Monsterlauf reicht nicht zum Sieg                               06.02.12

Im ersten Spiel der Playdowns unterliegt die JBBL beim Nürnberger BC mit 59:63 (37:28). Am Ende versagen nach großem Kampf die Tübinger Nerven.

In aller Frühe machte sich das Tübinger JBBL-Team auf ins Fränkische um das erste Spiel der Playdowns beim Nürnberger BC zu bestreiten. Nicht dabei war Bigmän Mahir Agva, der sich im Spiel der 2. Herren gegen Reutlingen eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen hatte.

Bei -21 Grad kam man in Nürnberg an und stand zunächst vor verschlossener Halle, da der Hausmeister nicht über den Spieltag informiert worden war. Nach einer halben Stunde Warten begab sich das ganze Team zurück in den Bus und hielt sich mit Kuchen und „Rundendrehen im Kreisverkehr“ warm.

Gegen halb 12 startete die Partie nach sehr kurzer Aufwärmphase. Dennoch erwischten die Tigerle einen guten Start. Besonders Oisin Ross, der direkt im ersten Angriff das Team per Dreier die erste Führung bescherte. Doch auch Nürnberg zeigte sich angriffslustig und traf seine ersten Freiwürfe und netzte direkt im nächsten Angriff einen Dreier ein. In der 4. Minute zeigte wieder Ross seine Qualitäten und brachte mit seinem Dreier das Team erneut in Führung. Auch in der zweiten Hälfte des ersten Viertels ging es munter hin und her, beide Teams beschnupperten sich und alle Zuschauer wussten, dass dies für keine Mannschaft ein einfaches Spiel werden würde. Nach dem ersten Viertel lag man knapp mit 16:21 zurück.

Auch im zweiten Viertel ging es zunächst weiter Hin und Her: Einem Nürnberger Dreier folgte ein Tübinger Dreier. Doch dann erwischten die Tiger das „Momentum“ und starteten einen Monsterlauf in den letzten sechs Minuten vor der Halbzeitpause: Hervorragende Verteidigung und Selbstlosigkeit in der Offensive legten die Grundlage für das 17:2, an dem insgesamt 6 von 10 Tübinger Spielern punktemäßig beteiligt waren. Insgesamt schloss man das Viertel damit 21:7 ab und ging mit 37:28 gutgelaunt in die Kabine.

Doch Nürnberg hatte noch nicht die Segel gestrichen und kam erbost aufs Spielfeld zurück. Etwas erschrocken ließ Tübingen direkt drei einfache Körbe zu und startete erst in der 3.Minute selbst zu Punkten: Das tat dann energisch Flügelspieler Pius Weller, der mit Foul abschloss, den Freiwurf allerdings nicht verwandeln konnte. Nach zwei weiteren Punkten von Kapitän Philip Verwegen folgte eine kuriose Szene am Kampfgericht, in dessen Folge der Teambetreuer der Nürnberger mit einem technischen Foul bestraft und Tübingen an die Linie geschickt wurden. Luca Wettemann verwandelte die Würfe ohne Probleme. Das Durcheinander konnten die Gäste aus der Universitätsstadt aber leider nicht zu ihrem Vorteil nutzen und ließen sich immer mehr auf die Nürnberger Stärke, das 1 gegen 1, ein. Es folgte ein 8:0 – Lauf der Gastgeber. Dennoch blieben die Tiger in Führung: 47:43 stand es vor dem Schlussviertel.

Die ersten drei Minuten gestalteten sich wie zu Beginn des Spiels ausgeglichen, doch dann ließ man erneut einen Nürnberger 8:0 – Lauf zu, mit dem die Gastgeber die Führung übernahmen, die davor 15 Spielminuten lang auf Tübinger Seite gebunkert worden war. In Minute 7 war es Verwegen, der Verantwortung übernahm und mit Foul abschließen konnte. Auch der zugesprochene Freiwurf fand sein Ziel, was die Tiger wieder auf 55:57 heranbrachte. Durch Aufbauspieler Tim Deschner schaffte man in der 8.Minute den Ausgleich. In den letzten zwei Spielminuten gab es keine Feldkörbe mehr zu sehen: Nach vier Nürnberger Freiwürfen, von denen zwei ihr Ziel fanden, verwandelte Deschner zwei Freiwürfe und glich erneut aus (59:59). In der 10.Minute brachte der Nürnberger Bigmän Manzur dann sein Team mit zwei Freiwürfen in Führung. Eine Auszeit später stand nach starken Zug zum Korb Kapitän Verwegen an der Linie und verfehlte beide Freiwürfe. Die direkt aufgestellte Presse resultierte im Ballgewinn für Tübingen, doch der Korb schien vernagelt. Der Korbleger wollte nicht fallen und ein schnelles Foul musste her um die Uhr zu stoppen. Nürnberg verwandelte zum 59:63 Endstand.

Headcoach David Rösch nach dem Spiel: „Wir haben heute Licht und Schatten gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir tollen Basketball gezeigt, während wir uns in der zweiten Halbzeit zu sehr vom Nürnberger Spiel haben anstecken lassen. Im Rückspiel werden wir bereit sein!“


Für Tübingen spielten:
Oisin Ross (13 Punkte), Philip Verwegen (13), Tim Deschner (10), Luca Wettemann (9), Pius Weller (7), Tony Gitschel (4), Mario Lukec (2), Erich Rittmaier, Hannes Pflug, Jan Georg.


Bis zur Halbzeit auf Augenhöhe                          23.01.12

Im letzten Heimspiel der Rückrunde unterliegen die Young Tigers in der JBBL gegen den FC Bayern München mit 54:68 und beenden die Runde damit auf Platz 5 der Division Südost.

Die Bayern sind nicht nur in der 1.Fußballbundesliga gejagt, sondern auch in der JBBL als Tabellenführer das Team, das es zu schlagen gilt.
Nachdem die jungen Tiger alle Spiele im neuen Jahr verloren hatte, wollte man im letzten Heimspiel nochmal zeigen, dass man vor der großen Namen keine Angst hat.

Der Sprungball ging zwar verloren, doch die Verteidigung auf Tübinger Seite stand gut. Leichte Punkte hatten die Gastgeber heute nicht zu verschenken. Allerdings konnte man in der ersten Minute noch keine Punkte erzielen. Erst in Minute zwei Punkteten die Universitätsstädter aus einem schön herausgespielten Einwurf von der Seitenlinie in Person von Luca Wettemann: Der Startschuss für ein munteres Hin und Her. Mit 18:18 ging man in die erste Viertelpause.

Einen Schwachpunkt hatte man im Dribbling ausgemacht: Immer wieder gelang es den Münchnern, den Ball zu gewinnen, da die Tübinger nicht ausreichend den Ball zu schützen vermochten.
Das gelang in der zweiten Halbzeit sehr viel besser und so zogen die Tübinger nach einem bayerischen Korb in der ersten Minute auf 26:20 in der fünften Minute davon. Aber die individuell stark aufspielenden Münchner antworteten mit einem 7-0 – Lauf und gingen in der siebten Minute wieder in Führung. Die letzten Minuten des Viertels gestalteten die auf Augenhöhe spielenden Teams ausgeglichen und so ging man mit 30:32 in die Halbzeitpause.

Die Stärke der Tübinger Mannschaft war an diesem Tag vor allem, das Teamspiel in Angriff und Verteidigung. Das in der Offensive sonst so auf Bigmän Mahir Agva fixierte Team, hatte heute ein großes Waffenarsenal aufgefahren, was die zahlreich erschienenen Zuschauer begeisterte.

Im dritten Viertel sah es so aus, als würden die Tiger genau da weiter machen, wo sie aufgehört hatten. Vier schnelle Punkte von Flügelspieler Pius Weller und Luca Wettemann brachte die Gastgeber wieder in Führung – allerdings sollte das die letzte Führung in diesem Spiel gewesen sein.
Jetzt drehten die Bayern auf: Einen 2-12 – Lauf bis zur siebten Minute konnte zwar per Auszeit gestoppt werden, doch auch der anschließend punktende Mahir Agva konnte die Tübinger nicht zurück ins Spiel bringen. Der sonst so offensivstarke Bigmän erzielte in der zweiten Halbzeit nur noch 2 Punkte und ging merklich frustriert in Minute 8 vom Feld. Die Bayern nutzten eiskalt diese mentale Schwächephase der Hausherren aus und starteten einen 0-11 – Lauf bis zur zehnten Minute. Den Schlusspunkt setzte allerdings ein Tübinger: Oisin Ross mit einem Dreier „vom Parkplatz“, der dem Team das Lächeln zurück ins Gesicht zauberte.

Im letzten Spielabschnitt war man engagiert um Schadensbegrenzung bemüht. In der sechsten Minute feierte Mario Lukec sein Comeback und war für 4 Punkte in 5 Minuten gut. Auch der neu im Kader stehende Erich Rittmaier zeigte sich mutig und punktete in Minute 9 das erste Mal. Endstand: 54:68.

Headcoach David Rösch: „Wir haben heute eine tolle erste Halbzeit gespielt und sind als Team aufgetreten. Der Einbruch in dritten Viertel zeigt, wie schnell uns Fehler verunsichern und aus dem Spiel nehmen können.“

In der Relegationsrunde müssen die Young Tigers nun erneut gegen das Team Basket München Nord, den TV Augsburg und die ratiopharm akademie Ulm, sowie Science City Jena, den Nürnberger Basketball Club und CYBEX Bayreuth in Hin- und Rückspiel antreten. Nach dem letzten Relegationsspieltag bleiben vier dieser sieben Teams in der Bundesliga.


Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (11 Punkte / 10 Rebounds), Oisin Ross (9 / 3 Assists), Luca Wettemann (8), Tim Deschner (7 / 3 Assists), Pius Weller (5 Punkte / 5 Rebounds), Philip Verwegen (4 / 6 Rebounds / 4 Assists), Mario Lukec (4), Tom Vogel (2 / 5 Rebounds), Tony Gitschel (2), Erich Rittmaier (2), Hannes Pflug, Jan Georg.


 

Ohrfeige im letzten Auswärtsspiel der Rückrunde            15.01.12


Gegen den derzeitigen Tabellenführer der JBBL Division Südost TSV Nördlingen verlieren die Young Tigers mit 55:78 (24:41). Viele Ballverluste und schwache Quoten kosten das letzte Auswärtsspiel der Rückrunde.

Ohne Aufbauspieler Tim Deschner musste das Team zum letzten Mal in der Rückrunde auswärts antreten. Wieder dabei hingegen war Mario Lukec, der wegen einer Sprunggelenksverletzung seit Ende November ausgefallen war.

Den Sprungball entschied Mahir Agva für die Gäste aus der Universitätsstadt, doch konnten die jungen Tiger aus diesem ersten Ballbesitz keine Punkte herausspielen. Stattdessen erzielte Jugendnationalspieler Joschka Ferner die ersten Punkte für sein Team. Die Tiger wirkten orientierungslos in der Verteidigung und fanden offensiv nicht ins Spiel. Erst in der dritten Minute erzielte der stark aufspielende Kapitän Philip Verwegen den ersten Feldkorb für Tübingen.
Viele Ballverluste führten immer wieder zu leichten Punkten für den Nördlinger Zweitliganachwuchs. Jedoch blieben die Tübinger durch Punktemaschine Agva noch in Schlagdistanz. Mit 17:25 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel erhöhte Nördlingen noch einmal den Druck in der Verteidigung, was weitere Ballverluste auf Tübinger Seite provozierte. Lediglich 7 Punkte konnten die jungen Tiger in diesem Abschnitt des Spiels erzielen, während Nördlingen 16 Zähler auflegte und zur Halbzeit auf 24:41 davonzog.
Weitere 20 Minuten hatten die jungen Tiger nun Zeit den Rückstand Stück für Stück aufzuholen.

Das dritte Viertel begann ausgeglichen. Nördlingen konnte sich nicht weiter absetzen, jedoch schafften es die Tübinger auch nicht sich weiter ran zu kämpfen. In der siebten Minute ließ die Konzentration auf Tübinger Seite etwas nach und Nördlingen schaffte einen 8-0 Schlussspurt. Ärgerlich für die engagiert aufspielenden Tiger. Mit 37:64 ging es in die letzte Viertelpause.

Im letzten Spielabschnitt ließ der Druck auf Nördlinger Seite merklich nach, was das Team von Headcoach David Rösch direkt für einen 7-2 Lauf nutzen konnte. Diesem folgte jedoch ein 7-0 Lauf der Nördlinger, woraufhin Rösch eine Auszeit forderte.Diese zeigte Wirkung: Tübingen beendete das Viertel 11-5 und sorgten somit für einen versöhnlichen Abschluss. Endstand 55:78.

Dennoch war Rösch alles andere als zufrieden: „Wir konnten heute mit dem hohen Druck der Nördlinger Verteidigung nicht umgehen. Außerdem waren wir mental heute besonders in den schweren Phasen nicht präsent genug. Diese Spiele gegen die Top-Mannschaften der Liga helfen uns aber uns weiter zu entwickeln, um in den Playdowns zu zeigen, dass wir in die Liga gehören!“

Am kommenden Wochenende treten die Young Tigers dann im letzten Heimspiel der Rückrunde gegen den FC Bayern München an. Tipoff ist am Sonntag um 11 Uhr.


Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (31 Punkte / 15 Rebounds), Philip Verwegen (14), Oisin Ross (3 / 7 Rebounds), Jan Georg (3), Tom Vogel (2 / 8 Rebounds), Luca Wettemann (2), Tony Gitschel, Pius Weller, Hannes Pflug, Mario Lukec.


 

JBBL verpasst Sieg zum Jahresauftakt                     09.01.12

Gegen den amtierenden deutschen Meister ALBA Urspring verlieren die Young Tigers in der JBBL mit 60:70 (25:37). Das Spiel wird erst in den Schlussminuten entschieden.

Fleißig gearbeitet hatten die jungen Tiger in der ersten Januarwoche. Täglich gingen die Jungs in die Halle und verbrannten die Plätzchen und Weihnachtsgänse, die in der Weihnachtspause die Beine schwer gemacht hatten. Am Sonntag ging es dann für das Team früh los in Richtung Klosterschule, wo man eine offene Rechnung begleichen wollte. Hatte man doch nur knapp mit 56:64 im Hinspiel zu Hause verloren.

Der Sprungball ging zwar verloren, doch gelang den defensiv gut eingestellten Neckarstädtern direkt der erste Erfolg in der Verteidigung. Den sich bietenden Schnellangriff schloss Bigman Mahir Agva erfolgreich ab. In den beiden nächsten Angriffen erspielten sich die Urspringer immer wieder freie Würfe, die von der Tübinger Verteidigung nicht konsequent genug schwer gemacht wurden. Das zog sich weiter durch das erste Viertel, in welchem die hochprozentig treffenden Gastgeber drei erfolgreiche Dreier verbuchen konnten. Mit einem 14:24-Rückstand ging es in die erste Verschnaufpause.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Tiger nun energischer in der Verteidigung und aggressiver in der Offensive. Zehn Freiwürfe bekamen die Tübinger zugesprochen, während Urspring lediglich zwei Mal an die Linie gehen durfte. Da beide Mannschaften allerdings drei Freiwürfe trafen, konnte dieser Vorteil nicht genutzt werden. Mit einer schwache Quote von 43 % (9/21 Versuchen) über das ganze Spiel hinweg zeigten die Tiger Nerven. Mit 25:37 ging man zur Halbzeit in die Kabine.

Die richtigen Worte schien Head Coach David Rösch gefunden zu haben, denn sei Team startete in die zweite Hälfte wie die Feuerwehr. Nachdem der Urspringer Lars Berger die ersten Punkte des Viertels erzielt hatte, initiierte Tom Vogel mit einem gute herausgespielten Wurf aus der Mitteldistanz einen 7:0-Lauf bis zur vierten Minute: Tübingen war wieder im Spiel. Nun zeigte in einem munteren Schlagabtausch auch der Neu-Tübinger Tony Gitschel seine Qualitäten: Der 15-jährige Flügelspieler klaute nicht nur zwei Mal den Ball, sondern steuerte auch vier Punkte zum Spiel bei, ohne dabei einmal den Ball verloren zu haben. In Minute neun traf ein Dreier vom Urspringer Flügelspieler Güray das junge Tübinger Team direkt in die Magengrube, denn dieser Treffer baute die Führung der Hausherren wieder auf zehn Punkte aus. Ein Ausrufezeichen setzte allerdings nochmal ein Tübinger: In der zehnten Minute traf Oisin Ross mit Foul seinen Wurf aus der Mitteldistanz, konnte aber den Freiwurf nicht verwandeln. Mit 44:51 ging es in das Schlussviertel.

Vier Minuten vor Spielende hatten sich die Young Tigers auf drei Punkte herangekämpft und Urspring zur Auszeit gezwungen. Nun zeigte der amtierende Meister aber vor heimischem Publikum Nervenstärke. Angetrieben von einem weiteren Güray-Dreier erzielten die Klosterschüler zehn Punkte in den Schlussminuten, während Tübingen lediglich drei Zähler gelangen.

Head Coach Rösch: „Wir haben uns heute in die Position gebracht, das Spiel zu gewinnen, doch dann in den Schlussminuten nicht zugegriffen. Dennoch haben wir ein gutes Spiel gezeigt zum Jahresauftakt, haben aber noch viel vor uns!“

Neu im Kader der JBBL sind neben Gitschel, der bei der BSG Ludwigsburg mit dem Basketballspielen begann, außerdem Lennard Goller (Tübingen) und Erich Rittmaier (Möhringen). Das Team ist somit gerüstet für die anstehenden Aufgaben.

Für Tübingen spielten:
Mahir Agva (28 Punkte/15 Rebounds), Oisin Ross (7), Philip Verwegen (6/4 Assists), Tim Deschner (6), Tony Gitschel (4), Jan Georg (4), Tom Vogel (3), Luca Wettemann (2), Pius Weller (4 Assists), Hannes Pflug.

 


 

Nachrüsten in der Winterpause                         14.12.11


Einsatzgeschwächt verlieren die Young Tigers im letzten Spiel des Jahres beim Team Basket München Nord mit 51:69 (24:36).

Die Vorzeichen standen schlecht vor dem letzten Spiel im Jahr 2011 für die jungen Tiger. Die Hälfte des Kaders lag entweder krank oder verletzt darnieder und so bestritt man das Abschlusstraining am Freitagabend mit lediglich 6 Leuten zusammen mit der Jugendoberligamannschaft.

