Nichts war es mit einer Überraschung am letzten Spieltag. Ohne Vildan Mitku, Juli Albus und Chruis Hoste waren die Vorzeichen aber auch denkbar ungünstig. Speyer stieg durch den Sieg als Zweiter auf, da Stuttgart keine Lizenz beantragt hat.
Tübingen beendet die Saison auf einem Play-Off Platz, nämlich dem 8. Da, wo die großen Tigers gern gestanden hätten, aber leider gibt es in der Regionalliga keine Ausscheidungsrunden mehr und so ist die Saison ebenfalls beendet.
Das Spiel selbst verlief so, wie die gut 400 Zuschauer es sich vorgestellt hatten. Speyer spielte mit guter Intensität und Tübingen hielt von Anfang an diesem Druck nur phasenweise stand. Nach 12 Minuten stand es 24:10, danach kam ein kurzes Tübinger Aufbäumen zum 24:15, das war es aber auch schon. Speyer baute seinen Vorsprung konzentriert auf 38:25 zur Halbzeit aus.
Tübingen fühlte sich noch in Schlagdistanz, wollte in Halbzeit 2 die Turnovers reduzieren und in das Spiel zurückkommen, aber Speyer ließ es nicht zu. Nach kurzer Zeit lag Speyer mit über 20 Punkten in Front, das Spiel war entschieden.
Dieser Vorsprung wurde in der Folgezeit von Speyer gut verwaltet, Tübingens Turnoverrate war an diesem Tag zu hoch, um mithalten zu können. Einige schöne Szenen von Max Kochendörfer und Pidi Klemm wechselten sich mit einigen nicht so schönen ab, wenigstens konnten alle mitgefahrenen Spieler genügend Einsatzzeit verbuchen.
So verlor Tübingen verdient mit 57:77, der 8. Platz ist aber ein gutes Endergebnis und das feierten alle Akteure, die nach Mitternacht in Tübingen ankamen, danach noch ausgiebig.
Wie sich das Gesicht der Mannschaft verändert, wird man in den nächsten Monaten sehen, das Sommertraining wird nach einer Woche Pause aber sofort gestartet.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner 2, Braun 4, Dieterle, Kochendörfer 18, Jünemann 4, Klemm 17, Ahlendorf 2
Mit 71:60 hat der SV sein letztes Heimspiel gegen Limburg auf dem Tigersparkett in der Paul-Horn Arena gewonnen. Der Umzug war nötig gewesen, da der SV gleichzeitig Ausrichter der Württembergischen Meisterschaften der U 13 weiblich war.
Genützt hat dies vor allem Juli Albus, der diese Umgebung als Tigers-Profi bestens kennt. Er machte ein tolles Spiel, war an beiden Enden des Spielfeldes präsent und glänzte als Allrounder. 19 Punkte, 15 Rebounds, 6 Assists und 4 Blocks zeigen seine herausragende Leistung an diesem Tag.
Coach Sieghörtner, der an diesmal nur mit einer 8-Mann Rotation spielte, wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, da man in der Vorrunde in Limburg eine hohe Niederlage einstecken musste. Vor allem die beiden Guards der Lahnstädter galt es zu kontrollieren, die im Hinspiel für 50 Punkte sorgten. Abwechselnd kümmerten sich Pi Unger, Falco Meyer-Hübner und Marius Dieterle um die beiden. Zum Schluss hatten sie gerade mal 23 Punkte bei unter 30 % Trefferquote geschafft, eine gute Verteidigungsleistung der drei und natürlich auch der gesamten Mannschaft.
Der Start in die Partie verlief auch wegen der ungewohnten Umgebung holprig, erst Mitte des zweiten Viertels saßen die Würfe konstanter und die Zone der Limburger wurde ein ums andere Mal geknackt. Mit einem 8:0 Lauf direkt vor Pause zog Tübingen auf 40:26 davon und als es im dritten Viertel durch einige Distanztreffer von Max Kochendörfer und Juli Albus 53:30 stand, schien schon alles entschieden.
Ab diesem Zeitpunkt wurde es aber zunehmend schwerer für Tübingen, Punkte zu erzielen. Die Beine und der Kopf wurden müde und es wollten keine Würfe mehr fallen. Limburg kam Punkt und Punkt heran, über 56:40 zur Viertelpause auf 65:60 zwei Minuten vor Schluss.
Zum Glück übertrieb es die Gastmannschaft mit der Härte und schickte in der Schlussphase Tübingen oft an die Freiwurflinie. Von da waren Juli Albus, Pi Unger und Max Kochendörfer nervenstark und brachten so den Sieg doch unter Dach und Fach.
SV: Sipetic, Unger 16, Meyer-Hübner 2, Braun, Hoste 4, Dieterle 2, Kochendörfer 18, Albus 19, Jünemann 2, Klemm 8, Ahlendorf
Der SV setzte sich auch ohne drei Starting Five Spieler in Heidelberg mit 66:63 durch. Juli Albus, Pidi Klemm und Max Kochendörfer traten die Reise nach Heidelberg nicht mit an und so war von Anfang an klar, dass es kein Spaziergang beim Tabellenvorletzten werden würde.
Da die Zweitligadamen des USC die Halle bis 30 Minuten vor Spielbeginn innehatten war auch die Vorbereitung alles andere als normal und genauso verlief dann auch der Start in die Partie.
Die Würfe verfehlten reihenweise ihr Ziel und die Turnoverrate schnellte dafür nach oben. 13:19 war der schmeichelhafte Rückstand zur Viertelpause.
Mit dem gleichen Ergebnis gewann man aber das zweite Viertel und so stand es zur Halbzeit unentschieden und alles war offen.
Beide Teams konnten nach der Halbzeit ihre Vorgaben offensiv nicht umsetzen, 9:9 endete das dritte Viertel und so kam es zum Showdown in Viertel vier.
Und da besaß Tübingen zum Glück einen Pirmin Unger. Sehr sicher von der Freiwurflinie und mit zwei wichtigen Dreiern brachte er als Kapitän sein Team in Führung. 62:52 stand es scheinbar beruhigend 2.30 min vor Schluss.
Heidelberg gab sich aber nicht geschlagen, kämpfte sich sehr zum Unwillen der Tübinger zurück und war 10 Sekunden vor Schluss wieder auf einen Punkt herangekommen (63:64). Pi Unger verwandelte danach seine zwei Freiwürfe, Heidelberg hatte noch einen Dreierversuch zur Verlängerung, der aber sein Ziel verfehlte und den Tübingern 5 Extraminuten ersparte.
So kann man nun beruhigt in die 2-wöchige Spielpause gehen und sich auf die abschließenden tollen Heimspiele gegen Trier und Limburg freuen.
SV: Unger 26, Meyer-Hübner 7, Braun 7, Hoste 4, Dieterle 7, Jünemann 2, Vildan 13, Ahlendorf
Die extrem lange Auswärtsfahrt an die Mosel nahe Koblenz hat sich für Tübingen zum ersten Mal überhaupt gelohnt. Mit 73:70 behielten die Neckarstädter in einer spannenden Schlussphase die Oberhand. Matchwinner: Das Team!
Die zahlreichen Zuschauer im Treiser Hexenkessel sahen einen zerfahrenen Anfang der Partie, indem den Hausherren nichts gelang. So führte Tübingen nach dem ersten Viertel locker mit 18:12 ohne dabei wirklich überzeugt zu haben.
Im zweiten Viertel kam dann der Komplettzusammenbruch der Tübinger. Zwei Dreier durch Max Kochendörfer und Falco Meyer-Hübner waren die Gesamtausbeute in der Offensive, auf der Gegenseite traf Jordan Highland aus allen Lagen und war allein für 16 Treiser Punkte verantwortlich. Fahrkarten aus allen Lagen, eine miserable Trefferquote von weit unter 30 Prozent und jede Menge Turnover waren der Grund für den indiskutablen 24:33 Pausenrückstand.
Die Halbzeitansprache des Coaches glich eher einem Vulkanausbruch als einer vernünftigen Analyse, aber sie verfehlte ihre Wirkung nicht.
Tübingen begann die zweite Hälfte konzentriert, ließ sich durch einige schnelle Treiser Körbe nicht aus der Ruhe bringen und fing nun seinerseits konstant an zu scoren. 9 Punkte trug in dieser Phase Max Kochendörfer zur Aufholjagd bei und Pi Unger traf den ersten seiner 4 extrem wichtigen Dreier.
Hinten stellte Tübingen immer wieder geschickt seine Defensive um und brachte Treis so aus dem Rhythmus – einzig Jordan Highland war nicht zu stoppen, mit 29 Punkten war er auch der überragende Spieler auf dem Feld.
Nach dem dritten Viertel war der Rückstand aufgeholt, Falco Meyer-Hübner mit 6 Punkten in Folge und wieder Pi Unger mit einem Dreier trafen zur 49:48 Viertelführung.
Im letzten Viertel gab es dann einen offenen Schlagabtausch, wobei es Treis kaum mehr schaffte, Tübingen ohne Fouls zu stoppen. Und von der Freiwurflinie war es vor allem Vildan Mitku, der traumhaft sicher seine 8 Freiwürfe im letzten Viertel traf. Jordan Highland verließ 4 Minuten vor Schluss mit 5 Fouls das Feld, das Momentum sprach für Tübingen. 68:64 für Tübingen, doch plötzlich 5 Punkte von Treis und 1 Minute vor Schluss wieder 1-Punkt Rückstand! Weitere 30 Sekunden später, nach 4 Freiwürfen hatte Tübingen eine 3-Punkt Führung zurückerobert und packte hinten weiter zu.
2 Sekunden vor Schluss stand Treis dann mit 3 hinten ohne Auszeit da und musste nach einem Freiwurftreffer von Pidi Klemm einen Verzweiflungswurf von hinten versuchen, der sein Ziel weit verfehlte!
SV: Unger 14, Hübner 13, Braun, Kochendörfer 14, Albus 3, Jünemann 2, Klemm 10, Mitku 17, Ahlendorf
Eine besondere Auswärtsfahrt erlebten die 10 wackeren Tübinger (8 Spieler plus Physio und Trainer) am Sonntag nach Völklingen, wo sie unweit des Weltkulturerbes „Völklinger Hütte“ gegen ein auf vielen Positionen verändertes Heimteam trafen.
Der Weg dahin war mit 320 km weit, die Essensunterbrechung mit einem leckeren Nudelgericht, eingenommen im Pfälzer Wald im Schneetreiben vor den Kleinbussen auch ein besonderer Leckerbissen.
Genau diese Dinge sind es aber, die eine Mannschaft zusammenschweißen. Den Spaß am Besonderen, wenn auch nicht immer am Bequemen finden, das fördert den Teamspirit. Und dieser half letztendlich das Spiel am Ende zu gewinnen.
Denn im Laufe des Spieles wurde klar, dass man mit einer 6-er Rotation spielen würde. Enrico Ahlendorf und Vasco Jünemann waren in ihrer Rolle als Anfeuerer von der Bank aber trotzdem nicht unzufrieden, auch ihnen gebührt großes Lob für ihr Verhalten.
Genauso wie dem während der Woche grippekranken Max Kochendörfer, der vor Erschöpfung schon in der Halbzeit die Toilette aufsuchen musste und trotzdem die komplette zweite Hälfte durchhielt und mit seiner Ruhe und 20 Punkten einen sehr wichtigen Beitrag leistete.
Genauso wie Vildan Mitku, der im dritten Viertel umknickte, danach vom Physio Thilo Novak getapt wurde und im vierten Viertel wieder komplett durchspielte.
Genauso wie Falco Meyer-Hübner, der kurz vor Schluss seine Wirbelsäule stauchte und nach kurzer Behandlung unter großen Schmerzen am Spielfeldrand auf seine erneute Einwechslung wartete, die aber zum Glück ausbleiben konnte.
Genauso wie Chris Hoste, der nur sporadisch zum Einsatz kam, aber dann seine Sache hervorragend machte und 5 ganz wichtige Freiwürfe traf.
Und genauso wie Juli Albus und Pidi Klemm, die beide 40 Minuten ackerten und kämpften und dabei beide ein gutes Spiel gegen die körperlich überlegenen Völklinger machten.
Im ersten Viertel traf Völklingen aus allen Lagen, führte 24:19, im zweiten Teilabschnitt packten die Tübinger besser zu und gingen wegen der eigenen ordentlichen Offensivleistung mit 38:35 in die Kabine.
Mit der Umstellung auf Zonenverteidigung hatte Völklingen an diesem Tag Probleme, zu wenig kam von außen und Tübingen nutzte deren Schwäche, kam zu vielen einfachen Punkten und baute die Führung bis auf 10 Punkte (61:51) 6 Minuten vor Schluss aus.
Völklingen kämpfte sich dann nochmals bis auf 4 Punkte heran (63:59), Tübingen konnte sich aber durch 4 Freiwurftreffer wieder befreien, auch weil die Offensivbemühungen der Völklinger durch die knallharte Verteidigung der Tübinger keinen Erfolg mehr fanden.
Nach dem Spiel war dann das Kommando „schnell duschen“ angesagt, um den angekündigten Schneefall im Saarland zu entkommen, und nach 12 Stunden Auswärtstrip mit 650 km und einem Sieg im Gepäck kamen alle wieder gut in Tübingen an.
SV: Hoste 5, Hübner 8, Kochendörfer 20, Albus 10, Jünemann, Klemm 11, Mitku 15, Ahlendorf
Wegen Brückenabrissarbeiten zwischen Pforzheim und Karlsbad haben es die Tübinger am Samstagnachmittag nicht geschafft nach Karlsruhe zu kommen und haben damit das Spiel verloren und bekommen zusätzlich noch einen Punkt abgezogen.
In 35 Jahren als Spieler und Trainer kam Claus Sieghörtner noch zu keinem Spiel zu spät, trotz umsichtiger Planung lief es dieses Mal aber schief.
Klar war, dass die Autobahn gesperrt sein würde, aber die Verkehrsdienste und Navigationsgeräte haben die Tübinger in die Aussichtslosigkeit geführt. Bei der Abfahrt um 17 Uhr gab der SWR 2 km Stau bei der Ausleitung an, das Navi sprach von 13 Minuten Zeitverzögerung. Für alle kein Umstand an eine Fahrt über Wald und Feld zu denken, sondern nur die Feststellung, dass das alles kein Problem sei.
Um 17.40 kam der Tross beim Stauende an, es waren die ungefähr besagten 2 km, das Navi sagte mittlerweile aktuell 27 Minuten Zeitverzögerung an. Was dann aber passierte, war unglaublich – es ging nämlich ab da kaum noch vorwärts. 90 Minuten brauchte man für diese 2 km bis zur Ausleitung und ab dann ging es auf der Umleitungsstrecke kaum schneller.
Die Zeit verrann, Kontakt wurde zu allen möglichen Stellen geknüpft, es gab kein Durchkommen. Das für 19.30 Uhr angesetzte Spiel konnte man nicht mehr schaffen, um 20.00 Uhr hatte man das Spiel verloren. Aber die wackeren Tübinger wollten trotzdem spielen um wenigstens den drohenden Minuspunkt abzuwehren. Als man um 20.15 Uhr immer noch 20 km vor Karlsruhe war, wollten auch Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer der Karlsruher nicht mehr warten.
So drehte die extrem enttäuschte Mannschaft die Rückreise an, die nochmals gut 2 Stunden dauerte.
Hätten die Verantwortlichen auch nur den kleinsten Hinweis gehabt, dass diese Baustelle ca. 4 Stunden braucht, um sie zu umfahren, hätte man anders handeln können, bei einer Aussage von „2 km Stau vor der Ausleitung“ hat keiner der Beteiligten erfahrenen Fahrer auch nur den kleinsten Verdacht gehegt, dass dies in so einem Chaos enden würde.
Der Rückschlag durch den Punktabzug und die dazugehörige Geldstrafe muss nun erstmal verkraftet werden, Frustbewältigung im Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Freiburg ist angesagt.
Mit 74:82 verlor Tübingen sein Spiel gegen Tabellenführer Stuttgart, zeitweise sah es schlimmer aus, aber Tübingen kämpfte sich gegen Ende noch in das Spiel und verschönerte etwas das Ergebnis. Außerdem ging das Heimteam dadurch mit einem nicht zu schlechten Gefühl aus der Halle.
Der Start verlief gut, Tübingen führte schnell mit 14:6, danach aber kam Stuttgart langsam ins Spiel. Die drei Ausnahmekönner Schlafke, Rotim und Bretz setzten sich gut in Szene und so gewann Stuttgart die Oberhand. Beim 25:23 gingen sie erstmals in Führung und bauten diese bis zur Halbzeit auf 39:30 aus. Tübingen hatte im zweiten und dann auch im dritten Viertel eine miserable Trefferquote und so zog Stuttgart bis auf 17 Punkte davon.
Der Tabellenführer machte in dieser Phase seine Punkte fast nur durch Freiwürfe, alles wurde von den Schiedsrichtern geahndet, Stuttgart schoss unglaubliche 42 Freiwürfe, von denen sie stolze 34 verwandelten. Zu viele, um in dieser Phase gut kämpfende Tübinger in Sichtweite gelangen zu lassen.
Als dann Vildan Mitku schon in der 32. Minute bei einem 10-Punkt Rückstand sein 5. Foul kassierte, schienen alle Bemühungen vergebens, aber es kam anders.
Mit einer kleinen Aufstellung mit Juli Albus auf der vier machte Tübingen viel Druck in der Verteidigung und traf gleichzeitig vorne durch Falco Meyer-Hübner endlich einige Würfe.
Es wurde laut in der Halle, Tübingen verkürzte 2 Minuten vor Schluss auf 70:74!
Stuttgart mit seinen erfahrenen Spielern war aber zu abgeklärt und brachte den Vorsprung am Ende souverän über die Runden.
Fazit: Zum Ende hin war es besser als es nach drei Vierteln aussah, leider können im Moment aus verschiedensten Gründen nicht alle wichtigen Spieler ihr wirkliches Potential abliefern, nur dann hätte man gegen die Topteams Siegchancen.
Nächste Woche beim Tabellenzweiten Karlsruhe wird die Aufgabe nicht einfacher, danach im Heimspiel gegen Freiburg geht Tübingen aber wieder einmal als Favorit an den Start.
SV: Unger, Meyer-Hübner 17, Dieterle 8, Kochendörfer 11, Albus 2, Jünemann, Klemm 12, Mitku 24, Ahlendorf
Wer stoppt Ricky Easterling? Das ist die Frage, die alle Regionalligisten mindestens zweimal im Jahr beschäftigt. Gestern hieß die Antwort aus Tübinger Sicht:
Marius Dieterle!
Nach Auslandsaufenthalt und Krankheit machte der Shooting Guard sein erstes Spiel seit fast 8 Wochen für den SV, und gleich sein bestes in dieser Saison. Auf ganze 5 Feldkörbe brachte es der Superstar in Reihen des Teams aus Saarlouis, zusammen mit 13 oft fragwürdigen Freiwurftreffern kam er so auf für ihn magere 23 Punkte. Das war der Verdienst von Marius Dieterle, der außerdem noch so nebenbei in der Offense 13 Punkte bei 85 % Trefferquote markierte und 2 Assists verteilte.
Der zweite Faktor war Max Kochendörfer, der vor allem in der Phase, in der Easterling mit 4 Fouls belastet, geschont werden musste, eiskalt und traumwandlerisch sicher seine Würfe traf. Wenn Kochendörfer diesen Flow hat, ist er kaum zu stoppen. 11 seiner 26 Punkte machte er im dritten Viertel und verhalf Tübingen damit zu einer 6-Punktführung nach Durchgang drei (65:59).
Und dann war da ja noch Vildan Mitku: Ein paar Wurfversuche zuviel in Halbzeit eins wechselte er in Halbzeit zwei besser ab, zog öfter zum Korb und machte vor allem im entscheidenden 4 Viertel wichtige Punkte, um Saarlouis auf Distanz zu halten.
Pidi Klemm wartete außerdem mit einem Double-Double auf, 12 Punkte und 10 Rebounds kombiniert mit Wadenkrämpfen waren aller Ehren wert.
Pi Unger und Falco Meyer-Hübner mit je 4 Assists taten das, was Spielmacher tun müssen, sie verteilten geschickt die Bälle ohne jemals selbst ungefährlich zu sein.
Vasco Jünemann stopfte den Ball endlich in den Korb, so wie er es im Training immer wieder zeigt und Chris Hoste und Nick Braun zeigten bei ihren Kurzeinsätzen taktische Disziplin und Mannschaftsdienlichkeit.
Mannschaftsdienlich war natürlich auch Enrico Ahlendorf, der seine Mitspieler unermüdlich antrieb und durch seinen Trainingseifer die anderen mitreißt!
Dies alles trug zu einem hochklassigen und spannenden Spiel bei, das nach einem 38:38 Halbzeitstand im Nachhinein in Viertel 3 entschieden wurde. Der da erspielte Vorsprung konnte nämlich von den Tübingern gehalten werden, sie hielten das eigene Spielniveau im vierten Viertel hoch und die Trefferquote stimmte endlich einmal wieder.
Nach vielen Partien mit 60 und weniger Offensivpunkten, platzte gestern der sprichwörtliche Knoten endlich, 87 Punkte waren die tolle Ausbeute und der verdiente Sieg gegen einen starken Gegner aus Saarlouis.
SV: Unger 5, Meyer-Hübner 2, Braun, Hoste, Dieterle 13, Kochendörfer 26, Jünemann 4, Klemm 12, Mitku 25, Ahlendorf
Deutlich mit 54:70 mussten sich die Tübinger gegen Speyer geschlagen geben, nach der 1. Halbzeit sah alles aber noch ganz anders aus. Da führte Tübingen nämlich mit 36:27, spielte ansehnlichen Basketball und war kämpferisch überlegen.
Defensiv als Mannschaft auftretend und vorn mit einem tollen Pidi Klemm, der vor der Halbzeit 16 Punkte markierte und einem gut spielenden Falco Meyer-Hübner, das war genug, um Speyer in Schach zu halten.
Dass aber auch die anderen Leistungsträger offensiv in Halbzeit 2 in Erscheinung treten mussten, war klar, denn Speyer würde sich nicht so einfach geschlagen geben. Die Umstellung auf Zone brachte dann für die Auswärtsmannschaft den gewünschten Erfolg.
Pidi Klemm wurde kontrolliert und alle anderen Spieler konnten sich nicht in Szene setzen. Magere 18 Punkte waren die Ausbeute in der gesamten zweiten Halbzeit, zuwenig um mithalten zu können. Entsprechend groß war der Frust nach dem Abpfiff, denn die Spieler hatten alle das Gefühl, dass bei 46:46 nach dem dritten Viertel einfach mehr drin gewesen wäre. Die Zone des Teams aus Speyer stand allerdings auch sehr gut, es wurden keine offenen Würfe zugelassen und auch unter dem Korb stand der 2.08m große Amerikaner Theo Tarver sehr gut und war mit 21 Punkten auch Topscorer der Partie.
Den Topscorer der Liga, Ricky Easterling mit seinem TV Saarlouis, erwarten die Tübinger am kommenden Wochenende in der Uhlandhalle zum ersten Rückrundenspiel. Am vergangenen Spieltag zerlegte dieser übrigens mit 38 Punkten Trier fast im Alleingang. Nur um diesen Ausnahmespieler zu sehen, der seine Europakarriere übrigens in Reutlingen begonnen hat, lohnt der Gang in die Uhlandhalle.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 9, Braun, Hoste 4, Kochendörfer 11, Albus, Jünemann, Klemm 18, Mitku 4, Ahlendorf
Einen überraschenden Auswärtssieg konnten die SV´ler am Samstagnachmittag bei der Trierer Bundesligareserve einfahren. Diese mussten allerdings ohne ihre drei etatmäßigen Bigman spielen, die verletzungs- und krankheitsbedingt ausfielen.
Tübingen trat dagegen in Bestbesetzung an, Juli Albus kam mit nach Trier und fuhr nicht nach Quakenbrück. In knapp 35 Minuten Einsatzzeit kam er auf respektable 15 Punkte, 5 Rebounds und 3 Monsterblocks.
Für einen guten Start in das Spiel sorgte offensiv aber erstmal Vildan Mitku: 11 der 13 im ersten Viertel erzielten Punkte gingen auf sein Konto, danach fingen aber auch die anderen Spieler an zu scoren. Über 13 zu 11 zogen die Tübinger auf 30:20 zur Halbzeit davon. 20 Punkte hatte Trier bis zur Halbzeit erzielt, 30 dann nach dem dritten Viertel. Die Defense stand gut, die Trierer waren aber an diesem Nachmittag auch harmlos und vergaben viele Chancen.
Nur kurz im viertel Viertel, als ihr Topscorer Goolsby heißlief und 10 Punkte fast in Folge erzielte wurde Tübingen ein bisschen nervös. Aber Max Kochendörfer, der seinen Schuss in der 2. Halbzeit wiedergefunden hatte und alle seine 12 Punkte dort markierte, brachte mit einigen Abschlüssen wieder Ruhe in die eigenen Reihen.
Pi Unger und Falco Meyer-Hübner hielten dem Druck der pressenden Trierer in den letzten Minuten stand und so freuten sich alle über den verdienten Auswärtssieg.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 9, Braun, Kochendörfer 12, Albus 15, Jünemann, Klemm 2, Mitku 19, Ahlendorf
Vor dem Spiel meldete sich Pidi Klemm krank, Marius Dieterle weilt seit letzter Woche bis ins neue Jahr in Argentinien, nicht gerade die besten Voraussetzungen für das Spiel am Samstagabend.
Der Start war dann vor allem offensiv ein wenig holprig. Doch nach einigen Minuten fassten die Mannen um Kapitän Max Kochendörfer Mut, vor allem weil sie bemerkten, dass Heidelberg kein Kapital aus dem Tübinger Unvermögen schlug.
Das Selbstbewusstsein der Hausherren stieg und damit auch die Trefferquote. Vor allem ein Mann stand für den Aufschwung, dessen Hilfe in dieser Saison bisher schmerzlich vermisst wurde: Vildan Mitku! Stark im Zug zum Korb mit Finish und stark im Wurf von außen. In der ersten Hälfte markierte er fast 20 Punkte und half mit, einen komfortablen Vorsprung von 47:32 herauszuspielen. Ebenfalls mit starken Trefferquoten waren Falco Meyer-Hübner und Max Kochendörfer offensiv Garanten der Führung.
In Halbzeit zwei verletzte sich dann Juli Albus leicht, aber dies schlug nicht wirklich zu Buche, zu harmlos waren die Heidelberger an diesem Tag. Die Bankspieler konnten reichlich Spielzeit sammeln, wirklich in Szene traten sie aber nicht, wobei es auch nicht einfach ist, plötzlich im Mittelpunkt zu stehen und Dinge zu tun, die man sonst eigentlich nicht macht.
Das Spiel plätscherte etwas dahin, der Vorsprung bewegte sich immer zwischen 15 und 20 Punkten und so fuhr Tübingen einen ungefährdeten Sieg ein.
Die beiden nächsten Wochenenden hängen die Trauben höher, wenn es zu den weiten Auswärtsfahrten nach Trier und Limburg geht, wo heimstarke Teams warten.
