Die Mannschaft reiste mit einer großen Aufgabe vor der Brust nach Speyer: Zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit musste das Team auf Ausnahmespieler Jeferson Hiller verzichten, der wegen einer Schulveranstaltung nicht dabei sein konnte.

Angespannt, aber dennoch konzentriert startete die Mannschaft in die Partie und erwischte sogleich einen guten Start: Eine hohe Intensität der Tübinger Verteidigung zwang die Gastgeber zu einigen Ballverlusten und Tübingen konnte bis zur 4. Spielminute mit 7:0 in Führung gehen. Nach einer Auszeit spielte der Zweitliganachwuchs befreiter auf und die jungen Tiger konnte Speyer nur durch Fouls am Punkten hindern. Die Freiwürfe verwandelten die Gastgeber zuverlässig und der Tübinger Vorsprung schrumpfte.  Da die jungen Tiger jedoch offensiv immer eine Antwort parat hatten, blieb das Spiel eng und mit 20:20 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel gelang es Tübingen bis zur 14. Spielminute einen 29:23-Vorsprung herauszuspielen. Angeführt wurde das Team dabei vom starken Can Sarikaya, der seinem Team durch Offensivrebounds immer wieder zweite Wurfchance ermöglichte. Weiterhin klafften jedoch große Lücken in der Verteidigung des Erstliganachwuchses. Speyer nutzte diese clever aus und schoss sich in einen regelrechten Rausch. Mit einem 43:44-Rückstand ging es in die Kabine.  

Es folgte eines der besten Tübinger Viertel der Saison: Die jungen Tiger bissen sich in der Verteidigung fest und ließen den Gastgebern keinen Raum mehr, zu ihrem Spiel zu finden. Offensiv gelangen der Mannschaft stolze 28 Punkte. Immer wieder gelang es Flügelspieler David Schmolz in Szene zu setzen. Alle 3 Versuche von jenseits der Dreierlinie fanden ihr Ziel.  Insgesamt erzielte der Schramberger 23 Punkte – Saisonbestleistung. In den letzten drei Minuten des Viertels gelang der Mannschaft zudem ein 17:0-Lauf. Sehr stark in dieser Phase war Flügelspieler Marko Bjelosevic, der sich immer wieder gegen seinen Mann durchsetzen und am Brett abschließen konnte. 8 seiner 14 Punkte erzielte er in dieser Phase. Mit 71:58 ging es ins letzte Viertel.

Hier war es erneut Schmolz, der für Furore sorgte: In einem 10:0-Lauf seines Teams bis zur 35. Spielminute brachte er mit überraschende Ballgewinnen und starken Rebounds die Tübinger Bank zum Jubeln. Die beiden Aufbauspieler Hannes Hertwig und Theo Orfanidis stellten zudem den in der ersten Halbzeit überragenden Speyerer Tilo Kramer kalt und organisierten souverän das Tübinger Offensivspiel. Endstand 93:72.

Headcoach David Rösch zum Spiel: „Wir haben in der vergangene Faschingswoche ein umfangreiches Trainingspensum absolviert und wollten unser Bestes zeigen. Das haben wir jedoch erst in der zweiten Halbzeit geschafft, uns dann jedoch in Topform präsentiert. Wir bleiben kritisch und arbeiten weiter an uns und an unserem Spiel."

Am kommenden Sonntag beginnt nun die Rückrunde der Relegation. Zuhause tritt das Team um 13 Uhr gegen den Bundesliganachwuchs aus Würzburg an.  

Für Tübingen spielten:
David Schmolz (23 Punkte), Can Sarikaya (15 / 11 Rebounds), Marko Bjelosevic (14), Theo Orfanidis (11 / 4 Assists), Timo Liebelt (8), Vasili Papadopoulos (7), Hannes Hertwig (6 / 5 Assists / 5 Steals), Milos Nadjfeji (5), Tim Konrad (2), Christian Schuller (2), Said Bristina, Mattis Mann.

 


 

Mit Ausrufezeichen an die Tabellenspitze       02.03.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt mit 80:63 (39:28) bei den Junior Baskets Rhein-Neckar und übernimmt mit vier Siegen in Folge die Tabellenführung in der Relegationsrunde. Hiller ab sofort für JBBL und NBBL spielberechtigt.

Sehr genau hatte sich die Mannschaft auf dieses Spiel vorbereitet, da beide Teams ihre ersten drei Spiele gewinnen konnten und in diesem Spitzenspiel nun um die Tabellenführung kämpften. Auch in dieser Woche musste die Mannschaft jedoch einen Ausfall verkraften: Flügelspieler Vasilios Papadopoulos hatte beim Training am vergangenen Montag einen seiner vorderen Schneidezähne ausgeschlagen und war gezwungen zu pausieren.

Den Sprungball entschieden die Gastgeber für sich, einen schnellen Abschluss wussten die Tübinger jedoch zu verhindern. Zwar fand der erste eigene Wurf nicht sein Ziel, jedoch konnte sich die Mannschaft den Ball durch ihre intensive und kompromisslose Verteidigung sofort zurückerobern. Bis zur 6. Spielminute hatte man sich mit einem 16:2-Lauf eine deutliche Führung erarbeitet. Den Junior Baskets gelang es im weiteren Verlauf immer wieder zum Korb durchzubrechen, einfach Feldkörbe hatten die Young Tigers jedoch nicht zu verschenken. Die zugesprochenen Freiwürfe verwandelte der Gegner an diesem Tag nur sporadisch, sodass man mit einer 17:8-Führung in die Viertelpause ging.

Im zweiten Viertel fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel, was die nachlassende Intensität in der Tübinger Verteidigung begünstigte. Hatte man sich im ersten Viertel noch 6 Steals erbeutet, so waren es im zweiten Viertel nur noch 3 Ballgewinne. Offensiv konnte die Mannschaft ihre Leistung jedoch konstant halten, besonders auch durch wichtige Punkte von Ausnahmespieler Jeferson Hiller, der 10 seiner 21 Punkte im zweiten Viertel erzielte. Mit einer 39:28-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel gelang es dem Bundesliganachwuchs immer wieder die hartnäckigen Junior Baskets abzuschütteln. Nachdem David Schmolz in der 24. Minute seinen ersten Dreier der Relegationsrunde versenken konnte, führte man mit 15 Punkten. Im Folgenden bereitete der Mannschaft aber der bullige Innenspieler Alexander Barth große Probleme: 7 Punkte erzielte er in dieser Phase und hielt seine Mannschaft im Spiel. Mit 59:48 ging es in die letzte Verschnaufpause.

Im letzten Viertel übernahm zunächst Aufbauspieler Theo Orfanidis die Verantwortung: Seine sechs Punkte in Folge zu Viertelbeginn forderten eine Auszeit der Junior Baskets. Zu früh freute sich das Team über die auf 18 Punkte angewachsene Führung, was die Gastgeber zur Aufholjagd nutzen konnten: Ein 7:0-Lauf forderte eine Tübinger Auszeit. Nun übernahm Kapitän Hannes Hertwig die Zügel: Der Aufbauspieler blieb nach überstandener Erkrankung in der ersten Halbzeit ohne einen Fehlwurf, führte deshalb selbstbewusst das Team in der Schlussphase an und konnte immer wieder in der Verteidigung Akzente setzen: Mit 3 Ballgewinnen leitete er den abschließenden 8:0 – Lauf ein. Endstand 80:63.

Headcoach David Rösch zum Spiel: „Wir haben in diesem Spiel bereits von Beginn an den Ton angegeben und ich bin stolz auf unsere Verteidigungsleistung. In der kommenden Ferienwoche werden wir jedoch die Fehler aufarbeiten, die dazu geführt haben, dass unser heutiger Gegner immer wieder zurück ins Spiel gekommen ist.“

Eine gute Nachricht erhielten die Young Tigers Tübingen vergangene Woche: Nach Zustimmung des Ligaausschusses erhält Jeferson Hiller eine Doppellizenz für die NBBL, die nur wenige Talente in Deutschland besitzen. Er kann nun so in der JBBL und NBBL auf Korbjagd gehen.  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (21 Punkte / 11 Rebounds / 4 Steals), Hannes Hertwig (14 / 4 Steals), Marko Bjelosevic (10), David Schmolz (10), Timo Liebelt (7), Theo Orfanidis (7), Said Bristina (5), Can Sarikaya (2), Mattis Mann (2), Tim Konrad (2), Alex Kübel, Enno Knak.


Mit Teamgeist zum dritten Sieg in Folge            23.02.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im Heimspiel gegen die Junior White Wings Hanau mit 95:89 (41:39) nach Verlängerung und bleibt in der Relegationsrunde mit drei Siegen in Folge an der Tabellenspitze. Ausnahmetalent Hiller mit Saisonbestleistung.

Es sollte ein schweres Spiel werden, denn das Team musste den Ausfall von Kapitän und Aufbauspieler Hannes Hertwig kompensieren, der mit entzündeten Lymphknoten nicht einsatzfähig war. Dennoch hatte sich die Mannschaft zur Pflichtaufgabe gesetzt, das Tabellenschlusslicht der Division Mitte-West zu schlagen.

Der Start ins Spiel fand bei beiden Mannschaften vorrangig offensiv statt: Korbleger gab es quasi als Begrüßungsgeschenke. Besonders der wieselflinken Hanauer Aufbauspieler Remiorz konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden, sodass man nach vier gespielten Minuten 10:12 zurück lag. Es folgten starke Korbaktionen von Can Sarikaya und David Schmolz, die Tübingen wieder in Führung brachten. Zum Viertelende hin arbeitete man allerdings zu nachlässig am eigenen Brett, was die Gäste zum Endspurt und zur 25:20-Führung zur Viertelpause für sich zu nutzen wussten.

Das Team war gewarnt, konnte aber zu Beginn des zweiten Viertels weiterhin keine Kontrolle in der Verteidigung ausüben. Das nutzten die Gäste zu einem weiteren 6:0-Lauf, was die erste Tübinger Auszeit notwendig machte. Hier legte das Team nun den berühmten Schalter um und startete einen 10:4-Lauf bis zur 17.Minute. Der Ausgleich war jedoch noch nicht wieder hergestellt und deshalb kämpfte das Team einfach weiter und eroberte sich mit einem 11:4-Lauf die 41:39-Halbzeitführung. Besonders stark in dieser Phase war Aufbauspieler Theo Orfanidis, der Kapitän Hertwig glänzend vertrat und immer wieder seine Mitspieler in Szene setzen konnte und eigene Würfe zuverlässig abzuschließen wusste.

Im dritten Viertel konnte das Team leider nicht an die Leistungen aus den letzten sechs Minuten des zweiten Viertels anknüpfen. Stattdessen startete Hanau einen 8:0-Lauf bis zur 25.Minute, was eine Tübinger Auszeit notwendig machte. Nun übernahm Tübingen wieder die Kontrolle und startete einen 17:4-Lauf bis zum Viertelende. Offensiv konnte Jeferson Hiller immer wieder Akzente setzen: 8 Punkte erzielte der Flügelspieler in dieser Phase. Insgesamt gelangen dem Tübinger Ausnahmetalent 38 Punkte – Saisonbestleistung. Ganz wichtig waren außerdem die letzten Aktionen dieses Monsterlaufs, die Said Bristina und Can Sarikaya gehörten. Beide setzten sich nach erkämpftem Offensivrebound stark am Brett durch und durften für jeweils einen Bonusfreiwurf an die Linie. Mit einer 55:54-Führung ging es ins Schlussviertel. 

Es war ein äußert umkämpftes Viertel. Jedoch konnten sich die jungen Tiger in der 36.Minute bis auf 8 Punkte absetzen. Sehenswert in dieser Phase war ein Notwurf vom wiedergenesenen Aufbauspieler Alex Kübel, der mit Ablauf der Wurfuhr quasi vom Parkplatz einnetzen konnte. Zu nachlässig war man im Anschluss jedoch wieder beim Defensivrebound und Hanau ackerte sich so zurück ins Spiel. Verdient trafen die Gäste so auch den Dreier in den Schlusssekunden zum Ausgleich. Der letzte Wurf des Spiels war jedoch in Tübinger Hand, jedoch wollte der Ball nicht durch die Reuse und so ging es beim Stand von 84:84 in die Verlängerung.

In dieser Phase behielten die Universitätsstädter die Nerven, schafften es konstant, sich zu behaupten und wurden mit Freiwürfen belohnt. Jedoch fanden lediglich 7 der 16 zugesprochenen Würfe ihr Ziel, sodass ein klareres Ergebnis ausblieb. Am Ende gewann das Team dennoch verdient mit 95:89 und bleibt auf Kurs beim Weg zum Klassenerhalt. 

Headcoach David Rösch zum Spiel: „Hanau hat uns heute einen harten Kampf geliefert, den wir phasenweise nicht annehmen konnten. Jedoch bin ich stolz auf mein Team, das in diesem engen Spiel ihren Teamgeist unter Beweis gestellt hat.“ 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (38 Punkte), Said Bristina (12), Theo Orfanidis (11), Can Sarikaya (10), Marko Bjelosevic (8), David Schmolz (8), Alex Kübel (5), Vasilios Papadopoulos (3), Tim Konrad, Enno Knak, Christian Schuller, Mattis Mann.


Sieg im Topspiel                       16.02.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im ersten Heimspiel der Relegationsrunde mit 87:73 (44:42) gegen die SG RheinHessen. Im Duell der beiden Viertplatzierten blieb der Ausgang lange offen.

Es sollte ein wichtiger Tag werden für den Tübinger Bundesligabasketball. Neben dem Topspiel der JBBL standen nachfolgend das Spiel der NBBL gegen den FC Bayern München und das BBL-Spiel der WALTER Tigers gegen die Brose Baskets Bamberg auf den Spielplänen. 

Die jungen Tiger hatten sich viel vorgenommen gegen die Gäste aus Mainz, die nur knapp an einer Hauptrundenteilnahme an Gießen gescheitert waren und mit viel Energie ins Spiel starteten. Beide Teams beschnupperten sich, bis nach fünf gespielten Minuten die Gäste einen 7:0-Lauf starten konnten und so eine Tübinger Auszeit notwendig wurde. Anschließend war es Kapitän Hannes Hertwig, der die Mannschaft in einem 8:2-Lauf anführte, mit dem sich die Universitätsstädter die Führung zurückeroberten. Mit 20:18 ging es in die erste Verschnaufpause.

Ein großes Problem auf Tübinger Seite waren an diesem Tag die Rebounds. Immer wieder gelang es den bulligen Mainzern sich zweite Chancen zu erarbeiten: 16 Offensivrebounds angelten sich die Gäste bis zur Halbzeit, was für großen Frust auf Tübinger Seite sorgte. Jedoch hatten die jungen Tiger immer eine passende Antwort parat, sodass die Partie immer eng blieb. Besonders auffällig auf Tübinger Seite in der ersten Halbzeit war Marko Bjelosevic. Der Flügelspieler sammelte 11 Punkte und konnte auf beiden Seiten des Feldes Akzente setzen. Nach 20 gespielten Minuten stand es 44:42.

Im dritten Viertel waren es zunächst wieder die Gäste, die sich immer wieder stark am Brett durchsetzen konnten und bis zur 26.Minute auf 48:52 davonzogen. Dann übernahm jedoch Ausnahmespieler Jeferson Hiller das Tübinger Ruder im Angriff und führte seine Mannschaft in einem 15:2-Lauf bis zum Viertelende zu einer 63:54-Führung. Der Flügelspieler steuerte 8 seiner 22 Punkte in diese Phase bei.  