Dennoch hatte man sich viel vorgenommen und wollte durch eine ungewöhnliche Taktik das Unmögliche möglich machen.

Mit den fünf gesunden Spielern startete Headcoach David Rösch in die Partie. Die beiden angeschlagenen Kapitäne Philip Verwegen und Oisin Ross nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Die Tiger starteten toll in die Partie. Lediglich einen Dreier ließ man den Hausherren zu, während man selbst 7 Punkte in den ersten fünf Minuten erzielen konnte.
Doch die Münchner hielten Anschluss und eroberten sich bis zur 8.Minute die Führung zurück (11:12). Die Hauptstädter hatten ohnehin einen Sahnetag erwischt was die Trefferquote anging: Drei Treffer von jenseits der Dreipunktelinie allein im ersten Viertel taten den Gästen weh.

Mit einen 13:19 Rückstand ging es für die Young Tigers in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel lief für die Tübinger Rumpftruppe nur noch wenig zusammen, während die vom erst kürzlich in „Rente“ gegangenen Ex - Profi Robert Maras trainierten Münchner munter weiter trafen: Zwei weitere Dreier baute die Führung der Gastgeber auf 12 Punkte aus. Dem stark auftretender Tübinger Center Mahir Agva unterliefen in dieser Phase immer wieder kleine Fehler, die dem Frust geschuldet waren, den heiß laufenden Münchnern kein Bein stellen zu können.
Mit einem 24:36 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Die Reboundschwäche der ersten Halbzeit (München 12 / Tübingen 9) wollte man in der zweiten Hälfte abstellen und vor allem den Anschluss im dritten Viertel nicht verlieren.

Und wie schon zu Spielbeginn, starteten die Neckarstädter furios: Ein 8:0 - Lauf bis zur Minute 4 ließ die Angereisten neue Hoffnung schöpfen und zeigte, mit wieviel Kampfgeist die Tiger spielen können.
Doch dem Aufbäumen folgte eine der schwächsten Phasen des Spiels, in der München zwei weitere Dreier in zwei Minuten verwandeln konnte, während Tübingen keine Punkte gelangen.
Vor dem letzten Viertel stand es 37:51 aus Sicht der Gäste.

Im letzten Viertel wurde es nochmal interessant. Nachdem Agva in Minute 4 von Münchens stark aufspielendem Center Kovacevic geblockt worden war, wollte sich der Hüne revanchieren und nagelte ihn auf der anderen Seite ans Brett, bekam allerdings ein Foul gepfiffen. Erneut frustriert holte sich Agva ein technisches Foul ab, was die Münchner Nachwuchshoffnung für 4 Freiwürfe an die Linie treten ließ. Er konnte jedoch nur einen verwandeln (41:57). Auf der anderen Seite wurde Münchens Trainer Maras wegen andauernder Beschwerden mit einem technischen Foul zum Schweigen gebracht. Von den zugesprochenen Freiwürfen verwandelte Kapitän Verwegen einen und verkürzte auf 57:42. Aus dem Seiteneinwurfspiel erarbeiteten sich die jungen Tiger außerdem noch einen Dreipunktewurf – den ersten und einzigen Treffer des Spiels und hofften nun nochmal auf die Wende. Doch direkt im nächsten Angriff der Münchner wurden die Tübinger, wegen dem angeblichen Spielens einer Zonenverteidigung mit einem technischen Foul gemaßregelt, was das Momentum zu Nichte machte.

In den letzten Drei Minuten gelangen München noch 13 Punkte, während auf der Tübinger Seite nur noch 6 Punkte zum 51:69 Endstand hinzukamen.

Dennoch fiel das Fazit von Headcoach Rösch positiv aus: „Wir haben heute versucht aus der Not eine Tugend zu machen, konnten einer unglaublich gut treffenden Münchner Mannschaft aber am Ende nicht das Wasser reichen. Meine Mannschaft hat heute sehr gut unsere Vorgaben umgesetzt und alle konnten punkten. Wir schauen nach vorne!“

In der Winterpause rüsten die Young Tigers nun nochmal personell nach um für die drei noch anstehenden Spiele der Vorrunde und die anschließenden Aufgaben gerüstet zu sein.

Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (23 Punkte / 19 Rebounds), Luca Wettemann (9), Philip Verwegen (7), Tim Deschner (5), Oisin Ross (3), Tom Vogel (2), Pius Weller (2).


 

Geht doch!                                04.12.11

Die Young Tigers holen in der JBBL den zweiten Heimsieg der Saison. Beim 80:59 - Sieg gegen den TV Augsburg punkten gleich vier Spieler zweistellig!

Es war keine leichte Zeit für das Tübinger JBBL-Team, das zuletzt fünf Niederlagen in Folge einstecken musste. Alle Spieler waren hungrig nach einem Erfolgserlebnis und dementsprechend startete man in die Partie, die durch das Fehlen des Kampfgerichts kurz nach 11 Uhr begann.

Den Sprungball sicherten sich die Gastgeber und punkteten in Person von Oisin Ross direkt aus dem Dreipunktland. Die Initialzündung für einen 11:0 – Lauf bis Minute 3, der von Augsburg durch eine Auszeit unterbrochen wurde.
Daraufhin kamen die Gäste besser ins Spiel und waren legal kaum am Punkten zu hindern. Insgesamt gingen die Augsburger für 15 Freiwürfe im ersten Viertel an die Linie, wovon sie 8 zu verwandeln wussten. Tübingen bekam im ersten Spielabschnitt jedoch nicht einen Freiwurf zugesprochen, punktete aber weiter in Person von Bigmän Mahir Agva, der 18 seiner 30 Zähler im ersten Viertel verbuchen konnte. Mit 24:20 ging es in die Pause.

Ins zweite Viertel starteten die Neckarstädter angetrieben von Edelfan Wolfgang Herrmann wieder exzellent: Einem 8:0 – Lauf bis zur dritten Minute, der die Führung auf magische 10 Punkte ausbaute folgte ein 12:0 – Lauf (!!!) bis zur Minute 9. Besonders stark in dieser Phase Kapitän Philip Verwegen, der nicht nur zu Punkten, sondern auch seine Mitspieler in Szene setzen konnte. Insgesamt gelangen dem Flügelspieler 8 Assists (Pässe, die direkt zum Korberfolg führen).

Das Team hatte sich allerdings wohl zu früh in die Pause verabschiedet, denn in den letzten zwei Minuten ließ man Augsburg wie schon im ersten Viertel zurück ins Spiel kommen. Ein 4:10 – Lauf der Gäste war der schwachen Fastbreakverteidigung der Gastgeber geschuldet: Immer wieder konnte Augsburg aus Fehlern der Tübinger Kapital schlagen.

Dennoch ging man mit einer 46:32 – Führung guter Dinge in die Halbzeitpause.

Bereits im zweiten Spielabschnitt hatte Centerhühne Mahir Agva über Knieschmerzen geklagt und musste auch zu Beginn des dritten Viertels direkt wieder vom Feld.
Davon ließ sich das Team allerdings nicht verunsichern. Man lieferte sich einen offenen Schlagabtausch mit den bayerischen Schwaben, die das foulbelastete Team der Tübinger immer wieder mit starken Aktionen zum Korb in Probleme brachte. In Minute 7 gelang den Neckarstädtern dann wieder ein kleiner Lauf (7:0). Nachdem Kapitän Verwegen und der angeschlagene Agva zuverlässig ihre Freiwürfe verwandeln konnten, traf auch Flügelspoiler Luca Wettemann von jenseits der Dreipunktelinie, was die Führung auf 57:38 anwachsen ließ.

Es folgte ein Hin- und Her bis zur letzten Verschnaufpause, in die man mit 62:46 einlief.

Das letzte Viertel gehörte dann zunächst wieder ganz den Gastgebern: Bis zur vierten Minute erarbeiteten sich die Tiger 10 Punkte und ließen nur 2 Zähler zu. Die letzten 6 Spielminuten gestalteten die beiden Teams wieder sehr ausgeglichen, in denen der neue Tübinger Flügelspieler Sebastian Kühnle per Freiwurf seinen ersten Punkt erzielen konnte.

Headcoach David Rösch war erleichtert nach dem Spiel: „Wir haben heute miteinander gespielt und uns gegenseitig besser gemacht. Ein Schlüssel heute war unter anderem unser Reboundverhalten (57 Tübingen / 32 Augsburg). Ich bin stolz auf unser Team, das heute über weite Strecken ansprechenden Basketball zeigen konnte!“

Mit diesem Sieg haben die jungen Tiger nun den fünften Tabellenplatz gesichert und reisen nächste Woche nun zum Tabellennachbarn, dem Team Basket München Nord. Das Hinspiel entschieden die Gegner aus der bayerischen Hauptstadt mit 59:53 für sich. Zeit sich zu revanchieren!

Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (30 Punkte / 9 Rebounds), Oisin Ross (18), Philip Verwegen (12), Luca Wettemann (10), Jan Georg (6), Tom Vogel (3 / 14 Rebounds!!!), Sebastian Kühnle (1), Tim Deschner, Pius Weller, Hannes Pflug.



Auf dem Boden der Tatsachen                      27.11.11


Im ersten Spiel der Rückrunde verlieren die Young Tigers in der JBBL am vergangenen Sonntag einsatzgeschwächt mit 36:53 (20:24) in Ulm.