SV: Mitku 32, Kochendörfer 21, Meyer-Hübner 13, Albus 7, Unger 7, Hoste 2, Jünemann 2, Ahlendorf, Braun
Ein interessantes Spiel gab es in Crailsheim zwischen dem dortigen Team und den Tübingern zu beobachten. Mit 81:98 verlor Tübingen, so deutlich wie das Ergebnis es vermuten lässt war es aber nicht.
Crailsheim legte los wie die Feuerwehr und jeder traf aus allen Lagen. Tübingen staunte nicht schlecht, da konnten sie offensiv nicht mithalten und lagen nach dem ersten Viertel mit 18:33 in Rückstand. Im zweiten Viertel lief es offensiv gut aber den Crailsheimer wurden zu viele einfache Punkte gestattet. Deswegen der 44:56 Rückstand.
Im dritten Viertel stand dann endlich die Defense und Tübingen kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Im letzten Viertel dann bis auf einen Punkt zum 79:80, Crailsheim wirkte müde, Tübingen war im Aufwind. Dann, beim 79:82 drei Minuten vor Schluss vielleicht die entscheidende Szene:
Tübingen spielt sich einen freien Dreier heraus, Vildan Mitku wirft, alle Spieler springen von der Bank zum Feiern auf, aber der Ball springt wieder aus dem Korb heraus. Im Gegenzug dann ein schneller Dreier von Crailsheim, der traf, und alle Hoffnungen zerstörte.
Die Tübinger fühlten sich danach geschlagen, ein erneuter Turnover zum 8-Punkte Rückstand besiegelte die Niederlage.
Apropos Turnover: Sicherlich die Schwachstelle an diesem Tag. Zu viele einfache Ballverluste im Zusammenspiel eröffneten den Hausherren zu viele leichte Punkte. Außerdem gab es einen Amerikaner, der nicht zu stoppen und mit 35 Punkten absoluter Topscorer war.
SV: Unger 12, Meyer-Hübner 9, Braun, Hoste, Kochendörfer 23, Albus 12, Klemm 17, Mitku 8, Ahlendorf
Nicht für schwache Nerven war das Spiel der Tübinger Regionalligabasketballer gegen Treis-Karden (bei Koblenz), das die Hausherren letztendlich mit 71:70 für sich entscheiden konnten.
Wer in der Verlängerung mit einem Punkt gewinnt, ist im ersten Augenblick das glücklichere Team. Bei der Analyse stellt sich dann manchmal heraus, dass man auch der verdiente Sieger ist, auf Samstagnachmittag bezogen, trifft aus Tübinger Sicht beides zu.
Verdient, weil der Kampfes- und Einsatzwille extrem hoch war und so die spielerisch und basketballerisch besseren Treiser nicht zur Entfaltung kommen konnten.
62:62 stand es nach 40 Minuten, ein Score im Sinne der Tübinger, die momentan nicht imstande sind, wesentlich mehr Punkte zu produzieren. Treis allerdings wurde auf ebenso wenig Punkten gehalten und das ist aller Ehren wert.
Dass es überhaupt zur Verlängerung kam, war zwei Freiwurftreffern von Max Kochendörfer zu verdanken. Juli Albus hatte kurz vorher bei der gleichen Aktion Nerven gezeigt, doch danach verteidigte Tübingen wieder bärenstark und so bekam das Team eine weitere Chance, die der Routinier dann nutzte.
Aufgeben war das Ding der Mannschaft nie, als es Ende des 3. Viertels mit 47:54 in Rückstand geriet und der Korb wieder einmal wie vernagelt schien, riss Pidi Klemm seine Jungs mit, indem er zwei schnelle Layer einnetzte und die Tübinger mit einer 9:0 Aufholjagd für spannende Minuten sorgten, die in die Verlängerung führten.
Der Amerikaner der Gäste, Jordan Highland, war der einzige, den man nicht in den Griff bekam, er erzielte alle (!) 10 Punkte der Treiser im letzten Viertel und 5 der 6 Verlängerungspunkte seines Teams.
Auf Tübinger Seite war es der wiederum mit Wurfpech gesegnete Vildan Mitku, der in der Verlängerung mit 5 Punkten (davon 3 Freiwurftreffer) maßgeblich zum Erfolg beitrug.
Showdown in Richtung Verlängerung Nummer zwei war dann 3 Sekunden vor Schluss beim Stand von 71:69 für Tübingen. Dominic Neeb durfte an die Freiwurflinie und vergab den zweiten Versuch, der Rebound wurde weggetippt, flog bis zur Mittellinie und der Verzweiflungswurf ging weit am Korb am vorbei.
71:70 in einem Spiel, das die Nerven aller Beteiligten bis auf das Letzte strapazierte.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner 7, Braun, Hoste, Dieterle 2, Kochendörfer 14, Albus 5, Klemm 18, Mitku 15 (14 Reb.)
Treis: Highland 22, Tholey 18
Gießen ist zwar Pro-B-Absteiger und damit klar favorisiert gewesen, aber so prächtig in Form sind sie noch nicht, um dort mit 54:75 chancenlos in die Knie zu gehen, wie es die Regionalligabasketballer des SV 03 am Samstagabend getan haben.
Die eigene Abschlussschwäche ist eines der größeren Baustellen, dass das Team um Kapitän Pidi Klemm dieses Jahr belastet. Sowohl die Großen unter dem Korb als auch die Kleinen von außen lassen es an der Chancenverwertung mangeln. Zu viele einfache Abschlüsse werden vergeben, die Dreierquote mit 1 von 15 Treffern und die Freiwurfquote die unter der Feldwurfquote des Gegners liegt, sprechen da Bände.
Da heißt es nun kommende Woche mehr und härter trainieren, um näher an Spielsituationen heranzukommen und dann erfolgreich zu sein.
Das Spiel war wieder einmal zur Halbzeit schon so gut wie entschieden, Tübingen lag mit 47:25 fast aussichtslos hinten. Die Jungs rafften sich im dritten Viertel zwar auf und schafften es bis auf 12 Punkte heranzukommen (49:61), im letzten Viertel aber brachten sie noch ganze 5 Punkte zustande und unterlagen so deutlich.
Nächste Woche im Heimspiel gegen Tabellenführer Treis-Karden, das am Samstag schon um 15 Uhr stattfindet, muss sich das Team von seiner anderen Seite zeigen, um wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 14, Braun 4, Hoste, Dieterle, Kochendörfer 2, Albus 9, Jünemann, Klemm 10, Mitku 9, Ahlendorf
Ein wichtiger 77:66 Heimsieg gelang den Tübingern gestern Abend gegen die Saarländer, die nur zu siebt angereist erst zum Schluss kleinbei geben mussten.
Im ersten Viertel lief es gleich rund für Tübingen, die Würfe saßen und bei einer 24:12 Führung dachten alle an ein entspanntes Spiel.
Dann kam der Bruch, Völklingen traf aus allen Lagen und gewann das zweite Viertel mit 28:12 und führte zur Pause damit 40:36. Da war allen klar, dass dieses Spiel nur über den Kampf gewonnen werden kann.
Und so traten die Jungs um Kapitän Pidi Klemm dann auch zur zweiten Halbzeit an. Spielerisch nach wie vor nicht auf höchstem Niveau rackerten alle was das Zeug hielt. Die Partie konnte erstmal offen gehalten werden, vor dem letzten Viertel war ein Rückstand von 3 Punkten aber nach wie vor da.
Fünf Minuten vor dem Ende platzte dann aber endlich der Knoten. Diesmal in Form von Pi Unger, der einige ganz wichtige Punkte einstreute. Das pushte auch den Rest des Teams und Tübingen kam so langsam auf die Siegerstraße. Die letzen 3 Minuten foulte Völklingen dann früh, Max Kochendörfer zeigte sich aber sicher von der Linie und der herausgespielte Vorsprung konnte gehalten werden.
Ein verdienter Sieg der Tübinger nach zuletzt zwei Niederlagen, der Abwärtstrend ist erst einmal gestoppt, nächste Woche steht allerdings ein sehr schweres Auswärtsspiel beim 2-Liga Absteiger Gießen auf dem Programm.
SV: Unger 13 (6 Ass.), Meyer-Hübner 7, Braun, Hoste 2, Kochendörfer 11, Albus 14, Jünemann 4, Klemm 14, Mitku 12 (10 Reb.), Ahlendorf
Mit 54:66 unterlagen die Tübinger am Sonntagabend gegen harmlose Freiburger, die die Schwächen der Tübinger Mannschaft dankbar annahmen und einen weiteren Erfolg verbuchen konnten.
In Bestbesetzung angereist startete Tübingen selbstbewusst und kam durch 5 schnelle Punkte von Juli Albus gut in das Spiel. Obwohl sich Max Kochendörfer schon nach einer Minute am Knöchel verletzte und ausfiel, gingen die Tübinger mit 12:5 in Führung, danach begann der Motor aber schon zu stottern.
Freiburg wurde von den Tübingern ins Spiel gebracht, indem vorn reihenweise gute Chancen vergeben wurden, mit der Schlusssekunde des ersten Viertels ging Freiburg in Front und gab die Führung auch nicht mehr ab. Im zweiten Viertel war das niveauarme Spiel ausgeglichen, Freiburg zog leicht davon, Tübingen gelang mit 4 Punkten in Serie noch der 27:29 Pausenrückstand.
Für die zweite Hälfte nahm man sich dann seitens der Tübinger viel vor, aber das Gegenteil fand statt. Keiner der etatmäßigen Leistungsträger brachte annähernd Normalform, in der Offensive lief nichts zusammen. Erzwungene Einzelaktionen zum Wohle der Mannschaft schlugen fehl und Freiburg traf im Gegenteil zu Tübingen hin und wieder.
Der Rückstand wuchs auf 35:48 nach dem dritten Viertel an, von da an blieb er konstant ohne dass wirklich Gegenwehr stattfand. Bemüht, aber komplett unglücklich, so spielten die Neckarstädter, einzig Chris Hoste war in seinem ersten Spiel für die Regionalligamannschaft eine Bereicherung, da er viel Energie in das Spiel brachte. Aber er allein konnte natürlich nicht das Ruder herumreißen und so stand es zwei Minuten vor Schluss 42:57. Danach gab es noch minimale Ergebniskosmetik, doch das Ergebnis geht nach dieser Leistung der Tübinger für Freiburg in Ordnung.
Mit einer Wurfquote von 31 Prozent aus dem Feld und 43 Prozent von der Freiwurflinie kann man in der Regionalliga sicher kein Spiel gewinnen.
Jetzt gilt es nächsten Sonntag gegen Völklingen aus dem Loch herauszukommen und auch ohne den verletzten Max Kochendörfer und den aus Studiengründen fehlenden Marius Dieterle ein gutes Spiel abzuliefern.
SV: Unger 2, Meyer-Hübner 8, Braun 6, Hoste 7, Dieterle 10, Kochendörfer, Albus 9, Jünemann, Klemm 3, Mitku 9, Ahlendorf
Auch gegen viele andere Mannschaften wird ein gutes Viertel nicht reichen. Gegen stark aufspielende Karlsruher war es dies ebenso nicht und so verloren die Tübinger ihr Heimspiel gegen die KIT´s aus Baden mit 65:76.
Den viel besseren Start erwischten in Form von Elnis Prasovic die Karlsruher, die ersten acht Punkte erzielte der Ausländer im Team von Coach Uli Himstedt im Alleingang, im Verlaufe des Spiels nahm die Wichtigkeit seiner Rolle allerdings ab. Mit 22:8 und später noch 34:22 lagen die Fächerstädter in Front ehe die beste Phase der Tübinger begann.
In der Defensive auf Zone umgestellt und in der Offensive das Visier eingestellt, so gefiel es den zahlreichen Zuschauern. Mi einem 13:0-Run gingen die Jungs um Max Kochendörfer, der davon acht Punkte erzielte, in Führung, und eroberten damit auch die 41:38-Pausenführung.
Leider war es mit der Herrlichkeit in Abschnitt zwei aber schon wieder vorbei. Die Würfe saßen nicht mehr und langsam aber sicher übernahm Karlsruhe in Form des überragenden Michael Baumer wieder das Kommando. 24 Punkte und sieben Assists standen für ihn am Ende zu Buche, die überragenden Zahlen des Spiels und damit auch der Entscheider am Samstagabend.
Tübingen bekam den Ausnahmespieler im Gästeteam nicht mehr unter Kontrolle, und seinerseits ging die Kontrolle im Angriff verloren. 56:59 nach dem dritten Viertel, 62:65 fünf Minuten vor Schluss, danach war es vorbei. Karlsruhe zog Punkt um Punkt davon und außer einem Freiwurfpunkt von Pidi Klemm scorte im letzten Viertel nur noch Vildan Mitku (acht Punkte), der aber in den ersten drei Vierteln auch unter seinen Möglichkeiten blieb.
Schade für die Tübinger Spieler, das sie nach dem überraschenden Sieg in Stuttgart nun schon wieder auf dem Boden der Tatsachen landen mussten.
SV 03 Tübingen: Unger 11, Meyer-Hübner 9, Braun, Dieterle 5, Kochendörfer 11, Jünemann 2, Klemm 13, Mitku 14, Ahlendorf
Die Regio 1 Basketballer haben in Stuttgart mit 59:55 etwas überraschend gewonnen, auch weil der MTV bei seinem ersten Heimspiel diese Saison ohne seinen Aufbauspieler Marco Schlaffke seinen Rhythmus nicht fand und zu viele einfache Abschlüsse vergab.
Dies nützten die Tübinger aus, obwohl auch sie sich lange Zeit schwer taten. In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts, Defensive wurde groß geschrieben und entsprechend schwer fiel beiden Teams das Scoring. Der Halbzeitstand von 31:28 für Stuttgart ging in Ordnung, wobei beide Trainer mit ihren Teams nicht zufrieden waren. Für die ohne Pi Unger und Juli Albus angetretenen Tübinger standen bereits 16 Turnovers zu Buche, für ein Team dieser Klasse inakzeptabel.
Auch im dritten Viertel konnte sich kein Team wirklich absetzen, nach 30 Minuten stand es 44:43 für Tübingen.
Die ersten 5 Minuten des letzten Viertels waren dann entscheidend für den Spielausgang. Falco Meyer-Hübner mit einem hellwachen „and-one“ und einem Glückstreffer mit Ablauf der Shotclock brachten das Momentum auf Tübinger Seite zusammen mit ein paar wichtigen Rebounds und Körben von Pidi Klemm. Der Vorsprung wurde auf 55:45 ausgebaut, das Spiel hatte seine Entscheidung genommen.
Zwar wurde es gegen Ende nochmals enger, da Tübingen einige leichte Fehler machte, aber Stuttgart war an diesem Tag nicht in der Form dies auszunützen.
Trainer Sieghörtner, der vor dem Spiel bei den „Edelfans“ Kochendörfer, Dieterle und Kirn noch um Verständnis für das Rumpfteam warb war genauso froh wie die Spieler und deren mitgereister Anhang ob des unerwarteten Sieges.
Trotzdem muss nächste Woche am Samstag um 20 Uhr gegen Kit Karlsruhe in der Uhlandhalle ein anderes Tübinger Team auftreten, um erneut als Sieger dazustehen.
SV: Meyer-Hübner 16, Braun, Dieterle 5, Kochendörfer 12, Jünemann, Klemm 12, 15 Reb., Mitku 14, 11 Reb., Ahlendorf
Kein einziger Experte der gut 50 Mitspieler beim Tippspiel der Internetseite „Schönen Dunk“ hatte auf Tübingen als Sieger der Partie Tübingen-Mainz getippt und auch dem Team war vor dem Spiel klar, dass nur eine Topleistung eine Chance auf einen Sieg bieten würde.
Nachdem dann bereits nach 7 Minuten Vildan Mitku sein 4. Foul kassierte, sah alles relativ düster aus. Die Mannschaft versuchte nun einfach, an Mainz dran zu bleiben und nicht zu weit in Rückstand zu geraten. Dies gelang mit viel Einsatz, zur Halbzeit lag Tübingen nur mit 2 Punkten zurück (35:37).
Auch das dritte Viertel war intensiv, der Rückstand blieb konstant, Mainz schaffte es wieder nicht davonzuziehen und langsam fühlten die Tübinger, dass in diesem Spiel mehr möglich ist-auch ohne Vildan Mitku, der nach insgesamt 13 Minuten Spielzeit 7 Minuten vor Schluss das Feld mit 5 Fouls verließ.
Dafür übernahmen Andere das Kommando:
Pi Unger mit seinem unbändigen Kampfeswillen und Juli Albus, der auf allen Positionen spielte.
Falco Meyer-Hübner mit seiner Power und Pidi Klemm mit ganz wichtigen und schwierigen Korblegerpunkten.
Max Kochendörfer mit seiner ganzen Erfahrung und Marius Dieterle sich selbst und andere immer wieder anfeuernd.
Und plötzlich wurde auch getroffen. Erst versenkte Pi einen wichtigen Dreier, dann Juli und zum Schluss Max. Aus einem 59:61 wurde ein 68:62, der Damm war gebrochen. Hinten wurde zudem gefightet wie es sich jeder Trainer wünscht. Teamdefense par exellence, kein freier Wurf für Mainz und Teamrebounds en Masse.
Der Rest war nur noch Erleichterung und große Freude aller Beteiligten über diesen unerwarteten Erfolg.
SV: Unger 18, Meyer-Hübner 13, Braun, Dieterle 8, Kochendörfer 7, Albus 7, Jünemann, Klemm 17, Mitku 7, Agva
Im ersten Spiel der neuen Saison gab es für die Tübinger in Saarlouis nichts zu holen. Wie schon in der Vorsaison am Ende der Spielzeit gab es auch diesmal eine heftige Niederlage gegen einen übermächtigen Ricky Easterling und eine ebenso gut spielende Mannschaft aus dem Saarland. Die Niederlage fiel mit 56:87 auch noch außerordentlich deftig aus, Gründe hierfür gab es aber einige.
Zum ersten war der Topscorer der Tübinger, Vildan Mitku seit Mittwoch krank, fuhr zwar mit und zeigte dadurch Teamspirit, konnte aber der Mannschaft nicht helfen, da er zu geschwächt war.
So fehlte der Tübinger Motor, die anderen konnten sich nicht an ihm aufrichten und waren mit laufender Spielzeit überfordert.
Im ersten Viertel hielt Marius Dieterle mit 3 blitzsauberen Dreiern die Tübinger im Spiel, ab dem zweiten Viertel war aber auch damit Schluss. Vorn wollte kaum mehr etwas gelingen und hinten war Ricky Easterling nicht zu verteidigen. Beim 25:20 nach 12 Minuten noch in Reichweite, versetzte der Amerikaner der Saarländer den Tübingern innerhalb von 5 Minuten praktisch im Alleingang den KO. Mit einem 20:2 Run in 6 Minuten, bei denen Easterling die ersten 13 (!) Punkte selbst machte, spielte er Tübingen in Grund und Boden. Wobei man der Verteidigung nicht mal größere Vorwürfe machen konnte, dieser Spieler ist in der Regionalliga kaum zu verteidigen, wenn er so traumwandlerisch trifft wie am Sonntagabend.
So lag man zur Halbzeit schon mit 29:47 deftig zurück und die Prognose für ein Comeback schien nicht allzu gut. Bis Ende des dritten Viertels konnten die Jungs um Pidi Klemm mithalten, der Frust saß aber tief und das führte immer wieder zu Phasen, in denen leichtfertige Chancen vergeben wurden und der Rückstand deswegen noch anwuchs.
Auf knapp 30 Punkte belief sich dieser dann auch, einzig erfreuliche Personalie war der Einsatz von Mahir Agva, der sich offensiv einige Male schön in Szene setzte und bei seinem ersten Regionalligaspiel bereits 10 Punkte markierte!
Nächstes Wochenende wartet eine schwierige Aufgabe auf die Tübinger, wenn am Samstag Abend um 20.00 Uhr in der Uhlandhalle die Aufstiegsaspiranten aus Mainz zum Gastspiel antreten.
Beste Werfer Tübingen: Klemm 16, Agva 10, Dieterle 9
Bester Werfer Saarlouis: Easterling 36
So oder so ähnlich könnte man mit wenigen Worten beschreiben was aus Tübinger Sicht im letzten Heimspiel der Regionalligasaison gegen den TV Saarlouis passiert ist.
Mit 62:93 verlor das Heimteam gegen einen clever agierenden Ricky Easterling, der seinen Saisonschnitt von 34 (!) Punkten gestern nochmals um 9 Zähler übertraf. Aber auch seine Teamkollegen Lauter und Rodriguez scorten 18 bzw. 14 Punkte und damit noch mehr als jeder einzelne Tübinger Spieler.
Trotz allem darf man nach so einer tollen Saison mit dem immer noch besten Ergebnis seit Bestehen der 4-gleisigen Regionalliga nicht den Stab über der Mannschaft brechen. Sie hatte sich viel vorgenommen und alle Fans waren noch einmal vorbeigekommen, um mit der Mannschaft zu feiern. Dass daraus dann nicht so richtig etwas wurde, lag an vielen Kleinigkeiten, aber die Luft war doch etwas raus, um innerlich nochmals die 150 Prozent, die für Siege manchmal nötig sind, in die Wagschale zu werfen.
Saarlouis zog über 20:5 auf 26:11 im ersten Drittel davon, danach kam Tübingen besser in das Spiel und verkürzte bis zur Pause auf 31:41.
Eigentlich war da noch alles drin, nach 4 Minuten in Halbzeit 2 stand es 38:46, doch anstatt weiter heranzukommen, folgte nun die Kapitulation.
Tübingen verlor die folgenden 10 Minuten mit 10:34 und lag nach 4 Minuten im letzten Viertel mit 50:80 aussichtslos zurück. Kein Aufbäumen funktionierte an diesem Nachmittag und so ergab sich das Team seinem Schicksal und verlor so würdig als möglich mit 62:93.
Nächste Woche im letzten Spiel der Saison in Villingen-Schwenningen, leider wieder ohne Juli Albus, wollen sich die Tübinger mit einem Sieg und der Festigung des 5. Tabellenplatzes in das Sommertraining verabschieden.
SV: Unger 2, Meyer-Hübner 5, Ivandic 9, Dieterle 7, Kochendörfer 11, Klemm 12, Mitku 13, Jünemann 3
Nur zu siebt angetreten waren die Akteure aus Tübingen in Speyer, Zocki Ivandic war privat verhindert, Juli Albus weilte beim Alba-Spiel der Tigers und Nelson Gyamerah war privat in Berlin zugange.
Dass sie trotzdem mit 64:60 beim Tabellendritten aus der Domstadt gewannen ist umso bemerkenswerter und zeigt den großen Charakter des diesjährigen Teams aus der Unistadt.
Die erste Halbzeit verlief eher wie erwartet, Speyer spielte konzentriert und kam über den langjährigen Erstligacenter Gieseck, der seine 2,10 m gekonnt in die Wagschale warf, immer wieder zu Punkten am Brett.
So stand es zur Halbzeit 36:29 für Speyer, wobei Tübingen mit einem 7:0 Lauf in den letzten 3 Minuten den Rückstand noch deutlich verkürzen konnte und deswegen mit Selbstbewusstsein in Halbzeit zwei startete.
Im dritten Viertel war es dann ein ausgeglichenes Spiel, Tübingen schaffte es nicht, wesentlich näher heran zu kommen. 51:45 stand es vor dem letzten Viertel, Speyer war aber in Reichweite.
Im letzten Viertel spielte Tübingen dann extrem konzentriert und verteidigte auf hohem Niveau, körperbetont und mit hervorragender Rotation sowohl in der Zone als auch in Manndeckung. Die Mannen um Kapitän Pidi Klemm nahmen den Kampf an und rotierten nahezu perfekt, die Trefferquote der Domstädter sank und gemeinsam holte Tübingen Rebound um Rebound.
Vorne trafen abwechselnd Pi Unger, Vildan Mitku und Pidi Klemm und als Tübingen beim Stand von 55:53 erstmals in Führung ging, war die Überraschung greifbar.
Beim Stand von 60:60 zwei Minuten vor Schluss war alles offen, Tübingen ließ inside nichts mehr zu, Speyer verwarf und der Rebound landete als Teamrebound dann jedes Mal beim unglaublich gut springenden Pi Unger.
Tübingen seinerseits wurde gefoult und traf einige Freiwürfe, sodass am Ende der vielumjubelte 64:60 Auswärtssieg stand.
Kommenden Sonntag hoffen die Tübinger nochmals auf viele Zuschauer im letzten Heimspiel der Saison gegen Saarlouis mit dem Topscorer der gesamten Regionalliga, Ricky Easterling.
Eine aus Tübinger Sicht sehr erfolgreiche Saison neigt sich dem Ende und es wäre schön, wenn nochmals viele Basketballexperten sich diesen Leckerbissen ansehen würden.
SV: Unger 11, Meyer-Hübner 3, Dieterle 5, Kochendörfer 10, Klemm 15, Mitku 20, Jünemann 4 Reb.
Ein auf und ab der Gefühle gab es gestern für die Zuschauer des Regionalligaspieles der Trierer und Tübinger Bundesligareserven. Das glücklichere Ende hatte dabei Tübingen, die Freude war groß nach den 2 Niederlagen gegen die Topplatzierten Konstanz und Treis.
Trier war der erwartet schwere Gegner, denn seit dort der Bundesligaspieler Saibou mit von der Partie ist, hatten diese kaum mehr ein Spiel verloren. Am Samstag Abend gegen Artland noch fast 20 Minuten auf dem Feld, stellte er die Tübinger Abwehr am Sonntag vor viele Probleme.
Trotzdem kam Tübingen gut ins Spiel, führte zur Viertelpause mit 24:16 und kurz vor der Halbzeit mit 40:30, um dann die Trierer aber noch auf 41:37 zur Pause heran zu lassen.
Spätestens da war allen klar, wie schwer es werden würde. Trier ließ sich auch in Halbzeit zwei nicht abschütteln, kam immer wieder zurück, selbst eine 71:61 Führung 4 Minuten vor Schluss reichte nicht. Trier hatte einen 10:0 Run, ging danach in Führung und hatte mit einigen Freiwürfen alle Chancen auf den Sieg. Doch die Nerven versagten und Tübingen kam 8 Sekunden vor Schluss nochmals in Ballbesitz. Ein Verzweiflungswurf der Heimmannschaft ging ans Brett und Falco Meyer-Hübner tippte den Rebound mit der Schlusssirene in den Korb. Eine Wahnsinnsaktion, die bei Tübingen Kräfte für die Verlängerung freisetzte.
Max Kochendörfer traf nun einen wichtigen Korb und Pi Unger, der ein fantastisches Spiel machte, versenkte einen Megadreier. Hinten wurde nun gefightet, Juli Albus kümmerte sich erfolgreich um Saibou und traf außerdem noch wichtige Freiwürfe.
So bekam man ein paar Punkte Vorsprung und dieses mal reichte es. Trier schwanden die Kräfte, die Würfe fielen nicht mehr so gut wie zum Ende der normalen Spielzeit und die Tübinger konnten einen weiteren Heimsieg feiern und stehen damit weiterhin auf einem glänzenden 5. Tabellenplatz.
SV: Unger 21, Meyer-Hübner 7, Dieterle 9, Kochendörfer 19, Albus 11, Eroglu, Klemm 10, Mitku 11, Jünemann
Auch gegen das zweite Spitzenteam konnte der SV erwartungsgemäß keinen Sieg einfahren. So könnte man denken, aber so war es nicht.