Auch das letzte Viertel dominierten die Hausherren. Während offensiv weiterhin Hiller von Mainz nicht zu stoppen war, verdiente sich Milos Nadjfeji defensiv seine Zeit auf dem Feld. Immer wieder gelang es dem herausragenden Athleten, seine Physis einzusetzen und seine Gegenspieler am Punkten zu hindern. Insgesamt konnten sieben der zehn eingesetzten Spieler 8 oder mehr Punkte erzielen. Am Ende feierte die Mannschaft so einen 87:73-Erfolg.

Headcoach David Rösch zum Sieg seiner Mannschaft: „Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine sehr gut eingestellte Mainzer Mannschaft. Den Sieg haben wir uns, wie auch schon in Würzburg, als Mannschaft verdient. Wir müssen jedoch weiter an unserem Reboundverhalten feilen, um diesen Erfolgskurs weiterfahren zu können.“

Am kommenden Sonntag geht es für die Mannschaft in einem weiteren Heimspiel gegen den Zweitliganachwuchs aus Hanau. Hochball ist um 11.30 Uhr. 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (22 Punkte), Hannes Hertwig (15), Marko Bjelosevic (11), Can Sarikaya (11), Theo Orfanidis (10), Vasilios Papadopoulos (8), Milos Nadjfeji (8), Enno Knak (2), David Schmolz, Said Bristina, Tim Konrad, Mattis Mann.


Do it like the Tigers                       09.02.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im ersten Spiel der Relegationsrunde mit 74:60 (32:27) bei den Würzburg Baskets. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung nehmen die jungen Tiger die erste Hürde auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – nachdem das Spiel bereits um 10.30 Uhr in Würzburg beginnen sollte, musste sich das Team noch vor Sonnenaufgang in Tübingen losmachen. Doch auf diese Strapazen hatten sich die Mannen bereits im Sommer mit vielen frühen Turnierfahrten vorbereitet und so startete die Mannschaft, nach einem unterhaltsamen Morgenlauf um das Würzburger Deutschhausgymnasium, konzentriert in das Aufwärmprogramm und die bevorstehende Aufgabe. Verzichten musste das Team dabei auf Flügelspieler Malte Kaiser und Aufbauspieler Alex Kübel, die verletzungsbedingt ausfielen.

Den besseren Start erwischten allerdings die Hausherren: Der bullige Innenspieler David Orth war vom Tübinger Verteidigungsgürtel nicht zu kontrollieren und bereitete der Mannschaft von Beginn an Probleme beim Rebound. So stand es 11:6 nach den ersten sechs Minuten. Offensiv übernahm dann jedoch umgehend Flügelspieler Jeferson Hiller Verantwortung und punktete nach Belieben: 9 Punkte erzielte der Allrounder allein im ersten Viertel und sorgte so für die 14:13-Führung zur Viertelpause. 

Im zweiten Viertel waren es erneut Fehler in der Verteidigung, die es Würzburg erlaubten, in das sonst von Tübinger Seite kontrollierte Spiel zurückzufinden. Immer wieder gelang es den Hausherren zum Korb durchzubrechen, was die jungen Tiger lediglich per Foul zu unterbinden vermochten. Jedoch trafen die Baskets nur die Hälfte der zugesprochenen Würfe, was Tübingen ausnutzen konnten: Ein 7:2-Lauf bis zur Halbzeit und die verdiente 32:27-Führung. Zufrieden war Headcoach David Rösch jedoch mit seiner Mannschaft noch nicht: „Wir verlieren zu oft den Ball. Das gilt es in der zweiten Halbzeit abzustellen!“

Inzwischen waren einigen Tübinger Fans, die in Würzburg das Bundesligaspiel am Samstagabend verfolgt hatten und über Nacht geblieben waren, in der Halle erschienen und machten so das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel. Zudem war auch Manager Robert Wintermantel und Vereinsvorstand Gunther Volck mit einer Delegation von Unterstützen der Tigers-Familie erschienen, welche nun alle Daumen drückten und fleißig anfeuerten.

Das Team ließ Tatsachen sprechen und startete los wie die Feuerwehr: Ein 9:0-Lauf bis zur 24. Minute erzwang eine Würzburger Auszeit. Besonders stark in dieser Phase war Marko Bjelosevic, der nach einem Rebound am eigenen Brett den Ball überzeugend am anderen Ende des Feldes mit Foul versenken konnte. Den zugesprochenen Freiwurf verwandelte der Youngster auch noch. Jedoch blieb Würzburg weiter dran und konnte erneut durch Orth den Rückstand auf 6 Punkte verkürzen. Im Folgenden übernahm jedoch nun Aufbauspieler Theo Orfanidis die Zügel und erzielte in den letzten drei Spielminuten vor Viertelende 7 seiner 11 Punkte und half so seiner Mannschaft, die Führung wieder auf 56:44 auszubauen.

Im letzten Viertel mühte sich Würzburg nochmals nach Kräften, das Spiel enger zu gestalten, doch Tübingen hatte immer die passende Antwort parat. Insgesamt konnten sieben der zwölf eingesetzten Spieler über 7 Punkte erzielen und so den Tübinger Fanblock zu einem langen Klatschkonzert ermuntern. Endstand 74:60.

Headcoach David Rösch richtete nach dem Spiel den Blick nach vorne: „Diesen Sieg haben wir uns als Mannschaft verdient. Nun gilt es auch in den kommenden neun Partien so geschlossen aufzutreten. Das war erst der ersten Schritt auf einem langen Weg.“ 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (17 Punkte / 10 Rebounds), Theo Orfanidis (11), Marko Bjelosevic (9), Hannes Hertwig (8), David Schmolz (8 / 9), Vasilios Papadopoulos (7), Can Sarikaya (7), Milos Nadjfeji (3), Mattis Mann (2), Enno Knak (2 / 9), Said Bristina, Tim Konrad.


Niederlage zum Vorrundenabschluss       26.01.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert im letzten Heimspiel der Vorrunde mit 64:70 (33:33) gegen die BBA Ludwigsburg. Ein schwaches drittes Viertel verhindert eine kleine Sensation. 

Hatte man im Hinspiel gegen dezimierte Ludwigsburger noch eine deutliche Klatsche einstecken müssen, wollte es der Nachwuchs im kleinen Derby der Bundesligisten zum Abschluss der Vorrunde besser machen. Keine leichte Aufgabe – nachdem Ludwigsburg diesmal vollständig angereist war. 

Allerdings erwischte man einen guten Start: Youngster Marko Bjelosevic erzielte die ersten Punkte für Tübingen, nachdem er von seiner Mannschaft mustergültig freigespielt worden war. Ludwigsburg hielt mit Punkten des Auswahlspielers Tim Auerbach dagegen und so stand es 9:7 nach fünf gespielten Minuten. Im Folgenden war es Kapitän Hannes Hertwig, der seine Mannschaft im Angriff anzuführen vermochte. Immer wieder gelang es ihm, seine Mitspieler in Szene zu setzen oder selbst erfolgreich abzuschließen. Zum Ende des ersten Viertels stand es 17:16. 

Das zweite Viertel stand ganz im Zeichen der jungen Tiger, die in den ersten fünf Minuten einen 10:4 - Lauf schafften. Mitten drin war Ausnahmespieler Jeferson Hiller, der wegen einer Fußverletzung die ganze Woche pausieren musste, aber in dieser Phase immer wieder Akzente setzen konnte. Insgesamt gelangen dem Flügelspieler 12 Punkte und 8 Rebounds in der ersten Halbzeit. Die herausgespielte Führung schrumpfte bis zur Halbzeitpause jedoch jäh zusammen, da das aufgebaute Selbstvertrauen in Eigensinnigkeit umschlug, was ein ums andere Mal zu unnötigen Ballverlusten führte, was die Gäste auszunutzen vermochten. So stand es 33:33 vor dem Seitenwechsel.

Im dritten Viertel knüpfte man zunächst an die guten Leistungen aus der ersten Halbzeit an: Gut herausgespielten Würfen, folgten erfolgreiche Aktionen in der Verteidigung. In der 25. Minute verlor man jedoch plötzlich den Faden. Immer seltener gelang es nun, die Ludwigsburger legal am Punkten zu hindern, was schon früh zu Freiwürfen führte. Insgesamt wurden den Gästen 12 Freiwürfe in diesem Viertel zugesprochen (14 in der gesamten ersten Halbzeit). Engagiert versuchten die jungen Tiger mit schnellen Angriffen zurückzuschlagen, was auch gelang. Der Korb schien jedoch wie vernagelt und die zunehmende Spielhärte machte der Mannschaft zu schaffen. Bis zum Viertelende gelang so kein einziger Punkt mehr und es ging mit einem 41:50 - Rückstand in den Schlussabschnitt. 

Hier bäumte sich die Mannschaft nochmal auf, konnte die Hypothek an Rückstand und Fouls jedoch nicht mehr ganz zurückbezahlen. Mit 64:70 musste man sich am Ende geschlagen geben. 

Headcoach David Rösch war aufgewühlt nach der knappen Niederlage: „In der entscheidenden Phase haben wir heute wichtige Würfe getroffen und viele Sachen richtig gemacht.  Dass wir letzte Woche in Urspring und heute knapp unterlagen, ist enttäuschend. Ich mache meiner Mannschaft jedoch keinen Vorwurf! Wir haben stark gekämpft!“

Die Young Tigers beenden die Vorrunde in der JBBL somit als 4. der Division Südwest und messen sich in den anstehenden Playdowns nun mit Heidelberg und Speyer aus der eigenen Division sowie Mainz, Würzburg und Hanau aus der Division Mitte/West.  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (21 Punkte / 10 Rebounds), Hannes Hertwig (15), Can Sarikaya (7), David Schmolz (7), Marko Bjelosevic (6), Malte Kaiser (2), Mattis Mann (2), Said Bristina (2), Alex Kübel (2), Enno Knak, Theo Orfanidis, Christian Schuller.

 


 

Niederlage trotz vielversprechender Defensivleistung  19.01.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert im letzten Auswärtsspiel der Vorrunde mit 47:54 (26:27) gegen CYBEX Urspring. Eine aggressive Verteidigungsleistung ebnete den Weg für ein hart umkämpftes Spiel.

Gegen das weiterhin ungeschlagene Topteam der JBBL Division Südwest ging man als Außenseiter ins Spiel. Über die gesamte Trainingswoche hinweg hatte die Mannschaft jedoch konzentriert und intensiv gearbeitet, um ein perfektes Spiel abliefern zu können.

Der Bundesliganachwuchs erwischte auch den besseren Start. Einem stark herausgespielten Sprungwurf von David Schmolz, folgte ein starker Zug zum Korb von Kapitän Hannes Hertwig, den dieser mit Foul abzuschließen vermochte. Im Folgenden übernahm allerdings das Reutlinger Ausnahmetalent Victor Habrich Verantwortung für die Gastgeber und erzielte 6 Punkte in Folge. Davon ließen sich die Tübinger jedoch kaum beeindrucken und starteten einen 10:2-Lauf bis zur 8. Minute und übernahmen verdient die 15:10-Führung. Bis zur Viertelpause sollte die Führung jedoch nochmal wechseln: Immer wieder gelang es Urspring nun, die Tübinger Verteidigung zu durchbrechen, was die Gäste nur mit Fouls zu verhindern wussten. Mit einer knappen 17:16-Führung ging es in die erste Pause.

Im zweiten Viertel war es weiterhin der Urspringer Zug zum Korb, den man kaum in den Griff zu bekommen schien. Insgesamt durften die Gastgeber für 8 Freiwürfe an die Linie gehen. Ärgerlich dabei waren das dritte und vierte Foul von Flügelspieler Jeferson Hiller, der postwendend auf die Bank beordert wurde. Der Gegner konnte aus den zugesprochenen Würfen jedoch kaum Kapital schlagen und das Spiel blieb eng. Offensiv ließ das Team in diesem Viertel die letzte Konsequenz vermissen. Zwar erlaubten sich die jungen Tiger lediglich 4 Ballverluste, jedoch traf man auch nur 3 von 17 Würfen in dieser Phase. Urspring machte dies jedoch nur geringfügig besser und so stand es 26:27 zur Halbzeit.

Im dritten Viertel fingen die jungen Tiger dann schließlich das nötige Feuer. Immer wieder gelang es nun die Hausherren mit wechselnden Verteidigungsformen unter Druck zu setzen und zu schmerzhaften Ballverlusten zu zwingen. Bis zur 25. Minute hatte sich das Team eine 35:29-Führung erspielt. Es sollte die höchste Führung in diesem Spiel gewesen sein, denn nun folgte ein 12:2-Lauf der Gastgeber, in dem erneut der Innenspieler Habrich der entscheidende Mann war. Mit 7 Punkten verhalf er seiner Mannschaft zur Führung. Mit einem knappen 39:41-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt.

Hier war es nun der foulbelastete Hiller, der im Tübinger Angriff zur Schlüsselfigur werden konnte, jedoch mit 6 Punkten in der entscheidenden Phase der einzige Tübinger Punktesammler blieb. Urspring durfte wie auch schon in den vorherigen Vierteln für 11 Freiwürfe an die Linie gehen, während Tübingen offensiv nicht erfolgreich abschließen und sich keinen einzigen Freiwurf erarbeiten konnte. Den Schlusspunkt setzte Can Sarikaya, der ein starkes Spiel an beiden Enden des Feldes zeigen konnte. Endstand: 47:54. 

Headcoach David Rösch äußerte sich positiv nach dem Spiel: „Wir haben heute defensiv eine großartige Teamleistung gezeigt und so das Spiel bis zum Schluss eng gehalten. Um nun noch den Sieg mit nach Hause nehmen zu können, müssen unsere Würfe fallen!“

Nächste Woche geht es im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen Ludwigsburg, bevor die Mannschaft ab Februar in den Playdowns um den Klassenerhalt kämpft. 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (14 Punkte / 9 Rebounds), Hannes Hertwig (10), Can Sarikaya (6), Milos Nadjfeji (6), David Schmolz (4), Marko Bjelosevic (3), Mattis Mann (2), Theo Orfanidis (2 / 7 Rebounds), Said Bristina, Christian Schuller, Alex Kübel, Malte Kaiser.


Sieg im Nervenkrieg                         12.01.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im Rückspiel bei den BIS Baskets Speyer mit 67:63 (42:31). Im letzten Viertel macht es der Bundesliganachwuchs unnötig spannend.

Geschwächt ging der Nachwuchs auf die Auswärtsfahrt nach Speyer: Mit Tim Konrad (Bänderriss) und Enno Knak (Rückenprobleme) musste das Team den Ausfall der beiden Innenspieler kompensieren – gegen ein reboundstarkes Speyer eine schwere Aufgabe.

Speyer erwischte den besseren Start und ging bis zur 4.Minute mit 9:2 in Führung. Besonders der sprunggewaltigen Lawrence Mugagan machte den Gästen zu schaffen. Der Auswahlspieler erarbeitete immer wieder zweite Chancen für seine Mannschaft. Tübingen behielt jedoch die Ruhe und schaffte es bis zur 7.Minute mit 12:11 in Führung zu gehen. In dieser Phase war es Aufbauspieler Theo Orfanidis, der das Team anführte und mit seinen 6 Punkten Akzente setzen konnte. Zudem wurde die Mannschaft von Flügelspieler Jeferson Hiller getragen, der trotz einer schmerzhaften Fußverletzung Verantwortung übernahm und 13 seiner 20 Punkte im ersten Viertel erzielen konnte. Zur ersten Viertelpause stand es 18:19 aus der Sicht der Gäste.