Es sollte ein Härtetest werden für die Young Tigers, die zum Rückrundenauftakt in Ulm antreten durften.

Nachdem Ausnahmespieler Mahir Agva nun auch eine Lizenz für die NBBL erhalten hatte, sollte dieser beim Auswärtsspiel in München seine erste Einsatzmöglichkeit bekommen.
Für das JBBL-Team hieß das, beim Letzten der Tabelle in der Division Südost, zusammenzurücken und die Lücke, die der 2,02m – Hüne hinterließ, zu schließen.

Eine schwache Trainingswoche, mit vielen krankheitsbedingten Ausfällen bereitete nur spärlich auf diese Herausforderung vor und so starteten die jungen Tiger mit lediglich 8 spielfähigen Jungathleten ins Spiel.

In Minute 3 erzielte man die ersten Punkte in Person von Luca Wettemann, der stark am Brett abzuschließen wusste und auch den zugesprochenen Bonusfreiwurf verwandelte.

Außerdem konnten sich Kapitän Philip Verwegen und Jan Georg bis zur Minute 6 in die Scoringliste einzutragen.

In der Verteidigung gaben die Mannen alles, gerieten aber dennoch früh in Foulprobleme. So musste Verwegen in Minute 7 mit 2 Fouls auf der Bank Platz nehmen, um nicht vor der Halbzeit noch sein drittes persönliches zu riskieren, sowie Wettemann, der in Minute 8 illegal den Gegner am Punkten hinderte.

Mit einer kleinen Führung (10:11) ging es in die Viertelpause.

Die schwache Punktausbeute war das große Problem der jungen Truppe an diesem Tag. Besonders die Würfe aus der Mitteldistanz (2 / 23) und aus dem „Dreipunkteland“ (0 / 8) wollten nicht fallen.

Lediglich 9 Punkte erzielten die aus der Universitätsstadt angereisten im zweiten Viertel und sahen außerdem weniger Sekunden vor der Halbzeit zu wie der Ulmer Topscorer Lukas Rosenbohm im Laufen einen Dreier versenkte und das Momentum mit in der Ulmer Kabine nahm.

Jedem einzelnen Tübinger war klar, dass in der zweiten Halbzeit ein hoher Energieaufwand nötig war, um das Spiel nochmal zu kippen.

Doch die erste Halbzeit hatte an den Kräften der Tiger gezehrt und nur langsam kam man wieder in Bewegung.

Das dritte Viertel sollte den Gästen das Genick brechen. Zwar erzielte ein solide aufspielender Jan Georg die ersten Punkte des Viertels. Doch bis zur Minute 8 starteten die Ulmer einen 13:4 – Lauf, der lediglich durch eine Auszeit gestoppt werden konnte.

Bis zur letzten Viertelpause gelangen den Donaustädtern jedoch nochmal 6 Punkte, während die Tiger nur noch 2 weitere Punkte erzielen konnten, sodass man mit 28:43 pausieren ging.

Man gab nicht auf und wollte sich nun durch eine starke Verteidigung zurück ins Spiel kämpfen und das gelang: Lediglich 10 Punkte ließ man im finalen Spielabschnitt zu. Allerdings verhinderte die andauernde Wurfschwäche ein Comeback und man musste sich mit 36:53 geschlagen geben.

„Die äußeren Umstände haben heute einen Weg in unseren Kopf gefunden und verhindert, dass wir an unsere Leistungsgrenzen gehen konnten. Egal mit welchem Kader wir antreten – wir müssen mit Energie und Willen spielen und das für 40 Minuten. Der Kampfgeist hat uns auf dieser Auswärtsfahrt nicht begleitet.“, analysierte Headcoach David Rösch die Partie.

Damit befinden sich die Young Tigers nach dem siebten Spiel auf dem Boden der Tatsachen: Ein Hauptrundenplatz ist nur noch mit viel Glück zu erreichen.

„Unser Primärziel war von Anfang an, die höchste deutsche Spielklasse zu halten! Darauf arbeiten wir von Spiel zu Spiel hin. Wir definieren uns nicht darüber wie viele Spiele wir gewinnen, sondern wie wir ein Spiel gewinnen oder verlieren. Diese Niederlage wird uns stark machen für kommende Aufgaben!“

Die Zuversicht überwiegt bei den Neckarstädtern. Pünktlich zur Rückrunde rückt außerdem ein weiterer Spieler aus der Jugendoberliga in den JBBL-Kader auf: Sebastian Kühnle ist ab sofort spielberechtigt und wird als Flügelspieler Agva und Co. noch stärker machen.

Für Tübingen spielten:

Jan Georg (11 Punkte / 11 Rebounds), Philip Verwegen (8), Tim Deschner (5), Luca Wettemann (4), Oisin Ross (4), Hannes Fischer (4), Tom Vogel, Hannes Pflug.


 

"Nachgedacht" mit Tim Deschner                 24.11.11


In der neuen Rubrik „Nachgedacht“ erzählen unsere Nachwuchsspieler über die laufende Saison, ihre persönlichen Ziele, Erfahrungen bei Auswärtsspielen, Lehrgängen und anderen Basketballveranstaltungen.

Heute haben wir uns mit dem Aufbauspieler der JBBL und der U16-Jugendoberliga, Tim Deschner, unterhalten.



Name: Tim Deschner

Position: Aufbauspieler

Teams: JBBL – Team Young Tigers Tübingen, U16-Jugendoberliga SV03 Tübingen
Alter: 14 Jahre


Redaktion: Die Vorrunde ist beendet. Die Young Tigers stehen in der JBBL auf Platz 5 der Tabelle in der Division Südost. Was denkst du über die laufende Saison in Deutschlands höchster Spielklasse?

Deschner: Zunächst mal ist dies mein erstes Jahr in der JBBL und ich finde wir haben ein klasse Team. In der Vorrunde hatten wir sicher etwas Pech mit der Verletzung von Johannes Kübel und anderen kleineren Vorfällen aber diese sind zum Großteil wieder beseitigt. Die Rückrunde wird sicher nicht leichter als die Vorrunde aber ich glaube dass wir noch einiges mehr können, als wir bis jetzt gezeigt haben.

 

Auch in der Jugendoberliga bist du für den Spielaufbau zuständig. Wie läuft es dort bisher?

In der Jugendoberliga hatten wir einen relativ schweren Start. Wir haben 3 von 4 Spielen verloren, aber dafür dass unser Team nur aus 97ern besteht und wir teilweise auch „Die Fruchtzwerge“ genannt werden bin ich echt stolz.
Ich glaube, dass die gesamte Mannschaft diese Saison vor Allem an Spielpraxis gewinnen wird.

 

Was hast du dir diese Saison für persönliche Ziele gesteckt?

Meine Ziele im Basketball in dieser Saison sind spielerische Verbesserungen in Wurf, Dribbling und Spielverständnis, aber vor Allem nicht so viele Verletzungen und viel Spaß.

 

Danke Tim für das Gespräch und viel Erfolg für den Rest der Saison!

 


 

Vorrunde auf Platz 5 beendet                             20.11.11

Young Tigers unterliegt in der JBBL beim FC Bayern München mit 50:69 (27:41). Eine schwache Wurfquote und viele Ballverluste kosten den Nachwuchs das letzte Spiel der Vorrunde.

Man hatte sich viel vorgenommen für das Auswärtsspiel bei den Bayern: Nachdem man im letzten Heimspiel gegen Nördlingen mit viel Frust zu kämpfen hatte, wollten die Mannen um den Centerhünen Mahir Agva den Münchnern die zweite Heimniederlage beibringen und damit für eine Überraschung sorgen.

Die Vorzeichen standen allerdings nicht sehr gut. Nachdem Anfang der Saison bereits Aufbauspieler Marc Pfannenschwarz aus persönlichen Gründen das Team verlassen hatte, erreichte das Team im Abschlusstraining weitere Hiobsbotschaften: Mit Johannes Kübel und Nico Hihn werden zwei weitere Aufbauspieler zunächst nicht mehr für Tübingen auflaufen. Kübel fällt mit Entzündungen an Sehnen und Gelenken für etwa ¼ Jahr aus, während Hihn aus zeitlichen Gründen erst zur nächsten Saison wieder zum Team stoßen kann.

So musste Flügelspieler Pius Weller kurzfristig die Rolle des „großen Aufbauspielers“ übernehmen.

Doch diese strukturellen Hindernisse versuchten die jungen Tiger in der letzten Besprechung vor dem Spiel aus ihren Köpfen zu verbannen, um „aus der Not eine Tugend machen“ zu können, wie man so schön sagt.

Der Sprungball ging zwar verloren, aber nach einer erfolgreichen Verteidigungsaktion erzielte Agva direkt die ersten Punkte für die Gäste. Auf der anderen Seite beging Tom Vogel sein erstes Foul, was mit Freiwürfen geahndet wurde, die der Münchner Flügelspieler Karim Jallow allerdings nicht verwandeln konnte. Dennoch übernahm München die Führung bis zu Minute 4, in der Agva zum 4:4 ausglich. Nach 4 Punkten vom Münchner Tim Hasbargen, startete Tübingen einen 7:0 – Lauf zur 11:8 Führung, welche eine Münchner Auszeit forderte. Die letzten drei Minuten des ersten Viertels gehört dann ganz den Hausherren, die in dieser Phase vier Mal für 8 Freiwürfe an die Linie gehen durften und 7 davon verwandeln konnten. Mit 19:14 ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel gelang es den Gästen ein ums andere Mal nicht, die mit starkem Drang zum Korb ausgestatteten bayerischen Guards legal am Punkten zu hindern. Fehler in der individuellen Verteidigung und fehlende Hilfen ermöglichten München immer wieder leichte Punkte. Das Viertel ging mit 13:22 an die Gastgeber. Mit einem Stand von 27:41ging es in die Halbzeitpause – noch war alles offen.