Denn nach der relativ knappen Niederlage vor einer Woche in Konstanz präsentierte sich das Tübinger Team auch an der fernen Mosel stark. 3 Minuten vor Schluss beim Stand von 76:74 für Tübingen traf man von 4 Freiwürfen nur einen, die Vorentscheidung fiel nicht. Treis kam zurück, traf plötzlich wieder aufgrund fehlender Intensität in der Verteidigung und Vildan Mitku und Co. ging die Kraft aus. So konnte nur kurz am Sieg geschnuppert werden, die weite Heimreise wurde damit umso schwerer.
Max Kochendörfer zeigte offensiv ein grandioses Spiel, ihm war es zu verdanken, dass Tübingen überhaupt soweit kam, 37 Punkte machte er, traf aus allen Lagen und konterte immer wieder gute Aktionen der Treiser. Allerdings war die Abwehr nicht in der Lage, die Kreise wichtiger gegnerischer Spieler einzuschränken, zu viele Körbe wurden zugelassen, die Schiedsrichter taten ihr übriges.
So ist es immer, wenn man verliert, der Grad ist schmal, von einem tollen Auswärtssieg oder einer ernüchternden Niederlage zu sprechen. Dieses Mal ist es irgend etwas dazwischen, für das man sich leider nichts kaufen kann.
Nächstes Wochenende kommen die wiedererstarkten Trierer in die Uhlandhalle, bleibt abzuwarten wer von der Bundesligamannschaft dabei sein wird, um den Klassenerhalt für die Trierer zu sichern.
Tübingen wird jedenfalls alles geben, um einen Heimsieg einzufahren.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 10, Dieterle, Kochendörfer 37, Albus 10, Klemm 9, Mitku 12, Jünemann
Beim designierten Aufsteiger darf man verlieren, allerdings wäre ein bisschen mehr drin gewesen, richtig in Bedrängnis kam Konstanz aber nur kurzzeitig im dritten Viertel.
Beim letzten Auftritt in Konstanz vor zwei Jahren verlor Tübingen mit 40 Punkten Unterschied, die Mannschaft schlich sich durch den Sportlereingang davon.
Das war dieses mal zumindest besser, auch wenn es wieder eine Niederlage gab. Verantwortlich dafür waren vor allem zwei Spieler aus Konstanz: Henningsen und Louisme. Der Erstere nahm in wichtigen Phasen das Heft in die Hand und kreierte für seine Mitspieler ein ums andere mal freie Würfe und konnte im Zug zum Korb kaum gestoppt werden, der Andere war mit gefühlten 25 Offensiv- und Defensivrebounds von der gesamten Tübinger Mannschaft gemeinsam nicht zu kontrollieren. Mit 40 Punkten waren sie auch noch für fast die Hälfte der Konstanzer Punkte verantwortlich.
Angeheizt von der nachmittäglichen Niederlage ihres schärfsten Verfolgers Treis-Karden war Konstanz motiviert bis in die Haarspitzen und startete furios. Hohe Trefferquoten gepaart mit viel Druck in der Defense machte es Tübingen sehr schwer in das Spiel zu finden und mitzuhalten. 20:30 nach dem ersten Viertel, 20:40 nach 4 weiteren Minuten, danach aber besann sich Tübingen auf sein eigenes Spiel und kam Punkt für Punkt näher.
Der Rückstand wurde bis zur Pause auf 11 verkürzt und in Halbzeit 2 ging es ebenso weiter. Bis auf 48:52 kam Tübingen heran, dann hätte es aber mehr bedurft, um wirklich gewinnen zu wollen. Die Tübinger trafen einige unkluge Entscheidungen und Konstanz nutzte dies mit einem 7:0 Run aus.
Die Aufholjagd war verpufft, der Rückstand wieder im zweistelligen Bereich und bei diesem Abstand blieb es auch im gesamten letzten Viertel.
So war es dann aus Tübinger Sicht zum Ende hin auch nur ein ordentliches Spiel mit einer 8-Punkt Niederlage, ok, aber eigentlich hatte sich das Team etwas mehr ausgerechnet.
Nächste Woche in Treis-Karden wird die Sache nicht einfacher, schwere Wochen für die Regiotruppe des SV!
Unger 6, Meyer-Hübner 6, Ivandic 2, Dieterle 5, Kochendörfer 9, Albus 9, Klemm 12, Mitku 25, Jünemann
Mit 94:78 konnte der SV 03 sein Heimspiel gegen den USC Heidelberg gewinnen, das Endergebnis spiegelt aber nicht wirklich den Verlauf der Partie wieder. Über lange Strecken sah der SV nämlich nicht wie der sichere Sieger aus.
Die Heidelberger, die sich als kompaktes, selbstbewusstes Team zeigten, liefen im ersten Viertel einem kleinen Rückstand hinterher, der hauptsächlich auf Vildan Mitku zurückzuführen war, der 13 der ersten 25 Tübinger Punkte machte. Danach war offensiv nicht mehr viel los beim Heimteam, Heidelberg hingegen spielte wie aus einem Guss! Sowohl gegen Zone als auch gegen Manndeckung spielte der Backcourt der Gäste die überforderten Tübinger schwindelig und scorte aus allen Lagen. 36:46 war dann auch der ernüchternde Pausenstand, einzig Marius Dieterle und Vildan Mitku konnten offensiv Akzente setzen, letzterer aber war durch zwei schnelle Fouls gegen Ende der ersten Halbzeit schon mit 4 Fouls belastet.
In Halbzeit zwei änderte sich erstmal nichts am Spielverlauf, nach 5 Minuten war der Rückstand der Tübinger auf 13 angewachsen. 7 Tübinger Punkte in Folge zum 49:56 ließen dann erstmals wieder Hoffnung aufkommen, die Heidelberger hielten aber immer noch dagegen und brachten diesen Vorsprung in die Viertelpause.
Im letzten Viertel war es dann der sonst wenig spielende Vasco Jünemann, der nach tollen Anspielen von Pi Unger 2 Körbe in Folge markierte und wichtige Rebounds einsammelte. Diese Aktionen pushten die gesamte Mannschaft so stark, dass es ab diesem Zeitpunkt kein Halten mehr gab. Die Heidelberger wurden regelrecht überrollt, Max Kochendörfer erzielte 15 seiner 21 Punkte im letzten Viertel und zeigte wieder mal seine ganze Klasse. Juli Albus war überall auf dem Feld zu finden und machte wichtige Rebounds, Blocks und Assists. Und das allerwichtigste: Teamdefense – endlich griff ein Rädchen in das Andere und machte es den Gegnern schwer zu scoren.
Das letzte Viertel ging mit 35:13 an Tübingen, die Halle stand Kopf und die Zuschauer freuten sich mit Spielern über einen schönen Sieg gegen eine gute Mannschaft aus Heidelberg.
SV: Unger 5, 8 Assists, Meyer-Hübner 2, 4 Assists, Ivandic 7, Gyamerah dnp., Dieterle 9, Kochendörfer 21, Albus 13, 5 Reb., 8 Ass., Klemm 10, 8 Reb., Mitku 23, 8 Reb., Jünemann 4
Mit 87:57 auch in der Höhe verdient gewann der SV 03 gegen ein manchmal überfordertes Team aus Freiburg.
Aller Anfang ist schwer. Nach der jahrelangen Misswirtschaft, dem Zwangsabstieg aus der Pro A folgt nun der Neuaufbau in Freiburg. Nachdem dann während der Saison noch 3 ihrer besten Spieler vom Ligakonkurrenten Schwenningen abgeworben wurden, ist es schon erstaunlich welch gute Ergebnisse die Mannschaft immer wieder erzielt.
Am Samstagnachmittag konnten die Jungs aus dem Breisgrau gegen die gewachsene Struktur in Tübingen freilich nichts ausrichten. Zu stark waren die erfahrenen Regionalligaakteure um Kapitän Pidi Klemm, der selbst eine bärenstarke Partie ablieferte.
Jedes Viertel konnte Tübingen für sich entscheiden, die Viertel 1 und 3 deutlich, die beiden anderen verliefen etwas ausgeglichener.
27:17 stand es zur Viertelpause, offensiv traten Juli Albus und Vildan Mitku in Erscheinung, die beide 9 Punkte markierten, defensiv griff ein Rad in das andere.
Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 44:30 ausgebaut, vor allem Pidi Klemm war bei seinen Zügen zum Korb von Freiburg nicht zu stoppen und Falco Meyer-Hübner stand ihm in nichts nach.
Aber eines war noch auffallend: Zocki Ivandic im Besonderen, aber auch alle anderen spielten uneigennützig und suchten immer wieder den besser positionierten Mitspieler, sehr zur Freude von Coach Sieghörtner.
Mit der sicheren Führung im Rücken brannte Tübingen im 3. Viertel ein Feuerwerk ab. Dreier von Marius Dieterle und Zocki Ivandic und wichtige Zweier von Max Kochendörfer brachten mit einer guten Defense die 70:44 Viertelführung.
Das Spiel war entschieden, beim Schaulaufen tat sich die Heimmannschaft etwas schwer, aber auch das letzte Viertel wurde mit 17:13 gewonnen, Highlight sicher der krachende Dunk aus dem Stand von Vildan Mitku zum 82:47.
Nächste Woche in Mainz hängen die Trauben für Tübingen wesentlich höher, im Heimspiel erlitten die Tübinger eine herbe 25-Punkte Schlappe gegen die auf Platz 4 stehenden Rheinland-Pfälzer.
SV: Unger 5 Assists, Meyer-Hübner 7, Ivandic 5, Dieterle 13, Kochendörfer 8, Albus 9/9Reb., Klemm 23, Mitku 20, Jünemann 2
Wie auch schon kurz vor Weihnachten in Saarlouis sind die Tübinger mit zwei weiteren Punkten aus dem Saarland zurückgekehrt. Unweit des Weltkulturerbes „Völklinger Hütte“, einem stillgelegten Stahlwerk mit Untertagekohleabbau fand das Spiel in der Hermann Neuberger Halle in Völklingen statt. Die Halle selbst erinnerte auch mehr an eine Stahlfabrikhalle als an eine Sporthalle, so hoch und weit wie sie war. Das Basketballfeld verschwand darin fast und die Zuschauer saßen weit weg vom Geschehen.
Den Tübingern, die ohne den beruflich verhinderten Max Kochendörfer und den kurzfristig erkrankten Zocki Ivandic auskommen mussten, störten die ungewohnten äußeren Umstände aber recht wenig und sie fanden schnell in das Spiel. Das erste Viertel wurde mit 17:11 gewonnen, wobei offensiv Juli Albus mit 7 Punkten herausstach. Durch die Führung erleichtert waren da bereits alle 8 mitgenommenen Spieler mit Einsatzzeit belohnt worden und die Rotation funktionierte.
Nelson Gyamerah kümmerte sich im zweiten Viertel hauptsächlich um den Ausnahmespieler der Gäste, Darrell Bullock, den er beinhart verteidigte. Dieser ließ sich deswegen im Laufe des Spiels zu dummen Fouls hinreißen und musste kurz vor Spielende das Feld mit 5 Fouls verlassen.
Zur Halbzeit stand es nach einem ausgeglichenen Viertel 33:27 für das Tübinger Team, dem klar war, dass es aufpassen musste, um nicht wie in der Vorwoche wieder den Faden in Halbzeit 2 zu verlieren.
Dass dies nicht passierte, war auch der Verdienst von Pi Unger. In wichtigen Phasen streute er bei sechs Versuchen fünf Dreier ein und hielt so immer einen kleinen Vorsprung aufrecht. 20 Punkte hatte er am Schluss auf seinem Konto, bei nur 8 Würfen aus dem Feld eine stolze Zahl.
So verlief auch die zweite Halbzeit insgesamt ausgeglichen, wobei immer das Gefühl überwog, hier als Sieger nach Hause zu gehen. Obwohl dann ein wirklicher Run ausblieb, war Tübingen 3 Minuten vor Schluss mit 6 vorn und alles schien entschieden. Doch Völklingen gab nicht auf und kam auf 62:63 heran, nachdem Tübingen einige freie Würfe nicht unterbrachte.
Ein wichtiger Korb von Vildan Mitku brachte Tübingen dann aber auf die Siegerstraße, Völklingen musste foulen und wiederum Mitku traf die fälligen Freiwürfe. So stand es 70:64, der letzte Dreier aus 10 Metern zum 70:67 war dann nur noch Ergebniskosmetik.
Nächsten Samstag um 16 Uhr wird das letztjährige Pro-A Traditionsteam aus Freiburg zum Doubleheader in der Uhlandhalle erwartet bevor danach um 20 Uhr das Derby der Tigers gegen Ludwigsburg ansteht.
SV: Unger 20, Meyer-Hübner 2, Dieterle 3, Gyamerah 2, Albus 11, Klemm 11, Vildan 21, Jünemann
82:85 stand es nach der Verlängerung zu Ungunsten der Tübinger Regionalligabasketballer in einem spannenden, wenn auch nicht hochklassigen Spiel.
Nicht hochklassig lag vor allem in der zweiten Halbzeit an der Heimmannschaft, die offensiv Ladehemmung hatte, keinen einzigen der vielen Dreierversuche traf und somit Göppingen stark machte. Deren Topscorer Martinovic und Taylor spürten die zunehmende Verunsicherung der Tübinger und stachen kaltschnäuzig zu. Einzig der unter der Woche nicht trainierende Vildan Mitku hielt offensiv dagegen, war aber zum Schluss auch mit seinen Kräften am Ende.
Von den 31 erzielten Punkten der zweiten Halbzeit der Tübinger machte „Vili“ 20 – prozentual gesehen zu viel, sprich: es muss mehr Unterstützung durch die Mitspieler geben, um ein Spiel gewinnen zu können.
Dass es funktionieren kann hat Tübingen in dieser Saison schon oft bewiesen, deswegen heißt es jetzt: Augen auf und durch!
Die erste Hälfte verlief noch durchaus ansehnlich für Tübingen, Pidi Klemm hatte 15 Punkte und 9 Rebounds zur Halbzeit und die Führung war mit 42:30 komfortabel. Sie hätte aber durchaus höher ausfallen können, die schwache Leistung der Göppinger wurde nicht genug ausgenützt.
Im dritten Viertel begann die Misere in der Offensive der Gastgeber, durch eine gute Verteidigung verlor man diesen Abschnitt aber nur mit 15:18 und lag vor den letzten 10 Minuten noch mit 9 in Front.
Dann ging es aber immer weiter bergab und in den letzten Minuten wollte nichts mehr gelingen. Taylor und Martinovic nutzten auf gegnerischer Seite ihre Chancen und mit etwas Glück reichte es dann durch 2 Freiwürfe von Max Kochendörfer noch zur 73:73 Verlängerung.
Aber auch da wurden zu viele einfache Fehler gemacht und Würfe nicht getroffen, Göppingen zog relativ leicht auf 80:76 davon, traf die Freiwürfe und Tübingen schaffte kein weiteres Comeback an diesem Abend.
Schwer enttäuschte Gesichter gab es deswegen nach dem Spiel, keiner konnte sich die Niederlage und die Leistung der 2. Halbzeit so richtig erklären, aber die Saison geht noch lange und es werden auch wieder bessere Zeiten kommen.
SV: Unger, Meyer-Hübner 3, Ivandic 7, Gyamerah, Dieterle 4, Kochendörfer 9, Albus 6, Klemm 18, Mitku 35, Jünemann
Am Samstag Abend mussten die Regionalligabasketballer der Tübinger nach längerer Zeit wieder einmal eine Niederlage einstecken - schmerzhaft, aber verdient.
Schmerzhaft für Kopf und Seele, schmerzhaft für den Oberschenkel von Vildan Mitku, der einen starken Schlag darauf bekam und hoffentlich bis Samstag wieder fit wird.
Stuttgart legte offensiv ein erstes Traumviertel hin, jeder Wurf traf und vor allem Marco Schlafke, der vor 15 Jahren schon einmal gemeinsam mit Claus Sieghörtner in Tübingen spielte, netzte alles ein. Er war auch im Laufe des Spiels nie in den Griff zu bekommen und zusammen mit dem Amerikaner Randall Terry waren diese Beiden die Hauptfaktoren für den Sieg der Stuttgarter.
Tübingen hielt im ersten Viertel offensiv dagegen und so war der Zwischenstand von 29:26 noch akzeptabel. Bis zur Halbzeit wurde es dann aber schwieriger, die Trefferquote sank und der Rückstand wuchs auf 37:49 an.
Auch nach der Halbzeit fand Coach Sieghörtner an diesem Tag keine Formation, die die Tübinger wirklich nach vorne bzw. zurück in das Spiel brachte. Außer Pidi Klemm hatte offensiv keiner der Tübinger einen guten Tag erwischt und das war dann zu wenig, um richtig mithalten zu können. Nach dem dritten Viertel war der Rückstand auf 15 angewachsen.
Tübingen gab zwar nicht auf, kam im letzten Abschnitt ein paar Mal auf unter 10 heran, aber wirklich gefährlich wurde es nicht mehr für Stuttgart. Am Ende waren es dann minus 11 und Tübingen muss feststellen, dass die Bäume doch nicht in den Himmel wachsen.
Nächsten Samstag Abend kommt mit Göppingen eine Truppe, die über einige extrem spektakuläre Spieler verfügt, eine interessante Aufgabe für die jungen Tübinger Verteidigungsexperten um Falco Meyer Hübner und Juli Albus.
Mit 84:71 gewannen die Regio-Basketballer ihr fünftes Spiel in Folge und schwimmen weiter auf einer Welle der Begeisterung. Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber auf Platz 4 stand Tübingen noch nie in der 1. Regionalliga!
So richtig in Fahrt kam der Zug aber nur schwer im gestrigen Spiel. Zu pomadig im Angriff und nicht ganz auf der Höhe in der Abwehr war der Beginn für Tübingen. Mitte des zweiten Viertels stand es 28:27, danach kam ein kleiner Run der Hausherren. Pidi Klemm und Juli Albus waren offensiv dafür verantwortlich, hinten stand man gut mit dem Matchup Marius Dieterle gegen den pfeilschnellen Guard der Karlsruher, Michael Baumer.
43:36 stand es zur Pause, nach dem Seitenwechsel begann dann die stärkste Phase der Tübinger. Vildan Mitku fand in das Spiel und punktete zuverlässig, Pi Unger streute zwei Dreier in Folge ein und Zocki Ivandic setzte sich einige Male gut in Szene. Zur Viertelpause war der Vorsprung auf 21 angewachsen und das Spiel eigentlich entschieden.
Die letzten 10 Minuten verliefen dann relativ unspektakulär, der Vorsprung wurde gut verwaltet und die Jungs spielten konzentriert zu Ende.
Geburtstagskind Nelson Gyamerah setzte sich die letzten drei Minuten noch gekonnt in Szene mit einem schönen Anspiel und einem tollen Wurf. Die Zuschauer dankten es mit Szenenapplaus und freuten sich über einen erneuten Sieg des SV.
Nächstes Wochenende in Stuttgart bedarf es aber zu einem Sieg einer Leistungssteigerung, denn dort erwartet die Auswärtssteams immer eine bis zum Umfallen kämpfende Heimmannschaft.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 3 Ass., Ivandic 14, Gyamerah 4, Dieterle 8, Kochendörfer 2, Albus 13, Klemm 17, Mitku 18, Jünemann 2
Mit 85:71 gewann das Regionalligateam des SV 03 gegen die gut spielenden und kämpfenden Schwenninger Panther.
Schwenningen begann stark, vor allem ihr Topspieler Prasovic mit gleich zwei erfolgreichen Dreiern und kaltschneutzigen Aktionen machte der Abwehr Tübingens das Leben schwer.
Doch nach einigen Minuten fand auch die Heimmannschaft in das Spiel. Bezeichnend für das geschlossene Teamspiel der Tübinger war, dass sich bis zur Viertelpause bereits alle (!) 8 bis dahin eingesetzten Spieler in die Scoringliste eingetragen hatten.
22:20 stand es da und auch das zweite Viertel brachte keinem Team wirkliche Vorteile, Tübingen zog kurz auf 9 Punkte davon, Schwenningen kam wieder zurück, der Halbzeitstand war dann 41:35.
Die 6-Punkt Führung versuchte Tübingen in Hälfte 2 auszubauen, so richtig wurde daraus aber nichts, weil Schwenningen sich nicht geschlagen gab. Immer wieder kamen sie kurz vor dem Knockout noch zurück und keiner der Zuschauer bekam das Gefühl, dass 4 Minuten vor Schluss beim 70:65 schon etwas entschieden wäre.
Dann aber machte sich doch ein Kräfte- und Konzentrationsnachlass bei den Schwenningern bemerkbar und Tübingen schlug zu. Erst Vildan Mitku mit einem Dreipunktspiel, danach Juli Albus mit 2 hellwachen Punkten und dann Marius Dieterle mit einem Dreier besiegelten die Niederlage der Schwenninger.
82:69 stand es, ehe Vasco Jünemann sich als neunter und letzter Spieler mit einem krachenden Dunking in das Scoreboard eintrug. Alle Tübinger Spieler und die Zuschauer feierten und freuten sich über einen sehr gelungenen Einstieg in das Jahr 2012.
Der Sieg war ein Sieg der Mannschaft, alle Spieler trugen einen wichtigen Anteil zum Sieg bei, gleich 6 Spieler waren in „Doublefigures“, punkteten also zweistellig. Und von den Dreien, die nicht zweistellig punkteten trugen Pi Unger und Falco Meyer-Hübner abwechselnd die Last des alleinigen Spielaufbaus in tadelloser Weise.
Nächsten Sonntag steht bereits das nächste Heimspiel gegen Karlsruhe an, im Hinspiel musste Tübingen sich knapp geschlagen geben, um 17.30 ist Spielbeginn in der Uhlandhalle!
SV: Unger 3, Meyer-Hübner 2, Ivandic 10, Dieterle 10, Kochendörfer 10, Albus 12, Klemm 14, Mitku 22, Jünemann 2
Mit 73:69 gewannen die Tübinger gestern Abend in Saarlouis und konnten sich glücklich auf die 320 km lange Heimreise machen. Vor 2 Wochen ein Auswärtssieg in Trier, jetzt in Saarlouis und zwischendrin wurde noch Speyer weggefegt! Super, was die Jungs um Vildan Mitku in den letzten Wochen geleistet haben. Die Weihnachtsfeier bei Edelfan Knolle am Mittwoch kann kommen.
In der Nacht erreichte Coach Sieghörtner noch eine SMS von Max Kochendörfer, dass er erkrankt nicht mitkommen könne. Schade, denn Max ist der treffsicherste Schütze der Tübinger. Doch auch andere können es immer besser in dieser Saison.
Dieses Mal sprangen Juli Albus und Marius Dieterle in die Bresche und zeigten außergewöhnliche Leistungen.
Juli in der ersten Hälfte offensiv mit 4 von 4 Dreiern und Defensiv in Hälfte 2 gegen Ricky Easterling. Marius machte es genau umgekehrt: Defense klasse gegen Easterling in Hälfte 1, dafür unglaubliche 19 Punkte in Halbzeit 2, davon ein Megadreier kurz vor Schluss zur spielentscheidenden 4-Punkt Führung.
Vildan Mitku hatte dieses Mal etwas Pech im Abschluss, im ein oder anderen Fall hätte auch auf Foul entschieden werden können, dafür reboundete (13) er grandios und Pidi Klemm zeigte sich in ungewohnter Position als Top-Assistgeber (6), da direkt unter dem Korb kein Durchkommen war.
Falco Meyer-Hübner hatte starke 5 Assists, 2 Dreier und spielte schon fast gewohnt solide im Angriff, in der Verteidigung war er wieder bärenstark, wie auch Pi Unger, der ebenfalls die Übersicht im Angriff behielt.
Fehlen eigentlich nur noch Zocki Ivandic und Vasco Jünemann, beide mit einer engagierten Leistung genauso wie der unverzichtbare Thilo Nowak mit seinen Zauberhänden vor dem Spiel!
Das erste Viertel gehörte Tübingen, mit einer unglaublichen Trefferquote ging man 28:20 in Führung, hatte da aber das Pulver für die erste Halbzeit schon verschossen. Zur Halbzeit selbst stand es dann nämlich 35:35.
In Halbzeit 2 blieb man hellwach und in einer guten Phase zu Beginn des vierten Viertels zog Tübingen auf 63:50 davon. Danach allerdings war Sand im Getriebe, drei Offensivfouls passierten in kurzer Zeit und Saarlouis kam zurück. Beim 65:65 war alles offen, reihenweise wurde auf beiden Seiten nicht gescort, ehe Marius Dieterle Verantwortung übernahm und Charakter zeigte. Ein Fastbreak-Korbleger und ein Dreier bescherten wieder die Führung und hinten wurde nichts mehr zugelassen.
Ein überragender Sieg für das Tübinger Regionalligateam war perfekt!
SV: Unger 2, Meyer-Hübner 6, Ivandic 9, Dieterle 19, Albus 12, Klemm 10, Mitku 15, Jünemann
Jay Thomas hielt was er versprach. Der langjährige Tigers-Kapitän, nun in Diensten von Speyer, zeigte ein tolles Spiel: 16 Punkte, 8 Rebounds und 7 Assists standen für ihn zu Buche, aber auch er konnte nichts gegen die Übermacht einer nahezu perfekt spielenden Tübinger Mannschaft ausrichten.
Das erste Viertel gehörte aber noch Speyer. Total cool und unbeeindruckt von Allem starteten die in den letzten 5 Spielen erfolgreichen Domstädter und trafen fast jeden Wurf aus jeder Distanz. Tübingen hielt zwar dagegen, aber in der ersten Viertelpause beim Stand von 30:26 für Speyer war allen klar, dass die Defense noch besser werden muss.
Und genau das passierte in Viertel 2. Ganze 4 Punkte gelangen den Gästen im zweiten Abschnitt und so führte Pi Unger und Co. bis zur Pause bereits mit 47:34. Defensiv eine Topleistung aller Spieler und vorne hatte wieder mal Vildan Mitku das Kommando übernommen, prächtig assistiert von den spielfreudigen Marius Dieterle und Pidi Klemm.
Nach der Halbzeit erwarteten die Neckarstädter eine Aufholjagd der Gäste, die aber ausblieb, weil Tübingen selbst noch stärker wurde. Gegen die Zone strauchelte man zwar kurz, Speyer kam auf 44:54 heran, ehe Juli Albus mit einem Dreier in das Gesicht des Gegners den Tübinger Zug wieder ins Rollen brachte. Juli Albus, der endlich wieder mal sein wahres Gesicht zeigen konnte, half genauso zum Davonziehen dazu wie Max Kochendörfer, der seine Würfe traumhaft sicher verwandelte. Nach dem 3. Viertel stand es 69:49, die Führung wurde komfortabler.
Pi Unger und Falco Meyer-Hübner wechselten sich im Spielaufbau und Ballvortrag ab und beide Pointguards lieferten Spitzenleistungen. Gemeinsam erzielten sie auf dieser Position 16 Punkte, 11 Assists und 8 Rebounds, dazu nur ein Ballverlust, dies ist aller Ehren wert.
In den letzten Minuten der Partie machte dann noch Vasco Jünemann von sich reden, indem er den 100. Punkt erzielte und insgesamt noch auf tolle 6 Punkte kam.