Im zweiten Viertel gelang es den Young Tigers sich etwas abzusetzen. Dies ging nun vor Allem durch kompromisslose Teamverteidigung, die die Gastgeber immer wieder zu schnellen Ballverlusten zwang. Zudem legte das Team den Speyerer Ausnahmespieler Cedric Kral an die Kette. Dem Flügelspieler gelang im gesamten Spiel kein einziger Punkt. Offensiv war es vor allem Youngster Marko Bjelosevic, der von Speyer nur durch Fouls zu stoppen war und der mit seinen Aktionen einen 10:2 – Lauf bis zum Ende des Viertels einleitete. Mit 42:31 ging es in die Halbzeitpause.

Vor allem in der Verteidigung wollte der Bundesliganachwuchs die Intensität hochhalten und die Führung weiter ausbauen. Das gelang der Mannschaft zu Beginn des Viertels jedoch nicht. Erneut war es Mugagan, der die Gastgeber in einem 8:0 – Lauf zu Viertelbeginn anführte, was eine Tübinger Auszeit zur Folge hatte. Die Gäste antworteten mit einem 11:0 – Lauf in dem erneute Hiller seine Klasse zeigte und mit 5 wichtigen Punkten seiner Mannschaft neues Leben einhauchte. Bis zum Ende des dritten Viertels hatte sich das Team eine 15 – Punkte Führung erspielt (58:43).

Zu siegessicher war sich Mannschaft jedoch zu diesem Zeitpunkt, denn im letzten Viertel ließ man die Hausherren nochmal gefährlich nah herankommen. Entscheidend dafür war die fehlende Intensität in der Verteidigung in den ersten fünf Viertelminuten. Auch in der Statistik wurde dies sichtbar: Sieben Offensivrebounds ließ man in dieser Phase zu und keinen einzigen schnappte man sich selbst. Auch freie Bälle erkämpfte man sich nur halbherzig und so leckte Speyer Blut und kam in der 37. Minute auf 3 Punkte heran. In der folgenden Auszeit erinnerte Headcoach David Rösch sein Team an die eigenen Stärken und gab letzte taktische Anweisungen. Im folgenden 6:0 – Lauf bis zur 40. Minute legten die jungen Tiger den Grundstein für den 67:63 – Auswärtssieg.

Headcoach David Rösch: „Wir haben über weite Strecken eine gute Teamleistung gezeigt. In einer spannenden Schlussphase haben wir zudem die Nerven behalten. Diese Erfahrung wird uns in den kommenden Playdowns helfen, die Klasse zu halten!“

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (20), David Schmolz (9), Marko Bjelosevic (8), Hannes Hertwig (8), Theo Orfanidis (6), Can Sarikaya (6), Said Bristina (2), Vasilios Papadopoulos (2), Malte Kaiser (2), Milos Nadjfeji (2), Christian Schuller (2), Mattis Mann.


Sieg zum Jahresauftakt                    05.01.14

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im ersten Heimspiel der Rückrunde deutlich mit 75:49 (33:32) gegen die Junior Baskets Rhein Neckar. Nach einer zerfahrenen ersten Halbzeit legt die Mannschaft in der zweiten Hälfte den Schalter um.

Am 02.Januar starteten die jungen Tiger wieder ins Training, um sich auf die anstehenden Aufgaben der Rückrunde vorzubereiten. Mit Enno Knak hatte sich die Mannschaft außerdem mit einem Center verstärkt, der in der kurzen Trainingswoche durchweg überzeugen konnte und so am vergangenen Sonntag die erste Jugendbundesligaluft schnuppern konnte.

Unaufmerksam startete die Mannschaft in die Partie. Der Sprungball ging verloren und man kassierte direkt den ersten Korb. Die ersten Tübinger Punkte erzielte der gut aufgelegte Jeferson Hiller per Dreier. Beide Teams taten sich aber von Beginn an schwer nach der Weihnachtspause in die Partie zu finden. Das Spiel blieb bis zur 7.Minute komplett offen, bevor sich Tübingen mit einem kleinen 11:1 – Lauf bis zur Viertelpause absetzen konnte. 

Im zweiten Viertel gelang bis zur 15.Minute kein Korb, während Heidelberg nun gut ins Spiel fand und mit einem 10:0 – Lauf den Ausgleich wieder herstellen konnte. In einer Auszeit brachte Headcoach David Rösch die Mannschaft wieder in die Spur. Tübingens Verteidigungsprofi Said Bristina erzielte die nächsten Punkte für die Universitätsstädter nachdem ihn die Mannschaft lehrbuchmäßig freigespielt hatte. Bis zur Halbzeitpause gelang es aber keinem der beiden Teams sich abzusetzen, sodass es beim Stand von 33:32 in die Kabinen ging.

Rösch forderte von seiner Mannschaft für die zweite Halbzeit vor Allem eine höhere Intensität in der Verteidigung ein. Diese Vorgabe nahm sich die Mannschaft zu Herzen: Lediglich 8 Punkte ließ das Team im dritten Viertel zu, bevor die jungen Tiger ins Rollen kamen. Viertelübergreifend folgte ein 20:0 (!!!) – Lauf. Dieser hatten seine Wurzeln in der kompromisslosen Verteidigung der bissigen Tiger und den daraus resultierenden Punkten aus dem Schnellangriff. Ausnahmespieler Hiller erzielte in dieser Phase 8 seiner 30 Punkte und überzeugte auf ganzer Linie.

Nach diesem Monsterlauf war der Heidelberger Siegeswille gänzlich gebrochen und auch die letzten 6 Minuten des Viertels gehörten Tübingen, die sich nicht erlaubten einen Gang zurück zu schalten. Für Aufsehen sorgte in diesen Minuten der Tübinger Malte Kaiser der mit 7 Punkten in den letzten 2 Minuten seine Qualitäten im Angriff unter Beweis stellen konnte. Endstand: 75:49.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben die ersten Halbzeit gebraucht, um uns wieder an das JBBL-Level zu gewöhnen. In der zweiten Halbzeit haben wir durch die Konstanz in der Verteidigung den Grundstein für den Pflichtsieg gelegt.“

In den kommenden zwei Wochen spielt das JBBL-Team nun zwei Auswärtsspiele in Speyer und Urspring, bevor am 26.Januar das letzte Heimspiel der Rückrunde in der Uhlandhalle stattfinden wird. 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (30 Punkte), Theo Orfanidis (9), David Schmolz (8), Marko Bjelosevic (7), Malte Kaiser (7), Hannes Hertwig (6), Said Bristina (4), Vasilios Papadopoulos (2), Can Sarikaya (2), Christian Schuller, Mattis Mann, Enno Knak.


Dem Tabellenführer die Stirn geboten               15.12.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert im letzten Heimspiel der Vorrunde mit 62:75 (35:39) gegen CYBEX Urspring. Engagierte Verteidigung und freches Aufspielen im Angriff ließ den Spielausgang bis zum Ende offen.  

Am dritten Advent empfingen die Tübinger das bislang ungeschlagene Team von der Klosterschule. Im ersten Viertel lieferten sich die Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Für Urspring war es von Beginn an der Reutlinger Victor Habrich, der auf Grund seiner Körperlänge von Tübingen nicht zu kontrollieren war. 10 seiner 25 Punkte erzielte er im ersten Viertel. Die Hausherren hingegen spielten wie aus einem Guss: Immer wieder gelang es zum Korb durchzudringen und Urspring musste die jungen Tiger per Foul am Punkten hindern. Jedoch blieben diese von der Freiwurflinie in den ersten zehn Minuten fehlerfrei. Zur Viertelpause stand es 18:23.

Im zweiten Viertel gelang Tübingen ein 11:2 – Lauf und die verdiente 29:26 – Führung in der 16.Minute. Einen großen Teil trug Flügelspieler David Schmolz dazu bei, der 7 seiner 13 Punkte in diesem Viertel erzielte. Allerdings konnte der Abstand nicht gehalten oder gar vergrößert werden, da erneut Habrich für Urspring in die Bresche sprang: Vier Offensivrebounds schnappte sich der Center in dieser Phase und führte die Gäste in ihrem 12:0 – Lauf bis zum Viertelende an. Zur Halbzeitpause stand es 35:39 aus der Sicht der Gastgeber.

Das dritte Viertel war dominiert von Verteidigungsaktionen auf beiden Seiten. Urspring verlor in diesem Viertel sieben Mal den Ball, Tübingen sechs Mal. Allerdings konnte keine Mannschaft großes Kapital aus den Ballgewinnen schlagen und das Viertel endete 9:12. Es blieb somit spannend.

Das letzte Viertel startete Tübingen mit einigen schwachen Entscheidungen in der Offensive, woraus Urspring Punkten zu schlagen verstand: Ein 2:10 – Lauf bis zur 34. Minute forderten eine Tübinger Auszeit. Im Anschluss kam der Bundesliganachwuchs besser in den Tritt. Jedoch spielte Urspring nun seine ganze individuelle Stärke aus und schaffte es immer wieder sich durchzusetzen. Einfache Würfe gestatteten die Young Tigers ihnen allerdings nicht. An der Freiwurflinie ließen die Gäste Einiges liegen, jedoch fanden die Hausherren kein erfolgreiches Mittel im Angriff  mehr. Endstand 62:75.

Headcoach David Rösch zeigte positiv nach dem Spiel: „Wir haben heute über 30 Minuten eine engagierte Leistung gezeigt. Um ein Topteam wie Urspring zu schlagen hat uns heute nicht viel gefehlt.“

Im Anschluss an das Spiel ging es für das Team zur Weihnachtsfeier in das Werkstadthaus ins Französische Viertel, wo neben leckerem Essen vor allem die Teamchemie in vollen Zügen genossen wurde.   

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (16 Punkte), David Schmolz (13), Hannes Hertwig (6), Said Bristina (6), Theo Orfanidis (5), Marko Bjelosevic (5), Can Sarikaya (4), Tim Konrad (4), Vasilios Papadopoulos (2), Christian Schuller (1), Alex Kübel, Mattis Mann.


Ein Spiel zum Vergessen                           08.12.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert ihr erstes Spiel der Rückrunde beim USC Freiburg mit 39:68 (16:35).

Um 6 Uhr aufstehen, Tasche packen und los – Nein, für die JBBLer der Young Tigers Tübingen ging es am vergangenen Sonntag nicht in die Schule, sondern in den Schwarzwald zum Rückrundenauftakt beim USC Freiburg. Nach einer schwachen Leistung im Derby gegen Ludwigsburg war für den Bundesliganachwuchs Wiedergutmachung angesagt. So richtig gelingen wollte dies aber das ganze Spiel über nicht. 

Nach einer Problemlosen Anfahrt ging es für das Team zunächst unter die kalte Dusche, um richtig wach zu werden. In die Gänge kamen die Tiger allerdings beim folgenden Aufwärmen nicht, sodass bereits nach dem Sprungballgewinn der erste Ballbesitz verloren ging. Zudem war der Korb an diesem sonnigen  zweiten Advent wie vernagelt. Im ganzen Viertel gelang den Universitätsstädtern lediglich ein Feldkorb in der 10.Minute, während Freiburg startete wie die Feuerwehr. Da Tübingen 7 von 10 Freiwürfen verwandeln konnte stand es nach dem ersten Viertel 9:22 aus der Sicht der Gäste.

Im zweiten Viertel gelang es den jungen Tigern nun nicht mehr, den stark aufspielenden Freiburgern die Butter vom Brot zu nehmen. Kein einziges Mal konnte sich ein junger Tiger so durchsetzen, dass ihn die Hausherren regelwidrig am Punkten hindern mussten. Außerdem war man beim Rebound dramatisch unterlegen. Immer wieder konnte Freiburg im Nachfassen ihre Würfe verwandeln. Besonders Ausnahmespieler Cosmo Grühn war von den Gästen nicht zu stoppen. Mit 16 Rebounds und 26 Punkten war er einer der Erfolgsgaranten der Freiburger.

Nach der Halbzeitpause kam das Team von Headcoach David Rösch besser ins Spiel. Immer wieder gelang es nun durch verbissene Verteidigung den Gegner unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Es gelang allerdings weiterhin nur spärlich daraus Kapital zu schlagen: Einzig Flügelspieler Jeferson Hiller konnte Akzente setzen. 7 seiner 16 Punkte erzielte er im dritten Viertel, konnte sein Team allerdings nicht in Schlagdistanz bringen. Vor dem Schlussviertel stand es 28:53 aus der Sicht der Gäste.

Auch in den letzten zehn Spielminuten gelang es den Young Tigers nicht, die notwendige Energie aufzubringen, um das Spiel enger zu gestalten. Die schwache Wurfquote aus dem Feld (19,6 %) und die Unterlegenheit beim Rebound (36:50) zeugten von einem rabenschwarzen Tag, den Rösch wie folgt einordnete: „Alle Jungs waren bereits gestern in ihrem Heimatvereinen im Einsatz. Dazu kam die Belastung der langen Fahrt. Dennoch ist dieses Spiel als unser schwächstes Saisonspiel zu werten. Immer wieder haben wir gute Momente in der Verteidigung gehabt, die wir allerdings nicht in Zählbares umsetzen konnten.“

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause empfängt die Mannschaft am kommenden Sonntag die bisher ungeschlagenen Klosterschüler aus Urspring!  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (16 Punkte), Tim Konrad (6), David Schmolz (4), Theo Orfanidis(4), Christian Schuller(2), Malte Kaiser (2), Can Sarikaya (2), Milos Nadjfeji (2), Alex Kübel  (1), Said Bristina, Johannes Hertwig, Marko Bjelosevic.


Niederlage im Derby                         01.12.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert im Derby mit der BBA Ludwigsburg mit 52:69 (26:30). Eine engagierte Verteidigungsleistung reicht nicht zum Sieg beim Zweiten der Division Südwest. 

Nach drei Wochen Spielpause ging es für die jüngste Tübinger Bundesligamannschaft am ersten Advent nach Ludwigsburg zum Derby!  Die lange Zeit ohne Punktspiel machte sich direkt auf dem Feld bemerkbar: Reihenweise Ballverluste führten zu einem schnellen 0:8 – Rückstand und der ersten Tübinger Auszeit. Allerdings wollte auch danach nur recht wenig gelingen. Kapitän Hannes Hertwig markierte die ersten Tübinger Zähler per Freiwurf. Ludwigsburg stand jedoch sehr kompakt in der Verteidigung und Körperkontakt ahndeten die Unparteiischen nur selten. Ein 7:16 zum Ende des ersten Viertels machte die Gäste wütend.

Eine deutliche Reaktion zeigten die jungen Tiger dann nach der Viertelpause und starteten einen 12:2 – Lauf. Zehn der zwölf markierten Punkte erzielte Jeferson Hiller, der von Ludwigsburg nicht zu halten war. Was in den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels allerdings als legale Verteidigung angesehen war und zur erste Tübinger Führung führte, wurde im Folgenden als nicht zulässig geahndet, was zu 8 Freiwürfen in Folge für Ludwigsburg führte. Dennoch hielt sich die Mannschaft von Headcoach David Rösch tapfer im Spiel und kämpfte verbissen um jeden Ball. Zur Pause stand es 26:30.