Mit Schwung kamen die Neckarstädter aus der Kabine, verschliefen allerdings den Start ins dritte Viertel. Der 8:0 – Lauf der Bayern musste mit einer Auszeit gestoppt werden, konnte allerdings mit einem eigenen 8:0 – Lauf beantwortet werden. In Minute 9 kamen die Gäste sogar wieder auf 41:51 heran, konnten diese magische 10 Punkte Marke aber nicht mit in die Kabine nehmen. Dennoch entschied man das dritte Viertel mit 14:13 für sich und ging mit 41:54 in die letzte Verschnaufpause.

Im Schlussviertel wollte nun allerdings kaum noch etwas zusammenlaufen. Lediglich 9 Punkte gelangen den Universitätsstädtern, von denen 6 Mahir Agva beisteuerte und sein sechstes DOUBLE-DOUBLE im sechste Spiel verbuchen konnte.

Headcoach David Rösch zeigte sich positiv: „Nachdem wir beim letzten Heimspiel gegen Nördlingen nicht mit unserem Frust umzugehen wussten, konnten wir heute als Team auftreten und  füreinander spielen! Wir haben heute einen Schritt nach vorne gemacht.“

Mit einer Bilanz von 2 Siegen und 4 Niederlagen beschließen die jungen Tiger damit die Vorrunde auf dem fünften Tabellenplatz.
Um noch einen der begehrten drei Plätze in der Hauptrunde zu ergattern, müssen die Nachwuchstalente nun in der Rückrunde mindestens zwei Teams im direkten Vergleich besiegen, das heißt im Rückspiel höher gewinnen als man das Hinspiel verloren hat.

Dazu nochmal Rösch: „Wir haben zwar nach der Vorrunde nicht die beste Ausgangslage, jedoch bin ich davon überzeugt, dass in uns ein Team steckt, dass die Herausforderung annehmen und meistern kann. Wir werden weiter von Spiel zu Spiel arbeiten und nicht den Kopf in den Sand stecken!“


Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (28 Punkte / 18 Rebounds), Oisin Ross (7 / 3 Assists), Tim Deschner (7), Pius Weller (6), Philip Verwegen (2), Luca Wettemann, Tom Vogel, Hannes Pflug, Mario Lukec, Hannes Fischer.



Das verflixte zweite Viertel                         06.11.11

Zuhause verlieren die Young Tigers in der JBBL gegen den amtierenden Meister ALBA Urspring mit 56:64 (22:29). Wie zuletzt gegen München Nord zeigten die jungen Tiger Schwächen im zweiten Viertel.

Voller Tatendrang kamen die Tübinger Jugendbundesligaspieler am vergangenen Sonntag in der Uhlandhalle zusammen, um im Spiel gegen den Meister zuhause zu bestehen.

Der Sprungball ging an die Gäste, die aus dem Ballbesitz jedoch nicht direkt Kapital schlagen konnten. Das Spiel war von Anfang an geprägt von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Die ersten Punkte beider Seiten fielen erst in Minute zwei. Auf der Tübinger Seite war es der Bigmän Mahir Agva, der 10 der 15 erzielten Punkte im ersten Viertel markieren konnte. Mit einer knappen Führung (15:12) ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel schienen die Tiger, wie zuletzt schon gegen München Nord (9:19) den Faden komplett verloren zu haben und das nutzten die Gäste aus der Klosterschule gnadenlos aus: Mit 7:17 erspielten sich die Gäste eine 22:29 Führung bis zur Pause. Besonders Jannic Staiger konnte nicht an die Kette gelegt werden und erzielte 9 seiner 20 Punkte im zweiten Spielabschnitt. Außerdem gelang es ein ums andre Mal nicht, sich gegen die Pressverteidigung der Gäste zu behaupten.

Doch das Spiel war alles andere als gelaufen für die „Tübinger Underdogs“. Während Urspring nun eine Führung zu verteidigen hatte, wollten die Tübinger das Spiel noch einmal drehen. Direkt zu Start ins dritte Viertel starteten die Tiger einen kleinen Lauf bis zur Minute 3 (5:2), den Urspring mit einem 9:0-Lauf bis zur Minute 6 beantworteten, was eine Tübinger Auszeit erforderte. Anpassungen in der Verteidigung waren der Schlüssel für den folgenden 14:5 – Lauf bis zum Ende des dritten Viertels. Immer wieder gelang es nun den Hausherren den Ball zu gewinnen und schnell am anderen Ende des Feldes abzuschließen. Besonders stark in dieser Phase war Philip Verwegen, der 7 der 14 Punkte beizusteuern wusste. Tübingen war wieder da und ging mit einem knappen Rückstand mit 41:44 in die letzte Verschnaufpause.

Den letzten Schubs, um das Spiel zu kippen, bekamen die Tübinger allerdings nicht. Das letzte Viertel stand ganz im Zeichen der Urspringer, die nun ihre Würfe trafen und in Person von Jannic Staiger nicht zu bremsen waren. Erneut zeigte sich der kleine Bruder des Berliner Bundesligaspielers in Topform und erzielte 9 der Urspringer Punkte des letzten Viertels.
Den letzten Korb des Spiels erzielte dann allerdings Mahir Agva und beschloss ein hart umkämpftes und intensives Spiel, in dem am Ende der Meister den längeren Atem hatte.

Headcoach David Rösch resumierte: „Wir haben heute viel Energie auf dem Feld gelassen und hatten uns mehrmals in eine Position gebracht um das Spiel zu kippen, was uns allerdings nicht gelang. In den entscheiden Phasen haben wir immer wieder kleine Fehler gemacht. Unsere schwachen Trefferquoten und unser Reboundverhalten waren weitere Gründe, warum für uns heute gegen den Meister Nichts zu holen war!“

Kommende Woche geht es für die jüngste Tübinger Bundesligatruppe zuhause gegen den TSV Nördlingen, der vor zwei Jahren mit der gleichen Mannschaft in der U14 die Deutsche Meisterschaft geholt hat.

Eine weitere Chance für die jungen Tiger, einen Meister herauszufordern!


Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (24 Punkte / 10 Rebounds), Philip Verwegen (13 / 7), Pius Weller (5), Tim Deschner (4), Nico Hihn (4), Luca Wettemann (2), Tom Vogel (2), Oisin Ross (2), Hannes Pflug, Mario Lukec, Johannes Kübel, Jan Georg.


 

Ready or not – Jetzt kommt der Meister!               04.11.11


Sonntag, 06.11.2011, 11.00 Uhr: Young Tigers Tübingen vs. Team ALBA Urspring


Es war die erste Niederlage in der noch sehr jungen Saison für die jungen Tiger: Gegen das Team Basket München Nord setzte es am 23.Oktober die erste Niederlage, nachdem man mit zwei Siegen in die Saison gestartet war.
„Das zweite Viertel hat uns das Genick gebrochen!“ sagte Headcoach David Rösch nach dem Spiel. Dieses besagte zweite Viertel mussten die Tübinger 9:19 an die Gäste aus München abgeben. Von Minute 3 bis Minute 7 wollte in dieser Phase kein Korb fallen, was auch der sehr intensiven Verteidigung der bayerischen Gäste geschuldet war.

Im letzten Viertel kämpften sich die Neckarstädter nochmal zurück ins Spiel und konnten den Gegner bei lediglich 6 Punkten halten.
Es reichte aber nicht, um das Spiel nochmal zu drehen und so verlor man denkbar knapp mit 53:59.

Einem spielfreien Wochenende folgten die wohlverdienten Herbstferien.

Um im Rhythmus zu bleiben, spielte man am vergangen Mittwoch ein Testspiel beim JBBL-Team aus Karlsruhe. Frisch und munter gingen die jungen Wilden ans Werk und zeigten eine gute Leistung beim 78:49 – Sieg im Badischen.
Besonders für den im Jahre 1998 geborenen Jeferson Hiller, der vorrangig in der U14 des SV03 Tübingen auf Korbjagd geht, war der Test ein besonderes Spiel, denn es war das erste für die JBBL-Mannschaft in diesem Jahr.
Nachdem er vom Camp der Baden-Württembergischen Landesauswahl zurückgekehrt war, konnte er direkt bei den Älteren auf sich aufmerksam machen.

Am kommenden Wochenende steht nun das nächste Heimspiel gegen das Team ALBA Urspring auf dem Programm. Der amtierende JBBL-Meister steht mit 3 Siegen aus 3 Spielen momentan auf Platz 1 der Tabelle und reist mit breiter Brust in den Tigerkäfig.

„Gegen den Meister haben wir NICHTS zu verlieren!“, erklärt Trainer Rösch die Rolle der Tübinger in diesem Duell.

Es ist eine tolle Herausforderung, der sich der Bundesliganachwuchs am Wochenende stellen wird und mit Unterstützung des heimischen Publikums kann vielleicht sogar eine kleine Überraschung geschafft werden.