Die Tübinger hatten sich in Halbzeit 2 fast in einen Rausch gespielt, offensiv, aber vor allem in der Defensive als Mannschaft die beste Saisonleistung gezeigt und auch in der Höhe nicht unverdient mit 103:71 gewonnen.
Die vielen Zuschauer, die auch wegen Jay Thomas gekommen waren, staunten ob der Leistung ihrer Tübinger Mannschaft und freuten sich über einen gelungenen Sonntagabend.
SV: Unger 11, Meyer-Hübner 5, 6 Reb., 8 Ass., Ivandic 7, Dieterle 13, Kochendörfer 11, Albus 8, Klemm 18, 4 Ass., Mitku 24, 11 Reb., Jünemann 6
350 km zu fahren und dann erfolgreich zu spielen ist nicht einfach im Basketball – trotzdem ist es den Tübingern Regionalligabasketballern zum zweiten Mal in Folge gelungen, die Punkte von der Mosel mit nach Hause zu nehmen.
Mit 67:55 gewannen sie und dabei trugen alle 8 mitgekommenen Spieler ihren Teil zum Erfolg bei. In Halbzeit eins vor allem Vildan Mitku, der die schwierigsten Würfe unglaublich sicher einnetzte und die Zuschauer damit zum Staunen brachte und Marius Dieterle, der alle seine 9 wichtigen Punkte im ersten Durchgang markierte. Außerdem ersetzte Vasko Jünemann den früh foulbelasteten Pidi Klemm defensiv hervorragend und half damit dem Team außerordentlich.
32:26 hieß es zur Pause, im dritten Viertel wollte Trier dann anziehen und verkürzte schnell auf 30:32. An diesem Tag ließ sich Tübingen aber nicht aus der Ruhe bringen und konterte mit einem 10:0 Lauf, davon die letzten 5 von Pi Unger.
Die Verhältnisse waren klar gestellt und alle Versuche der Trierer näher zu kommen wurden von den clever spielenden Tübingern vereitelt. Die Defense stand bestens und offensiv waren in Halbzeit 2 alle Spieler auf der Höhe und bereit zu scoren. So trugen sich auch alle in die Punktelisten ein, Pi Unger führte geschickt Regie und Zocki Ivandic und Pidi Klemm gelangen immer wieder wichtige Abschlüsse.
Tübingen gewann alle 4 Viertel und ging somit verdient als Sieger vom Platz.
Nächstes Wochenende steht ein erneutes Highlight auf dem Programm, wenn der langjährige Tigerskapitän Jay Thomas mit Speyer in der Uhlandhalle spielen wird.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner 2, Ivandic 12, Dieterle 9, Albus 2, Klemm 16, 13 Reb., Mitku 16, 12 Reb., Jünemann 1 Reb..
Mit der 64:69 Niederlage vergab der SV am Sonntagabend leichtfertig den Anschluss an das Mittelfeld und steht nun schon fast mit dem Rücken zur Wand.
Ratlose Gesichter nach der Schlusssirene in der Uhlandhalle. Von Anfang an fand die Truppe nicht in das Spiel und rannte ständig einem Rückstand hinterher. Und das nicht, weil der Gegner aus der Nähe von Koblenz so übermächtig war, sondern wegen der eigenen schlechten Leistung. Nach dem Sieg gegen Konstanz von letzter Woche schien alles in die richtige Richtung zu laufen, jetzt war es aber doch wieder nichts.
Außer Vildan Mitku kam kein Spieler an seine Normalform heran, nicht weil sie nicht wollten, es ging dieses Mal einfach nicht.
Zur Halbzeit lag Tübingen mit 29:37 zurück, kämpfte sich im dritten Viertel etwas heran, der richtige Funke sprang aber nie wirklich über. Treis hatte immer wieder eine passende Antwort parat, meist in Antwort ihres Amerikaners, der 27 Punkte markierte, oder in Form eines Dreiers von Tim Kaurisch, der 6 davon einnetzte.
Zum Ende des Spiels wurde es trotzdem noch spannend, bei einem 3-Punkte Rückstand vergaben aber Tübinger Spieler reihenweise Chancen zum Ausgleich, bis der Amerikaner Roberson mit 2 Freiwürfen dann die 5-Punkte Führung herstellte und damit den Sieg perfekt machte.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner, Ivandic 6, Gyamerah dnp., Dieterle 6, Kochendörfer 8, Albus, Klemm 9, Mitku 25
78:74 hieß es am Ende, der Jubel und die Erleichterung waren groß im Tübinger Lager. Endlich war das Glück einmal auf Seiten der Neckarstädter, die es aber auch durch ihr engagiertes Spiel erzwungen hatten.
Nach der erschreckenden Vorstellung in Heidelberg gaben die Jungs um Vildan Mitku schon die Trainingswoche über alles, und diese Einstellung zeigten sie auch im Spiel.
Die erste Halbzeit verlief für Tübingen wie im Traum, der Tabellenführer aus Konstanz fand einfach nicht ins Spiel. Reihenweise einfach verlegte Bälle und schlechte Abspiele, diese Geschenke nahm Tübingen dankbar an.
18 Punkte durch Vildan Mitku allein in Halbzeit 1, dazu als Team 14 Assists (4 durch Pi Unger) bei nur 2 Turnovern. Das alles ergab eine komfortable 45:30 Führung zur Halbzeit.
Im dritten Viertel zeigten die Jungs vom Bodensee dann ihre Klasse und egalisierten den Vorsprung in kurzer Zeit. Mit einem 11:0 Run zum 51:56 legten sie den Grundstein und gingen wenig später erstmals in Führung.
Ein Wachmachdreier vor Marius Dieterle mit der Viertelsirene zum 64:61 pushte die Heimmannschaft nochmals extrem und im letzten Viertel wogte die Partie hin und her. Gekämpft wurde auf beiden Seiten aufopferungsvoll, vorne wollte nicht mehr viel gelingen.
Die letzten Minuten waren dann extrem spannend. Immer wieder wurden Max Kochendörfer und Vildan Mitku isoliert, fanden aber keinen guten Abschluss mehr. Allerdings war der Kampfgeist aller Spieler phänomenal und so kam auch Konstanz zu nichts zählbarem.
Die letzten Punkte aus Tübinger Sicht machte dann Vildan Mitku, zuerst mit einem Mitteldistanzwurf zur 2-Punkt Führung bei noch 10 Sekunden Spielzeit. Danach mit 2 Freiwürfen, nachdem Falco Meyer-Hübner einen Steal an dem Aufbauspieler der Gäste hatte, als diese noch eine Siegchance hatten. Ein tolles Ende, ein Ende das Hoffnung macht, da das Team Charakter und mentale Stärke bewiesen hat.
Nächsten Sonntag in der Uhlandhalle ist mit Treis-Karden (bei Koblenz) ein weiteres Topteam der Liga zu Gast.
SV: Unger 5, 6 Assists, Meyer-Hübner 3, Ivandic 7, 8 Rebounds, Dieterle 9, Kochendörfer 10, 6 Ass., Albus 3 Ass., Klemm 13, Mitku 31, Jünemann
Das hatten sich die Regionalligabasketballer am Wochenende anders vorgestellt. Beim Aufsteiger aus Heidelberg gab es eine 63:66 Niederlage, die durchaus vermeidbar gewesen wäre.
Denn die Reserve des Pro-A-Ligisten hatte nicht besonders viel auf dem Kasten und präsentierte sich eher schwach. Allerdings glichen sich die Tübinger dem Niveau nach einer 11:00 Führung sehr schnell an und schaffen es bis zur Halbzeit nur noch auf weitere 11 Offensivpunkte. 22:31 stand es da aus Tübinger Sicht, die hilflos wirkten aufgrund ihrer eigenen schwachen Leistung.
Nach der Halbzeitbesprechung riss sich das Team aber zusammen und zeigte im dritten Viertel seine beste Leistung, gewann dieses mit 23:15 und war im Spiel.
Im letzten Viertel wechselte die Führung ständig hin und her, die Tübinger versäumten es ein ums andere Mal, davonzuziehen und das rächte sich zum Schluss.
Heidelberg traf in den letzten 3 Minuten bei jedem Angriff, Tübingen hielt mehrfach dagegen, beim letzten Angriff aber wurde das Ziel verfehlt und das Spiel war verloren.
Nächste Woche gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Konstanz kann Tübingen befreit aufspielen und hoffentlich neues Selbstvertrauen tanken.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 5, Gyamerah 2, Dieterle 8, Kochendörfer 7, Klemm 16, Mitku 19, Jünemann
Mit 62:86 verlor der SV 03 Tübingen sein Heimspiel gegen eine extrem stark spielende Mainzer Mannschaft.
Heimspiel war leider nur bedingt Heimspiel – die Halle der Universität ist normalerweise das Heimdomizil der Derendinger, die SV-ler mussten aber das Wochenende aus der Uhlandhalle weichen und in die Unihalle umziehen. Im Nachhinein sicher ein schwerwiegender Faktor.
Trafen die Tübinger im letzten Heimspiel noch fast 50 % ihrer Dreierversuche waren es in der ungewohnten Umgebung nur deren 17 %!
Doch die Niederlage allein auf diesen Umstand zu legen, würde natürlich nicht der Wahrheit entsprechen. Die Leistung der Mainzer war von der ersten Sekunde an beeindruckend. Sehr stark am Brett mit ihrem Amerikaner Whitfield, der Pidi Klemm nicht zur Entfaltung kommen ließ, sehr stark auf dem Power Forward mit Luyeye, der offensiv brandgefährlich war, sehr stark mit ihrem großen Flügel Schön, der bärenstark verteidigte usw.
Jeder einzelne Mainzer Spieler war seinem gegenüber aus Tübingen an diesem Tag überlegen, einzig Vildan Mitku stemmte sich 30 Minuten dagegen, aber er bekam zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern.
Der Druck der Mainzer war über das gesamte Spiel so hoch, dass sich die Tübinger zu keiner Zeit befreien konnten. Nur kurz nach der Halbzeit, zu der es bereits 21:42 aus Tübinger Sicht stand, hatten die Neckarstädter einen kleinen Run und konnten den Rückstand auf 14 verkürzen.
Die Mainzer hatten aber postwendend einen 11:0 Run und führten schnell mit 61:30. Die Tübinger mühten sich zwar weiter, Mainz blieb allerdings überlegen und jeder Zeit die bessere Mannschaft, demonstrierte Teambasketball vom Feinsten und blieb konzentriert bis zum Schluss.
Positiv bei Tübingen der erstmalige Einsatz von Nachwuchsspieler Nelson Gyamerah, der sein Potential zeigte, beherzt spielte und 6 Punkte und 2 Rebounds einsammelte.
SV: Unger 4, Meyer-Hübner 2, Gyamerah 6, Dieterle 10, Kochendörfer 2, Albus 4, Klemm 9, Mitku 22, Jünemann 3
Mit 75:68 konnte die Regionalligamannschaft des SV 03 Tübingen am Sonntagabend die Truppe aus Freiburg besiegen. Ein hartes Stück Arbeit war dazu nötig, da die Topform des letzten Heimspieles eigentlich nur Max Kochendörfer wiederholen konnte.
29 Punkte, davon 4 von 5 Dreiern, das war offensiv grandios, was der Small Forward ablieferte. Bei allen anderen lief es leider nicht so rund, Vildan Mitku tat sich nach 3 schnellen Fouls verständlicherweise schwer, Pidi Klemm haderte mit den Entscheidungen der Schiedsrichter und Falco Meyer-Hübner und Marius Dieterle hatten ihr Visier nicht richtig eingestellt.
In der Offense lief es nicht gut, kämpfen kann man aber immer. Und das taten wie gewohnt alle. In der ersten Hälfte waren die beiden Center der Freiburger noch schwer zu stoppen, 33:33 stand es da, in Halbzeit 2 gelang dies aber immer besser.
52:48 stand es für Tübingen nach dem 3. Viertel, im 4. Viertel schaffte es Tübingen allerdings nicht, den Sack zuzumachen, nie wuchs der Vorsprung über 9 Punkte an.
Das lag leider hauptsächlich an der unterirdischen Turnoveranzahl von 22, die hauptsächlich zu Lasten der großen Tübinger ging.
Trotzdem wurde weiter hart gekämpft und alle bemühten sich, eine schwächere Leistung zu akzeptieren und trotz dieser zu gewinnen.
Im Schlussviertel trafen dann auch Pi Unger und Marius Dieterle noch wichtige Dreier und der Sieg geriet nicht mehr wirklich in Gefahr.
Ein Dank gebührt noch mal Jan Bösing, der sein wahrscheinlich letztes Spiel bestritt und aushalf, da Zocki Ivandic gesperrt war und Juli Albus in Berlin weilte.
Am nächsten Samstag um 20 Uhr, ausnahmsweise in der UniHalle, müssen die Tübinger aber wieder ein anderes Gesicht zeigen, wenn sie gegen die starken Mainzer gewinnen wollen.
SV: Unger 7 Punkte, 5 Reb., Meyer-Hübner 4, Bösing 1, 6 Ass., Dieterle 3, Kochendörfer 29, 14, 13 Reb., Mitku 17, 7 Reb., Jünemann
100:69 stand es am Ende gegen die Baskets aus Völklingen bei Saarbrücken, ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Tübinger.
Bis dahin war es ein langer Weg, im Spiel und vor allem die Woche vorher hinter den Kulissen, aber dazu später.
Die SV-Tiger starteten gut und führten schnell mit 9:2. Aber dann schon die erste Schrecksekunde: Zocki Ivandic, der seinen ersten Dreier traumwandlerisch versenkt hatte, bekam vom Amerikaner der Gäste, Darell Bullock, bei einem Gerangel den Ellbogen auf seinen Adamsapfel geschlagen. Ob dieser Aktion, die die Schiedsrichter nicht gesehen hatten, konnte sich der sonst so ruhige Ivandic nicht beherrschen und ging auf den Spielmacher der Gäste los. Den Schiedsrichtern blieb nichts anderes übrig, als Ivandic zu disqualifizieren. Er musste die Halle verlassen und wird zusätzlich für mindestens 2 Spiele gesperrt werden.
Daraufhin kam erstmals Neuzugang Vildan Mitku aufs Spielfeld und man merkte sofort, dass die Tübinger hier wahrscheinlich einen Glücksgriff getätigt haben. Von der Position 4 aus gab der 27-jährige Albaner der Mannschaft sofort Sicherheit und scheute sich zudem nicht, auch Verantwortung in der Offensive zu übernehmen.
24:20 stand es nach dem ersten Viertel, vor allem der Center der Gäste, Pascal Zimmer, war aber kaum zu stoppen und traf jeden seiner Würfe. Im zweiten Viertel dann ein ähnliches Bild, Völklingen lebte nur von seinem Amerikaner und Zimmer, die aber der Tübinger Mannschaftsverteidigung alles abverlangten. Mit einer 46:39 Pausenführung ging es in die Halbzeit.
Der Start in die zweite Hälfte verlief dann ausgeglichen, allerdings übernahm nach einigen Minuten Tübingen das Kommando. Bissig in de Abwehr, schnell im Ballvortrag und mit toller Wurfquote wurde Völklingen an die Wand gespielt. Pidi Klemm wirbelte unter den Körben, ging endlich dahin wo es wehtut und zeigte den Völklingern ein ums andere Mal einen Klassenunterschied auf.
Max Kochendörfer und Marius Dieterle trafen hochprozentig, vor allem Dieterle zeigte außer seinem unbändigen Kampfeswillen diesmal auch eine Sahneleistung im Angriff. Pi Unger und Falco Meyer-Hübner setzten die Aufbauspieler weiter unter Druck, einige gelungene Schnellangriffe waren die Folge.
Und nicht zu vergessen Vildan Mitku, der beim entscheidenden Run zwei Dreier in Folge markierte.
83:50 stand es 8 Minuten vor Schluss, danach lief nicht mehr alles zusammen, aber der 100. Punkt durch einen Dreier aus der Ecke von Falco Meyer-Hübner war krönender Schlusspunkt eines erfolgreichen Spieles aus Tübinger Sicht!
Personalien:
Kwame Duku: War wichtiges Mitglied der Aufstiegsmannschaft vor 3 Jahren. Verließ, nachdem er seinen deutschen Pass bekommen hatte, letztes Jahr die Mannschaft und spielt nach einem Jahr in Zwickau nun bei den Baskets aus Völklingen. Gestern, unter den Augen, seiner ehemaligen Freunde, lieferte er ein eher unglückliches Spiel ab.
Zocki Ivandic: In seinem ersten Spiel als Deutscher Staatsbürger – er hatte seine Urkunde am Freitag erhalten und wurde daraufhin postwendend umgemeldet – der Pechvogel. Guter Start, aber dann eine Unbeherrschtheit, die man zwar nachvollziehen kann, die aber trotzdem nicht passieren darf.
Jan Bösing: Einer der prägenden Figuren der letzten Jahre (Jahrzehnte) im Tübinger Basketball. Auf dem Absprung nach München half er kurzfristig nochmals aus, musste zum Glück nicht wirklich eingreifen, weil seine „Ziehsöhne“ Pi und Falco gute Arbeit leisteten. Zum Schluss nochmals 5 Minuten am Stück im Einsatz kam er dennoch in 7 Spielminuten auf unglaubliche 5 Assists.
Max Kochendörfer: Seit dem letzten Heimspiel vor 2 Wochen am Oberschenkel verletzt und ständig bei Physio Thilo Nowak in Behandlung, spielte nach nur einem richtigen Training seine ganze Erfahrung aus und zeigte wieder einmal, dass er für Tübingen fast unersetzbar ist.
Vasco Jünemann: Nach dem Abgang von Enrico Ahlendorf nach Derendingen (er will einfach mehr spielen, bleibt dem Team aber eng verbunden) ein glücklicher Zufall. Der Student der Bio-Energetik verhilft mit seiner Kampfkraft verteilt auf 2 m Körpergröße vor allem Pidi Klemm zu der ein oder anderen Erholungspause.
Vildan Mitku: Am Montag das erste Mal in Tübingen im Training war allen sofort klar, dass er das fehlende Puzzlestück der Tübinger Regionalligamannschaft sein kann. Der Maschinenbaustudent, der die letzte Saison bei Bonn-Meckenheim in der 2. Regio verbrachte und dort der absolute Topspieler war, ersetzt ab sofort den in der Sommerpause in die Pro B abgewanderten Rouven Hänig.
Der Wechsel war möglich, weil Zocki Ivandic seine Deutsche Staatsbürgerschaft bekam und so der Ausländerplatz für den Albanischen Nationalspieler frei wurde. Mitku ist für Coach Sieghörtner der neue „Nadjfeji“ des Regionalligateams und zeigte schon im ersten Spiel seine Klasse.
SV: Unger 4 Punkte, 6 Assists, Meyer-Hübner 12, Ivandic 3, Bösing 5 Assists, Dieterle 18, Kochendörfer 18, Albus 4, Klemm 20, 8 Rebounds, Mitku 21, 8 Reb., Jünemann
Eine weitere Niederlage gab es am gestrigen Abend für das Regionalligateam des SV 03 Tübingen in Göppingen mit 65:77.
So deutlich wie das Ergebnis vermuten lässt, war es aber nicht. Mit nur 6 echten Regionalligaspielern und Aushilfe Ibo Eroglu angereist, ist es allerdings über eine Spielzeit von 40 Minuten sehr schwierig, die Konzentration hoch und die Fehlerquote niedrig zu halten.
So waren es dann auch immer wieder Flüchtigkeitsfehler, die die Tübinger in das Hintertreffen gelangen ließen. Beim Stand von 65:70 und zwei zu erwartenden Freiwürfen 3 Minuten vor Schluss schien allerdings nochmals alles möglich. Tübingen vergab aber beide Würfe und Göppingen traf seine anschließenden Freiwürfe. So war die letzte Chance vertan und die Niederlage besiegelt.
Tübingen tat sich sehr schwer in das Spiel hineinzufinden, erst nach etlichen Fehlwürfen gelangen Pidi Klemm nach 4 Minuten die ersten Punkte für die Neckarstädter. Bis zur Viertelpause kämpften sich Pi Unger und Co. dann auf 13:14 heran, um im zweiten Viertel eine Klasseleistung zu zeigen. Marius Dieterle blies mit 3 unglaublichen Dreiern hintereinander zur Aufholjagd, die anderen folgten und man lag zur Halbzeit mit 39:35 vorne.
In der zweiten Halbzeit verschärfte Göppingen dann seine Defense, Tübingen bekam nicht mehr so viele freie Würfe, die Trefferquote sank mit zunehmender Ermüdung. Mensah Taylor, der Star der gegnerischen Mannschaft, übernahm das Kommando und führte Göppingen zu einer 70:58 Führung 5 Minuten vor Schluss.
Tübingen holte zwar nochmals auf, aber die Kraft reichte nicht aus, um das Spiel nochmals drehen zu können.
So muss Tübingen auf die Rückkehr von Max Kochendörfer am nächsten Wochenende hoffen, um eine bessere Rotation und damit letztendlich mehr Kraft zu haben.
SV: Unger 5, Meyer-Hübner 7, Ivandic 15, Dieterle 12, Albus 9, Eroglu, Klemm 17
Genügte den Gegnern letztes Wochenende noch die normale Spielzeit, um die Tübinger mit einem Punkt zu schlagen, musste diesmal schon die Verlängerung herhalten, um die junge Mannschaft um die Pointguards Pi Unger und Falco Meyer-Hübner zu besiegen.
60:60 stand es nach 40 Spielminuten, Zocki Ivandic glich 10 Sekunden vor Schluss mit einem von zwei Freiwurftreffern aus und die Stuttgarter konnten nicht mehr scoren.
In der Verlängerung hatte der MTV dann das Quentchen Glück auf seiner Seite – der zuvor nicht in Erscheinung getretene Dennis Schreiber traf seinen einzigen Dreierversuch, Tübingen hingegen hatte keinen Spieler, der noch eine Schippe drauflegen konnte. So verlor Tübingen am Ende mit 69:75.
Zuvor hatten die Jungs 40 Minuten alles gegeben hatten. Zu allem Überfluss verletzte sich der einzig wirklich erfahrene Spieler, Max Kochendörfer, bereits in der ersten Aktion des Spieles und fortan konnte nicht mehr eingesetzt werden.
Dieses Handicap glichen alle Tübinger Spieler mit immensen Einsatzwillen aus, schon deswegen hätte man ihnen den Sieg gegönnt.
Zur Halbzeit lagen Pidi „Reboundmaschine“ Klemm (17 Rebounds) und sein Team mit 24:29 hinten, im dritten Viertel hatten sie ihre beste Phase, gewannen dies mit 20:12 und hatten ab da immer leicht die Nase vorn.
Bis 3 Minuten vor Schluss: Bei einer 3-Punkt Führung bekam Pi Unger sein fünftes Foul gepfiffen und die Schiedsrichter ließen anschließend jegliches Gefühl für das Spiel außer Acht und gaben noch ein technisches Foul gegen den Coach der Tübinger.
Die Stuttgarter verwandelten alle 4 Freiwürfe, waren danach zurück im Spiel und schafften es, sich in die Verlängerung zu retten. Der Rest ist Geschichte!
So heißt es nun nächste Woche in Göppingen auf ein Neues, wobei dort der Topspieler der letzten zwei Regionalligaspielzeiten, Mensah Taylor, auf die Tübinger wartet. Eine undankbare Aufgabe, die da auf das junge Team zukommt.
SV: Unger 1 Punkt, 6 Reb, 8 Ass., Meyer-Hübner 14, Ivandic 16, Dieterle 12, 4 Steals , Kochendörfer, Albus 14, Klemm 12, Hoste, Ahlendorf
Fast wäre der Regio-Truppe von Claus Sieghörtner ein Traumstart in die neue Saison geglückt. Die Mannschaft, die versucht, die zwei Abgänge aus der ersten Fünf des letzten Jahres nur durch eigenen Nachwuchs zu ersetzen, spielte bei den ersatzgeschwächten Karlsruhern munter mit und sah gefühlt wie der sichere Sieger aus.
Das ganze Spiel über lagen die Tübinger meist knapp vorne, zum Schluss konnten sie aber den Druck der Karlsruher nicht mehr Stand halten. Sie vergaßen das Mannschaftsspiel, verloren sich in Einzelaktionen und schafften es nicht mehr zu scoren.
Die Karlsruher hingegen profitierten auch noch von der Angst der Schiedsrichter, ein Offensivfoul gegen die Heimmannschaft zu verhängen, diese nützten das aus und glichen mit einem Dreier 2 Minuten vor Schluss aus.
Konsterniert von dieser Aktion gelang in der Offensive nichts, in der Defensive konnte dann der Center der Karlsruher nicht gestoppt werden und machte zwei weitere Punkte zum 70:68 für die Fächerstädter.
Auch danach lief offensiv nichts zusammen, Tübingen musste defensiv foulen, Karlsruhe traf die Freiwürfe zum 72:68 neun Sekunden vor Schluss und machte damit den Sack zu.
Ein unerfreuliches Ende eines guten Spieles, in dem sich Falco Meyer-Hübner als Pointguard auszeichnen konnte, Marius Dieterle eine kämpferische Topleistung ablegte und Pidi Klemm unter den Körben wirbelte.
Auch alle anderen Spieler zeigten sich in guter Verfassung und hoffen nächstes Wochenende im Heimspiel gegen Stuttgart einen Sieg erreichen zu können.
SV: Unger 2 Punkte, 6 Rebounds, Meyer-Hübner 9, Ivandic 18, Dieterle 6, Kochendörfer 11, Albus 3, Klemm 22, Ahlendorf
44:45 stand es nach 20 Minuten Spielzeit aus Tübinger Sicht beim letzten Spiel in Rastatt und alles sah nach einem spannenden Spiel aus.
Doch manchmal kommt es anders als man denkt – die ersten drei Aktionen der Tübinger – ein guter Zug zum Korb mit verlegtem Korbleger und zwei freie Mitteldistanzschüsse wurden allesamt kläglich vergeben und Rastatt scorte jedes Mal. Der Routinier Kustos aus Rastatt traf im dritten Viertel bereits seinen siebten Dreier und die pfeilschnellen Baumer und Gyau – ehemalige Jugendnationalspieler – liefen einen Schnellangriff nach dem anderen.
Tübingen dagegen traf von der 4 Minuten des dritten Viertels bis zur 3 Minuten des vierten Viertels nicht einen einzigen Feldkorb. Nur zwei Freiwurfpunkte waren die magere Ausbeute in 10 Minuten.
So wuchs der Rückstand orkanartig an, das Viertel ging mit 5:32 rekordverdächtig verloren und die Luft war raus. Tübingen fing sich nicht mehr und ergab sich in der Niederlage, einzig die 100-Punkte Marke ließ man Rastatt in den letzten Minuten nicht mehr knacken.
So stand es enttäuschend für Tübingen am Ende 59:96.
Grosse Kleimann 2, Unger 4, Meyer-Hübner 7, Ivandic 10, Dieterle 5, Albus 4, Klemm 15, Ahlendorf, Hänig 12
Ohne die beiden Aufbauspieler Jan Bösing und Pirmin Unger und mit einem aushelfenden Max Kochendörfer, der seit 4 Wochen nicht mehr trainiert, waren die Tübinger Regionalligabasketballer nicht in der Lage, die gut spielenden Oberelchinger zu schlagen.