Im dritten Viertel schafften es die jungen Tiger zunächst den Anschluss zu halten. Ein Dreier von Vasilios Papadopoulos und ein Korbleger von Marko Bjelosevic spielte sich das Team vorbildlich heraus. Im weiteren Verlauf hatte die Mannschaft aber weiterhin Probleme im Angriff zu agieren. Headcoach Rösch äußerte sich dazu wie folgt: „In der JBBL ist die Mannverteidigung vorgeschrieben. Die Art und Weise, wie Ludwigsburg diese Regelung unterwandert, ist uns bekannt. Unsere Spieler sind verunsichert, geben sich aber große Mühe, eine Lösung zu finden.“

Bis zur 35. Minute hielten die Universitätsstädter den Abstand von 12 Punkten und erhöhten in der Verteidigung nochmals den Druck. Immer wieder schlichen sich jetzt jedoch Konzentrationsfehler ein, die zu leichten Ludwigsburger Punkten führten. Am Ende gelang es nicht, den Rückstand nochmal entscheidend zu verkürzen. Endstand 52:69.

Nach dem Spiel sagte Rösch: „Wir haben in den ersten drei Saisonspielen im Schnitt 80 Punkte erzielt. In diesem Bereich sind wir heute unter unseren Möglichkeiten geblieben. In der Verteidigung haben wir heute das, was wir uns erarbeitet haben, immer wieder auf dem Feld umsetzen können. Darauf können wir aufbauen. In den kommenden Spielen gegen die stärksten Teams unserer Division können wir uns beweisen!“

Nächstes Wochenende geht es zum Auftakt der Rückrunde für die Mannschaft nach Freiburg.  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (12 Punkte), Hannes Hertwig (9), David Schmolz (8), Can Sarikaya (8), Theo Orfanidis (5),  Vasilios Papadopoulos (4), Malte Kaiser (3), Marko Bjelosevic (2), Tim Konrad (2), Said Bristina, Alex Kübel, Christian Schuller.


Junge Tiger mit wichtigem Heimsieg                       10.11.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im Heimspiel gegen die BIS Baskets Speyer mit 85:69 (47:38). Trotz schwacher Verteidigungsleistung in der zweiten Halbzeit war der Sieg des Bundesliganachwuchses nie in Gefahr.

Wie auch schon im letzten Spiel, musste die Mannschaft einige Ausfälle kompensieren: Neben David Schmolz (Grippe) konnte auch Flügelspieler Mattis Mann nicht eingesetzte werden, der sich im Training am Sprunggelenk verletzt hatte und für mehrere Wochen ausfällt.

Beide Teams starteten träge in die wichtige Partie. Für Speyer ging es um den ersten Saisonsieg, während die Young Tigers Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten wollte und um den ersten Heimsieg kämpfte. Der exzellent aufgelegte Can Sarikaya erzielte die ersten Punkte für die Hausherren per Korbleger. In der 4. Minute ging jedoch Speyer in Führung. Im Anschluss übernahm Tübingen das Ruder und startete einen 11:0 – Lauf, was Speyer mit einer Auszeit und einem anschließenden 10:2 – Lauf beantwortete. Keinem der beiden Teams gelang es konsequent sein Spiel auf das Feld zu bringen und so stand es nach dem ersten Viertel 20:16 aus Sicht der Gastgeber.

Im zweiten Viertel kam der Bundesliganachwuchs besser ins Spiel. Wieder war es Sarikaya, der das Viertel mit zwei Punkten im Nachfassen eröffnete. Die Tiger bewegten den Ball immer wieder vorbildlich und erarbeiteten sich offene Würfe. Allerdings gelang es der Mannschaft nicht, die beiden Speyerer Topspieler Tim Kalocai und Cedric Kral legal am Punkten zu hindern, was in der 14.Minute eine Auszeit notwendig machte. In den letzten drei Minuten vor der Halbzeit übernahm Kapitän Hannes Hertwig viel Verantwortung und erzielte 9 seiner 19 Punkte in dieser Phase. Zur Pause stand es 47:38. Das Spiel blieb weiterhin offen.

Nach der Pause startete Tübinger furios: Ein 8:0 – Lauf bis zur 24.Minute begeisterte die zahlreichen Zuschauer und ließ die Führung auf 55:41 anwachsen. Danach schalteten die Jungs jedoch zur großen Verwunderung aller Anwesenden einen Gang zurück: Speyer nutzte diese Schwächephase, um erneut heran zu kommen: Ein 13:2 – Lauf bis zur 29.Minute wurde von einer Tübinger Auszeit unterbrochen. Im Folgenden spielten die jungen Tiger wieder etwas bissiger auf. Dennoch stand es vor dem Schlussviertel nur noch 64:58.

Im Schlussviertel zeigte der Bundesliganachwuchs nun eine ansprechende Leistung. Vor allem in der Defensive übten die Jungtiger nun eine große Kontrolle aus und ließen nur noch 11 Punkte im gesamten Viertel zu. Offensiv wurde die Mannschaft durch Flügelspieler Jeferson Hiller getragen, der sein gesamtes Arsenal an Fähigkeiten aufzufahren begann: Sowohl am Korb, als auch aus der Mitteldistanz konnte Hiller erfolgreich abschließen. Außerdem fand ein Dreier sein Ziel. Insgesamt erzielte der Ausnahmespieler 11 seiner 22 Punkte im Schlussviertel. Mit einem 19:4 – Lauf in den letzten acht Minuten machte der Nachwuchs den ersten Heimerfolg der Saison klar.

Headcoach David Rösch stellte fest: „Wir haben uns in einem wichtigen und schweren Spiel durchgesetzt, müssen allerdings konsequenter auftreten und dürfe unsere Gegner nicht die Möglichkeit geben zurück ins Spiel zu finden!“ Am kommenden Sonntag treten die Jungs erneut zuhause an. Der Gegner wird die Talentschmiede Urspring sein.  

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (22 Punkte / 9 Rebounds / 9 Steals), Hannes Hertwig (19), Vasilios Papadopoulos (15), Can Sarikaya (12 / 10 Rebounds), Theo Orfanidis (7), Marko Bjelosevic (5), Tim Konrad (4), Milos Nadjfeji (1), Christian Schuller, Said Bristina, Malte Kaiser, Alex Kübel.


Erster Sieg der Saison                    27.10.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt ihr erstes Auswärtsspiel der Saison bei den Junior Baskets Rhein-Neckar mit 86:77 (50:33). Nach einer starken ersten Halbzeit ließen die jungen Tiger Nichts mehr anbrennen.

Früh machte sich die Mannschaft auf nach Heidelberg. Auf Flügelspieler David Schmolz musste man allerdings verzichten, da dieser ein wichtiges Spiel für seinen Heimatverein bestreiten musste.  Den besseren Start erwischten die Gastgeber. Zwar erzielte Jeferson Hiller die ersten Punkte des Spiels an der Freiwurflinie, allerdings starteten die Junior Baskets direkt einen 6:0 – Lauf, der die Tiger aufwachen ließ. Nach tollem Anspiel von Hiller erzielte Flügelspieler Vasilios Papadopoulos per Dreier seine ersten JBBL-Punkte und bekam sogar noch einen Bonusfreiwurf zugesprochen. Dies startete einen 10:2 – Lauf der Tübinger Jungs, der eine Heidelberger Auszeit erforderlich machte. Bis zum Ende des ersten Viertels erarbeite sich der Bundesliganachwuchs eine 26:16 – Führung. 

Das zweite Viertel startete mit einem 7:0 – Lauf aus Sicht der Tübinger, was von Heidelberger Seite mit einem 7:2 – Lauf beantwortete wurde. Probleme bereitete der jungen Mannschaft von Headcoach David Rösch in dieser Phase besonders die schnellen Heidelberger Aufbauspieler, die immer wieder die Verteidigung übertölpelten. Beide Teams nutzten im weiteren Spielverlauf ihre tiefe Bank. Auf Tübinger Seite konnten so sechs Spieler Punkte beisteuern. Die hohe Wurfquote der ersten Halbzeit (63 Prozent) sorgte so für einen komfortablen 50:33 – Halbzeitstand aus Sicht der Gäste.

Die hohe Intensität der ersten Halbzeit konnte leider in der zweiten Hälfte des Spiels nicht aufrechterhalten werden. Immer wieder gelang es Heidelberg nun sich zweite Chancen zu erarbeiten, auch wenn sie diese nicht zu nutzen vermochten. Die jungen Tiger versuchten ihr Glück nun häufiger von jenseits der Dreierlinie, anstatt wie in der ersten Halbzeit (28 Punkte in der Zone) am Brett abzuschließen. In der Verteidigung schaffte man es nicht, die Heidelberger legal am Punkten zu hindern und so schickte man das Team von BBW-Verbandtrainer Alexander Schönhals für 14 Freiwürfe an die Linie – eine Einladung zur Aufholjagd. 

Diese Einladung nahmen die Gastgeber dann im letzten Viertel dankend an und kamen in der 39.Minute nochmal auf acht Zähler Differenz heran. Zwei wichtige Freiwürfe und ein Sprungwurf von Kapitän Hannes Hertwig sicherten jedoch den ersten Sieg der Saison. 

Headcoach David Rösch stellte fest: „Wir haben in der ersten Halbzeit hohe Maßstäbe gesetzt, die wir in der zweiten Halbzeit nicht halten konnten. Unser Ziel ist es konstant über 40 Minuten diese Leistung abzurufen.“

In den anstehenden Herbstferien wird das Team intensiv arbeiten um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein. 

Für Tübingen spielten:
Hannes Hertwig (15 Punkte), Jeferson Hiller (14), Theo Orfanidis (14), Vasilios Papadopoulos (12), Said Bristina, (9), Can Sarikaya (6), Malte Kaiser (5), Mattis Mann (4), Marko Bjelosevic (3), Christian Schuller (2), Tim Konrad (2), Alex Kübel.


Aller Anfang ist schwer                   20.10.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert ihr erstes Saisonspiel zuhause gegen den USC Freiburg mit 71:85 (32:44).

Auf diesen Tag hatte sich das neu zusammengestellte JBBL-Team der Young Tigers rund fünf Monate vorbereitet: Das erste Saisonspiel in der Jugend-Basketball-Bundesliga! Bereits zwei Stunden vor Spielbeginn waren die ersten Spieler in der Halle und stimmten sich auf die bevorstehende Aufgabe ein.

Die ersten Punkte erzielte Flügelspieler Jeferson Hiller per Freiwürfe für die Gastgeber. Für Freiburg punktete umgehend Ausnahmespieler Cosmo Grühn, der immer wieder eine zweite Chance für die Freiburger erarbeitete und mit 5 von 6 Treffern von den Tigern nicht zu stoppen war. Tübingen schaffte es immer wieder am Korb abzuschließen und konnte von Freiburg nur durch Fouls gestoppt werden. Die zugesprochenen Freiwürfe verwandelten sie exzellent: 6 Treffer bei 6 Versuchen. Von der Freiwurflinie sollte man bis zum Ende des Spiels fehlerfrei bleiben. Zum Ende des ersten Viertels stand es 19:24 aus Sicht der Gastgeber.

Auch im zweiten Viertel machte dem Tübinger Nachwuchs die körperliche Überlegenheit der Freiburger zu schaffen: Freiburg hatte zur Halbzeit mit 13 Offensivrebounds so viele Abpraller gesammelt wie Tübingen in der gesamten Halbzeit auf beiden Seiten des Feldes. Hier war es vor allem wieder Grühn, der für Freiburg 11 Punkte in diesem Viertel auflegte und für den 32:44 Halbzeitrückstand der Hausherren sorgte. 

Nach der Halbzeitpause war es weiterhin Freiburg, die das Spiel diktierten und in der 25.Minute ihre Führung auf 18 Punkte ausbauten. Eine Tübinger Auszeit unterbrach den Lauf der Gäste und ließ das junge Team aufwachen: Kapitän Hannes Hertwig brachte die jungen Tiger mit 6 schnellen Punkten auf 14 Zähler heran. Dieser Abstand konnte allerdings bis zur Viertelpause nicht gehalten werden: Mit 51:68 ging es in den letzten Spielabschnitt.

Die Tiger hatten jetzt Blut geleckt und mobilisierten alle Reserven: Zwei Läufe (7:0 und 9:2) brachten das Team bis zur 38 Minute auf 8 Punkte heran. Dann leistete man sich jedoch auf beiden Seiten des Feldes grobe Fehler, sodass am Ende eine 71:85 Niederlage alle Auftaktträume zu Nichte machte.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben eine sehr junge und talentierte Mannschaft, die jedoch in allen Bereichen dazu lernen muss. Besonders in der Verteidigung haben wir große Schwächen gezeigt. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass wir viel mehr können, als wir heute gezeigt haben!“

Am kommenden Wochenende treten die Jungs auswärts bei den Junior Baskets Rhein Neckar an und kämpfen um den ersten Sieg! 

Für Tübingen spielten:
Jeferson Hiller (18 Punkte), Hannes Hertwig (14 / 7 Steals), Theo Orfanidis (12), David Schmolz (12), Can Sarikaya (4), Marko Bjelosevic (3), Said Bristina, (2), Mattis Mann (2), Milos Nadjfeji (2), Christian Schuller (2), Tim Konrad, Malte Kaiser.


Saison 2012 / 2013


"Nachgedacht" mit Jeferson Hiller              13.05.13 


In der Rubrik „Nachgedacht“ erzählen unsere Nachwuchsspieler über die laufende Saison, ihre persönlichen Ziele, Erfahrungen bei Auswärtsspielen, Lehrgängen und anderen Basketballveranstaltungen. Heute haben wir uns mit Jeferson Hiller unterhalten. Der Flügelspieler der JBBL hat kürzlich beim Turnier in Saumur auf sich aufmerksam gemacht und kann sich beim DBB Regionalcamp von 13. – 16. Juni für die Jugendnationalmannschaft empfehlen.

Jeferson Hiller

Name: Jeferson Hiller
Position: Aufbau / Flügel
Teams: JBBL – Team Young Tigers Tübingen, U16-Jugendoberliga SV03 Tübingen Alter: 14 Jahre 

 

Redaktion: Die Saison ist bereits vorbei. Wie haben sich deine Mannschaften in dieser Spielzeit geschlagen?

Hiller: Mit der JBBL haben wir die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte gespielt, in den entscheidenden Spielen aber noch nicht immer unsere Leistung abrufen können. In der Jugendoberliga haben wir zwar nicht viele Spiele gewinnen können, aber durch unser tolles Mannschaftsklima immer viel Spaß zusammen gehabt.  

 

Du warst mit den besten Spieler aus Baden-Württemberg, Rheinland.Pfalz und dem Saarland in Saumur (Frankreich). Was hast du erlebt? 

Die Spieler aus Frankreich und Litauen waren uns technisch in vielen Bereichen überlegen. Ich habe einen Spieler beobachtet, der 20 Dreier in Folge getroffen hat. Im Spiel gegen die Türkei haben wir uns engagiert aufgewärmt, die Türken saßen bis zum Anpfiff auf der Tribüne und haben Cola getrunken, was vielleicht der Grund war, warum wir das Spiel gewinnen und den 5.Platz des Turniers erreichen konnten. 

 

Welche persönlichen Ziele hast du dir für die Sommerpause gesteckt?

Ich möchte weiter an meinem Wurf arbeiten und mein Rebounding verbessern, um in der nächsten JBBL-Saison meiner Mannschaft helfen zu können.  