 

Mahir´s Tagebuch (part2)

 

Montag, 24.10


Die Woche hat schon mal gut begonnen; habe ne sms von Manu bekommen, dass ich heute nicht kommen muss, weil niemand im Büro ist. Die Meisten waren in Berlin beim Spiel gegen Alba.


Dienstag, 25.10

Ich war noch immer schlecht gelaunt weil wir am Sonntag gegen München Nord verloren haben. Moralschaden!  Als erstes musste ich heute Zeitungsartikel von letzter Saison ausschneiden und aufkleben, weil die ganzen Artikel von Regio., Oberliga, NBBL und JBBL werden archiviert (…das Wort habe ich von Manu gelernt). Das hat fast den ganzen Tag gedauert. Dann musste ich wieder Überweisungen schreiben. Irgendwann kam der Vili von der Regio. ins Büro. Der hat wieder versucht mich zu ärgern und zu provozieren, aber er hat es nicht geschafft.


Mittwoch, 26.10

Am Mittwoch musste ich eine Campliste machen. Dann sind Markus, Manu und Ich Richtung Easy Sport um da paar Sachen abzugeben. Wir sind an der Uni-Mensa vorbeigelaufen und Markus wollte was essen gehen mit uns, aber Manu und Ich haben uns nicht so wohl gefühlt bei den ganzen schlauen Menschen. Wir sind dann lieber zum Araber essen gegangen. Auf dem Weg zum Araber haben wir das Fahrrad von Markus entdeckt. Wir wollten eigentlich die Luft aus seinen Reifen lassen, aber zu viele schlaue Leute (Studenten) haben uns beobachtet, deswegen haben wir es nicht gemacht.


Donnerstag, 27.10

Heute musste ich wieder viel an der der Campliste arbeiten. Mittags bin ich dann mit Manu zum Essen ins El Chico.


Freitag, 28.10

 

…läuft noch!



Mahir´s Tagebuch (part 1)

 

Montag, 17.10

 

Mein erster Praktikumstag hat am Montag um 10 Uhr begonnen. Ich habe erstmal die Lage abgecheckt was hier im Büro so geht. Manu (Pasios) hat mir die wichtigsten Sachen gezeigt und erklärt. Später bin ich mit der Micha (Steck) zum Sportinstitut um da paar Sachen aufzuräumen. Dann sind wir zurück ins Büro und ich musste Plakate sortieren. Nach dem Plakatesortieren hat mich der Grieche Manu zum Araber (Essen) eingeladen. Und das war mein erster Tag…

 

Dienstag, 18.10

 

Am Dienstag bin ich 45min zu spät gekommen weil mein Zug sich verspätet hat J. Als erstes musste ich Überweisungen schreiben und nach den Überweisungen musste ich die Plakate weiter sortieren. Nachdem ich fertig war mit den Plakaten sind Manu und Ich zur Grundschul-Ag an die Pavillion-Schule gegangen. Am Ende vom Training hab ich Manu beim Shoot-Out 6:7 zerstört. Die Kinder waren sowieso alle für mich, deswegen hab ich gewonnen.

 

Mittwoch, 19.10

 

Am Mittwoch musste ich Karten ausschneiden und dann bin ich Manu auf die Nerven gegangen. Trotzdem hat er mir den „stabilen“ Bericht über mich in der Zeitung gezeigt. Überschrift „Mit 15 schon ganz groß“! Dann ist der neue Spieler von der Regionalligamannschaft, Vildan Mitku, gekommen. Sein Fernsehen war am Ar… und wir mussten ihm einen neuen bringen. Ich hab den neuen Fernsehen alleine, wie Herkules, bis ins Auto getragen. Dann sind wir zum Saturn gefahren um eine neue Fernbedienung zu kaufen. Der Vili (Vildan) hat versucht mich die ganze Zeit zu „dissen“, aber ich habe ihm bös Konter gegeben. Nachdem wir im Saturn waren haben wir uns eine Pizza „reingeklatscht“. Manu kennt sich aus wo man gut und billig essen kann (…man siehts ja an seinem Bauch J). Anschließend sind wir zum U12/2 Training an die GSS im Ghetto-Bezirk Tübingen-Nord. Dort haben wir den Jungs Basketball beigebracht. Nachdem U12-Training sind wir direkt zum JBBL-Training in die Uhlandhalle.

 

Donnerstag, 20.10

 

Am Donnerstag war ich 20 min pünktlicher als Manu im Büro. Als erstes musste ich wieder Überweisungen schreiben. Dann wurde ich in die Stadt geschickt um Plakate zu verteilen. Nach dem Plakateverteilen habe ich mit der Micha verschiedene Sachen erledigt. Anschließend bin ich mit Manu zum „X“ Currywurst und XXL-Burger essen und dann zum Tübinger Schloss. Dabei musste ich feststellen, dass Tübingen sehr hügelig ist, nicht gerade nach meinem Geschmack. Reutlingen ist 100mal chilliger. Manu hat mir dann noch gezeigt wo er wohnt. Dort ist uns auch ein weiterer Pasios über den Weg gelaufen. Marko Pasios aka der Lappen.

 

Freitag, 21.10.11

 

…läuft noch! Auf jeden Fall geh ich heute zum Burgermeister was gesundes essen J

 



 

Auswärtssieg in Augsburg                  17.10.11


Die Young Tigers Tübingen gewinnen ihr erstes JBBL-Auswärtsspiel beim TV Augsburg mit 83:68 (18:17, 22:14, 23:18, 20:19).

Mit einer kleinen Verspätung startete die Begegnung der beiden Teams im Bayerischen Schwaben, da die beiden Trainer der Augsburger noch selber spielerisch aktiv waren.

Den Sprungball gewann Tübingen, jedoch konnte keine Ballkontrolle erlangt werden, sodass der erste Ballbesitz als Einwurf an Augsburg ging.
Davon ließen sich die jungen Tiger aber nicht verunsichern und starteten einen 12:0 – Lauf in den ersten fünf Minuten: Bigman Mahir Agva steuerte 10 dieser Punkte bei und wurde von seinem Team exzellent in Szene gesetzt.

Nach einer Augsburger Auszeit schien das Team jedoch ein bisschen den Faden verloren zu haben, denn die Augsburger kamen nun richtig in Fahrt und punkteten nun vor allem im Fastbreak. Ein 2-17 – Lauf für die Gastgeber stand nach 10 Minuten zu Buche und ein Tübinger Headcoach David Rösch, der nicht zufrieden war mit seiner Mannschaft: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte des ersten Viertels zu viele Ballverluste geleistet und somit Augsburg ins Spiel kommen lassen!“

Das zweite Viertel begann ausgeglichen: In den ersten drei Minuten konnte sich kein Team weiter absetzen. Ab Minute 4 starteten die Tübinger dann wieder einen kleinen 8:2 – Lauf, zu dem erneut Agva 6 Punkte beisteuern konnte. Insgesamt brachte der Hühne es auf 30 Punkte und 13 Rebounds.
Außerdem standen die Neckarstädter nun defensiv besser: Lediglich 14 Punkte ließ man zu und verhinderte konsequent, dass die Gastgeber erneut ins Laufen kommen konnten. Mit 40:31 ging es in die Halbzeitpause.

„Wir wurden im 1-1 zu oft geschlagen!“ – so lautete das Fazit der Tübinger Trainer aus der ersten Hälfte. Weitere 20 Minuten hatten die jungen Tiger Zeit das besser zu machen!

Offensiv legten die Jungs gleich los wie die Feuerwehr: Ein 9-2 Lauf in den ersten zwei Minuten forderte die erste Augsburger Auszeit. Akzente setzen in dieser Phase konnte Flügelspieler Luca Wettemann, der mit Foul zum 44:33 abschloß und auch den Freiwurf verwandelte.

Die letzten Minuten des dritten Viertels gehörten allerdings Flügelspieler Pius Weller: Nachdem die beiden Tübinger Aufbauspieler Tim Deschner und Johannes Kübel mit Fouls belastet waren, übernahm er den Spielaufbau und zeigte eine gute Leistung. Von den letzten 9 Punkten steuerte er außerdem 7 bei.

Mit 63:49 ging man in die letzte Viertelpause.

Frisch kamen die Tiger aufs Feld und starteten einen kleinen 5-2 – Lauf bis zur vierten Minute. Hier besonders stark Tom Vogel: Das Kraftpaket, das am Ende 14 Rebounds auf dem Konto hatte, ackerte hart und sicherte immer wieder wichtige Offensivrebounds.

Ab Minute 7 schien das Tübinger Team allerdings aufgehört haben zu spielen und Augsburg kam wie schon in der Anfangsphase zurück ins Spiel: Ein 9-0 Lauf in 2 Minuten zwang Tübingen zu einer Auszeit.
Aufgeweckt kamen der Bundesliganachwuchs zurück aufs Feld und startete einen eigenen 9-0 Lauf in einer Minute und sicherte somit den ersten Auswärtssieg der neuen Spielzeit.