Obwohl Tübingen kämpfte, Gas gab und teilweise gut spielte, reichte es nicht, um im letzten Heimspiel einen Sieg einzufahren.
Den besseren Start erwischte Oberelchingen und ging bis zur Viertelpause mit 23:16 in Führung, wurde dabei aber auch tatkräftig von der fehlenden konzentrierten Abwehrarbeit der Tübinger unterstützt. Im zweiten Viertel rissen sich die Jungs um den gut aufbauenden Falco Meyer-Hübner zusammen, erlaubten nur noch 13 Punkte und kamen so bis zur Pause auf 32:36 heran.
Im dritten Viertel kam dann die beste Phase der Tübinger, hinten wurde dicht gemacht, vorne trafen Juli Albus, der insgesamt 4 Dreier versenkte, und Rouven Hänig hochprozentig. Die Spieler wurden mustergültig von Falco Meyer-Hübner und Marius Dieterle in Szene gesetzt und als Zocki Ivandic mit einem Dreier aus 8 Metern in der letzten Sekunde des dritten Viertels zur ersten Führung für Tübingen traf, schien der Bann gebrochen.
Im letzten Viertel lief auch alles gut, aber leider war aus Tübinger Sicht beim Stande von 73:70 Schluss. Der bis dahin gut kontrollierte Oberelchinger Amerikaner Jones traf einen Dreier, Tübingen vergab zwei darauffolgende Angriffe, Oberelchingen traf einen weiteren Dreier und ging 76:73 in Front.
Zocki Ivandic verfehlte 5 Sekunden vor Schluss den Ausgleich knapp und so war das Spiel entschieden. Insgesamt war im Nachhinein die Trefferquote von außen zu schwach, hätten einige Tübinger Spieler bessere Werte erzielt, wäre das Spiel mit Sicherheit anders ausgegangen.
SV: Grosse-Kleimann, Meyer-Hübner 10, Ivandic 5, Dieterle 5, Kochendörfer 5, Albus 13, Klemm 13, Ahlendorf, Hänig 22
Die dezimierten Tübinger, die außer auf Jan Bösing und Max Kochendörfer dieses mal auch ohne ihren privat verhinderten Coach Sieghörtner anreisten, hatten nicht den Hauch einer Chance in Mainz.
Die Marschroute, die Manu Pasios ausgab, von Anfang an dran zu bleiben, wurde komplett verfehlt. So ging das erste Viertel bereits mit 10:19 verloren und im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wurde Tübingen an die Wand gespielt. Viel Druck in der Abwehr der Mainzer zwang die Tübinger Jungs immer wieder zu Fehlpässen, die die Gastmannschaft um ihren überragenden Amerikaner Rudowitz gnadenlos ausnützten. 49:22 stand es zur Pause, das Spiel war entschieden.
Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen, Pi Unger führte wieder gut Regie und besonders Enrico Ahlendorf konnte sich einige Male auszeichnen. So blieb der Rückstand konstant und das Endergebnis von 61:86 kann Tübingen verschmerzen.
Viel wichtiger sind für die Regionalliga nämlich die Ergebnisse aus der Pro B vom vergangenen Wochenende. Mit Schwenningen, Konstanz und Frankfurt sind 3 der 4 Absteiger in der Regionalliga Südwest beheimatet und so müssen aller Voraussicht nach 4 Teams absteigen. Glück für die Tübinger, dass sie sich durch ihre guten Leistungen schon relativ früh aus den unteren Tabellenregionen verabschieden konnten und jetzt beruhigt sein können, was tatsächlich geschehen wird. Die langjährigen Konkurrenten aus Ludwigsburg und Oberelchingen sind aber davon betroffen und es wäre schade für die Regionalliga und für Tübingen, wenn es diese Derbys nicht mehr geben könnte.
So könnte man mit einem Sprichwort die erste Halbzeit des Spiels gegen Speyer umschreiben, denn ohne die beiden erfahrenen Spieler Jan Bösing und Max Kochendörfer war Pi Unger derjenige, der mit einer bemerkenswerten Leistung seine Tübinger auf die Gewinnerstraße brachte. 90:80 hieß es am Ende für die glücklichen Tübinger, die sich den Sieg gegen Speyer bravourös erkämpften und damit den 8. Platz festigten.
4 Dreier traf Pi in der ersten Halbzeit, dazu baute er glänzend auf, fand freie Mitspieler und ging mit unglaublicher Intensität in der Verteidigung zu werke. Assistiert wurde er vom Abiturienten Juli Albus, der in beiden Hälften je zwei Dreier einstreute – und das vor allem in Halbzeit 2 in kritischen Phasen. Auch alle anderen Spieler erwischten eine guten Tag, Pidi Klemm war mit 24 Punkten mehr als solide und Rouven Hänig gelang mit 11 Punkten und 12 Rebounds ein kämpferisches Doubel-Double.
So stand es nach einer famosen ersten Halbzeit 49:36 für Tübingen, alle eingesetzten Tübinger Spieler hatten sich bereits in die Korbschützenliste eingetragen und die Amerikaner aus Speyer wurden einigermaßen kontrolliert.
In Halbzeit zwei verstärkte Speyer den Druck in der Defensive und das zeigte Wirkung. Das Scoren fiel den Tübingern schwer und die Domstädter holten Punkt um Punkt auf. Der Vorsprung schmolz bis auf 6 Punkte zu Beginn des letzten Viertels (63:57), Brendan Campbell war kaum zu stoppen und kam zum Schluss auf beachtliche 32 Punkte.
Trotzdem behielt Tübingen die Nerven und kämpfte wie immer vorbildlich. Der knappe Vorsprung konnte gehalten werden und als gegen Ende das Team aus Speyer taktische Fouls beging, trafen die Tübinger genug Freiwürfe, um es nicht ganz eng werden zu lassen.
Ein unsportliches Foul an Pidi Klemm eine Minute vor Schluss brachte dann die Entscheidung, die Freiwürfe verwandelte er sicher und der anschließende Ballbesitz konnte ebenfalls in Punkte umgesetzt werden. So war der Vorsprung zu groß und der Sieg konnte unter großem Jubel gefeiert werden.
SV: Unger 22, 6 Reb., 6 Ass., 4 St., Meyer-Hübner 6, Ivandic 5, Dieterle 7, Albus 15, 3 Ass., Klemm 24, 7 Reb., 4 St., Ahlendorf, Hänig 11, 12 Reb.
Dass es schwer sein würde in Saarlouis zu bestehen war von vornherein klar. Als aber bei der Abfahrt der zweite Kleinbus stehen gelassen werden konnte und sich nur 6 Spieler plus Trainer auf den 300 km weiten Weg machten war es schon fast aussichtslos.
Denn Viktor Vladov meldete sich kurzfristig ab nachdem Max Kochendörfer und Falco Meyer-Hübner studien- und schulbedingt fehlten.
Am schlimmsten traf es Jan Bösing! Der Playmaker, Kapitän und Kopf der Mannschaft hat sich beim Skifahren letzte Woche eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen und wird diese Saison überhaupt nicht mehr spielen können. Ein schwerer Schlag für das Team, das somit die restlichen 4 Spiele ohne die Tübinger Identifikationsfigur durchstehen muss. Zum Glück muss er nicht operiert werden, wann er wieder Basketball spielen kann ist aber unklar und ob er nochmals die Stiefel für seinen SV schnüren kann, scheint aus beruflichen Gründen fraglich.
So saß nur Enrico Ahlendorf auf der Bank, als das Spiel in Saarlouis begann. Durch zwei Dreier von Zocki Ivandic und einem von Pi Unger kamen die Tübinger gut in das Spiel und lagen nach 7 Minuten 13:11 in Front. Da war aber die Gefahr von Mensah Taylor und Ricky Easterling schon zu spüren, die kaum kontrollierbar waren und anfingen mit den Tübingern Katz und Maus zu spielen. Beim 23:17 zur Viertelpause hatten beide gemeinsam bereits 21 Punkte erzielt.
Die Trefferquote der überforderten Tübinger sank im zweiten Viertel erheblich und so schien beim 49:31 Pausenstand schon alles entschieden.
Am Anfang der zweiten Halbzeit wollte sich Tübingen unbedingt in das Spiel zurückkämpfen, aber dies gelang nicht. Zu wenig Würfe fanden ihr Ziel und vor allem gab es zu viele Turnovers aller Spieler. Die Amerikaner in Reihen von Saarlouis stahlen ein ums andere Mal den staunenden Tübingern den Ball und hatten anschließend Zeit für Showtime. Der gut spielende Pi Unger und seine Mitstreiter schafften es nur bei jedem zweiten Angriff den Gameplan einzuhalten, der ruhiges Spiel und späte Abschlüsse forderte.
Insgesamt zu wenig, um wirklich mithalten zu können und so war der einzige Erfolg, dass Saarlouis die letzten zwei Minuten ohne Korberfolg blieb und sie damit keine dreistellige Punktausbeute erreichen konnten.
SV: Unger 11, Ivandic 9, Dieterle 10, Klemm 21, Ahlendorf 6, Hänig 11
Einen verdienten 68:60 Sieg fuhren die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen gegen den MTV Stuttgart ein. Es war der erste Sieg für die Tübinger im vierten Aufeinandertreffen mit dem schwäbischen Konkurrenten. Nachdem die letzten drei Partien immer recht deutlich verloren wurden war die Freude nach dem Schlusspfiff groß, der Sieg wichtig für das Selbstvertrauen der ohne Jan Bösing und Marius Dieterle spielenden Tübingern.
Der Start in die Partie war ordentlich, Zocki Ivandic erzielte 4 schnelle Punkte und Rouven Hänig die nächsten 6, so stand es 10:4 nach 5 Minuten. Danach kam auch Stuttgart in das Spiel, zur Viertelpause stand es 19:13. Im zweiten Viertel fiel beiden Teams das scoren schwer, Stuttgart verkürzte auf 25:27 ehe kurz vor der Halbzeit noch Max Kochendörfer mit 4 Punkten in Folge den alten Abstand zur 6-Punkt Pausenführung wiederherstellte.
In Halbzeit zwei nahm Tübingen dann den Kampf richtig an, und reboundete als Team besser, verteidigte auf hohem Niveau und ließ kaum offene Würfe zu. Falco Meyer-Hübner und Pi Unger waren pfeilschnell auf den Beinen und Rouven Hänig erkämpfte sich die Rebounds. Unterstützt wurde er defensiv dabei von Pidi Klemm, vorne waren Zocki Ivandic und Max Kochendörfer zur Stelle. Es war kein schönes Spiel, aber Tübingen kämpfte und ließ Stuttgart nie näher als 5 Punkte herankommen. Vor dem letzten Viertel stand es 47:40, drei Minuten vor Schluss 55:50, Stuttgart beging taktische Fouls, Tübingen traf die Freiwürfe aber recht sicher und brachte das Spiel nach Hause.
SV: Pi Unger 6, Falco Meyer-Hübner, Zocki Ivandic 16, Max Kochendörfer 10, Viktor Vladov, Pidi Klemm 11, Juli Albus 4, Rouven Hänig 21, 15 Reb.
Nach einem guten Spiel kehrte die Regionalligamannschaft leider ohne Sieg aus der Handballhochburg Göppingen zurück. Dort waren beim Vorspiel der Handballdamen aus der Kreisliga mehr Zuschauer anwesend als beim nachfolgenden Basketballspiel.
Trotzdem oder gerade deswegen begannen die Tübinger nach zwei schwachen Anfangsminuten sich in das Spiel zu beißen. Angetrieben von den schwachen Aktionen der Göppinger nahmen die Jungs um Rouven Hänig die Geschenke in Form von vergebenen Korblegern und Fehlpässen der Göppinger an und bauten ihre Führung bis zur Halbzeit auf 43:36 aus.
Beim 50:38 nach 3 Minuten der zweiten Halbzeit sah alles nach einem Kantersieg der Tübinger aus, die hatten ihre Rechnung aber wie schon beim Hinspiel ohne den Ex-Tübinger Dominik Vollmer (19 Punkte) gemacht. 4 Dreier erzielte dieser kurz hintereinander ohne daran gehindert werden zu können und brachte damit sein Team wieder zurück in das Spiel.
Nach dem dritten Viertel war die Führung auf 4 Punkte geschmolzen, jetzt übernahm auf Göppinger Seite der Serbe Radinovic (21) und der Amerikaner Gavlin (20) das Kommando und scorten immer wieder.
Gleichzeitig intensivierten sie ihre Abwehr und den Tübingern gelang nur noch sehr wenig. Göppingen ging in Führung, 75:71 hieß es kurz vor Schluss. Tübingen hatte noch zwei Mal die Chance heranzukommen, hatte aber wie schon so oft in dieser Saison kein Wurfglück. Zu spät dann der Anschlusstreffer zum 76:78, schließlich waren noch 2 Sekunden Zeit zum „Wahnsinnsdreier“, aber dieser konnte nicht mehr abgefeuert werden.
So blieb es bei einer unglücklichen Niederlage, in der man es im Nachhinein versäumt hat, zu Anfang des dritten Viertels den Sack zuzumachen.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 3, Ivandic 4, Bösing 14, Dieterle 6, Vladov, Ahlendorf 4, Klemm 17, Hänig 20
Gelernt haben die Jungs von der Regionalligamannschaft gestern wenigstens, wo Treis-Karden liegt, nämlich an der Mosel und nicht am Rhein, ca. 30 km weg von Koblenz. Ansonsten hat sich die 330 km lange Anreise nicht gelohnt.
Nach dem ersten Viertel lag man bereits fast aussichtslos mit 19:34 im Hintertreffen. Die Treiser erwiesen sich vor einer stattlichen Heimkulisse von ca. 400 Zuschauern auf allen Positionen überlegen, sodass man früh erkennen musste, dass nicht viel zu holen ist.
Pi Unger und Rouven Hänig stemmten sich in der ersten Halbzeit noch dagegen, konnten aber am schlechten 33:52 Pausenstand nichts ändern. In der zweiten Halbzeit lief es insgesamt etwas besser, das dritte Viertel gewannen die Tübinger mit15:13, der Abstand aber vor dem letzten Durchschnitt war einfach zu groß.
In diesem war offensiv dann komplett der Wurm drin, die Trefferquote rutschte tief in den Keller, ganze 5 Punkte erzielten die acht platten Tübinger in diesem Abschnitt. So verlor man das Spiel deutlich mit 53:82 gegen das zweitbeste Team der Regionalliga, dass an diesem Tag seiner Favoritenstellung gerecht wurde.
SV: Unger 10, Meyer-Hübner 6, Ivandic 5, Bösing 3, Dieterle 3, Vladov, Klemm 9, Hänig 19
Das war ein hartes Stück Arbeit für die Tübinger Regiobasketballer. Am Ende hieß es 75:66 für die Jungs um Max Kochendörfer, ein wichtiger Sieg im Hinblick auf die Tabellensituation, da jetzt etwas Luft nach unten ist. Und die braucht man bei dem schweren Restprogramm der Tübinger unbedingt, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Im Moment steht man mit 9 Siegen und ebenso vielen Niederlagen gut da und kann den kommenden Aufgaben relativ ruhig entgegensehen.
Nächste Woche muss die Mannschaft beim zweitbesten Team der Regionalliga aus Treis-Karden bei Trier antreten, danach bei den heimstarken Göppingern. Das sind zwei sehr schwere Auswärtsaufgaben hintereinander, die jetzt anstehen.
Schwer war für die Tübinger auch der Start in das Spiel gegen Ludwigsburg. Beim 11:17 nach 7 Minuten war noch alles recht zäh und rostig, danach lief es durch Treffer von Jan Bösing und Marius Dieterle besser und so stand es nach dem ersten Viertel 18:18 unentschieden.
Auch das zweite Viertel verlief ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen und nur ein Dreier mit der letzten Sekunde von Zocki Ivandic ließ die Pausenführung von 37:32 komfortabler aussehen als sie war.
Der Start in die zweite Halbzeit verlief äußerst unglücklich für Tübingen. Mit zwei schnellen Dreiern läuteten die Ludwigsburger einen 9:0 Run ein und gingen mit 5 Punkten in Führung ehe die Heimmannschaft wieder in das Spiel fand.
Marius Dieterle kämpfte mit allen Mitteln, um seine Mitspieler mitzureißen, fing sich dabei in der 6. Minute der zweiten Halbzeit sein zweites unsportliches Foul ein und musste fortan auf der Bank Platz nehmen.
Rouven Hänig, Max Kochendörfer und Jan Bösing brachten die Tübinger aber wieder Schritt für Schritt heran, am Ende des dritten Viertels stand es 56:55 und den gut 100 Zuschauern stand ein heißes viertes Viertel bevor.
In diesem zeigten die Tübinger, dass sie nicht umsonst letzte Woche in Trier gewonnen haben. Eine gute Team-Defenseleistung machte den Ludwigsburgern um ihren Jungstar Besnik Bekteshi, der als einziger Ludwigsburger auf eine zweistellige Punktezahl kam, das Leben extrem schwer. Ganze 11 Punkte konnten die Barockstädter im letzten Viertel erzielen, deren 19 waren es auf Tübinger Seite. Max Kochendörfer mit zwei ganz wichtigen Dreiern am Anfang des Viertels, danach Pidi Klemm mit zwei wichtigen Körben und schließlich Rouven Hänig und Jan Bösing mit ihrer Ruhe und Abgeklärtheit brachten den Sieg nach Hause. Zu erwähnen ist auch noch die gute Abwehrleistung von Falco Meyer-Hübner im letzten Viertel gegen Besnik Bekteshi.
Alles in allem ein verdienter Sieg gegen eine aufopferungsvoll und mit viel Power spielende Ludwigsburger Mannschaft.
SV: Unger, Meyer-Hübner 4, Ivandic 8, 6 Reb., Bösing 10, 8 Ass./5 Reb., Dieterle 5, Kochendörfer 23, 4 Reb., Vladov 2 Reb., Ahlendorf, Klemm 11, 4 Ass./7 Reb., Hänig 14, 3 Ass./7 Reb.
Deutlich mit 74:53 gewannen die SV-Regionalligabasketballer ihr schweres Auswärtsspiel bei den heimstarken Trierern.
Um 14 Uhr am Samstagnachmittag machte sich die Mannschaft ohne Max Kochendörfer und Marius Dieterle auf den 350 km langen Weg nach Trier. Nach einigen Pausen und gestärkt durch mitgebrachte Leckereien, meist noch aus Mamas Küche, kam die Gruppe um 18.30 Uhr in der Moselstadt an.
Dort gab es zur letzten Stärkung vor dem Spiel noch einige Müsliriegel, die dieses Mal ihren Effekt nicht verfehlten. Hellwach, konzentriert und topfit starteten die Tübinger unter den Augen von Bundesligatrainer und langjährigen Gegenspielers von Claus Sieghörtner, Henrik Rödl, in die Partie. Und was er sah, gefiel ihm gar nicht.
Seine Kaderspieler Schneider, Borekambi und Baidanoum wurden von den Tübingern von Anfang an gut kontrolliert. Das erste Viertel verlief zwar ausgeglichen, aber man merkte den SV`lern an, dass sie einen guten Tag erwischt hatten.
Als Rouven Hänig nach 2 Fouls die letzten 5 Minuten vor der Halbzeit auf der Bank Platz nahm, fügte sich Viktor Vladov nahtlos ein, holte noch 5 Rebounds und traf 2 wichtige Freiwürfe bis zur Pause. 32:24 stand es da aus Tübinger Sicht, Trier schaffte ganze 9 Punkte im zweiten Viertel.
Nach der Halbzeit erwarteten die Tübinger dann einen Trierer Sturmlauf, der blieb aber aus, da der überragend spielende Jan Bösing immer die Kontrolle behalten konnte. Auf die aggressive Verteidigung der Trierer hatte er und auch Pi Unger immer die passende Antwort und am Samstag fielen dann auch die Würfe.
Trotzdem kam Trier zu Beginn des letzten Viertels auf 48:53 heran. Dann aber startete Tübingen einen famosen 16:0 Run. Wichtige Dreier von Pi Unger, Zocki Ivandic und Falco Meyer-Hübner, sowie überlegte Aktionen von Pidi Klemm und Rouven Hänig führten zu einer überragenden 69:53 Führung 4 Minuten vor Schluss.
Danach konnte sich auch Enrico Ahlendorf noch auszeichnen, sodass alle Spieler Einsatzzeit bekamen, da Juli Albus schon im ersten Durchgang seinen Mann gestanden hatte. Er kam in der zweiten Halbzeit nicht zum Einsatz, da Zocki Ivandic sein bestes Spiel in diesem Jahr zeigte und die ganze zweite Hälfte auf dem Feld stand.
So stand es zum Schluss 74:53 für Tübingen, die ob der Höhe des Sieges selbst etwas erstaunt waren, aber umso glücklicher, die weite Heimsreise mit einem Sieg im Gepäck antreten zu dürfen.
SV:Unger 7, Meyer-Hübner 5, Ivandic 10, Bösing 13, Vladov 4 (8 Reb.), Ahlendorf, Klemm 16, Albus 4, Hänig 15
Die Regionalligabasketballer des SV gewannen am Sonntagabend gegen das Tabellenschlusslicht Kronberg mit 75:57.
In der ersten Hälfte sah dies aber ganz anders aus. Der Start in das Spiel verlief äußerst unglücklich. Rouven Hänig vergab gleich drei mal aussichtsreich und Pidi Klemm tat ihm das nach. Dies führte dann zu einem kollektiven Selbstbewussteinsverlust des ganzen Teams, dem es bis zur Halbzeit kaum gelang, vernünftige Offensivaktionen abzuschließen. 11:18 stand es nach dem ersten Viertel und 28:35 zur Halbzeit. Pikanterweise gelang es den Kronbergern außerdem in den beiden Vierteln jeweils einen „last second shot“ zu treffen, was beim Gegner immer einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Allerdings hatten die Tübinger noch zwei Viertel Zeit, den Spieß umzudrehen und dies taten sie dann zur Freude der knapp 100 Zuschauer auch. Jan Bösing, Marius Dieterle, Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Rouven Hänig waren die, die das Vertrauen vom Coach ausgesprochen bekamen und dies in der zweiten Halbzeit auch rechtfertigten. Bissig in der 2:3 Zone und endlich mit guten Entscheidungen in der Offensive. Jan Bösing verteilte 7 Assists in der zweiten Halbzeit, Pidi Klemm war beim Zug zum Korb nur durch Fouls zu stoppen, Max Kochendörfer traf reihenweise wichtige Körbe und Rouven Hänig hatte seine Wurfblockade abgelegt. Dazu gesellte sich Marius Dieterle mit einer tadellosen Defensivleistung, der dem Gegner keine leichten Würfe mehr erlaubte. Diese 5 spielten 15 Minuten am Stück und machten aus einem 10-Punkte Rückstand eine 10-Punkte Führung.
Der Wille der Kronberger war gebrochen und die letzten 5 Minuten ließ dann die gesamte Tübinger Mannschaft nichts mehr anbrennen und fuhr schließlich einen ungefährdeten Sieg ein.
SV: Meyer-Hübner 4, Unger, Ivandic 5, Bösing 4, Dieterle 7, Kochendörfer 19, Ahlendorf 2, Klemm 20, Hänig 14
Mit 72:82 verloren die Tübinger Jungs auch ihr zweites Spiel in der Rückrunde, die Offense war einfach zu harmlos, um gegen die schlagbaren Heidelberger zu punkten.
Ohne den im Prüfungsstress zu Hause gebliebenen Max Kochendörfer, der kein Auswärtsspiel in dieser Saison mehr bestreiten wird, hatten die Tübinger am Samstag Abend ihren einzigen konstanten Schützen zu Hause gelassen. 0 von 10 von der Dreierlinie schossen Zocki Ivandic und Marius Dieterle zusammen, zu wenig, um in der Fremde zu gewinnen. Da auch deren Mitspieler nicht ihren besten Tag erwischt hatten, einzig Rouven Hänig punktete durchgehend während des Spiels und war mit 30 Punkten überragender Topscorer der Partie, war von Beginn an Schwerstarbeit angesagt.
Zur Viertelpause lag man mit 12:24 in Rückstand, im zweiten Viertel konnte Tübingen mithalten, aber nicht aufholen, und so war die Pausenansprache beim 36:49 nicht die freundlichste.
Im dritten Viertel holte dann Pi Unger mit zwei Dreiern sein Team zurück in das Spiel, Heidelberg legte eine Verschnaufpause ein und die Tübinger kamen bis auf 3 Punkte zur Viertelpause und im Schlussviertel auf 1 Punkt zum 61:62 heran.
Die ganze Aufholjagd wurde aber nicht belohnt, da ab diesem Zeitpunkt der Korb der Heimmannschaft wieder wie vernagelt erschien. Trotz allem kämpften sich die niemals aufgebenden Tübinger nach einem zwischenzeitlichen 9-Punkte Rückstand nochmals auf 72:77 heran und hatten einen freien Dreier, der aber mit viel Pech wieder heraussprang. Heidelberg dagegen traf einen Dreier im Gegenzug und machte damit den Sack zu.
Nächsten Sonntag soll nun endlich gegen das Tabellenschlusslicht Kronberg, das einen überzeugenden Heimsieg gegen Ludwigsburg am Wochenende verzeichnete, der erste Sieg in der Rückrunde her.
SV:
Unger 9, Meyer-Hübner 2, Ivandic 12, Bösing 4, Dieterle 9, Vladov, Ahlendorf, Klemm 6, Hänig 30 (15 Rebounds)
Mit 70:83 hatte der SV am Ende gegen die Hanau White Wings das Nachsehen, ein besseres Resultat wäre möglich gewesen, aber letztendlich setzten sich die Gäste aus Hessen dank ihrer Spieler Sharda, Sullivan und Arterberrry durch.
Diese drei waren auf die Dauer des Spiels dann doch etwas besser als der Rest auf dem Feld. Sharda mit 18 Punkten und 4 Assists, Sullivan mit 19 Punkten und 15 Rebounds und Arterberry mit 17 Punkten und 8 Rebounds dominierten vor allem auch in der Schlussphase, in der der SV nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Der Anfang gehörte den Gästen, schnell lagen sie mit 5:0 in Front, danach aber kämpften sich die ohne den erkrankten Kapitän Jan Bösing spielenden Tübinger in das Spiel hinein und spielten sensationelle 10 Minuten. Bis zur 6 Minute des zweiten Viertels wurde Basketball gekämpft, getroffen und zelebriert. Hinten holten Pidi Klemm und Rouven Hänig alle Rebounds, vorne vollstreckten Zocki Ivandic, Marius Dieterle und Max Kochendörfer per Dreier und so stand es zu diesem Zeitpunkt 37:22 für Tübingen. Leider ließ danach die Konzentration etwas nach und die Hanauer wurden, auch dank einiger zweifelhafter Schiedsrichterentscheidungen,
zu einfach in das Spiel zurück gelassen. Sie konnten bis zur Halbzeit auf 39:44 herankommen und bekamen vor allem noch das Gefühl zurück, hier doch gewinnen zu können.
Tübingen fand auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht mehr seinen Rhythmus, Hanau spielte kein hohes Niveau, aber es reichte um die Tübinger in Schach zu halten.
7 Minuten vor Schluss stand es 63:63 unentschieden, aber das Unheil deutete sich bereits an. Jeder Treffer der Hausherren war eine extrem beschwerliche Angelegenheit, die Hanauer hingegen konnten sich doch wieder einmal auf ihren Pointguard verlassen. Ein ums andere mal zog Sharda jetzt an seinen Gegnern vorbei, schloss danach selbst ab oder bediente meist seinen Landsmann Arterberry mustergültig, der alle einfachen Körbe traf.