 

Danke Jeferson und viel Erfolg!


Abenteuer Hauptrunde beendet                     25.03.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt im Saisonfinale mit 73:60 (31:23) gegen die Hanau Junior White Wings und beendet die JBBL-Saison damit mit einem 5.Platz in der Hauptrunde. 

Zwar ging der Sprungball an die Gäste, allerdings gelangen die jungen Tiger direkt durch starke Verteidigung wieder in Ballbesitz. Auswahlspieler Bennaissa Traore sorgte für die ersten Tübinger Punkte. Nach drei Minuten stand es 6:0 für die Gastgeber, die sich auf beiden Seiten des Feldes exzellent präsentierten. Hanau kam in den Folgeminuten immer besser ins Spiel und zwang Tübingen durch starke Bewegungen zum Korb immer wieder zum Foul. Youngster Jeferson Hiller konnte die Führung in der 7.Minute per Dreier auf 11:7 ausbauen, bevor es in den letzten zwei Minuten des Viertels erneut den Gästen gelang, den Rückstand zu verkürzen. Nach dem ersten Viertel stand es 15:14.

Im zweiten Viertel erhöhten die Young Tigers die Intensität in der Verteidigung und belohnten sich in der Offensive mit gut herausgespielten Würfen. Ein 14:4 – Lauf in den ersten acht Minuten des zweiten Viertels  ließen die Führung auf 29:17 anwachsen. Dann sankt allerdings wie auch schon im ersten Viertel die Konzentration zum Viertelende ab, was Hanau nutzte, um den Rückstand geringfügig zu verkürzen. Zur Halbzeit stand es 31:23.

Das Trainerteam der Young Tigers bemängelte vor allem die fehlende Konsequenz in Angriff und Verteidigung: „Immer wieder lassen wir unseren Gegner zurück ins Spiel kommen. Wir werden in der zweiten Halbzeit noch mehr Dominanz zeigen.“, sagte Headcoach David Rösch auf dem Weg in die Kabine.

Gesagt – getan! Im dritten Viertel knüpfte der Bundesliganachwuchs in der Verteidigung an die Leistungen aus dem zweiten Viertel an und arbeitete in der Offensive noch konzentrierter. Ein 13:4 – Lauf bis zur 25.Minute legte den Grundstein für den späteren Sieg. Insgesamt konnten sich sieben Spieler im dritten Viertel in die Liste der Punktesammler eintragen. Vor dem Schlussviertel stand es 49:36.

Hanau ließ sich nicht entmutigen und lieferte den Universitätsstädtern auch im letzten Viertel einen gnadenlosen Kampf. Einem Tübinger 8:3 – Lauf bis zur 34.Minute folgten sechs Freiwürfe für die Gäste, von denen diese vier verwandeln konnten. Es gelang in dieser Phase nicht, den gut aufgelegten Innenspieler Moritz Beck zu stoppen. Die richtige Antwort parat hatte im Folgenden der Tübinger Aufbauspieler Tim Deschner: Immer wieder zwang er Hanau zum Foul und verwandelte seine vier zugesprochenen Freiwürfe zuverlässig. Insgesamt verwandelte Tübingen 17 seiner 22 Freiwürfe und zeigte damit eine seiner besten Leistungen in dieser Saison. Am Ende gewann Tübingen verdient mit 73:60 und schließt mit einer soliden Leistung die Saison auf Platz 5 ab.

Anschließend unterstützte die Mannschaft noch die NBBL bei ihrem Spiel um den Klassenerhalt, bevor bei der Abschlussfeier nochmal viel über die tolle Spielzeit gesprochen wurde.  

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (16 Punkte / 12 Rebounds), Tim Deschner (15), Jakob Kretzschmar (15), Jeferson Hiller (9), Jan Georg (7 / 11), Finn Eckhardt (6), Frederik Reif (3), Yannick Paß, Johannes Hertwig, Johannes Kübel, Julius Sturm. Mario Lukec.


Gute Momente in Langen                          20.03.13

Die JBBL verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison mit 50:79 (17:32) in Langen. Ein starkes zweites Viertel gegen das beste Team der Hauptrunde 3 und alle Spieler punkten.

Die jungen Tiger legten direkt los wie die Feuerwehr: 5:0 nach den ersten zwei Minuten. Dann folgte ein 14:0 – Lauf der Gastgeber, der vor allem durch das schwache Offensivspiel der Tübinger begünstigt wurde. Lediglich 7 Punkte erzielten die Universitätsstädter im ersten Viertel und gingen mit einer ordentlichen Portion Frust in die erste Viertelpause. 

Dieser hatte sich auf der Bank in eine Menge Biss in der Verteidigung umgewandelt: Im zweiten Viertel gelang es die Hessen zu schweren Abschlüssen zu zwingen. Lediglich einen Feldkorb ließ man zu, die restlichen Punkte musste sich Langen an der Freiwurflinie verdienen. Allerdings gelang es im Gegenzug nur selten Langens Festung einzunehmen, weshalb der Rückstand aus dem ersten Viertel nicht verkürzt werden konnte. Zur Halbzeit stand es 17:32.

Im dritten Viertel konnte man die Intensität in der Verteidigung nicht aufrechterhalten. Immer wieder gelang es Langen in Korbnähe abzuschließen. Offensiv gab es weiterhin nur wenig auf Tübinger Seite zu sehen. Lediglich Auswahlspieler Benaissa Traore überzeugte und übernahm immer wieder Verantwortung. 

Das Schlussviertel war das beste Viertel des Bundesliganachwuchses: Immer wieder gelangen schnelle Punkte und alle Spieler konnten Punkte für ihre Mannschaft beisteuern. Endstand 50:79.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Langen gehört zu den besten Mannschaften in Deutschland in dieser Saison. Sie haben sich den Sieg verdient. Wir hatten gute Phasen und werden nächste Woche gegen Hanau die Saison zu einem guten Abschluss bringen.“  

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (22 Punkte / 18 Rebounds), Jan Georg (8), Jakob Kretzschmar (8), Frederik Reif (2),  Yannick Paß (2), Finn Eckhardt (2), Tim Deschner (2), Johannes Hertwig (2), Jeferson Hiller (2).


Thriller ohne Happy End                           11.03.13

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen verliert gegen die LTi Gießen 46ers Juniors mit 92:97 (34:55) nach Verlängerung. Eine fulminante Aufholjagd im dritten Viertel reicht am Ende nicht zum Sieg.

Es war die perfekte Umgebung für das Rückspiel des Nachwuchses zweier Bundesligaclubs: Der Parkettboden, auf dem die Walter Tigers Tübingen am Samstagabend noch den FC Bayern München besiegt hatten lag noch und lud die jungen Tiger zum Spielen ein.

Doch zunächst war es Gießen, die in Person von Niklas Bilski mit einer Phantasietrefferquote aus dem Dreierland alle Beteiligten zum Staunen brachte: Fünf erfolgreiche Dreier und damit 15 Punkte verbuchte der Flügelspieler im ersten Viertel und sorgte damit auch für die 15-Punkte-Führung von Gießen. Tübingen zeigte sich zu Beginn zurückhaltend in der Verteidigung und zu zögerlich im Abschluss. Im zweiten Viertel lief es besser für die Hausherren: Angetrieben von Aufbauspieler Tim Deschner, der sich immer wieder stark zum Korb durchsetzen konnte, kam der Tübinger Angriff langsam ins Rollen. In der Verteidigung klafften immer noch große Lücken, weshalb der Rückstand bis zur Halbzeit auf 34:55 angewachsen war.

Doch wer dachte, das Spiel sei gelaufen, wurde im dritten Viertel eines Besseren belehrt. Die jungen Tiger spielten ihren Gegner nun Förmlich an die Wand. Den Grundstein legte man in der Verteidigung: Besonders die Agressive Blockverteidigung und das konsequentes Rebounden halfen, Gießen am Punkten zu hindern. Offensiv zelebrierte das Team Teambasketball par excellence: Ein 14:0 – Lauf bis zur 24.Minute forderte die erste Gießener Auszeit. Diese verlangsamte nur kurz den Raubzug der Tiger, die in der 29.Minute immer wieder stark am Korb abschlossen und nur durch Fouls zu stoppen waren. Die zugesprochenen Freiwürfe verwandelte man souverän. Vor allem Frederik Reif avancierte in dieser Phase zu einem der Schlüsselspieler. Insgesamt 10 Punkte erzielte der Flügelspieler von der Freiwurflinie (bei 12 Versuchen). Vor dem letzten Viertel hatten sich die jungen Tiger eine 63:60 – Führung erarbeitet. 

Das letzte Viertel war hart umkämpft: Zunächst traf Flügelspieler Jakob Kretzschmar aus der Distanz, nachdem Gießen bereits aus der Distanz das Viertel eröffnet hatte. Im Anschluss baute Wirbelwind Deschner die Führung auf 70:63 aus. In der 33.Minute glich Gießen das Spiel aus, was eine Tübinger Auszeit notwendig machte. Voller Elan kam das Team aus der Auszeit zurück und erarbeitete sich bis zur 38.Minute wieder eine komfortable 10-Punkte Führung. Nachdem Verteidigungsminister Yannick Paß das Feld foulbedingt verlassen musste, konnte man Gießen nun nur noch mit Fouls am Punkte hindern. Die Zugesprochenen Freiwürfe verwandelten sie zuverlässig. Im Gegenzug war Tübingen wie bereits in der ersten Halbzeit wieder zögerlich im Abschluss, was Gießen dazu nutze in der letzten Spielminute 86:84 in Führung zu gehen. Es folgte ein wichtiger Tübinger Angriff, in dem Mario Lukec einmal mehr seine Qualität als „Clutchplayer“ unter Beweis stellte und eiskalt den Dreier aus der Ecke zum 87:86 verwandelte. Jedoch konnte man Gießen erneut nicht legal am Punkte hindern. Einen der zwei zugesprochenen Freiwürfe verwandelte der Kapitän Kraushaar. Tübinger Auszeit bei fünf Sekunden auf der Uhr und einem Stand von 87:87. Der Einwurf landete in den Händen des Gegners. Verlängerung.

In den zusätzlich gespielten Minuten präsentierten sich die Gegner frischer und abgezockter als die Hausherren. Am Ende verloren die jungen Tiger mit 92:97.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben heute Charakter gezeigt. Nicht viele Mannschaften holen einen solchen Rückstand auf und bringen sich in eine Position das Spiel zu gewinnen. Ich bin stolz auf unsere Leistung und wir freuen uns jetzt auf das anstehende Spiel beim Tabellenführer.“ 

Für Tübingen spielten:
Tim Deschner (20 Punkte), Jakob Kretzschmar (16), Benaissa Traore (14), Mario Lukec (13), Jan Georg (12), Frederik Reif (10), Yannick Paß (4), Jeferson Hiller (2), Johannes Hertwig (1), Finn Eckhardt, Johannes Kübel, Julius Sturm.


JBBL gelingt Befreiungsschlag               04.03.13

Die Young Tigers gewinnen in der JBBL mit 78:59 (38:24) bei den Junior White Wings Hanau. Nach zwei herben Niederlagen zum Auftakt in die Hauptrunde feiert der Nachwuchs eine solide Mannschaftsleistung.

Die Vorzeichen vor dem Spiel standen wieder einmal schlecht: Gleich vier Spieler des JBBL Kaders hatten andere Prioritäten und konnten nicht mitfahren. Außerdem fehlte immer noch krankheitsbedingt Jeferson Hiller, den eine schwere Grippe erwischt hatte.

Dennoch oder gerade desto trotz starteten die jungen Tiger konzentriert in die Partie. Die beiden Auswahlspieler Tim Deschner und Benaissa Traore sorgten in den ersten fünf Minuten für die ersten 8 Punkte. Anschließend konnte die sehr uneigennützig spielende Mannschaft immer wieder Bigman Jan Georg in Szene setzen: 12 seiner 23 Punkte erzielte er im ersten Viertel. Für die Gastgeber war es vor allem Jonas Müller (19 Punkte) der immer wieder einen Weg finden konnte zu Punkten. Nach dem ersten Viertel stand es 27:14 aus Sicht der Tübinger.

Das zweite Viertel war von intensiver Verteidigung auf beiden Seiten geprägt. Kein Mittel fand Hanau allerdings gegen Georg, der für 6 der 11 Tübinger Punkte in diesem Durchgang sorgte. Mit einer 14 Punkte Führung ging es in die Halbzeitpause.

Es waren vor allem die vergebenen Möglichkeiten, die den Tigern zu Beginn des dritten Viertels das Leben schwer machten. Hanau nutzte die schwächste Phase der Gäste um wieder eine Schritt näher heran zu kommen: Ein 14:4 – Lauf in den ersten 6 Minuten forderte eine Tübinger Auszeit. Anschließend sorgte der Bundesliganachwuchs mit einem 8:0 – Zwischenspurt wieder für klare Verhältnisse. Vor dem Schlussviertel stand es 55:46.

Nun gelang es den jungen Tigern immer wieder ihren Gegner regelgerecht am Punkten zu hindern und schnell im Gegenzug zum Abschluss zu kommen. Immer wieder wurde man nun auch an die Freiwurflinie geschickt, wo man im zuverlässig (13/18) verwandeln konnte. Am Ende siegten die Young Tigers mit 78:59 und konnten so den ersten Sieg der Hauptrunde einfahren.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben heute auf beiden Seiten des Feldes eine tolle Leistung gezeigt. Wir müssen aber weiterhin daran arbeiten unsere Ballverluste zu reduzieren, um auch gegen die Topteams erfolgreich zu sein!“ 

Für Tübingen spielten:
Jan Georg (23 Punkte), Benaissa Traore (17), Jakob Kretzschmar (11), Tim Deschner (10), Frederik Reif (6), Finn Eckhardt (4), Yannick Paß (4), Mario Lukec (3), Johannes Kübel, Max Tyrchan.


Langen eine Nummer zu groß                     25.02.13

Die JBBL verliert das erste Heimspiel der Hauptrunde mit 39:72 (15:34) gegen den TV Langen. Engagement in Angriff und Verteidigung reichen nicht gegen disziplinierte Hessen.

Strotzend vor Energie zeigte sich das Tübinger JBBL-Team beim Aufwärmen, das nach der Niederlage in Gießen auf Wiedergutmachung aus war. Dennoch lief zu Beginn an nur wenig zusammen für die Gastgeber: Keinen einzigen Punkt erzielten die jungen Tiger trotz gut herausgespielter Würfe in den ersten fünf Minuten, was die erste Auszeit nötig machte. Es folgte eine starke von guter Verteidigungsarbeit geprägte Phase, bevor Langen zum 11:2 – Lauf bis zum Ende des Viertels ansetzte. Aus Tübinger Sicht stand es 4:20 nach den ersten 10 Minuten.

Man hatte jedoch nicht das Gefühl, dem dominanten Team aus Hessen komplett unterlegen zu sein, sondern bemühte sich weiterhin, ins Spiel zu finden. Die ersten vier Minuten des zweiten Viertels gehörten den Gastgebern: Lediglich 2 Langener Punkte ließ man zu. Zu selten gelang es den Tigern das Langener Bollwerk zu knacken und man erzielte dementsprechend nur 4 Punkte. Die starke Verteidigungsleistung der ersten Minuten hielt man im weiteren Verlauf nicht aufrecht, sodass Langen bis zur Halbzeitpause auf 15:34 davon zog.