„Insgesamt haben wir heute eine gute Leistung gezeigt. Defensiv hatten wir einige Probleme und auch unsere Ballverluste (36) müssen wir reduzieren. Allerdings haben wir das Reboundduell ganz klar gewonnen (49:23) und treffen offensiv immer öfter die richtige Entscheidung. Wir sind auf einem guten Weg!“

Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (30 Punkte / 13 Rebounds), Pius Weller (15), Philip Verwegen (10 / 4 Assists), Luca Wettemann (7), Tim Deschner (6), Tom Vogel (5 / 14 Rebounds), Hannes Pflug (3), Mario Lukec (3), Oisin Ross (2), Johannes Kübel (2), Jan Georg.



 

Derbysieg als Auftaktsieg               09.10.11

 

Das JBBL Team der Young Tigers Tübingen gewinnt das erste Saisonspiel gegen Ulm mit 62:50 (14:13, 18:12, 16:13, 14:12). Viele Ballverluste auf beiden Seiten prägen das Spiel.


Einen guten Start erwischten die jungen Tiger der Tübinger Jugendbundesligamannschaft – sowohl in die Saison, als auch in das Spiel: Aufbauspieler Tim Deschner erzielte gleich die ersten Punkte nach einem Sprungballgewinn durch den Tübinger Bigman Mahir Agva und leitet gleichzeitig einen 10:4 – Lauf der ersten fünf Minuten ein. Auch wenn die Punkteausbeute stimmte, so waren dies keineswegs schöne Punkte. Die Offense der Tiger war über weite Strecken zu unorganisiert und hektisch, was zu vielen Ballverlusten führte. Auch wenn der Einsatz in der Verteidigung stimmte, so arbeiteten die Jungs auch hier zu unsauber und schickten die Ulmer Spatzen immer wieder an die Freiwurflinie. Bei 5/10 Treffern von der Linie, hatte man Glück, nicht bestraft worden zu sein. Mit einer knappen 14:13 Führung ging es in die Viertelpause.

Ins zweite Viertel starteten die Tübinger Jungs sehr stark: Ein 12-0 – Lauf in den ersten 4 Minuten zwang Ulm zur ersten Auszeit. Besonders Agva überzeugte in dieser Phase und steuerte 8 der 12 Punkte bei. Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgebern weiterhin jedoch nicht, die Ulmer in der Verteidigung ohne regelwidrigen Körpereinsatz am Punkten zu hindern und schickte diese für 13 Freiwürfe an die Linie. Bei 9 Treffern, war deren Ausbeute nun um einiges besser als im ersten Viertel und hielt die Mannschaft von Ulms BBL-Co Trainer John Dieckelmann im Spiel. Die in den ersten Minuten ausgebaute Führung schmolz zusammen, da Tübingen in den letzten 6 Minuten nur noch 6 Punkte erzielen konnte und weiterhin zu fahrig agierte. Halbzeitstand: 32:25 aus Tübinger Sicht.

In der Halbzeitpause besannen sich dann die Young Tigers auf ihre Stärken und kamen erneut konzentriert aus der Pause zurück ins Spiel: Ein 5-0 – Lauf in den ersten zwei Minuten forderte erneut die Auszeit der Ulmer. Einem kurzen Ulmer 7-0 – Zwischenspurt bis zur Minute 5, folgte ein Tübinger 8-0 – Lauf. Besonders in dieser Phase war die starke Tübinger Verteidigung zu sehen. Immer wieder zwangen die Mannen von Headcoach David Rösch die Ulmer Jungs zu schwierigen Würfen und Ballverlusten weil die 24-Sekunden Uhr heruntergelaufen war. Offensiv war es in dieser Phase vor allem Flügelspieler Pius Weller, der mit starken Aktionen punkten konnte. Vor dem letzten Viertel stand es 48:38.

Auch in das letzte Viertel stiegen die Tiger voller Energie ein und bauten mit einem 10-4 – Lauf die Führung aus. Auch hier war der Schlüssel die weiterhin gut stehenden Verteidigung und ein bärenstarker Mahir Agva, der mit 23 Punkten und 11 Rebounds in lediglich 25 Minuten Spielzeit eine effektive Leistung ablieferte.

Headcoach Rösch bilanzierte: „Wir haben heute streckenweise eine Verteidigung auf hohem Niveau gezeigt, allerdings durch unsere Ungeduld in der Offensive kein Kapital daraus schlagen können. Mit 25 Ballverlusten und keinem Treffer  von jenseits der Dreierlinie (0/7) dennoch ein Spiel zu gewinnen haben wir unserer Verteidigung und unserem Reboundverhalten im Speziellen zu verdanken (34 Tübingen gegenüber 22 Ulm). Wir haben noch viel Luft nach oben und werden nächste Woche weiter an uns arbeiten!“

Kommendes Wochenende steht das erste Auswärtsspiel im Bayerischen auf dem Programm: Am Samstag geht es um 13.00 Uhr gegen den TV Augsburg.

 

Für Tübingen spielten:

Mahir Agva (23 Punkte / 11 Rebounds), Pius Weller (12), Philip Verwegen(10), Oisin Ross (6 Punkte / 6 Assists), Jan Georg (4), Nico Hihn (3), Marc Pfannenschwarz (2), Tim Deschner (2), Luca Wettemann, Johannes Kübel, Tom Vogel, Hannes Pflug.



 

Wiedersehen macht Freude          06.10.11


Sonntag, 09.10.2011, 11.00 Uhr: Young Tigers Tübingen vs. ratiopharm akademie Ulm (Uhlandhalle Tübingen)

JBBL trifft zum Saisonauftakt in einem brisanten Derby auf die ratiopharm akademie Ulm.

 

Endlich ist es soweit: Die Young Tigers Tübingen starten mit einem Jahr Pause in die zweite Spielzeit in der Jugend-Basketball Bundesliga.

Am Sonntag empfängt man im ersten Spiel der neuen Saison eine interessante Ulmer Mannschaft.
Mit Lukas
Rosenbohm und Bernhard Benke stehen zwei Spieler der Baden - Württembergischen Landesauswahl in deren Reihen, die sich am vergangenen Wochenende im Vergleich der Bundesländer beim Bundesjugendlager in Heidelberg präsentieren konnten. Außerdem wechselte aus Stuttgart Simion Habtemichael nach Ulm. Der 15-Jährige wird mit einem Basketballstipendium ausgestattet zu einem der Leistungsträger der Ulmer JBBL-Mannschaft gerechnet.

Besondere Brisanz hat das Duell der zwei „ewigen Rivalen“ außerdem, da zum Sommer mit David Rösch der ehemalige Ulmer Jugendtrainer auf die Tübinger Bank wechselte und es gleich zum Saisonauftakt zum Wiedersehen mit der Mannschaft kommt, die er noch in der Qualifikationsrunde betreute.

Dazu Rösch: „Ich freue mich auf die Begegnung! Ich stehe immer noch in regelmäßigem Kontakt zu einigen Spielern und meinem ehemaligen Co-Trainer Wolfram Widmaier und glaube, dass uns eine spannende Partie erwartet!“

Auf Ulmer Seite neuer Cheftrainer ist John Dieckelman. Der US-Amerikaner ist außerdem Assistent von Thorsten Leibenath in der Beko BBL und bringt viel Erfahrung mit in den Jugendbereich.

Der Eintritt zum Spiel der Tübinger Jugendbundesligisten ist natürlich frei! Für eine gute Bewirtung sorgen engagierte Eltern und das Team freut sich über jedwede Unterstützung!

 


 

Kräftemessen im Rheinland                  26.09.11

 

Das JBBL-Team der Young Tigers Tübingen kehrt mit 2 Siegen und 3 knappen Niederlagen aus dem Rheinland zurück. Fünf Spiele an zwei Tagen bringen dem Nachwuchs den gewünschten Härtetest.

 

Am vergangenen Samstag, den 24.09.11 ging es für die jüngsten Tübinger Bundesligaspieler schon früh los nach Köln. Nachdem man die „Stuttgarter Fraktion“ eingesammelt hatte, ging es flott über die Autobahn, während einige der Jungs sich noch eine Mütze Schlaf gönnten.
Gegen Mittag kehrte man dann 80 Kilometer vor Köln in einer Autobahnraststätte ein, um sich nochmal zu stärken.

Das erste Spiel gegen den TSV Breitengüßbach stand um 14.30 Uhr auf dem Plan. Die neu gebaute Halle des Apostelgymnasiums in Köln durfte man als eine der ersten Mannschaften auf Herz und Nieren testen. Den Aufwärmdunks hielt die Korbanlage stand und so ging es los in ein zögerliches Spiel gegen die Kooperationspartner der Köln 99ers, die sich von Anfang an präsenter aufspielten. Schon bald fanden die jungen Tiger aber ins Spiel und zeigten gegen die Franken, die lediglich mit ihren jüngeren Spielern angereist waren eine solide Leistung. Am Ende gewann man deutlich mit 55:33 bei verkürzter Spielzeit von 4x8 Minuten.


Vor dem zweiten Spiel gegen die Köln 99ers stand eine kurze Pause an, in der sich die Jungs nochmal sammeln konnten, denn gegen die körperlich sehr stark anmutenden Kölner wollte man nach dem Auftaktsieg gleich nachlegen!
Und unsere Jungs vom Neckar starteten stark in die Partie: Sehr gut stand die Verteidigung, an der man in der vorangegangenen Woche intensiv gearbeitet hatte. Offensiv besonders stark: Der Tübinger Center Mahir Agva. 8 seiner 20 Punkte erzielte er im ersten Viertel.
Das hohe Tempo konnte man aber nicht für 40 Minuten durchhalten, da man bereits ein Spiel in den Knochen hatte und ließ die Kölner zurück ins Spiel kommen. Am Ende behielten man aber die Nerven und gewann mit 49:42 in einer kraftraubenden Partie.