So wuchs der Vorsprung der Hanauer langsam an ohne dass Tübingen noch eine Antwort parat hatte und spätestens 3 Minuten vor Schluss beim Stand von 76:66 für Hanau war die Partie dann entschieden.
SV: Unger 6, Meyer-Hübner 3, Ivandic 10, Dieterle 12, Kochendörfer 15, Vladov 2, Ahlendorf, Klemm 16, Albus, Hänig 6
Mit 86:96 nach Verlängerung musste sich der SV am Samstagabend gegen Rastatt geschlagen geben und ist damit nur knapp an einem tollen Erfolg vorbeigeschrammt.
So bitter kann Basketball sein – mit einer 7:6 Bilanz hätte man ein nicht für möglich gehaltenes Ergebnis nach der Vorrunde in den Händen, 6:7 sind jetzt immer noch aller Ehren wert, aber es ist eben doch ein negatives Verhältnis mit leichtem Blick nach unten.
Die erste Halbzeit verlief auf sehr mäßigem Niveau ausgeglichen, wobei die Tübinger es hier versäumten, den ein oder anderen Punkt vorzulegen und die Abschlussschwäche der Rastatter auszunützen. Mit einer 35:31 Führung ging es in die Halbzeitpause.
Danach war aus Tübinger Sicht Schluss mit lustig. Die Rastatter zeigten nun ihre wahre Stärke, trafen aus allen Lagen, waren im Dribbling kaum zu stoppen und scorten nach Belieben. Tübingen brachte offensiv nichts zustande und so nahm das Unheil seinen Lauf. Mit einem 15:0 Run zog Rastatt auf 48:37 davon und baute die Führung durch einen Glücksdreier mit der letzten Sekunde vor der Viertelpause auf 60:46 aus.
Das Spiel schien verloren, doch dann drehte Juli Albus das Spiel. Erst kurz vor Ende des dritten Viertels in das Spiel gekommen, nahm er sein ganzes Selbstbewusstsein aus dem Derbysieg gegen seinen Heimatverein Rottenburg vom Vorspiel mit und spielte sensationell. Unglaubliche Dreier vorne und ganz viel Energie hinten rissen Zuschauer und Mitspieler mit und brachten Tübingen wieder in das Spiel zurück.
Max Kochendörfer assistierte ihm dabei glänzend und so wurde es spannend. Beim 71:71 drei Minuten vor Schluss war alles wieder offen. Das Spiel wogte hin und her, Rastatt schien aber schon der Sieger zu sein als es 20 Sekunden vor Schluss mit 3 Punkten führte. Es kamen taktische Fouls auf beiden Seiten, die Freiwürfe wurden getroffen, dann bei 10 Sekunden schafften die Rastatter kein Foul mehr und Max Kochendörfer schoss mit der letzten Sekunde einen Dreier zur Verlängerung.
Groß der Jubel in der Uhlandhalle, aber die Ernüchterung folgte bald.
In die folgenden 5 Minuten hatte Tübingen einen denkbar schlechten Start. Pidi Klemm, Rouven Hänig und Max Kochendörfer vergaben aussichtsreich, Rastatt scorte im Gegenzug und so war der Rückstand nach 2 Minuten bereits auf 8 Punkte angewachsen. Zu viel, um nochmals heranzukommen, die Rastatter fuhren den Sieg ungefährdet nach Hause.
SV: Unger 3, Meyer-Hübner 2, Gyamerah, Bösing 5, Dieterle, Kochendörfer 27, Vladov, Klemm 12, Albus 14, Hänig 23
Groß war die Freude im Lager der Tübinger nach dem 81:72 Auswärtssieg in Tübingen. Denn nach einem klaren Rückstand zur Halbzeit hatte man sich bravourös zurückgekämpft und in der entscheidenden Schlussphase den größeren Willen bewiesen und verdient gesiegt. Dabei zeigte sich das gesamte Team in Bestform und jeder Spieler trug sein Stückchen zum Sieg bei!
Der Start in die Partie verlief überaus gut, nach 6 Minuten stand es 14:4 für Tübingen, danach war aber erstmal Schluss. Bis zur Halbzeit gelang offensiv nur noch wenig, Oberelchingen dagegen kam immer wieder zu leichten Punkten durch ihre großen Spieler Maaßmann und Drescher. 39:17 lautete der Zwischenspurt der Heimmannschaft und so führte Oberelchingen komfortabel mit 43:31 zur Halbzeit.
In Halbzeit 2 sahen die Zuschauer und die 50-Mädchen starke Cheerleadergruppe dann aber ein Tübinger Team der Extraklasse.
Max Kochendörfer startete hellwach in Halbzeit zwei und leitete mit 6 Punkten in Folge die Aufholjagd der Tübinger ein. Ein Dreier von Falco Meyer-Hübner bedeutete nach 6 Minuten im dritten Viertel bereits die erste Tübinger Führung mit 45:44. Danach wogte das Spiel hin und her und keine Mannschaft konnte sich absetzen. In dieser Phase wichtig war nach einer Verletzung Pidi Klemms der Einsatz des grippegeschwächten Zocki Ivandic, der dabei zudem einen wichtigen Dreier einstreute.
5 Minuten vor Schluss stand es 65:65, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Defensiv gaben alle Spieler 100 Prozent, vorne übernahmen Rouven Hänig und Marius Dieterle das Kommando. Beide Spieler scorten je 8 Punkte in diesen letzten Minuten und zeigten dabei herausragende Aktionen. Beim 74:68 sah es schon gut aus, Oberelchingen kämpfte sich aber nochmals auf 72:74 heran, bevor Marius Dieterle postwendend zwei wichtige Zähler markierte. Danach beging Oberelchingen taktische Fouls, Tübingen war aber an diesem Tag auch von der Freiwurflinie überragend (15 Treffer von 16 Versuchen).
Highlight sicher der Steal von Jan Bösing kurz vor Schluss, bei dem er dem Einwurfempfänger in Sicherheit wägte um dann plötzlich pfeilschnell die Richtung zu wechseln und den Ball zu stehlen.
Der momentane Aufschwung ist sicher auch Jan Bösing zu verdanken. Auch am Wochenende führte er die Mannschaft wieder hervorragend und hatte mit 9 Punkten, 4 Steals, 3 Assist, 3 Rebounds und keinem Turnover tolle Werte vorzuweisen.
Im letzten Spiel der Vorrunde treffen die Tübinger nächsten Samstagabend auf das Topteam aus Rastatt. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr in der Uhlandhalle.
SV: Unger 8, Meyer-Hübner 7, Ivandic 3, Bösing 9, Dieterle 11, Kochendörfer 17, Vladov 4, Ahlendorf, Klemm 6, Hänig 16
Mit 75:67 besiegten die Mannen um das Geburtstagskind Jan Bösing die Equipe aus Mainz und setzten sich damit ein bisschen vom Tabellenkeller ab.
Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die gut 100 Zuschauer am Sonntagabend in der Uhlandhalle.
Der Start verlief ausgeglichen, Mainz zeigte mit dem ehemaligen Tübinger Center Andi Hornig und ihrem Amerikaner John Rudowitz seine Waffen und Tübingen hielt in Form von Viktor Vladov, der in der Abwehr rackerte, gut dagegen. 15:16 stand es nach dem ersten Viertel, das zweite Viertel war dann eine Galavorstellung der Heimmannschaft.
Gut eingestellt in der Defense ließen die Tübinger mit einer Zonenverteidigung den Mainzern keine leichten Körbe am Brett mehr zu und scorten im Angriff mit viel Elan durch alle eingesetzten Spieler. Mit 22:8 fertigte man die Mainzer ab und führte nach einem klasse letzten Angriff über Zocki Ivandic und Pidi Klemm zur Pause mit 37:24.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt, nun war Mainz mit einer aggressiven Defense am Drücker, holte zügig auf und ging mit Hilfe des gut spielenden Andi Hornig in Führung. Falco Meyer-Hübner musste sich bereits nach 4 Minuten des dritten Viertels mit fünf Fouls verabschieden, Tübingen gelang nicht viel und es sah nicht gut aus. Mit 13:31 gab Tübingen dieses Viertel ab und lag nach 30 Minuten mit 50:55 im Rückstand.
In der Viertelpause vor den letzten 10 Minuten ging aber ein Ruck durch das Team, Jan Bösing und Zocki Ivandic trafen am Anfang des vierten Viertels je einen Dreier und glichen schnell aus. Marius Dieterle netzte unter großem Jubel einen weiteren Dreier zur 62:59 Führung ein und der Bann schien gebrochen. Mainz zerfiel in Einzelaktionen, Tübingen verteidigte konsequent und vorne trafen Pidi Klemm, Zocki Ivandic und Rouven Hänig zuverlässig und bauten so den Vorsprung aus.
Den vielumjubelten Schlusspunkt setzte diesmal Zocki Ivandic mit einem Monsterdunk zum 75:67 Sieg.
SV: Unger, Meyer-Hübner 2, Ivandic 15, Bösing 10, Dieterle 7, Kochendörfer 6, Vladov 3, Ahlendorf, Klemm 17 Punkte, 11 Rebounds, Hänig 15 Punkte, 9 Rebounds
Nach einer ordentlichen Partie über 38 Minuten verschenkten die Tübinger fast noch den Sieg, behielten aber glücklich mit 72:70 die Oberhand in Speyer.
71:60 stand es nach einem Korb von Zocki Ivandic 2 Minuten vor Schluss, alles schien in Ordnung, aber das Nervenkostüm nach 5 Niederlagen in Folge war einfach zu schlecht. Einfachste Abschlüsse wurden verpasst und aus dem Teamspiel wurde ein Einzelkämpferdasein, einer nach dem anderen machte Fehler und die Jungs aus Speyer trafen plötzlich aus allen Lagen. Zwei Dreier und zwei schnelle Körbe und 14 Sekunden vor Schluss stand es plötzlich und für alle unerwartet nur noch 71:70 für Tübingen.
Jan Bösing traf einen Freiwurf, die Domstädter spielten die Zeit herunter, aber der aus Schwenningen gewechselte Danny Rodriguez verfehlte freistehend den Schuss zur Verlängerung.
Erleichterung machte sich im Tübinger Lager breit, denn eine Niederlage wäre sehr unnötig gewesen.
In der ersten Halbzeit nützten die Jungs um Teamkapitän Jan Bösing gnadenlos die Abwehrschwäche der Gegner aus, ein ums andere mal wurden Mitspieler freigespielt und trafen die offenen Würfe. Rouven Hänig scorte 22 (!) Punkte in der ersten Hälfte, Max Kochendörfer stand ihm mit 15 Punkten kaum nach. 49:33 hieß die klare Pausenführung.
Nach der Halbzeit war aber offensiv wieder der Wurm drin. Gut, dass auch Speyer sich schwer tat, das dritte Viertel wurde mit 11:14 abgegeben, der Vorsprung blieb aber komfortabel.
Gleich zu Beginn des letzten Viertels musste der sonst so zuverlässige Pidi Klemm mit 5 Fouls das Feld verlassen ohne einen einzigen Punkt erzielt zu haben.
Einzig der in den letzten Spielen unglücklich agierende Max Kochendörfer war es dann im letzten Viertel, der offensiv Akzente setzen konnte. Zwischen der zweiten und neunten Minute des letzten Viertels war er der Einzige, der Punkte (9) für Tübingen erzielte und damit zeigte wie wichtig er für das Team ist.
Der Motor lief zwar nicht mehr rund, der Einsatz stimmte aber und deswegen schien beim 71:60 zwei Minuten vor Schluss alles in Ordnung. Die dann folgenden katastrophalen Schlussminuten werden schnell vergessen sein, was zählt, ist der Sieg!
SV: Meyer-Hübner 5, Ivandic 9, Bösing 3, Dieterle 5, Kochendörer 26,Vladov, Ahlendorf, Klemm, Hänig 24
Trotz einer tollen ersten Halbzeit sprang wieder nichts Zählbares für das Regioteam des SV 03 heraus, 70:82 hieß es nach 40 Minuten aus Sicht der Tübinger.
Die 150 Zuschauer sahen nach anfänglicher Nervosität eine gute Phase der Heimmannschaft, vor allem Juli Albus ackerte großartig gegen Mensah Taylor in der Defense und Rouven Hänig traf vorne nach Belieben. 24:16 war der Lohn nach dem ersten Viertel. Der Motor geriet zwar im zweiten Viertel etwas ins Stocken, aber das Halbzeitergebnis von 38:34 ließ hoffen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit merkte man aber dem Team aus Saarlouis an, dass sie stärker wurden. Sie intensivierten ihre Verteidigung und die Tübinger gerieten immer mehr unter Druck. Obwohl jetzt die erfahrenen Unger, Bösing und Kochendörfer auf dem Feld standen, zog Saarlouis durch viele Schnellangriffe mit einem 17:2 Zwischenspurt auf 55:46 davon.
Zu Beginn des vierten Viertels kämpften sich die Hausherren, angetrieben von Pidi Klemm nochmals auf 56:60 heran, doch dann war der Widerstand gebrochen und ein weiterer 10:0 Run brachte die Vorentscheidung.
Tübingen kämpfte weiter, vermehrt auch mit seinen jungen Spielern Meyer-Hübner, Gyamerah und Grosse-Kleimann, die allesamt defensiv gute Arbeit leisteten, offensiv kamen sie aber genauso wenig zur Geltung, wie die erfahrenen Mitspieler auf den Positionen 1-3. Lediglich Pidi Klemm und Rouven Hänig (in Viertel 1-3) konnten konstant punkten, zu wenig, um so ein schweres Spiel gewinnen zu können.
SV: Grosse-Kleimann, Unger 2, Meyer-Hübner 4, Ivandic 6, Bösing 6, Kochendörfer 4, Dieterle 5 Gyamerah, Ahlendorf 4, Klemm 22, Albus, Hänig 17
Die Tübinger Regionalligabasketballer müssen die nächste Niederlage verkraften. Gegen den MTV Stuttgart wäre mehr als die deutliche 52:68 Schlappe möglich gewesen, doch eine schlechte Offensivleistung in der zweiten Halbzeit ließ nicht mehr zu.
War es in den letzten beiden Spielen der Tübinger eher die Defensive, die kränkelte, gab es in diesem Spiel offensiv wenig Gutes zu sehen.
Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, mit 35:33 führten die Stuttgarter denkbar knapp. Die Jungs um Kapitän Bösing witterten eine Siegchance und verkrampften dabei in Halbzeit zwei komplett. Der Korb schien wie vernagelt und keiner der Spieler schaffte es, den Kreislauf des Misserfolges zu durchbrechen. Alle Mann erhielten genügend Spielanteile, defensiv wurde durchaus erfolgreich gekämpft, offensiv aber war der Wurm drin. Gute Würfe verfehlten reihenweise ihr Ziel, relativ einfache Korbleger gingen daneben und im Gegenzug scorten die Stuttgarter ein ums andere Mal, angetrieben von den Fehlleistungen der Tübinger.
Den Tübingern gelangen ganze 19 Punkte in der zweiten Halbzeit und so genügte den Stuttgartern eine durchschnittliche Leistung, um nach einer 53:42 Führung nach dem dritten Viertel, in den letzten 10 Minuten einen ungefährdeten Sieg einzufahren.
SV: Grosse-Kleimann, Unger 14, Meyer-Hübner 4, Ivandic 6, Bösing 5, Dieterle 2, Kochendörfer 6, Vladov, Ahlendorf, Klemm 7, Hänig 8
Die Tübinger verloren am Sonntag Abend ihr Heimspiel gegen den Trierer Nachbarn mit 81:85. Die Zuschauer in der Uhlandhalle sahen ein intensives Spiel mit einem verdienten Sieger, da es die Tübinger in der zweiten Halbzeit nicht schafften, die Treiser wirklich in Bedrängnis zu bringen.
Zu stark der Amerikaner der Gäste, Harly Fuller, der nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte und seine Mannschaft clever zum Sieg führte. 30 Punkte hatte er am Ende gesammelt, dazu 5 Assists und 8 Rebounds und war an allen wichtigen Punkten entscheidend beteiligt.
Nach einem Offensivfeuerwerk ging Tübingen mit einer knappen 44:42 Führung in die Pause.
Im dritten Viertel steigerten die Treiser die Intensität in der Defense, Tübingen fehlte in dieser Phase die gewohnte Ordnung ohne ihren angeschlagenen Kopf Jan Bösing, ganze 8 Punkte erzielten die Tübinger in diesem Viertel.
Treis ging mit einer 59:52 in Führung und hielt diese clever bis kurz vor Schluss. Angetrieben von den 200 Zuschauern kämpfte sich Tübingen nochmals auf 69:72 heran, Harley Fuller wusste aber immer die richtige Antwort. Entweder schloss er selbst ab oder setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene. Beim 79:81 20 Sekunden vor Schluss durch einen Wahnsinns-Dreier von Zocki Ivandic keimte nochmals Hoffnung auf, aber ein Durchstecker von Fuller auf Tholey führte erneut zu einem Dreipunktspiel und die Niederlage war besiegelt.
Chance auf Wiedergutmachung besteht nächsten Sonntag im Heimspiel gegen die starken Göppinger.
Sv: Grosse-Kleimann 4, Unger 9, Meyer-Hübner 2, Ivandic 8, Bösing 5, Dieterle 13, Kochendörfer 14, Vladov 2, Klemm 20, Albus dnp., Hänig 4
Eine gute Mannschaftsleistung zeigten die Barockstätter am Samstag Abend in der Rundsporthalle und gewannen knapp, aber verdient mit 85:82 gegen Tübingen.
Drei Viertel lang versuchten Max Kochendörfer und Co. in das Spiel zu finden, taten sich dabei aber sehr schwer. Nur 48 Punkte standen nach 30 Minuten zu Buche, zu wenig beiden vielen sich bietenden Möglichkeiten. 61 Punke hatte da Ludwigsburg schon gemacht, angetrieben von ihrem gut aufspielenden Brüderpaar Bekteshi aus Kirchheim. (Besnik: 16 Punke, 7 Assists, Shkelzen: 16 Punkte, 2 Assists).
Im letzten Viertel platzte dann nach etwa 5 Minuten der Knoten, im Nachhinein aber 2-3 Minuten zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Mit Zonenpresse und harter Mannverteidigung wurden die Ludwigsburger endlich zu Fehlern gezwungen und Tübingen traf aus allen Lagen. Über 53:70 und 64:72 kamen Pi Unger, Pidi Klemm und Rouven Hänig, die außer einem Dreier Falco Meyer-Hübners alle Punkte im vierten Viertel erzielten, auf 76:80 heran.
Die magische 3-Punkte Grenze wurde aber erst eine Sekunde vor Schluss erreicht, zu spät um das Spiel zu drehen und so mussten sich die Jungs um Kapitän Jan Bösing, der sich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Zerrung zuzog und den Tübingern fehlte, geschlagen geben.
Dieser „eingeplante“ Sieg fehlt jetzt – deswegen wollen die Spieler unbedingt nächste Woche gegen den enorm starken Aufsteiger aus Treis bei Trier gewinnen.
Tübingen:
Pi Unger 18, Falco Meyer-Hübner 5, Zocki Ivandic 7, Jan Bösing, Marius Dieterle 6, Max Kochendörfer 5, Viktor Vladov, Rico Ahlendorf, Pidi Klemm 18, Rouven Hänig 23
Nur so kann man in der 1. Regionalliga Spiele gewinnen: Niemals aufgeben, immer alles geben und kämpfen bis zum Schluss. Dies haben am Samstag Abend sowohl Trier als auch der SV gezeigt. Das bessere Ende hatten die Tübinger für sich, nach Aussage des Gästecoaches Josip Bosnjak, aber durchaus verdient.
Kurz vor Ende des dritten Viertels sah das allerdings anders aus. Die Heimmannschaft tat sich beim scoren schwer. Einzig Falco Meyer-Hübner überzeugte mit 2 erfolgreichen Dreiern, dem Rest des Teams gelang nicht wirklich viel im dritten Viertel . Dann bekam Rouven Hänig ein Foul gepfiffen, nach leichtem Reklamieren folgte ein weiteres technisches Foul und danach noch ein technisches Foul gegen die Bank. 6 Freiwürfe plus Einwurf Seite hieß die Bilanz dieser Aktion und führte zu 7 Trierer Punkten. In der Viertelpause hieß es so nach bisher ausgeglichener Partie 46:54.
Im letzten Abschnitt kämpften sich die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing langsam wieder heran, angetrieben von dem unermüdlich ackernden Pidi Klemm, der mit 23 Punkten Topscorer der Partie war und sich derzeit in bestechender Form zeigt.
Max Kochendörfer und Rouven Hänig machten aus einem 55:60 den 60:60 Gleichstand und Pidi Klemm und Zocki Ivandic aus einem 62:62 das vorentscheidende 66:62. Die Trierer begingen taktische Fouls, Jan Bösing war cool von der Linie und so brachten die Tübinger den Vorsprung zum 74:68 Endstand über die Zeit.
Mannschaftsbasketball pur, in der Offensive und vor allem in der Defensive ist das Hauptwerkzeug des diesjährigen Tübinger Spiels, nach Aussagen der zahlreichen Zuschauer nach dem Spiel durchaus sehenswert. Möglich ist dies wieder in 2 Wochen gegen die pfeilschnellen Amerikaner des sehr starken Aufsteigers aus Treis bei Trier. Diese schlugen übrigens die Trierer sogar in ihrer eigenen Halle, bekamen aber die Punkte aufgrund eines fehlenden Spielerpasses am grünen Tisch aberkannt.
Tübingen: Pi Unger 4, Falco Meyer-Hübner 8, Zocki Ivandic 8, 5 Reb., Jan Bösing 7, 5 Ass., Marius Dieterle (verletzt), Max Kochendörfer 15, Viktor Vladov 3 Reb., Enrico Ahlendorf dnp., Pidi Klemm 23, Rouven Hänig 9, 8 Reb.
Mit einer Energieleistung im letzten Viertel haben sich die Tübinger Regionalligabasketballer ihren ersten Auswärtssieg der Saison geholt. Schwerer als erwartet, aber zum Schluss zählt nur das Ergebnis.
Der Start in das Spiel klappte gut, für die ersten 15 Tübingen Punkte zeigten sich allein Zocki Ivandic und Pidi Klemm verantwortlich, 15:6 stand es nach 6 Minuten und alles lief bestens. Bis Mitte des zweiten Viertels kämpfte sich Kronberg aber wieder heran, ehe Max Kochendörfer mit 5 Punkten in Folge kurz vor der Halbzeit eine 36:29 Führung für Tübingen erkämpfte.
Nach der Halbzeit verloren die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing komplett den Faden, machten 6 Minuten keinen einzigen Punkt und die Kronberger zogen auf 39:36 davon. Auch im restlichen dritten Viertel fingen sich die Tübinger nicht wirklich und so stand es vor dem letzten Viertel 42:42 unentschieden.
Beide Teams kämpften nun aufopferungsvoll, Zocki Ivandic kassierte schnell sein fünftes Foul, aber die Mannschaft wollte den Sieg.
Angefeuert von den Spielern auf der Bank, die in so einem Spiel auch sehr wichtig sind, fand der SV wieder besser ins Spiel. Als dann Max Kochendörfer und Rouven Hänig fünf Minuten vor Schluss 7 Punkte in Folge markierten, kam Tübingen auf die Siegesstraße.
57:50 hieß es danach, es blieb zwar spannend, aber die gereifte Tübinger Mannschaft ließ die Kronberger nicht mehr näher als 4 Punkte herankommen und brachte den Sieg nach Hause.
SV: Unger 2, Meyer-Hübner 2, Ivandic 10, Bösing 1, Dieterle 5, Kochendörfer 13, Vladov, Ahlendorf, Klemm 18, Hänig 16
Die Regio-1-Baller des SV 03 haben am Sonntag Abend mit 76:62 gegen Heidelberg/Kirchheim gewonnen und damit ihren ersten Sieg der jungen Saison gefeiert.
Der Grundstein wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt. Nach einem ausgeglichenen Start stand es Mitte des ersten Viertels 11:9, danach schalteten die Hausherren aber einen Gang höher und zogen durch einige gute Aktionen von Pidi Klemm bis zur Viertelpause auf 22:13 davon.
Im zweiten Viertel spielten die Tübinger in der Offense phantastisch, erzielten 27 Punkte, wobei sich hier besonders Rouven Hänig für das Scoring verantwortlich zeigte und kaum zu stoppen war. Jan Bösing und Pi Unger trafen immer die richtigen Entscheidungen, die Mannschaft harmonisierte und zeigte deutliche Fortschritte gegenüber letzter Woche. 49:32 stand es zur Halbzeit und die wenigen Zuschauer waren gespannt, was die zweite Hälfte bringen würde.
Dort fielen zwar nicht mehr so viele Punkte, allerdings kämpften alle Spieler, die eingesetzt wurden, vorzüglich. Die Reboundstatistik von 46:27 für Tübingen spricht Bände, hervorzuheben hier sicher die 7 Defensivrebounds von Aufbau Jan Bösing.
In der zweiten Hälfte trafen dann der wiedergenesene Max Kochendörfer und Zocki Ivandic ihre Würfe, aber das Scoren fiel insgesamt schwer.
Der Sieg kam trotzdem nicht in Gefahr, die Heidelberger schafften es nie näher als 12 Zähler heranzukommen, denn die Defense der Tübinger war auf einem hohen Level und ließ nur 62 Punkte zu.
SV: Grosse-Kleimann, Unger (6 Pkt., 2 Ass.), Ivandic (14 Pkt., 6 Reb.), Bösing (4 Pkt., 7 Reb.), Dieterle 2, Kochendörfer (9 Pkt., 4 Reb.), Vladov 2, Klemm (16 Pkt., 13 Reb.), Albus, Hänig (23 Pkt., 11 Reb.)
Da stand es 57:59 aus Sicht der Tübinger beim Aufstiegsfavoriten aus Hanau. Die Mannschaft funktionierte erstaunlich gut und das Publikum rieb sich die Augen ob der Gleichheit dieser zwei so unterschiedlich aufgestellten Teams. Danach aber kamen 6 Minuten Unkonzentriertheit, aber auch Unterlegenheit gegen ein stark verteidigendes Hanauer Team um den überragenden Pointguard Anish Sharda. 6 Minuten, die einen 22:4 Lauf der Hausherren bedeuteten und alle Hoffnungen auf einen knappen Spielausgang besiegelten. Am Ende stand ein ungefährdeter 97:76 Sieg der Hanauer zu Buche, das Auftreten der Tübinger lässt aber Grund zur Hoffnung, auch ohne bezahlte ausländische Spieler in der Regionalliga mithalten zu können.
Zwei Cheerleadergruppen, Hüpfburgen, Clowns, Lasershow, mehr als 1000 Zuschauer... Das Ambiente war für die Regionalliga atemberaubend und würde jedem Zweitligateam gut zu Gesicht stehen. Die Tübinger ließ das alles nicht ganz unbeeindruckt und so lagen die Hausherren nach 4 Minuten bereits mit 11:2 in Front. Nach einer Auszeit kam Tübingen aber besser ins Spiel, Juli Albus war zweimal erfolgreich und Pidi Klemm legte gut nach. So schmolz der Vorsprung der White Wings bis zur Viertelpause auf 3 Punkte zum 23:20.