In der zweiten Halbzeit konnten der Bundesliganachwuchs offensiv mehr von seinem Können zeigen. Besonders Innenspieler Jan Georg wurde von seinen Mitspielern zum Ende des dritten Viertels immer wieder schön in Szene gesetzt. Alle seine 7 Punkte erzielte er in dieser Phase. Ein 15:3 – Lauf in den letzten fünf Spielminuten erstickte allerdings das Aufbäumen der Tiger, die mit 3 Niederlagen in Folge nun nächste Woche besonders sauer nach Hanau fahren werden.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Nach einer schwachen Trainingswoche haben wir heute die Quittung dafür erhalten. Langen ist eine starke Mannschaft, von der wir uns aber auf keinen Fall verstecken müssen. Wir freuen uns auf das Rückspiel!“ 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (8 Punkte / 10 Rebounds), Jan Georg (7), Frederik Reif (5), Jakob Kretzschmar (5), Yannick Paß (5), Finn Eckhardt (3), Tim Deschner (3), Mario Lukec (3), Johannes Hertwig, Jonas Reiff.


Auf der Suche nach dem Rhythmus           18.02.13

Die JBBL verliert das erste Spiel der Hauptrunde mit 61:81 (29:46) in Gießen. Eine schwache Angriffsleistung und fehlende Konsequenz in der Verteidigung manövrieren die jungen Tiger ins Abseits.

In der Faschingswoche hatte sich das Team optimal auf die Herausforderung in Gießen vorbereitet. Allerdings konnte das Team auf Grund von Krankheit, Verletzung und Urlauben erst am Freitag vor dem Spiel auf den kompletten Kader zugreifen. 

Hochmotiviert startete man in eine intensiv geführte Partie und erwischte direkt den besseren Start: Mit 7:2 ging man bis zur 3. Minute in Führung. Es sollte die einzige Führung des Spiels gewesen sein. Gießen startete nun einen 11:0 – Lauf, der vor allem der hohen Trefferquote der Hausherren zu verdanken war: Kein Fehlwurf leisteten sich die Hessen in dieser Phase. 

Nach einer Tübinger Auszeit lief es wieder etwas besser für die jungen Tiger: Bis zur 8.Minute arbeitete man sich wieder auf Schlagdistanz heran (11:15). Ein Gießener, der im Saisonverlauf nicht weiter aufgefallen war, traf die Tübinger mitten ins Herz: Flügelspieler Christoph Kenntemich traf 3/3 Dreiern und ließ die Gießener Führung bis zum Ende des Viertels auf 30:18 anwachsen. 

Während Gießen auch im zweiten Viertel munter jeden Wurf versenken konnte, den sie versuchten, taten sich die Universitätsstädter weiter schwer, es haperte im offensiven Zusammenspiel. Immer öfter versuchten sie nun am Brett abzuschließen und konnten von Gießen nur per Foul gestoppt werden. Allerdings fanden nur 3/10 Freiwürfen im zweiten Viertel ihr Ziel. Insgesamt konnten von 38 Versuchen nur 20 Freiwürfe verwandelt werden – 18 Fehlwürfe, die am Ende zum Sieg fehlten. Zur Halbzeit stand es 29:46.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Tübinger weiterhin kämpferisch und versuchten Alles um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Aber immer dann, wenn das Team sich gerade einige Punkte herangearbeitet hatte, traf wieder ein anderer Gießener unvermittelt auch aus der unmöglichsten Position. Das letzte Viertel gewannen die Tiger mit 20:19. Die deutliche Niederlage konnte das aber auch nicht mehr verhindern.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir waren gut auf unseren heutigen Gegner vorbereitet, allerdings von der Körperlichkeit überrascht, mit der in der Hauptrunde gespielt wird. Gießen hat das Spiel verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Wir müssen unseren Rhythmus vor allem im Angriff finden, um in den nächsten Spiel erfolgreich zu sein!“ 

Für Tübingen spielten:
Tim Deschner (16), Benaissa Traore (14 Punkte / 13 Rebounds), Frederik Reif (8), Finn Eckhardt (6), Jan Georg (6), Jakob Kretzschmar (6), Sebastian Kühnle (3), Jeferson Hiller (2), Mario Lukec, Yannick Paß, Jonas Gruhler.


Young Tigers schreiben Geschichte             27.01.13

Die Young Tigers Tübingen verlieren das letzte Spiel der Vorrunde mit 68:71 (33:34) in Ulm, stehen aber zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der Hauptrunde der JBBL und sichern damit außerdem das Teilnahmerecht an der JBBL-Saison 2013-14. 

Bereits am Samstagabend war die Mannschaft nach Ulm gereist, um möglicherweise glatten Straßen aus dem Weg zu gehen. Zwar war das Duell mit der ratiopharm akademie Ulm für den Hauptrundeneinzug der jungen Tiger nicht mehr von Bedeutung, allerdings wollte man sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. 

Mit einem höheren Energielevel in der Verteidigung starteten die Gastgeber ins Spiel, konnten aus den vielen Ballgewinnen jedoch nur wenig Kapital schlagen. Zwischen 2. und 5.Minute erzielte Tübingen in Person von Benaissa Traore 7 Punkte, während Ulm kein einziger Treffer gelang. Bis zum Ende des ersten Viertels gelang es die Führung zu halten. 14:13 stand es zur ersten Pause. 

Ein großes Problem war die unsaubere Verteidigung der jungen Tiger. So musste Kapitän Tim Deschner bereits mit 3 Fouls belastet vor der Halbzeit das Feld verlassen um ein vorzeitiges persönliches Spielende zu vermeiden. Der hohe Druck machte den Tigern nun extrem zu schaffen und immer wieder verlor man den Ball beim Ballvortrag. 

Ulm spielte sich derweil in einen Rausch und traf im zweiten Viertel drei Dreier. In der 19. Minute kam Tübingen nochmal in Person von Traore zurück: Ein Korbleger mit Foul und zwei Freiwürfe nach einer starken Aktion zu Korb sorgten für den 33:34 Halbzeitstand aus der Sicht der Gäste.

Das dritte Viertel gehört dann ganz den Neckarstädtern: Ein 12:4 – Lauf bis zur 26. Minute ließ die Führung bis auf 6 Punkte anwachsen. Wieder war es Traore, der 7 Punkte und eine unglaubliche Energie in der Verteidigung beisteuerte. Vor dem letzten Viertel stand es 52:48 aus Sicht der Tiger.

Im letzten Viertel kam nun Kapitän Deschner zurück aufs Feld und konnte mit einem schönen Zug zu Korb und zwei verwandelten Freiwürfen die Führung auf 54:51 ausbauen. Dann musste der Aufbauspieler jedoch in der 34. Minute das Feld nach einem fragwürdigen Pfiff verlassen. Danach ging zwei Minuten lang gar Nichts auf Tübinger Seite und Ulm übernahm bis zur 36.Minute die Führung (57:61). Headcoach David Rösch reagierte mit einer Auszeit. 

In der 38.Minute der nächste Schlag: Topscorer Traore musste foulbelastet das Feld räumen. 

Verunsichert lagen die jungen Tiger 20 Sekunden vor Ende des Spiels mit 4 Punkten zurück (65:69). Die Zeit von Mario Lukec war gekommen. Der Scharfschütze hatte auf Grund einer Erkältung die ganze Woche nicht trainiert, versenkte nun jedoch den Dreier zum Anschluss (68:69). Auszeit Ulm. 4 Sekunden vor Schluss schickte Tübingen den Ulmer Aufbauspieler Koppmann an die Freiwurflinie, der einen Wurf verwandeln konnte. Auszeit Tübingen bei 2 Punkten Rückstand. Leider konnte sich das Team keinen Wurf mehr erarbeiten. Freiwürfe für Ulm. Endstand 68:71.

Headcoach Rösch nach dem Spiel: „Am Ende haben wir es geschafft uns in eine Position zu bringen, in der wir das Spiel gewinnen konnten. Dass wir auch beim letzten Einwurf den Ball verloren haben, ist exemplarisch für das ganze Spiel: Ballverluste haben uns das Genick gebrochen.“

Dennoch gibt es für die jüngste Tübinger Bundesligamannschaft den Einzug in die Hauptrunde zu feiern. Dort kämpfen die Jungs nun gegen Langen, Gießen und Hanau aus der JBBL Gruppe Mitte/West. Siege und Niederlagen gegen die beiden anderen Hauptrundenteilnehmer der eigenen Gruppe werden mitgenommen. So können die jungen Tiger bei einer Bilanz von einem Sieg bei drei Niederlagen das Feld nun von unten aufrollen und um einen der 4 begehrten Playoff-Plätze kämpfen. 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (21 Punkte / 14 Rebounds), Jan Georg (12), Mario Lukec (11), Jeferson Hiller (10), Frederik Reif (6),  Tim Deschner (4), Jakob Kretzschmar (2), Yannick Paß (2), Hannes Hertwig, Jonas Reiff, Jonas Gruhler (n.e.).


Entscheidung vertagt                           21.01.13

Die Young Tigers Tübingen gewinnen in der JBBL mit 68:65 (41:30) gegen die BIS Baskets Speyer. Das Spiel gegen die Kurpfalz Baskets wurde wegen der schlechten Witterungsverhältnissen abgesagt. 

Vor einer tollen Kulisse starteten die jungen Tiger am vergangenen Freitag Abend in die Partie: Über 100 Zuschauer waren gekommen um dem Nachwuchs den Rücken zu stärken. 

Das Team dankte es ihnen mit einer grandiosen ersten Halbzeit. Immer wieder gelang es schlechte Pässe der Gegner in schnelle Punkte zu verwandeln. Im ersten Viertel war es Benaissa Traore, der mit 10 Punkten  den Ton angab. Im zweiten Viertel konzentrierte sich die Verteidigung der Gäste mehr auf die großen Jungs, was die Aussenspieler zum Punkten nutzten. In der Verteidigung hatte den Hausherren im ersten Viertel vor allem Matthias Maier Probleme gemacht, der im zweiten Viertel kein einziges Mal sein Können entfalten konnte. Eine 41:30 Führung zur Halbzeit entließ das Team mit einem guten Gefühl in die Kabine.

Im dritten Viertel erwischten die Gäste den besseren Start: Ein 8:2 – Lauf bis zur 24.Minute forderte die erste Tübinger Auszeit in der zweiten Hälfte. Es galt in der Verteidigung die Hilfen besser zu organisieren und sich offensiv freie Würfe zu erarbeiten. Das gelang den jungen Tigern dann auch, jedoch fanden nur wenige der herausgespielten Würfe ihr Ziel. Speyer kam so immer weiter heran. Zum Ende des dritten Viertels war die Führung auf 50:47 geschmolzen.

Ein großes Problem für die Tübinger Verteidigung an diesem Tag war der aggressive Zug zum Korb, bei dem man sich nur mit Fouls zu helfen wusste. Insgesamt wurden die Gäste im letzten Viertel für 11 Freiwürfe an die Linie geschickt – Tübingen hingegen nur ein Mal. 

In der 34.Minute übernahm Speyer zum ersten Mal die Führung (55:54). Insgesamt gab es 4 Führungswechsel im letzten Viertel. 40 Sekunden vor Ende lag Tübingen zwei Punkte zurück und war in Ballbesitz. Nach toller Vorarbeit von Traore brachte Flügelspieler Mario Lukec das Team per Dreier in Führung. Anschließend gelang es die Gäste am Punkten zu hindern, was Speyer zum taktischen Foulen zwang. Jan Georg konnte die Freiwürfe zwar nicht verwandeln, allerdings passte Jakob Kretzschmar im Gegenzug auf, klaute den Pass und fand den frei stehenden Mario Lukec der per Korbleger abschloss und 0,9 Sekunden vor Spielende die Führung auf 68:65 ausbauen konnte. Der letzte Wurf von Speyer verfehlte sein Ziel. SIEG!

Headcoach David Rösch bremste die Euphorie: „Wir haben es heute nicht geschafft 40 Minuten die Intensität in der Verteidigung hoch zu halten. Unser Gegner kam so zurück ins Spiel. Am Ende hat sich allerdings unsere Spielerfahrung gezeigt und wir haben somit die Partie verdient gewonnen!“

Auf Grund der glatten Straßen verweigerte das Team Kurpfalz am Sonntag die Anreise, was bedeutete, dass eine Vorentscheidung in Sachen Hauptrunde zunächst vertagt worden ist. 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (18 Punkte / 14 Rebounds), Mario Lukec (14), Jan Georg (13), Tim Deschner (8), Jakob Kretzschmar (7), Yannick Paß (6), Frederik Reif (2), Finn Eckhardt, Hannes Hertwig, Jonas Gruhler, Jonas Reiff.


Neujahrssieg

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt mit 72:56 (25:30) in Speyer. Tim Deschner führt das Team mit 27 Punkten zum Sieg.

Die Vorzeichen standen schlecht: Auf fünf Spieler musste Headcoach David Rösch verzichten. Etwas verhalten startete deshalb die Mannschaft in das schwere Spiel gegen das Team des Vollzeitinternats Speyer.

Bis zur vierten Minute erarbeitete sich das Team einen 10:5 Führung, die direkt zur ersten Auszeit von Speyer führte. Es folgte ein Dreierhagel des heimischen Toptalents Daniel Koch, der damit einen 14:2 – Lauf bis zum Viertelende initiierte und auch durch eine Tübinger Auszeit nicht zu stoppen war.

Bis zur 13.Minute brachte der Tübinger Kapitän Tim Deschner das Team wieder auf 20:21 heran. Dann folgte erneut ein Lauf der Gastgeber (9:0), was der hohen Wurfquote von Speyer und der inkonsequenten Verteidigungsarbeit der jungen Tiger geschuldet war. Fünf Sekunden vor der Halbzeitpause lag man mit 8 Punkten zurück. Zeit für eines der zahlreichen Ausrufezeichen von Deschner: Mit Ablauf der Uhr schleuderte er den Ball in Richtung Korb, wo er mit der Schlusssirene im Korb versank: Jubel auf dem Weg in die Tübinger Kabine – trotz Rückstand!

Geladen und bereit kamen die Young Tigers aus der Kabine zurück und erwischten Speyer auf dem falschen Fuß: Einem schönen Cut und Korbleger von Mario Lukec folgte ein Korbleger von Jakob Kretzschmar, den dieser mit Foul verwandelte und auch den Bonusfreiwurf zuverlässig versenkte. In der 26. Minute brillierte erneut Deschner, der mit Ablauf der Wurfuhr einen Notwurf zum Highlight werden ließ und in der 27. Minute mit einem schön herausgespielten Dreier die Führung für Tübingen übernahm. Insgesamt verwandelte der Tübinger Aufbauspieler 11 seiner 13 Würfe und stellte mit 27 Punkten eine neue Saisonbestleistung auf. Vor dem letzten Viertel stand es 48:43 für die Gäste.

Den Aufwind nutzte das Team nun zum endgültigen Durchbruch: Ein 18:0 – Lauf machte den dritten Sieg in Folge perfekt. Der bis dato stark mit Fouls belastete Bigman Jan Georg steuerte in dieser Phase 10 Punkte bei und war ein weiterer Siegesgarant für Tübingen. 

Headcoach Rösch nach dem Spiel: „Zu keinem Zeitpunkt haben wir in diesem Spiel aufgegeben und geduldig auf den Zeitpunkt gewartet, das Spiel zu übernehmen. Dann haben wir zugeschlagen.“

Am kommenden Wochenende stehen für die jungen Tiger nun zwei Heimspiele auf dem Programm: Mit zwei Siegen können die Tiger den Einzug in die Hauptrunde perfekt machen.  