Headcoach David Rösch bilanzierte: „Viele Sachen konnten wir heute umsetzen, am Ende waren wir allerdings nicht konstant genug und haben unserem Gegner viele Chancen gegeben, das Spiel zu drehen.“

Die Planungen für einen Besuch des Kölner Doms mussten im Anschluss auf Eis gelegt werden, da das Team nur noch einem guten Essen und seinem Bett entgegenfieberte.

Am nächsten Tag ging es für die Mannen dann früh aus dem Federn. Da das erste Spiel in Münster für 10.30 Uhr angesetzt war, musste man bereits um 7.00 Uhr raus und machte sich nach einem reichhaltigen Frühstück auf den Weg gen Norden.

Der erste Gegner dort hieß UBC Münster. Der Gastgeber war heiß auf das erste Spiel überhaupt gegen eine Mannschaft aus dem Süden und startete mit sehr viel Energie in die Partie. Beharrliche Pressverteidigung in verschiedenen Variationen zwang Tübingen immer wieder zu Ballverlusten. Eine zweistündige Autofahrt und die zwei kraftraubenden Spiele vom Vortag galten allerdings nicht als Ausrede. Die Jungs mussten einen Weg zurück ins Spiel finden und das gelang: Aufbauspieler Tim Deschner zündete seine Raketen und startete einen Lauf für die Tübinger, der in der Möglichkeit resultierte, das Spiel zu gewinnen. 2,48 Sekunden vor Ende hatte man den Ball beim Stand von 29:30 an der Seitenlinie und fand einen guten Wurf, der aber nicht fallen wollte. Eine denkbar knappe Niederlage.

Rösch: „Jedes Team möchte die Möglichkeit für den Sieg in seinen Händen wissen und wir hatten es in der Hand, aber den Wurf einfach nicht getroffen. Dass wir in der Vorbereitung die Möglichkeit haben solche Spiele zu bestreiten, in der wir diese Situationen trainieren können, ist optimal!“

Der Spielplan hatte sich durch viele Auszeiten und eine leichte Verspätung der Mannschaften nach hinten geschoben, so dass die Tübinger nach nur einem Spiel Pause gleich gegen das Team Hannover antreten mussten: Erneut schwach startete man gegen sehr physisch aufspielende Hannoveraner. Durch die knappe Niederlage gegen Münster schien die Mannschaft zunächst nicht ins Spiel finden zu können. Erneut bestimmten viele Ballverluste das Spiel, da Hannover viel Druck auf die müden Tübinger machte. Man kämpfte sich bis auf einen Punkt zurück ins Spiel verlor aber am Ende mit 9 Punkten.

Im letzten Spiel ging es gegen die Young Dragons aus Quakenbrück. Ein interessantes Duell gegen ein anderes Bundesligakonzept und das fünfte Spiel für die Tiger.
Steigen wir am Ende des dritten Viertels ein: 13 Punkte Rückstand in einer Partie, die durch wenig erfolgreiche Offensivaktionen auf Seiten der Tübinger gekennzeichnet war.
Aber man war alles andere gewillt sich mit einer deutlichen Niederlage abspeisen zu lassen und demontierte den Gegner im letzten Viertel 12:0 und brachte sich in die Position das Spiel zu gewinnen: 8 Sekunden vor Ende der Ballgewinn, jedoch fand auch hier der letzte Wurf nicht sein Ziel.

Headcoach Rösch mit einer Zusammenfassung: „Wir haben dieses Wochenende viele lehrreiche Spiele gespielt und wissen, wo wir stehen! Der Kampfgeist der Mannschaft im letzten Spiel war deutlich zu spüren und das ist nach 4 Spielen der einzige Weg in ein Spiel, das verloren scheint, zurück zu kehren.“

Spät aber mit guter Laune kehrte die Delegation dann gegen 23.00 Uhr nach Hause zurück.


Am Mittwoch steht noch die Generalprobe gegen die BSG Ludwigsburg auf dem Plan, bevor die Jungs am 09. Oktober gegen Ulm zuhause in die Saison starten!

 


 

JBBL mit Härtetest                  22.09.11

 

Noch zwei Wochen bis zum Saisonstart in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Nach einem ersten Test beim ET-Cup in Mannheim, reisen die Schützlinge von Headcoach David Rösch dieses Wochenende nun ins Rheinland um sich mit einigen der traditionell sehr starken Teams in Nordrhein-Westfalen zu messen.

Eine erste Standortbestimmung hatten die Tübinger Jugendbundesligaaufsteiger am vergangenen Wochenende in Mannheim. Sowohl gegen das Team Kurpfalz, als auch gegen eine sehr physisch aufspielende tschechische Mannschaft konnte man viele Dinge ausprobieren, stand sich phasenweise jedoch selbst im Weg, was zu zwei knappen Niederlagen führte.
Im dritten und letzten Spiel gegen das Basket College Mannheim zeigten die Jungs eine gute Leistung und rundeten so das Wochenende mit einem deutlichen Sieg ab.

Am kommenden Samstag geht es nun für die Nachwuchstalente der Tigers zunächst gegen die Köln 99ers und deren Kooperationspartner – die Nachwuchstalente des TSV Breitengüßbach, der Talentschmiede der Brose Baskets Bamberg.

Am Sonntag werden die Jungs dann in Münster auf Hannover, den Gastgeber UBC Münster und den Bundesliga Nachwuchs von den Artland Dragons Quakenbrück treffen.

Aber warum nehmen die jungen Tübinger Leistungssportler solche Reisestrapazen auf sich und das wo die Saison noch gar nicht begonnen hat?

Headcoach Rösch erklärt: „Da die JBBL in regionale Divisionen geteilt ist, spielt man nur gegen die Topteams aus den anderen Divisionen, wenn man in die Playoffs kommt. In der Vorbereitung kann man sich mit eventuellen Finalteilnehmern messen und so feststellen, wo man steht. Nur wer gegen die Besten spielt, kann besser werden und genau das wollen wir! Außerdem haben die Jungs bei diesem Trip die Möglichkeit sich besser kennenzulernen.“

 


 

Trainingsauftakt mit vielen Tests               29.07.11

 

 

Motivierte Jugendliche schwitzen in Stadion und Uhlandhalle um sich für JBBL und U16-Jugendoberliga zu empfehlen.

In der kommenden Saison treten die Nachwuchsbasketballer der Tigers im Bereich U16 sowohl in Baden-Württembergs höchster Spielklasse Jugendoberliga (JOL), als auch der national höchsten Spielklasse Jugendbundesliga (JBBL) an.

 

Nachdem die beiden Teams ihre Qualifikation souverän hinter sich gebracht hatten, standen interne Tryouts unter dem neuen Trainerduo David Rösch und Florian Kühlwein auf dem Programm.

 

Mit einem 15 Mann Kader starten die Young Tigers in die JBBL-Vorbereitung.

Fünf Spieler des jüngeren Jahrgangs 1997 spielen dann mit weiteren Spielern des jüngeren Jahrgangs, die nicht zum JBBL-Kader gehören, in der Jugendoberliga.

 

Headcoach David Rösch begründet diese strukturellen Veränderungen wie folgt: „Wir wollen den jüngeren Spielern die möglicherweise in der JBBL noch nicht so viel Einsatzzeiten bekommen, Spielpraxis auf hohem Niveau ermöglichen und das möglichst mit Spielern ihres Jahrgangs, mit denen sie dann außerdem im nächsten Jahr in der JBBL antreten können und als eingespieltes Team nur wenig Umstellungsschwierigkeiten haben werden.“

 

Außerdem wird es eine weitere U16 - Mannschaft in der Landesliga geben, die allerdings komplett von der U14 – Jugendoberliga - Mannschaft bespielt wird. Die Jungspunde sollen so bereits Erfahrungen im Spiel gegen die Älteren sammeln.

Die Spieler des älteren Jahrgangs 1996 spielen außerdem bereits in der U18 - Jugendoberliga mit.

Einige Spieler des JBBL-Kaders kommen aus dem Stuttgarter Raum und werden neben der JBBL noch in ihrem Heimatverein auf Korbjagd gehen, weshalb diese in keiner weiteren Tübinger Mannschaft aktiv sein.

 

Am letzten Wochenende vor den Sommerferien traten beide Teams zum Athletiktest im SV03-Stadion an. Neben einem Wendigkeitstest mussten die Teams außerdem im strömenden Regen einen Ausdauertest absolvieren, bei dem einige Jungs zu überraschen wussten. Beim anschließenden Sprungkrafttest in der Uhlandhalle wollten alle nochmal hoch hinaus, bevor man mit einem leichten Training den „Intensivtag“ ausklingen ließ.

 

Nun sollen die „jungen Tiger“ in den ersten drei Wochen der Sommerferien selbstständig an sich arbeiten, bevor am 22.August in Kleingruppen das Training wieder aufgenommen wird.

Man will sich rüsten für das erste Saisonspiel, das DERBY, gegen den Rivalen aus Ulm am 09.Oktober in der Uhlandhalle.

 

 

Aktuelles über JBBL und NBBL auf der Facebook-Seite der Young Tigers: www.facebook.com/jungetiger