Das zweite Viertel war dann aus Tübinger Sicht das Beste, Rouven Hänig und Zocki Ivandic setzten sich gekonnt durch und wurden dabei gut vom Routinier Jan Bösing unterstützt. 47:42 bedeutete einen 5-Punkt Rückstand zur Pause, die Stimmung auf den Rängen war merklich gedrückt wegen der guten Leistung der Tübinger Mannschaft.
Im dritten Viertel stemmte sich das Team weiterhin erfolgreich gegen alle Versuche der Hanauer, sich abzusetzen, allerdings wurde auf Seiten der White Wings Anish Sharda immer stärker und setzte seine Mitspieler gekonnt in Szene oder schloss selbst ab. Diesem Druck konnten die Tübinger nicht standhalten und so zogen die Hanauer Ende des dritten Viertels davon.
Im letzten Viertel konnte dann einzig Marius Dieterle überzeugen, bei allen anderen schien der Korb wie vernagelt. 11 der Tübinger 15 Punkte im letzten Viertel erzielte dieser und zeigte dabei sein großes Kämpferherz.
Tübingen: Grosse-Kleimann 4, Unger 4, Ivandic 13, Bösing 10, Dieterle 13, Vladov, Ahlendorf 2, Klemm 11, Albus 4, Hänig 15
Das Regionalligateam zeigt dieses Jahr ein relativ neues, sehr junges Gesicht. Die Abgänge der „Großen“ (sowohl körperlich als auch leistungsmäßig) Tom Klemm, Andi Kronhardt und Kwame Duku konnten nicht durch Zugänge kompensiert werden, sodass die entstandenen Lücken mit Nachwuchsspielern aufgefüllt werden.
Einzig Rouven Hänig stößt als wirkliche Verstärkung zu den Tübingern hinzu. Der knapp 2 Meter große Power Forward kommt über die Vermittlung von Enrico Ahlendorf nach Tübingen. Beide spielten zusammen in den USA am College von Missouri Valley, Enrico 2 Jahre, Rouven deren 4. Nach seinem Abschluss ist er nun nach Deutschland zurückgekehrt und versucht in diesem Jahr mit den Tübingern herauszufinden, ob er Chancen hat im Profibasketball unterzukommen. Außerdem hat er in den USA sein Science-Studium abgeschlossen und wird versuchen, erste Schritte in der Arbeitswelt zu tätigen.
Als Ergänzung stößt noch Viktor Vladov aus Nagold zum Team. Er ist ebenfalls knapp 2 m groß und ging letztes Jahr für Böblingen in der 2. Regionalliga auf Korbjagd. Er ist ehemaliger NBBL-Spieler aus Speyer und seine Mutter war in ihrem Heimatland Ungarn Profisportlerin. Somit hat er gute Sportgene in sich und will herausfinden, ob er in der Mannschaft von Claus Sieghörtner Spielanteile bekommen kann.
Auf den Positionen 1-3 ist nach wie vor Potential vorhanden, Jan Bösing und Max Kochendörfer haben für ein weiteres Jahr zugesagt, Pi Unger und Zocki Ivandic sind wieder ein Jahr älter und besser geworden und Falco Meyer-Hübner konzentriert sich nun ganz auf das Regioteam. Zudem wird Pidi Klemm ein weiteres Jahr sein Unwesen unter den Körben treiben und Enrico Ahlendorf mehr Verantwortung übernehmen müssen.
Dazu kommen dann die sehr guten NBBL-Spieler Juli Albus, der auch im Kader der Tigers ist, Denis Cvitkovic, der ebenfalls mit den Tigers trainiert und der schnelle Sydney Grosse-Kleimann. Komplettiert wird der Kader durch den Jüngsten im Team, dem 17-jähringen Tübinger Nachwuchstalent Nelson Gyamerah, dessen Bruder auch schon in Tübingen vor Jahren ein guter Regionalligaspieler war.
Ein interessantes Team, abzuwarten bleibt, wie sich die Mannschaft in der mit Amerikanern gespickten Regionalliga mit den Topteams aus Hanau, Stuttgart, Saarlouis oder Trier schlagen wird.
Die Ausländerregelung in der 1. Regionalliga ist zum Leidwesen aller im Nachwuchsbereich engagierten Teams für dieses Jahr per Gerichtsbeschluss gekippt worden. Statt 2 dürfen nun beliebig viele Spieler einen ausländischen Pass besitzen, für die Nachwuchsarbeit der Vereine eine Katastrophe. Hierbei geht es nicht um in Deutschland aufgewachsene Spieler ausländischer Herkunft, sondern um billige Spieler aus dem Ausland, die den Markt überschwemmen und für den eigenen Nachwuchs keinen Platz lassen.
Los geht es für Tübingen kommenden Samstag in Hanau vor weit über 1000 Zuschauern, das erste Heimspiel findet am 03.10 um 17.30 Uhr in der Tübinger Uhlandhalle gegen Heidelberg-Kirchheim statt.
Mit 69:98 ging der SV 03 Tübingen am letzten Spieltag deftig baden, wobei die Voraussetzungen auch nicht wirklich gut waren, um ein Top-Spiel abzuliefern.
Zu lange zog sich die Saison mit spielfreien Wochenenden en masse hin und beim abschließenden Spiel in Stuttgart stand der 7. Platz in der Endabrechnung schon vorher fest.
Da spielt es sich zu Hause einfach leichter und das demonstrierte der MTV deutlich, vor allem mit seinen beiden Amerikanern in der zweiten Halbzeit. Eine Minute vor Schluss der ersten Halbzeit waren die Tübinger auf 3 Punkte heran gekommen, 32:35 der hoffnungsvolle Spielstand. Einige dumme Fehler ließen den Rückstand zur Pause zwar wieder auf 8 anwachsen, aber für Durchgang zwei schien noch viel möglich.
Allerdings traten die Tübinger nach wie vor ohne den verletzten Scharfschützen Max Kochendörfer an, der durch Zocki Ivandic nicht entsprechend ersetzt werden konnte. Auch Pi Unger musste in Durchgang zwei wegen einer Rückenverletzung passen und zu allem Überfluss spielte auch Jan Bösing wegen einer am Vortag erlittenen Verletzung nur mit 50 % Einsatz.
Dies alles, gepaart mit einem entfesselt aufspielenden Mensah Taylor im dritten Viertel (19(!) Punkte) und einem nicht zu stoppenden J. Mc. Adams im vierten Viertel (14 Punkte) auf Seiten der Amerikaner des Stuttgarter Teams, waren die Faktoren, warum der Auswärtssieg fast unmöglich war und auch sehr bald in weite Ferne rückte.
Nach der Mensah-Show im dritten Viertel stand es 72:52 für Stuttgart und das Spiel war vorbei, die Tübinger demoralisiert und nicht mehr in der Lage, das Spiel gut zu Ende zu bringen. Am Schluss deswegen die hohe 69:98 Niederlage – die Saison dauerte für die Tübinger einfach einen Monat zu lang!
Trotzdem endet das erste Jahr in der sehr starken 1. Regionalliga für Tübingen mit einem respektablen 7. Platz, ein hervorragendes Ergebnis für das junge Team ohne bezahlte ausländische Spieler.
SV: Eppler, Unger 7 , Moreira, Ivandic 4, Bösing 3, Eroglu 1, Dieterle 9, T. Klemm 10, Ahlendorf, P. Klemm 15, Kronhardt 20
Das Ergebnis von 110:75 war standesgemäß und nicht von richtigem Interesse, da eigentlich schon vor dem Spiel feststand, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Die Frankfurter setzten in diesem Jahr nur auf ihre NBBL-Mannschaft und diese war einfach nicht stark genug, um in der Regionalliga mitzuhalten.
So stand es nach dem ersten Viertel 29:15, zur Halbzeit 60:37 und es war allen Zuschauern klar, dass es nur um die eigenen Ansprüche geht. Unter diesen Voraussetzungen wiederum war das Spiel aber meist schön anzuschauen. Alle Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen und alle Spieler bekamen auch reichlich Gelegenheit, sich nochmals vor ihrem Publikum zu präsentieren.
Der nach Freiburg abwandernde Sascha Eppler mit einem schönen Dreier (zum 102! Punkt der Tübinger) und 3 Assists, Pi Unger mit 15 Punkten und 4 astreinen Steals, Samuel Moreiera-Taveira mit 2 erfolgreichen Würfen zum Ende der Partie, Jan Bösing mit 5 Assists und Marius Dieterle mit großem Einsatz und 14 Punkten.
Die Flügelspieler Tom Klemm mit 3 erfolgreichen Dreiern und Ibo Eroglu mit 2 spektakulären Dunkings glänzten genauso wie die körperlich überlegenen Center der Tübinger. Enrico Ahlendorf mit einem „and one“, Pidi Klemm mit 6 Offensivrebounds, Kwame Duku mit 7 von 8 aus dem Feld und Andi Kronhardt mit 2 Monsterdunks machten den Unterschied.
Alles in allem ein gelungener Abschluss in der Uhlandhalle unter den Augen der RTF-Kameras, die ihren Bericht vom Spiel in diesen Tagen senden werden.
Das letzte Saisonspiel findet kommenden Samstag in Stuttgart statt, bei einem Sieg mit 15 Punkten Vorsprung winkt der 5. Platz, bei einer Niederlage könnten man bis auf den 10. Platz durchgereicht werden.
Eine aus Tübinger Sicht erfolgreiche Saison wird aber nicht durch das Spiel in Stuttgart entschieden, diese steht schon jetzt fest geschrieben.
Mit Denis Cvitkovic und Sidney Grosse-Kleimann wechseln zwei ambitionierte, junge Basketballer von Ludwigsburg nach Tübingen. Die beiden 17-jährigen Basketballtalente werden schon ab dieser Woche in Tübingen trainieren.
„Da wir dieses Jahr wieder eine NBBL-Quali. spielen möchten und wir noch auf der Suche nach dem einen oder anderen Spieler waren, kam die Anfrage von Sidney und Denis genau zum richtigen Zeitpunkt!“, so U18/NBBL-Trainer Manu Pasios. Cvitkovic, ein 2,04m großer Power Forward mit sehr gutem Schuss von jenseits der Dreipunktelinie wird den Tübingern vor allem unter dem Korb die nötige Größe und Präsenz geben um in der Nachwuchs Basketball Bundesliga kurz NBBL mithalten zu können. Grosse-Kleimann, ein begnadeter Schütze mit gut ausgeprägten Scorer- Qualitäten ist auf der Position des Shooting Guards beheimatet, kann aber auch auf der Position des Point Guards eingesetzt werden. Nach dem die Saison für die beiden ehemaligen BBW-Auswahlspieler nicht so gelaufen ist, wie sie sich das vorgestellt hatten, sind sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.
„Wir denken, dass Tübingen der richtige Verein ist, da uns dort Spielpraxis in der Ober- und Regionalliga geboten wird und wir die Möglichkeit bekommen Leistungsträger in der NBBL zu sein!“, so die beiden Neuzugänge über ihren Wechsel. Zusammen mit Julian Albus, Nelson Gyamerah, Samuel Taveira und Leo Zinn werden sie das Grundgerüst des NBBL-Teams bilden. Des Weiteren werden sie sowohl im Oberligateam als auch in der 1.Regionalliga zum Einsatz kommen.
Das NBBL-Team befindet sich seit letzter Woche in der Vorbereitung und nun gilt es für die Trainer, die beiden Neuzugänge schnellstmöglich zu integrieren. Ende Mai reist das Team zu einem internationalen Turnier nach Frankreich, zwei Wochen später am 12./13.6 tritt die Mannschaft beim Sparkassen-NBBL-Cup in Tübingen an, um sich dann den letzten Schliff für die Quali. zu holen.
Zum Tübinger Kader zählen bisher: Julian Albus, Samuel Taveira, Leo Zinn, Nelson Gyamerah, Denis Cvitkovic, Sidney Grosse-Kleimann, Phillip Graef, Cornelius Fischer, Julian Schönbühler, Phillip Feldmann, Maximilian Schiff und Lenny Stohp.

von links: Sidney, Denis, NBBL-Trainer Manu Pasios und Regio.-Trainer Claus Sieghörtner
Diese Erfahrung mussten die Tübinger schon des öfteren in dieser Saison machen. Eine normale Tagesform ist nicht genug, um bei gleichwertigen Teams auswärts zu gewinnen.
So war es auch am gestrigen Sonntag beim Team aus Heidelberg-Kirchheim, man verlor mit 72:89.
Im ersten Viertel drückte Jens Hirschberg seinen Stempel der Partie auf, indem er 15 (!) der ersten 20 Punkte der Heidelberger markierte. Auf Tübinger Seite war es Tom Klemm, der mit 3 erfolgreichen Dreiern seine Mannschaft im Spiel hielt und die Gegner nicht davonziehen ließ.
Auch bis zur Halbzeit tat sich nicht viel, ausgeglichenes Spiel und eine 40:36 Führung für Kirchheim.
Nach dem Seitenwechsel wurde es aber nichts mit der Großoffensive der Tübinger, die Heidelberger machten die ersten 9 Punkte und waren plötzlich komfortabel vorne. Jetzt begannen die Tübinger zu kämpfen, die Heidelberger trafen aber immer wieder wichtige Dreier, um die Führung nicht zu klein werden zu lassen.
Beim 50:56 durch Kwame Duku waren es trotzdem nur noch 6 Punkte Rückstand, aber postwendend hatten die Kirchheimer einen 13:2 Run, der ihnen eine 69:52 Führung nach dem dritten Viertel einbrachte.
Die Tübinger gaben nicht auf, kämpften sich nochmals auf 63:73 heran, Kirchheim war aber zu Hause einfach zu abgebrüht und ließ sich nicht nervös machen. Beim 84:67 drei Minuten vor Schluss war das Spiel entschieden, die schlechte Trefferquote in der zweiten Halbzeit – vor allem von außen – ausschlaggebend für die Niederlage.
SV: Unger 1, Bösing, Moreira, Dieterle 7, Tom Klemm 16, Ahlendorf, Pidi Klemm 13, Kronhardt 26, Duku 10
Gießen ist heiß auf den Aufstieg – das merkten die Mannen um Teamkapitän Jan Bösing spätestens im zweiten Viertel, als die Hausherren mit einem 36:12 Zwischenspurt bis zur Halbzeit nach ausgeglichenem ersten Viertel auf 54:29 davon zogen und die Partie schon entschieden war.
Allerdings versäumten die Tübinger die durchaus nervös startenden Pointers am Anfang an die Wand zu spielen. Pi Unger und Tom Klemm konnten aus den anfänglich vielen Fehlern der Starspieler Rotaru und Pavlovic kein Kapital schlagen, dies wäre bei einer besseren Leistung aber durchaus möglich gewesen.
Als den Giessenern dann klar wurde, dass ihr Gegner aus Tübingen kein gutes Spiel erwischt hatte, drehten sie unglaublich auf und trafen alle Würfe. Die Neckarstädter dagegen erwischten einen rabenschwarzen Tag und versiebten reihenweise freie Schüsse.
So konnte man den Spitzenreiter nicht in Bedrängnis bringen und der Versuch sich im dritten Viertel nochmals heranzukämpfen misslang ebenfalls. Der Rückstand erhöhte sich um weitere 10 Punkte und nur das letzte Viertel konnte gegen die zweite Fünf der Giessener mit 21:19 siegreich gestaltet werden.
Die erwartet schwere Aufgabe konnten die Tübinger nicht bewältigen, allerdings sprach die Gesamtkonstellation auch nicht unbedingt für einen Auswärtserfolg. Die noch 3 anstehenden Spiele werden die Jungs aber wiederum alles geben, um noch den ein oder anderen Sieg einzufahren.
SV: Unger, Dieterle 3, Ivandic 17, Bösing 6, Kochendörfer 11, Tom Klemm 6, Ahlendorf, Pidi Klemm 4, Kronhardt 16 (11 Reb.)
Vier mal siebzehn war die Punktausbeute der Ober-Ramstädter am Sonntag im Spiel gegen den SV. Konstant zwar, aber zu wenig, um die Tübinger ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. 29, 18, 24 und 34 Punkte setzten die Hausherren dagegen und gewannen damit deutlich in einem unterhaltsamen Spiel.
Bis zur Halbzeit lief es nicht gerade rund bei den Mannen um Jan Bösing, der zu allem Überfluss im ersten Viertel nicht auf der Bank, sondern am Scoutingtisch saß und dort Probleme beheben musste.
Ab Viertel zwei war er zum Einsatz bereit, brauchte aber eine gewisse Eingewöhnungsphase,nachdem er die Woche über nicht in Tübingen weilte.
So starteten Max Kochendörfer und Marius Dieterle auf eins und zwei, machten ihre Sache gut und schafften eine 29:17 Viertelführung. Im zweiten Viertel allerdings schlichen sich viele Unkonzentriertheiten und Fehler ein, die Ober-Ramstädter schläferten die Tübinger reglerecht ein und so sprang zur Halbzeit nur eine 47:34 Führung heraus.
Der Anspruch der Tübinger ist gewachsen und entsprechend fiel auch die Halbzeitansprache aus. Danach dauerte es immer noch etwas, aber die Tübinger zeigten wieder deutlicher, wer einer der besten Rückrundenteams ist. Bissig in der Abwehr und clever im Angriff mit einigen sehenswerten Anspielen von Jan Bösing und Andi Kronhardt und guten Trefferquoten von Max Kochendörfer (11 von 15) und Zocki Ivandic (6 von 10).
So stand es nach 3 Minuten im letzten Viertel bereits 81:64 und die Partie war entschieden.
Von den Sitzen riss es die Zuschauer danach trotzdem noch einmal bei einem Monsterblock von Kwame Duku gegen den Amerikaner der Gäste, Eddie James. Ebenfalls überzeugen konnte der auch im Training immer besser werdende Sascha Eppler, der in seinen 9 Minuten Einsatzzeit
auf ebenso viele Punkte und 2 Assists kam.
Nach einem spielfreien Osterwochenende geht es in 2 Wochen zum Aufstiegsfavoriten nach Gießen, wo man sehen wird, wie gut Tübingen momentan wirklich ist. Im Moment kann man aber auf die 13:3
Serie stolz sein.
SV: Eppler 9, Dieterle 10, Ivandic 19, Bösing 2, Kochendörfer 25, Taveira, Ahlendorf 4, Klemm 11, Kronhardt 17, Duku 8
Die Ansprüche der Tübinger sind gestiegen, deswegen muss man von einem Pflichtsieg gegen die Ludwigsburger sprechen, die ohne ihre drei Besten angetreten waren.
Trotz allem muss jedes Spiel erst gespielt werden, und im Nachhinein war es auch nicht ganz so einfach, wie das Ergebnis aussieht. Ohne Jan Bösing und Tom Klemm fehlte in manchen Phasen die ordnende Hand oder der ein oder andere Geniestreich.
Das erste Viertel verlief ausgeglichen, Tübingen erwischte den besseren Start, Ludwigsburg kam zurück und so stand es nach 10 Minuten 17:15 für die Barockstädter.
Im zweiten Viertel stellten die Tübinger in der Verteidigung auf eine gut funktionierende Zone um und hatten in der Offensive Zocki Ivandic. Mit 4 Dreiern in den ersten 5 Minuten brachte er seinem Team eine beruhigende Führung und Coach Sieghörtner konnte bis zur Pause bereits alle Spieler einsetzen. 40:27 stand es zur Pause, nachdem Ludwigsburg noch einen 5:0 Run kurz vor Ende hatte.
Im dritten Viertel waren es offensiv Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Kwame Duku, die Tübingen mit einem 15:1 Run auf 61:42 vor den letzten 10 Minuten in Führung brachten.
Das letzte Viertel war dann aber kein Schaulaufen, die Ludwigsburger kämpften großartig und kamen fast wieder ins Spiel zurück. Beim 66 :57 war der Rückstand auf 9 Punkte geschmolzen. Zum Glück waren Max Kochendörfer und Pidi Klemm erfahren genug, nicht in Hektik zu verfallen und schafften es, mit gelungenen Aktionen in Offense und Defense ihr Team zu beruhigen und den Sieg sicher zu stellen.
Nächsten Sonntag soll nun die Serie gegen die BG Ober-Ramstadt auf 13:3 ausgebaut und der 6. Platz verteidigt werden.
SV: Eppler, Unger 5, Dieterle 7, Ivandic 21, Kochendörfer 15, Ahlendorf, Pidi Klemm 20, Kronhardt, Duku 7
Mit 97:62 fertigten die Tübinger Regionalligabasketballer das Team aus der Nachbarstadt Ulms ab und revanchierten sich erfolgreich für die deutliche Hinspielniederlage.
Nur 15 Minuten konnten die Gäste mithalten, 32:29 stand es da für Oberelchingen. Die Tübinger schafften es bis dahin nicht, in der Defensive die Intensität zu bringen, die es braucht, um Teams in Bedrängnis zu bringen.
Dann aber stellte der Coach auf Zone um und diese war über die gesamte Spielzeit von den Oberelchingern nicht zu knacken. Zone mit höchstem Einsatz gespielt, anstrengender als Manndeckung und am gestrigen Abend auch erfolgreicher. Pi Unger und Jan Bösing vorne und Max Kochendörfer, Pidi Klemm und Andi Kronhardt hinten – das war das Erfolgsrezept. Blitzschnelle Rotationen, blindes Verständnis und optimales Reboundverhalten raubte den Gästen den Nerv.
Vorne übernahm vor der Pause Andi Kronhardt Verantwortung und erzielte 9 Punkte in Folge; ein Dreier Jan Bösings markierte schließlich die schon deutliche 49:34 Führung für Tübingen.
Der Start in Halbzeit 2 verlief ähnlich gut, Pi Unger und Andi Kronhardt schraubten die Führung mit spektakulären Treffern auf 61:36, immer begünstigt durch die hervorragende Teamdefense und die damit verbundene Frustration der Oberelchinger.
Nun durfte auch Falco Meyer-Hübner zeigen, dass er dieses Jahr im Bundesligatraining viel dazugelernt hat. Nahtlos fügte er sich ins Spiel ein und begeisterte mit seiner Schnelligkeit. Auch Sascha Eppler bewies seine absolute Regionalligatauglichkeit, souverän spielte er die Aufbauposition.
73:44 stand es nach dem dritten Viertel, die Stammkräfte durften sich etwas ausruhen, alle Spieler wurden eingesetzt und dankten es mit guten Leistungen.
Der Endstand von 97:62 war da nur noch Formsache.
Überragend gestern neben der Teamdefense Andi Kronhardt mit 24 Punkten und 8 Rebounds in nur 23 Minuten Spielzeit und der Fakt, dass 5 weitere Spieler zweistellig punkten konnten.
SV: Eppler, Unger 12, Dieterle 10, Ivandic 12, Bösing 10 (5 Rebounds), Meyer-Hübner 3, Kochendörfer 6 (6 Assists, 5 Rebounds)), Ahlendorf, Pidi Klemm 11 (7 Reb.), Kronhardt 24, Duku 9 (9 Reb.)
In einer spannungsgeladenen Partie gelang dem SV der nächste Coup. Die heimstarken, in Bestbesetzung angetretenen Kronberger wurden von den Tübingern verdient mit 88:86 geschlagen und die Serie auf 10:3 Siege ausgebaut.
Auch Tübingen trat in Bestbesetzung an, obwohl Tom Klemm aufgrund einer Zahn-OP die ganze Woche nicht trainiert hatte. Auf dem sehr glatten Hallenboden entwickelte sich von Anfang an ein spannendes Spiel. Kronberg verteidigte häufig mit einer Zone, Tübingens Distanzschützen trafen und erzielten im ersten Viertel bereits 4 Dreier zur 22:21 Viertelführung.
Bis zur Pause hatte Pi Unger bereits 4 Dreipunktwürfe versenkt, die Kronberger ihrerseits spielten immer wieder ihren Center Rose geschickt an, der insgesamt 20 Punkte scorte und nur schwer zu stoppen war. Der Pausenstand von 41:39 für Tübingen verhieß eine enge Partie.
In der zweiten Halbzeit stieg die Intensität in der Verteidigung der Tübinger, dies zahlte sich aber erst im letzten Viertel aus. Aus einem 64:67 Rückstand machten Tom Klemm und Max Kochendörfer im Alleingang eine 74:67 Führung und erstmals kam das Gefühl auf, einen Auswärtssieg landen zu können. Die Führung wurde bis 2 Minuten vor Schluss zum 81:75 gehalten, danach ging allerdings erst mal nichts mehr.
Angeführt von ihrem Amerikaner Comick scorte Kronberg 8 Punkte in Folge und lag zum Entsetzen der Tübinger 1 Minute vor Schluss mit 83:81 in Front. Einmal mehr zeigte dann Tom Klemm seine Klasse. Klemm schoss Comick einen Dreier mit Foul mitten ins Gesicht, wie Basketballer zu sagen pflegen und brachte den SV wieder 85:83 in Front. Postwendend erzielte Comick seinen nächsten Wahnsinnsdreier und Tübingen war wieder in Zugzwang. Aber der nächste Go To Guy Tübingens war zur Stelle. Eiskalt netzte Max Kochendörfer einen Schuss von der Baseline zum 87:86 ein. Kronberg hatte noch einen Angriff, die Tübinger verteidigten gut, ließen nur noch einen Notschuss zu, Max Kochendörfer sicherte sich den umkämpften Rebound und traf danach bei 0,4 Sekunden Spielzeit noch einen Freiwurf zum 88:86 Endstand. Kronberg konnte mit der Restzeit nichts mehr anfangen.
Überragend wieder einmal Tom Klemm mit einem gefühlten Triple Double von 25 Punkten, 8 Rebounds und 8 Assists und der am Ende kaltschnäuzige Max Kochendörfer mit 16 Punkten.
SV: Unger 12, Dieterle 5, Ivandic 5, Bösing 4, Kochendörfer 16, Tom Klemm 25, Ahlendorf, Pidi Klemm 13, Kronhardt 8
Stehende Ovationen der 200 Zuschauer und glückliche Gesichter der Tübinger Spieler gab es nach dem 79:76 Sieg über den Aufstiegsfavoriten Holidaycheck Baskets Konstanz. Zum Schluss wurde es unnötigerweise nochmals eng, die Freiwurfquote war unterirdisch, aber die Konstanzer schafften glücklicherweise den Ausgleich nicht mehr.
Mit nunmehr 11 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Tübinger richtig gut da, nach 10 Spieltagen lautete die Bilanz im Spätherbst 2:8, danach kam eine 9:3 Serie, die zeigt, dass das Tübinger Team an guten Tagen jeder Mannschaft paroli bieten kann.
Die letzten Spiele waren meist Tom Klemm und Andi Kronhardt für die Siege mitverantwortlich, gestern waren es hauptsächlich Jan Bösing und Max Kochendörfer, die den SV in wichtigen Phasen auf die Gewinnerstraße brachten. Jan Bösing mit 7 Rebounds,12 Punkten, einer guten Spielorganisation und viel Herzblut und Max Kochendörfer mit 19 Punkten, die er fast alle in wichtigen Phasen der zweiten Halbzeit scorte.