Für Tübingen spielten:
Tim Deschner (27), Jan Georg (14), Benaissa Traore (11 / 16 Rebounds), Mario Lukec (5), Jakob Kretzschmar (5), Finn Eckhardt (4), Sebastian Kühnle (4), Frederik Reif (2), Jonas Reiff, Joshua Helber.


DERBYSIEGER!                          10.12.12

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt mit 70:52 (32:31) in Ludwigsburg. Eine exzellente Verteidigungsleistung ebnet den Weg zum Sieg.

Zu Beginn der Woche gab es zunächst wieder schlechte Nachrichten für das von Verletzungen gebeutelte Team: Jakob Kretzschmar, Flügelspieler der jungen Tiger, hat sich erneut den Daumen gebrochen und fällt für mehrere Wochen aus.

Dennoch trainierten die Jungs fleißig und voller Elan, denn es stand das Derby gegen den Rivalen in Ludwigsburg an. Hatte man im Hinspiel zuhause zur Halbzeit bereits mit 14 Punkten geführt, musste man sich am Ende trotzdem knapp mit 54:57 geschlagen geben. Wiedergutmachung stand auf den Plan!

Etwas wacher startete allerdings Ludwigsburg ins Spiel und punktete durch schnelle Fastbreaks. Center Jan Georg setzte in der 4. Minute das erste Ausrufezeichen, als er mit Foul abschloss, den Bonusfreiwurf allerdings nicht verwandeln konnte. Im Gegenzug waren die Hausherren erneut zu schnell für Tübingen unterwegs, was die erste Auszeit beim Stand von 7:13 erforderlich machte. Es lief nun runder: Immer wieder attackierten die Jungs das Brett und wurden für Freiwürfe an die Linie geschickt. Allerdings fanden in dieser Phase nur 3 von 6 Würfen ihr Ziel. Mit einem 12:18 Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Es sollte das einzige Viertel gewesen sein, dass die Hausherren für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Durchgang war Tübingen weiterhin nur durch Fouls zu stoppen. Besonders gefährlich in dieser Phase Flügelspieler Frederik Reif, der akrobatische Korbleger verwandeln konnte. In der 7. Minute übernahm Jan Georg für die jungen Tiger: Zuerst der Dreier zur Führung (26:24) und dann der Sprungwurf aus der Mitteldistanz ließen das Spiel auf die Seite der Gäste kippen. Noch vor der Halbzeit hatte Tübingen außerdem die Chance die Führung auf sechs Punkte auszubauen, allerdings traf man nur 2 der 6 zugesprochenen Freiwürfe. Es ging deshalb nur mit knapper 32:31 Führung in die Kabine.

Im dritten Viertel übernahm nun Auswahlspieler Benaissa Traore für Tübingen: Immer wieder wurde er von seinen Mitspielern in Szene gesetzt und konnte auch von drei Ludwigsburger Verteidigern nicht kontrolliert werden. 7 seiner 18 Punkte erzielte „Benni“ im dritten Viertel und markierte wie schon gegen Freiburg eine 80%ige Quote aus dem Feld und damit seine persönliche Saisonbestleistung. Die Führung war bis zum Ende des Viertels bereits auf neun Punkte angewachsen (50:41). Doch die Tiger wollten noch mehr…

Im letzten Viertel starteten die jungen Raubkatzen in den ersten drei Minuten einen 13:0 – Lauf der angeführt vom stark aufspielenden Aufbauspielerduo Deschner / Hihn Ludwigsburg in die Schranken wies. Ein kurzes Aufbäumen in der 34. Minute durch den besten Ludwigsburger Punktesammler Panagiotis Saoulidis wurde mit Tübinger Punkten von Georg und Traore beantwortet. Mit der Schlusssirene stürmte das Team das Feld, das sich mit diesem Sieg neben wichtigen Punkten zudem den direkten Vergleich gegen Ludwigsburg und den 3. Platz in der JBBL Division Südwest erobert hat.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben heute erneut geschafft das auf’s Feld zu bringen, was wir uns im Training erarbeitet haben. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die sich trotz der vielen Verletzungen nicht unterkriegen lässt!“ 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (18 Punkte / 11 Rebounds), Jan Georg (17 / 19), Nico Hihn (12), Frederik Reif (6), Tim Deschner (5), Jeferson Hiller (5), Finn Eckhardt (4), Mario Lukec (3), Johannes Hertwig, Sebastian Kühnle, Jonas Gruhler.


Young Tigers beenden Durststrecke                03.12.12

Die JBBL gewinnt ein umkämpftes Spiel mit 69:52 (22:29) gegen den USC Freiburg in der Paul-Horn-Arena. Eine tolle zweite Halbzeit krönt ein Spiel in besonderer Atmosphäre!

Es sollte ein großes Wochenende werden für die jüngste Tübinger Bundesligamannschaft: Der Nachwuchs empfing am ersten Advent den USC Freiburg in der Paul-Horn-Arena. Ein seltenes Vergnügen, da die Spielstätte der Walter Tigers Tübingen nunmehr auch häufig von den Erstligavolleyballern des TV Rottenburg und den Erstligahandballern des TV Neuhausen belegt ist.

Doch nicht nur die Vorfreude war groß, auch die Vorzeichen waren positiv. Mit Aufbauspieler Tim Deschner kam ein weiterer Spieler aus einer langen Verletzungspause zurück und so konnte der Trainerstab auf zwölf einsatzfähige Spieler zurückgreifen.

Beide Teams legten einen konzentrierten Start hin, wobei Tübingen immer wieder die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen ließ, was Freiburg postwendend mit leichten Punkten bestrafte. Auch in der Verteidigung konnten die jungen Tiger zunächst nicht so fest zubeißen, wie sie es sich eigentlich vorgenommen hatten. So stand es nach dem ersten Viertel 12:17 für die Gäste.

Im zweiten Viertel lief es nun offensiv etwas besser. Vor allem Aufbauspieler Nico Hihn, der bisher erst zwei Mal (!!!) mit der Mannschaft trainiert hatte, brachte den Tübinger Angriff ins Rollen: Er suchte sowohl den Abschluss am Korb und fand zudem auch die freistehenden Mitspieler, die ihre offenen Würfe zu verwandeln suchten. Die Trefferquote war allerdings in der ersten Halbzeit weiterhin dürftig, was den schnell umschaltenden Freiburgern in die Karten spielte. Zur Halbzeit stand es 22:29 aus Sicht der Hausherren.

Das dritte Viertel sollte das Tübinger Viertel werden. Nach zuletzt nur mäßigen Leistungen in diesem Spielabschnitt, entfalteten die jungen Tiger nun ihr Potential: Ein 10:2 – Lauf bis zur 24.Minute ließ das Team die Führung übernehmen. Benaissa Traore musste bereits nach sechs gespielten Minuten im ersten Viertel das Feld verlassen, da er 2 Fouls auf dem Konto hatte. Bis dato hatte er keinen Punkt erzielt, drehte aber nun in der zweiten Halbzeit auf: Ob im Fastbreak oder im Setplay – Benni war nicht zu stoppen. 10 seiner 16 Punkte legte er im dritten Viertel auf. Insgesamt 27 Punkte erzielten die Young Tigers in dieser Phase und stellten damit einen neuen teaminternen Saisonrekord („Die meisten Punkte in einem Viertel 2012/2013“) auf! Mit einer leichten 49:43 Führung ging es in die letzte Viertelpause.

Auch in den letzten zehn Minuten kontrollierte Tübingen das Spiel und legte in der Verteidigung nochmal einen Zahn zu: Nur 9 Punkte erlaubte man Freiburg und spielte mit dem gewonnen Selbstvertrauen offensiv frei auf. Zuverlässig wie eine Bank in dieser Phase war Jakob Kretzschmar, der 6 seiner 11 Punkte in den letzten acht Minuten erzielte und alle seine Würfe verwandeln konnte. 

Insgesamt punkteten 8 der 11 eingesetzten Spieler und 23 gespielte Assists unterstreichen eine tolle Teamleistung!

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Das war ein wichtiger Sieg für uns. Zwar haben wir in der ersten Halbzeit unsere Würfe noch nicht konstant getroffen, jedoch Geduld bewiesen und sind dafür in der zweiten Halbzeit belohnt worden. Wir müssen allerdings defensiv einen weiteren Schritt machen, wenn wir oben mitspielen wollen!“ 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (16 Punkte), Nico Hihn (14 / 7 Rebounds / 7 Assists), Jakob Kretzschmar (11), Jan Georg (9 / 16 Rebounds), Tim Deschner (7), Finn Eckhardt (5), Jeferson Hiller (4), Mario Lukec (3), Johannes Hertwig, Frederik Reif, Sebastian Kühnle, Jonas Gruhler (n.e.).


„Wir brauchen noch Zeit“                    19.11.12

Die JBBL verliert das Heimspiel gegen die ratiopharm akademie Ulm mit 48:71 (34:35). Ein rabenschwarzes drittes Viertel bringt den Bundesliganachwuchs um den Sieg.

Mit Nico Hihn hatte Tübingen einen adäquaten Ersatz für Aufbauspieler Tim Deschner aktivieren können. Der Möhringer Aufbauspieler nahm allerdings das erste Mal am Freitag am Teamtraining teil, weshalb man sich taktisch limitieren musste. Da mit Jakob Kretzschmar und Sebastian Kühnle zwei Spieler aus der Verletzungspause zurück kamen, konnte nach den zuletzt schlechten Aussichten jedoch etwas Hoffnung geschöpft werden.

Durch Benaissa Traore ging man bereits in der 2.Minute nach Offensivrebound in Führung. Jakob Kretzschmar setzte im nächsten Angriff direkt mit einem schönen Korbleger nach. Bis in die 7.Minute behielt Tübingen die Führung, dann übernahm der Ulmer Center Bernhard Benke: Mit 9 Punkten in 3 Minuten führte er die Tübinger Verteidigung vor und sicherte das 12:19 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Viertel kam Tübingen nun richtig in Fahrt: Ein 10:2 – Lauf in den ersten fünf Minuten sicherte die zweite Tübinger Führung in diesem Spiel. Anschließend fingen sich die stark aufspielenden Ulmer allerdings wieder und antworteten mit einem 10:4 ¬– Lauf. Die letzten zwei Minuten vor der Halbzeit gehörten dann wieder Tübingen: Ein Dreier von Flügelspieler Mario Lukec und gleich im nächsten Angriff ein Dreier von Kretzschmar deutete den nächsten Führungswechsel an. Der letzte Wurf fand allerdings nicht sein Ziel, sodass man mit einem knappen 34:35 Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause tankte sich Traore durch die Ulmer Verteidigung und übernahm die Führung. Doch Ulm erwischte den besseren Start: Lukas Rosenbohm, der bis dato nicht weiter aufgefallen war, traf direkt jenseits der Dreierlinie und versenkte anschließend nach Offensivrebound auch noch einen schweren Korbleger. Dann war es Benke der von der Dreierlinie traf und sich anschließend am Brett durchsetzte. Tübinger Auszeit nach fünf gespielten Minuten. Im Anschluss schaffte Tübingen es immer wieder den Ulmer Angriff zu stören und den Ball zu gewinnen. Allerdings schien sich offensiv nun ein ganz dicker Wurm eingeschlichen zu haben, denn im gesamten dritten Viertel erzielte das Tübinger Team keinen Korb mehr. Ulm baute so seine Führung auf 36:54 aus. 

Ein kurzes Aufbäumen im letzten Viertel verkürzte den Rückstand nochmal auf 16 Punkte, dann folgte ein Ulmer 7:0 – Lauf, den Tübingen mit einem 6:2 in den letzten drei Minuten beantwortete. Mit dem Ausgang des Spiels hatte das letzte Viertel jedoch nicht mehr viel zu tun.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben zwei Spieler die heute nach Verletzungen ihr erstes Saisonspiel gemacht haben und einen neuen Aufbauspieler. Wir brauchen noch Zeit um uns in dieser Konstellation zu finden, dann werden wir weniger Fehler machen und erfolgreich sein!“ 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (11 Punkte / 9 Rebounds), Jan Georg (11), Nico Hihn (6 / 6 Assists/ 5 Steals), Mario Lukec (5), Jakob Kretzschmar (5), Jeferson Hiller (3), Frederik Reif (2), Johannes Hertwig (2), Sebastian Kühnle (2), Finn Eckhardt (1), Jonas Gruhler.


Von der „Kurpfalze“ überrolt                    12.11.12

Die JBBL verliert ihr zweites Auswärtsspiel gegen das Team Kurpfalz Rhein-Neckar mit 67:89 (30:42). Ohne zahlreiche verletzte Leistungsträger hat man den bisher sieglosen Pfälzern nur wenig entgegenzusetzen.

Ein schweres Spiel hatte sich bereits abgezeichnet: Mit Aufbauspieler Tim Deschner, der mit einer komplizierten Daumenverletzung mehrere Wochen ausfällt und Yannick Paß, der mit einem Riss des Kniebands ebenfalls dem Basketballfeld fernbleiben muss, wurden im Laufe der Woche zwei der konstantesten Spieler auf die Verletztenliste der Young Tigers Tübingen gesetzt. Auf dieser wurden bereits Jakob Kretzschmar (Daumenbruch) und Sebastian Kühnle (Adduktorenentzündung) geführt.  Dennoch bereiteten sich die Jungs engagiert und mit Spaß auf die anstehende Aufgabe vor. 

Für Tübingen lief am Sonntag dann zunächst nur wenig zusammen: Keine Punkte bis zur 4.Minute forderten die erste Auszeit der Gäste. Nun war es vor allem der überragende Benaissa Traore, der den Bundesliganachwuchs ins Spiel brachte. Doch auf Seiten der Kurpfälzter war es Matthew Kuntz, der dafür sorgte, dass Tübingen das Spiel nicht enger gestalten konnte. Immer wieder fand der Aufbauspieler einen Weg zum Korb. Er legte 30 Punkte für seine Mannschaft auf und war für Tübingen nicht zu stoppen. Nach den ersten zehn gespielten Minuten stand es so 13:21 aus Tübinger Sicht.

Auch im zweiten Viertel tat man sich schwer. Viele Ballverluste im Spielaufbau nagten am Selbstbewusstsein, das man sich dann in der Verteidigung zurückholen wollte. Bis zur 14.Minute kam man auf 20:26 heran, ließ dann allerdings einen 2:9-Lauf zu. So ging es bis zum Ende des Viertels: Hatte man sich gerade wieder ein Stück heran gearbeitet, ließ man sich kurzfristig wieder den Schneid abkaufen. Zur Halbzeit stand es 30:42.

Kurpfalz erwischte auch nach der Halbzeit den besseren Start: Aufbauspieler Kuntz ging direkt in der ersten Minute an die Freiwurflinie und verwandelte sicher zwei Freiwürfe und traf auch im nächsten Angriff seinen Korbleger. Tübingen brauchte erst wieder drei Minuten, bevor Center Jan Georg sein Talent aufblitzen ließ und mit schönen Bewegungen am Korb für sein Team verkürzte. Wieder waren es die Ballverluste, die in der 24.Minute einen 6.0-Lauf für die Gastgeber möglich machten und die kämpfenden jungen Tiger zur Auszeit zwangen. In den letzten vier Minuten des Viertels war es nun das Tübinger Spiel, das man sich vorgenommen hatte: Man nutzte seine Größenvorteile aus und ließ nur noch 6 Kurpfälzer Punkte zu. Mit 45:59 war das Ergebnis vor dem letzten Viertel allerdings alles Andere als offen.

Einen heftigen Schlagabtausch lieferten sich nun beide Teams im letzten Viertel. Es fielen viele Punkte – sehr zum Ärger der jungen Tiger. Zwar wollte man in der Offensive genau so agieren, wie man es auch tat, allerdings gelang es den jungen Tigern nicht, den Gegner am Punkten zu hindern, weshalb auch der Vorsprung für Kurpfalz zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr geraten ist.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Kurpfalz war heute die bessere Mannschaft. Unsere Jungs waren sehr engagiert und haben gekämpft bis zur letzten Minute. Um unser nächstes Spiel zu gewinnen müssen wir vor allem den Schalter in der Offensive umlegen und so Ballverluste reduzieren, die zu leichten Punkten für unsere Gegner führen.“ 

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (24 Punkte / 15 Rebounds), Jan Georg (20), Mario Lukec (14), Jeferson Hiller (3), Finn Eckhardt (2), Frederik Reif (2), Johannes Hertwig (1), Jonas Reiff (1), Jonas Gruhler.

 


 

Auf der Zielgeraden überholt                 29.10.12

Die JBBL verliert das erste Heimspiel der neuen Saison knapp mit 54:57 (37:23) gegen die BBA Ludwigsburg. Die hohe Foulbelastung wird dem Team am Ende des Spiels zum Verhängnis.

Früh hatte sich das Team in der Uhlandhalle eingefunden, um alles für den ersten Auftritt vor dem heimischen Publikum vorzubereiten. Und es war eine großartige erste Halbzeit, die Eltern und Fans der Young Tigers Tübingen in diesem ersten Heimspiel zu sehen bekamen: Das Team stand offensiv und defensiv zusammen und spielte bis zur Halbzeit eine 14-Punkte-Führung heraus. Lediglich 10 Punkte ließ das Team im zweiten Viertel zu. Besonders stark: Bennaissa Traore, der mit 12 Punkten und 10 Rebounds bereits zur Halbzeit einen sogenannten „Double-Double“ verbuchen konnte. 

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die jungen Tiger nicht mehr so angriffslustig: Offensiv schafften sie es immer seltener den Ball durch die eigenen Reihen zu bewegen und setzte mehr auf Einzelaktionen, die vom stark aufspielenden Ludwigsburger Center Tim Altenbeck immer wieder geblockt wurden. Defensiv ließ man immer wieder die letzte Konsequenz vermissen und schickte bis zur 26.Minute das Ludwigsburger Team drei Mal für Bonusfreiwürfe nach erfolgreichen Abschlüssen an die Linie. Bis zur 28.Minute gelang Tübingen kein Feldkorb, dann übernahm Kapitän Tim Deschner für Tübingen die Führung. Besonders eindrucksvoll: Der unwiderstehliche Euro-Step, der jedem Ludwigsburger Spieler Beifall abgerungen haben sollte. Die Halbzeitführung war allerdings dahin: Mit 46:44 ging es in die letzte Viertelpause.

Center Jan Georg kam nun in dieser schwierigen Phase für Tübingen zurück aufs Feld. Die schmerzlichen Minuten auf der Bank hatten dem foulbelasteten Auswahlspieler allerdings die Spritzigkeit genommen und er musste bereits nach 3 Minuten mit seinem 5.Foul das Feld verlassen. Flügelspieler Mario Lukec erwischte es in der 37.Minute und nun war die Tübinger Bank gefragt. Das Team schaffte es in Person von Deschner in der 39.Minute den Rückstand auf 3 Punkte zu verkürzen und verteidigte anschließend erfolgreich um sich 10 Sekunden vor Ende den letzten Wurf des Spiels zu sichern. Der Einwurf landete auch da wo er hin sollte, jedoch gelang es dem Team nicht, sich einen guten Wurf herauszuspielen. Trotz einer starken Freiwurfquote von 70 % (16 Treffer bei 23 Versuchen) war die Niederlage letzten Endes nicht mehr zu verhindern. 

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir müssen das umsetzen, was wir uns im Training erarbeiten. Diese Niederlage hat uns das deutlich gezeigt und bringt uns auf das nächste Level!“ 

Für Tübingen spielten:
Tim Deschner (19), Benaissa Traore (12 Punkte / 16 Rebounds), Yannick Paß (8),  Jeferson Hiller (7), Mario Lukec (4), Jan Georg (2), Frederik Reif (2), Johannes Hertwig, Jonas Reiff, Jonas Gruhler.

 


 

Nichts für schwache Nerven               22.10.12

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen gewinnt ihr erstes Saisonspiel in Freiburg mit 76:74 (32:30) nach Verlängerung. 

Auf diesen Tag hatte sich die Mannschaft nun rund acht Wochen vorbereitet: Erstes Saisonspiel in der Jugend-Basketball Bundesliga! In Freiburg mussten die Jungs schon früh ran und dementsprechend traf man sich bereits um halb acht an der Uhlandhalle zur Abfahrt in den Schwarzwald. Aus der Vorbereitung waren die Jungs allerdings die belastenden Autofahrten gewohnt und so startete man voller Energie ins Spiel. 

Jan Georg erzielte die ersten Punkte für die Gäste in der ersten Minute. Doch das Team Schwarzwald antwortete per 3er in Person des bärenstark aufspielenden Freiburger Aufbauspielers Maxim Mayer. Auch Ausnahmespieler Younes Saidani punktete direkt für Freiburg per 3er, was die erste Tübinger Auszeit erforderte. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels gelang es Tübingen nun drei Mal mit Foul abzuschließen, jedoch fiel keiner der 3 Bonusfreiwürfe. Außerdem unterliefen dem Bundesliganachwuchs bereits im ersten Viertel 7 Ballverluste. Dennoch ging es mit einer 18:13 Führung in die erste Viertelpause. 

Im zweiten Viertel startete zunächst Freiburg einen 10:2-Lauf, der vor allem durch die schwache Verteidigungsleistung auf Tübinger Seite begünstigt wurde. Jedoch konnte Tübingen die Führung bis zur Halbzeit behaupten, was besonders dem starken Reboundverhalten von Benaissa Traore, der bereits zu Halbzeit 11 seiner 19 Rebounds gesammelt hatte und der Präsenz von Finn Eckhardt der mit 3 geblockten Würfen in dieser Phase sein Potential aufblitzen ließ, zuzuschreiben war. 

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Freiburger, die Kontrolle über das Spiel übernahmen. Zwei schnelle 3er von Mayer folgten ein 3er von Tübingens Flügelspieler Mario Lukec, der damit einen 7:0-Lauf einleitete. Bis zum Ende des dritten Viertels stand es 48:48. Alles war offen. 

Im letzten Viertel gelang es nun Tübingen bis zur 37.Minute einen 8-Punkte Vorsprung herauszuspielen. Dieser wurde von Freiburg allerdings in den letzten drei Minuten egalisiert. In der letzten Minute baute Traore die Führung auf 67:65 aus und 11 Sekunden vor Ende war man sogar in Ballbesitz, jedoch kostete ein Ballverlust an der Mittellinie den Sieg nach der regulären Spielzeit. 

Es wurden weitere 5 Minuten gespielt, um den Sieger dieses hochspannenden Duells zu ermitteln. Hier zeigte sich nun die in den Vorbereitungsspielen erworbene Spielerfahrung der Tübinger Mannschaft, die sich mit einer starken Leistung den ersten Sieg der Saison erkämpfen konnte. 

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Es fehlt bei uns vor allem an der Feinabstimmung in der Offensive. 31 Ballverluste zeigen das deutlich. Defensiv müssen wir noch einen Schritt nach vorne machen, wenn wir in dieser starken Gruppe unter die ersten Drei wollen!“  

Für Tübingen spielten:
Benaissa Traore (15 Punkte / 19 Rebounds), Tim Deschner (15), Jang Georg (13), Finn Eckhardt (10), Yannick Paß (10), Mario Lukec (8), Frederik Reif (3), Johannes Hertwig (2), Jonas Reiff, Jonas Gruhler.  


Generalprobe im Rheinland                   10.10.12

Am vergangenen Wochenende kämpfte sich die JBBL mit einem dezimierten Kader durch das letzte Vorbereitungsturnier. Die Köln 99ers hatten die Young Tigers zum Hans-Ulrich Bapst Turnier in die Halle des Apostelgymnasiums eingeladen.

Im ersten Spiel traf man auf die SG Rheinhessen: Gegen das Kooperationsprojekt des ASC Theresianum Mainz und des BC Wiesbaden startete man trotz langer Anfahrt und frühen Aufstehens gut in die Partie. Immer wieder wurden aber Schwächen im Abschluss deutlich und ein 36:32-Führung zur Halbzeit ließ noch keine Prognose auf den Ausgang des Spiels zu. In der zweiten Halbzeit erspielte man sich mit einem 12:2-Lauf bis zur 26.Minute ein kleines Polster, das man dann aber bis zum Ende des dritten Viertels wieder abgab. 50:46 stand es vor den letzten zehn Minuten. Es blieb spannend bis zum Schluss und in allerletzter Sekunde gelang es Benaissa Traore den eingeworfenen Ball der Rheinhessen abzufangen und so den Sieg zu sichern.


Alle Teams beim Hans-Ulrich Bapst Turnier


Auf den im ersten Spiel bereits mit Magen-Darm Grippe geschwächten Kapitän Tim Deschner musste das Team im zweiten Spiel gegen die Giants Düsseldorf verzichten. Man rückte zusammen. In der 7.Spielminute übernahm man die Führung. Zu oft gelang es Tübingen jedoch nicht den Schnellangriff zu unterbinden. Die Führung gab das Team aber bis zum Ende des Spiels nicht mehr ab! Mit 83:72 gewannen die Young Tigers so auch im zweiten Spiel und hatte sich so das Abendessen im schönen Großstadtambiente verdient.


Traore und Lukec


Headcoach David Rösch am Abend: „Wir treten zu jeder Zeit als Team auf, was sich in der ausgeglichenen Punkteverteilung in beiden Spielen wiederspiegelt. Die Fehler, die wir noch in großer Anzahl machen, sind uns bekannt und wir werden von Spiel zu Spiel besser!“

Am nächsten Morgen fand sich beim Frühstück eine sehr müde Mannschaft ein. In der Nacht hatte die Magen-Darm-Grippe um sich gegriffen und die ganze Mannschaft in Atem gehalten. Dennoch stellte man sich der Herausforderung: Den Köln 99ers! Die vom ehemaligen Dozenten der Sporthochschule Köln Platon Papadopoulos trainierte Mannschaft war aber zu Beginn des Spiels wacher und spielte sich im ersten Viertel eine 28:2 Führung heraus. Von der Mittellinie traf kurz vor der Viertelpause noch Hannes Hertwig und weckte die Mannschaft auf. Alle folgenden Viertel sollten die Young Tigers nun für sich entscheiden: Besonders Flügelspieler Mario Lukec zeigte Sicherheit aus der Distanz und lieferte mit 12 Punkte und 3 getroffenen Dreiern eine gute Leistung ab. Die Kölner verwalteten jedoch den Vorsprung gut und ließen Tübingen nicht auf Schlagdistanz heran kommen. Am Ende unterlagen die jungen Tiger so mit 56:72. 

Den zweiten Platz hatte der Bundesliganachwuchs jedoch gesichert und bekam so den ersten Pokal dieser Spielzeit überreicht. 

Am kommenden Wochenende ist nun Regeneration angesagt, bevor es am 21.Oktober in Freiburg um die ersten Punkte der neuen Spielzeit geht.

 


Voll in der Vorbereitung                24.09.12

Siege in Heidelberg, Knappe Spiele in München und jede Menge Zeit auf den deutschen Autobahnen!

Bereits am zweiten Septemberwochenende machte sich das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen auf den Weg zum ET-Cup nach Heidelberg. Gegner waren zwei Teams aus der Division Südwest, die auch in der kommenden Saison zu den Gegnern des Bundesliganachwuchses zählen werden: Freiburg und die Kurpfalz Baskets. In beiden Spielen zeigten die jungen Tiger ansprechende Leistungen und gewannen gegen Freiburg mit 95:50 und gegen die Kurpfalz Baskets mit 64:48.

Vergangenes Wochenende ging es für das Team von Headcoach David Rösch nun zum Oktoberfestturnier nach München. Neben den Gastgebern vom Team Basket München Nord waren auch der Nürnberger Basketball Club und der TSV Nördlingen vertreten. Gegen den letztjährigen Halbfinalisten TSV Nördlingen um U15-Nationalspieler Georg Beyschlag behielt Tübingen trotz langer Anreise von Anfang an die Kontrolle und gewann deutlich 82:52.


Enstspannen zwischen den Spielen

Im zweiten Spiel gegen die Hausherren war es auch zunächst der Erstliganachwuchs der das Spiel kontrollierte. Bis zur 5.Minute ließ man keinen Korb zu und beendete das erste Viertel mit 22:8. Im zweiten Viertel fand München jedoch ins Spiel und verkürzte in nur vier Minuten auf 22:18. Im dritten Viertel dann der Shock: Flügelspieler Jakob Kretzschmar musste, wie sich später herausstellte, mit einem gebrochenen Finger ins Krankenhaus. Die Verwirrung nutzte München um mit vier erfolgreichen Dreiern das Momentum auf ihre Seite zu ziehen. Trotzdem blieb Tübingen nach drei Vierteln mit 53:44 in Führung. Im letzten Viertel verlor das Team jedoch den Kopf und nutzte zwei gute Chancen in der letzten Minute nicht um ein umkämpftes Spiel siegreich zu beenden. Mit 59:60 musste man sich geschlagen geben. 

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Das war eine sehr gute Übung für uns. Solche Drucksituationen brauchen wir um zu wachsen!“

Danach bezog man die vereinseigene Halle des MTSV Schwabing, wo man in Schlafsäcken eine kurze Nacht verbrachte.

Am nächsten Morgen war es auch schon früh Zeit wieder die Schuhe zu schnüren. Um 10 Uhr stand der Hochball des Spiels gegen Nürnberg an. Nach der knappen Niederlage am Abend zuvor, waren alle heiß auf das Spiel. Die Beine waren allerdings sehr schwer und man kam in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel. Nürnberg hingegen traf nach Belieben und so stand es zur Halbzeit 20:36 aus Sicht der Young Tigers. Das Team arbeiteten sich jedoch Stück für Stück voran. Im letzten Viertel dann ein Monsterlauf: 17:4 und nur noch 3 Punkte Führung der Nürnberger. Jedoch wollte auch in diesem Spiel der letzte Korb nicht fallen. So endete eine Partie in der auf Tübinger Seite alle Spieler punkten konnten mit 49:54!


Das Team nach dem Essen in München-Schwabing

Rösch resumierte: „Von einem 18-Punkte-Rückstand haben wir uns zurück ins Spiel gekämpft und am Ende kein Glück gehabt. Das war ein sehr gutes Turnier für uns. Diese Erfahrungen sind unbezahlbar in der Vorbereitung!“

Nach einem ausgiebigen Abwärmen machte sich die Mannschaft auf den Weg zurück in die Universitätsstadt, wo in der kommenden Woche weiter trainiert wird um am kommenden Samstag beim letztjährigen Finalteilnehmer FC Bayern München bestehen zu können!