Das erste Viertel gehörte den Gästen aus Konstanz, die kaltschnäuzig und abgezockt ihre Chancen nützten, Michael Lay allein machte 16 Punkte im ersten Viertel und so führten die Mannen vom Bodensee mit 25:20.
Im zweiten Viertel kümmerten sich dann Marius Dieterle und Jan Bösing abwechselnd um den Starspieler der Konstanzer und bekamen diesen gut in den Griff. Erst in den letzten Minuten des Spiels lief er dann nochmals zu großer Form auf, bis dahin wurde er auch mit Hilfe der Big Man gut kontrolliert.
Offensiv fiel vor allem Pi Unger auf, der einige wichtige Dreier einstreute und so den Rückstand nicht zu groß werden ließ. 36:42 war der Halbzeitstand aus Sicht der Heimmannschaft und es war klar, dass der SV eine Schippe drauflegen müsste, um die Konstanzer zu bezwingen.
Und genau dies tat der SV: Bissig und schnell mit perfekten Rotationen in der Defense waren Tom und Pidi Klemm, die keinen freien Wurf mehr zuließen und den Konstanzern ein ums andere mal den Ball stahlen. Wenn Lay und Thiam doch bis unter den Korb kamen, stand Andi Kronhardt perfekt in der Hilfe und griff die Rebounds ab. Vorne übernahmen Max Kochendörfer und Jan Bösing das Kommando und so ging das Viertel mit 20:9 an Tübingen, der Zwischenstand war nun 56:51.
Im letzten Viertel kämpften die SV`ler weiter und konnten den knappen Vorsprung halten, 3 Minuten vor Schluss sahen sie bei 9 Punkten Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus, aber ein paar schnelle Dreier von Lay und Thiam und viele vergebene Feiwürfe der Tübinger gaben den Konstanzern noch die Chance zum Ausgleich in den letzten Sekunden.
3 Sekunden hatten sie noch Zeit für einen Korbversuch, doch die Tübinger passten auf, Andi Kronhardt ging beherzt dazwischen und der Jubel konnte beginnen.
SV: Eppler, Unger 13, Dieterle 3, Ivandic 3, Bösing 12, Moreira, Kochendörfer 19, Tom Klemm 12, Ahlendorf, Pidi Klemm 11, Kronhardt 6
Konstanz: Lay 30, Thiam 21

Max Kochendörfer mit einem Top-Spiel am Sonntag
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Andi Kronhardt

Tom Klemm

Zocki Ivandic
Das Spiel am Sonntagabend bei den Panthers Schwenningen ging deutlich mit 58:79 verloren. Zu schlecht verlief die Trainingswoche, einige Spieler waren privat verhindert, andere krank,. sodass die Tübinger zwar komplett antreten konnten, aber sich in dieser Zusammenstellung die ganze Woche über nicht sahen.
Denkbar schlechte Voraussetzungen, um beim Mitaufstiegsaspiranten bestehen zu können. Schnell lag man mit 1:10 im Hintertreffen, es dauerte bis ins zweite Viertel, bis die Tübinger ins Spiel fanden. Im zweiten Viertel dann die beste Zeit von Tom Klemm und Marius Dieterle, die einige sehenswerte Dreier einnetzten, assistiert von einer guten Verteidigung des Centers Andi Kronhardt. Zur Pause betrug der Rückstand beim 35:42 nur 7 Punkte, klar war aber, dass eine Leistungssteigerung her musste, um bestehen zu können.
Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann aber denkbar ungünstig, kaum ein Ball fand mehr den Weg in den Schwenninger Korb. Diese ihrerseits spielten eine harte Defense, erzwangen viele Ballverluste der Tübinger und die überragenden Schwenninger Blake Prince Young und Malte Kramer waren von der schwächelnden Defense der Tübinger nicht mehr zu kontrollieren. Kontinuierlich bauten die Hausherren ihren Vorsprung aus und vor dem letzten Viertel war die Führung bereits auf 20 Punkte angewachsen und das Spiel aus Tübinger Sicht verloren.
Diese gaben zwar nicht auf und kämpften engagiert weiter, an diesem Tag aber war nichts mehr zu holen. Enrico Ahlendorf spielte ein gutes letztes Viertel, der Vorsprung konnte aber bis zum Endstand von 58:79 nicht mehr reduziert werden.
Jetzt gilt die ganze Kraft und Konzentration der Tübinger dem anstehenden Topspiel gegen Konstanz. 92:48 hieß es im Hinspiel für Konstanz, eine Frage der Ehre für Tübingen am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr in der Uhlandhalle!
Nach dem ersten Viertel beim Stand von 10:28 aus Tübinger Sicht sah es alles andere als gut aus. Der Mainzer Ilja Ickert hatte 16! der ersten 18 Punkte seiner Mannschaft gescort, darunter 4 Dreier. Ungläubiges Staunen der 200 Zuschauer und die Frage, wie und ob die Tübinger Jungs noch ins Spiel kommen würden.
Und sie kamen! Weg mit Zone und Presse, dafür knallharte Manndeckung war das Rezept, das griff. Eine Aufholjagd wurde gestartet, an der alle Spieler ihren Anteil hatten. Nach 7 Minuten im zweiten Viertel war der Rückstand beim 31:39 auf 8 Punkte geschrumpft. Danach machten die Mainzer bis zur Halbzeit keinen Punkt mehr, die Tübinger Jungs deren 15, darunter einen Dreier aus 7 Metern mit der Halbzeitsirene von Pi Unger. Mit 36:11 ging dieses Viertel an Tübingen und diese führten somit zur Halbzeit mit 46:39.
Und die Jungs um Max Kochendörfer gaben im dritten Viertel nicht nach. 6 Dreier versenkten Tom Klemm, Pi Unger und Andi Kronhardt, die Mainzer um den gut spielenden Andi Hornig (22 Punkte, 17 Reb.) wurden mit 30:20 demontiert. 76:59 stand es vor Beginn der letzten 10 Minuten, die Stimmung auf den Rängen unter den Augen von Tigerscoach Igor Perovic war gut.
Das letzte Viertel war geprägt von Kampf, von Defense, die Mainzer versuchten alles, nochmal ins Spiel zurück kommen, schafften es aber nicht mehr, den Rückstand auf unter 10 zu drücken.
Die Heimmannschaft spielte solide zu Ende und gewann am Ende hochverdient mit 91:81. 5 Spieler der Tübinger scorten zweistellig, ein deutliches Indiz für den Teambasketball, den die Jungs von Trainer Claus Sieghörtner mittlerweile verinnerlicht haben.
SV: Unger 19, Dieterle, Ivandic 13, Meyer-Hübner 1, Kochendörfer 16, Tom Klemm 22, Ahlendorf, Pidi Klemm 8, Kronhardt 12
Die Regionalligabasketballer haben einen großen Auswärtssieg gelandet. Bei dem Pro-A-Ableger der Karlsruher, dem TV Rastatt, gewannen die Tübinger deutlich und in der Höhe verdient mit 93:73.
Groß war der Jubel der Tübinger Mannschaft und seines Anhanges (Pi`s Opa und Marius und Max Vater auf der Rückreise von Berlin!) nach dem Spielende. Dank einer engagierten Leistung der gesamten Mannschaft und eines überragenden Tom Klemm (34(!) Punkte, 5 Assists) wurde nach dem Spiel ausgelassen gefeiert. Das Geburtstagkind Pidi Klemm ließ man hochleben, auch er bot offensiv eine gute Leistung (8 Treffer von 11 Versuchen) bis zu seinem foulbedingten Ausscheiden 7 Minuten vor Ende der Partie.
Von Beginn an merkte man den Tübingern an, dass sie nach bisher zwei Auswärtssiegen bei den eher schwachen Teams aus Ober-Ramstadt und Frankfurt einen richtigen Coup in der Fremde landen wollten.
Hochkonzentriert über das gesamte Spiel, mit einer 8-Mann Rotation, das war das Rezept, um die Rastätter zu schlagen. Und weitestgehend funktionierte das. Die Großen Kronhardt, Klemm und Duku setzten sich immer wieder gut in Szene und kämpften während der gesamten Partie vorbildlich gegen die lange Garde der Gegner. Den Top-Rebounder der Liga, Mathias Hurst, hielt man auf einem Season-Low von 6 Rebounds.
In der Offensive wurden die Körbe meist schön herausgespielt und selbstlos der besser postierte Mitspieler gesucht. In der Viertelpause stand es 23:18, nach 20 Minuten 44:32 für Tübingen.
Auch in Halbzeit 2 ließen die Jungs um Jan Bösing nicht nach und blieben weiter ihrer Linie treu. 8 Punkte in Folge von Tom Klemm, darunter 2 weite Dreier brachten die 59:44 Führung für Tübingen.
Als die Rastatter im letzten Viertel auf 63:69 verkürzten, drohte es nochmals eng zu werden. Aber auch aus dieser gefährlichen Situation befreiten sich die Tübinger dank Tom Klemm. Neun der nächsten zwölf Punkte der Tübinger scorte der gebürtige Österreicher und die Führung wuchs dabei wieder auf beruhigende 14 Punkte zum 81:67 an. In den letzten 5 Minuten war dann die Gegenwehr der Rastatter gebrochen, die Tübinger setzten noch Sascha Eppler und Enrico Ahlendorf ein und kamen zum hochverdienten 93:73 Auswärtssieg.
SV: Eppler 2, Unger 5, Dieterle 5, Bösing 3, 6 Reb., Tom Klemm 34, Kochendörfer 7, Ahlendorf, Pidi Klemm 18, Kronhardt 9, 7 Reb., Duku 10
Mit 77:60 gewann der SV 03 am Samstagabend nach einem guten Spiel gegen eine robuste Trierer Mannschaft und kann sich nun weiter nach oben orientieren.
Die Moselstädter starteten stark und führten schnell mit 6:0, die Tübinger mühten sich, kamen aber gegen die sehr schnellen und körperlich starken Spieler aus Trier anfangs nicht zurecht. Nach dem ersten Viertel stand es 16:13 für Trier und es dauerte weitere 5 Minuten bis Trainer Sieghörtner die passende Verteidigung für dieses Spiel herausgefunden hatte. Nach verschiedenen Zonen-Press-Deckungen war an diesem Tag Manndeckung angesagt. Und zwar knallhart auf den kleinen Positionen und variabel bei den Großen.
Pi Unger setzte die Trierer Aufbauspieler so unter Druck, dass diese immer wieder zu Fehlern gezwungen wurden, Tom Klemm las aufmerksam die Laufwege und stand immer wieder richtig und wenn ein Wurf der Trierer daneben ging war meist Andi Kronhardt mit dem Rebound zur Stelle.
Verteidigung vom Feinsten machte aus einem 22:27 Rückstand eine 35:29 Führung zur Halbzeit.
In Halbzeit 2 das genau gleiche Bild. Vorbildliche Verteidigung auf Seiten der Hausherren, die kaum einfache Punkte zuließ und vorne wurde der Ball gut laufen gelassen. Max Kochendörfer behielt den Überblick, Pi Unger setzte gekonnt die Mitspieler in Szene und Andi Kronhardt traf aus allen Lagen. 57:42 stand es vor dem letzten Viertel und auch in diesem kamen die Trierer nicht mehr auf.
Beim 69:50 vier Minuten vor Schluss war das Spiel gelaufen, bemerkenswert dass die Wechselspieler den Vorsprung locker hielten, Enrico Ahlendorf scorte sogar noch drei mal bei drei Versuchen und sorgte damit für gute Laune bei den Zuschauern.
SV: Eppler, Unger (11 Pkt., 6 Ass., 4 Steals), Dieterle 2, Bösing 3, Tom Klemm 8, Kochendörfer 9, Taveira, Ahlendorf 6!, Pidi Klemm 14, Kronhardt (20 Pkt., 17 (!) Reb.), Duku (4 Pkt., 6 Reb.)
Enttäuschung bei den SV-Basketballern über die 78:87 Niederlage bei den White Wings aus Hanau. Das Ergebnis von 78:87 sieht zwar nicht so schlecht aus, es wäre aber durchaus ein Sieg möglich gewesen. Über weite Strecken des Spiels wackelte die Heimmannschaft nämlich gewaltig und war sich seiner Sache überhaupt nicht sicher.
Die vorgezogene Zonenverteidigung der Tübinger brachte die Hanauer ein ums andere Mal in Bedrängnis und erzwang viele einfache Ballverluste. Einzig Kapital daraus schlagen konnten die Tübinger nicht wirklich. Zu viele Fehler ihrerseits brachten die Hanauer immer wieder ins Spiel und zum Ende hin auch relativ leicht zu einer komfortablen Führung.
Zur Halbzeit stand es unentschieden 35:35, nach drei Vierteln 56:56 und als man schon das Gefühl bekommen konnte, dass in Hanau ein Auswärtssieg durchaus möglich wäre, begann eine unerklärliche offensive Schwächephase. Aus einem 66:67 Rückstand machten die Hanauer bis 2 Minuten vor Schluss eine 78:67 Führung, erst danach trafen die Tübinger wieder den Korb. Und zwar nur noch in Form von Pi Unger, der die letzten 11 Punkte der Tübinger ganz allein scorte! Darüber war er aber auch nicht wirklich glücklich, denn auch sein Offensivmotor sprang zu spät an. Die Dreierquote 3 von 22 ( 10 % Trefferquote) ohne Ungers drei Dreier am Ende war viel zu wenig, um als Sieger aus diesem Spiel hervorzugehen.
Nächsten Samstag um 20 Uhr gegen Trier werden die Jungs um Kapitän Jan Bösing aber alles daran setzten, nach 2 Niederlagen wieder einen Sieg einzufahren.
SV: Unger 24, Dieterle 12, Ivandic 3, Bösing 2, Meyer-Hübner, Kochendörfer 5, Ahlendorf 2, Klemm 15, Kronhardt 13, Duku 2
Saarlouis war am Sonntag Abend in der gut gefüllten Uhlandhalle vor 250 Zuschauern die bessere Mannschaft und gewann hochverdient mit 89:75 gegen eine Tübinger Mannschaft, die nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen konnte.
Einige ausschlaggebende Punkte für die Niederlage an diesem Tag waren sicher die schwache Wurfquote der Tübinger (37 zu 49 %), die viel zu vielen Ballverluste (19) und gleichzeitig die wenigen Assists (8). Das ganze Spiel über war der SV auf der Suche nach seiner Topform, aber es gibt Tage, an denen dies einfach nicht gelingen will.
Schon der Start war nicht so, wie man es sich als Zuschauer wünscht. Zu lange brauchten Jan Bösing und Co., um ins Spiel zu finden, nach 5 Minuten stand es 2:7. Viele Fehlwürfe waren vorausgegangen, danach kämpften sich die Hausherren aber ins Spiel und bis zur Viertelpause war der Rückstand wettgemacht und in eine 17:16 Führung umgewandelt.
Dies lag aber auch an den bis zu diesen Zeitpunkt schwach spielenden Gästen aus Saarlouis in Form ihrer beiden amerikanischen Topstars, was sich aber ab dem zweiten Viertel ändern sollte. Ab da übernahmen diese das Kommando und führten ihre Mitspieler langsam auf die Siegerstraße. Tübingen mühte sich redlich, verzettelte sich aber zu oft in Einzelaktionen, die selten erfolgreich waren, sondern oft in Ballverlusten oder erzwungenen Würfen endeten. Saarlouis hingegen spielte defensiv clever, ließ die Tübinger nicht zum Korb kommen und profitierte von der schlechten Trefferquote der Heimmannschaft. 32 : 36 zur Halbzeit war zwar noch nicht hoffnungslos, einiges hätte sich aber ändern müssen in Durchgang 2.
In dieser zeigten dann die beiden Ausnahmekönner aus Saarlouis ihr Potential. Grundsolide in ihren Aktionen, ohne jeden Fehler spielend, setzten Reid (20 Punkte, 9 Rebounds, 8 Assists, 4 Steals) und Easterling (26 Punkte, 4 Assists) auch noch ihre Mitspieler gekonnt in Aktion und so wurde das Team aus Saarlouis in der zweiten Halbzeit immer stärker.
Die Tübinger dagegen verkrampften, besannen sich in der Offensive nach wie vor nicht auf ihr Teamspiel und die Würfe wollten einfach nicht fallen. Wechselnde Verteidigungsvarianten brachten zwar kurzfristig immer wieder Erfolge in der Abwehr, vorn konnten diese Ballgewinne aber nicht in zählbaren Erfolg umgewandelt werden.
Von 47 : 54 zog Saarlouis auf 47 : 62 Anfang des letzten Viertels davon und Tübingen schaffte es von da an nicht mehr, den Vorsprung auf unter 10 Punkte zu drücken. Alle Bemühungen halfen nichts, die Gäste gaben den Sieg nicht mehr aus der Hand und spielten routiniert zum 89:75 zu Ende.
SV 03 Tübingen: Eppler (dnp), Unger 13, Dieterle, Bösing 7, Meyer-Hübner, Kochendörfer 13, Tom Klemm 13, Ahlendorf (dnp), Pidi Klemm 3, Duku 11, Kronhardt 15 (12 Reb.)
Nach 10 Minuten stand es 24:4 für Tübingen und allen war klar, dass diese Frankfurter Mannschaft gegen Tübingen nicht den Hauch einer Chance hat. Zum Schluss stand es 80:44 und bedeutete den höchsten Tübinger Saisonsieg.
Die äußeren Umstände aufgrund der Wetterlage waren prekär, deswegen machte sich der Tübinger Tross sehr früh auf die Reise in das Hauptquartier der Frankfurt Skyliners. Mit im Gepäck: Zahnbürste und Zahnpasta für eine eventuelle Übernachtung, die aber dann zum Glück nicht stattfinden musste.
Das Vorspiel bestritt die Pro-B-Mannschaft der Skyliners gegen Stahnsdorf mit dem Ex-Tübinger Tim Modersitzki – die Skyliners gewannen und 2 der Spieler, Manuel Imamovic und Jan Novak wechselten danach das Trikot, um in der Regionalligamannschaft mitzuspielen.
Highlight für Tübingen war, dass in der vereinseigenen Trainingshalle der Skyliners gespielt wurde, eine 3-fach Turnhalle mit 1000 Zuschauern Fassungsvermögen – wobei die meisten Spieler der Bundesligamannschaft und der gesamte Trainerstab während des Pro-B-Spiels anwesend war und einige auch die erste Halbzeit des Regionalligaspiels anschauten.
Zu sehen bekamen sie eine furios startende Tübinger Mannschaft, einen Pi Unger, der im ersten Viertel 3 Dreier einnetzte und einen Tom Klemm, der durch seine abgeklärte Art zu spielen sehr schnell dem Talentschuppen der Frankfurter die Grenzen aufzeigte.
Im zweiten Viertel war es dann Max Kochendörfer, der mit 10 Punkten (davon 2 Dreier) die Frankfurter auf Abstand hielt. Trainer Sieghörtner hatte zur Pause allen 9 Spielern bereits längere Einsatzzeiten gegeben und so konnte man beruhigt in die zweite Halbzeit gehen. In dieser plätscherte das Spiel etwas dahin, der Vorsprung wurde verwaltet und erst in den letzten 5 Minuten setzten die Tübinger in Person von Marius Dieterle, der 3 Dreier verwandelte und Enrico Pfüller nochmals zu, um dann deutlich mit 80:44 zu gewinnen.
Danach ging es schnell unter die Dusche und nach Hause, die geschlossene Schneedecke ab Pforzheim war dann die letzte Hürde, die gemeistert wurde.
Nun beginnt die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen Saarlouis am kommenden Sonntag um 17.30 in der Uhlandhalle. Saarlouis liegt punktgleich mit dem Spitzenreiter Gießen auf Platz 4 der Tabelle und bringt die beiden Top-Amerikaner der Regionalliga, Ricky Easterling (34 (!) Punkte im Schnitt) und Mathew Reid ( 27 Punkte im Schnitt) mit nach Tübingen.
SV 03 Tübingen: Unger 11 (5 Assists), Dieterle 13, Bösing 2 (10 Assists), Kochendörfer 13, Tom Klemm 12, Ahlendorf 6, Pidi Klemm 12, Kronhardt 4, Duku 7
Mit 90:75 gewannen die Regionalligabasketballer des SV 03 Tübingen ihr letztes Spiel in diesem Kalenderjahr gegen die gute Mannschaft aus Heidelberg/Kirchheim und können nach 4 Siegen im Dezember beruhigt in die kurze Weihnachtspause gehen.
Am Samstagabend fiel es bei eisigen Temperaturen in der Uhlandhalle Zuschauern und Spielern schwer, ins Spiel zu kommen. Die Heidelberger starteten etwas besser, lagen schnell 12:5 vorne, die Tübinger kämpften sich aber im Laufe der ersten Halbzeit zurück und lagen ihrerseits zur Halbzeit mit 37:34 in front.
Im dritten Viertel war dann die beste Zeit der Heidelberger, Philipp Rittinger war kaum zu stoppen (26 Punkte am Ende) und brachte die Tübinger Defense in größte Schwierigkeiten. 64:58 lagen die Heidelberger nach dem dritten Viertel vorne und es sah nicht gut aus für das Heimteam.
Zur rechten Zeit besannen sich die Tübinger dann aber auf ihre neuen Tugenden. Kampfkraft gepaart mit Cleverness brachte den SV auf die Siegerstraße. Größten Anteil daran hatten die 5 Kämpfer auf dem Feld: Jan Bösing mit einem „Fast-Triple-Double“ (11 Punkte, 9 Assists, 7 Rebounds), Andi Kronhardt mit einem Double-Double (18 Punkte, 12 Rebounds), Tom Klemm mit jeder Menge Zuckerpässen und ganz wichtigen Würfen – Highlight sein Schuss 1.30 min vor dem Schluss von 9 Metern mit Ablauf der 24-sek Uhr zum 82:72 – Pi Unger mit 7 verwandelten 3-Punkt Würfen und 30 Punkten insgesamt und Pidi Klemm mit seiner Kampfkraft.
Diese 5 besiegten die Heidelberger im letzten Viertel mit 32:12 und Tübingen gewann so die Partie mit 90:76.
Übrigens: Auch Falco Meyer Hübner zeigte bei seinem Kurzeinsatz gute Ansätze, Marius Dieterle verteidigte hervorragend und Max Kochendörfer blieb ohne Fehler. Bei allen Dreien und den restlichen Bankspielern ist aber noch viel Luft nach oben, deswegen heißt es für alle nach den Weihnachtsfeiertagen kräftig weitertrainieren und bereit sein für die Spiele im neuen Jahr.
SV: Eppler, Unger 30, Dieterle, Ivandic 2, Bösing 11, Meyer-Hübner 2, Kochendörfer, Tom Klemm 17, Ahlendorf, Pidi Klemm 10, Moreira, Kronhardt 18
Mit dem zweiten Sieg in Folge und dem ersten Auswärtssieg dieser Saison mit 89:62 bei der BG Ober-Ramstadt hat der SV 03 Tübingen bei nun 4:8 Siegen ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen geschaffen.
Nur bis zum 9:9 nach 7 Minuten konnten die Hausherren mithalten, danach übernahm Tübingen das Ruder. Die Eingewechselten Tom Klemm und Zocki Ivandic gaben den nötigen Push und ein kleiner Run folgte zur 22:12 Viertel-Führung.
Im zweiten Viertel gab es dann eine Gala-Vorstellung von Zocki Ivandic, der 4 Dreier in Folge schoss und so den Tübingern fast im Alleingang eine komfortable 39:16 Führung bescherte. Bis zur Pause hatte Ivandic bereits 21 Punkte auf seinem Konto, am Ende waren es insgesamt 30 und eine tolle Leistung für den in dieser Saison noch nicht so richtig in Schwung gekommenen Flügelspieler.
Der Pausenstand von 44:26 aus Tübinger Sicht war komfortabel, die Ober-Ramstädter aber gaben nicht auf und kämpften im dritten Viertel großartig und schaffen es immer wieder fast, den Rückstand auf unter 10 Punkte zu drücken. Die Tübinger waren aber diesmal mental in der Verfassung dagegenzuhalten, immer wieder fanden sie einen guten Abschluss wenn es nötig war. Mal Andi Kronhardt, mal Tom Klemm und zum Ende hin immer wieder Jan Bösing, der Verantwortung übernahm und auch als Scorer glänzte.
Nach einigen Kabinettstückchen von Andi Kronhardt, der eine deutliche Leistungssteigerung zeigte, stand zum Ende ein ungefährdeter 89:62 Sieg zu Buche.
Am kommenden Samstag um 16 Uhr kommt nun mit dem VfB Gießen die Übermannschaft der Saison in die Uhlandhalle. Siege gegen Topteams mit 30-40 Punkten Unterschied sind bei dieser Mannschaft um den Ex-Tübinger Vincent Zabel fast normal. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die aus ihrem Formtief kletternde Tübinger Mannschaft aus der Affäre ziehen wird.
SV 03 Tübingen: Eppler, Unger 8, Dieterle 5, Ivandic 30, Bösing 12, Tom Klemm 13, Kochendörfer 3, Ahlendorf, Pidi Klemm 7, Kronhart 11
Der SV 03 hat seinen dritten Saisonsieg in der 1. Regionalliga eingefahren. Am Samstag Abend war die extrem junge Mannschaft der BSG Ludwigsburg zu Gast in der Uhlandhalle und dieses junge Alter war auch mitausschlaggebend für den relativ leichten 76:52 Sieg der Hausherren. Jung im Basketball heißt oft auch unerfahren und überhastet. Genau das waren die Ludwigsburger mit einer indiskutablen Fehlerzahl von 30 Turnovern. Diese waren natürlich auch provoziert von der guten Abwehrarbeit der Tübinger, jeweils 4 Steals von Pi Unger und Tom Klemm sind außergewöhnlich viel im Basketball.
Bei Tübingen standen diesmal mehr die älteren Spieler im Vordergrund. Jan Bösing spielte seine Verteidiger ein ums andere mal schwindelig und führte glänzend Regie. 8 Punkte, 7 Rebounds und 10 Assists standen am Ende für eine hervorragende Pointguardperformance zu Buche.
Tom Klemm brachte vor allem defensiv die Ruhe und Übersicht in das Tübinger Spiel, die bisher schmerzlich vermisst wurde. Er stand immer am richtigen Ort und dirigierte seine Vordermänner geschickt, sodass die Ludwigsburger nur selten zu einfachen Punkten kamen.
Auch Pidi Klemm kämpfte vorbildlich (7 Rebounds), zog immer wieder geschickt zum Korb und war nebenbei mit 15 Punkten auch Topscorer der gesamten Partie.
Wenn jetzt die Dreierquote von diesmal nur 17 % auch wieder besser wird, haben die Tübinger durchaus Chancen kommende Woche bei der BG Ober-Ramstadt auch ihren ersten Auswärtssieg einzufahren.
Am Samstag Abend war beim Halbzeitstand von 41:28 die Tendenz schon klar erkennbar, ein schwaches drittes Viertel brachte dann nicht den erhofften Blowout, aber durch 5 schnelle Punkte zu Beginn des vierten Viertels war beim 59:38 die Partie entschieden. Die Tübinger spielten von da an clever zu Ende, sodass zum Schluss ein ungefährdetes 76:52 stand.
Tübingen: Eppler, Unger 5, Dieterle 7, Ivandic 10, Bösing 8, Meyer-Hübner, Kochendörfer 6, Tom Klemm 14, Ahlendorf 2, Pidi Klemm 15, Kronhardt 9